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M 41.

eomttaj, een 17. Tevruor 19!9.

Fuldaer Zeitung

8. B'ait.

Druck der Fuldaer Actiendruckere>. fsulda

Der Jahrestag der Vapst-Krvnungsfeier in Rom

Das tnc:

^historische Krönungsjubiläum des Pop-

Pius XI. die fast unübersehbare Menschenmenge,

brach, segnete,

Papst Pius XI, auf der Loggia der pekersNrch«.

Iie roien und iveitze« Snnfier.

Roman von Marten Korch.

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unterbrach Helga

Thomas wandte Schwester. ,Lch

„Er trank wie ein Schwamm," abermals.

„Nun bist du aber still, Helga!" ' sich mit gerunzelter Stirn gegen die weiß besser als du, was damals vor

Denn an Me

Delchs-Ansalloerhütungs wochck

__________„ , ....________ ,_r die über den Abschluß des Friedens zwischen dem. stes fand einen tief ergreifenden Abschluß, al? Papst Dasskan und dem Quirinal in Freudenrufe aus»

| gen". Nach seiner Schulzeit ging er auf See und is erst vor ein paar Jahren heimgekommen.

Sowie Jörgen weg war, ging es in der Vachstraß stark abwärts. Es war das reinste Elend dort, und U hätte das ganze Gerümpel für ein paar Groschen kaufe können."

I "8a, und es kst auch eine großartige Dummheit Thomas, daß du es nicht getan hast," sagte Helga wie der. .,

„Ich habe es nun eben nicht getan," versetzte Thomas und dann kam Jörgen plötzlich zurück. Er und ich fin natürlich Feinde; aber du kannst mir glauben, das ss ein Kerl, der hat Eisen im Blut. Während des Kriege hat er in der englischen Marine gedient, und es gehei allerlei Gerüchte um, was er dort geleistet habe. I« denfalls hat er ein gutes Stück Geld und einen eng (dien Orden mit heimgebracht und es dauerte auch nich lange, da war das Geschäft in der Bachstraße wieds in Schwung. Gerade um diese Zeit wurde eine neu Straße zum Bahnhof.angelegt, durch die die Bachstraß eine verkehrsreiche Gegend geworden ist. Jörgen baut um und vergrößerte, und setzt ist das Geschäft so empor gekommen, daß sogar wir hier oben es spüren."

„Das kommt bloß daher, weil Jörgen es ausschließ lich darauf anlegt, uns unsere-Kunden wegzuschnappen/ sagte Helga.

„Ja. das ist nicht zu leugnen, und leider glückt et ihm auch nicht allzu selten. Dafür stelle ich ihm ab et auch ein Bein, wo ich nur kann."

Ich gebe den Vorschlag empfehlend weiter. End­lich noch ein Geschichtchen, das uns von der stei­genden Höflichkeit unserer Polizei erzählt: Stan­den nämlich zwei Damen mitten auf der engeren Fahrstraße. Rechts kommt ein Auto, links kommt ein Auto tutet rechts, es tutet links, die Damen ober — nun, wenn Damen auseinandergehen . . .

ufw. Endlich greift der Schupomann ein und sagt mit vornehmster Verbeugung: Meine Damen, ich darf sie wohl bitten, sich auf dem Bürgersteig wei­ter zu verabschieden . . . Ich weiß nicht, wie lange sie dort noch gestanden haben. Die lempp ratur war 17 Grad unter Null.

Der Mann Im Monde.

„Na, ich habe doch auch Augen int Kopf", erwiderte Helga verdrießlich.

„21ber du verstehst das Borgefallene nicht, Helga Allerdinar Ut nickt au leugnen, daß Onkel Rasmus es I

Wie gesagt, Onkel Rasmus war nun von ganz an. derer Art als die beiden älteren Brüder. Meistens fuhr er nach fernen Weltteilen. Er hatte etwas Ein- faches und Gewöhnliches an sich, trank und spielte und kostete unferm Grotzater gewiß ein schönes Stück Geld. Damit waren die älteren Brüder gar nicht einoerstan- den. Rasmus war außerdem noch ein streitsüchtiger Kerl, und wenn die Brüder einmal zufammentrasen, lo gab es Krach.

