Zehn Jahre Tschechoslowakei
1 ar 60 qn 53 qm 87
Am Bug, Acker 43 ar
27
Ktbl.
G. Nr. 119
28
Stbi.
®. Nr. 120
30
Kl bl.
G.
Nr. 122
Gottesdienstordnunst
eigenen,
21 Stbi. ®. Nr.
22 Ktbl. ®. Nr.
7 Ktbl.
8 Ktbl.
®.
G.
9 10 11 12
K,bl. Kl bl. Kibl. Ktbl.
13 Ktbl.
14 Ktbl.
15 Ktbl.
16 Ktbl.
17 Ktbl.
7,02 23 Ktbl. 24 Ktbl. 25 Ktbl. 26 Ktbl.
31 Ktbl.
32 Ktbl.
33 Ktbl.
34 Ktbl.
35 Ktbl.
110 daselbst, Holzung 62 ar 53 qm 1,47
111 daselbst, Holzung 2 ha 98 ar 79 qm
feit ausgeschlossen. Die Verhandlung wird mehrere Tage in Anspruch nehmen.
* Wieder ein Page eines Berliner Cafes verschwunden. Seit dem 24. Oktober ist der 15jäh- rige bei seinen Eltern wohnende Page Rudolf Ka- selowski, der in einem Berliner Cafe angestellt war, spurlos verschwunden. Er hatte sich abends beim Geschäftsführer krank gemeldet und die Arbeitsstelle verlassen, war aber nicht im Elternhaus erschienen.
* Erfolglose Fahndung auf ein Schmuggelaulo. Da der Jülicher Polizei die Durchfahrt eines mit mehreren Zentnern geschmuggelten Kaffees beladenen Autos gemeldet war, wurden Montag früh zwei Beamte an der Roer-Brücke aufgestellt, um das Auto abzufangen. Nachdem mehrere Wagen ergebnislos durchsucht worden waren, näherte sich ein Auto in auffälliger Eile. Als dieses auf der Brücke einen Karren überholen wollte, verbarri. kodierten die Beamten die Straße mit einem klel»
nichl vor. Die übertriebenen Mitteilungen einiqer auswärtiger Blätter über das Defizit' der Ans- stellung entbehren jeder Grundlage.
nen Kastenwagen. Der Autoführer setzte aber in voller Fahrt mit abgeblendeten Lichtern über das Hindernis hinweg, so daß der Kastenwagen zertrümmert wurde. Das Auto blieb unbeschädigt und entkam unerkannt.
* Ueberschwemmungen in Nord- und Mittelitalien. Infolge starker Regengüsse sind die Flüsse in Nord- und Mittelitalien über die Ufer getreten. In der Provinz Siena ist der Eisenbahnverkehr auf der Strecke Emboli-Siena-Grosseto unterbrochen. Die Fluren in der Umgegend und mehrere Ortschaften sind gänzlich vom Verkehr abgeschnitten. In der Provinz Vercelli stürzten zwei Pfeiler einer Brücke ein. Opfer an Menschenleben find nicht zu beklagen. Der Sachschaden ist nicht bedeutend.
Mühle, Stallung, Hostaum 7 ar 87 qm 150 Mk.
4 Klbl. ®. Nr. ü6 und Hausgarten 92 qm
5 Ktbl. ®. Nr. 97 Hausgarten 3 ar 09 qm b) Stall« gebäude, c) ©diener mit Holzremise, Bebst. R. Nr. 55, Bianbos. Nr. 45.
6 Jtlbl. C
Prästdenk Masaryk, Schöpfer und Oberhaupt der kschechoslowakischen Republik.
Am 28. Oktober jährte sich mm 10. Male der Tag, an dem die tschechoslowakische Republik proklamiert wurde. An der Spitze des 140000 Quadratkilometer großen, von 14 Millionen Menschen bewohnten Staate« fW fett 1918 Prof. Thomas G. Masaryk. Unser Bild zeigt den 78jährigen Staatschef bei dec Abnahme der Jubilaumsparade.
