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uldaerZertung

Anzeiger für die Stadt Fulda und den Landkreis Fulda. Amtliches Kreisblakt.

Jlr. 254.

Erscheint sechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen „Die Welt im Bild" und „Buchenblätter" Rotationsdruck und Verlag der Fuldaer Actiendruckerei in Fulda. Fernsprecher Nc. 9. Monatl. 1,80 einschl. Vostqeb. (30 bezw. 48 Pf.) ohne Zustellg

Donnerstag, 1. November 1928.

Anzeigen.Preise Ktemzette «Colonel) wta. u.lö JUt auswärts 0,20 JUt Ret amezeile: !)kal 0,60 JU auSwärts 0,80 JUt. Bei Wiederbolur gen Rabatt. > Postscheckkonto Frankfurt a. M " 4051

SS.Zahrg.

was Deutschland mitteilte

Amerika. In manchen Kreisen scheint man geglaubt zu haben, das ftanzösische Parlament würde ein geeignetes Mittel sein, um die amerikanische Unter­stützung für die Garantie der deutschen Schuld zu ge­winnen. Es ist aber gestern keine endgültige Ent­scheidung erzielt worden. Mer Wahrscheinlichkeit nach wird int Parlament eine Praktizierungsvorlage nicht eher eingebracht, bevor ein Abkommen mit Deutschland erreicht ist.

Die Hotels in Friedrichshafen sind überfüllt. Die Flugleitung hat Vorkehrungen getroffen, daß viele Leute die Landung des Zeppelin aus der Nähe beobachten können. Ein Teil des Platzes ist zum Betreten gegen Eintrittskarten freigegeben. Die Polizei wird Vorkehrungen treffen, durch die das Luftschiff bei der Landung vor begeisterten gefährlichen Auftritten geschützt' werden kann Es werden übrigens zahlreiche hervorragende Ehren­gäste erwartet, so hat der Reichsverkehrs. Minister v. Guerard sein Erscheinen zuge^a-it. Außerdem werden voraussichtlich Geheimrat Fisch sowie ein Vertreter des württembergischen Mini­steriums kommen, ferner Vertreter des Reichs­rates und der Parlamente, der Hapag und de«

Aus Paris wird gemeldet: Botschafter von Hösch hakte eine einstündige Unterredung mit dem französischen Außenminister Briand. Der Bot­schafter benutzte diese Unterhaltung zunächst zu einer politischen Aussprache allgemeiner Art. Im wei­teren Verlaufe der Besprechung wurde ein Mei­nungsaustausch über die Einsetzung des in Genf geschlossenen Sachverständigenausschusses zur Regelung der Reparationsfrage eingeleitet.

Eine Meldung aus London besagt: In Ver­folg des vom deutschen Reichskabinett am 26. Okt. in der Reparationsftage gefaßten Beschlusses sprach der deutsche Geschäftsträger, Botschafts­rat Dieckhoff, im Foreign Office beim stellvertreten­den Staatssekretär des Aeußeren, Lord Cushen- bun, vor, mit dem er eine längere Unterredung hatte.

Auch in Brüssel hat ein entsprechender diplo­matischer Schritt stattgesunden, ebenso in Rom und m Tokio.

Worauf kommt es überhaupt in dieser Frage an? Darauf, daß jede Partei einen möglichst starken Nachwuchs besitzt und daß'neue Führerpersönlichkeiten aus der heutigen Jugend­bewegung herauszuwachsen vermögen. Bestehen hierfür beim Zentrum die erforderlichen Möglich- ketten? Ich antworte mit einem bedingungslosen Ja! Die Anhänger der Zentrumspartei'sind land- auf, landab erfreut, wenn sie sehen, daß die Zen-

Norddeutschen Lloyd und der Vorsitzende des Auf­sichtsrates der Deutschen Lufthansa.

Schlechtes Wetter.

