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vom Esperanto

Fuldaer Land und Nachbarqebiet

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4. tfjäfen und Stichkanäle anzulegen, letztere soweit sie

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Die.

nicht selbständige Wasserstraßen bilden;

Anlegestellen mit baulichen Vorrichtungen von größere, Bedeutung herzustellen;

kommunale oder gemeinnützige Badeanstaüen in Massen laufen anzuleren.

3m Grundbuch eingetragene Rechte erlöschen

Wöchentlich finden je 2 Stunden statt. — In der Mäd­chenschule in Mieten (Japan), die in diesem Frühjahr gegründet wurde, wird Unterricht in Esperanto an Stelle von Englisch erteilt. — Die Handelshochschule des „Verbandes der kaufmännischen Beamten in Rio de Janeiro (Brasilien)" hat in den Lehrplan Esperanto als Pflichtfach ausgenommen. Der Verband, der wichtigste Südamerikas, zählt 32000 Mitglieder. — Die Regie­rungskommission des Saargebietes hat die im Jahre 1927 kundgegebene Absicht, Esperanto-Kurse für Lehre­rinnen und Lehrer der höheren und mittleren Schulen des Saargebietes einzurichten, in die Tat umgesetzt. Es haben sich mehr als 50 Personen gemeldet. Aus diesem Grunde mußten 2 Kurse gebildet werden. Die Reise­kosten für die Teilnehmer, die nicht in Saarbrücken woh­nen, zahlt die Kasse der Regierungskommission.

Wunder-Kochtopf und Wunder-Bratpfanne „H e c o t ö“. Wenn die Hausstau von „Wunderkochtupf und Wunderbratpfanne" börr, dann möchte sie auch gerne wissm, was das für Apparate sind. Jede Hausfrau weiß wie zeitraubend und teuer das Kocken nach dem alt ge­wohnten Verfahren ist. Der Wunderkochtopf „Record" soll hier Abhilfe schaffen, soll Zeit und Geld sparen und der Gesundheit förderlich sein, da in ihm die V'tamine nicht zerstört werden. Das Geheimnis des Wunderkochiop's ist, daß er mit Atmofpbärendruck kocht und dadurch auch in erstaunlich kurzer Zeit — es genügen 4 bis 8 Minuten — Rindfleisch, Gemüse, sogar Sauerkraui und Hülsenirüchte wohlschmeckend garkocht. Der Top' ist mit einer Signal« pfeife versehen, wenn der gewünschte Druck im sesiver- schlossenen Tops erreicht ist, gibt die Pfeife der Hausfrau felbftiätig das Signal, der Topf braucht nur vom Feuer genommen zu werden, und bleibt dann noch einige Minmen zum Nachkochen stehen.

Vie Wunder - Bratpfanne. Sie ist fast ein noch größeres Wunder. Infolge Ihrer Konstruktion können Speisen unmöglich anbrenntn. Das Fett erhitzt sich in ihr bis zu 200 Grad. Durch die.e Hitze schließen sich sofort die Poren des Brat« dezw. Backguts, iodaß man die gegen« läßlichsten Gerichte, wie z. B Heringe und Kaffee zu gleicher Zeit backen bezw. rösten kann, ohne daß eins vom anderen auch nur Öen mindesten Geschmack annimmt. Ein großer Braten ist in wenigen Minuten fertig und sogar vorzüglich fertig, denn vom eigenen Saft geht nichts verloren.

In den Geschästsiäumen der Firma E. A. Arnd, G. m. b tz. Fulda, werden die beiden Wunderrnafchioen in der Zerr vom 12. bis 17. November praktiich vorgeiührt.

Im übrigen weisen wir auf die Anzeige in der heutigen Zeitung. ______________________________________

mußte, ist nunmehr durch einen Neubau ersetzt worden. Das neue Rathaus, des durch seine Marmorindu­strie weit über die Grenzen Naffaus hinaus bekannten Lahnstädtchens, mit einem Kostenaufwand von Mark 62 000 errichtet, übertrifft an Kostbarkeiten seiner Ein­richtung aus heimischem Marmor wohl alle ähnlichen Gebäuden. Böden, Wandverkleidungen, Trep­pen, Simse und Verzierungen sind aus Marmor aus­geführt. Nebenbei ist aber auch das Praktische nicht ins Hintertreffen geraten, sodaß die Villmarer in ihrem Rathaus nicht nur alle Ortsämter, sondern auch noch das Postamt, ein geräumiges Volksbad und mehrere Dienstwohnungen unter einem Dach vereint unterge­bracht haben. ____________

