* Blutiger Kampf mit einem Bankräuber. Am Donnerstag vormittag wollte in einem kleinen Bankhaus in Trier ein gut gekleideter junger Mann Franken einwechseln. Als die Kassenbeamtin sich einen Augenblick entfernt hatte, benutzte er die Gelegenheit, um eine größere Menge Banknoten aus der Kasse zu stehlen. Die zurückkehrende Kassenbeamtin bedrohte der Räuber mit dem Revolver und ergriff dann die Flucht. Zwei auf die Hilferufe herbei geeilte Polizeibeamten nahmen die Verfolgung des Räubers auf und konnten ihn schließlich in einem Garten stellen. Hier feuerte der Räuber auf die Beamten und tötete einen durch einen Schuß in die Stirn. Dem anderen Beamten gelang es, den Räuber durch einen Schuß in die B r n ft kampfunfähig zu machen. Inzwischen konnte auch ein Helfer des Bankräubers festgenommen werden
Der Fluch der Sachlichkeit.
«ta LTL Cln wunderschöner klarer Herbsttag. Leuch- urC5. bllnfe tiaub- DOm hellen Geld der Lir- tnoniaer @iA [Utl9^9i-Ot bc3 Ahorns u. satten Braun 8 Elchen. Schrage Sonnenstrahlen fielen durch
Kassiererin erlitt so schwere Verletzungen, daß sie kaum mit dem Leben davonkommen dürfte. Das Auto wurde vollkommen zertrümmert. Der Anprall war so stark, daß auch ein Wagen des Zuges beschädigt wurde.
vom Lavastrom de; sletna.
Der Hauptstrom der vom Aetna kommenden Lavamasse hat sich dem Bahnhofvon Mascali auf 15 0 Meter genähert. Der Eisenbahnverkehr Catania-Messina wird jedoch zurzeit noch aufrechterhalten. Der in der Richtung Runziata und Carrabba fließende Lavastrom rückt langsamer vor.
Letzte Nachrichten.
19 Millionen und 13.5 Millionen Stimmen.
wtb New Bork, 9. Nov (Ng. Funkm.) D,e Zählung der für Hoover abgegebenen Stimmen 1 IQ Mil onen ergeben, wahrend
ä. ^'lSoOO W„ entfall,ii. Nach immet fe’len «> ^-°bnis eine
°°"L.,^Aaue"n»iÄchiiS »ar Durchsetzung der mntialkobvlgesetzgebung in dem 10 . ' x, ' Organisationen zulommengefaßt sind, veröffentlicht eine Erklärung, in der u. a. ausgeführt ,,nrd die Wahl Hoovers sei die Antwort, die das "and auf die Agitation für eine Bolksabstimmung über die Prohibitionsfrage gegeben habe und die Antwort beweise, daß die Wähler Amerikas ein größeres und nichtein geringeres Maß von Prohibition wünschen.
Rach dem Sieg Hoovers toll also Amerika noch „trockener" gelegt werden. Hinten herum lind Alkoholika natürlich auch weiterhin erhältlich Der Schleichhandel verdient dabei verhältnismäßig viel und ist deshalb über Hoovers Wahl nicht böse.
Mit einer viertelmillion flüchtig.
Nach Blättermeldungen aus Breslau ist der Elektromonteur P l u s ch k e aus Friedland, der in der Inflationszeit viel Geld zusammengerafft und u. a. eine große Ueberlandzentrale gegründet hatte, unter Zurücklassung von Wechselverbindlich- keiten in Höhe von 250 000 Werk ins Ausland geflohen. Es sind zahlreiche schlesische Geschäfts- ' teilte geschädigt.
* Verbot des Massenvogelfangs auf Helgoland. Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt. ist durch eine vom preußischen Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten in Gemeinschaft mit dem preußischen Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung unter dem 29. Oktober ds. Jahres erlassene Polizeiverordnung für die Insel Helgoland mit sofortiger Wirkung verboten worden, Vögeln jeder Art, jagdbaren wie nicht jagdbaren, geschützten und vogelfreien, zur Nachtzeitnachzustellen, sowie tote oder kranke Vögel zur Nachtzeit zu sammeln. Hierdurch ist der von den Bewohnern der Insel Helgoland besonders in der Umgebung des Leuchtturms und an anderen zum Blenden der Vögel aufgestellten Lichtern betriebene nächtliche Massenfang von Zugvögeln, der stets scharfe Kritik im ganzen Reiche und auch im Auslande heroorgerufen hat, unterbrochen worden.