* Unterzeichnung deutsch-litauischer vertrage. Im Auswärtigen Amt in Berlin wurde ein deutsch- litauischer Handels- und Schiffabrtsvertrag. ein Konfularvertrog und ein Vertrag über den Rechts- rerkebr unterzeichnet Die Unterzeichnung einer Anzahl weiterer Abkommen, sowie eines' Proto­kolls zu dem bereits abgeschlossenen Vertrag über den kleinen Grep^vukebr steht bevor.

„MerM W51of nnii AnlllUsjugenii

Der französische Außenminister Br Land hat den Vorsitzeitden der Rheinlandkommission, T i r - a r d, empfangen.

*

wtb. London, 31. Okt. (Eig. Funkm.). Ein französischer Korrespondent des „Daily Telegraph" meldet aus Paris: Im gestrigen französischen Ministerrat wurden zwei Punkte erörtert, 1) ob die Sachverständigen unabhängige Füh­rer der Finanz, Industrie oder Beamte sein sollen, die durch die Instruktion ihrer Regierungen gebunden sind. Es gilt nicht als wahrscheinlich, daß diese Frage sehr hervorgekehrt werden wird, beim wenige Führer der Finanz oder Industrie in irgendeinem der beteiligten Länder werden es un­terlassen, auf die Instruktionen chrer Regierung Rücksicht zu nehmen. Der 2. Punkt bezog sich auf die interalliierten Schulden und die noch praktizierten Fundierungsabkommen in England und

Graf Zeppelin" wieder über Europa

Landung in Friedrichshafen Mittwoch abend erwartet.

Todesstrafe abgelehnt.

K 2tuc ein vorläufiges Abstimmungserg-ckmis.

31. Oft. (CEIq. Syuntm) Hn her heutigen E i tz u n g d esStraf/echtsaus- jchuffes des Reichstages wurde in einer allerdings nur vorläufigen Ab st i m m u n a die Todesstrafe abgelehnt. Für die Abschaffung stimmten die Kommunisten, die Sozialdemokraten von den Demokraten Frau Lüders und der Vor­sitzende des Ausschusses Dr. Kahl. Dr. Kahl hatte zuvor erklärt, er stimme nur unter der Vor­aussetzung für die Abschaffung der Todesstrafe, daß die Annahme seines Antrages zur fi- cheren Verwahrung erfolge.' Gegner der Todesstrafe stimmten nicht mit, sondern enthielten sich aus geschäftsordnungsmäßigen Gründen der Abstimmung.

Die ttonborda^s^raoe.

Der in Berlin versammelte Kirchensenot o.er älteren preußischen Provinz?", die oberste Kirchenleitung, hat sich in eingehenden Beratungen mit der durch die Konkordatsverba^d- mngen geschaffenen Lage beschäftigt. In einer Entschließung an die preußische Staatsreqierung gwt der Kirchensenat der Besorgnis Ausdruck, baß in der paritätischen Stellung der verkassungs- waßig gleichberechtigten christlichen Kirchen e:ne Verschiebung eintreten wird, die den f|"mfefiion(-[f?n

Andre- Stuttgart,

Nachkriegsgeneration umfklßt, hat die Stimmen für 72 Abgeordnete aufgebracht usw."

Sollten derartige statistische Feststellungen dem Zwecke dienen, zu beweisen, daß demzufolge auch 72 Abgeordnete im Mer von 20 bis 25 Jahren ge­wählt sein müßten, dann könnte sich die Reichszen- rale derartige statistische Veröffentlichungen wirk- "ch ersparen.

Nach der grundsätzlichen Seite verdient folgen- °es festaebalten zu werden:

Wir brauchen Abgeordnete mit reichster Lebens- ^./ahrung! So war es zu allen Zeiten Alle -l^lker hören in kritischen Fragen und Z»iten den ''"\ot der Alten" H-erin lag und liegt keine Zu- tucrietzung der Jugend; vielmehr bandelt es sich oarum, die gereiste Lebenskunde ujtb Lebenserfah­rung im Interesse des Volksganzsn einzusetzen. L)ie Jugend soll lernen, die Alten sollen lehren und r • ’ik S^bst in der Familie soll und muß es so !.e’n- Dort wo die ..Jungen" allzufrüh den „Alten" über den $Opf wachsen und die Estern ihren eige- u^n . 'n^ern aeqenüb^r nichts mebr zu sagen haben, aeoetht im Regelfälle Hn Familienglüch. Im