Großvater hatte inzwischen die Bestimmung getrof­fen, daß Rasmus den Junkerhof und das Geschäft be- kommen sollte, und daran hiell er fest, trotz der Ein­wendungen der älteren Brüder. Gerade als Groß- vater starb kam Rasmus von einer längeren Fahrt zu- rück und übernahm kurz darauf das Ganze. Das Der- höltnis zwischen Onkel Rasmus und meinem Vater wurde rasch sehr gespannt, und bald kam es zum affe- nen Streit."

„Onkel Rasmus wollte ja Streit," erklärte Helga.

„?o, ja, aber zum Streiten gehören immer zwei, Helga." Thomas warf seiner Schwester einen tadelnd den Blick zu. „Siehst du. Karl, die Lagerhäuser und der Platz unten am Strand gehörten den Brüdern gemein­schaftlich, und es gab immer Veranlassung zu Zwistig- leiten Cs wurde immer schlimmer, und schließlich kam es so weit, daß die Brüder kein Wort mehr zusammen sprachen und einander jeden möglichen Verdruß be­reiteten. — Rasmus war übrigens gar kein guter Ge- schäftsmann."

ter in der Bachstraße landete. Er kam in die Volks­chule und hatte es gewiß nicht immer leicht. Er war

kernt Rettnngs-Schwiinment !>»» SlUDo-Lr»schüre „Ungen an[I* i«dem Voftlcbeuet m baten.)

mitspielen, und am Ende ist das Parlament nur noch eine Kulisse rein wirtschaftlicher und anderer Interessen. Wie erfreulich wäre es doch, wenn irgendwo in irgendeinem Lande dieser Verlogen- beit einmal an den Kragen gegangen würde. Es ist doch ein heller Unsinn, große Singe über West­locarno, Ost'ocarno und ich weiß nicht, welche noch einzurichtenden Locarnitäten zu reden, wenn Polen sein Budget für militärische Ausgaben er­schöpft, wenn die ganze Welt wieder in Waffen starrt. Dazu braucht man doch keine Friedenspakte! Man höre sich nur die 50 Reden an, die in Paris über das bedrängte Elsaß gebalten wurden! Und d'e Luge dabei, dre dicken Lügen! Man spricht Im Elsaß nach Herrn Poincare nicht deutsch, son- dern alemannisch. Die geographisch herzlich schlecht gebt©eien Franzosen werden denken, das sei so eme Art Chinesisch. Dann kommen Richtiqstellun- gen, und dann wieder neue Lügen. Das wird nach und nach verwickelter als selbst die Juristerei.

Selbst einige der größten und bestinformierte» sten Leitungen sind durch den schnellen Abschluß kwr Verhandlungen zwischen Italien und der päpst- lichen Kurie überrascht worden. Sie mußten teil­weise heute zurücknehmen, was sie gestern noch be. b"""'et hQ.-en ’ dem o:'?r die ■-.<$*" klar war, ist das weltgeschichliche Ereignis über den ganzen Erdkreis hm nm o r nroh en <t. >ip' q <• .. ge­nommen worden. Ganz zweifellos bedeutet es einen Sieg des Rechtes über die brutale Gewalt. Dljne Krieg ist dieser Triumph des Friedens er«

| bäube und ein alter Garten, der sich zwischen den beiden Armen des Flusses hinzieht. Uebrigcns ist es das Grund­stück, auf dem unser Stammvater, der alte Junker Jör­gen, vor hundert Jahren das Handelshaus gegründet hat Aber nachdem der große Junkerhof gebaut wor- den war, wurden sie nur noch als Vorratshäuser und Lagerplätze benützt und verfielen. Ich glaube, es mar Onkel Johann, auf dessen -Betreiben Rasmus die Ge- bäube und den Platz bekam. Wenn ich offen fein soll, so muß ich sagen, daß mit Rasmus in einer Weife ver- fahren wurde, an die zu denken ich nichts weniger als stolz bin."

„Er bekam, was er verdiente," sagte Helga.

