Einzelbild herunterladen
 

Handel und

Berliner Monlagsbörse.

wtb. Berlin, 7. Jan. (Eig. Funkm.). Die Gefchäfts- losiqkeit erreichte an der heutigen Börse wieder ihren Höhepunkt. Schon die kleinsten Orders konnten das Eursnioeau beeinflussen. Der Ordereingang bei den Ranken war schon vormittags so gut wie Null und die Enigen kleinen Kauforders, die in verschiedenen Spezial- werten vorlagen, konnten das Kursniveau meist nicht batten, da die Spekulation zu Neuengagements keine Neigung zeigte und eher zu Positionslösungen schritt. Die Erörterungen über die geplante neue Preußenanleihe störten, da über die Bedingungen noch nichts bekannt ist sman sprach von einem Emissionskurs von 94 bis 95 Pro­zent bei 8prozentiger Verzinsung). Befürchtungen, daß in Newyork eine Diskonterhöhung kommen würde, (eine Tatsache, die bei der augenblicklichen Aussicht einer Er­mäßigung in Deutschland stören dürfte) beunruhigten. Die e r st e n Kurse zeigten ein uneinheitliches Bild und lagen m e i st etwas sch w ä ch e r. Die schwache Hal­tung der Adleraktien, die wieder mit--Zeichen an

der 'Maklertafel erschienen und 4% Prozent verloren, ver­stimmte allgemein. Die Börse führte die Versionen ei­ner Kapitalzusammenlegung von 1—2 immer wieder an. Sehr fest waren Bemberg auf die Mitteilung, daß eine Kapitalerhöhung, deren Ausmaß von der Börse auf zirka 14 Millionen taxiert wird, beschlossen wird. Man ver­wies hierbei auf die heutigen Verwaltungsbesprechun- gen und die in Kürze stattfindende Auffichtsratssitzung. I. G. Farben waren trotz der Meldung, daß ein Paket Enka-Aktien von der I. G. übernommen würde, doch schwächer. Elektrowerte waren bis 3 Prozent schwächer, ebenfalls Kaliwerte, Nordwolle, Autowerte, Banken und Glanzstoff. Montane zum Teil etwas fester. Aschaffen­burg Zellstoff, Deutsch-Atlanten, Polyphon, Lorenz lagen 2—4 Prozent fester. Karstadt wurden heute exclusive Bezugsrecht (6% Proz.) notiert. Deutsche Anleihen kaum behauptet, Ausländer uneinheitlich, Anatolier schwächer, Mexikaner fester. Pfandbriefmarkt sehr uneinheitlich und ruhig. Im Verlauf ergaben sich weiter 1—2- prozentige Rückgänge. Bemberg verloren 4 Proz., Polyphon dagegen lagen bei etwas größerem Umsatz weitere 3 Prozent höher. Am Geldmarkt hielt die Flüs­sigkeit an, Tagesgeld 4% bis 6% Proz., Monatsqeld 7'4 bis 8% Prozent, Warenwechsel 6% bis 6% Prozent. Am Devisenmarkt lag der Dollar fest.

— Berliner Produktenbörse vom 5. Januar. Amtlich festgesetzte Preise. Getreide.und Celfoaten per 1000 Kg. sonst per 100 Ka. in Reichsmark. Weizen märt. 201—203 Roggen mark 199—200, Sommergerste 218-235, Winter­gerste 192—200 Hafer mark. 193—200, Mats lato Ber­lin 224—225, Weizenmehl pro 100 kg frei Berlin brutto inkl. Sack stein sie Marken über Notiz,) 25.25—28,25 Roggenmehl pro 100 kg frei Berlin brutto tnfl. Sack 25 40—28.00, Weizenkleie frei 'Berlin 14,50 bis 00,00, Roggenkleie tret Berlin 14,30—00,00, Raps 000 bis 000, Leinsaat 000-000, Viktoiiaerchen 42.00—50.(10 kleine Speiseerbfen 35,00—40,00, Kulte i erb, en 21.00 bis 23,00, Peluschken 23,00—25,00, Ackerbohnen 21,10 bis 23.00, Wicken 27,00—29,50, Lupinen, blaue 15,00 bis 15 50, Lupinen gelbe >7,00—17.50, Seraoella neue 38,00-42,00 Rapskuchen 19.90—20,30, Leinkuchen 25 00 bis 26 20 Trockenschnitzei 13,20—13,7, Soya-Schrot 21,80 bis 22,10, Kartoffelflocken 18,50-19,20.