,n der Völker und Nationen liegen aber die <-rdal n,äe nicht viel anders. Deshalb kann in dielen Fragen nid)) allein die Zahl der Stimmen drr ein-rlnen Jabraänae, sondern es muß der ge- sunde , Menschenverstand bei der Aufstellung öer Kandidaten in erster Linie dm Au«lchla<, geben. . lubrt von selbst dazu, daß im Regelfälle nur solche Manu-r und Frauen als Kandidaten aufge­stellt und Abgeordnete gewählt werden die auf ihrer seitherigen öffentlichen und privaten Hörigkeit das Vertrauen weitester Volkskreise er­worben haben. Das war immer so und wird auch künftig im Wesentlichen so bleiben, weil dieser Zu- .

Die Mling -es SachoerMigen-AMusses

Die neue Reparationskonferenz.'

stand ein natürlicher, durch die tatsächlichen Ver­hältnisse bedingt ist.

Da aber die jugendlichen Wählerinnen und Wähler ein Interesse daran haben, daß auch Ab­geordnete in verhältnismäßig jungen Jahren ge­wählt werden, ist es Aufgabe der Parteileitung, hierfür die erforderlichen Sicherungen zu schaffen. Die heutige Iungwählerschaft hat Iugendführer, die auch schon reiche Erfahrungen besitzen und die eine gute Bereicherung einer Fraktion bedeuten. Die jüngere Wählerschscht ist aber dann falsch be­raten, wenn sie glaubt, daß die Wahl besonders junger Abgeordneter notwendig sei, um die Fra­gen des Iugendschutzes und dergleichen mehr ae- setzgeberisch voranzubringen. Die Regelung dieser Fragen hängt aber bestimmt nicht von der Zu­sammensetzung der Parlamente nach dem Alter ihrer Mitglieder, sondern von dem sozialen Ver­ständnis von Regierung und Parlament und von der gesamten Wirtschaftskraft des deutschen Volkes ab. Man erinnere sich nur daran, was der Abge- ordnete Professor Dr. Hitze z. B. für die männliche und werbliche Arbeiterjugend getan und erreicht hat!

trumsjugend politisches Leben entwickelt, mit En­ergie für die Ideale des Zentrums kämpft. Wer allerdings nur vor den Wahlen zum Zentrum kommt, um möglichst sofort ein Mandat zu erhal­ten, oder wer nur bereit ist, in der Oeffentlichkeit für die Zentrumspartei werbend aufzutreten, wenn ihm bestimmt ein Mandat versprochen wird, ver­dient kein Mandat! Ausnahmefälle bestätigen auch hier nur die Regel. Wir brauchen eine vor- wärtsstrebende Jugend, die voll edler Begeisterung für die hohen Ideale der Zentrumspartei erfüllt ist und die mit ihr und in ihr praktisch arbeitet. Der junge Akademiker, der sich in der Partei in Reih und Glied stellt, sich politisch schult, in die Versammlungen Hineingeht, als Redner Auftritt. Referate übernimmt nnd überall freudig mstarbei- tet, ist in der Partei gesucht und willkommen und wird es auch bei sachlicher und persönlicher Tüch­tigkeit zu einem Vertrauensposten bringen. Wer aber nur kommt, um zu beweisen, daß' die svnge Wählerschaft so und so viele Stimmen aufzubrin­gen in der Lage ist und er deshalb als junger Ab­geordneter gewählt werden müsse, der hat hen Geist der Partei doch wobl noch nicht erfaßt. Was hinsichtlich der jungen Akademiker vorstehend ge­sagt worden ist, gilt auch weitgehend für die Ange­hörigen aller anderen Berufe. Nicht im Anrennen und Beseitigenwollen bewährter älterer Abgeord­neter liegt der Schlüssel für die Lösung des Füh­rernachwuchses der Partei, sondern in der Einord­nung in das Ganze und in selbstloser, tatkräftiger, Mitarbeit. Für diese Jugend wird die „Bahn frei" gemacht!

