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Wissenschaft und Zorschung.

Turnen und Svort

-pp-

Tore Sglt.

11 I

9

10

10

10

9

Eintracht Frankfurt Rotweiß fv'anffurt Kickers Offenbach (Aerman'a Bieber F. C 1893 ^annu

35:13

2'2:9

20:16

17:11

20: 19

33;17

23 15

14:29

7:37

11:36

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5 5

5

3 1

1

Gruppe Main.

Sp. geto. unent ch. Verl

Spezialhaus ZOLKOS r Die Spezialfirma fßr Qualitätsware,

Fllldo Bad Salzschlirf

größere Niederlage durch nervnrragende Abwehrarbeit verminderte,

= Länderspiel Oesterreich—Schwei, 2:0. Oesterreich und die Schweiz standen sich am Sonntag vor 40 000 Zu­schauern in Wien gegenüber. Die Oesterreicher siegten trotz ersatzgeschwächter Schweizer Mannschaft nur mit 2:0. ..

Ä Damenstrümpfe I

Bemtierg-Wflschseiile

Caschm rwclle, Weil * mit Seide, Nlaco, Flor mit Seida

Kegelsport

Dom Legler-Verband „Fulda-Stadt".

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4

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nlg. 1 Dorfitzender: Linnemann-Berlin, 2. Vorsitzen- der: Schmidt-Hannover, .3. Dors.: Dr. 1-chncker-Karls- rube- als Beisitzer: Dr. Wagner-Danzig, Glaser-Frei burg'und Fuhrmann-Leipzig; Dunüesspielnusichuß: Prof.

Ou?r'm?nn-Hann°ver' Langner-Breslau Kretz chmar- Leipzig. Der Bundes-Jugendausschutz bleibt m der gler- chen Besetzung bestehen. Stadtrat Dlaschke-Lle. wir zum Ehrenvorsitzenden des Bundes ernannt. .i.i± deutschlands Antrag auf Einrichtung eines Bundes- p ar la ment- wird ab gelehnt. Ms Tagungsort für den Bundestag 1929 wird Dresden gewählt.

Landwirtschaftliches.

= Genehmigung zur Beschäftigung ausländischer Hilfskräfte in bet Landwirtschaft. Die Anträge auf Ge. nehmigung zur Beschäftigung ausländischer Landa ter für das Jahr 1929 sind von den interessierten Land­wirten des Bezirks umgehend, spätestens aber bis z 15. November dieses Jahres, bet den 3“ftanötgen - beitsämtern einzureichen. Die 2(nfrage fmb auf g schriebenen Formularen zu stellen, die bei den Arb ämtern zu haben find: die Formulare können auch von den Landräten bzw. Kreisdirektoren und von der LanS Wirtschaftskammer bezogen werden.

Hohe Qualitäten u. niedrige Preise sind die Kennzeichen der Erzeugnisse der grössten deutschen Schuhfabrik

Sprüche wie: „Gehorchet Euren Lehrern" oder „Die Wahrheit wird Euch freimachen" erhoben sich verschiedene Stimmen der Stadtväter Dies« „harm­losen" und nicht ausgesprochen religiösen Zitate konnten dann schließlich noch bleiben.

In der Tat: von der Freiheit dieser „Him- melsstürmer" scheint die Wahrheit weit entfernt zu sein. —

von den Hochschulen.

— Rekiorakswechsel an der Universität Marburg. Am Sonntag vormittag sand in der bis auf den letzten Platz beeisten Universitätsaula der Rektoratswechsel in der üblichen feierlichen Weise statt. Der scheidende Re.-

= Gedenkfeier am Grabe Albrecht Thaers. B>u Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, legte der preu- tziicke Landwirtschaftsminister am Freitag am hundert- jährigen Todestag Albrecht Thaers im Bestem des mltändigen Referenten und Landrats einen Kranz an hem im Park des Rittergutes Möglin gelegenen Grabe Tbaers nieder. Gleichzeitig nahm der Minister Gelegen

Die Derbandsfpirle in Süddeutfchland. Gruppe Main-Heffen.

