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Samstag, den 20. Oktober 192«.
Fuldaer Zeitung
2. Blatt.
*5* Druck der Fuldaer Ackiendruckerei, Fulda
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Sur Einweihung der Kavallerieschule in Hannover
Da« Portal der neuen Lavallerieschule in Hannover.
Schriftleiter: Dr. pfoil. Johannes Kramer,
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Fuldaer flctlendrackerel, Fulda
Lindenstraße 4, Fernsprecher No. 93
Buntdruck, sowie in Mehrfarbendruck liefert «chnell und billig’
* Verabschiedung des Danziger Beamtenbefot- dungsgesetzes. Im Volkstaa in Danzig wurde das neue Danziger Beamtenbesoldungsgesetz in zweiter und dritter Lesung verabschiedet. Die Beratungen nahmen drei Tage in Anspruch, da von
kommunalen Besoldungsmchnungen schärfer nach- zuprüfen.
Das Preußische Besoldungsgesetz sicht für die ledigen Beamten eine Kürzung des W o h n u n g s. g e l.d e s vor. Eine Ausnahme bilden die Geistlichen und die Schwerkriegsbeschädigten. Der Ausschuß will eine darüber hinausgehende Berücksich- tigung der D i e n st beschädigten. Die Dergünsti- gung bei den Geistlichen hat der Finanzminister in einem Erlaß auf die Seelsorge beschränkt.
Abgeordneter Daumhoff (Zentrum) kritisiert das als eine willkürliche Auslegung des klaren Ge
General Heye, der Lhef der Heeresleitung, nach dem Festakt.
setzes, das schlechthin von „Geistlichen" spricht. Er erläutert den Begriff Geistliche und Seelsorger und verlangt, daß allen Geistlichen das volle Wohnungsgeld gewährt würde. Min.-Rat König wendet sich scharf dagegen und lehnt namens des Fi- nanzministers jedes Entgegenkommen ab. Abgeordneter Meyer-Herford (D. Vp.) gibt zu, daß bei der katholischen Geistlichkeit andere Verhältnisse vorlägen als auf evangelischer Seite. Er bittet, dem Wunsch des Zentrums zu entsprechen. Abgeordneter Beuermann (D. Vp.) ist dagegen der Meinung, daß das Hauptamt der Geistlichen maßgebend sein müsse und stellt sich auf den Standpunkt der Regierung. Die Abgeordneten Borck (DNat.) und Barteld (Dem.) begrüßen die Auffassung des Ministers, die vom Ausschuß schließlich gegen die Stimmen der Zentrums- Vertreter als richtig anerkannt wurde.
Bei der Gewährung vvn Kinderbeihilfen wurde einmütig ein Antrag des Abgeordneten Baumhoff angenommen, der die Regierung ersucht, Kinder auch über den Stichtag des 1. 4. 1920 hinaus zu berücksichtigen, sofern eine Unterhaltspflicht des Beamten vorliegt.
Warme Unterziehwäsche und Strickjacken
ein schwerer; verzweifelter Kampf — vielleicht der letzte — bevorstand. Seine erste Regung war, zu fliehen. Doch dann hob er in unbeugsamem Trotz das Haupt. Was hatte er denn noch sonderlich zu befürchten und — zu verlieren?
„Führe den Herrn herein!" sagte er tonlos.
Sie hatten sich bisweilen noch nicht gegenübergestanden, die beiden. Dennoch kannten sie sich. Elimar, der sich vom ersten Augenblick an ein Urteil über den moralischen Wert des Freiherrn gebildet hatte, fand dasselbe vollauf bestätigt, als er jetzt in diese starren, leidenschaftlich durchwühlten Züge, in diese unruhigen, falschen Augen blickte. Ja, dieser Mann hatte kein Herz und es würde schwer werden, etwas von ihm zu erreichen
„Was verschafft mir die Ehre Ihres Besuches, Herr Geheimrat?" kam es trocken und kurz über die farblosen Lippen des Freiherrn.
Alle Umwege verschmähend, ging der Gelehrte gerade auf sein Ziel los, indem er sagte: „Ich denke, Sie ahnen es, Herr von Versen! Ueberbies — wir haben uns zwar noch nicht gesehen, dürften aber dennoch einander nicht unbekannt fein!"