wtb. Hamburg, 31. Okt. (Eig. Funkm.). Das Seeflugreferat der deutschen Seewarte in Ham­burg gibt heute vormittag um 11 Uhr über die Wetterlage auf dem letzten Strecken- ■ ber Fahrt des Graf Zeppelins folgende Ueberucht: Der letzte Streckenabschnitt dar Zeppelin­fahrt steht vollständig unter dem Einfluß des T i ef- druckgebieteS über den britischen Inseln, dessen Kern heute vormittag mit dem Barometerstand 745 über der irischen See liegt. Ueber Schottland und Irland bis weit in die Bucht von Biscaya hinein herrscht eine geschlossene Nord- bis Nord­westströmung. Diese weist eine Geschwindigkeit von aO—70 Kilm. Stunden auf und bringt vielfach starke Hagel- und Regenschauer bei einer sehr böigen Luftbewegung über den Kanal. Zwi­schen England und Nordwestfrankreich wird eine südwestliche bis südliche Strömung beobachtet, von einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 Stunden­kilometer. Ueber Mittelftankreich flauen die Winde schnell weiter ab, aber dafür tritt dort vielfach eins tiefgeschlossene Wolkendecke auf, die durch Regen die Sicht beschränkt. Dieses vielfach regnerische Wetter wird auf der ganzen Fahrtstrecke angeftoffen werden.

Der „blinde" Passagier.

Sehr interessant ist nun die Frage, was aus dem blinden Passagier, dem jungen Clarence Terhune, werden soll. Nach Erkundigungen an zuständiger Stelle wird er bei der Landung zu­nächst von der Polizei festgehalten werden, die prü- ftn muß, ob er ein Dffum oder überhaupt einen Paß hat. Gegen ein solches Paßvergeben würde auf möglichst niedrige Geldstrafe von vielleicht 20 Mark zu erkennen fein. Wenn die Bestimmungen oder Weisungen von höherer Stelle es gestatten, wird aber auch diese Strafe zweifellos niederge­schlagen werden. Das Betrugsdelikt dürfte kaum vorliegen, weil Mitfahren gegen Bezahlung nicht möglich war, also die Absicht, den Luftschiffbau um das Fahrgeld zu prellen, kaum Vorgelegen hat. Der Junge hat eben das Ganze zweifellos als eine sportliche Wageleistung angesehen, und so wird sein Unterfangen auch durchaus beurteilt. Ja, man nimmt es sogar von der humoristischen Seite auf. Allerdings ist wesentlich, wie sich der amerifw« sche Konsul in Stuttgart zu der Sache stellt. Man rechnet ober damit, daß der Konsul dem Iunz-n die nötigen Paniere eventuell nachträglich ausstellt So dürfte er bei seiner Ankunft auch von der d>ut- schen Polizei recht schnell wieder entlassen werden da Fluchtverdacht nach ihrer Ansicht ni*t vorlftat

Der amerikanische Konsul in Stuttgart wird om Mittwoch selbst nach Friedrichshafen kommen und, wenn die Führung des „Graf Zeppelin" gün­stig über das Betragen des Jungen auslagt, die erforderlichen Paviere ausstellen. Er hat bereits zu erkennen gegeben, daß er sich des Jungen an« nehmen will.

Nach einer Funkmeldung hat die Zweigft lle Aackien der Firma Leonhard Tietz A-G. am Dienstagabend an den blinden Pasiagier des Graf Zeppelin, Clarence Terhune, ein Tol-gramm aufaegeben, in dem sie ihm sofortige Anstel­lung in ihrem Geschäft anbietet. Auch die Firma Karl Hagenbeck in .kwmh„rg hctt an Terhune ein Telearamm gerichtet, in dem sie ihm unter Berufung auf fernen bewiesenen Mut eine Anstellung in ihrem B-triebe, gegebenenfalls als Raubtierdompteur, anbietet. ;

Frühere Abenteuer des Clarence Terhune.

