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Nr. 16.

Zuldaer Zeitung (Amtliches Kreisblatt).

Samsfag, 19. Januar 1929.

Heimat

Fulda, den 18 Januar 1929

Wallfahrten durchs deutsche Land.

Der St. Augustinus - Verlag G. m. b. S). in Berlin versendet soeben ein Werk, das namentlich auch in Fulda viel Interesse finden wird: „Wall­fahrten durchs deutsche Land, eine Pilgerfahrt zu Deutschlands heiligen Stätten". Herausgeber ist unser verehrter Landsmann und langjähriger Mitbürger, der Hochwürdigste Herr B i s ch o f v o n Meißen, Dr. Christian Schreiber. Er hat eine auf reichem theologischen Wissen beruhende, von tiefem Verständnis für den religiösen Menschen erfülltes Geleitwort über Sinn und Bedeutung der geistigen Wallfahrten zu dem Buche beigesteuert. Das Buch soll bekannt machen mit den deutschen Wallfahrtsorten und ihre Geschichte. Es soll auch denen dienen, die Wallfahrten nur im g e i st i g e n Sinne unternehmen können. Durch Wort und Bild wird dos möglich gemacht. Alle Mitarbeit^, 18 nn der Zahl, haben den anheimischen volkstüm- lichen Ton für ihre Arbeiten gefunden. Mit warm­blütigen Worten wird fast eines jeden Wallfahrts­ortes in Deutschland gedacht, seiner Entstehung, sei­ner Geschichte, seiner Hemmungen, die er durch Pest, Krieg und Feuersnot erfahren hat. Mit be­sonderer Sorgfalt und Liebe ist dem Leser das Gnadsnbild und seine Enadenwirkungen durch Jahrhunderte hindurch nahe gebracht. Die Aus­stattung des Werkes ist vornehm. Der Druck ist norzügjich, die Bilder sind von Künstlerhand ge­schaffen. Erich Prätorius hat die Zeichnungender Diözesankirchen, die in technisch hochstehender Wie­dergabe geboten werden, geschaffen. Zwei Bild­beilagen, „WaUfahrtskirchlein" und „Flüchtende Madonna" find von Rudolf Schiestl, dem bekann­ten bayerischen Maler, beigesteuert. Auch die Ini­tialen und die Schlußstücke, von Prätorius, befrie­digen künstlerische Ansprüche.

Die Wallfahrtsorte im Bistum Fulda hat Pater Dr. Ewald M ü l l e r O. F. M. vom Klo­ster Frauenberg bei Fulda behandelt. Er be­schreibt die Geschichte der Lindau-Kapelle nahe der Stadt Amöneburg, die der hl. Maria Magdalena geweiht ist, den Frauenberg bei Fulda „Zu unserer lieben Frau", die Wallfahrts­kapelle Burgberg im Kreise Gelnhausen, bei dem Marktflecken Bieber, „Zu Maria mit dem Jesuskind", ferner K l e i n h e i l i g k re u z, zwei Stunden nordwestlich von Fulda im Zunderhart, wo 1350 Bruder Bernhard von Gammelburg aus dem Kloster Fulda die Kapelle baute, die er dem heiligen Kreuz und allen Heiligen weihte, den G e- hilfersberg bei Rasdorf mit den 14 heili­gen Nothelfern, die Wallfahrtskirche znrnhl.Ro- ch u s bei Kämmerzell und den Wallfahrtsort zum hl. Wendelinus auf dem Wertesberg bei Steinhaus im Kreise Fulda.

Auch die in der Rhön im Gebiete des Bistums Würzburg gelegenen Wallfahrtsorte werden behandelt und zwar von Dechant D .Dr. August Amrhein-Eßfeld bei Würzburg Auch diese Gna­denorte sind für uns Fuldaer ganz besonders in­teressant: der Kreuzberg, der Maria-Ehrenberg, der Volkersberg, ferner die zahlreichen Wallfahrtskir­chen im Saalegau, im Grabfeld und im Spessart.