* Spielendes Kind durch eine explodierende Granate getötet. In einer Kiesgrube im Norden Münchens hatten Kinder beim Spielen eine Granate gefunden, die sie ins Feuer warfen. Das Geschoß explodierte und richtete den zehnjährigen Knaben Demmler so schrecklich zu, daß er bald darauf starb.
* Wertvoller römischer Fund. In einem aus» geschachteten Erdhaufen in Trier wurde ein wunderbar schöner Goldreif gefunden, der so gut gelsberges aufgewachsen ist, die herbstliche Schwermut noch unterstreichen.
Die Einförmigkeit wird nur ab und zu unterbro- chen durch dunkle Waldungen. Durch die Stoppelfelder schreiten die Pflüger, denen die blanke Schar nur wenig Mühe zu machen scheint. Ueber dem Boden kriechen durchsichtige Nebelschleier. Die Sonne zieht fern am Horizont im Dunst verschwimmende Streifen. Nur die Felder mit Runkelrüben leuchten noch in dem satten Grün ihrer Blätter.
Die Städtchen, Dörfchen und Einzelgehöfte scheinen wie aus der Spielzeugschachtel eines Riesenkindes wahllos in die Landschaft gestreut, um ihr etwas von ihrer Schwermut zu nehmen. Hier und da steht auch eine Windmühle dazwischen, die langen Flügelarme in müder Ruhe. Man muß die Bezeichnung müde immer wieder anwenden, um den Charakter des Eindruckes zu kennzeichnen, der einen trotz allem packt und in seinen Bann zieht.
Schwermut ist ja überhaupt durch eine gewisse Müdigkeit, besser gesagt, durch eine stille Resignation gc- kennzeichnet. Ein Sichgehenlassen, ein Schicken in die Vorherbestimmung, ein Warten auf eine Hilfe von außen her.
Sehr fein passen in dieses Landschaftsbild die gewaltigen Masten der Ueberlandzentralen mit ihren hängenden Armen, die durch ihren roten Anstrich etwas Leben -ineintragen.
Cs will mir so beim Durchfahren der weiten Ebene kleinen, als fei gerade der Herbst die Jahreszeit des Niederrheins, und trotz meiner Vorliebe für die Berge ann ich mich dem Zauber der eigenartigen Stimmung viefes Flachlandes nicht entziehen.
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die Zweige, tasteten über schimmernde weiße Birkenlei- der, malten zitternde Lichter auf glatter grauer Buchenrinde, zeichneten geheimnisvolle Schattenrunen in den Rissen uralter Eichen, ruhten aus auf dunklem Moosgrund, huschten an schlanken schwärzlichen Kiefernstämmen hinauf, bis diese, von der rissigen Borke befreit, rot erglühten.
Tiefe Stille ringsum; nur das Rascheln toten Laubes unter den bedächtigen Schritten zweier Männer störte den Frieden. Ein Künstler wars und ein Gelehrter, die in Gedanken versunken die köstliche Ruhe genossen. Herber würziger Geruch erfüllte die Lüft — Herbststim- mung, moderndes Laub, sterbende Naiur, letzte Schönheit vor dem Vergehen. Der Künstler sprach diese Gedanken aus. Der andere nickte versonnen, versank in Grübelei. Der Wissenschaftler erwachte in ihm und er begann in eingehendem Vortrag die Ursache dieses unvergleichlichen Herbstgeruches zu erklären, zerlegte ihn mit gelehrtem Elser, sprach über die Tätigkeit gewisser Bodenbakterien, welche die Reste abgestorbener Pflanzen zersetzen und nus diese Weise deren Bestandteile dem großen Kreis- aus aller Stoffe wieder zuführen. Er nannte lateinische tarnen, erörterte den segensreichen Einfluß der Feuchtig- eit auf die Beschleunigung des Zerfalles, vertiefte sich 'n 'üßstliche Baktcrienkultuxssn, bewies haarklein, daß »er köstliche herbe Duft durch Menschenkunst beliebig erzeugt werden könne und merkte nicht, daß er durch .emc nüchterne Sachlichkeit die weihevolle Stimmung
ra ®cr Künstler schwieg. Ihn fror. Das leuchtende Gold schien plötzlich verblichen und die Sonne hatte auf einmal keinen Älanz mehr. v. Slot.