Die Newyorker Blätter, die sich intensiv mit dem jungen Terhune beschäftigen zeigen mit einer Zusam­menstellung von Terhunes früheren Aden- teuern, daß er es mit großer Gewandtheit verstan­den bat, sich zu Ereignissen, die ihn besonders interef»

_ Der Sonderberichterstatter des Wtb meldet aus Friedrichshafen: Nachdem Graf Zeppelin sich nach den letzten bei der Werft bekanntgewordenen Nachrichten auf dem 10. Längengrad befindet, rech­net die Leitung des Luftschiffbaues jetzt bestimmt damit, daß das Schiff heute abend in Fried­richshafen einftifst. Das Schiff hat dauernd I guten Schiebewind und kommt deshalb ausgezeich­net vorwärts. Es wftd hier angenommen, daß es nun den Kurs südlich nehmen wird.. Es gibt Mei Möglichkeiten für den letzten Teil der Strecke. Die über die Normandie und eine Linie etwa Paris-Köln und dann den Rhein ent­lang. Je nach den örtlichen Wefterverhältnissen ist es aber auch möglich, daß der ganz südliche Kurs über Basel emgeschlagen wftd. Dagegen wrrd es als unwahrscheinlich angesehen, daß Dr. "a ntr stch entschließt, einen mittleren Kurs, etwa über das Saartal, und die Nordpfalz zu nehmen, weil er in diesem Falle das ftan'öfische Festungs- geblet nur schwer umgehen könnte. Man hat be­rechnet, daß das Schiff

günstigenfalls etwa um 6 Uhr, spätestens um

10 Uhr abends in Friedrichshafen sein ivird. Die Werftleitung hat alle Vorbereitun- gen getroffen, daß der Graf Zeppelin auch bei Dunkelheit landen kann. Wenn die Sicht bei Mond- licht klar ist, macht die Landung keine Schwieriq- ketten. Für den Fall, daß der Himmel bewölkt ist, smd Scheinwerfer bereit gestellt worden. Inzwischen hat die große Halle reichen Guirlanden- und Fläg- genschmuck erhalten und die letzten Vorbereitungs- arbeiten für den Empfang sind im Gange. Wenn das Schiff rechtzeitig eintrifft, wird heute abend noch ein Empfangsessen für die Besatzung und die Passagiere stattfinden, bei dem sie offiziell be­grüßt werden.

Von Abgeordneten Willst Du Weisheitswarte hören, Graue Männer mußt Du fragen’ (Dreizehnlinden)

Immer wieder finden sich in der Preffe Arti?ck, we sich mit dem Alter del^Abgeordnet'-n befas­sen. Der Sinn all dieser Darlegungen ist: D'e Ingen, d hat zu wenig Ver­treter in den Parlamenten.

d) in der Zentrumspresse waren in den letz­ten Wochen Artikel zu lesen, in denen besonders be- tlagt wurde, daß der akademische Nach­wuchs in der Zentrumspartei so schleckt zum Zuge komme, weil — die gewählten Abgeordneten allzu sehr an ihren Mandaten klebten.

In einem anderen Artikel hieß h- m-T> ften Abgeordneten stehen wieder im Alter von 45 bts 50 Jahren (106). Ebenfalls ist die An-a'll be?er, . die über 50 Jahre alt sind, bedeutend größer als die derer, die unter 45 Jahre alt sind. Das Alter von 77 Abgeordneten liegt zwischen 25 und 46 kn » Don 255 Abgeordneten zwischen 25 und 50 Jahren, von 237 über 50 Jahren.