— Leichtes Sinken des Großhandelsindex. Die Groß­handelsindexziffer des Statistischen Reichsamtes ist am 27. 12. 28 um 0.4 v. S). auf 139.7 und am 2. 1. 29 um weitere 0.5 v. 5). auf 139.0 gesunken. Bon den Haupt­gruppen hat die Indexziffer für Agrarstoffe am 27. 12. um 1.2 v. H. auf 133.4 und am 2. 1. um 1.6 o. H. auf 131.3 nachgegeben. Die Indexziffern für Kolonialwa­ren stellte sich auf 126.1 und 125.5. Die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwarcn ist am 27 12. um 0.2 v. H. auf 134.1 zurückgegangen und am 2. 1. wieder auf 134.3 gestiegen. Die Indexziffer für industrielle Fer­tigwaren hat mit 159.3 keine Veränderung erfahren.

— Spar- und firebifoerein zu hersfeld e. G. m. b. H. Die Abschlußarbeiten für das mit dem 31. Dezember zu Ende gegangene Geschäftsjahr 1928 find bereits beendet. Die der Auffichtsratssitzung vom 4. d. Mts vorgelegte Bilanz mit einer Summe von Rm. 1.892.000.— weift eine gegen früher stark erhöhte Liquidität auf. Aus dem Reingewinn von Rm. 39.600.— (im Vorjahre Rm 28.200.—) sollen wieder 9 Prozent Dividende verteilt und den Reserven rund 20.000.— Rm. (im Vorjahre Rm. 12.000.—) zugeführt werden. Die Generalver­sammlung findet am Montag, den 14. d. Mts. im Hotel zum Stern statt.

— Adlerwerke, vorm. H. Sleyer A. G. Frankfurt a. TU. Die Verwaltung der Gesellschaft teilt aus der Aufsichts­ratssitzung mit: Der Umsatz hat sich im abgelaufenen Ge­schäftsjahre gegenüber dem Vorjahre umrund20 Prz.

Saison-fluwerlifliif

bei

Franz Schleicher, Herren- n. Knabenbekleidung Markts! aße 7.

20% Rabatt auf alle Winterwaren

10% „ auf alle übrigen Waren

Wirtschaft.

aus rund 57 Mill. Rm. gesteigert. Die Produkte des Werkes, besonders die neu herausgebrachten Wagen­typen haben einen großen Anklang gesunden. Die Ge­schäftslage in der Fahrradindustrie war im abgelarüenen Geschäftsjahr nicht befriedigend. Der Umsatz konnte nicht gesteigert werden, liegt auch im Augenblick noch nicht günstig. Dagegen hat die Schreibmaschinenabteilung ihre Umsätze nennenswert erhöht und ist auch im laufenden Jahre stark beschäftigt. Das Programm der tech Umge­staltung der Gesellschaft ist im wesentlichen durchgeführt. Die Durchführung der kaufmännischen Organisationen ist im Gange.

bis 200 Pfd. 74—78; e) fleischige Schweine von von 120—160 Pfd: 70—74; f) fleischige Schweine unter 120 Pfd. —. Auftrieb: Rinder 1326, Ochsen 308, Bullen 54, Kühe 512, Färsen 380, Kälber 374, Schafe 156, Schweine 4119. Rinder mäßig rege, jedoch bei Ochsen schleppend, Ueberstand. Schweine schleppend, geringer Ueberstand. Kälber und Schafe ruhig, geräumt. Geschäftsgang rege.

