^anvunrte, pagt auf!
Von der Firma Voß u. Co. Prämin-Werke in Frankfurt a. M. wird uns geschrieben:
Der Warnung in Nummer 236 dieser Zeitung vom 11. Oktober 1928, welche obige Ueberschrift trägt, haben wir folgende richtige Aufklärung entgegen zu stellen:
Zunächst handelt es sich nicht um ein „neues", sondern um ein altes und altbekanntes Futtermittel. Anscheinend maßt sich die sachverständige Seite an, alles als neu zu bezeichnen, was sie nicht kennt. Sie hätte sich leicht die Gewißheit verschaffen können, daß P r ä- m i n schon seit nahezu 23 Jahren vom Reichspatentamt in Berlin gesetzlich geschützt ist. Sodann hat Präminfut- ter nicht „etwa", sondern in Wirklichkeit und genau die- lenige Zusammensetzung, die wir unseren Abnehmern aut der in dem Artikel erwähnten Analyse angeben. Aber auch bewußt gibt die sachverständige Seite einen höheren Preis an. als wir für den Zentner unserer Ware verlangen. Daß nun fertige für den Landwirt vorteilhafte und bequeme Mischfutter anders zu bewerten sind, als die einfachen dazu verwendeten Futterstoffe weiß heutzutage jeder Landwirt. Nur die sachverständige Seite lchemt diese einfache Tatsache nicht zu wissen. Darauf beruht ja offenbar ihr Vergleich, der einer ernsthaften Kritik nicht Stand hält. Es liegt deshalb die ^utung nahe daß der Herr Sachverständige absichtlich den Schlußsatz der Analyse, wonach Prämin als ein gehaltreiches, hochwertiges Futtermittel zu bezeichnen ist nicht erwähnte. Sonst wären ja von wirklich sachver- ständiger Seite seine ganzen Ausführungen nicht einmal als schone Redensarten", sondern als haltlose Kon- kurrenzredereien, bei denen es bekanntlich auf einige unwahre Behauptungen" mehr oder weniger nicht an- kommt, beurteilt worden. ‘
Wenn wir durch irgend eine beliebige Zeitung um- ,-n unser Präminfutter machen könn-
ten, wie m dem Artikel umsonst Reklame für Fischmehl, Soiabohnenschrot und Schlemmkreide gemacht wird, dann ermäßigt sich natürlich unser Preis für das- selbe derart, daß dann selbst der angebliche .Herr Sach- verständige gezwungen wäre, es nicht nur für außeror- n nxblrn autf)- f‘ir außergewöhnlich billig zu bezeichnem Und dann wurden voraussichtlich noch mehr landwirtschaftliche Genossenschaften und Darlehnskassen- unserer ständigen Kundschaft zählen, als seit- her. Wey, der Herr Sachverständige von dieser unserer Kundschaft nichts? Oder verschweigt er es? Das eine wäre so schlimm wie das andere für Jedermann ver sich als Sachverständiger ausgiebt.
*
Auf die obige „Aufklärung" ist folgendes zu erwi- •/em:
. Die Zuschrift „Landwirte! paßt auf!" stammt zunächst n l ch t von ein er Konkurrenzfirma, sondern sie ist zur Verfügung gestellt worden von einer Stelle, deren Aufgabe es ist, die Landwirte des Fuldaer Landes u. a. auch in Fütterunqsfragen zu beraten.
Day es sich bei dem Mischfutter „Prämin" nicht um ein neues, sondern um ein altes Futtermittel handelt, wird gern zur Kenntnis genommen. Trotzdem steht fest, daß es für die Landwirtschaft der hiesigen Gegend kein altbekanntes Futtermittel ist. Leute vöm Fach, die seit Jahrzehnten im Flittermittelgeschäft stehen, haben bisher das Mischfutter „Prämin" nicht gekannt. In keiner Futtermittelvreisliste, in keiner anerkannten landwirtschaftlichen Fachzeitung, in keinem Marktbericht ist uns bisher ein Futtermittel mit diesem Namen entge- aengetreten. Außerdem ist es unverständlich, daß das seit 25 Jahren patentierte Mischfutter trotz der geringen Entfernung des Herstellungsortes (Frankfurt a. M) von hier bisher in der Landwirtschaft des Fuldaer Landes nicht bekannt geworden ist.