„Sein Handel reichte gerade hin, ihm das Leben zu fristen. Er wohnte zusammen mit einem alten Schiffs- I tameraben, namens Cornelius, übrigens ber kleine spitz. I näfige Kerl, den sie mit im Boot hatten. Er ftrengte noch verschiedene Prozeße gegen Vater an, die er aber I ofle verlor. Vater war ihm zu klug und bas Verhält- j nis zwischen den beiben würbe niemals besser."

„Und der Sohn Jörgen?" fragte Bulder.

„Jo, warte, nun kommen wir zum Sohn. Um mit I dem Anfang zu beginnen, so ist feine Abstammung nicht die feinste."

_,,®eif) Gott nicht," sagte Helga.

„Jürgens Mutter war eine Kellnerin aus Odense. I Rasmus nahm sie als Dienstmädchen oder sonstwie in | fein Haus, und in dem roten Zimmer, das Helga nun I bewohnt, gebar sie ihm einen Sohn, den Jörgen, und bann starb sie."

„Der Gebanke daran ist recht widerlich; aber es ist I dos schönste Zimmer im ganzen Hause," sagte Helga.

„Rasmus hat sich nie einen Deut um das Urteil der I Leute gekümmert, er tat schließlich, was er selber wollte. Er gab dem kleinen Jörgen seinen Namen und erkannte ihn als seinen Sohn an. Was man auch über Onkel Rasmus sagen mag, seinen Jungen hat er geliebt und I mit ber treuesten Fürsorge großgezogen.

Jörgen war sieden Jahre alt, als er mit feinem Da-

~ ,®- e gelogen wird, das sieht man auf einem Felve besonders, das durch den Antrag Strese- manns an den Völkerbund wieder grell be­suchtet worden ist, ich meine die M i n d e r h e i» M„hat davon schon so viel gehört, daß er wahrscheinlich hier meine Plauderei m die Ecke werfen wird. Doch halt, lieber Leser, teure Leserin, das, ist darum dennoch eine sehr wich­tige Frage. Sie ist sogar schon viel weiter gekom-

an, weil nur aus dem Wege über eine Völkerrecht- liche Regelung eine Besserung der Lage unserer Meile in Polen, in der Tschechoslo- m f£, » Südtirol usw. zu erreichen ist. Niemals ist das Recht von den Starken ausgebaut worden sondern immer nur von den Schwachen, denen ein. 3tg die Waffe des Rechtes oeblieben ist. Wie schnell wäre, man auch hier am Ziele, wenn es nur Ehr- bchkeit gäbe. Aber gebe sich einmal einer daran etwa die Verhältnisse in Polnisch-Oberschlesien zu studieren, und er roirt) bald bemerken, welch ein Scroirr von Lugen er beseitigen muß, um über- r? TT- 3U l^en! An dieser Stelle se nebenbet aufmerksam gemacht auf un- sere Aus andsdeutsch-n und insbesondere auch auf benJReufjsocrbaub für die katholischen Auslands- deutschen, der tm Vorjahre sein zehniähriges Be- stehen m Köln feiern durste. Die Reden dieser Tagung sind soeben veröffentlicht worden (Verlag des Reichsverbandes. Berlin) und' zeigen, w-lche Bedeutung gerade dieser Verband bat der übri- gens harmonisch mit den anderen zusammenarbei- tet. Er hat doch 22 Millionen Deutsche, wenn man alles einrechnet, zu unterstützen und vor allem ihnen m ihren religiösen Bedrängnisien beizusteben. Ge- rat« dieser Verband macht es sich zur besonderen Angabe, der Pnestemot bei unfern Landsleuten abzuhelfen und — im Bunde mit dem Borromäus- verein — ihnen katholische Literatur zuzuführen, i Srf’rtfM'en ffndet sich auch eine gute Ar-

• I beit über das Mtnderheitenproblem.

tzunderkkaufende empfangen den päpstlichen Segen auf dem Pekerspkah.