®. Nr. 98 In der Kemmete, Wiese 6 ar 12 qm 0,19 G. Nr. 99 balelbft, Wiele 34 ar 37 qm 4,85 @. Nr. 100 balelbft. Wiese 33 ar 33 qm 5,48 ®. Nr. 101 daselbst, Wiese 18 ar 85 qm 1.85 S. Nr. 173/102 balelbft, Wiese 22 ar 56 qm 3,09 G. Nr. 103 daselbst, Wiese 11 ar 38 qm 0,22 ®. Nr. 104 daselbst, Wiese 1 hi 14 ar 16 qm 6,37 G. Nr. 105 daselbst. Wiese 41 ar 24 qm 4,57
®. Nr. 106 daleibst. Wiese 16 ar 55 qm 0.52
®. Nr. 107 balelbft, Acker 27 ar 52 qm 1,51
®. Nr. 108 balelbft, Acker 62 ar 53 qm 1,96
G. Nr. 153/ 109 daselbst, Acker 2 ha 05 ar 18 qm 5,27 und 28 ar 86 qm 0,19
18 Ktbl. ®. Nr. 154/109 daselbst, Weide 27 ar 52 qm 0,32 19 Ktbl. S. Nr. 155'109 balelbft, Acker 12 ar 41 qm 0,19 20 Ktbl S. Nr. 156/109 daselbst, Acker 2 ha 12 ar 54 qm 6,43
S. ®.
G. Nr. 112 balelbft, Wiele 46 qm 07
®. Nr. 113,balelbft, Holraum 2 ar 12 qm
®. Nr. 174/114 bofelbfi, Hairaum 2 ar 60 qm
®. Nr. 118 " ~ ~
* Spionageprozeh vor dem Reichsgericht. Am Montag begann vor dem IV. Strafsenat des Reichsgerichts in Leipzig unter dem Vorsitz des Staatspräsidenten Lorenz der Spionageprozeß gegen mehrere P o l n i s ch e B e a m t e. Wegen ver. suchten Verrats militärischer Geheimnisse und Spionage haben sich der ehemalige polnische Polizeibeamte Robert Mainka, der Zoll- beamte Johann Kiermaszck aus Gleiwitz, sämtlich in Untersuchungshaft, zu verantworten. Die An- geklagten sollen monatelang an der polnischen Grenze zum Schaden des Deutschen Reiches Spionage getrieben haben. Roch vor Beginn der Der- Handlung wurde ein Antrag des Reichsanwalts während der Dauer der ganzen Verhandlung wegen Gefährdung der Staatssicherheit hie Oeffentlich-
Im Frankfurter S ch au sp ielhaus wurden die I „Abenteuer des braven Soldaten Schwe-k während des Weltkriegs nach der Erzählung von Hasek in der Neufassung von Max Brod and Hans Reimann erstaufgeführt. Wer die Hafeklche Erzählung kennt, die man - Don aDen ftarfen $in. I wänden wider den Unsug des Krieges anerkennen muß, wird über den Brod-Raimannschen dramatischen Auszug enttäuscht sein, denn gerade das Wesentliche eben lene Charakterisierung des Krieges als eine der Menschheit unwürdige Auseinandersetzung zweier Parteien, I fällt unter den Tifch und es bleibt eine im ersten T’ire Sanz unterhaltsame Hanswurstiade, bei der die Büro- I kratie im allgemeinen und die österreichische im beton- ^ren nicht gerade gut wegkommt. Der zweite Teil mit lünen Wiederholungen ermüdet stark und das Interesse füllt demgemäß ab. Hätte nicht das Frankfurter Schauspielhaus und sein genialer Regisseur Fritz Peler ^uch alle Register der sehr wandlungsfähigen' Dreh- rn i E gezogen, wäre nicht der mit allen Wassern qe- ^alchene Schweik Toni Impekovens gewesen, wer | “cto ob die ganze abenteuerliche Geschichte den Bombenerfolg gebracht hätte. Dank der Aufmachung nntb er "schweik" aber in den nächsten Wochen der Kalsen- . g"«t bilden und das Schild „Ausverkauft", das man
*?en, letzten Jahren so selten sicht, muß weit öfter wie I M tu Benutzung genommen werden.