* Ankiageerhekung wegen Beschimpfung der Reichssarbem Wie die Nürnberger „Tages­

post" meldet, hat die Staatsanwaltschaft in Würz­burg gegen den Landesleiter des seit einiger Zeit im Stahlhelm organisierten Bundes „Reichsflagge", Heiß aus Nürnberg, auf Antrag der Republi­kanischen Beschwerdestelle Würzburg wegen Be­schimpfung der Reichsfarben Anklage erhoben. Heiß hatte am 27. Oktober v. I. gelegentlich des Stahl- helmtages in Würzburg in einer öffentlichen Ver­sammlung die Reichsfarben als „die Farben der Meuterer" bezeichnet.

Turnen und Sport.

— Aufbringungsfchlüffel zur Jndustriebelastung. Vom Reichswirtschaftsminister und dem Reichsminffter der Finanzen ist nunmehr der Verteilungsschlüssel zur Auf­bringung der Jndustriebelastung für das Kalenderjahr 1929 festgesetzt worden. Für 1929 ist — wie im Jahre 1928 — zur Verzinsung und Tilgung der aufgrund des Jndustriebelastungsgesetzes ausgestellten Industrieobliga­tionen ein Betrag von 3 30 Millionen Reichs- mark aufgubringen. Zu diesem Zweck hatten die aufbringungspflichtigen Betriebe im Jahre 1829 7,65 o. T. des Betriebsvermögens zu leisten. Im Hinblick auf die im Jahre 1928 durchgeführte Neuveranlagung der Betriebsgrundstücke und die hierdurch erzielte Erhöhung in der Veranlagung der Betriebsvermögen konnte der Aufbringungsschlüssel für das Kalenderjahr 1929 auf 7,5 v. T. herabgesetzt werden.

* Lebensunkerhallungskosten in den verschiedenen Ländern. Die von der Statistischen Abteilung des ame­rikanisch. Arbeitsministeriums herausgegebene „Monthly Labor Review" veröffentlichte eine auch für deutsche Auswanderungswillige sehr beachtenswerte Uebersicht über den gegenwärtigen Stand der Lebensunterhaltungs­kosten in verschiedenen Ländern, verglichen mit denen früherer Jahre. Die Angaben, die auf amtlichen Er­hebungen der einzelnen Staaten beruhen, lassen erken­nen, daß die Preise in Finnland, Tschechoslo­wakei, Italien und Frankreich gegenüber dem Jahre 1914 bei weitem die größte Erhöhung auf« weisen. Die Teuerungsziffern für die Vereinigten Staa­ten von Amerika, Dänemark, Schweden, Ir­land, England, Australien und N eufeeIanb find einander ziemlich gleich, während die für Deutsch­land, Kanada, Südafrika und die Schweiz demgegenüber etwas niedriger sind. Wer sich über den augenblicklichen Kostenaufwand in den einzelnen Ländern der Erde unterrichten will, verlange den vom ^Deutschen Auslandsinstitut in Stuttgart herausgegebenen Sonder- dienst.

— Vom Frankfurter Rohhäukemarkt. Am Rohhäute­markt ist eine Stagnation eingetreten, die Käufer sind eher noch vorsichtiger geworden, doch konnten sich die Prelle im großen und ganzen behaupten. Der Besuch auf Den Auktionen war nach wie vor gut.

handel und Gewerbe im Dezember.