In der Gruppe Main war Eintracht-Frankfurt unb' F. C. 93 Hanau fpirlfrei, da ein Emtrachtmaun für den Deutschen Fußballbund in Meima- tätig Rofweiß-Franksttri gewann in Hanau gegen Sp.-Vgg. 60-94 überlegen mit 4:0 Toren; mit dem gleichen Ergebnis fertigte Union-Niederrad die F.-Bga. 03 Fechenheim ab, trotzdem diese bemerkenswerten Wider­stand leistete. Noch deutlicher siegte der wieder erstarkte F -Sp.-D. Frankstirt über die aar nichts bietende Btt- toria Akchalfenburg. 7:0 lautete der Frankfurter Sieg. Germania Bieber und Kickers Offenbach teilten sich, dem Spielverlauf entsprechend, mit 1:1 die Punkte.

F. Sp. V Frankfurt 10

Union N'ederrad 10

*■. V'fl. 03 Fechenheim 10

Vi'toria l'licheffcnb. 10

Lp. Vag. 00/94 Hanau 10

Technik und verkehr.

— Die längste Autobusstrecke der Welt wurde am.19. September eröffnet; sie führt über die beachtlicheStreck von 5600 Kilometern von Los Angeles nach Newyork Man fährt 5 Tage und 14 Stunden. Das 'st emen guwn Tag länger als mit dem Expreßzug, aber der oayrprer ist geringer als derjenige der Eisenbahn. Sn66" Wagen befinden sich bequeme Schlafgelegenheiten, Wasch- kabinen und eine vorzügliche Küche für den luxuriösen Speiseraum. Die Passagiere können unterwegs wenn sie wollen, die Fahrt an trenbetner ihnen zusagenden Stelle unterbrechen und um anderen Tage mit dem nächstfälligen Autobus weiterfahren Allgemein neigt man u der Ansicht, daß die Strecke sehr rege besahi en werden wird. Unternehmer ist bte Rmlway-Statiou Comp. zu New Jersey.

^utzhall.

Der Vorusseusieg über Kurhessen.

Thners nieder. Gleichzeitig nahm der Minister Gelegew be i die frühere Wirkungsstätte Thaers in Möglin e,ne. kurzen Besichtigung zu unterziehen. Vorher batte ber Minister einen gleichen Kranz in Berlin an dem auf bem Schw elplatz stechenden Denkmal Thaers persönlich nie

In der Gruppe Hessen f'tzte WormatiaWorms wieberum ihren Sieg fort. Mit 4 :2 To"en war dies­mal der S.-D. Wiesbaden das Opfer. Auch der F.-Sp.-D. 05 Mainz gewann erwartungsgemäß ce;cn heu V. f. L. Neu-Isenburg mit 4 :1 Toren deutlich, wodurch beide Vereine nunmehr punktgleich an zweiter Stelle der Tabelle stehen. F.-C. Langen erwies f-ch doch der Wmnster Alemannia überlegen und fchmg sie kmwp aber sicher 2:1. Nach lang-m Zaudern kam wich die Sv.-Gern. Höchst wieder einmal zu Sie<-er- ehren, diesmal mit 1:0 über die Sp.-Vgg. Arheilgen. Hassia Bingen war spielfrei.

Bezirk Bayern.

In der Gruppe Nordb-'pern hielt sich Fran­ken "Nürnberg mit 0:3 gegen den A-S.-V. Nürnberg anerkennenswert gut. Die Sv.-Vgg. Fürth erw es sich r-it 6 :1 UM -ine ÄHfe besser als Bayern Hof. Der 1. F.-C. Bavreuth mußte sich mt 0:3 Toren dem V.f. R. Furth beugen. Eme grobe Ueberrasch^:ng be­reitete der 1. F.-C. Nürnberg, der sich in Würzburg vom F.-D. 04 mit 3:4 Toren schlagen ließ.

