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Gpottecke her Deutschen Zugmdkmft.

Kommt die Wanderzeit.

Durch Feld und Buchenhallen, bald singend, bald fröhlich still, recht lustig sei vor allen, wers Reisen wählen will.

I. v. Eichendorfs.

Bei Vogelfang und Lautenklang, mit fröhlichem Sang Aeht es durch blübende Auen, durch wogende Felder, durch den Wald mit seinen kühlenden Schatten. „Recht lustig sei vor allen, wers Reisen wählen will." Ja, frohe Wanderscharen will man sehen — aber häufig sieht man auch andere. Das Wandern bringt auch Beschwer­den, die mutig ertragen sein wollen. Der Weg, das Gepäck, das Wetter, die Sonne — alle können dem Wan­derer Beschwerden bringen, welche die Wanderfreude in dem jungen Herzen trüben wollen. Frau Sonne, die sonst so freudig begrüßt wird von Bergeshöh bei Auf- Meg und Untergang, guckt gar oft zu warm auf die Wanderschar. Unbarmherzig sendet sie ihre heißen Strahlen und preßt Schweißperlen hervor. Wie froh ist da der Wanderer, unter den rauschenden Wipfeln des Waldes wandern zu können! Müde und schlaff strebt manch Bürschlein dem schützenden grünen Dache zu. Un­klug war es in seinen Vorbereitungen zu der Fabrt. Es hat sich mehr zugemutet, als es leisten kann. Mit un­nötigen Dingen, von denen es sich nicht trennen zu kön­nen gaubte, schleppt es mit. Es sieht in einem großen Gepäck den richtigen Wanderer. Wie wird es dem un­klugen Gernegroß ergehen? Bald ist es unter der Last seiner Ausrüstung ermüdet. Es wollte soviel er- reichen, diesen und jenen Berg erklettern!, so viel sehen, und nun ist seine Kraft erlahmt, frühzeitig verbraucht. „Hätte ich nur . . .", so sind seine Gedanken. Ja, hätte der junge Wanderer früher überlegt, was er seiner schwachen Kraft zumuten darf, dann hätte er sein Ziel erreicht. „Federleicht ist mein Gepäcke!"

Die Sonne brennt heiß und häufig sieht man auf staubiger Landstraße einen „hinkenden Boten". Es drückt ihn der Schuhs Er wollte auch auf der Wanderung ein feiner Herr sein. Darum tränt er feines Schuhzeua, womöglich Halbschuhe, seidene Strümpfe. Er wird das Opfer seiner Eitelkeit. Seine Füße sind wund, seine Sohlen durchgelaufen, die Fetzen hängen um die schön lackierten „Wanderschuhe". Für ihn ist das Wandern eine Oual, und er benutzt jede Gelegenheit zur baldigen Heimkehr. Einfaches, festes, derbes Schuhwerk, gut paf­fende wollene Strümpfe find die Vorbedingungen einer guten Wanderung.

Ein ganz fescher Bursche! Läuft immer hundert Schritt voraus. Er will an einem Tage hundert Meilen laufen und Berge einreißen. Ungestüm ist seine Seift, unüberlegt sein Ausreißen. Bald aber werden seine Schritte kürzer. „Die Ersten werden die Letzten sein." Einer überholt ihn, langsam aber sicher, einer, der ruhig seine Straße zieht. Immer mehr bleibt er zurück. Er Mrd „abgehängt". — Er war nicht haushälterisch mit seiner Kraft. Und nun? Er kommt nicht mit.