Cs folgte bann eine Darlegung, aus welche.- hervorgeht, daß die Deutsche Vo'kspartei 3Ur Zeit die „älteste" Partei ist die Deutfchnatto- nalen sehr „geäster " hätten und daß jüngere A^ge- orbnete regelmäßig an unsicher-r Stelle aufgestellt und gewählt worden -'eien. D'e Zentrumspart>i | U°re. auch M den Parteien, die zu viel „arte" I Abgeordnete habe. ’ ’ 1 ■

i . tsestaestellt fei. daß das gesamte Material über X alternden Reichstag" aus dem Mttteilnnqs- ihmm7r a^trId^n.E?eid,53enfra[e für Heimatdienst . Uammt. Dort heißt es auch:

G^ppe der Zwanzig- .bis Fünftmdzwan- ilSiahngen. die fast nur Erstwähler und die erste

Die Station steht mit dem Luftschiff in dauernder Verbindung. Die Verständigung ist gut

Die Newyorker Blätter heben die S ck'n e l l i g- hervor, die der Graf Zeppelin bei feiner i Rückfahrt entwickelt, und betonen, daß d'e ftohrt Deutf-hfrtnhn3n4Cn» Uab biC Verhandlungen mit des Luftschiffes in Anbetracht der zunächst wenig Deutschland. In einer unter Vorsitz des Minister- günstigen Wetterlage eine erstaunliche Le - - praiioenten Bratianu abgehaltenen Konferenz I stung sei. Die amerikanischen Marinestationen wuroe in B u k a r e ft der Entwurf eines Abkom- I haben Dienstagnachmittag den Kontakt mit dem mens mit Deutschland über die Regelung der aus I Luftschiff verloren.

h®m Weltkrieg herrührenden Streitfragen geprüft. Man olaubt allgemein, daß das Abkommen in eini­gen Tagen unterzeichnet werden wird.

wtb. London, 31. Okt. (Eig. Funkm.). Times zufolge lautete die Mitteilung der deutschen Re­gierung, die gestern dem Foreign Office zugegangen ist, im wesentlichen wie folgt: Die deuffche Regie­rung wünscht in Uebereinstimmung mit den anderen Regierungen den in Aussicht genommenen Sachver­ständigenausschuß so schnell wie möglich zu- sammentreten zu sehen. Seine Mitglieder sollten Finanz len te von internationalem Ruf sein, die zwar im Stande sind, die Interessen ihrer verschie­denen Länder zu vertteten, aber durch offizielle Jnsttuttionen nicht gehemmt sind. Das Bericht­erstattungsthema sollte sie ermächtigen, die Lage in ihrer Gesamtheit zu prüfen und dabei immer das in Genf vereinbarte Ziel einer end­gültigen Regelung im Auge zu behalten. Die interessierten Regierungen werden die Frage einer Einladung an andere Länder (gemeint sind vermutlich die Vereinigten Staaten) zu erwägen ff haben. Jedes Land sollte durch nicht mehr als drei I Sachverständige vertreten fein. Die Repara- I tionskommission sollte eingeladen werden I

Erfahrungen zur Verfügung her Mitglieder Das Luftschiff „Graf Zeppelin" fetzte auch in des Aus)chu)fes zu 't^fien und mit ihm zusammen- I ber Nacht zum Mittwoch seinen Flug nach Europa zuarbe-ten. Die deutsche Regierung erhebe keine m rüstiger Fahrt fort Um 5 Uhr morg-ns (Green

Einwendung gegen den Zusmnmenttitt des Aus- mcher Zeit) befand sich Graf Zeppelin bereits auf

schusses rn Berlin oder an irgend einem anderen 48 Grad 40 Minuten nördlicher Breite und 15

^r<I^,?er 'Ur bie Erledigung der Aufgabe am ge- Grad 5 Minuten westlicher Länge Sein Stand- eignefften wäre. ort um 10 Uhr vormittags M. E Z war nach

■*■*■****■*■*■■ e-ner Mitteilung der englischen Küstenfunkstelle Frieden stören müßte. Für den Fall, daß die Dam^h??n'^ h? ®ar?(L«eftILd|cr Länge.

ÄÄSÄXS ”■>» Kx «««. M-,dun- luwn HW? b-f-nd M ,.®„f z-pp-Nn- um 12

bas Konkordat zum Abschluß gebracht werden soll W hpr 1r,„nSe

Der Kirckensenat hat seinen Vorsitzenden ermöch- > $ 3rlanbs-

nflt, die G e ne r a l sy n o d e unverzüglich einzu- berufen, sobald es ihm nach der weiteren Entwick­lung der Verhältnisse angezeigt erscheint.