Das Werk kann Anspruch darauf machen, unter den Katholiken volkstümlich zu werden Nament­lich sollte man es in allen gut geleiteten Biblio­theken finden.

Todesfall.

Vor einigen Wochen konnten wir hier berichten, daß unter Landsmann, der langjährige frühere Direktor der Hanauer Hohen Landesschule, Dr. P h i l i p p Braun, seinen 84. Geburtstag ge­leiert habe. Ießt kommt die Kunde, daß er g e- st o r b e n ist. Er war am 24. Dez. 1844 in Fulda geboren. Mit mehreren Brüdern besuchte er die Fuldaer humanistische Lehranstalt, an der er 1863 öqs Reifezeugnis erwarb. In Fulda am Gymna- -mn trat er auch als Probekandidat im Oktober iR7? ben höheren Schuldienst ein. Bis zum Sept, «io hat er in Fulda gewirkt. Später ginn er nach Marburg und Weilburg. Im April 1888 wurde h ‘ LvZ"niDirektor des Gymnasiums in Hanau, Prhw.!« Landesschule. Bis zum April 1919 hat eine ekv-on» »lt,,,die wie das Fuldaer Gymnasium esRrmm ° e Ueberlieferung sortführt, geleitet. 1905 bei de^m geistreicher Gelehrter. Im Jahre ^denkfeier des 100jährigen Bestehelks RefffMer^hie -A^uastums überbrachte er bei der und bvt hnL®rritx.e bcr Hanauer Schwesternanstalt burr^ ^ine Ausführungen auf alle NLlnehmer groben Eindruck gemacht. Sein Braun Mher SRmMi”1- Naturforscher Dr. Adolph Braun früher Professor m Straßburg der auf einer Amerikarerse vor einigen Jahren verstarb.

70. Geburtstag.

70 Geburtstag feiert in körperlicher und geistiger Frische am 19. Januar her rüdere sWtstche Arbeiter, Herr Augustin Eckardt Esths-

Aufhebungcn der Polizeiverordnungen.

Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mit­teilt, hat im Interesse der Rechtssicherheit der Mi­nister des Innern den Beschluß gefaßt, sämtliche Polizeioerordnungen der Oberpräsidenten, Regic- rungswräsidenten, Kreis- und Ortspolizeib^hörden. soweit sie vor dem 1. Ian. 1890 erlassen sind, mit Ausnahme derjenigen Verordnungen, die die Strom-, Schiffahrts- und Hafenpolizei betreffen, mit Wirkung vom 1. M a i ds. Is. a u ß e r K r a f t zu setzen. Dieser Beschluß bezieht sich auch auf diejenigen, die nach diesem Datum abgeändert sind Polizeiverordnungen sind nur in unabweisbar not­wendigen Fällen zu erlassen.

Unzulässige Briefumschläge.

Nachstehend werden nochmals die Vorschriften über die Anordnung von Aufdrucken auf der Außenseite der Briefsendungen aufgeführt. 1. Bei gewöhnlichen und eingeschriebenen Briefsendungeu sollen Absenderangaben sowie Werbeanzeigen auf die Rückseite und das linke Drittel der Vorderseite der Briefumschläge usw. beschränkt bleiben. Zu den Briefsendungeu zählen hierbei Briefe, Drucksachen Warenproben, Geschäftspapiere, Mischsendungeist Bnefpäckchcn sowie sonstige Päckchen. Die Bestim­mungen beziehen sich nicht nur auf Briefumschläge, sondern auch auf Streifbänder (für Drucksachen), Taschen (für Warenproben), aufzuklebende An­schriftzettel und dergleichen. 2. Umschläge usw. mit Aufdrucken, die sich über die ganze Rückseite