„In der Tat, Herr Geheimrat," versetzte Versen finster, „ich kenne Sie — gut genug —"
„Um mich zu hassen!" vervollständigte Elimar und Versen versetzte:
„Ich überlasse es Ihnen, nach Belieben darüber zu denken, was Sie wollen!"
„Dennoch hoffe ich, Herr von Versen," fuhr Elimar fort, „daß Sie mich eines Tages besser kennen lernen und von Ihrer jetzigen Voreingenommenheit abkommen werden!"
„Meinen Sie?"
Der Freiherr lächelte eisig.
„Ich denke, ja, aber es handelt sich in diesem Augenblick nicht um mich, sondern um eine andere Ihnen nahestehende Person!"
„Ich vermute, Herr Geheimrat, daß Sie von meinem Sohne sprechen, — meinem Sohne, der sich dank Ihrem Einfluß und Ihren Beziehungen der Autorität seines Vaters zu entziehen gewußt hat und damit schwer gegen seine Kindespflicht fehlte!"
(gortfefama folgt.)
vielmehr unter dem Signum der gegenwärtigen Psychologie betrachten soll. In vorliegender Meldung wird die „Schuld" am Zusammenbruch der mazedonischen Front dem Abzug deutscher Ge- schütze beziehungsweise dem Mangel deutscher Verstärkungen zugeschrieben. Vor wenigen Tagen wurde das Verhör Malinows bekannt, der aussagte, die Deutschen hätten sein Haus in die Luft sprengen wollen. Es ist nirgendwo bekannt, daß derlei Pläne bestanden: jedenfalls spricht hier der Balkanier, der so gehandelt hätte, wenn er einen Gegner vor sich gehabt hätte, wie es Ma- linow gegenüber dem Bündnis der Zentralmächte zweifellos war.
Und aus diesen kleinen Streulichtern gegen die Deutschen kann man auf die zurzeit in Bulgarien herrschende Psychologie schließen. „Deutsch, freundlich" — kein Mensch! Der Krieg im Verein mit den Deutschen wurde verloren und damit wohl auch die Freundschaft. Mit Fug und Recht kann man daher heute feststellen: Wirklich deutschfreundlich ist wohl nur e i n Mann (und dessen nächste Umgebung): der in Berlin im Exil lebende ehemalige Ministerpräsident Radofla- wow, wohl auch König Ferdinand, der geborener Deutscher ist und wieder Deutsche wurde, seitdem er nicht mehr König von Bulgarien ist. Dies sich vor Augen zu halten, ist für die allzu sentimentale Beurteilung der Balkanvölker immerhin recht nütz- sich.
Beamtenfragen in Preußen.
Aus dem Preußischen Landtag wird uns geschrieben:
Der Beamtenausschuß des Preußischen Landtags begann am 15. dieses Monats mit den Beratungen über die Ausführungsbestimmungen zu den verschiedenen Besoldungsgesetzen. Einmütige Auffassung herrschte darüber, daß die Durchführung des Besoldungsgesetzes und der Ausführungsbestimmungen Härten und Ungleichheiten mit sich gebracht haben, die der Gesetzgeber nicht gewollt habe.