I genug. Ich Muß nämlich noch den Vor- I schlag eines Einsenders miteilen, der einen neuen I Orden stiften will: Goldenes Kreuz erster zweiter und dritter Klasse für Mädchen und Frauen die 1 etwas Wirksames gegen zweifelhafte Moden 'tun.

etwas bunt trieb mit SchiffernVnb Seeleute^ sichUck mdjt viel ums Geschäft kümmerte, unb so ging es eben bergab. Seine Leibenschaft war bas Bauen, unb «r baute ben ganzen Junkerhof um . Gut hat er feine S°che gemacht, aber es kostete ihn auch ein Masse Selb. Sv geriet er in Schwierigkeiten, unb es ist nicht 3U leugnen, baß Vater alles tat, um ihn immer tief-r hineinzureiten. '

Zuletzt ließen Vater unb Onkel Johann ihren Bru­der unter Zwangsaufsicht stellen. Vater war Bank- birehor unb zog Onkel Johann auf feine Seite herüber. -Bater würbe Zwangsverwalter unb leitete bas Ganze 9tait kam eine fürchterliche Zeit. Rasmus behauptete" rat" betr°9en roorben' und wurde zeitweise ganz despe-

„3a, stellen Sie sich vor, Bulder, einmal hat er un- feren ffiater sogar geschlagen." Helga fuhr in die Höhe unb sah Bulder mit funkelnden Augen an. , Vater frfjrie, und als ich ins Kontor kam, hatte Rasmus ihn zu Boden geworfen und geschlagen. Nie werbe ich ver- geffen, wie rasend ich wurde, und feit dieser Zeit wünsche ich ihm und Jörgen das Schlimmste, was man sich aus- denken kann."

„Du mußt wissen, Karl, daß der Sohn Jorgen da- mals im Zimmer war. Er und Helga fielen nach dem ■oeifptel ber Alten auch übereinanber her. Helga biß -hn in bie Hand, so baß er sie monatelang oerbunben tragen mußte, unb Jörgen warf Helga zur Tür hinaus, «le waren damals vier unb sechs Jahre alt."

„Reizende Familienverhältnisse!" lachte Bulder.

689 3U‘ ®9 war wirklich nicht schön »,rT Rasmus, denn Vater war alt unb damals Wrtt» 5lb°d’ er wußte sich zu rächen, daß es eine 2m hatte Es bauerte nur noch einige Monate, bann mar das spiel zu Enbe, Rasmus hatte verloren, und eines schonen Tages mußte er aus dem schönen Hof, mnr ^°"e, ausziehen. Onkel Johann

war sehr rpohlhabend unb wurde nun der Eigentümer bes Hofes; aber Vater übernahm bas Geschäft unb bas Anwesen. Nachbem Rasmus braußen war, zogen wir ein.

„2Bte erging es denn dem armen Rasmus weiter?" ragte Bulder.

„Cfr bekam einen kleinen Kramladen drüben in der Bachstrabe. Dort lagen ein paar alte verfallene (Be­

rlingen worden, der dem Heiligen Stuhle seine Freiheit zurackgwt. 'Lei n> m . erb;

daß auch die schwierigsten Fragen des politi. scheu Lebens bei gutem Willen auf dem Wege der Verhandlung gelöst werden können. Eeraöe die Römische Frage galt sozusagen a.s die r-uaormur des Kreises, als ein, Rechenexemplar, das des Der. stondes aller Diplomaten spottete, und doch ist es gelungen, zu einem beide Teste befriedigenden Er­gebnis zu kommen. Das Ansehen des Papsttums ist dadurch gewaltig gestiegen, und es find jene Lü­gen gestraft worden, die immerfort von den irdi­schen Machtansprüchen des päpstlichen Roms reden. Pms XI. ist in erster Linie Seelsorger, und ihm kam es nur darauf an, Lebensbedingungen zu ha­ben, die ihm die ungestörte Ausübung' dieses sei- nes heiligen Amtes ermöglichen. Unter diesen Ge- sichtspunkten kann man sich aufrichtig freuen über bas Erreichte, bleibt auch in der Tiefe der Seele irgendwo ein gewisser Zweifel zurück. Haben sich bte Zetten wirklich so geändert? Man erinnere sich an den Jubel, mit dem die Freunde Garibaldis jede Beleidigung der Pavstkirche in dem seit der Eroberung Roms vergangenen halben Jahrhundert begleitet haben. Man erinnere sich an das Ver­halten Englands im Weltkrieg gegenüber den ka­tholischen Missionen. Man denke an den Ferrer- Rummel und an Mexiko. Es ist mir einigermaßen verdächtig, daß die gesamte Weltpresse, soweit ich sie bis jetzt gesehen habe, hier auf einmal einmütig für den Papst eintritt. Das Sprüchlein fiel mir em: Times Danaos et bona ferentes, das heißt, ich fürchte die Danaer, auch wenn sie Geschenke darbingen. Wie sinkt doch alles, wenn man ein­mal ernstlich darüber nachdenkt, in ein dunkles Ge. I m';n "„r"'" '"Y“. VT “V[l!Lr »erom-