In ber Gruppe Südbanern leistete der DSV Münchm, wie erwartet. Wacker München sehr starken Widerstund und überliefe ihm nur mit einem knappen 0:1 die Punkte. Auch Sckwa.-eu Ulm »ernte stchgeaen Bayern München.- das schließlich nur 2:0 siegle. Mit bem gleichen Ergebnis und zwei wert- i ollen Punkten kehrten die Leute vom S.-V. 60 Mün­chen von Jahn Regensburg zurück.

Bezirk Württemberg-Baden.

In der G r u p p e W ü r t t e m b e r g endete die Be­gegnung Sportfreunde Stuttgart und V-st R. Heu- brönn erwartungsgemäß mit 3 :1 für d e Stuttgarter. Union Böckinqm erlag den Stuttgarter Kickers nur 0 :1, und ber V. f. B. Stuttgart mußte den Brotzinger Ger­manen ihr gewohntes Unentsch-eden bewilligen. Das Treffen endete torloS. Eine Ueberrasch-mg bereitete der F.-C. Birkenfeld durch seinen 1 :0 Sieg auf eigenem Platze über den S.-C. Stuttgart.

In der Gruppe Baden siegten die Favoriten hoch" F.C. Freiburg gegen den F.-D. 04 Rastatt 5: 2, I K. F.-V. Karlsruhe gegen F.-V. Offenburg 6 :0. JUut die Sp.-Dgg. Freiburg mußte fich gegen den F.-C- I Vill'mgen mit einem 0 :0 begnügen.

= Auswahlspiel Mitteldeutschland gegen DAV. 1:6 (1-1) Anläßlich des Fußballbundestuges trafen sich um Sonntug in Weimar die repräsentative Mannschaft von Mitteldeutschland und die deutsche Nationalmannschaft in einem Propagandaspiel. Das Stadion war von-12 000 Zuschauern besucht, die ein recht interessantes Spiel zu sehen bekamen. Beide Mannschaften spielten zunächst recht verworren. ' In ber 14. Minute gelang es Hor- nauer bas erste Tor für bie Nationalmannschaft zu buchen Kurz vor Halbzeit kann Mitteldeutschland durch Merkel ben Ausgleich erzwingen. Mit 1:1 werden die Seiten gewechselt. Die Nationalmannschaft spielt nach Wiederbeginn wie umgemanbelt und kann gleich zweimal erfolgreich sein. Die Mitteldeutschen können das scharfe Tempo ber Nationalelf nicht mehr mithalten unb ver­legen sich nur noch auf bie SBerteibigurg, können aber drei weitere Tore nicht verhinbern. Mit 6:1 verlaßt die Nationalelf, viel bejubelt, ben Platz. In ber Natw- nalmunnschuft war Hornauer ber beste Mann, wah­rend bei den Mitteldeutschen der Torhüter Richter eine

— Tod eines französischen Gelehrten, am’sonntaa im Alter von 68 Jahren bas Mitglied de, Meae be Srnnce, Theodor Reinach, gestorben, der Spezialist der griechischen Epigraphik, ber Papyrus- rnmentonft unb ber Numismatik. Von ben drei Ge- brüder^Reinach ist jebt nur noch Professor Salomon Reu nach, ber bekannte Archäologe, am Leben.

