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Fuldaer Zeitung

November

Der Sternhimmel im

bei

6,55 bis 7,50 Uhr.

Sonnenaufgang von

Sonnenuntergang von 16,30 bis 15,50 Uhr.

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Gottesdienstordnunq

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nur zu bald wird sie erfahren, warum wir ihr antun mußten."

Frau Burton wollte sich entfernen. Da ergriff Notar plötzlich nach ihrem Arm.

„Da kommt er wahrhaftig gegangen!" sagte er

lagt.

„Wer?" fragte seine Frau, indem sie erschrocken ans Fenster trat. Da schritt der Bankier van Beekum über die Straße auf ihr Haus zu.

. von 24.50

. von 16.50

während ihn der Mars vor sich hat. Die Helligkeit des Jupiter nimmt demnach langsam ab, was frei­lich bei ihm feiner nur wenig veränderlichen Ent­fernung wegen nicht sehr ins Gewicht fällt, wäh­rend die des Mars stark zunimmt, weil sich seine Entfernung von der Erde verringert. Mit dieser Stellung der beiden Sterne hängt es zusam­men, daß der Jupiter erst kurze, späterhin längere Zeit vor Sonnenuntergang aufgeht und daher ge­gen Schluß des Monats schon in beträchtlicher Höhe in der Dämmerung sichtbar wird, während der röt­liche Mars erst nach Sonnenuntergang aufgeht und daher am Abendhimmel noch etwas länger auf sich warten läßt.

Vie Unterhaltung der Volksschulen.

Der Hauptausschuß des Preußischen Landtages beschäftigt sich wiederum mit der Frage der Bolksschullasten der Schulverbände des platten Landes und der Arbeiterwohnsißgemeinden. . Die Vertreter der Zentrumspartei im Hauptaus- , schuß stimmten zunächst der Dertagung der end­gütigen Regelung, für die noch erhebliches statisti- iches Material beschafft werden muß, zu, mit der entschiedenen Forderung, daß die endgültige Rege­lung, die zur Entlastung des platten' Landes bei­zutragen haben werde, so rasch wie möglich durch­geführt würde und die Beratungen hierüber s p ä- testens im Dezember beginnen sollten. Bei der Beratung des Zentrumsantrages, in diesem Jahre noch 20 Millionen Mark zur Unterstützung

das Finanzministerium könne sicher sein, daß diese Frage mit außerordentlichem Ernst seitens der Fraktion angesehen werde.

Bei der Besprechung des Antrages wurde reichs­statistisches Material, insbesondere aus dem Sauer­lande, der Eifel, der Mosel und den gesamten west­lichen Grenzgemeinden vorgetragen. Sehr wesent- lich war dabei auch der Hinweis seitens der Ver­treter des Zentrums, daß die Art der Lastenaus­bringung und die dadurch hervorgerufene Notlage der Gemeinden die Stellung der Lehrer in den Landgemeinden unverdientermaßen ernstlich beein­trächtige, was we^der im Interesse eines gesunden Lehrerstandes, noch im Interesse der Landbevölke­rung läge.

Nach längerer Debatte wurde der Zentrums­antrag mit öinem Zusatz der Deutschnationalen einstimmig angenommen.

„Lieber Gott, ist das dein Ernst? Glaubst wirklich?"

„Ich glaube es nicht, ich weiß es."

„Aber das ist ja schrecklich!" jammerte Frau mit zitternder Stimme.

„Es ist wirklich schrecklich. Und dabei zuschauen müs­sen, wie seine Kinder noch keine Ahnung von dem Un­heil haben, das über der Familie schwebt. Er hat nicht den Mut, es ihnen zu sagen, und mir können das natür­lich auch nicht tun."

„Natürlich nicht," sprach Frau Burton nachdrücklich. „Aber unter diesen Umständen können wir auch nicht daran denken, mit Susanne und Life eine Partie zu machen. Das wäre zu arg. Wir müssen einen Vor­wand suchen."

„Ganz richtig," sagte der Notar zustimmend. „Weißt du, sag Dora, ich fühle mich nicht recht wohl. Ich ziehe mich für ein paar Stunden in mein Zimmer zurück. Ich habe noch Verschiedenes zu tun. Und sie ruft die van Beekums an, daß aus dem geplanten Ausflug nichts werden kann."