Daß das Futtermittel immer diejenige Zusammenstellung hat, die angegeben wird, stimmt nicht. Die Untersuchung einer unter Anwesenheit unparteiischer Zeugen genommenen Probe hat einen Proteingehalt von nur 43,2 Prozent statt 55 Prozent nach den Angaben des Prospektes ergeben. Die Unterstellung, auch bewußt einen höheren Preis angegeben zu haben, als er von den Abnehmern zu zahlen ist. wird entschieden zurückgewiesen. Nach den uns vorliegenden Unterlagen beträgt der Preis je Zentner frei Station Fulda 34,90 Rm. Mas sagt nun die Leitung der Firma dazu, daß der Herr Vertreter dem einen Landwirt den Zentner mit 34 Rm., seinem
— Für den Herbst und
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Nachbar aber den Zentner mit 32 Rm. vertäust hat, obschon der erstere 2, der letztere 1 Zentner abgenommen hat und es sich doch wohl in beiden Fällen um das gleiche Futtermittel handelt? Wie erklärt es sich ferner, daß der eine Landwirt für den Zentner 0,90 Rm. Fracht bezahlen muß, der andere ober nach feiner Aussage frachtfrei beliefert worden ist?
Wir müssen es nochmals betonen, daß der Herr Vertreter mit schönen Redensarten und unwahren Behauptungen die Landwirte zum Kauf zu bewegen versucht hat. So hat derselbe z. B. in mehreren Fällen behauptet, er komme im Auftrag oder mit einer Empfehlung der Landwirtschaftskammer, die neuzeitliche Fütterungsmethode einzuführen, eine Behauptung die unwahr ist. Außerdem liegt, soweit wir richtig informiert sind, Grund zur Annahme vor, daß der Herr Vertreter sich nicht streng an die Bestimmungen des neuen Futtermittelgesetzes gehalten hat, das bekanntlich vorschreibt, daß bei Misch futtern, wenn davon über 1 Zentner ab- gesetzt wird an einen Landwirt, eine schriftliche Angabe der in ihnen enthaltenen Gemengteile zu erfolgen hat und zwar nicht erst bei Lieferung der Ware, sondern bereits beim Anpreisen und Feilbieten. Es genügt in diesem Falle nicht, die Gemengteile zu nennen ober jeden für sich etwa in einem Schauglase vorzuzeigen.
Daß Mischfutter etwas mehr kosten dürfen, als die Einzelfuttermittel in entsprechender Menge, ist richtig. In diesem Falle wird jedoch das Mischen mit einem viel zu hohen Preis bezahlt. Bei einem Proteingehalt von 43,2 Prozent laut der vorgenommenen Nachuntersuchung ist der wirtschaftliche Wert im günstigsten Falle mit 20 Rm. je Zentner einzuschätzen. Wir müssen daher bei unserer Behauptung bleiben, daß das Mischfutter .Prämin" viel zu teuer ist. Diesen Luxus können sich die Landwirte in Rhön und Vogelsberg nicht leisten, sondern sie müssen sich ihre Mischfutter selbst zusammenstellen. Was dann den am Schluß des Artikels vom 11. 10. 28 angeführten Vergleich anbetrifft, so muß berichtigt werden, daß in der Eile die Marktpreise für Fischmehl. Sojaschrot und Schlemmkreide angenommen worden sind, was nicht angeht. Es braucht aber unr die Schlemn.kreide gestrichen zu werden und der Vergleich stimmt. Soweit die Entgegnung auf obige Richtigstellung.