. Reuen Theater, dessen Direktor Hels. der Wahl seiner Stücke eine außerordentlich gluckliche ^and verrät — sah' man die geschliffene Ko- modte „Finden Sie, daß Konstanze sich r-ch. . 8 ° ?" des Engländer W. S. Maugham, I
ein Meisterwerk der modernen Konservation, geschliffen I und Ichors beobachtet, ein wenig boshaft und bei aller I Ueberspchthest doch glaubhaft. Dazu eine Aufführung beren Stern Lydia -Busch in der Titelrolle war, die ^ftSen« von dem vielseitigen Carl Günther trefflich | unterstützt wurde, während man Siegfried Nürnberger, die allgemj,jne „Trottulosis", die er zu mim-n hotte, einfach nicht glauben kann. Man sollte den Künstler, der nqch seinem Temperament und feinem Charakter überhaupt schwer in die leichtere Form des Lustspiels oder des heiteren Kammerspiels paßt, mit roeni-
Baberadz, die die Fürstin Petra spielte, lernte man I eine junge Kraft kennen, die sich mit besonderer Deli- I lateste der gerade in der Operette schwierigen Sprecher | rolle widmen durfte. Auch in der neueinstudierten I „F ö r st e r ch r i st e l", der schon etwas altgewordenen I Operette Jarnos, hatte man Gelegenheit, die gesangliche I und darstellerische Qualität des Operettenensembles am | Eschenheimer Turm kennen zu lernen, wobei die Chri- I steil der Lydia Petry ein besonderer künstlerischer I Erfolg gewesen ist.
Auch die Frankfurter Konzertsaifon hat mit Macht eingeketzt. Das Frankfurter Symphonie- Orchester hat inzwischen schon zwei Abonnementkon- zerte absolviert und die geringere Anstrengung während der Sommermonate hat dem etwas überspielten Orche- I st°r gut getan. Es ist mit Frische und Eleganz an die Arbeit gegangen. Professor Wendel ist auch in bi»- fern Winter der Führer, deffen Programmgestaltung m ben ersten beiden Konzerten jedoch nicht recht überzogen konnte. Tschaikowsky pathetische Symphonie und Schumanns Klavierkonzert in A-moll sind keineswegs so unbekannt, daß man sie schon wieder hören rnüßl-, auch die wiederholte Aufführung der Achten von Beethoven bedeutet im Verein mit Bruch, Meyerbeer und Reger eine Konzession an das Publikum, die nicht von allen begrüßt wird. Die Ausführung war glänzend. W e n- o e l ist ein Interpret, der aus einem bewundernswerten musikalischen Talent heraus auch da noch packt, wo da- Werk ihm nicht ganz liegt. Daß man Siegrid One'- g i n fingen ließ, fei der Orchesterleitung mit besonderen» Dante angemerkt. Denn dieser Alt grenzt beinahe ans Wunderbare und ist von einem erstaunlichen Umfang Schr wenig Besucher hatten sich zu dem ersten der fünf Konzerte unter Leitung von Kapellmeister Scherck en eingefunden, woran wohl in der Hauptsache auch'die Programmauslese Schuld trug. Schubert, Beethoven unb Reger sind eben für Scheichen nicht charakteristisch, in ihm sieht man den Vorkämpfer der Modernen. Auf diesem Gebiet ist er unbestrittener Meister, auf dem der klassischen und nachklchsischen Musik einer unter Vielen.
Robert M ö s i n g e r.