hetmnis zurück. Nein, fürchten wir nicht. Nur ^af’ren noch der Fall war

muß man wissen, daß in Sachen, die Nom betref- beÄ^t^n di^mon"ü^bT°?T'Sympathie fen, immer die unsichtbaren Kräfte der Finsternis tD-r beJ1 deinen schenken

mitbeteiligt sind. Wenn man das weiß, ist es schon cn J besonders Interesse bar.

gut. Man ist bann auf alles vorbereitet. ‘ ’ toei1 nur ß1tf

2)ie sichere und erfolgreiche Art, wie hier zwei Machte miteinander verhandelt haben, läßt ein Licht auf das in den letzten Tagen wieder viel be­sprochene parlamentarische System fak- len. Das Schauspiel, das jedesmal bet einer Krise dem Lande gegeben wird, ist wirklich nicht er- hebend, und man versteht es. wenn selbst ber „Vor- warts" seinem sonstigen Rot noch die Schamröte hmzuffigt, bie ihm und allen Republikanern dabei ms Gesicht gestiegen ist. Wie kann man dieses Sy- stem bessern? Es muß einmal seine Schwerfällig, keck überwunden werden. Es reden da immer zu- viele mit, die eigentlich von der Sache wenig ver­stehen unb die außerdem mit ihren persönlichen Interessen verquicken. Man erlebt das heute fast

auf jedem Kongreß Stunden und Tage wird ver. handelt, und am Ende kommt etwas heraus — wenn dann überhaupt etwas herauskommt — was 3mei oder drei der maßgebenden Teilnehmer zu­sammen bei einem einzigen Morgenkaffee hätten

„Ei, bas ist ja ein behagliches Familienleben, mal ihr zusammen führt. Aber wie steht es mit dem Pro Zeh. von dem du neulich sprachst? Wie kann sich den, dieser Jörgen einbilden, der Junkerhos gehöre ihm?"

„Er meint, nur die Halste. Wie du weißt, starl Onkel Johann am Fieber in einer kleinen Stadt in Hin, terinbien. Vorher lag er mehrere Monate schwer Fran! 'N Kalkutta. Zufällig kam auch Jörgen nach Kalkutta und als er hörte, fein Onkel liege dort krank, sucht, er ihn auf und blieb bei ihm, bis bie Krisis überstände» mar. Nun mußt du wissen, daß Onkel Johann (änner, Sctt twr fernem Tode ein Testament gemacht hatte, worin er Helga und mich als einzige Erben einsetzte; übet ein schwieriger Charakter," und' seine Kameraden'necken > umschräntte^VerfÜqu^gsÄst « wir um

tön unb gaben ihm ben Namen „ber rote a»nfer I ,» u „ . ,

’jfortteiiuno folgt}

sich ging, unb ich habe mir bie größte Mühe gegeben, herauszufinben, auf welcher Seite bas Recht war."

Rund um die Woche.

Times DanaoS. — Die Schamröte des Vorwärts. — Minderheitsfragen. — Wenn Damen auseinander geh'».

erledigen können. Also erstens Vereinfachung der Verhandlungsmethoden. Damit wird auch die I Verlogenheit schon eingeschränkt, insofern eben die Zahl derer, die schwindeln können, schon geringer geworben ist. Man redet immer viel, wenn man I sich um eine Sache Herumreden muß. Das tut schon das Sextanerlein, wenn es mit einem schlech­ten Gewissen nach Hause kommt. Ein gutes Zeug­nis ist im Augenblick vorgezeigt, ein schlechtes aber bedarf vieler Erklärungen und Einleitungen. Man hat den Eindruck, daß da überall verdeckte Karten

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