Wir maßen uns aber weiterhin an, im Interesse der Sache das Mischfutter „Prämin" hinsichtlich Zufammen- fetzung und Futterwert auf Grund der in unserer Hand befindlichen Unterlagen noch einer kleinen Kritik zu unterziehen, wenn auch die obige Stelle uns die Fähigkeit, ein sachverständiges Urteil abzugeben, abspricht. Das Prospekt, welches beim Anbieten der Ware von dem Vertreter Landwirten ausgehändigt worden ist, gibt als Gehalt an wichtigen mineralischen Bestandteilen an: 4,8 Proz. Kalk (als CaO) und 3,15 Proz. Phosphorsäure (als P- O, gerechnet), das der Sendung beiliegende Schreiben gibt als Gemengteile an: 20 Proz. Trockenhefe, 20 Proz. Knochenschrot, 15 Proz. Fleischmehl, 15 Proz. Futterblutmehl, 1 Proz. fernen cumtni nigri. Bei diesem Mischungsverhältnis müssen jedoch mindestens 10 Prozent Kalk und 8 Prozent Phosphorsäure darin enthalten fein, .also mehr als doppelt soviel wie das Prospekt angibt'. Außerdem nennt das Prospekt die Fett- menge von 8,3 Proz. (diese Menge wurde auch bei der Nachuntersuchung festgestellt und wird schon hierdurch die Geeignetheit der Futtermittel erheblich vermindert), die Inhaltsangabe der Sendung aber gibt nur 4 Proz. Fett an. Welche Erklärung hat der Einsender obiger Richtigstellung für diese erwähnten Gegensätze?
In dem Befund des Prospektes wird von Knochensplittern, in dem späteren Schreiben von Knochenschrot geredet. Diese Form des Kalkes ist zum Verfüttern ungeeignet, da von ihm nur ein geringer Anteil assimilierbar ist, die Derfütterung von Knochensplittern ist direkt gefährlich und müssen wir die Landwirte auf die Gefahren Hinweisen, die mit der Verabreichung von Knochensplittern an die Tiere für diese entstehen.
Schließlich müssen wir noch feststellen, daß die von der Firma den Landwirten zur Verfügung gestellte Fütterungsanleitung nicht richtig ist und mit der Arbeitsweise in Ruhlsdors in vollem Widerspruch steht. Der Landwirt, der sich streng an die Anleitung hält und außer dem Prämin nicht noch Fischmehl oder ein anderes eiweißreiches Kraftfutter benutzt, muß damit rechnen, daß er knochenkranke Tiere in feinen Stalle bekommt, ober aber er muh mit Stärkewerten eine unwirtschaftliche Verschwendung treiben, um dem Tiere die notwendigen Eiweiß-, Kalk- und Phoephorsäuremengen zuzuführen.
Zusammenfassend wird daher den Landwirten noch einmal der Rat gegeben, das Mischfutter „Prämin" nicht zu kaufen, da es zu teuer ist und feine Zusammensetzung nicht den Anforderungen entspricht, wenn nach der von der Firma gegebenen Anweisung verfahren wird.
Freitag Morgen wurde berichtet, daß in der Umgebung von Großenlüder ein Futtermittel, dessen Name noch nicht genannt ist, mit 40 Rm. je Zentner verkauft worden ist. Es soll einen Eiweißgehalt von 20 Prozent und einen Gehalt an Phosphorsäure von 50 Prozent aus- weisen. Falls diese Angaben stimmen, was erst ab- zuwarten ist, ist mit den obigen Ausführungen auch das Urteil über dieses weitere unbekannte Futtermittel ge« fällt. Rhs.
von den Hochschulen.