„Ja, das wird das Beste fein. Ich will es Dora gleich sagen."

„Sie wird sehr enttäuscht sein. Das arme Kind . . .

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besonders notleidender Verbände zur Verfügung zu stellen, wurde mit Entschiedenheit seitens der Ver­treter des Zentrums darauf hingewiesen, daß die Notlage der Schulverbände unerträglich sei und daß sofort gehandelt werden müsse. Auf die Bemer­kung des Vertreters des Finanzministeriums, daß außerplanmäßige Mittel zu diesem Zwecke nicht zur Verfügung ständen, wurde seitens der Vertre­ter des Zentrums erwidert, daß dieZentrumsfrak- tion alles daransetzen werde, um das offenbar man­gelnde Verständnis des Preußischen Finanzmini­sters für diese lebenswichtige, kulturelle und-wirt- » schaftliche Frage der notleidenden Landgemeinden zu wecken. Die Zentrumsfraktion habe ihre Ver­treter ausdrücklich beauftragt, jeden nur möglichen Schritt zur Erleichterung der Lage der | erwähnten Schulverbände zu tun, und |

Sie zitterte an allen Gliedern.

„Er wird jedenfalls mit dir sprechen wollen," sagte sie.

„Ja, ja, aber ich will nicht mit ihm sprechen. Ich kann nichts für ihn tun und darf ihn doch auch nicht warnen. Das Mädchen soll sagen, ich sei nicht zu Hause."

„Das geht nicht," erwiderte Frau Burton. Aber plötzlich schien sie sich eines andern zu besinnen und sagte:

„Oder doch. Ich werde ihm ausmachen und sagen, du seiest nicht ganz wohl."

„Du wolltest . . ."

„Ja, ja, aber jetzt geh in dein Zimmer."

In diesem Augenblick klang die Hausglocke. Wäh­rend der Notar sich zurückzog, begab sich seine Frau zur Tür, um den Besucher einzulassen. Mit der größten Selbstbeherrschung hatte sie sich etwas zu ruhiger Hal­tung gezwungen.

„Herr van Beekum, treten Sie nur ein, sagte sie. „Ich sah bereits durchs Fenster Ihr Kommen."

Van Beekum, ein großer, kräftig gebauter Mann mit einem mächtigen blonden Dollbart, machte einen sehr vor­nehmen Eindruck. Aeußerlich vollkommen ruhig, stand er, den Hut in der Hand, Frau Burton gegenüber, sodaß diese gleich im ersten Augenblick Zweifel an der Wahr­heit dessen, was ihr Mann erzählt hatte, in sich auf- fteigen fühlte. War es denn möglich, daß sich der Mann, der ihr da in ruhiger, vornehmer Haltung gegenüber« stand, in einer hoffnungslosen Sage befand?

„Gnädige Frau, ich möchte gern den Herrn Notar sprechen?" sagte der Bankier.

„Meinen Mann? Bitte, treten Sie doch ein, Herr van Beekum. Mein Mann fühlt sich nicht recht wohl und hat sich vor einer Weile in fein Zimmer zurück­gezogen"

„Er fühlt sich nicht wohl? Es ist doch hoffentlich nichts Ernstes?"

„Nein, nein. Aber wir hatten für heute nachmittag einen kleinen Autoausflvg geplant, und daraus kann nun natürlich nichts werden."

„Ja, ich hatte davon gehört. Meine Kinder sollten mitfahren, nicht wahr?

um 10 Uhr.

mf. Hoffentlich bringt uns der November ei­nen klaren Sternhimmel, was freilich eine Aus­nahme wäre, die fick aber in diesem Jahre lohnen würde; denn in diesem Monat gibt es besonders viel zu schauen. Der Sternschuppen­schwarm der Leoniden zwar erscheint jedes Jahr um diese Zeit. Auch der schnelle Fortschritt der Wintersternbilder, die sich namentlich in dem früheren Aufgang des Orion zeigt, der gegen Ende des Monats schon vor 20 Uhr voll sichtbar ist, ist nichts Besonderes. Aber über die Wandelsterne ist desto mehr zu erzählen. Da ist zunächst die Sonnenfinsternis in den Morgenstunden des 12. November, bei der allerdings nur etwa ein Drittel des Sonnendurchmessers verfinstert wird, die immerhin aber als merkwürdiges Ereignis an- aesprochen werden kann. 14 Tage später ist eine Mondfinsternis, die wir allerdings nicht zu sehen bekommen, weil der Vollmond bei Tage ein­tritt, wo er natürlich unter unserem Horizont steht. Auch von den übrigen Wandelsternen sind vier sichtbar. Der Merkur geht am 9. fast zwei Stun-