lieber ben Verlauf des Verbanbsfpiels zw-schen B o^ rufsio-Fulda und Kurheffen-Kaffel, bas am Sonntag in ber Iohannisuu ausgetragen r“' ", w,'r uns noch ergänzend berichtet: Herr Speckhardt, j Gießen, rief zur festgesetzten Stunde die Spielführer, Kreß von Kassel unb Enders von Fulba zur Wahl. Das Los fiel an Kassel, bas ben ziemlich starken Wind als SBunbesgcnoffen wählte. Der Anstoß Bor. wird abge­fangen, ber Angriff von Kassel vorgetragen, doch die Krönung des Werkes versandet mit Schuß neben bas Fuldaer Tor. Fulda erwidert ben Besuch auf ber Ge­genseite, aber durch zu langes Ballhalten des ballsuhren- den Stürmers kann die Gästeverieidigung klären. Kur- Hessen, im Besitz des Dalles, leitet von rechts einen An­griff ein, die Abwehr durch Bor. linken Läufer ergibt, wohl nur mit Hilse des Windes, die 1. Ecke für Kassel, die nichts einbringt. Strafstoß für Fulda: Der rechte Läufer führt ihn präzis vor das Tor aus, ber Gästehuter startet blitzschnell unb kann durch Herausfischen des Le­ders aus dem bestehenden Gedränge die gefährliche I Situation retten. Zwei weitere Strafstöße für Vor. brm- I gen nichts ein. Der berühmte internationale Verteidiger I Weber kann nicht in der erwarteten Weise überzeugen. I 3m Durchbruch der linken Seite Kurhessens rettet Bor. rechter Verteidiger hervorragend und den folgenden Ge- I genangriff weiß Weber in feiner Manier zu unterbin- I den. Kurhefsen hat fich rechts durchgespielt ,bie auf halb- I links kommende Flanke wird ausgenommen und ver- I schossen. Ein von Bor. gut getretener Freistoß erzeugt vor dem Kasseler Tor „dicke Luft", der Ball wird aber vom Wind abgetrieben. In schönem Zusammenspiel geht I Bor. Sturm geschlossen vor, der Halbrechte versäumt je- doch bie präzise Weiterleitung bes Balles, wodurch em I Stürmer abseits zu stehen kommt und der Leiter ab­pfeift. Jetzt hat Kassel kurze Zeit etwas mehr vom Spiel, ohne daß etwas Zählbares erreicht wird; dem Gästesturm I fehlt der Kampfgeist unb bie Entschlossenheit, bie von der Gegenseite aufgebracht werden. Der brausende Jubel der Menge in ber"25. Minute ist ber Ausbruck bes Beifalls über bie feine Leistung bes Rechtsaußen, der Weber hin- der fich gelassen und im Einlauf ins Tor den Ball ms Tor brachte. Roch ist der Beifall nicht verrauscht da setzt er zum zweitenmal ein, nachdem der Halbrechte die köpf- I gerechte Vorlage des Mittelstürmers neben Schnellharbt I abgeschüttelt hat. 2:0 für Borussia steht bie Partie in ber 26 Minute. Weitere in der Hitze des Gefechtes verur­sachte Strafstöße für beide Teile bringen nichts ein. Wie- der ist Boruffia's rechte an Weber gut vorbeigekommen, ber Rechtsaußen gibt exakt zur Mitte, hoch ber Wind treibt den Ball ins Aus. Weber macht im Strafraum offensichtlich Hands, der Pfiff zum Elfmeter bleibt indes diesmal aus; Speckhardt hat den Fall übersehen. Eine unfehlbare Torgelegenheit, bei der Kassels Hüter seine Behausung verlassen hatte, scheitert an ber gegenseitigen Behinderung der beiden rechten Stürmer. Eine saubere t Vorlage des rechten Außenstürmers von Borussia zur

Mitte wird verpaßt. Einen Kopfball des Halbrechten der Platzelf ins Tor meistert der Hüter auf ber Linie in feer- porragenber Art. Die zweite Spielhälfte bestreitet Bo­russia mit dem Winb im Rücken, wodurch bie Verleib,- gung etwas Entlastung fand. Jetzt erst gelingt ein Der- gleich ber Leistungen der Hintermannschaft beider Par- feien, der unbedingt zugunsten der Borussen ausfallen muß, denn Weber enttäuscht jetzt im Ankampfen gegen den Wind erst recht. Zweimal greift Bon linker Läufer bei Angriffen bes Kasseler Jnnensturms famos em, ber hierbei von Kassel verwirkte Strafstoß wirb vom 1. Sau. fer korrekt berechnet vors Tor gegeben unb aus saft un­möglicher Lage nimmt der Halbrechte den Ball mit bem Absatz an unb dreht ihn ins Tor zum 3. und letzten Er­folg für Fulda. An dem 3:1 Resultat ändert sich dann nichts mehr. Eine vom Schiedsrich-er getroffene, zu harte Entscheidung mit Elfmeter bringt Kassel um den sicher gewähnten zweiten Erfolg, da der Schütze das Leder an die Querlatte fetzte.