Das sind einige Beschwerden, die man aber selbst verschuldet. Auch andere Beschwerden können an uns herantreten: Kopfschmerz, Uebelkeit, Erbrechen. Durch­fall, Zahnschmerz. Rheumatismus, dann Wunden. Schlangenbisse, Insektenstiche. Unfälle aller und auch schlimmster Art. Ein rechter Wanderer hat vorgesorgt, er weiß sich zu helfen. Zu jeder Fahrtausrüstung gehört auch eine kleine Fahrtenapotheke. Der Einzelne weiß, was er für sich insbesondere braucht, er allein kennt ferne Schwachen und Fehler. Danach hat er sich auch 3u richten in seinen Vorbereitungen. — Der Führer Er Wandergruppe dagegen ist auch noch verantwort- ach für das leibliche Wohl seiner Schar. Den Ungestü­men muß er „bremsen", den Unklugen entlasten, und »en feschen Burschen belehren. Dann aber rüstet er für rlle Fälle sich selbst mit der Apotheke aus. Diese muß etn» praktische und handliche Form haben, daß das Mit­fuhren nicht zu einer Oual wird. Es kommt darauf an, daß alles, was mitgeführt wird, einen Zweck hat, daß man damit im Notfall auch wirklich etwas erreichen kann. Arn besten ist es, wenn der Führer sich selbst eine brauchbare Apotheke zusammenstellt. Das brauch­barste Behältnis ist eine Aluminiumdose, die auch in allen Sportgeschäften zu haben ist: etwa 16 mal 8 mal 4 Zen- timeter durfte sie als Ausmaße haben. Diese Dose ver- man in einem Leinenbeutel, indem noch Platz ist für Verbandsstoffe und Sachen, die man braucht, wenn man länger unterwegs ist.

Was muß nun die Fahrtenapotheke ent­halten ?

•3 " ^1.^"Västil'ende Mittel gegen Kopfweh, Halmweh und evtl, auch gegen Rheumatismus und Ver- wundungen. Cs gibt da eine große Auswahl von Mit- Mn: Aspirin, Pyramiden,, Togal und Veramontabletten.

2. Beruhigungsmittel. Am besten ist hier Baldian (15 Tropfen auf ein Stück Zucker) und zwar ohne Aether.

_ .3- Em Mittel gegen Schwäche;ustände sind die Hoffmannstropfen. Genau so zu nehmen wie

Baldrian und zwar 10 Tropfen Hoffmannstropfen und 10 Baldriantropfen mit Zucker und Wasser.

4. Mittel gegen Durchfall: Tonmalbintab- letten und Opiumtinktur. Letztere ist sehr bekannt aus dem Kriegslazarett. Ein bis zweimal geben, aber nicht mehr. Schokolade und Kakao sind auch geeignet.

5. Als Abführmittel werden eine ganze Reihe Mitel und Mittelchen gngepriefen, Dillen, Tabletten. Tees und flüssige Präparate. Ein gutes Mittel sind Leo-Pillen, dann Sematabletten.

6. Bei wunden Füßen und Reibestellen verwen- bet man zu kühlenden Verbänden Vaseline. Eine hei­lende, ganz vorzügliche Salbe ist die Benzidalsalbe, über Nacht sind wunde Stellen geheilt. Ueberhaupt sind gegen wunde Füße häufiger Strumpfwechsel, Abhärtung durch Baden gute Dorbeugemittel. Hat man irgendwo eine Druckstelle, so beseitigt man diese sofort.

7. Verbands st offe: Ein keimfreies Verbonds- päckchen, ähnlich der Militärverbandspäckchen. Vielleicht nimmt man noch eine logen. Brandbinde mit, die man bei wundgelaufenen Füßen, aufgeschlagenen Km->en, Hautabschürfungen aller Art gut verwenden kann. End­lich nimmt man einige Mullbinden mit. besah Verbands- watte. blutstillende Watte. Leukoplast, für kleinere Wun­den, Schrammen usw. Heftpflaster.

Essigsäure Tonerde dürfte bei Wanberungen nie feh­len. da sie zu Umschlägen und zum Gurgeln als Des- infektiosmittel recht gut zu gebrauchen ist.