Die preußischen Industrie- und Handelskammern be­richten über die Wirtschaftslage im Dezember wie folgt: In den einzelnen Produktionsgüterindustrien zeigt sich eine weitere Abschwächung, die sich besonders auf dem Arbeitsmarkt ausprägt. Die Arbeitslosenziffer hat sich ungünstiger als im Vorjahre gestaltet und er­reichte feit November in ununterbrochenem Auftrieb die Zahl von 1.3 Mill. Infolge Beilegung des Ruhrarbeits­kampfes konnte weitere Schädigung des Wirtschaftslebens verhindert werden. Die bisher vorliegenden Jahres­berichte der Industrie- und Handelskammer lassen jedoch über den Ernst der allgemeinen Wirtschafts­lage keinen Zweifel. Der im Herbst 1927 einfetzende Konjunkturrückgang vollzieht sich zwar langsam, den­noch hat er nach den Verbrauchsgüterindustrien und dem Handwerk auch die Produktionsgüterindustrien und ganz besonders die Landwirtschaft ergriffen. Auf die so ge­schwächte Wirtschaft drücken die öffentlichen Sa - ft e n mit einem seit der Erhöhung der Daweslasten ver­stärkten Druck. Die Handelsbilanz war in den er­sten 11 Monaten des oerganenen Jahres um über 2.5 Milliarden RM. passiv.

Frankfurter Viehmarkt.

ND. Frankfurt, den 7. Ian. (Cig. Drahtber.) Es wur­den bezahlt für je 1 Zentner Lebendgew.

Rinder: Ochsen: vollfl. ausgem. höchst. Schlachtwertes jüngere 54—57, ältere 50—53, sonstige fleischige 45—49.

Bullen: jüngere vollfl. höchst. Schlachw. 50—54, sonst, vollfl. oder ausgem. 46—49.

Kühe: jüngere vollfl. höchst. Schlack;tw. 43—47, sonst, vollfl. oder ausgem. 36—42, fleischige 30—35, gering ge­nährte 25—29.

Färsen vollfl. ausgem. höchst.. Schlachw. 54—58, voll­fleischige 49—53, fleischige 42—48.

Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 72—75, rnittl. Mast- und Saugkälber 65—71, geringe Kälber 58—64.

Schafe: a) Mastlämmer und junge Mast- Hammel: Weidemast 50—52; b) mittl. Mastl. und ältere Masthammel und gut genährtes Schafvieh 45 — 49; C) fleischiges Schafvieh 30 — 44. Schweine: a) Fettschweine über 300 Pfd. Lebend­gewicht 73—76; b) vollfl. Schweine von 240—300 Pfund 73—76; c) vollfleischige Schweine von 200 bis 240 Pfd. 74—77; d) vollfl. Schweine von 160

Fußball.

Borussia Fulda spielt gegen Sp. Kl. „Rot-Weiß" Frank­furt 3:3 (0:1).

In einem fabelhaften Endspurt während der letzten Viertelstunde Spielzeit leistete Borussia das schier Un­glaubliche, die bereits verloren gegebene Partie noch auf „remis" zu stellen und damit die Ehre des Tages zu retten. Bis zur 70. Minute lagen die Gäste noch mit 3:0 klar in Führung. Die Gästeelf trat in stärkster Be­setzung mit: Kreß; Engelhardt, Kornrumpf; Kiltz, Lose­kamp, Sand; Reinhardt, Reimert, Stroh, Bunitz und En­gel an. Ihr ausgeprägtes Stellungsspiel, gepaart mit Schnelligkeit und nicht zuletzt das gute Sichverstehen in den einzelnen Reihen gab hier den Ausschlag für die An­fangserfolge. Kreß und Engelhardt auf Gästefeite wa­ren die Helden des Tages, ihre zahlreichen Glanzleistun­gen mußten allgemein Bewunderung abzwingen: day an­dererseits der Borussenangriff mit teilweise gleichwerti­gem Spiel der Frankfurter Hintermannschaft hart zu- gesetzt hatte, beweist der Umstand, daß sie im Zeitraum von 15 Minuten dreimal kapitulieren mußte. , Einem Tormann von Extraklasse, als der Kreß überall in Süd­deutschland anerkannt wird, drei Tore beizubringen, darf getrost als besondere Leistung gewürdigt werden. In der 75. Minute vermochte Enders die zahlreiche Abwehr ge­schickt zu täuschen und mit raffiniertem, für Kreß einfach unhaltbarem scharfem Torschuß das erste Gegentor zu er­zielen. Und dann brachte in der 85. und 87. Minute, also kurz vor Spielende, der Halblinke Meid noch zwei scharf plazierte Torschüsse an. Die drei Erfolge der Gäste SIen in die 22., 45. und 51. Minute sie wurden vom ittelstürmer, Linksaußen und Mittelläufer erzielt. Das Eckballverhältnis ist mit 8:7 für Borussia als Wertmesser der gleichwertigen produktiven Spielweife, der Schaffung von Tormöglichkeiten zu erkennen. Wenn keine der 15 Ecken, deren jede immer als „halbes Tor" berechnet wird, zum Erfolg ausgewertet wurde, so dient die famose Ein- grissstätigkeit der Deckung dafür als Beweis. Den größ­ten Anteil hieran können allerdings die beiden Torhüter ' für sich in Anspruch nehmen.