Abgeordneter Baumhoff (Zentrum) führte als solche Ungereimtheiten eine ganze Reihe von Fällen an, so zum Beispiel die Tatsache, das viele Beamte nach dem neuen Besoldungsgesetz eine ge- ringere Pension erhalten, als ihnen vor dem Gesetz zustand, die Behandlung der Altpensionäre, der Schwerkriegsbeschädigten, die unterschiedliche Ge- Währung von Kinderbeihilfen u. a. mehr. Der Ausschuß prüft zurzeit, wie diese Mängel ohne Aenderung des Gesetzes abgestellt werden können. Gegen eine Novelle zu dem noch jungen Gesetz sind alle Fraktionen. Eine ausgedehnte • Aussprache brachte die Bssoldungsregelnng in den Gemeinden. Abgeordneter Ebersbach (DR.) brachte mehrere auffallende Fälle zur Sprache, die zeigten, daß sich manche Gemeinden kurzerhand Über die Staatsregelung hinweggesetzt haben. Aehnliche De- schwerden trugen andere Ausschußmitglieder der verschiedensten Fraktionen vor. Abgeordneter Baumhoff (Zentrum) und Frau Abgeordnete Zig- ahl (Zentrum) bedauern, daß man heute wieder vor den alten Klagen stände. Der Landtag hat von einem neuen Sperrgesetz Abstand genommen, weil er das Vertrauen zu den Kommunen gehabt habe, daß man sich bei der Neuordnung gewissenhaft nach den Beschlüssen des Landtags richten würde. Es fei ein unmöglicher Zustand, daß manche Gemeinden jede Rücksicht auf die staatliche Regelung vermissen lassen. Es läge im Interesse des Friedens in der Gesamtbeamtenschaft, wenn die Regierung auf solche krassen Uebertretungen verschärftes Augenmerk richten würden. Der Ausschuß ersucht die Regierung nahezu einstimmig, die
Elimar begriff. Er sah auch Hugo erzittern. In den Worten des todwunden Mannes lag eine verzwei- flete Drohung, ein finsterer Vorsatz. Noch ein Unglücklicher, den es zu retten galt!
„Ich erwarte Sie dennoch, Herr Major!" sagte er weich. „In zwei Stunden! Hören Sie? Ich bedarf Ihrer, — Ihre Mitwirkung ist mir unentbehrlich, da es sich darum handelt —"
„Wieder gutzumachen, was der da gesündigt hat!" fiel der Greis ein. „Gut, Herr Geheimrat, — in zwei Stunden bin ich bei Ihnen!"
„Auf Ehre?"
„Auf Ehre!"
Und er ging, der alte Soldat, mit einem Seufzer, — ein müder, gebrochener, todwunder Mann, dessen Leben vernichtet war.
Als Elimar mit dem jungen Manne allein war, befahl er kurz: „Ziehen Sie sich fertig an, — dann begleiten Sie mich nach meiner Wohnung!"
Eine halbe Stunde später saßen sich beide im Studierzimmer des Gelehrten gegenüber, der sich bangend fragte: Würde es die Wahrheit fein, was er zu hören bekommen sollte, und welche dann — welche?
35.
3n dem Witzlebenschen Palais durchsah Freiherr Georg von Versen die Morgenpost. Dieselbe war um« songreicher als je, — eine Folge der zahllosen Unternehmungen, in • die er sich Hals über Kopf gestürzt hatte.
Wie er dem zu lebenslänglicher Haft verurteilten »träftinge glich, dieser Mann, denn man für ungeheuer re’if) hielt und der dennoch feit langer Zeit nicht die Bilanz zwischen Soll und Haben zu ziehen wagte! Es gab Stunden, in denen er der Verzweiflung nahe war, der Freiherr Georg von Versen, der Erbe der Wißleben- schen Millionen, — Stunden, in denen die Einsamkeit, die Verlassenheit feines Alters ihn schier erdrückten!
Wo waren sie, die von rechtswegen bei ihm sein sollten?
Tilly? Sie war ins Ausland gegangen, um dort eine Stellung anzunehmen. Alexander! Er war verschwunden! Er hatte Hunderte von Meilen zwischen sich und dieses Haus gelegt, in welches er nicht mehr zu-
' rückkehren wollte. Ohne Zögern, ohne ein Lebewohl waren sie beide geschieden, ohne ihn zu fragen, ohne eine Unterstützung zu begehren, ohne einen Pfennig von ihm anzunehmen: — von dem Vermögen, welches nicht das ihre war!
Und in seine Einsamkeit, in die düstere Traurigkeit dieses verlassenen, öden Hauses begann nach und nach der Gedanke einzukehren: „Wenn ich doch wieder gutmachen könnte, was ich gefehlt habe!"