Der die 24 Stundenzahlen von Mrtter- nacht Vie Mitternacht einee Tages ent- haltende Kreis und die dich Punktierte Linie, der sogenannte Horizont, sind fest- stehend zu denken. Der Sternhimmel dreht sich samt dem auf Mitternacht zeigenden geraden Pfeil — gewissermaßen dem Zei- ger der Himmelsuhr — in 23 Stunden und 56 Minuten im Sinne des gelogenen Pfeils einmal um seinen Mittelpunkt, Der eingezeichnete Horizont umrahmt die zu der Stunde, auf die der gerade Pfeil zeigt. um die Monatsmitte sicht- laren Sterne. Unsere Karte zeigt also den Zustand um Mitternacht der Mo~ natsmitte. Will man zu einer anderen Stunde leolachten, so denke man sich den Sternhimmel samt dem geraden Pfeil so gedreht, daß dieser auf die Be­obachtungsstunde zeigt; dadurch werden die zu'dieser Zeit sichtbaren Sterne in den nicht mitzudrehenden Horizont hin- eingedreht. Für je 5 Tage vor der Mo­natsmitte ist der gerade Pfeil i 2 * */d Stunde ^früher, für je 5 Tage nach der Monats­mitte 1/3 Stunde spater zu stellen. Man pvergleiche die nächste Monatskarte. Der JMond nimmt die gezeichneten Stellun­gen ein, wenn er die angedeutete Licht• [gestalt zeigt.

2. Blatt.

Druck bet Fuldaer Ackiendruckerel, Fulda

Burton zuckte die Achseln.

„Ach, es sind keine Verleumdungen. Ich muß dir kurz und bündig sagen, daß van Beekum, ohne daß er es weiß, beobachtet wird. Es ist noch kein Haftbefehl gegen ihn erlassen, aber die Polizei hält ihn im Auge, das weiß ich. Sollte er zum Beispiel versuchen, ins Aus- land zu fliehen, so würde man ihn daran zu ' ' wissen, ihn verhaften."

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Frankfurter Radio-Programm.

Samstag, den 3. Hot). 1928.

6.30: Morgengymnastik. Anschließend: Wetterbericht und Zeitangeabe. 12.45—1315 Schulfunk. 13.45—1415: Nach Stuttgart: Mittagskonzert des Rundfunkorchesters. 15.05—15.35: Stunde der Jugend. 15.55—16.05: Haus­frauendienst, unter Leitung von Fini Pfannes. 16.35 bis 18.05: Don Stuttgart: Konzert des Rundfunkorche­ster. In der Pause: Dereinsnachrichten und andere Mitteilungen. 18.10—18.30: Lesestunde. 18.30—18.45: Don Kassel: Fünfzehn Minuten Ratschläge für Frau und Kind. 18.45—19.15: Briefkasten. 19.15—19.45: Schachstunde. 19.45—20.15: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung: „Der Himmel im November: Die partielle Sonnenfinsternis am 12. November", Vor­trag von Prof. Sittig. 20.15: Zwei glückliche Tage,

Gchillei-hoi-st.

Eine geheimnisvolle Geschichte von Wilhelm holt

21 --------- .

Frau Burton war an die Seite ihres Gatten getreten und nahm nun seine beiden Hände in die ihren.

„Ich sehe," sagte sie schmeichelnd, „du denkst über die Sache nach."

Burton seufzte.

„Ich glaube nicht, daß noch etwas zu machen sein wird. Ich fürchte, das Loch ist zu groß, man kann es nicht mehr verstopfen."

„Das weißt du doch nicht. Und wenn du später zur Erkenntnis kämst, daß du deinen Freund hättest retten können, müßtest du es ewig bereuen, wenn du es nicht getan hast. Wir bestellen den Ausflug ab, und du machst dich gleich ans Werk, nicht wahr?"