Zahl der immatrikulierten Studierenden 3462 einschließ­lich 610 Frauen und im vorigen Wintersemester 2480 einschließlich 435 Frauen.

a. Fritzlar. Altem Brauche gemäß veranstaltete die Garnison am Sonntag mittag wieder üte beliebte H u • bertusjagb, zu der sich in Anbetracht des Sonntags und des schönen Wetters ungewöhnlich viel Gäste und Zuschauer eingefunden hatten. Vom hochgelegenen Zu­schauerplätze in der Nähe des Büraberges bot die in den Ederwiesen bald einsetzende Jagd ein schönes Bild reiterlichen Könnens. Leider ging in diesem Jahre die Jagd nicht ohne Unfälle oonftatten; neben einigen leich­teren Stürzen, verunglückte Leutnant Scheffer von der Fritzlarer Reit. Battr. beim Sturz schwer und muhte ins Krankenhaus transportiert werden.

großen Städten ließ auch im Berichtsmonat nicht nach. Es muß daher angestrebt werden, die unge­nügenden Kenntnisse der heute noch stellenlosen jungen Bewerber zu entwickeln.

— Wölfershausen. In der Nacht zum Sonntag kam es hier während der Kirmesseierlichkeiten zu einer schweren Schlägerei, bei der bedauerlicher­weise auch das Messer eine Rolle spielte. Zwei der be­teiligten Personen wurden so schwer verletzt, daß sie ins Hersfelder Krankenhaus eingeliefert werden mußten. In einem Falle besteht Lebensgefahr. Eine dritte Person wurde nur leicht verletzt.

— Friedberg. Montag nachmittag entstand in der Matratzenfabrik von Zander in Großkarben, die in der bekannten Dögelmühle untergebracht ist, ein Brand, der in wenigen Augenblicken das große Fa­brikgebäude in Flammen setzte.' Nur mit größter Mühe vermochte sich die etwa 100 Mann starke Belegschaft der Fabrik von dem Flammenmeer zu retten. Den zahl­reichen aus der ganzen Umgebung herbeigeeilten Feuer- vehen gelang es schließlich nach vierstündiger Arbeit, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken und ein grö­ßeres Unglück zu verhüten. Der Schaden ist außeror­dentlich hoch.

— Villmar (Lahn). Das alte Villmarer Rathaus, das, obwohl uyter Denkmalschutz stehend, vor etwa zwei Jahren seiner Baufälligkeit wegen abgetragen werden

Nach Beobachtungen von nr. Myrbach ließe sich ein sol­cher Zusammenhang folgendermaßen denken: Von den Sonnenflecken, die Wirbelstürme elektrisch geladener Teile darstellen, gehen Strahlen aus, denen die Fähig­keit innewohnt, die Luft elektrisch zu laden. Durch eine solche „Ionisation" der Luft ist die Möglichkeit rasch­wirkender Wetterumstürze gegeben, denn um „Jonen", die elektrisch geladenen winzigen Teilchen, herum ver­dichtet sich der Wasserdampf zu Tröpfchen. Durch die gehäufte Bildung solcher „Berdichtungskerne" kann der normale Ablauf der Witterung katastrophal beschleunigt werden, und die Folge sind jene Wetterkatastrophen, Ue- berschwemmungen und tropische Wirbelstürme, wie sie sich in der Tat zur Zeit des Durchtritts großer Flecke durch den Zentral-Meridian der Sonne ereignen.

Sus der äentrumsparfei.

— Provinzialvorstaudssihung der Westfälischen Sen­frumspartei. Der Provinzialvorstand der Westfälischen Zentrumspartei hat am Freitag, 26. Oktober, vormit­tags in Münster eine bedeutsame Besprechung abgehal­ten. Der Vorsitzende, Abg. Herold, leitete die Sitzung. Gegenstand eingehender Erörterungen war die gegen­wärtige politische Lage. Es wurde beschloffen, auf Sonntag, 11. November, vormittags, den P r o v1 n» ztalparteitag (die Provinzialvertretung) der West­fälischen Zentrumspartei nach Hamm einzuberufen, und die Tagesordnung im einzelnen festgelegt. Zum Ge­neralsekretär der Westfälischen Zentrumsvartei wählte der Vorstand an Stelle des in den Reichsdienü übergetretenen Generalsekretärs Karl Brand den bishe­rigen Stellvertreter des Generalsekretärs der Westfäli­schen Zentrumspartei, Dr. Gottfried H u p e r z.

das Waffer eines Wasserlaufs zu gebrauchen und zu verbrauchen, namentlich es auch oberirdisch oder unter irdisch, unmittelbar ober mittelbar abzuleiten;

Waffer oder andere flüssige Stoffe oberirdisch ober unter­irdisch unmittelbar oder mittelbar in einen Wasserlau' einzuleiten;

den Wasserspiegel eines Wasserlaufs zu lenken ober z» heben, namentlich durch Hemmung des Wafferablauss eines Wasserlaufs eine bauernde Ansammlung von Waffel herbeizuführen;

Kaufende «hon jetilwtttieiu weihtwhkn schenken wollen!