Die Mannschaft des Bezirksmeifters bot eme wett ge- ringere Gesamtleistung als «ihr Bezwinger. Trotz der drei gegen sie erzielten Erfolge muß die Hintermannschaft als der beste Mannschaftsteil angefprochen werden. Die Läuferreihe mag wohl unter dem Ausfall des gesperrten ©Dieters Wuth gelitten haben, immerhin hat Schroder als dessen Ersatz recht brauchbare Arbeit geleistet Das Schmerzenskind war der Sturm, da der repräsentative Linksaußen Kreß vom gegnerischen rechten Läufer ziem- lich kaltgestellt wurde. Der wenigen gefährlichen Angriffe des Snncntrios wurde die eiserne Hintermannschaft samt Torwart Herr. In der Siegermannschaft muß als der beste Mannschaftsteil die Sturmreifee angesehen werden, beim sie entschied das Spiel. Die Einleitung der Erfolge

Neue Bücher.

fiaustierfunbe und Haustierzucht., Von Dr Ernst Feige. In Sammlung „Wissenschaft unb 58Übung . 132 S. unb 8 Tafeln. Geb 1.80 Mk. Verlag von Quelle u Meyer in Leipzig. Die fteigenben Teuerungsziffern und bie wachsende Verschulbung Deutschlands zwingen baAU ber Tierzucht als ber wichtigsten Grundlage un­serer' Ernährungswirtschast, erhöhte Aufmerksamkeit zu­zuwenden. Verfasser fteUt sich die Ausgabe, auch dem städtischen Konsumenten, des en Existenz heut« .nh»t>em Krade von der Leistungsfähigkeit unserer Tier ucht av- hängt, ins Bewußtsein zu rufen, welche Bedeutung ber Viehhaltung richt nur für den Emzelhaushalt, sondern auch für die großen Fragen der Wirtschaft zukommt. Die interessante Darstellung vermittelt auf knappem Raum bie wichtigsten Grundzüge der Tierzucht. Jh^r wirtschaft­lichen Bedeutung entsprechend sind unsere bedeutsamsten Haustiere, Rind, Schwein und Pferde, besonders em- gehend behandelt Neben den bet uns üblichen Haus- tieren find auch bie außereuropäischen Haustiere kurz baraefteUt Nicht nur bie, bie von Berufs wegen mit Tierzucht zu tun haben, fonbern alle, die ftrl) über bte verschiedenen Nossen Unserer Haustiere unterrichten wol­len, werden das instruktive Bändchen mit großem Nutzen lesen. ———

Zuschriften aus unserem Leserkreis. Für bie feier erfolgenden Veröffentlichungen übernimm! bie Seferiftleituna nur bie durch bas Preßgesetz oorge- toriebene Veravtwortima

Schöne Salonwagen sind die neuen Eisenbahnwagen mit den Lichteinschaltern über den Fenstern zur Selbst­bedienung. In jedem Abteil kann man selbst nach Be­lieben den vom Wagen während der Fahrt selbst erzeug­ten Strom vom gr-llen Doppellicht bis zum magischen Blau, vermutlich zum Schlafen, etnfefealten. Auch daß vor dem langen Tunnel o^lltelrasen ntcfef mefer fr- tange gewartet zu werden braucht, bis alle Lichter ml I der Fackel angesteckt sind, ist erfreulich. Aber was nut- 1 »en die Schalter, wenn der Scfeaffner es unterlaßt, die Haupteinschaltung, die sich auch .m Wagen zwischen den 2 Abteilen „Raucher" und „Nichtraucher befindet, ein- zuschalten. Diese Erfahrung mußten am st^ettaa die Reisenden machen in dem Zug. der 15,27 Uhr von Fu nnrh Frankfurt fährt. Als wir vor das „Große Tun­nel" kamen, versuchte jeder das Lickt vergeblich einzu- schatten, weil ,ber Strom fehlte". Es war gewiß nicht angenehm, über 3 und einhalb Kilometer im munkeln zu fahren. Es bedarf wohl nur des Hinweises an die- fer Stelle, um Wiederholungen solcher Falle zu ver meiden. Uebrigens erlaubt llch Einsender dieser Zeittn die Anfrage, warum das Licht bu . b?ft

Milseburgtunnel zur Verfügung gestellt wirdi 6s 'st

doch nun einmal da. Warum b

Dunkeln fahren? .foW Unterschrift).