Die Sonne lachte über das schneebedeckte, glitzernde Spielfeld, als Herr Müller, Bachrain, die beiden Spiel­führer zur Wahl rief; Enders gewann das Los und wählte die Seite mit der Sonne. Circa 1500 Zuschauer hatten den Weg nach der „Johannisau" gefunden. Sie wurden durch das äußerst spannende Spiel für die ge­standenen oder gesessenen Eisbeine entschädigt und durs­ten den Besuch nicht bereut haben. Allerdings konnte der verwöhntere Sportsmann aus unserer Sportge-

erften 45 Minuten, an Eifer und Spielauffassung zu wün­schen übrig ließen. Auch der eine wunde Punkt in der Verteidigung, der sich in beängstigender Unsicherheit und mangelnder 'Wendigkeit offenbarte, weckt für die Zukunft einige Besorgnis.

Der Schiedsrichter leitete erstmals ein größeres Spiel. Er entledigte sich ferner Aufgabe mit viel Geschick. Die Stellungnahme eines Teils der Zuschauer gegen die Nicht- ahndung bei Handspiel im Strafraum ist zu verurteilen. Ein derartiger Verstoß im Privatspiel unterliegt im Sinne der Regelauslegung der indivduellen Auffassung des Lei­ters. ’PP1-

— Boruffias 2. Elf gewinnt gegen Sp. Reuhof 1. und 2. kombin. mit 3:1 Toren. Die Neuhofer verzichteten freiwillig auf die Punkte im fälligen Verbandsspiel, da sie im Vorspiel auf eigenem Platze schon eine 10:0 Nie­derlage von den Borussen bezogen hatten. Sie lieferten mit einer aus 5 Mann der Liga gebildeten Kombination ihrem Gegner ein Gesellschaftsspiel, das unter Leitung von Herrn W. Licht obigen Ausgang nahm.

— Sp. Germania Fulda unterliegt gegen fieffen- Hersfeld mit 1:2 Toren. Jrn Kampf um die Tabellen- führungen standen sich obige alte Rivalen auf „Wald­heim" in erbittertem Ringen gegenüber. Die Germanen waren nach dem Schlußpfiff des Unparteiischen Geßner von Kassel, der im Verlause des Spiels zwei Mitglieder der einheimischen Mannschaft des Platzes verwies, um eine Hoffnung ärmer. Die zwei Verlustpunkte aus die­sem Spiel sind für die Mannschaft ein schwerer Schlag. Zur Halbzeit stand die Sache 2:0 für die Gäste, deren zweiter Erfolg aus der Verwandlung eines Elfmeters re­sultiert. In der zweiten Spielhälfte raffte Germania sich auf. Wenn auch der Ausgleich versagt blieb, so konnten die Germanen doch mit einem Gegentor die Ehre des Tages retten. — Germanias 2. Mannsch. siegt über Als­felds 2. Mannsch. mit 5:1 (Verbandsspiel). -PP-

— Fußballverein Bebra gewinnt gegen Fußballver­ein horas mit 3:1. Hier stand der Tabellenführer auf eigenem Platze gegen den Letzten, der sich wider Er­warten gut aus der Affäre ziehen konnte. Arn Erfolg des Siegers — nur 2 Tore Unterschied — gemessen, be­deutet die für Horas verhältnismäßig knappe Niederlage immerhin noch einen Achtungserfolg.