Die Millionen seines Onkels — er besaß sie nicht mehr! Hätte er alles zu Geld gemacht, das Haus und die Güter verkauft, es hätte nicht genügt. Seine Schulden, statt sich zu verminden, wuchsen von Tag zu Tag riesengroß. Wenn er heute liquidierte, blieb ihm nichts. Dahin war es: — fein Vermögen, das feiner Frau, das des Grafen Wilhelm, — dahin! Sein Kredit allein erhielt ihn aufrecht, — feine Tätigkeit, feine Intelligenz. Er lieh, um bezahlen zu können. Sobald er eine alte Schuld beglich, war er auch sicher eine neue eingegangen. Und zitternd mußte er sich sagen: „Wenn mir eines Tages dieser Kredit fehlte, — wenn man wüßte, daß mir weder dieser Palast noch die Witzlebenschen Güter gehören, — wenn in der Finanzwelt eine Panik entstände, wenn man Argwohn gegen mich schöpfte, ich wäre verloren! Die Gerichte würden sich in meine Geschäfte mischen und wohin käme es dann?"
Und im Geiste sah er sich vor dem Strafrichter, der unerbittlich urteilt, ohne Ansehen der Person.
Weg mit diesen finsteren Gedanken!
Es klopfte an die Tür. Auf fein Herein tat der alte Kammerdiener ein, ihm eine Visitenkarte auf silbernem Teller präsentierend.
„Ein Herr wünscht den gnädigen Herrn zu sprechen!" Versen streckte die Hand nach der Karte aus.
„Zeig' her! Wer ist's?"
„Der Geheimrat Consentius!" murmelte er, die Stirn rünzelnd.
O, den kannte er! Er wußte, daß derselbe der Beschützer jener beiden Frauen, wie auch neuerdings seines in die Fremde gegangenen Sohnes war, — wußte, daß der Gelehrte als ein Mann von Weltruf, ein Wohltäter der Menschheit, ein Mann vom edelsten, unbestechlichsten Charakter galt — und er ahnte, daß ihm jetzt
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Wein-Müller
den Kommunisten Obstruktionsversuche unternommen wurden. Das neue Besoldungsgesetz hält sich an das preußische Vorbild mit Berücksichtigung der besonderen Danzi- ger Verhältnisse. Die bedeutendste Abweichung ist ein Sonderzuschlag von 6 Prozent zu den preußischen Sätzen. ——
Frankfurter Oper.
Samstag, 20. Ott, 19 Uhr: Don Juan.
Sonntag, 21. Oft., 20 Uhr: Tannhäuser.
Montag, 22. Oft, 20 Uhr: Ariadne auf Naxos.
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Dazu wird uns von besonderer Seite geschrieben:
Dieser bulgarische Kriegsprozeß enthielt immer- hin einige wichtige Details, die man weniger un- ter dem Spiegel geschichtlicher Vergangenheit, als
Der bulgarische Susammenbruch.
Deutschland wird die Schuld zugeschobeni
Mi» hi» Balkan-Korrespondenz" aus Sofia Wle die ->» Prozeß der Familie des ver- kmIkene^Änerals Lukow gegen den ehemaligen Potkow der Ministerpräsident Liaptfchew f WV den Angeklagten vernommen. Er iaate folgendes aus, was amh als Beitrag für die d^tjche Geschichte wertvoll erscheint:
Am 25. Sept. 1918 traten ich, General Lukow und Sekretär Radow die Fahrt nach Saloniki an, xoo wir mit General Franchet d'Esperey zusammentrafen. Dieser forderte von uns um jeden Preis, daß wir uns für besiegt erklärten. Ich erwiderte jedoch, daß wir einzig und allein auf Grund der 14 Punkte Wilsons gekommen seien unter ausdrücklichem Hinweis auf jenen Punkt, der besagte, daß jeder Truppenkörper dort zu verbleiben habe, wo er sich zur Stunde des Verhandlungsbeginns befunden habe Bald darauf traf auch Venizelos in Saloniki ein und wollte mit mir eine Unterredung haben, die ich jedoch ablehnte, da ich mit keinem Vertreter eines der benachbarten Länder zusammenkommen wollte. Noch bevor überhaupt irgendntelche Frisdensverhandlungen begon. nen hatten, wurde mir bereits ein Vertragsentwurf unterbreitet, laut welchem wir uns zu ver- pflichten hätten, die Ententetruppen gegen die Truppen der Mittelmächte im Rücken zu decken und die Grenze gegen die Türkei zu halten. Weiter wurde von uns verlangt, die deutschen und österreichischen Truppen zum sofortigen Verlassen Bulgariens zu veranlassen. Damit Bulgarien nicht noch im letzten Stadium Operationsgebiet werde, wußte ich eine Frist von vier Tagen für den Abzug dieser Truppen zu erwirken.