Donnerstag, den 1. November. /Fest Aller, heiligen). $ulba Dom. Beichte: Mittwoch morgens von -/,6 Uhr ab; nachmitt. 2—3 Uhr für Kinder und l/s5—7 für Erwachsene; Allerheiligen Vi6 Uhr vorm ab Gottesdienste: */,6, 6, 'i,7 und 7 Uhr hl. Messen mit Komm.-Austlg. 8 Uhr Pfarramt mit Predigt, Aus. fefeung und Segen. Vito Bischöfl, Hochamt mit päpstl. ©eaen. Im Bischöfl. Hochamt päpstlicher Ablaß. Um V«12 Uhr tst die letzte Bl. Messe mit Predigt V-2 Uhr Andacht zu Ehren aller Heiligen mit Segen. 3 Uhr Bischöfl. Vesper. Darauf Allerseelenvesper und Gelegenheit zum Beichten. Abends '1,8 Uhr Predigt und Andacht zum Gedächtnis aller Verstorbenen — Stadtpfartkirche. Gelegenheit z. Beichten: Mittwoch nach, mittags 4—7,7‘/i -8V> Uhr, Donnerstag frübö’A—7 Ubr fMttairfnotte§bienfte: 6 und 6% Uhr hl. Messe. 8 Uhr
Echulootte-dienst mit Predigt, Komm, der Kinder. „ * Uhr Hochamt, Predigt und Choigesang, 11 zweiter Schulgottesdienst und Predigt. Nachmittags 2'h Uhr q nlnfw°nnä’r2l!’'öa(^t- 3l/‘ Uhr Beichtgelegenheit. Abends 8 Uhr Allerseelenpredigt und Andacht. Die hl. Komm, w.rd von 53,4—7Va jede halbe Stunde gespendet, außer. ffiX Unk uX* «4 Uhr. - Pfarrkirche zum heiligen b Uhr HI. Messe und Komm, der ©ooalität J 7 Frühmesse und Ansprache. 8 Hochamt und Predigt. 3 Otosenkranzandacht. Hierauf Beichtgelegenheit bis 6 Uhr.
/sLU^ Predigt und Allerseelen-Andacht. — z-n Jurgens 6 Uhr Generalkommunion.
°c. fem Tage auch päpstlicher Se 'en mit vollkommenem
— $<• Sturmiur-pfarrkirche. 7 Uhr ruit Aniprache. 9 Uhr Hochamt mit Predi-t.
1,11 Uhr und in der Frühmesse ausgeteilt Nachmittags V,2 Uhr Andacht. - flbtdkitibt m -.^rrhcilren 6 Uhr Konventamt. m fln3 U?,tA^e8t’er- ~ sierz-üelu ljeim - -7 Ubr
vihonM Uh1 m9s.Ul)t tiorm- Hotbumt und Predigt.
s 7 onin4t - Sranenberg. Hl. Mellen
qD1L.5 J Uhr Rosentranzmeffe nut Pre/,.t.
9 Uhr ^rmtenamt mit Predigt und sakramentalem Segen. Nachmittags 2 Uhr Predigt, Andacht und U/u0vng öie Antonius-Bruderschast. General absolution sur die Terziaren. — Zriedboirkavelle I
Sozialer.
— Stärkere Zunahme der Arbeitslosigkeit. Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger in der Arbeitslos enversicherung weist in der Zeit vom 1.—15. Oktober der Jahreszeit entsprechend eine stärkere Steigerung auf, als in den vorangegangenen Berichtszeiten. Sie stieg von rund 577 100 auf 593 600, d. i. um 16 500 oder um 2,9 v. H. Auch diesmal ist die Steigerung nur auf die Zunahme der männlichen Hauptunterstützungs- empfänger zurückzuführen, deren Zahl um rund 19 700 oder um 6,6 v. H. gestiegen ist. Demggenüber ist die Zahl der weiblichen Hauptunterstützungsempfänger wie- dderum zurückgegangen und zwar um 3200 oder um 2,1 v. H. In der K r i f e n u n t e r st ü tz u n g nahm in der Berichtszeit die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger weiter zu (von rund 86 600 auf 89 700 oder 3,5 v. H.) Die Zunahme betrug hier bei den Männern 3,8 v. H., bei den Frauen 2,1 v. H.
Bas Preffa-Lrgebnis.
Son einem erheblichen Fehlbetrag kam, nicht die Rede sein.
hl«1 ek ^rAEsstelluLig nahm am Montag den Bericht der Verwaltung über das vorläufige fmanziefte Ergebnis der Ausstellung entgegen. Ein- nahmen und Ausgaben bewegen sich im aN- gememen innerhalb des vor Eröffnuna der Aus- L^dem Ausschuß unterbreiteten Voranschlages, Ü’ M-llronen Mark balancierte, so »Ich? dl Enrem erheblichen Fehlbetrag nicht die Rede sein kann. In der von der Verwaltung vorgelegten Slufstellung konnte der Be- ftaq, der für die Verzinsung und Tilquna des Kapitals der Ausstellungs-Dauerbauten an die Stadt abgeführt wird, noch nicht angegeben werden weil beträchtliche Vermögensbestände vorhanden smd, die zunächst veräußert werden müssen Die endgültigen Abfchlußziffern liegen naturgemäß noch
Erundsleuermutterrolle Art. 47, Blatt 172 zum 1 89 Anteil: Ktbl. K. Nr 1 Der Hellberg, Holzung, 20,74,92 Ha. 32,51 Taler Relner'rao^
Es ergeht die Aufforderung, Rechte, soweit sie zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsoermerkes aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, spätestens im Berfteigerungstermine vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Antragsteller widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung de» geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungs- erlöfes den übrigen Rechten nachgesetzt werden.