Notar Burton schaute zu feiner Frau auf. Es glänz­ten Tränen in ihren Augen. Augenblicklich überlegte er, aber dann schüttelte er mißmutig den Kopf.

„Ich will dir nichts weismachen, Anna," sagte er weich, „ich habe dir das Aergste noch nicht gesagt. Und ich lallte es dir jetzt auch noch gar nicht sagen. Aber du ollst es doch wissen. Ich fürchte, van Beekum hat nicht nur sein Geld, er hat auch seine Ehre verloren."

Frau Burton wurde totenbleich.

„Was meinst du," stammelte sie.

„Daß van Beekum nicht ehrlich geblieben ist und alle Wahrscheinlichkeit für ihn besteht, mit dem Strafrichter in Berührung zu kommen."

„Aber Ferdinand, wie kannst du so bösen Reden Gehör schenken? Van Beekum ist doch dein Freund, oder nicht? Du weißt doch, daß er zu so etwas nicht fähig ist."

Dem Notar schien sehr warm geworden zu sein, denn er wischte sich den Schweiß ab, der ihm in großen Tropfen auf der Stirn stand.

„Ach," sagte er, „es sind schon öfter ehrliche Menschen ?r Versuchung erlegen. Ich möchte mir darüber kein »u hartes Urteil erlauben."

"Du willst dir kein hartes Urteil erlauben? Aber du glaubst bod), was böse Zungen ihm nachsagen? Psui, Ferdinand! hätte mit Bestimmtheit erwartet, daß

Uatholifcher Gotte,dienst.

rioba-siechenhau;. Samstag, 3. Novbr., Anbetung. 6 Uhr hl. Messe. 8 Uhr Amt. Don 5—6 Schlußandacht.

Sonntag, 4. November. $ulbo. Dom. 1. Beicht­gelegenheiten sind: Samstag morgens von tt,6 Uhr ab; nachmittags von 2—3 für Kinder; von */i5—7 Uhr und von V»8 Uhr ab für Erwachsene; Sonntag morgens von Vj6 Uhr ab. 2. Sonntagsgottesdienste: */«6, 6, */«7 und 7 Uhr hl. Messen mit Gelegenheit zum Empfang der hl. Kommunion. 8 Uhr Pfarramt mit Predigt, Kommun, des Männerapostolates und des 8. Schuljahres. 1/»10 Btschöfl. Hochamt. V«12 Uhr letzte HI. Messe mit Pred. */s2 Andacht zum hl. Herzen Jesu. Um ?. Uhr Bischöfl. Vesper mit Segen. 6 abends Andacht in der Marienkapelle. 3. Werktagsgottesdienste: Jeden Morgen von */«6—7 Uhr halbstündlich hl. Messen mit Kommunion-Ausieilung. V«8 PfarrgotteSdienst mit hl. Kommunion. Um 9 Uhr letzte hl. Meise mit Austeilung der. hl. Kommunion. Am Montag abend 5 Uhr Andacht für die armen Seelen. — Ztadtpsarrkirche. Kirchweihfest. Beichte: Samstag nachm. 3—7,7V«—8l/i,Sonntag früh 5•/*—7 U. Sonntags- Gottesdienste: 6 hl. Messe, 6’/* hl. Messe und Komm, des Männerapostolates. 8 erster Schulgottesdienst, Predigt und Komm, des 8. Schuljahres. >/,10Hochamt mit Chor- gefang, Festpredigt. 11 Uhr zweiter Schulgottesdienst mit Predigt. Um 2l/i Uhr Rosenkranz - Bruderschaft. Die hl. Kommunion wird von 5s/c—7*/i Uhr jede halbe Stunde gespendet, außerdem um 8lZ» und 9V« Uhr. Werktagsgottesdienste: 6,6'/,, 7'/. und 8 Uhr. Mittwoch, Freitag u. Samstag v. 6 Uhr ab Gelegenheit zum Beichten. Freitag nachm. 5 Uhr Segensandacht. Dienstag früh 8 Uhr ist das übl. Seelenamt für die Verstorbenen der Pfarrer. — Pfarrkirche jum heiligen Geist. 7 Uhr Frühmesse mit Ansprache, Komm, des Männerapostolates. 8 Hochamt mit Predigt, Komm, des 8. Schuljahres. s/*ll Kinder, Gottesdienst mit Ansprache. 7112 Christens, der Jungfr. 5 abends Andacht. Mittwoch 5 Uhr abends Andacht. An den Werktagen 6 Uhr und um 71/« Uhr hl. Messe. Beichtgelegenheit jeden Morgen von */»7 bis 7 Uhr und Samstag von 4—6 Uhr. Sonntag morgen 6—7 Uhr. —