6us Oderhessen.

— Marburg. Bei Schluß der Immatrikulationen zum Wintersemester 1928—29 wurde (zum ersten Male in einem Wintersemester) die Zahl von 3000 Stu­dierenden überschritten. Jngesamt waren es heute 3065 Studierende, darunter 530 Frauen. Neu hin- zugekommen sind diesmal 625 Studierende. Aus die ein­zelnen Fakultäten verteilen sie sich wie folgt: Theologen 280 Männer und 17 Frauen, Rechts- und Staatswissen­schaftler 786 Männer und 16 Frauen, Mediziner 551 Männer und 67 Frauen, Philosophen 909 Männer und 430 Frauen. Im letzten Sommerhalbjahr betrug die

Das Tagesgespräch auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (alte Ha!1^ Stand 27)

Neues aus Frankfurt.

— Aus dem Frankfurter Stadkparlamenk. Nach einer ausgedehnten Aussprache über die wirtschaftliche Lage der Städtischen Bühnen bewilligte die Stadtverordneten­versammlung von 300 000 Mk. bereitgestellter Reserven zur Deckung des Fehlbetrages der Theater zunächst 150 000 Mk. Der Magistrat wurde sodann beauftragt, die bereits früher geforderten durchgreifenden Reform­vorschläge für die Theater sofort durchzuführen. — Für Wohnhausbauten im Main-Taunus-Kreis bewilligte man diesem 82 000 Rm. für Uferbefestigungen am Main im Bezirk Höchst 385 000 Mk. — Ein Antrag der Kom­munisten, den ausgesperrten Arbeitern int Ruhrgebiet als erste Rate 50 000 RM. zu überweisen, wurde abge­lehnt.

— Antilopen-Jngend im Zoo. Bei der kleinen Herde der hübschen, den Gazellen nahestehenden indischen Hirsckiziegenantilopen hat es in den letzten Tagen mehrfach Nachzucht gegeben; z. Zt. tummeln sich 2 männliche und 2 weibliche zierliche Jungtiere unter der Führung ihrer Mütter. Im Jnsektenhaus finden die von Dr. Prieme! unlängst aus Astrien mitgebrachten großen Tarantelspinnen, Tausendfüßer und Skorpione starkes Interesse. Eine wahre Sensation bedeutet der im Becken für tropische Meeresfische ausgestellte zu den Jgelfischen gehörende sogenannte Teufelsfisch, eine über­aus absonderlich und grotesk wirkende Art, die erstmalig in Gefangenschaft gezeigt wird.

Überra&rMoiskin^n er<f glicht durch Gross-Einkauf und Selbst-Fabrikation vieler Artikel.

Amtliche SelMntlmchlingkll Fulda.

Bekanntmachung.

Rechte zur Benutzung eines Wasserlaufs in etnA der im §46 des Waffergefetzes vom 7. April 1913 (Preuß. Gei. Slg. Seite 53 bezeichneten Arten erloschen nach § 3k0 des Wassemeletzes mit Ablauf des 30. April 1929 wenn nicht vorher ihre Eintragung in bas Wasserbuch beantragt worben ist.

Dazu geboren folgende Rechte, wenn sie am 1. Mai 1914 bestanden haben und nach § 379 des Wassergesetzes aiprecht erhalten geblieben sind:

— Unterricht in Anwendungsformen der Jlalutfjeil- hinbe. Zunächst erklärte Herr Naturheilkundiger C. E u ck e r, hier, der den 5 Abende umfassenden Lehrgang leitete, den Bau und die Tätigkeit der Organe des Kör­pers und den Begriff „Naturheilkraft". Ferner wurden innere und äußere Anwendungen (Spülungen, Gurge- lungen, Einläufe, Waschungen, Abreibungen, Bäder ver­schiedener Art) in ihren Wirkungen auf allerlei Krank­heitszustände beschrieben. An den letzten Unterrichts­abenden wurden Packungen, Aufschläge und dgl. am le­benden Körper vorgeführt und wiederholt geübt. — Den Schluß bildeten lebhafte Dankeskundgebungen für den

nicht.