Gleicher Nachteil trifft den Inhaber einer Hypothek, die vor dem 1. Juli 1874 entstanden und nicht in eine Hypothek des preußischen Rechte» umgewandelt ist, so- fern diese nicht bi» zum vorgenannten Zeitpunkte angemeldet wird.
Es ist zweckmäßig, schon zwei Wochen vor dem Termine eine genaue Berechnung der Ansprüche an Kapital, Zinsen und Kosten der Kündigung unb der die Befriedigung aus den Grundstücken bezweckenden Rechtsverfolgung mit Angabe des beanspruchten Ranges schriftlich einzureichen ober zum Protokolle des Gertchtsfchreibers zu erklären.
Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegen« Gehendes Recht haben, werden aufgeforbert, vor der Er- flung des Zuschlages die Aufhebung ober einstweilige mftellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigen- LtS tur das Recht der Verfteigerungserlös an die Stelle 383 »ersteigerten Gegenstandes tritt
^ilhof, ben 5. Odvber 1928.
Amtsgericht
Frankfurter Theater- und IHufthbtief
D'.e Intensität der Frankfurter Theater- unb @nr„ aertfatfon nimmt proportional in dem Maße zu, wie r«h draußen IN der Natur die letzten sonnigen Tage zu L, traurigen, Düsterkeit der nebeligen Spätherbstes । n. Lchon erscheinen die ersten prominenten ©äfti- Kne, die jenseits der Gagenkonvention stehen, deren bE durch Gerichtsentscheid es vielen Provinzbühn-n möglich machen wird, die Größen des Gesangs und . r Darstellungskunst zu verpflichten, denn der Kreis in» ^n<11' für einen Künstler pro Wend lOfl 'm? Ur6‘) me^r linlegen können, ist immerhin beschränkt, den"» ®eor0 VaklaNoff, einer der größten leben- » Baritonisten, zu einem zweimaligen Gastspiel in der L Wturter Oper erschien, bei dem er den Baron Skyr- ‘ tn Puccinis „Toska" und den „Rigoletto" in der m Verbi-Oper fang, so wurde damit ein altes ftber*raC<Len ^."gelöst. Boklanoff, meines Kiffens ruifi« im’rk , c°“rt, 'st eines jener Stimrnphänome, die nahezu
11Me ^Wister erklettern, denen ein Abend ange- Den,®?1 Gesangsleistung keine besondere Ermüdung zneirf1r,a®r‘ bestrickt bei dem Gast vor allem der che Klang feiner Stimme der gerade den lyrischen
-n b« Verdi besonders zu statten kommt. Auch
X ,fol9t man Baklanosf gerne, da sein
nä*ft«„ or? 9 v'Or°9^d,cn Vertiefung nicht entbehrt Am Hara/n Abend sah man dann Dvonne Georgi und j tatuten!Ä®eULber8 Wenfalls im Opernhaus. Bube unstreitig das größere Tal.'nt aen mLP ^en,er H°chtanzer, erinnern feine Schöpfun- S mandjm^ an die Schule der Wigman, besonders. Tanzes"^" bes ..Apokalyptischen Reiters" und des Er hat Zerernonienmeistrs aus Durandot erinnert. I ffiffS h,nnM bas theatralisch Wirksame und weiß die Seine »>e5. und der Farbe stets auszunutzen. I f«iaetonatrtn«2n 1)01 "och nicht in allen Stucken