5 tzhall-Vundes'ag in Weimar.

Es bleibt beim S-ielverbot gcg*n Brrufsfpi-lermann- fchaftcn. — Abl.hnun'i b s Bundesparlaments. — Wahlen.

Am Samstagvormittag begannen im Hotel Fürsten­hof zu Weimar die Beratungen des Bundesvor­standes unb anschließend d e Bundesausfchiifesitzung, bte hinter streng verschlossenen Türen ftattmnb. Der all- ftüs m't g-ofeer Svannung erwartete Bundestag selbst nahm am Nachmittag seinen Anfang. Nach zehnstün- biger Redeschlacht wurde vom Vorfitzenden erst um 2 Uhr nachts der Schluß des Bundestages bekannt gegeben. „ ,

Bundesvorsitzender Linnemann eröffnete d-.e Ta­gung, auf der Süddeutschland mit 31, Westdeutschland mit 22, Mttteldeutichland mit 13, Norddrutschland mtt 9, Brandenburg mit 6, Baltenverband mt 4 und Sud­ostdeutschland mit 5 Stimmen vertreten waren. Die ersten Punkte der TageZordnung wurden schnell erle­digt Der Kassenbericht wurde ohne Wortmeldung ge- nehmigt. Ehe in der Tagesordnung weitergegangen wnrdschob man bie Beratung über die Aufhebung der Hannoveraner Be'chlü'se eim Der Antrag von Sübdmtchland, Berlin und Sudostdeutschland auf Aufhebung des SPielverbots gegen Be- rufsfpielermannf chaften fand den erwa tsten hartnäckigen Widerstand bei den Vertretern der wer anderen Landesverbände. Nordwest-, Mitteldeutschland unb der Baltenverband stellten fich geschlossen dem An­trag entgegen, der dann auch in der folgenden Abstim­mung mit 48 gegen 42 Stimmen abgelehnt wurde Im Auftrage deS Bunbesvorstandes versuchte dann Dr. Wagner-Danzig eW Vermittlungsvorschlag durchzubringen, der eme Milderung des bisherigen Sverrverbols Sguliefe. Aber auch dieser Antrag fand keine Annahme. Die Vertreter der vier Landesverbände erklären fick gufeetftanbc, von ihrem einmal gefaßten Beschluß ab-ugehen und einem Kompromiß WUstimmen.

Da bet Wortlaut der Hannoveraner Be;chlusse nicht vorlag, wurde bann ein Abänderungsan frag angenommen, ber schließlich bte fo hart umstrittene Klärung bringt und folgendermaßen lautet: Die Han­noveraner Beschlüsse werden dahm abgeanbert, daß bie Berufsspieler aller Länder den eng­lischen gleichgestellt werden.

Infolge der vorgeschrittenen Zett wurden bte übrigen Punkte der Tagesordnung rasch erledigt. .

r Die Wahl des Vorstandes Bringt nur wenige Veränderungen: Gewählt Bezw. wiedergewählt werden

Am Freitag abend fand im „Bürgerverein" bie vom Kegler-Stabtverbanb einberusene erste Generalversamm­lung ber Vertreter aller ihm angeglieberten Kegelklubs tatt Das gute Einvernehmen innerhalb bes aus 6 Klubs | iestehenben Verbanbes fand berebten Ausbruck in ber völlig reibungslosen unb schnellen Tätigung ber Neuwahl bes Vorstandes, bie einstimmig burch Zuruf erfolgte. Der neue Vorstand wirb gebilbet von ben Herren: Frz. Aug Müller (Inh. bes Hotel „zum Kurfürsten") als 1 Vorsitzenber, Konrad Schmitt als 1. Sportwart unb 2 Vorsitzenber, Eduard Schmitt als 1. Schriftführer, Walter Noll als 2. Schriftführer, Rich Hausmann als 1 Schatzmeister, Hr. Wolfschlag als 2. Sportwart unb 2. Schanmeister. Zu Kassenprüfern würben bte Her­ren Plappert und Büttner ernannt.