-- 60. Geburtstag Professor Kalbfleisch-Gießen. Am 3. November konnte der ordentliche Professor für klassische Philologie D. phil. et Dr. meb. h. c. Karl Kalbfleisch, an der Universität Gießen, seinen 60. Geburtstag feiern Der aus Gelnhausen gebürtige Gelehrte habilitierte sich 1896 in Freiburg, kam 1900 als außerordentlicher Professor nach Rostock und wurde 1904, nachdem er bereits ein Jahr in Marburg war, ordentlicher Professor. 1913 folgte er einem Rufe an die Universität nach Gießen
— Das Ehrenmal für die Gefallenen der Gießener Universität. Das Ehrenmal für die gefallenen Studenten der Universität Gießen, das von einem Münchener Künstler geschaffen wurde hat im Vorraum zur Unioer- sitätsaula Aufstellung gefunden. Die letzten Arbeiten werden in den nächsten Tagen fertig werden. Die feierliche Enthüllung soll Ende November vorgenommen werden. Das Ehrenmal hat die Form einer großen Tafel, in die die Namen der Gefallenen in Stein gehauen sind
Technik und verkehr.
= Eröffnung des drahtlosen Telephonverkehrs zwischen Amerika und Oesterreich. Aus Anlaß der Eröffnung des drahtlosen Fernsprechverkehrs zwischen Amerika und Oesterreich am Samstag wechselten Staatssekretär Kellogg und der östereichische Gesandte Prochnik mit Bundeskanzler Seipel Begrüßungsgespräche. Kellogg verwies hierbei auf Oesterreichs Beiträge zu Kunst und Wissenschaft und sprach die Hoffnung aus. daß Amerika demnächst auf drahtlosem Wege die Wiener Oper und österreichische Wissenschaftler werde hören können. Unter« ftaatsfetretär Clark sprach mit dem amerikanischen Gesandten in Wien Mashburn.
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Kirchliches Handbuch für das katholische Deutschland. Begründet von Hermann A. Krose S. I. In Verbindung mit Heinrich Auer, Wilhelm Böhler, Dr. Max Größer P. S. M., D Dr. Nikolaus Hilling, Hermann A. Krose S. I., Joseph Sauren und Alfons Väth S. I. herausgegeben von der amtlichen Zentralstelle für kirchliche Statistik des katholischenDeutfchlands Köln. Freiburg im Breisgau, Herder. 15. Bd.: 1927=28. 1928. Gebunden in Leinwand 12 Mark. Als amtliches Publikationsorgan der kirchlisch-statistifchen Zentralstelle Deutschlands orientiert die neue Ausgabe des Handbuches über die gesamte Organisation der Kirche, die neuere kirchliche Gesetzgebung, den heutigen Stand der Heidenmission und der Reichs- und Landesschulgesetzgebung. Das Handbuch ist das Nachschlagewerk über das gesamte Gebiet der Caritas und der kulturellen, sozialen, Jugend- und Be- rufsoereine, über die kirchlichen Orden und Kongregationen, über die kirchliche Gliederung Deutschlands und den Stand des religiös-kirchlichen Lebens in den Diözesen und Dekanaten. Es enthält die konfessionelle Bevölkerungsstatistik, Unterrichts- und Moralstatistik u**11 die Statistik der Konfession der öffentlichen Beamten Deutschlands und erstmalig die kirchlich-religiöse Sage oes katholischen Auslandsdeutschtums von Dr. Größer, Berlin. Wer das Kirchliche Handbuch" besitzt, erspart sich viele zeitraubende Anfragen bei geistlichen und weltlichen Behörden, bei Sekretariaten, Orden ufm. Durch Beschluß der in Fulda und Freising abgehaltenen Bischofskonferenzen ist die Anschaffung des „Kirchlichen Handbuches" allen.Pfarrämtern auf Kosten der Kirchenkasse gestattet.
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Montag, 5. Noo., 20 Uhr: Hoffmanns Erzählungen.
Dienstag, 6 Nov, 19% Uhr: Manon.
Mittwoch, 7. Nov., 19% Uhr: Fidelio.
Donnerstag, 8. Nov., 20 Uhr: Amelia oder: (Ern
Maskenball.
Freitag, 9. Nov., 19% Uhr: Cosi fan tutte.
Frankfurter Kadro-proyramin.
Dienstag, den 6. November 1928.