Noch nicht gestellte Anträge auf (Eintragung von solchen Wasserrechten in bas Wasser buch sind bei dem Bezirksaus- schuß in Kassel ober bei der zuständigen Wasserpolizeibe- hör de schriftlich ober zu Protokoll zu stellen. Nähere Aus- fünft erteilen bie Kulturbauämter in Kassel und Fulda, sowie der Bezirksausschuß in Kassel.

Kassel, den 27. Oktober 1928.

Der Vorsitzende des Bezirksausschusses

I. B. gez. Bitte tu

B. A. 1284/28 _______________

Kursusleiter. Ein Vorstandsmitglied brachte den Dank des Vereins noch besonders zum Ausdruck.

= Moderne Menschenkunde. Mediziner, Philosophen, Schriftsteller und Dichter haben die Menschennatur zu ergründen versucht, weil so viel von der Ergründung dieser Natur abhängt. Der Kaufmann, der Verkäufer, der Reisende muß Menschenkenntnis besitzen. Im Pri-

Studienrat Dr. Riedel vom Pädagogischen Institut Dresden Vorlesungen über „Ein ührung in Aufbau und Gebrauch der Welthilfssprache Esperanto (für Anfänger) und ein Esperanto-Colloquium (für Fortgeschrittene)."

tche Hti-flutomoto-Vertanfs-ILG

München, Berg am Laims#raße 31

Von den Hochschulen.

-- Tod eines Bonner katholischen Theologieprofes­sors. Der Dozent der Rheinischen Friedrich Wilhelm- Universität in B o n n, Pof. Johann Heinrich S ch r o e rs, ist in der Nacht zum Dienstag, wenige Tage vor seinem 76. Geburtstag gestorben. Nachdem er mehrere Jahre in der praktischen Seelsorge in München tätig war, habi­litierte er 1885 in Freiburg für Kirchengeschichte,'wirkte dann von 1886 bis 1916 in Bonn. Er war lange Jahre Vorsitzender des Historischen Vereins für den Niederrhein und Verfasser zahlreicher Werke und nach längerer Panse der erste Rektor der Universität aus der katholisch-theo­logischen Fakultät.

Der neue 6-7 Sitzer

2/21 Sech.szyllnd.er

— Esperanto und Schule. Nach dem Vorlesungsver­zeichnis der Technischen Hochschule Dresden hält

Wissenschaft und Forschung.

— 85. Geburtstag eines Veteranen der deutschen Wis­senschaft. Am 8. November kann der Universitätspro­fessor i. R. Geheimer Hosrat Dr. Pasch in Gießen, der Zweitälteste Mathematiker Deutsch­lands, sein 85. Lebensjahr vollenden. Der Gelehrte, dessen Name Weltruf genießt, stammt aus Breslau. Er habilierte sich im Jahre 1870 in Gießen. Durch seine zahlreichen bedeutsamen wissenschaftlichen Arbeiten ver­schaffte er sich Weltruf und mit seinen Vorlesungen über neuere Geometrie hat er bahnbrechend und insbeson­dere auf dem Gebiete der Axiomatik neue Wege weisend gewirkt. Seine großen wissenschaftlichen Leistungen wurden von den Universitäten Freiburg i. B. und Frank­furt a. M. durch die Verleihung der Würde eines Ehren­doktors der Naturwissenschaften anerkannt.

— Heber den Einfluß der Sonnenftetfe auf bas 1Bei­let gehen die Meinungen immer noch weit auseinander.

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hängt. Der Kaufmann, der Verkäufer, tß Menschenkenntnis besitzen. Im Pri­vatleben, beim Abschluß von Freundschaften und bei Eingehen einer Ehe ist Menschenkenntnis unentbehrlich. Auch die Physiognomik, Phrenologie, Chiromantie und die Graphologie wollen Wege zur Ergründung der Men­schennatur weisen. Frau Selina Brüge'^-ff-', -:~- Schülerin des bekannten Phrenologen Emil Peters, wird uns am 13. d. M., abend 8 Uhr, tm Bürgerverein in einem Lichtbildervortrag mit diesen Wissenschaften und ihrer Auswirkung für das praktische Leben bekannt machen. Der Dame geht der Ruf voraus, daß sich bei ihr tiefgründige theoretische Kenntnis mit langjährigen praktischen Erfahrungen verbinden. Kl.

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