Die Apotheke ist vor jeher Fahrt svrgfältigst nathut» sehen, zu ergänzen, Derborbenes zu entfernen. Der Füh­rer ist am besten selbst der Träger, sodaß er sie zu ieber Zeit bereit hat. Eigentlich sollte jeder Wanderführer einen Sanitätskursus mitgemacht haben, um zu wissen, was er bei einem Unglück-ckall zu tun hat. Persönliche Geschicklichkeit und vor allem die Ruhe und sachliche Ueberlegung in allen Fällen, bei Unolück oder plnMicher Krankheit, spielen eine Hauptrolle. Cs könnte auch ein­mal an einem Veriommlungsabend eine sanitäre Be­sprechung mit Vorführung einzelner Fälle durch Heran­ziehung eines Fachmannes veranstaltet werden. Eine fo'che Maßnahme liegt ganz im Interesse unserer Juaend- vstege unh fmbet bei allen, Jugendlichen und Eltern, sicherlich Beifall.

Nun, ihr jugendlichen Wanderer, ^ht hinaus in Got­tes schöne Welt, pflegt die Liehe zur Natur und Heimat, übt echte Kameradschaft, laßt aus den Kehlen frohe Lie­der klingen, seid keine Wanderftegel. die jede Gemein­schaft vernichten, die frech und anmaßend sind, die joht-’n und kreischen, die vernichten und zerstören, sondern seid reine Gotteskinder, echte Juno-ms. die frilch und froh unh frei hinein paffen in die Welt, die wissen, was sie wollen.

Zum Schluß noch eins; Wenn jemand eine Reise tut. so möchte er wo? erzählen. Daher will ich euch noch eines anraten: Legt euch ein Tagebuch an. in dem ihr mit Stichwörtern, kurzen Sätzm allabendsirh die Erleb­nisse des Tages festbasteh Eigentlich müßte in jeher Wandergruope ein „Berichterst->ster" vorher vernflichtet werden. Eure Führer werden sich freuen, wenn sie nDn euch etwas hören. F. K. S.

5rWahr?-waldlauf der DJK.

B-ü herrlichem Frühjahrswetter konnten die DJKer am Sonntag in Johannesberg ihren Geländelanf vornehmen. Der warme Sonnenschein batte neben 2)0 DJKern viele Zuschauer hinausgelockt. 85 Läufer waren zum Start erschienen.

Die Ergebniffe des sportlichen Wettkampfes waren folgende:

Meiskerschaftsklasfe, 5000 Meter-Lauf.

Mannschaftslauf: 1. Dreis DJK. Müs, 2. DJK. Johannesberg, 3. DJK. Dietershan.

Einzellauf: 1. Preis Ferdinand Schwarz. DJK. Müs: 2. Joseph Krönung, DJK. Johannesberg, 3. Karl Dempt, DJK. Hünfeld: 4. Ludwig Gömpel, DJK. Die­tershan; 5. Georg Gerk, DJK. Müs.

Ingendklaffe Jahrgang 1913—14, 2500 Meter Lauf.

Mannschaftslauf: 1. Preis DJK. Dom.

Einzelpreis: 1. Dreis Alons Arnold, DJK. Dom: 2. August Bub. DJK. Dietershan: 3. Hermann Axt. DJK. Petersberg: 4. Emil Larbig, DJK. Dietershan; 5. Oskar Seuring, DJK. Dom.

Jugendklasse 1911—12, 2500 Meter-Lauf.

Mannschaftslauf: 1. Preis DJK. Johannes­berg. 2. DJK. Dom, 3. DJK. Dalberg.

Einzellauf: 1. Preis Klaus Bonderau, Dom; 2. Joseph Groß. DJK. Dam; 3. Anton Hasenauer, DJK. Dalberg; 4. Wilhelm Möller, DJK. Hofaschenbach.

Schülerklasse, 1000 Meter-Lauf.

Mannschaftslaus.- 1. Preis DJK. Johannes­berg.

Einzellauf: 1. Preis Joseph Dittmar, DJK. Jo­hannesberg: 2. Joseph Heumüller, DJK Sturmius; 3. Hermann Müller, DJK. Dom; 4. Franz Wald, DJK. Jo­

hannesberg; 5. Leo Halbleib, DJK. Johannesberg; 6. Otto Klüber, DJK. Johannesberg.

Die Veranstaltung nahm einen ruhigen glatten Der- (auf. Die DJK. kann recht stolz sein, eine so stattliche Anzahl von 85 Läufern am Start gehabt zu haben. Es wären noch 40 Läufer mehr gewesen, wenn alle Ver­eine ihre Pflicht getan hätten. Den säumigen Vereinen wird in den nächsten Tagen Nachricht zugehen.

•

Anmerkung der Bezirksleitung: Bei nachträglicher Prüfung hat fich im Mannschaftslauf für Dom in Klasse 1911-12 in Johannesberg eine Aenderung. wie an­gegeben ergeben: Richard Euler-Sturmius hat fälsch­licherweise ein Diplom erhalten. Er wird aufgefordert, dasselbe Herrn Schneider zurückzugeben.

Fußball.

Vcrbands-Splelplan für den Bezirk Fulda.

A-Klaffe: 21. 4. Petersberg—Johannesberg, Schiri Remmert, Margretenhaun. 28. 4. Margretenhaun— Johannesberg, Schiri Böhm, Kolping. 5. 5. Petersberg —Margretenhaun, Schiri Frech. Dom. Steinhaus—Jo­hannesberg, Schiri Donderau, Petersberg.

B-Klaffe: 21. 4. Veitsteinbach—Dietershan. Schiri Brötz, Neuhof: Steinhaus—Wissels Schiri Malkmus, Boni. 28. 4. Margretenhaun—Steinhaus, Schiri Kreis, Johannesberg: Wissels—Dietershan, Schiri Fronapfel, Steinhaus; Neuhof—Veitsteinbach, Schiri Schneider, Fulda. 5. 5. Veitsteinbach—Wissels. Schiri Hartmann, Hattenhof; Steinhaus—Neuhof, Schiri Remmert, Mar­gretenhaun. 12. 5. Margretenhaun—Veitsteinbach, Schiri Kircher, Steinhaus. R.

Spi:' :'an für den Be-irk Hünfeld.

21. Avril: Dölf—Morles. Schiri Fr. I Webner- Kirchhafel: Hünfeld—Hof-zlchenbcich. Schiri O Schneider- Mackenzell. Kirchhasel—Eiterfeld. Schiri R Ehert-Ruk- kers: Hünhan—Steinbach Schiri K. Scbäfsr-C'terfeld.

28. Avril: Rück-rs—Kirchhasel in M"ckem-ll Schiri — —: Hünhan—Eiterfeld Schiri Henkel-Mackenzell. Hofaschenbach—Wölf. Schiri O. S-bneider-Mackenzell, Michelsrombach—Morles. Schiri R. Ebert-Rückers.

5. Mai: Hünfeld—Wölf. Schiri Urmerzaat-Hofafchen- bach. Morles—Hofaschevhgch. Schiri Henkel-Mackenzell, .Kirchhasel—Hünhan. Schsrf Karl Schäfer-Eiterfeld Rücker«—Sleinbach in Mackenzell, Schiri Herr Drinnen- berg-Hünfeld.

9. Mai (Christi Himmelfahrt^ Wöll—M'chel«rom- hach. Schiri W. Hartmann-Eiterfeld, Eiterfeld—Kirch- Hasel, Schiri--.

12. Mai- Steinbach—Kirchhasel Schiri Hartmann- Eiterfeld M'chelsrombach—Hünfeld, Schiri O. Schnei­der-Mackenzell.

20. M"i: Hünfeld—Michelsrombach (1.), Schiri O. Schneider-Mackenzell.

Erweist sich die Notwendigkeit, in einia-m Ortschaften während der Bittsonntage auf die Nachmittaasandachten Rücksicht zu nehmen, so muffen die Schiedsrichter dem- entsvrechend nach ih’-em Ermessen bas Spiel später an- pfeifen. § 50 der Kr. Sp Ordg. Z.

Vorläufige

4 Spiele

4

4

Wölf

MorleS

3 Pkt.

3 „

2 ,

1 „

0 „

Rückers H

Hünfeld 3

fiirdibafci 2

Steinbach 4

10 Pkt

8 „

6

4

3

Eiierfeld 0 Spiele

Hünhan 5 „

Micheis- rombach 3

Spiellabelle.

Hofaschen, lach

D. 3. ft. Hanau — D. 3. ß. Harheim 1. 1 : 2 (0 : 0).

Am Sonntag traten sich vorstehend genannte Mann­schaften zum Freundschaftsspiel. Der sympathische Geg­ner kombinierte nicht schlecht. Die Harheimer waren eingespielt und hatten den Hanauern manches voraus Die sehr guten Leistungen des Torwarts vereitelten manchen Ansturm der eifrigen Hanauer, die ernstlich be­müht waren, etwas zu bieten. Die junge Mannschaft muß sich jedoch hoch weit besser zusammenfinden. Es fehll der rechte Mann am rechten Platze; durch an­dauernde limstellung wurde vieles vergeben. Der Tor­wart der Hanauer ist bei starken Gegnern etwas schwach Dem Spiel fehlte das Planmäßige. Zielstrebige und d-e Schußfreudigkeit vor dem Tor. Schiedsrichter Fröhlich Hanau war dem Spiel ein guter Leiter. P.

Handball.

D. 3. fi. Hanau 1. — D. 3. fi. Bornheim 1, 4:1 (1:1).

Zum Freundschaftsspiel trafen sich am Sonntag un­ter der bewährten Leitung des Schiedsrichters Bleffina-

Frankfurt obige Mannschaft. Bornheim spielte bie erftt Halbzeit mit Schneid durchweg überlegen, Aalte durch seine Flinkheit und gutes Fangvermögen Vorteile für sich heraus, die oft gefährliche Situation vor dem Ha­nauer Tor hervorriefen, jedoch von deren Hintermann­schaft und von dem in Hochform spielenden lormann gemeistert wurden. Ein schon oorgetragener Angrstk Bornheims löste schließlich die Spannung, ffanau das sich von Anfang nicht recht zusammenfinden konnte, wurde sich nunmehr des Ernstes der Lage bewußt und spielte eifrig auf Ausgleich, wobei man jedoch das ge­wohnte Kombination?- und Stellunasspiel, ganz beson­ders im Sturm, missen mußte. Mehrere Torchanen Hanaus wurden durch unangebrachte Emzelgänge ver­siebt. Die Deckungs- und Zerstörungsarbeit Bornheims war bewundernswert. Auch der gegnerische Tormann zeigte sich den an ihn gestellten Forderungen voll ge­wachsen und stand dem Hanauer Torwart in nichts nach. Wenn der Ball trotzdem viermal in den Maschen Born­heims landete, so ist dies nicht zuletzt dem berechnenden gefährlichen Wurf der Hanauer Stürmerreihe zuzu­schreiben.

Mitteilungen der Bezirksleitung.

Die DJK.-Gruppen der Stadt Fulda haben tn einer Konferenz die Benutzung des Sportplatzes am Wallweg wie folgt einstimmig geregelt: Montag: Leicht­athletik für alle, Dienstag: DJK. Dalberg, Mittwoch: DJK. Sturmius, Donnerstag: DJK. Kolping, Freitag: DJK. Stabtpfarrei, Samstag: frei.