St Sturmfur-Pfarrkirche. 7'/. 'Kommun.-AuSUg 7'/. Frühmesse mit Predigt, Komm, des Mannerapost. 9 Uhr Hochamt mit Pred. Danach Christen!. /'2 Segensand.

Ubteikirche 6. Benediktinerinnen. Sonntag

V,9 Konventamt, 3 Uhr Vesper; werktags 6 stille Messe, i/a9 Konventamt, 3 Vesper. — yerz-3es»-Heim. Sonntags V.7 Uhr hl. Messe. >/-9 Uhr Amt und Predigt. 2 Uhr Andacht und Segen. Werktags >/-7 Uhr hl. Messe. Mittwoch abend um 8'/. Uhr Andacht und Segen - jkriedhofrkapelle am zranzosenwäldchen. Sonntag: 6/. hl Messe mit Ansprache und Kommunion - Austeilung. Werktags: 7V« hl. Messe mit Kommunion.Austettung. — Severikirche. 7 hl. Messe.^8 Oberrealschulgottesüienst - SrontHberg. Herz-Jesu-Lonntag. Aussetzung bes Aller heiligsten von V-6 Uhr morgens bis V-7 Uhr abends zur Anbetung deS göttl. Herzens Jesu HI Messen von ö bis 7 Uhr. Um 8 Uhr Bruderschaftsmesse mit Predigt und liturg. Gebeten. 9 Uhr Levitenamt mit Predigt

2 Uhr feiert. Vesper. Abends V16 Uhr Schlußandacht mit Umgang.

Neuenberg. */,9 Uhr Amt und Predigt - Lehn er;. ’AIO Uhr Amt und Predigt. — vietershan. S Uhr Amt und Predigt.

Evangelischer Gottesdienst.

Sonntag, den 4. November. Reformations-Fest, eulba. Norm. 9V- Uhr Kreispfarrer Weber (Kirchenchor). 11 Uhr Kindergottesdienst. Abends um 6 Uhr Pfarrer Nattendorff. Amtswoche: Kreispfarrer Weber. Bibelstunde findet in dieser Woche nicht statt. Dafür Donnerstag, den 8. Novbr., abends 8 Uhr im Saale deS etiangel. Gemeindehauses Vortrag durch Fräulein Noack über die Sudan-Pionier-Misston. — Schloß Bieberstein Um 9'/. Uhr Pfarrer Dr. Fritsch (Hl. Abendmahl). — Großen- lützer. 10 Uhr vorm. Pfarrer Hattendorff.

Loangel. landerkirchl. Gemeinschaft, Fulda, tzuttlarftr. 17.

Sonntag. 4. November. Abends 8 Uhr Bibelstunde. Prediger Beiderwieden. Dienstag abend um 81/« Uhr Bibel- u. Gebetstunde. Jedermann ist herzlich eingeladen

.... ... ... Sonne auf und kann alsdann günstigen Bedingungen am Südosthorizont beo­bachtet werden. Der folgende Wandelstern, die Venus erscheint als Abendstern, was im Herbst für die Sichtbarkeit immer ungünstiger ist. Sie wird daher trotz ihres verhältnismäßig großen Sonnen­abstandes erst gegen Schluß des Monats besser sichtbar. Die größte Aufmerksamkeit werden hin­gegen die beiden äußeren Wandelsterne, der M a rs und der Jupiter, beanspruchen. Von ihnen hat der Jupiter den Zeitpunkt der günstigsten Sichtbar­keit, die sogenannte Gegenstellung zur Sonne, die am 29. Oktober eintrat, unmittelbar hinter sich.

du deinen Freund gegen solche Verleumdungen zu ver­teidigen wüßtest."