erstrecken, müssen am oberen Rand der Rückseite einen mindestens 2% Zentimeter breiten freien Raum haben. Der freie Raum an dieser Stelle wird postseitig nicht in Anspruch genommen, wenn sich auf der Rückseite nur Absenderangaben befin­den oder an anderer Stelle der Rückseite ein ent­sprechend großer Raum frei gelassen ist. 3. Damit die Deutlichkeit des Maschinenstempels bei den noch vielfach im Gebrauch befindlickien Stempelmaschi- nen mit über die ganze Breite des Umschlags lau­fendem Stempel nicht beeinträchtigt wird, ist den Versendern nahezulegen, auch auf der Vorderseite den ganzen oberen Rand in einer Breite von etwa 3,5 Zentimeter von allen Angaben frei zu lassen. Briefumschläge, bei denen diese Anregung nicht be­rücksichtigt ist, sind jedoch nicht zu beanstanden, auch nicht noch Ablauf der Frfft, die für den Auf brauch unzulässiger Briefumschläge usw. gewährt ist. 4. Für Fensterbriefe besteht folgende Ausnahme: Umschläge mit einem Fenster, das in das linke Drittel der Vorderseite hineinragt, können bis auf weiteres in Hern Raum oberhalb des Fensters bis zur Hälfte des Umschlags und in dem Raum unter­halb des Fensters bis zum linken Drittel des Um­schlags mit Absenderangaben und Werbeanzeigen bedruckt werden. Die Anschrift kann in der ganzen Breite des Fensters erscheinen.

Kinder und Kriegsbeschädigte können wieder bil­liger reifen.

Die Hauptverwaltung der Reichsbahn hat so­eben zwei 'Verfügungen herausgegeben, durch die im wesentlichen die letzte Tariferhöhung, wenig­stens für Kriegsbeschädigte und erholungsbedürf­tige Kinder, wieder ausgeglichen wird. Die Reichs­bahn dehnt die Preisermäßigungen auch auf die Kriegsbeschädigten aus, die aufgrund des sogenann­ten Härteparagraphen versorgungsberechtigt sind, d. s. diejenigen, die nachträglich eine Anerkennung von Körperjchäöen und Krankheiten als mit dem Kriege zusammenhängend bestätigt erhalten haben. — Noch weitgreifender ist die Ermäßigung der Fahrpreise für die zur Verschickung gelangende Kin­der. Sie müssen den vierten Teil des Fahrpreises der 3. Klasse entrichten, zahlen aber fortan nur den halben Schnellzugszuschlag. Beide Verfügungen der Reichsbahnhauptverwaltung treten mit soforti­ger Wirkung in Kraft.

Heizung für die Ztadtpfarrlürche.

Der diesjährige Winter macht sich mit seiner strengen Kälte auch in den Kirchen und besonders in den ungeheizten recht unangenehm bemerkbar. So wurden 5, 6 und 7 Grad unter Null festge- stellt. Temperaturen, welche für ältere und kränk­liche Leute unertragbar sind und selbst für gesunde bei einem längeren ruhigen Verweilen nicht ohne ernste gesundheitliche Störungen bleiben können. Kirchenheizung ist heutzutage kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit. Auch die Stadt- psarrkirche ist noch ohne Heizung. Der Einbau einer solchen scheiterte bisher an dem Mangel jeg­licher Mittel. Trotzdem wird der Kirchenvorstand der Stadtpfarrei jetzt nicht daran vorbeikommen können, in Gemeinschaft mit der Stadt, welcher die bauliche Unterhaltung der Kirche obliegt, eine praktische und bewährte Heizung anlegen zu lassen. Hierbei muß er notwendig auf die Opferwil­lig k e i t der Pfarrangehörig en rechnen. Ohne Geld geht es nun einmal nicht, und damit steht und fällt die qante Einrichtung. Kommen genügen Mittel aus freiwilligen Opfergaben ein, dann wird im nächsten Winter die Kirche geheizt »ein, und die Kirchenbesucher werden dann nicht mehr frieren. Am nächsten und an den folgenden Sonntagen werden zu diesem Zweck Tellerkol- letten in der Stadtpfarrkirche abgehal­ten werden. Auch können größere Geldbeträge mit der Angabe „für die Heizung" durch Post­scheck Überweisung gezahlt werden auf das Konto ter Katholischen Kirchengemeinde der Stadt- psarrei Fulda Nr. 81 860, Amt Frankfurt a. M.

Gramm, Stattpfarrer.

Lessing-Gedenkmünzen.

Der Reichsrat erklärte sich mit der Ausprägung von Lessing-Gedenkmünzen anläßlich des zweihun­dertjährigen Geburtstages Lessings einveianden. Diese Silbermünzen sollen auf der Schauseite ein besonderes Münzbild mit dem Kops Lessings und einen Hinweis auf die Geburtsstadt Lessinas und die übrigen Städte, die in seinem Leben eine Rolle gespielt haben, erhalten.

Die Prüfung der Markenbutter.

Um der irrigen Behauptung, daß ausländische Butter unbedingt besser sei als deutsche, entgegen^ zutreten, sind bekanntlich Kontrollstellen eingerich­tet worden, deren Aussicht sich die Meiereien frei­willig unterziehen. Wie erfolgt nun solche Sutter« früfung, nach der der Meierei eventuell das Recht zur Führung einer „Marke" erteilt wird? Die betreffende Molkerei erhält plötzlich telegraphisch die Aufforderung, ein Faß Butter binnen 24 Stunden an die Kontrollstelle zu schicken. Die But­ter bleibt für 10 bis 14 Tage stehen und wiich mehrfach gewogen, um Wasserverluste festzustellen. Die Beurteilung der Proben wird dann von zwei Richtergruppen gesondert vorgenommen. Beur- teilt werden Geschmack (Aroma und Salze), Geruch, Ausarbeitung (Wasser), Gefüge und Aussehen. Eine mit weniger als 12 (Punkten) be. wertete Butter ist nicht mehr marken­fähig. Dank dieser scharfen Kontrolle hat man die deutsche Qualifätsbutter bereits auf eine be­herrschende Höhe gebracht.

Heimat und Reichsreform.

Der hessische Minister des Innern, Leusch - n e r, veröffentlicht in der „Frankfurter Zeitung" zum Reichsgründungstag einen positiven Vorschlag jur Reichsreform int rhem-mainischen Wirtschafts- gebtet, wo die Verhältnisse besonders kompliziert lwgeit. Der Weg zum Einheitsstaat führe über den Jlcam, deshalb sei Hessen im Besitz der Schlüssel­stellung zwischen Nord- und Süddeutschland, und seine Entscheidung habe gesamtdeutsches Interesse, o" s. e Grundlage der bisherigen Ergebnisse der Landerkonferenz könnte im Rhein-Maingebiet be« renS jetjt ein praktischer Anfang mit der Neu­gestaltung des Reiches gemacht werden. Dazu wäre im Emzelnen erforderlich:

1. Hessen erklärt sich offiziell zum Reichsland. Mit seinem Einverständnis gibt das Reich die­jenigen Teile der Verwaltung, in denen das Reich noch keinen eigenen Verwaltungsapparat besitzt, zur auftragsweisen Ausübung an Preußen.

2. Preußen gliedert dafür seinerseits diejenigen Teile der bisherigen Provinz Helten-91 a£»

sau, die unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten or- ganisch zu dem Rhein-Maingebiet gehören, aus, damit daraus unter Verschmelzung mit dem bis­herigen Gebiet des Landes Hessen ein einheit­liches, in jeder Hinsicht leistungsfähiges Selbstver­waltungsgebiet geschaffen wird; das neue Hessen.

3. An der Spitze steht ein Landespräsident mit dem Landtag. Der Landespräsident wird von der Reichsregierung bestellt im Einvernehmen mit dem Landtag, dem er aber nicht mehr parlamentarisch verantwortlich ist. Beim Landespräsidenten wer­

den die bisher neben- und übereinander stehenden Länder- und Reichsregierungen zusammengefaßt.

4. Das Reich gibt seinerseits im Wege der Auftragsverwaltung von den reichseigenen Ver­waltungen so viel Kompetenzen an das neue Lgnd ab, daß es gerade noch einen Einfluß auf die Exekutive behält.

5. Bet den übrigen Verwaltungszweigen wird eine Verbindung mit der preußischen Verwaltungs­zentrale geschaffen, ebenfalls unter strenger Durch­führung der Dezentralisation. Die Verbindung des

Vierteljahrs-Ausweis

über die Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde Stadt Fulda. Vierteljahr i./io. bis 31./12. des Rechnungsjahres 1928.

A. Ordentlicher Haushalt.

Aus dem Vorjahr, und zwar:

a) Bestand zur Deckung restlicher Verpflichtungen 121 000 JUt

b) Ueberschuß (+), Fehlbetrag (—) des Vorjahrs -ff 18 069 „

zusammen -ff 139 069 JUt

E. Einnahmen

n /

Jahressoll (yaashaitssall-ff Rechnungsjvll der Vorjahrs-Steste)

(L 4. 1928 bl»

31. 3. 1929)

Ist-Einnahme oö. Ist Ausgab«

mit Beginn d. Rechnungs­jahrs bis ein. fchließl d.Var-

Vierteljahr, (L 4. —30. 9.

1928)

Sm Bericht,. Vierteljahr

(1.10.-31.12.

1928)

jufomme

(1. 4.—31.12 1928)

1

... -

3

4

1. Steuern:

a) Anteile an Reichs- und Landessteuern:

1. Einkommen- und Körperschastssteuer..........

2. Umsatzsteuer....................

3. Hauszinssteuer für allgemeine Finanzzwecke.......

4. Kraftsahrzeugsteuer..................

b) Städtische Steuern.

1. Zuschläge zur Grundvermögenssteuer..........

2. Zuschläge zur Gewerbesteuer.............

4. Hundesteuer. -...................

5. Vergnügungssteuer.................

6. Wirtschaftskonzessionssteuer..............

7. Grunderwerbssteuer.................

8. Wertzuwachssteuer..................

9. Ankündigungssteuer.................

10. Gesellschaftssteuer..................

Steuern insgesamt...............

2. Von den Unternehmungen und Betrieben und der Dermögens- verwaltung abgelieferte Aeberschüffe:..........

Davon ab an Unternehmungen und Betriebe und die Vermögens- Verwaltung geleistete Zuschüsse...............

Verbleiben........................

3. Sonstige Einnahmen:

Allgemeine Verwaltung..................

Schulwesen .......................

Tiesbauwesen einschließlich Kanalanlage...........

Wohlfahrtspflege und Gesundheitswesen (ausschließl. Arbeitslosen­fürsorge und Wohnungswesen...............

Arbeitslosenfü..sorge (Krisenfürsorge).............

Wohnungswesen (Hauszinssteuerhypotheken).........

Besondere gemeinützige Anstalten und Einrichtungen .....

Uebr.gr Kcmmereiverwaltungen..............

Einnahmen insgesamt (abzüglich der Zuschüsse an Unter­nehmungen, Betriebe und Vermögensverwaltung.)......

II. Ausgaben.

1. Allgemeine Verwaltung................ .

2. Schulwesen:

a) Volksschulen......................

b) Sonstige schulen...................

3. Tiefbauwesen (Wege-, Straßen-, Brückenbau und -Unterhaltung und Kanalanlage)............ ■ ......

4. Wohlfahrtspflege und Gesundheitswesen (ausschließlich Arbeitslosen- fürsorge und Wohnungswesen) ..............

5. Arbeltslosensürsorge (Krisensürforge).....•.......

6. Wohnungswesen (Hauszinssteuerhypotheken) . ........

7. Besondere gemeinnützige Anstalten und Einrichtungen.....

8. Uebrige Kämmereioerwallungen (soweit nicht unter 1 — 7 angeführt) Anlethedienst, Kirche, Polizei................

9. Umlagen an den übergeordneten Gemeindeoerband......

Ausgaben insgesamt.................

Mithin Mehrausgabe...................

bezw. Mehreinnahme ................. .

401000

84000

133987

12000

382320

317150

32000

22 000

25000

2 000

45 000

13 000

1800

179817 40000 44917

7640

168811

112 965

15 728

8 830

8 899 1610

7 094

958

154

128 469

14 833

36 095

2192

33 145

157 656

7 677

4 668

7 385 1011

9 673

386

367

308 286

55 674

81042

9 832

261 956

270 621

23 405

13 438

16284

2 621

16 767

386

1325

154

1471 257

598 294

463 497

1061791

380 646

3 360

38 648

176202

214 850

377 286

66182

113 450

101 394

205 700

400 961

55 275

29 530

38 648

12626

59 •'

49 566

125 041

143 783

26 920

12 435

176 202

34 8"

o , :

214850

47 455

89 282

77 523

152 270

2 422

-230 07k

36 791

19 234

2 821035

1 066 650

865 0

' ' 31 693

422 247

403 000

240 495

172 010

601140

57 360

400 961

153 493

326 329

165 000

226 978

216116

129 569

85 237

296 907

66 270

144 043

64 733

153 316

65 113

113 411

105 220

54939

50 076

196977

63 076

83169

41273

123686

42 093

340 422

321336

184 508

135 313

493 884

129 346

227 212

106 006

276 403

107 206

2942 035

121 000

1445282

381 632

873 353

8310

2 321 635

389 942

B. Außerordentlicher Haushalt.

Aus dem Vorjahr, und zwar:

a) Bestand zur Deckung restlicher Verpflichtungen —

b) Ueberschuß (+), Fehlbetrag (—), des Vorjahres 4- 74 286 .7LM,

Zusammen -ff 74 286 JUL

1. Einnahmen

Jahressoll (tzanshaltssoll -ff Rechnungssoll der Dorjahrsreste)

(1. 4. 1928 bi, 31. 8. 1H29)

Ist-Einnahmeoü. Ist Ausgabe

mit Beginn d. Rechnungs­jahr, bi» ein- schliebld.Bor.

Vierteljahr, (1. 4. —30. 9.

1988)

im Berichts» Vierteljahr

(1.10.-31.18.

1938)

zujammv

(L 4.-31. r.

1988)

1

2

3

4

1. Schuldenausnahme....................

2. Fondsentnahme .....................

3. Sonstige Einnahmen.....................

Einnahmen insgesamt................

II. Ausgaben.

1. Tiefbauwesen (Wege-, Straßen-, Brückenbau u. -Unterhaltung) .

2. Arbeitslosensürsorge (Nolstandsarbeiten) ..........

3. Wohnungswesen (und sonstige Bauausführungen).......

4. Sonstige Ausgaben der Kämmereiverwaltungcn........

5. Außergewöhnliche Zuschüsse und Neuinvestierungen jür Unter­nehmungen und Betriebe und Vermögensverwaltung.....

Ausgaben insgesamt.................

Mithin: Mehrausgabe...................

bezw. Mehreinnahme................. .

185 600

500

106174

24 316

10431

16 000

2159

106174

40 316

12 590

186180

140 921

18159

159 080

135 680

50 500

} 90168

186 978

50 500

f 44 592

75 419

40 359

f 134 760

262 397

90 36?

186 Ibu

327 149

186 228

160 370

14^211

4ö7 519

828 439

Abschluß.

A. Ordentlicher Haushalt.

Aus dem Vorjahr......................-ff 139069 JUt

Mehrausgabe } aus den Monaten April bis 31. Dezember 1928 — 389942 „ Ergibt Bestand am Schluß des Berichtsmonats

Mehrausgabe 250 873 JLH

B. Außerordentlicher Haushalt.

Aus dem Vorjahr . .......... . .........-4- 74286 JMt

Mehraus"gabE(^ } aus ben Monaten April bis 31. Dezember 1928 - 328439 „

Ergibt Bestand am Schluß des Berichtsmonals 9ßi>brzuiflaab» 254153 -TUt