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— Berliner produlrtendSrse vom 8. November. Amtlich festgesetzte Preise. Getreide und Oelsaaten per 1000 Kg. sonst per 100 Ka. i r Reichsmark. Weizenmärt. 208—211 Roggen märk 198—202, Sommergerste 230-248, Winter- gerste 202—212 Hafer märk. 198—207, Mais loko Ber- lin 221—223, Weizenmehl pro 100 kg frei Berlin brutto infl. Sack (feinste Marken über Notiz, 26,25—29,50 Moggenmehl pro 100 kg frei Berlin brutto infl. Sack 25.50—28.65, Weizenkleie frei Berlin 14,60 bis 14,80, Roggenkleie frei Berlin 14,60—14,80, Raps 340 bis 350, Leinsaat 000—000, Viktonaerbfen 44,00—53,00 kleine Speiseerbsen 00,00-00,00, Futtererbsen 00.00 bis 00,00, Peluschken 00,00—00,00, A erbohnen 00 0 bis 00,00, Wicken 27,00—29,50, Lupinen, blaue 00,00 bis 00,00, Lupinen gelbe 00,00 -00,00, Seradella neue 00,00-00,0 Rapskuchen 19,80-20,20, Leinkuchen 24 60 bis 24.80 Trockenschnitzel 14,40—14,7, Soya-Schrot 22,00 bis 22,70, Kartoffelflocken 19.30—19,70.
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— Allerlei Weisheit. Schon die alten Chinesen hatten Landkarten. Soweit sie aufbewahrt sind, gehen diese Karten bis in das Jahr 1400 vor Chr. zurück. Bei den alten Aegyptern kannte man kartenähnliche Aufzeichnungen ebenfalls schon um 1300 v. Chr. — Bei den alten Griechen und Römern galt der Sellerie als ein Symbol ber Trauer. Man schmückte deshalb die Gräber mit Kränzen au« Sell-rjekraut.
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aussieht, als ob er eben noch getragen worden S”ynil der em ganz seltenes Stück darstellt. Der Ring besteht aus weichem 18karätigem Gold . Zweifellos einer vornehmen Persön- -ichkelt, die damit ihre Schreiben versiegelte. Der tief eingegrabene Siegel zeigt einen Vogel, der ei- Schnabel hält. Der Ring ist in den De,ltz des Promnztalmuseums übergegangen In W.Europa gibt es nur ganz wenige römische Schönhesi'sind ° 9Ut erWte" unb Don solch hoher 9rr2t»a6re?Otiot,eJkr Selbstmord eines schlesischen Arztes. Gegen den praktischen Arzt Dr. G e o r g i ans fffiafofflhutg war ein Betrugsverfahren ein- «E r?^^7^orden, weil er für nichtgeleistete ärztliche Sfljs?xntuun?cn bei der Betriebskrankenkasse der Stadt Waldenburg unberechtigterweise hohe Betrage Iipmdiert hatte. Dr. Georgi hat sich nunmehr in einem Sanatorium im Harz erschossen. Die Untersuchung ergab, daß er Beträge liquidiert hatte die bis zu 80 Prozent unberechtigt waren
— Berlin, 9. Nov. (Gig. Funkm.) zahlt für je einen Zentner Lebendgewicht bis 58, Kälber 42—95, Schafe 28—72, Schweine: a) Fett- schweine über 3 Zentner Lebendgewicht 83, b) vollst. Schweine von 240—300 Pfd. 79—81, c) vollst. Schweine von 200—240 Pfd. 77—79, d) vollst. Schweine von 160
--- Konkursverfahren Lerberich u. Sohn, Hanau. In dem Konkursverfahren der Fa. Berberich u. Sohn m Hanau. Altmetallgorßhandel, hat vor dem Amtsgericht die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Wie der Konkursverwalter feststellte, ist die vorhandene Masse außerordentlich gering. Die Pferde mußten so ort verkauft werden, da Mittel für die Fütterung nicht mehr ^^rfugung standen. Die der Firma gehörigen Grundstücke sind ^außerordentlich stark belastet." Es ist z B
$iIIa im Werte von "0 000 Mk. mit 59 000 Mk. belastet, ein weiterer Bau
Berliner Freitagsbörse.
wtb. Berlin, 9. Nov. (Gig. Funkm.) Die Haltung an der Vorbörse war nach einem abwartenden Vormittagsverkehr wieder von Glektrowerten — bei denen Siemens 3 Prozent höher lagen —, ausgehend fester. Doch wurde es später überwiegend schwächer und das Anfangsniveau zeigte kein einheitliches Bild. Ueberroiegenb ergaben sich Abschwächungen von 1—2 Prozent. _ Das Geschäft war bis auf wenige Spezialwerte, wie Bemberg und Glanzstoff, die 5 bezw. 1% Prozent gewannen und Polyphon, die auf Londoner Meldungen ca. 6 Prozent anzogen, gering. Die Vor- verlegun gber Verhandlungen vor dem Arbeitsgericht über den Eisenschiedsspruch wurde etwas günstiger ausgenommen. Eine gewisse Befriedigung riefen die internationalen Erörterungen über das Reparationsproblem hervor, bei denen man überall das Bestreben zu einer endgültigen Regelung feststellen kann. Durch die französische Kabinettskrise erfahren jedoch die Verhandlungen Verzögerungen, die natürlich zu einer gewissen abwartenden Haltung veranlassen. Die in der letzten Zeit stark gestiegenden Kaliwerte lagen heute schwächer. Ebenfalls Farben, da der Antrag auf Herabsetzung der Kali- und totitfftoffpreife im Landtag verstimmend wirkte. Die Rückgänge betrugen am Kalimarkt bis 4 Prozent. Elek- trowerte waren knapp gehalten, Siemens gaben ihren vorbörslichen Gewinn wieder her. Schwartzkopff wurden von der Dividendenlosigkeit im Kurse nicht beeinflußt. Schwächer lagen noch Stöhr, Schubert u. Salzer, Chemisch Leyden und Berger bei Verlusten bis 3% Proz. Von Montanwerken waren nur Ilse mit einer öprozen- tigen Besserung beachtenswert. Rach den ersten Kursen blieb die Tendenz uneinheitlich. Spritwerte konnten 2 Proz., Feldmühle und Kunstseidewerte bis 4'ä Proz. anziehen. Schubert u. Salzer und Polyphon erholten sich um 3 Proz. Harpener lagen auf die heutige Aufsichtsratssitzung und die Möglichkeit einer Dividendenlosigkeit 4 Proz. schwächer und hiervon ausgehend wurde es allgemein wieder ruhiger. Der Geldmarkt zeigte weiter Zeichen einer Erleichterung, Tagesgeld 5—7 Proz., Monatsgeld 7% bis 8% Proz., Warenwechsel 6% Proz. Devisen waren aufgrund des leichteren Geldes fester. Holland gesucht, Pen kräftiger. Deutsche Anleihen blieben knapp behauptet, Ausländer tagen uneinheitlich, Anatolier schwächer. Am Pfandbriefmarkt waren Anteilscheine vor allem Foneiers freundlicher. Das Geschäft hielt sich allgemein in sehr engen Grenzen.
Märkte. '
'A Husum, 7. Növ. Dem heutigen Fettvieh- markt waren 2285 Stück Hornvieh, darunter viele hervorragende Schlachttiere zugeführt. Der Handel verlief mittelmäßig. In Ochsen und Quien zogen für beste und mittlere Ware die vorwöchigen Preise etwas an, Kühe erzielten den Preis der Vorwoche. Der Marktbestand wurde fast geräumt Bezahlt wurde für Ochsen: 1. Qualität 50 bis 53 Mk., 2. Qualität 46—49 Mk., 3. Qualität 38—44 Mark. Quien: 1. Qualität 48—51 Mk., 2. Qualität 42 bis 47 Mk., 3. Qualität 38—41 Mk. Kühe: 1. Qualität 45—49 Mk., 2. Qualität 41—44 Mk., 3. Qualität 35—40 Mark, gering genährte 18—30 Mk. für 100 Pfund Lebendgewicht. — Arn Schafmarkt waren nur 23 Schafe und Lämmer zum Verkauf gestellt. Der Hande! war unbedeutend. Wegen der geringen Zutrift erfolgte keine Preisnotierung. In der vorigen Woche wurden
I der Firma im Werte von 33 000 Mk. ist mit 55 000 Mk. belastet usw. Daraus ergibt sich, daß für die Gläubiger außerordentlich magere Aussichten vorhanden sind.
— IHolorrab-lHaffenprobuftion bei Opel. Die Opelwerke haben von der Neander Motorfahrzeuge GmbH, in Düren-Rölsdorf, eine Generallizenz erworben. Diese Lizenz betrifft lediglich die Rahmenkonstruktion der Neanderwerke, während der Motor und die übrigen Teile der Maschine von Opel selbst hergestellt werden. Da die Herstellung in großen Serien erfolgen soll, werden die Opelwerke voraussichtlich in der Lage fein, die übrigen gleich starken Maschinen in der Preisgestaltung nennenswert zu unterbieten. Nach Schätzungen informierter Kreise planen die Opelwerke, im nächsten Jahre insgesamt etwa 50 000 Motorräder der 500-eem-Klasse zu produzieren. Da Opel in der Konstruktion neue Wege geht und die bisher übliche Rohrrahmenkonstruktion durch einen Stahlprofilrahmen ersetzt, ferner auch ■ noch andere Hauptbestandteile des Rades in anderer Aufmachung bringt, wird die neu herausgebrachte, auf der Berliner Automobilausstellung erstmalig der breiteren Oeffentlichkeit gezeigte Mafchine erst noch von Opel auf dem Markt eingeführt werden müssen.
— Die Einwirkungen des Eifenkonslikis auf die Zechen. (Gig. Funkmi) Die Einwirkungen des Eisenkonflikts auf den Bergbau machen sich vor allem bei den Hüttenzechen bemerkbar und zwar bei Krupp, Gute Hoffnungshütte, Vereinigte Stahlwerke, Hoesch und Klöckner, die die Koksproduktion einschrän- k- e n müssen, weil die Hochöfen still liegen. Bei der Gute Hoffnungs-Hütte sind in der laufenden Woche von 7 Zechen 2 voll beschäftigt, während bei 5 Zechen je eine Feierschicht eingelegt wurde. Bei Krupp werden in der Woche drei Feierschichten verfahren. Am wenigsten leidet die Firma Klöckner, weil deren Werke zum Teil außerhalb des Kampfgebietes in Haspe und Osnabrück liegen und in der Arbeit nicht gestört sind. Die Ausgesperrten verhalten sich allenthalben ruhig.
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Frankfurter Börse,
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7.11.
8 11.
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Staatspapiere
Allg. Eiektr. Ges.
87,5
87,5
6° o Reichsanleihe D. Anl. Ausl. Sch.
87,25
87,25
Bad Salzschlirf
Cem. Heidelberg
27,0
136,5
27,0
138,0
Anl. Abi. Schuld 4°/o Oestr. Goldr. 4% Ungarn Goldr.
14,62
26,5
14,27
32,0
26,45
Contin. Ges.
Daimler.
D. Erdöl Berl.
D. Scheideanstalt
84,0 135,9 208,87
82,25
139,0
207,87
Gold. Pfdbr. u. Anl.
Dürkoppwerke
Eisenw. Kaisersl.
12,5
12,12
8°/o Frkf. Hyp.-ß.
Gold.-Pfdb.
95,0
95,0
Eiektr. Lief.