6.30: Morgengymnastik. Anschließend: Wetterbericht und Zeitangabe 13—14: Mittagsständchen des Rundfunkorchesters 15.05—15.35: Stunde der Jugend 15.55—16.05: Hausftauendienst, unter Leitung von Fini Pfannes. 16.35—18.05: Von Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. In der Pause: Vereinsnachrichten und andere Mitteilungen. 18.10—18.30: Lesestunde: Aus dem Roman „Maler Nollen" von Eduard Mörike — Sprecher: O. W. Studtmann. 18.30—18.45: Von Kassel: Fünfzehn Minuten Ratfchläqe für Mutter uni Kind. 18.45—19.15: Von Kassel: Vortrag 19.15—19.45: Vortragszyklus d. Deutschnationalen Handlungsgehilfen, verbandes: „Gemeinscbaftshäuser des deutschen Kaufmanns", Vortrag von Gaubildungsobmann Ludwig Martens. 19.45—20.15: Stenographischer Fortdilüungs- kursus für Anfänger und Fortgeschrittene (Diktat von 80 Silben aufwärts), erteilt von Georg Kalis, Bergerstraß« 373, I. 20.15: Nach Stuttgart: Bunter Abend.
Vie wird das Wetter?
Die Luftdruckverteilung ist über dem Festländischen und westlichen Europa sehr gleichförmig. Infolgedessen sind zahlreiche flache Druckstörungen vorhanden, die gelegentlich auch unferm Bezirk leichte Regenfälle bringen Im übrigen ist mit vielfach nebliger, zeitweise auch auf. heiternder Witterung bei schwacher Luftbewegung zu rechnen.
Witterungsaussichten für Dienstag: Bei schwacher Luftbewegung keine wesentliche Witterungsänderung
as । JA beseitigt üblen Mundgeruch u. Chl0r@C8@m häßlich gefärbten Zahnbelag
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Frankfurter Börse.
Staatspapiere
2.11.
S 11
6°/o Reicnsanleihe
87,25
87,25
D. Anl. Ausl. Sch.
—
—
Aul. Abi. Schuld
11,2
14,27
4% Oestr Goldr.
—
——
4% Ungarn Goldr.
26,4
—■
Gold. Pfdbr. u. Anl.
8°'o Frkf. Hyp.-B.
Gold.-Pfdb.
95,0
94,8
8°'oFrkf. Pfdb.-B.
Gold.-Pfdb.
95,0
95,0
80/oL.K.Kass.G.K.Obl
94,0
94,0
8° o L. Kr. Kass.
Gold-Pfdb. 26 EL 1
96,0
96,0
8° o L. Kr. Kass.
Gold-Pfdbr. 26 R. 2
96,0
96,0
7°'o L. Kr. Kass.
Gold-Pfdbr. 27 R *
90,0
90,0
8° o Mein. Hyp.-B. Gold-Pfdbr.
95,0
95,0
Bankaktien
Commerzbank
184,0
185,0
Danatbank
286,5
——
Deutsche Bank
164,0
164,75
D. Eff. u. W. Bk.
126,0
126,5
Diskonto-Ges.
16<>,25
161,0
Dresdner Bank
166,25
166,5
Frankfurter Bank
117,25
117,25
Frankf. Hyp.-Bank
Meininger Hyp.-Bk.
148,0
148,5
138,5
138,5
Mitteid. Cred.-Bank
203,0
203,0
Reichsbank
301,0
300,25
Westbank Frankf.
100,0
100,0
Aktien dtsch. Transp.- Anstalten
Caess. Strassenbahn
$»5,o
Hapag
Nordd. Lloyd
145'75
143,0
144,75
Industrie-Aktien
Adt Gebr.
32,0
Adlerw. Kleyer
106,5
107,0
2 11
3 11
Ailg. Elektr. Ges.
86,25
—
Bad Salzschlirf
—
——
Cem. Heidelberg
133,0
134,8
Contin. Ges.
—
—-
Daimler
78,25
80,0
D. Erdöl Berl
132,5
208,5
D. Scheideanstalt
205,0
305,5
Dürkoppwerke
—
—
Eisenw. Kaisers!.
12,5
12,8
Elektr. Lief.