- \ W ber l°dte Schliff, die seeli- Gelernten 2? re,n handwerklich Gekonnten und M den L Gm JteE.ter ^8 ms Groteske - vox allem Serben - sollte noch stärker betont
nn hter liegen die Wurzeln einer eigenen oechaltmsmüßig seltenen Begabung. 9 ' I
Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen am 12. Januar 1929, vormiuags 9 Ubr in Hauswurz, Gastwirtschaft Ran. versteigert werben bas fm ®runbbu*e von Hauswurz ®anb HL Artikel Nr. 74 unb Band VI, Blatt Nr. 172, letztere zu 1/89 Anteil (eingetragener Eigentümer am 3 September 1928, dem Tage ber Eintragung des Versteigerungsoermerk»: Bauer Iostf Lauer zu Haus- wurz eingeiraaenen Grundstücke) Blatt 74, Hauswurz lsiehe Anlao e)
1 Ktbl. ®. Nr. 92 In der Kemmete, Acker 15 ar 27 qm 0,48 2 Ktbl. ®. Nr. 94 In der Kemmete, Wiese 14 ar 96 qm 2.05 3 Ktbl. ®. Nr. 95 Die Lauersmühle, a) Wohnhaus mit
Am Bug, Acker 1 ha 20 ar 47 qm 1,89 zö jtto!. w. ycr. i2u Am Bug, Acker 55 ar 38 qm 87
29 Ktbl. G. Nr. 121 Am Bug, Acker 1 ha 12 ar 48 qm 1,76
Qn m N.. 122 Am Bug, Acker 16 ar 87 qm 53
Nr. 123 Am Bug, Wiese 1 ha 91 ar 40 qm 4,17
Nr. 124 Am Bug, Wiele 15 ar 24 qm 30
Nr. 125 Am Bug, Wiele 42 ar 88 qm 1,34
Nr. 126 Am Bug, Holzung 19 ar 97 qm 31 1 94 ®. Nr. 127 Am Bug, Holzung 1 ha 22 ar 19 qm
36 Ktbl. H. Nr. 112 Am Branblosberg, Weibe 7 ar 08 qm
0,05
37 Ktbl. H. Nr. 113 Am Branblosberg, Weibe 91 qm 0,01
1 T am «rranzofenwälbchen. 6'/. Uhr hl. Messe mit Ansprache ; I und Kommunion.Austeilung.
Reuenberg. »'-9 Uhr Amt unb Predigt. — Lehnen. V.10 Uhr Amt unb Predigt. — Dieter,han. 8 Uhr I Amt unb Predigt.
Freitag, den 2. November. (Allerseelen). Hulda. Dom. Vormittags sind von 5—7 Uhr hl.
I Messen. 8 Uhr Totenamt für die Verstorbenen der Dompfarrei. 9 Uhr Bischöfliches Totenamt. >/.8 Uhr abends feiert. Schluß ber Rofenkranzandacht mit Te Deum unb Segen. — Stadtpfarrkirche Um 5V,, 6, 6V.
I unb 7 ftnb hl. Messen. 8 feiert. Requiem. 9 letzte hl. Messe. Die hl. Komm, wirb von 5'/, an jebe halbe Stunde gespendet. 7»/< feiert. Schluß der Rosenkranz- andacht mit Te Deum. Vorn Nachmittag bes Allerheiligen-
I festes bis zum Abenb des Allerseelentages kann ber I Toties-quoties-Ablaß für die Verstorbenen gewonnen werben. — Pfarrkirche 3111t heiligen Geist. Früh 6-6'/-
I und 7 Uhr hl. Messen mit Kornrn.-Austlg. vor unb nach I denselben. 8 Uhr feiert. Requiem. Abenbs um 8 Uhr ist Schluß der Rofenkranzandacht mit fafratn. Segen — Michael,kirche. 6 Uhr hl. Messe. 6'/, Uhr hl. Messe.
