Einzelbild herunterladen
 

Ostern 1929

Der Elbe-Nebel.

. *> 2.60

M 1.00

Ausgabe für

<NMMM

;en vor»

so««- WB maatue« ?Äa““'.„?h2S,“

die Kejchäitsllelle b. Z?Ug.

Kleine Ausgabe, gebunden

Kirchen qefchichte

nicht unter 20 I. für $jaus und Küche zum 1. Mai b. hohem Lohn gejucht. Zeug«, und Bild an

Pensto» Henris»«

ZmnSi. msirk. Zllim

Iin gutem Hause Nähe d Bahn zu oeimitien. Zu erfragen in der Eejch. d. Zig. 2234

GlvSkk

ml! Anfahrt und Keller per fofort zu vermieten.

Markus Goldschmidt, Ronaft-oße 1

^smbo-urg verkünbet." Der Angeklagte wurde we- cen Meineides in einem Falle zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt, wovon 5. Monate als durch die Untersuchungshaft verbüßt zu rechnen find- Zur Frage der verbüßten Strafaussetzung merden Ermittlungen über die Bermögensoerhält- iiisfc des Angeklagten angestellt.

--- Frankfurt a. HL, 19. März. (Getreidebörse.) Es wurden bezahlt für je 100 Klg.: Weizen 24—2415, Rog­gen 23.50, Sommergerste für Brauzwecke 24, Hafer in« länb. 24.50, Mais 24.50, Weizenmehl süddeut. Spezial 0 33.50—34.25, Weizenmehl niederrhein. Spezial 0 33.2a bis 33.50, Roggenmehl 30.75—31.75, Weizenkleie 14.15 bis 14.25, Roggenkleie 15.50. Tendenz: abgeschwächt.

= Berliner Produktenbörse vom 18. März. Amtlich festgesetzte Preise. Getreide und Oeisaaten per 1000 Kg. sonst per 100 Kg. ’n Reichsmark. Weizen märt. 222—225, Roggen märt. 205—208, Braugerste märk. 218—230, Gerste märt 192—202, Hafer märk. 199—205, Mats loko Brl. 243—248. Weizenmehl per 100 Kg. fr. Brl. br. in». Sack (feinste Marken über Notiz) 26,25-30,25, Roggenmehl per 100 Kg. fr. Brl. br. int'. Sack 27,35—29,50, Weizenkiele fr. Brl. 15 50—15.75, Roggenkleie fr. Brl. 14,50-14,85, Welzen«Kleie»Melasie 15,10—15,20, Roos 000-000 Lein- faat 00 - 00. Bilwriaerbfen 43.00—49 00, kl. Speifeerbfen 28,00—34,00, Futtererbsen 21,00-23,00, Peluschken 25.50 bis 26,75, Ackerbohnen 23,00—24,00, Wicken 29,00—31,00, Lup neu, blaue 16,50—17,50, Lupinen, gelbe 23,00—25,00, Seradella, neue 48,00—54,03, Rapskuchen 20,40—20,60. Leinkuchen 24,80—25,00, Trockenichnitzel 14,60-14,90, Soya-Schrot 22,00—22 50, Karfoffelflocken 20,10—20,50.

Unterbrechung des Schiffsverkehrs aufder llnlerelve.

wtö. Hamburg, 20. März. (Gig. Meldg.) Der Hamburger Hasen ist erneut in dichten Nebel ge­hüllt. Seit gestern abend sind die Seedampfer hüllt. Seit gestern abend sind die Seedampfer aus­geblieben, während die Passagier- und Frachtdamp­fer der Unterelbe mit großen Verspätungen eintref- fen. Der Dampfer der Hamburg-Südamerikanischen Dampfschiffahrtsgesellschaft „Antonio Delfino" liegt mit Passagieren bei Feuerschiff „Elbe I.“ seit der gestrigen Nacht vor Anker. Neben anderen See­schiffen wird auch der Lloyd-Dampfer „Main" mit einem Transport für Hagenbeck in der Elü- mündüng durch Nebel festgehalten. Ebenso haben die von Hamburg seewärts gegangenen Dampfer ihre Fahrt unterbrechen müssen.

* Familientragödie. In einem Hause an der Cchleißheimerstraße in München wurden der Dersicherungsinspektor a. D. Max S e i b o l d und fine zwölfjährige Tochter erschossen aufgefunden. Der Vater hatte das Mädchen durch einen Kopf­schuß getötet und sich selbst einen Schuß ins Herz beigebracht. Der Grund zu der Tat ist in finan­ziellen Sorgen zu suchen.

Abschlüsse im Lalzdelfurth-Konzern.

Unveränderte Dividende trotz höherer Reingewinne.

— Elektrolytkupfer (roire bars) 100 Klg. in RM. (No­tierung der Vereinigung für die deutsche Elektrolytkupfer­notiz): Berlin, den 19. März: 208.75 (Vortag: 199.25).

Ein nachweislich gutgehend. MllüMIgWsi umständehalber ab Mitte Juni d°. 3s. zu vermieten. Gut eingerichtete Ladenein­richtung muß täustch gegen foiortige Kasse ermotben werden. Offert, find zu riebt- unt. Nr. 2231 au d. Gef-dsh

die beste Marke der Welt. Modenhaus

Froese, Fulda

. , m gefaßt, h Akt.-Ges. weisen

Durch alle Buchhandlungen zu beziehen oder direkt vom Verlag

Sulöaer flctienöruckerei

Zuida

Verlagsbuchhandlung

für die katholische Volksschule.

die viözele Zulda. von vr. g. Ren fing.

Preis kart. M 0.40.

mürben in Köln ISPersonenverha f t e t, wie se t längerer Zei tdie Hauptschalterstelle Brau- weiler des Rheinisch-Westfälischen Elektrizttatswer kes systematisch geplündert und das wertvolle Drahtmaterial in großen und kleinen Mengen weg­geschleppt hatten. Weitere 28 Beschu digte, darun­ter auch Hehler, wrden in das Verfahren mit em- bezogen werden. Bei dem hohen Wert der Kabel haben die Händler für jedes Kilogramm Gewinne bis zu 60 Pfennige erzielt. _____

Möbel-Möbel

Wegen Umänderung meiner Lagerräume verkaufe sämtliche Möbel unterm Preis 1.1. Wehner, Möhellaser Am Landkrankenhaus 2 u. Kapuzinerstr, 1a

für die Diözese $ulba. von Dr. 3- Ccfter. mittlere Ausgabe, gebunden .

Strobl

Eine bahnstehende Ladung, ca. 90 Ztr., vorwiegend

Hafer- und Gerstenstroh

ZU Streuzwecken vorzüglich geeignet, hat billigst abzugeben.

Kernhaus Fulda

Telephon Nr. 498 & 499.

Voltiitoii ui Heien

Die Schüler-Ausleihe am Mittwoch fällt weg. Dafür

Schnier - ausleihe Jetzt immer DonnersW

--- Norddeutsche Hagel-Versicherungs-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit, Berlin. Die G. V. genehmigte einstim­mig den Geschäftsbericht sowie die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für das Jahr 1928 und nahm mit Befriedigung von der günstigen Entwicklung der Ge­sellschaft im Berichtsjahre Kenntnis. Die Gesellschaft hatte in 1928 einen Zuwachs zu verzeichnen von 8039 Vers.-Scheinen mit 8493 Mitgliedern und 24.575.702 RM. Versicherungssumme. Der Gesamtbestand belief sich am Ende vorigen Jahres auf 209.411 Vers.-Scheine mit 203.729 Mitgliedern und 936.567.369 RM. Dersicherungs- Smme. Die Prämicneinnahme betrug (einschließlich achschuß und Rückversicherungsprämie 18.005.268,62 RM (1927: 26.109.319,85 RM ). Die Summe der Ent- fchädigungen betrug 1928: bei 32.221 Schäden 14.210.331 RM., (1927: bei 40.097 Schäden 22.235.650 RM.) Der Reservefonds verzeichnete nach einer satzungsmäßigen Entnahme von 1.327.048,23 RM. am Schluß des Jahres einen Bestand von 621.724,87 RM.

--- Der neue Präsident des Deutschen Seefischereiver- eius. Für den am 17. Januar 1929 verstorbenen Prä­sidenten des Deutschen Seesischereivereins, Freiherrn v. Maltzahn, hat die Mitgliederversammlung des Vereins den Staatssekretär z. D. Dr. Hoffmann zum Präsidenten gewählt, der die Geschäfte am 16. März übernommen hat.