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8.30—9.30: Katholische Morgenfeier. 10—11.30: Von der Paulskirche: Kirchen-Konzert. 11.30—12/ Gtterty stunde (unter Leitung von Dr. Flesch und Mtttelschul- rettor K. Wehrhan): „Die Ausnahme und Erziehung eines fremden Kindes in der Familie", Vortrag von Henni Prack. 12—13: Konzert des Arbeiter-Gesang­vereins „Liederblüte", Dotzheim. 13—13U0: Zehn- minutendienst der Landwirtschaftskammer Wiesbaden: Trocken- oder Naßfütterung. — Die Bedeutung des Koch­salzes für den Tierkörper. — Pflege und Behandlung der Fohlenhufe. — Die Bekämpfung des Frostnacht­spanners. 15—16: Konzert des Arbeiter-Gesangvereins „Sängerlust"-Hattersheim. 16—17: Stunde der Jugend (unter Leitung von Rektor K. Wehrhan): Kasperlstunde der Kasperltante Liesel Simon vom Münchener Kasperl- tbeater: „Kasperl rettet eine geraubte Prinzessin (Für Kinder vom 4 Jahre ab). 17-18.30: Kunzert des Rund­funkorchesters: F. Mendelsohn-Bartholdy (gest. 4. Nov. 1847). 18.30—19.30: Stunde des Landes (Letter. Dr. Karl Gebhardt): „Von unseren alten Dorfbaumen , Vortrag von Palmengartendirektor Krauß-Frankfurt. 19.30—20.30: Stunde des Rhein-Malmfchen Verbandes für Volksbildung: „Gustav Frentzen — eine künstlerische Borlesung aus seinen Werken und em Wort W fernem 65 Geburtstag (19. Oft. 1928)" von Umversttatslektor Roedemeyer. 20.30—22.30: Konzert des Rundfunk-Sm- fonie-Orchesters. Anschließend: Sportnachrichten. Darauf Tanzmusik.

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Da- wird ihnen leid tun. Aber um auf den Zweck meines Besuches zurückzukommen — kann ich Ihren Serri-, Gemahl also nicht sprechen? Ich wäre auch sonst nicht gerade um diese Zeit gekommen, denn so eilig ist das nicht, was ich zu fragen habe. Ich fürchte nur, es könnte nach dem Ausflug dann zu spät werden."

Frau Burton nickte.

„Wir wären auch nicht stütz zurückgekommen."

„eben, und deshalb wollte ich es versuchen, den Herrn Notar jetzt zu treffen. Aber nachdem er sich nicht wohl fühlt und somit der Ausflug ohnehin nicht zu­stande kommt, werde ich in ein paar Stunden wieder vorsprechen. Vor dem Abendessen steht Ihr Herr Ge­mahl doch sicher wieder auf, nicht wahr?"

„Ich glaube schon."

„Wollen Sie also so gut sein und ihm sagen, er möge mich erwarten, denn ich muß mit ihm sprechen."

„Ich werde es ihm ausrichten."

„Ich will Sie also nicht länger aushalten, gnädige Frau Es war mir ein Vergnügen."

Der Bankier wollte sich entfernen. Aber es war Frau Burton, als sollte sie ihn zurückhalten. Seine außer­ordentliche Ruhe bestärkte sie immer mehr in der An­nahme, daß ihr Mann sie getäuscht hatte. Und doch konnte das nicht sein. Seine Mitteilungen waren so be­stimmt, daß sie gewiß auf etwas anderes stützten als auf bloße Gerüchte oder irgend einen Klatsch. Sie konnte nicht glauben, daß er in dieser Art und mit solchem Ernst und solcher Bestürzung gesprochen hätte, wenn er nicht ganz sicher wußte, daß van Beekum tat­sächlich ruiniert war und mit dem Selbe auch die Ehre aufs Spiel gesetzt und verloren hatte. War dies aber, so konnte, so durfte sie den Unglücklichen nicht so von sich gehen lassen. Warum anders hatte sie ihrem Mann, einer plötzlichen Eingebung folgend, angeboten, van Bee­kum zu empfangen, als um ihn zu warnen, um ihm einen Wink zu geben, den ihr Mann ihm nicht geben wollte oder durfte.

Diese Gedanken schwirrten Frau Burton durch den Kopf, und plötzlich ermannte sie sich und sprach mit (eifer Stimme, der sie vergeblich ein wenig Festigkeit zu geben sich bemühte;

(Fortsetzung folgt.)

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