Liaptschew erklärte dann weiter, daß eine besonders heftige Debatte um die Strumitzalinis geführt wurde. Ich vertrat den Standpunkt, sagte Liaptfchew. daß bis zum definitiven Friedensschluß alle Gebiete, die vor Ausbruch des Krieges zu Bulgarien gehört hatten, in unserem Besitz zu bleiben hätten und General Franchet d'Esperey stimmte zu, daß die Strumitza in unseren Händen zu blechen hat. Es wurde sodann darüber verbandelt, welche Truppen Bulgarien besetzen sollen. Ich widersetzte mich ganz entschieden jedem Gedanken einer Besetzung Bulgariens durch fremde Truppen, und es gelang mir schließlich, den Einzug serbischer und griechischer Truppen in Bulgarien zu verhindern. Am 30. September verließen wir Saloniki und am 2. Oktober erstattete Ma- kinow dem Sobranje Bericht über die dermalige Lage Bulgariens.
Im weiteren Verlauf seiner Aussage teilte Liaptschew noch mit, König Ferdinand habe ihm persönlich erklärt, daß die einzige wirkliche Ursache für den Zusammenbruch der Salonikifront die Zurückziehung der deutschen Artillerie und die Schwächung einiger strategisch wichtiger Punkte seitens der Mittelmächte gewesen sei. Malinow hatte wiederholt Verstärkungen von Deutschland erbeten, doch seien alle feine Vorstellungen unberücksichtigt geblieben. Um die namentlich von Stambulijski unter den Truppen geschürte Unzufriedenheit zu beschwichtigen und die Soldaten zum Durchhalten anzueifern, seien die Minister an die Front entsandt worden, wo sie anfeuernde Reden hielten.
Roman von Gustav R e h f e I d.
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Hugo ließ den Kopf sinken. Auch das gestehen — noch dazu vor seinem Vater — diese neue Missetat diese Schande, die ihn vollends in den schon vor ihm gähnenden Abgrund stürzen mußte?"
„Wirst du reden. Schuft?" schrie der Major wutent- brannt.
„Nein — nein!" stammelte der Elende, „nicht vor ihm — nicht vor meinem Vater!"
Eine Ahnen stieg in Elimar auf. Da war noch eine anbere Machination des Urhebers dieser teuflischen Spekulation, durch welche jener sich diesen haltlosen jungen Menschen zu eigen gemacht hatte.
"Gut," sagte Elimar, „Sie sollen es nicht vor ihm gestehen, der dadurch nur neuen Schmerz erleiden würde!"
. kommt darauf nicht an!" versetzte der alte Sol- 01 s"üde. „Er hat fein Werk ohnehin vollendet!" stickt in'“. ~~ ber Keim des Guten ist noch nicht ganz er- — 2Iber • ~~ er weint noch, er kann sich noch bessern! Tlintar werden Sie es sagen, mir allein?" wandte i ey an Huao.
'.Attt SU" ipred)en!"
„ich bitte Sie L re^ete der Geheimrat den Greis an, Sie! Noch ift „.,noch Nicht zu verdammen! Warten retten, — ich n>etb?Lanes verloren! Ich werde ihn „Ich mag ihn ni7’ncn ben Sohn wiedergeben!" nie!" Wiedersehen! Ich verzeihe ihm
„Sagen Sie das nim.,
tungsroert unternehmen? LSaffen 6ie mi$ ba3 9tet" den, - dann kommen Sie n*Lbitte Sie “m 3mei ®Lun* len Sie?" na4) meiner Wohnung! Wol-
. -'^ch kann es nicht t>erfprecflo„,„ „ . _ . duster. Pö^n! murmelte der Greis
Sl‘‘”r"6l,b«”- f* 611m«, fort, hergesehene Dinge"-" § ^°^°hen bisweilen unoor-