Bezirk Hessen-Hannover.

Die GruppeNord hatte in Kassel ein Ortstreffer, das Hessen 09 gegen SC. 03 Kassel 1:0 gewann. S. u. S Northeim verlor auf eigenem Platze gegen 05 Göttingen 0:3.

JnGrupveSüd endete Kurhessen Marburg gegen Herrnannia Kassel mit 2:2 unentschieden.

melnbe mit den Leistungen seiner Mannschaft nicht rest­los befriedigt werden, da einige Spieler, besonders in den

Amerikanischer Weltrekord im Dauerflug.

Ö-W

-■

,:?■ > - s/ -y.

Neberführen von Benzin mittels Schlauch von einim 31«;;.::; zum andern.

Das amerikanische Armeeflugzeug „Dueftion Mark" hat am vierten Tage seines ununterbroche­nen Fluges seinen Betriebsstoff zum neunten Maie ohne Landung ergänzt und einen neuen Welt­rekord im Dauerflug aufgestellt. Bei dem „Tan­ken in der Luft" überfliegt ein zweites Flugzeug

die ,^Question Mark" in einem Abstande von 5 bis 6 Metern und läßt durch einen Schlauch Essen, Wasser und Benzin herab. Unser Bild wurde kurz vor dem Weltrekordflug gelegentlich eines Ver­suches ausgenommen.

sind

Angebote ii

Baer

Mittelstraße / Größtes Warenhaus am Platze.

Mehrere Eiche-Herrenzimmer Speisezimmer, lasierte Küchen poheile, gebeizte, auch gemaile Schlafzimmer nur aparfe Modelle in erstklassiger Auslührunc

Erstlingswäsche und ganze Ausstattungen.

Sämtlich nicht herabgese'zte Damen- und Tischwäsche 1O°/o Rabatt!

Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die im Grund- buch Evgelhelms Band I, Blatt Nr. 3 eingetra-en-n vackiltehen» beschriebenen Grundstöcke am 16. Januar 1929, 10 Ahr an der Gerichtsstelle, Königstraße Nr. 38, Zimmer Nr. 6 oe: steigert werden.

Nr. 1. Klbl. 2, Par;. 14, Gibst. M. R. 37, Der Florenberg, Garten 1 a, 27 qm gr., 0,05 Thlr. Gr. St R. Ertr.

Nr. 2. Ktbt. 2, Parz. 12, dastlbst Oedland 4 a, 30 qm gr., 0,01 Thlr. Grd. St. R. Ertr.

Nr. 3. Ktbl. 2, Part. 16. Geb. St. R. 34, Im Dorfe 4 a, 61 qm gr., 710 Mk. Geb. St. N. W.

Nr. 4. K bl. 2, Parz. 15, Haus-Nr. 27, 48 qm gr.

Nr. 5. Ktol. 2, Parz. 46/17, Bebauter 36 qm gr.

Nr. 6. Ktbl 2, Parz. 47/13, Hoiraum mit 1 a, 23 qm gr- Haus-arten.

Nr. 7. Ktbl. 2, Parz. 48/13, Der Florenbera, Garten 18 a, 82 qm gt„ 0,74 Thlr. Gr. St. Ertr. Ho raum 5 a gr.

Nr. 8. Ktbl 2. Parz. 49/40 Der Florenberg, Garten 82 qm gr., 0 05 Thlr. Grdst. R. (Ertr.