=■ Frankfurter Hypothekenbank in Frankfurt <l M. Aus 1.448 (1.283) Mill. Rm. Reingewinn werden be­kanntlich 10 Prozent Dividende für 1928 vorgeschlagen. Die Reserve hat sich insgesamt auf 5.5 Mill. Rm. oder 55 Prozent des Stammkapitals erhöht Das Gefchäst konnte 1928 wesentlich ausgedehnt werden. Der Gesamt- bestand der Hypothekenforderungen erhöhte sich um 84.81 Mill. Rm. und beträgt im Februar über 200 Mill. Goldmark. Entsprechend haben sich der Umlauf der Goldpfandbriefe und Goldkommunalobligationen bis zum Februar auf 190 Mill. Goldmark erhöht. Der Pfandbriesabsatz fei 1928 verhältnismäßig stetig vertan- fett. Der ausgesprochene Typ sei der 8prozentige Pfandbrief gewesen. 1928 wurden 11.75 Mill. Goldm. im Auslande aufgenommen und im Januar 1929 5 Mill. Goldmark. Dieser billigere Grundkredit wurde zunächst der Landwirtschaft und teilweise dem Wohnungsbau zugeführt. Das Kommunaldarlehensgefchäft wurde 'gleichfalls erweitert.

- Voigt u. Häffner «. G., Frankfurt a. ITC. Nach Abzug der allgemeinen Unkosten von 3.832 (2.979) Mill. RM. und 775 515 (549 223) RM. Abschreibungen, ver­bleibt für das Jahr 1928 von 5.416 (4.209) Mill. RM. Rohgewinn einschließlich 66.929 (50.160) RM. Dortrag ein Rei n gewi n n von 876.676 (680 769) RM., woraus (t Ä.-R.-Beschluß der G. V. am 23. April eine Divi- dende von 9 Proz. (8) auf die Stammaktien, 8 Prozent auf die Vorzugsaktien Lit. V, 7 Prozent Divi­dende auf die V A. L-U, Ueberweifung von 60 000 RM. an den Wohlfahrtsfonds und 77 676 RM. als Dortrag auf neue Rechnung vorgeschlagen werden. Das Ergeb­nis 1928 fei befriedigend.

— rveflbank-Aktiengesellfchaft, Frankfurt a. AI. Der Bericht 1928 verzeichnet eine befriedigende Zunahme der Geschäftstätigkeit, insbesondere im allgemeinen Kontokorrentgeschäft. Die Gesamtumsätze erhöhten sich auf 518.268 Mill. RM. Dazu hat in besonderem Maße das lebhafte Wechfelgeschäft, das sich gegen das Doriahr verdreifacht hat. beiqelragen. Der Bruttogewinn aus 1928 stieg auf 0.642 (0.41) Mill. Aus 350107 RM. (152 917 RM.) werden wieder 6 Prozent Dividende auf das vollberechtigte A. K. von 5 Mill. RM. oorgeschlagen.

- Bereinigte Filzsabriken A. G. in Giengen a. d. L Die-® V der Gesellschaft, zu der bekanntlich auch die Krätzmühle in Fulda gehört, genehmigte die Verteilung von 5 Proz Dividende. In den ersten zwei Mo­naten des laufenden Jahres sei der Umsatz etwas zurück- aeganqen, aber der Auftragseingang recht desnedigeNd gewesen Im ganzen seien die Aussichten ntd)t schlecht S es gelinge, die Preise den gestiegenen Gestehungs. kosten anzuvassen. __.

Gewerkschaftliches.

— Die Reichsbahn-Gewerkschaften bei Dr. Dorpmuiler Am Dienstag empfing Generaldirktor Dr. Dorpmullei in Berlin die am Tarifvertrag beteiligten Relchsbahn- aemertfehaften, die den Wunsch ausgesprochen hatten, dem Generaldirektor noch einmal ihre Lohnsorderungen persönlich oorzutragen. Die F o r d e r u n g d r Gewer - ickaften geht ans Erhöhung des Stundenlohnes all­gemein um 6 Pfennige (bas. maefjt eine M°^b°laftung für die Reichsbahn von 81 Millionen im Jahre). Bon Generaldirektor Dr. Dorvmüller wurde darauf hinge­wiesen daß es der Reichsbahn bei der bekannten ge­spannten Finanzlage unmöglich s«, irgendeine weitere Mehrbelastung auf sich zu nehmen. Alle irgendwie ver­fügbaren lausenden Mittel müßten für Sachausgaben zur Erhaltung der Betriebssicherheit m Anspruch ge­nommen werden. ________

Dom Siedlungswesen.

BDZ. Berlin, 20. März. (Erg. Meld.) Der Reichstagsausschutz für landwirtschaft­liches Siedlungswesen und Pacht­schutzfragen nahm einen Bericht der Re­gierung über den augenblicklichen Stand der Finanzierung der Siedlungen entgegen. Daran schloß sich eine Aussprache. Allgemein ging der Wunsch der Ausschutzmitglieder dahin, daß für das Rechnungsjahr 1929 wieder wie in den vorherge- aangenen Jahren von der Reichsregierung unbe­dingt 50 Millionen zur Berfüügung gestellt würden und daß daneben trotz Anerkennung aller Spar- notwsndigkeiten ein Betrag von 3 i 11 i o « nen zur Förderung der Einzelfied- lung in R ord we stdsu t sch la n d gebilligt werden mutzten.

Der Mord auf Schloß Iannowitz.

Der Sohn des erschaffenen Grafen als der Tal ver- dächlig verhaftet.

Zu dem bereits gemeldeten aufsehenerregenden Mord auf Schloß Iannowitz bei Hirschberg, teilt d'e „Bossische Zeitung" mit, daß nunmehr auch das Ge­schoß gefunden worden ist, mit dem der 56jährige Graf Eberhard zu Stolberg-Wernige­rode, während er in feinem Arbeitszimmer auf dem Sofa faß, von hinten erschossen wurde. Es handelt sich um ein sogenanntes Dumdum-Geschoß mit abgeplatteter Bleispitze. Der Schuß ist offen­bar aus ganz kurzer Entfernung abgegeben wor­den. Daraus erklärt sich auch, daß der Schädel desErmordeteniastvölligzerschmet- t e r t wurde. Der Sohn des Ermordeten und jetzige Majoratsbesitzer, Christian Friedrich zu Stolberg- Wernigerode, gab, wie das „Tempo" berichtet, neuerdings an, er habe nach dem Weggang der Damen mit feinem Bater noch geplaudert, und beide hätten gelsfen. Als er, der Sohn, einmal austreten mußte, fei er auf dem Hausflur von zwei Leuten, die er aber nicht gesehen habe, über­fallen, gewürgt und bewußtlos gemacht worden. Als er wieder zu sich kam, fei er in feiner Angst zu dem etwa 100 Meter entfernten Wirtschaftsge­bäude gelaufen und habe dort bei einer Kutfcher- familie Schutz gesucht. Bon dem Schuß habe er nichts gehört. Der Arzt, Dr. Panitz, konnte an dem jungen Grafen weder Würgemale noch irgendwelche Spuren eines betäubenden Mittels feftstellen. Der Schuß ist von der im oberen Stockwerk schlafenden erwachsenen Tochter des Ermordeten gehört wor­den, die dann um Hilfe rief und das Schloßpersonal alarmierte. Die gräfliche Familie wohnte nicht im eigentlichen Schloß, sondern in dem etwa 20 Meter dahinter im Park stehenden Gebäude, in dem sich früher das Rentmeisteramt befand. Im Schloß sind Büros untergebracht, ferner wohnt dort der Verwaltungsdirektor der gräflichen Familie. Der »rworbete Graf Eberhard bewohnte in dem Rent- meisteramt die unteren Räume, während die Gräfin mit drei Töchtern sowie zwei weiblichen Dienst­boten die Räume des oberen Stockwerkes inne­hatten. Der älteste noch unverheiratete Sohn und jetzige Majoratsbesitzer hielt sich meist in Iannowitz bei feinen Eltern auf, schlief jedoch int eigentlichen Schloß.

Wie die Feststellungen ergaben, ist der tödliche Schuß aus einem Jagdgewehr abgegeben worden, das einem im Zimmer stehenden Gewehrschrank entnommen war. Der Einschuß ist am Hinterkopf erfolgt, während der Ausschuß über dem rechten Auge liegt. Der Täter wird unter den Hausange- höriaen vermutet.

Nach einer weiteren Meldung ist der Sohn des ermordeten Grafen Stolberg-Wernige­rode unter dem Verdacht feinen Vater ermordet )u haben, verhaftet und ins Hirfchberger Un- »rsuchungsgefängnis eingeliefert worden.

abgelagerten Geschäftsjahres , wui-vc küEch MtrrwfRy beeinflußt. Die Schlußentschadiguag °uf d-e Vor.r -g- auslandssarderungen ist noch immer md)t eingcgcmger Sie konnte deshalb auch in der vorliegenden Bilanz nicy iUm Ausdruck kommen, lieber die Aussichten für oai begonnene Jahr läßt sich nach Ansicht der Verwaltung noch wenig sagen, die allgemeine geschäsiliche Krise schein« sich nur langsam bessern zu wollen.

Wirtschaft.

der Reingewinn 2.42 (1.73) Mill. RM Das A -K 15 Mill. RM. Die gesetzliche Reserve erhalt 0.39 MillRM. Zu Sonderabschreibungen auf Anlagen sind 0.30 (U) Mill. RM. in Aussicht genommen und zum Vortrag ge­langen 0.17 (0.17) Mill. RM. Die Kaliwerke Westerege n teilen der gesetzlichen Reserve 0.60 (0) Mill. RM zu. Eine Sonderabschreibung auf Anlagen wird nicht vor- genommen. Zum Dortrag kommen unverändert 0.17 Mill. RM. ________

= Staatliche Unterstützung der britischen Farben- indnstrie. Der Präsident des englischen Handelsamtes erklärte im englischen Unterhaus in Beantwortung einer Anfrage: Der Gesamtbetrag, der von der Regierung als Kapital für die Entwicklung der Farbstofferzeugung m England zwischen 1914 und 1924 gewährt uni) über­nommen wurde, beträgt 2005751 Pfund, wovon 1700001 Pfund in der British Dyestusss Corporation angelegt wurden.

In den Aufsichtsratssitzungen des Salzdetfurth-Kon- zerns wurden die Beschlüsse über die den am 4. Mai ftattfinbenben ordentlichen Generalversammlung! zulegenden Bilanzen für das Geschäftsjahr 1928 Die Kaliwerke Salzdetfurth Akt ~ j einen Reingewinn von 3 800 405 RM (i. V. 2 587 411) aus, der wie folgt Verwendung finden soll: Zuführung zur gesetzlichen Rücklage 1 207 500 RM. (—), 6 Prozent Dividende auf die Vorzugsaktien gleich 6000 RM, 15 Prozent Dividende auf das Stammkapital von 10 Mill. Die 12 Mill RM. neu geschaffenen Stammaktien sind erst für 1929 dividendenberechtigt. Bei den Kaliwerten Aschersleben und Westeregeln kommen je 10 Prozent Dividende in Vorschlag. Bei ersteren beträgt

Hus der Fuldaer Industrie.

Der Abschluß der vereinigten Schuhstosfabriken ln Fulda. 31700 Mk. Reingewinn. — 4 % Dividende.

Die 47. ordentliche G. V. ist auf Dienstag, 7. Mai. einberufen worden. Auf der Tagesordnung stehen u. a. die Genehmigung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung für das vergangene Geschäftsjahr. Rach dem soeben erschienenen Geschäftsbericht schließt das Un­ternehmen im Jahre 1928 mit einem Bruttogewinn von 61 328 Mk. ab. Nach Abzug der Unkosten m Hohe von 23 968 Mk. und der Abschreibungen in Hohe von 6849 Mk. verbleibt ein Reingewinn von 31 709 Mk. Aus die- em sollen 28 800 Mk. als 4prozentige Dividende verteilt, 1600 Mk. dem Reservefonds zugewiesen und der Rest von 1309 Mk. auf neue Rechnung vorgetragen werden. In der Bilanz erscheinen Grundstücke und Gebäude mit 255 849 Mk. Die Erhöhung gegenüber dem Vor,ahre ist darauf zurückzuführen, daß die Gesellschaft einen an die Fabrik anstotzenden Garten antaufte. Beteiligungen werden mit 250 124 Mk., Debitoren mit 283 768 Mk. an­gegeben. Die Kreditoren sind mit 58 714 Mk. ausgewie- fen. *

Der Geschäftsgang des ersten Halbjahres war nach Mitteilung der Verwaltung normal, der des zweiten Halbjahrs dagegen wenig befriedigend, das Ergebnis des

Handel und

Berliner Mittwochsbörse,.

wtb. Berlin, 20. März. (Eig. Meld.) Für die heutige Börse lagen eine Reihe von Momenten vor, die die Ten­denz sowohl nach oben als nach unten Höllen beeinflus­sen können. Eine Prophezeiung des englischen Wirtschaft­lers Pasch, die von einer bevorstehenden Geldbi l a nz- k r t f e sprach, ergebnislose Lohnoerhandlungen bei den Eisenbahnern, verschiedene Insolvenzen in der Jndustpie und ein eher ungünstigerer Bergbaubericht für Februar nach unten, das trotz höherer Tagesgeldsätze festere Rew- york, die Salzdetfurth-Abschlüsse, die Bewegung des Kau- absitzes im März, der Beitritt Amerikas zum interna« tionalenSchienen-Kartell und die Ausführungen Geheim­rat Borschs auf seiner Amerikareise nach oben. Da, wie man feststellt, heute die g ü n ft i g e n Nachricht e n in der Ueberzahl waren, konnte sich die f r e u n d- licheGrundstimmung der letzten Tage auch zu Beginn der heutigen Börse erhalten. Die Umsatztatigkeit bewegte sich aber in ruhigeren Bahnen, da man wissen wollte, daß zwar wieder Auslandsinteresse vorhanden war, dieses sich aber auch im Rahmen des Ultimos etwas vorsichtiger zeigte und die Aufträge bei den Banken knap­per limitiert einliefen. Auch Pariser Verhandlungen Dürften vor Ostern kaum zu Ende geführt werden. Im allgemeinen zeigten die ersten Kurse keine größeren Ver­änderungen. Durch schwache Haltung fielen Harpener, Svenska und Ehade-Aktien auf, dagegen lagen Metall- werte unter Führung von Otawi, Schlesische und Stol­berger Zink, Tietz, Lahmeyer, Chemische fiepben ujm. fest. Der Verlauf war zunächst uneinheitlich, pä ter wurde es aber a 11 g e me t n f e ft er. Bemer­kenswert vernachlässigt lag der A. E. G.-Markt. An­leihen ruhig, Ausländer etwas freundlicher, Pfandbriefe teilweise um Kleinigkeiten schwächer. Devisen etwas an- geboten, Pfunde leichter, Spanien etwas erholt. An der Situation des Geldmarktes hat sich nichts geändert, .La­gesgelb ist mit 5—7 Proz. und darunter weiter erleich­tert.

W. M. 8i.nmet zu vermieten.

Eichskeld vr. IS,

Schönes, helles, sreundt., mäbl. Zimmer per 1. April zu verm eten.

* rNasienverhastung wegen Kabeldiebstahls. Wegen umsangrecher Diebstähle von Kabeldraht

von 2—5 Uhr. SamstagswsrcksvSehülernicht mehrbedjpnt, jj||l,lililUlllllllllllllllllllllHlllllllllllHlll^W®l^m^^l^lll^ll''lllll^'^‘^^i^'''^“"'l^

Mocken, Sporthosen

kaufen Sie stets am besten und billigsten bei Franz Schleicher, Bekleidung Marktstraße 7.

TechnikeriShrimg

für Tiefbau gesucht.

Ingenieur Köhl,

Nikolausstr. 10.

Gesucht in Saison ob. Damrstellg. in Sommer­pension näh. Frank urt a. M.

jjichl. Mädchen das alle Hausarb. übernimmt Gulevehandlg.u hoh. Lohn pr. fof ob. 15. 4. Off m. Bild u. FM 5783 an ALA Haaienstein & Vaster, Frankfurt a. M.

Zazitheft zu fjeft II.....•* 2.50

„ „ „ fflAu HIB l.Zeil * 5.00

„ „ „ IVu.IIiB2.Ieil *3.00

Lehrer- u. Ergebnistjeft zu Dietrichs ___

Raumlehre..........•* 2.00

Sammlung von Vordrucken

für den post-, Scheck- und wechfelverkehr, für Volks-, jortbilöungs- und Berufsschulen, von Schulrat vr. Hamacher. Preis Jfc 0.80.

Katholischer Katechismus

für die öiöjeie Zulda (Linheits-llaiechismus). gebunden M 1.60.

Kleiner lrolhol. Katechismus

für die Diözese Hulda mit Bilbern in Vier­farbendruck. gebunden Jfc 1.00.

Katholische Schulbibel

20 lMllill SUiSMMkll

billig abzugeben.

Kleine Mariistraße Nr. 5.

Batt Hamburg

Vertretung mit Auslieferung. Ohne Kaution! Nur Damen. Sächsischer Strumpfvertrieb ______B rtin Trmnelhof I.

Adreflen-chreibrr sucht Meyer, Hannover 10, Ad'esfenver ag. Zahle big 10 Mk. pro %o,

Gemeinde Dietges jucht einen Gemeinde-

Dichhirten

gegen hohen Lehn. 824

Dürgermeifler Boll Ein in allen Zwetgen eines besseren Haushalt durchaus eriobrenes.älter. Mädchen, dasZeugntsie auiweisen kann, wird zum 1. April er. cefudi* Zu er r. In d. Geiibst 2248

Ordentlicher Junge als, tzchnhMljierlehrling aus nächster Umgebung ge­jucht. Näheres sagt die Geich. bteler Zeiiuna. 2242

Tüchtiger

Steinhauer für dauernde B.schästigung sofort grfucht.

3of. Osstrelch, Baugesch., Künzellerstr. 84.

Zur Schulbeginn u.Xlassenwechsel!

Dietrichs Rechenbuch

von Schulrat Dr. h a m a ch e r in Verbindung mit dem llath. Eebreroercin im Reg -Bezirk Koffel den neuen methodychen kinschauungen entsprechend umgearbeitet.

gelt I für 1. und 2‘. Schuljahr, Yest H für 3. und 4. Schuljahr jeder Schulart, heft IIIA für 5. und ö Schuljahr mehrkl. Schulen, gest IIIB für 5. bis 8 Schuljahr der Schulen mit 3 und weniger als 3 Klaffen, fielt IV für 7. und 8. Schuljahr mehrkl. Schuten.

preise der Rechenhefte: fjeft I 1.10. fjeft II M 1.50. fjeft IIIA M. 1.40. heft WB M 2.20. fjeft IV M 1.80. Gebunöcn.

Dietrichs Raumlehre

für das 6, 7. und 8. Schuljahr jeder Schul­art. Unter besonderer Berücksichtigung der neueren Sortierungen umgearbeitet oon Schul­rat vr. Hamacher. Preis kart. M 1.80.

$ozite zu Dietrichs Rechenhefte

Bergmannslos.

wtb. Mytzlowih, 20. März. (Eig. Meld.) Ge­stern mittag ereignete sich auf der hiesigen Grube ein schweres Unglück. Durch Pfeilereinsturz wur­den fünf Bergleute verschüttet. Obwohl tue Ber­gungsarbeiten sofort aufgenommen wurden, tonn­ten von den fünf Verschütteten drei nur noch als Leichen geborgen werden, wahrend me beiden übrigen schwere Verletzungen davon tru- W. ————

Drei Kinder verbrannt.

wtb. Paris, 20. März. (Eig. Meld.) In einer Ortschaft des Departements Tarn brannte m der Nacht ein fünfstöckiges Wohnhaus weder. -MX Kinder im Alter von 4—8 Jahren kamen in den Flammen um.

bekämpfenden Feind der Lebensverbesserung empsmdet sondern organisch damit verschmilzt wie mit etwas selbst­verständlich und unabänderlich Gegebenem.

Ruhe und Unrast sind es, die heute zwei Welten bil­den und zwei Welten trennen. Vielleicht hat der Osten doch den besseren Test erwählt. Jedenfalls sind sie eigen­artig schön und beruhigend, die Fahrten im Ost, wenn man es nur versteht — Zeit zu haben.

Stellenangebote

Zu vermieten