DJK. Dorn spielt auf der Bleiche. DJK. KKV. benutzt den Platz der Kickers. Für die Wiederherstellung und Instandhaltung des Platzes wurde ein Ausschuß be- stimmt, dem folgende Herren angehören: der Bezirks- präfes, Schäfer (Kolping), Winter (Dalberg), Hartmann (Sturmius), Adolf Schäfer (Stabtpfarrei), Äuratus Böhne unb Kaplan Wald. Die Fertigstellung bes Platzes wirb auf dem schnellsten Wege betrieben.

Es wird nochmals bnrauf hingwiesen, baß ber zweite Sonntag im Monat Spieloerbot hat.

Spiele mit wilben Vereinen ohne Genehmigung der tag ausgetragen werben, finb unter Strafe verboten.

" Pokalspiele {eben Charakters, bie an einem Sonn­tag ausgtragen werden, sind unter Strafe verboten.

' DJK. Hattenhof, Welkers, Petersberg, Engelhelms ha- ben noch keine neuen Paßmarken bezogen unb werben daran erinnert. Abresse: Karl Schneiber-Fulba, Rons- bacherstr. 31.

Die letzten Derbandsspiele sind jetzt festgesetzt: Wik bitten um Berichte über dieselben spätestens bis Diens­tags.

Der KKV. Fulda hat sich diese Woche mit einer starken Abteilung ber DJK. angeschlossen. Wir freuen uns und heißen sie herzlich willkommen in unfern Reihen. Es ist ein gutes Zeichen, daß die DJK. in der Stadt Fulda wieder am Erstarken und Aufblühen ist. Möge diese Tatsache alle Führer und DJKer in Fulda ermutigen zu neuer Arbeit in ihrer Gruppe und Werbe- arbeit nach außen für die Jugendsache. Hoffentlichfinden wir in Zukunft noch mehr Verständnis bei den Vätern, Erziehern und sonstigen maßgebenden Persönlichkeiten, die heute der DJK-Sache noch fern stehen. Wir haben sie so notwendig, diese passiven und Chrenmttglieder als mo­ralische und' finanzielle Rückarat. Die knth. Jugendver- eine in Fulda werden in nächster Zeit eifrig werben um solche Mitglieder.Wir bitten auch alle, bie es angeht, tretet bei uns ein, ober auch bei uns, wenn ihr schon in an­deren Vereinen seid, helfet mit in einer so wichtigen unb heiligen Sache, in ber Betreuung unserer Jugend. Und ihr Jungen und Jugendkrastler werbet tüchtig, laßt euch keine Mühe verdrießen, dem Mutigen schenkt Gott die Wett!

Die Bezirksleitung: Bilz—Kümmel.

Rn den Bezirk Mnzig-Iossa.

Ein Aufruf der Gauleitung.

Am Sonntag, den 21. April, nachmittags 2.30 Uhr, findet in 6 a l m ü nft e r (Gasthof Engel) eine Tagung statt. Der Zweck soll sein: Neuerrichtung des DJK.-Bezirks Kinzig-Jossa. Bekanntlich war dieser Bezirk vor 2 Jahren ins Leben gerufen worden, nach einjähriger Tätigkeit aber durch Zusammentreffen verschiedener mißlicher Umstände in seiner Wirksamkeit zum Stillstand gekommen. Auf Anregung der dortigen Jugendkrastler und Führer soll dieser Bezirk mit neuem Leben erfüllt werden. Wir laden alle Präsides, Lehrer unb Jugendkrastler bes Jossa- und Kinzigtales recht Herz- l'ch ein, zu kommen und mitzuhelfen, eine gute Bezirks- leilung zu finden. Die Sache ist überaus wichtig, bie Jugend ruft uns, deshalb kommt, die ihr zu Führern berufen unb verpflichtet selb. Herr Diözefanpräses Kind wirb auch zugegen sein.

Die Gauleitung von Kurheffen: t A. Bilz, Kaplan.

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