Der Bersteigerungsvermerk ist am 26. Juni 1928 in das Grundbuch eingetragen.

Als (Ementümer war damals der Bauunternehmer '-ranz Josef Alt und dessen Ehefrau Rosa geb. Doru in Engelheims, in allgemeiner Gütergemeinschaft verheiratet, eingetragen.

Fulda, den 2. Januar 1929.

Amtsgericht. Wh''—' 5.

sieiienangeuoie

gesucht z. Verkauf 3^*11 voi Zigarren an Wate und Piwaie. 14 H. Jürgensen «ft Co., Hamburg 22.

Gejucht ptt sofort eine Meile Steno yMiri nach Kassel. Samstag und Feieriaae gefdjloffen. Off. u. I. W. 170 a. d. Geschst.

Zieltet es, braves, ehrt, tath.

Mädchen welches auch e was von Krankenpfleae verstebt, in kt. Haushalt (2 Peri ) bet gutem Lohn :o»ort gejucht Zu ertr. in der Geichst. d. Ztg. 133

Solldes, undeniebes v ädchen das etwas nähen kann, als Zweltmä eben gejucht.

Frau Dr. Frank,

Sturmiusstraße 5.

Altrenommiertes, leistungsfähiges, rheinisches

Margarine-Werk

(außer Konzern) sucht für den Vertrieb feiner Margarinemarken von anerkannt auserlesener Güte einen bei Feinkosthändlern, Einkaufsvereinen, Bäckereien ujw. gut eingeführten

Vertreter

Neue zugkräftige Werbemittel! verblüffende Butterähnlichkeikr

Angebote mit Referenzen unter K. B. 6538 an die Gefchäftsst. der Futd. Ztg.

SalDoliiWet WWm mit Fiihreriche-n 2 und 3b (nicht unter 20 Jahren) für lofort oesucht bei freier Kost und IZBohnung für die Reite. 'Bernet bet wollen Zeumis- abldjrift, Bild und Gehalts- amptücbe umer A F. 53 an die Geichst. d. Zta. einfenben.

Herren, redegewandt, für eine land- wirilchattlickte erf.-Zeitfchrift in jedem größeren Gemeinde- bezirk gejucht. Schriftt. Ang. unter 143 an die Gesch.

Ulohniingsgestich

1-2 MIM Ml Me von jungrm E )kpaar so ort zu mieten gejucht. Zu erst, in der Gefehlt. 169

5 Z.flMiWhillW mit Manjorde, Lad und Kartenanteil gegen 6 bis 7 Zimmetwohnung zu tausch, gejucht.

Näheres durch Immo­billenbüro Wertheim, Fltedrtchstr. 6-

VrMMlj MUAl!

2 Zimmer u. Lüche in Fulda oder nächster Um­gebung. Off. u. Nr. 140 an d-- Gefällt.

Wohnungs-Tausch!

Geboten: 2 Zimmer und Küche. Miete 12 Mk. Gelucht: 1 gr. Zimmer u. gr. Küche.

Wo sagt die Gesch. 168

Berufstätige Dame jucht gut mOHmes WM ev. mit voller Pension.

Off. unt. Nr. 172 an die Gefchäftsst. d. Ztg.

uemme

m t.eijchwer, zugfest und fehlerfrei zu verk. Näh. in der Ge>ch. d. ,ßtg. 58

Lampenschirme in all. Größen, sowie Draht­gestelle, Seide, Batist, Kordel, Fransen etc. in größter Aus­wahl kaufen Sie bef. günstig bei

F.Hillenbrond Riiterg.18

|F Grüne

Heringe

3 Pfd. 65 Pfg.

Fisäi-Dern

Marktstr. 22 A

Habe noch einige

Velzmäntel für Domen u. Mädchen billigst abzugeben.

F. Müller,

Gemiifemarkt 3,

Unbedrucktes

Zeitungs papier in Rollen, 72 cm breit abzugeben.

Filter Wroctel.