Eiektr. Licht u. Kraft
164,5
236,0
234,0
RO/n Frkf PMb-B
Farbenindustrie
251,0
251,25
o 'U r im. .L iuu. t».
Gold.-Pf db.
94,9
95,0
Filzfabrik Fulda
90,0
90,0
143,0
91,0
80/oL.K.Kass.G.K.Obl go/o L Kass.
94,0
94,0
Frankfurter Gas
Frankfurter Hof
91,0
Gold-Pfdb. 26 R. 1 8°/o L. Kr. Kass.
96,0
96,0
Pokorny & Witt." Goldschmidt
72,0
99,0
72,0
98,1
Gold-Pfdbr. 26 R. 2 7e/o L. Kr Kass.
96,0
96,0
Hammersen Holzmann Ph. ' Kammg. Kaisersl. Konsv. Braun Lahmeyer & Co Lingel. Schuhf.
132,75
133,25
Gold-Pfdbr. 27 R 4 8° o Mein. Hyp.-B.
Gold-Pfdbr.
90,0
95,0
90,0
95,0
87,0 164,87
31,0 117,0
270,0
87,0 164,25
32,0
Bankaktien
Mainkraftw. t '
117,Q
Motoren Obefurüel'
101,0
Commerzbank
187,75
188,5
N.S.U. (Neckarfz.)
—
130,0
Danatbank
290,0
290,5
Schuhstoff Fulda
56,0
50,0
Deutsche Bank
166,5
168,0
Schuhfabrik Herz
. . —
—
D. Eff. u. W. Bk.
126,5-
126,5
Siem. & Halske
104,75
405,0
Diskontp-Ges.
161,75
162,5
V. Faßf. Cassel
32,0
31,5
Dresdner Bank
167,5
168,25
Wayß & Freytag
134,0
134,2!
Frankfurter Bank
118,5
118,5
Zellst. Aschaffenb.
203,75
205,0
Krankt Hyp.-Bank
148,25
148,0
Zellst. Waldhof
82,1
82,1
Meininger Hyp.-Bk.
—
138,0
Südd. Zucker A.-G.
149,5
150,0
Mitteid. Cred.-Bank
204,0
204,0
Reichsbank
304,0
302,5
Bergwerks-Aktien
Westbank Frankf.
100,0
100,0
Buderus Eisenw.
85,25
Aktien dtsch. Transp.- Anstalten
Gelsenk. Bergw.
Harpener Bergbau
121,5
135,1
123,2!
134,5
95,0
95,0
Ilse Bergbau
235,0
234,0
Gass. Strassenbahn
Kali Aschersleben
285,0
287,0
Hapag
Norda. Lloyd
148,0
144,0
147,5
143,0
Mannesmann
Riebeck
125,5
139,0
_
V. Laurahütte
66,0
Industrie-Aktien
Adt Gebr.
39,5
39,0
Adlerw; Kley er
109,25
108,5
Berliner 7. November 8. November
Devisenkurse
Geld
Brief
Geld
Brief
Newyork
4,19
4,20
4,19
4,20
Brüssel
58,27
58,39
58,27
58,89
Holland
168,23
168,57
168,26
168,60
London
20,33
20,37
20,83
20,37
Paris
16,38
16,42
16,38
16,42
Schweiz
80,70
80,86
80,71
80,87
Spanien
67,60
67,74
67,60
67,74
Italien
21,96
22,00
21,95
21,99
Dänemark
111,79
112,01
111,70
112,01
Norwegen
111,76
111,98
111,76
111,98
Schweden
112,09
112,31
112,12
112,34
Prag
12,43
12,45
12,43
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Wien
58,97
59,09
58,96
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Radsport.
— (Ergebnis des Kölner Sechstagerennens. Das erste Kölner Sechstagerennn wurde Donnerstag abend in der Kölner Rheinlandhalle beendet. Den Favoriten Rausch — Hürtgen gelang es in den Abendstunden, ihren Vorsprung auf drei Runden auszudehnen und nach Zurücklegung von 3294,333 Kilometern mit 202 Punkten als Sieger hervorzugehen.
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