Die Gründung des Stadtverbandes wurde am 18. März 1928 beschlossen. In ber tonftituierenben Ber- jammlung im Gasthaus „Zum Ritter" am 1. April 1928 fand der Beschluß bereits Verwirklichung durch Anmel­dung von 5 Klubs mit 50 Mitgliedern^ Der schon bet ber ‘Orünbung als erstrebenswert erachtete Anschluß an ben Deutschen Kegler-Bunb, der f. Z. vorläufig zuruck­gestellt worden war, wurde beschlossen.

Der wichtige Punkt „Versicherung" fand durch bett Anschluß an ben „Bunb" eine schnelle unb günstige Lo­sung. Der Versammlungsleiter gab unter Punkt „Ver­schiedenes" u. a. bie Festsetzung ber Verbanbsn-Metster- sckaftsspiel mit dem Beginn am 6. November bekannt; alle dem Verband angehörenden Vereine beteiligen sich daran. Die Spiele werden in zwei Klassen (21= und 25= Klasse) auf der Scherenbahn im „Deutschen Kaiser' aus- getragen. Das Meisterschaffskegeln beginnt um 8 Uhr mit einer Wartezeit von 30 Minuten. -PP-

, «vtoab von links, die Verwertung von rechts, wahrend I die Mitte ihrer vornehmlichen Ausgabe in der Abdeckung > des Verteidigers Weber gerecht wurde. — Der Schieds- ' „ I rtoter pfiff wohl mehr als wünschenswert erschien unb

, . h ’ ! hat baburch auch bem Spiel viele schöne Kampfmomente , el, bas a genommen, immerhin kann er das Verdienst für sich be- rourbe, wirb ; 8n!prud)en; haß er fich durch ständigen Eingriff m keiner .' i Phase des Spieles die Zügel entgleiten liefe. =PP3

ünterziehstrümpfe reine Wolle, Mk. 185,

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AHeinverkauffür Ftzkuddrms LUÄvllI

Hockey.

== Hockeystädtespiel Frankfurt-München 4:2. Am Sonntag standen sich in Frankfurt a. M. die repräsen­tativen Hockeymannschasten von Frankfurt und Mün­chen gegenüber. München stellte dieselbe Maniifchaft, die am vergangenen Somttag gegen Berlin unentschieden gespielt hafte. Die F^nkfurier, bei denen Theo Haag als Mittelläufer spielte, waren den Gästen technisch und taktisch überlegen und konnten noch vor, der Pause mit 2:1 die Führung erzielen. Nach Wiederbeginn waren bie Frankfurter tonangebend und konnten bis Schluß das Ergebnis auf 4:2 stellen.

ter, Prof. ))■ Freiherr v. Soden, erstattete den Jahres­bericht über das verflossene Unioerfitätsiafer. Am Schluß feines Berichtes überreichte ber scheibenbe Rektor zwei Wanderpreise für gute Sportleistungen. Den Wan­derpreis des Kurators erhielt die akademische Turnver- btnbung Marburg und ben bes Rektors bte Deutsche Hochschulgilbe Saxnot. Anschliefeenb überreichte er b,e Insignien ber neuen Refforwürbe bem orbentlicfeen Pro fessor für öffentliches Recht, Dr Genzm ". der se, e Antrittsrede über bas Thema „Nation unb Staat htett.

Aus Bädern und Kurorten.

-- Bad Orb. Die Kur-Freguen3 beträgt vom 1. Januar 1928 bis zum 15. Oktober 1928 1112 Pas­santen unb 8953 Kurgäste.