—
——
Elektr. Licht u. Kraft 231,0
232,0
Farbenindustrie
947,0
251,5
Filzfabrik Fulda
90,0
9<’,0
Frankfurter Gas
145,0
145.0
Frankfurter Hof
87,0
89,0
Pokorny & Witt
73,0
74,0
Goldschmidt
95,0
98,0
Hammerson
—
——
Holzmann Ph.
——
129,2
Kämm'- Kaisers!.
—
—
Konsv. Braun
86,0
87,C
Lahmeyer & Co.
——
—
Lingel. Schuhf.
32,0
32,0
Mainkraftw
117,0
117,0
Motoren Oberursel
98,5
—-
M.S.U. (Neckarfz.)
—
131,0
Schuhstoff Fulda
53,0
52,5
Schuhfabrik Herz
—
—
Siem. & Halske
—
394,0
V. Faßf. Cassel
34,0
32,5
Wayß & Frey tag
130,0
131,7.
Zellst. Aschaffenb
203,0
208,0
Zellst. Waldhof
——
—
Südd Zucker A.-G.
147,0
148,5
Bergwerks-Aktien
Buderus Eisenw.
—.
84,0
Gelsenk. Bergw.
121,0
122,7
Harpener Bergbau
136,25
—
Ilse Bergbau
240,0
Kali Aschersleben
273,0
274.^
Mannesmann
12b, 0
Riebeck
136,5
■ ■
V Laurahüttf?
66,0
•w-
Berliner Devisenkurse
2. November
:> November
Geld
Brief
Gold
Brief
Newyork
4,19
4,20
4,19
4,20
Brüssel
58,27
58,39
58,27
58,39
Holland
168,19
168,53
168,19
168,53
London
20,33
20,37
20,33
20,37
Paris
16,38
16,42
16,38
16,42
Schwei»
80,70
80,86
80,71
80,87
Spanien
67,65
67,79
67,71
67,85
Italien
21,96
22,00
21,96
22,0
Dänemark
111,81
112,03
111,81
112,03
Norwegen
111,76
111,98
111,76
111.98
Schweden
112,09
112,31
112,09
112,31
Prag
12,43
12,45
12,43
12,45
Wien
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[950] 3di habe ein nervöses Magen» leiden und mir wurde vom flrzt als Kaifeegetränk nur Kaffee Hag verordnet' 3di bin an diesen wunderbaren Kaffee nun so gewöhnt. *jf$ ich ohne ihn nicht mehr leben kann. Carl Zöllner.
[705]
Kriege wieder Kaffee Hag gibt, nur diesen. Audi in Cafes und in der Sommerfrische halten wir daran lest. Sie mühten gerade den Bade- und Kurgästen dringend ans Herz legen, nur noch Kaffee Hag zu verlangen, denn was nützt eine Bode- und sonstige Kur, wenn sie durch den Genufj coffeinhaltigen Kaffees illusorisch gemacht wird. Wir haben uns in diesem Sommer so gut erholt, wie in keinem Jahre vorher und haben dies in hohem Matze Ihrem Kaffee Hag zu verdanken. Zeder Magen» kranke sollte unbedingt das Coffein
(683] Meine Frau und Ich sind starke Kaffeetrinker und versuchten Im vorigen Jahre bei einer Freundin Ihren coffein- freien Kaffee Hag. Seitdem verbrauchen wir nur Uhren Kaffee, der uns gut schmeckt und tatsächlich keinerlei Beschwerden, weder vor noch nach dem Schlafengehen, verursacht. Hugo Müller.
mir Coffein das stärkste Unbehagen. Ich habe den ernsthaften Versuch gemacht, auf alle Eenutzmittel vollständig zu verzichten, bin aber zu der Ueberzeugung gekommen, dah dies innerhalb einer Kulturgemelnschaft eine Unmöglichkeit ist. 3hr Erzeugnis entspricht also einem wirklichen Bedürfnis. Seinen Wert wird vor allem der Herz- und nervenkranke richtig einzuschätzen wissen.
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