I 7 Uhr Amt für die Abgestorbenen. Vor und nach jeder HI. Messe Kornrn.-AuStln. 4'/, Uhr nachrn. Allerseelen-
I predigt und Andacht. Am 5, 6., 7., 8. und 9. Novbr. I nachmittags 4'/» Uhr Andacht für die armen Seelen. — I sierz-Iefu-heim 6 unb >/,7 hl. Messen. 8 Requiem. — I Zriedhoftkapelle am ZronzsfenwSldchen. Von 6—>/-9 Uhr I hi. Messen mit Kommumon-Austeilung. Um 7 Uhr ist I die hl. Messe für die gefallenen Krieger bestimmt. — I Frauenberg. Gedächtnisfeier aller abgeschiedenen Christ- I gläubigen. Vollk. Ablaß so oft man die Kirche besucht I und etwas nach der Meinung des hi. Vaters betet unb I zwar in der Zeit von mittags 12 Uhr bes 1. bis Mitter.
I nacht des 2. Nov. Um 8 Uhr feiert. Requiem, darauf Prozession zur Klostergruft. Nachrn. V-5 Uhr Schluß
| der Rosenklanzanöqchten mit Te Deum.
„ Samstag, 3. November. Frauenberg. 7 Uhr j I Requiem für die verstorbenen Beförderer und Mitglieder I des »franziskaner-M'ssionsvereins.
ger undankbaren Aufgaben beglücken. Als Marie Luise I Zeichnete Elisa Tiedemann ein charakteristi'ches I I Bild mondäner unb wenn man will auch moderner Leichtfertigkeit. Willy Chmelnitzky als Verant-
I wörtlicher ber Regis gab zu Ausstellungen keinen An- I I [aB- Auch im „Ok10 i> erta g" Georg Kaisers hatte I I 605 Neue Theater einen Sonder erfolg, ber in der Haupt- I fache dem Regisseur Direktor Hellmer zukam, da in I biefem Falle das Ensemble nicht ganz den Wünschen I entsprach, die dieses auf starke Konflikte gestellte Werk I erfordert. Dies gilt vor allem von Eugen Jensen, I t>er mit dem alten Coste nur rein äußerlich fertig wurde, I er blieb Poltergeist und ließ jegliches tiefere Verstand- I | ms für das Schicksal ber Nichte, die durch eine Unglück- I l'che Verwechslung Mutter durch einen Schlächtergesel- I len geworden ist, vermissen. Auch Franz Massarek I als Leutnant, der durch die Heirat die Ehre des Mäd- I wiedecherstellen will, war nicht in allen Szenen I glaubhaft, doch entschädigte Elsa Tiedemann bafür, I bte bas starke Talent hat, durch verhaltenes, diskretes I Spiel zu unterstreichen.
Das Künstlertheater für Rhein und Main hat feine zweite Reife mit den „Gefpen - I ftern Ibsens angetreten, die Siegmund St raup in I Szene fetzte. Dieses Drama, das bekanntlich die Ver- I erbungslehre zum Ausgangspunkt nimmt, wirkt auch I ^eute noch, trotz des Abstandes, den die moderne Welt I M. 56fen gewonnen hat. Das kleine Ensemble des I Künftlercheaters hatte feines Verständnis für die liefe I Tragik des Dramas, mehr jedenfalls wie das lieb« Pub- I likum, das sehr oft die „Gespenster" mit einem billigen I Lustspiel zu verwechseln schien.
~Das Neue Operettentheater brachte die I „5rau von Format", eine- Operette von Michael I Krauß zur Ausführung, die zwei Vorzüge ihr eigen I nennt. Sie ist melodiös, niemals banal und auch in I ber von Rudolf Schanzer und Ernst W e l i I ch stam- I ’ wenden Handlung immer unterhaltsam. Die Inszenie- I ' rung Hans Baars, der gaftroeife nach Frankfurt ge- I ' kommen war, war flott, die Ensembleszenen entbehrten I 1 nicht des Lebens und die Solisten, vor allem Ly Ott- I mar in der Titelrolle, gaben ihr Bestes. In Dorothea j
W
■
■
■
I. Pfd.
Ganz besonders
Pfund
Pfund
Flasche ohne
Flasche ohne
Marke Rückforth Marke Madioll Ur-Frank
per Flasdie
Sultaninen 0., per Pfund
Kokosnuß (geraspel per Pfund nu
Sultaninen (kalifon per Pfund . .
per Pack ni
Spanischer Roh per Flasche
Puddingpulver
10 Pack ni
Mitglieder!
r bevorstehenden Bäckerei wir zu ganz besonderen nepreisen ab: