Jfs 167.
SamSta«, een 21. S>>» 1»2«.
Fuldaer Zeitung
3. Blatt.
*"♦"* Druck der Fuldaer AcNeudruckerei, Fulda
Gottesdienstordnunff
und Predigt.
Fuldaer icDendratkerel, Fulda
lebnUe dieses Tages.
(Forts, folgt.)
Als Erik Dahlgren sich dem Blockhause näherte, leuchtote es in seinen Augen freudig auf. Wie er sich nach Muhe und Schlaf sehnte! Heute wollte er früh sein Lager' aufsuchen, damit er morgen unverzüglich die Arbeit wieder aufnehmen konnte. Vielleicht förderte er in wenigen Tagen die Vorarbeiten so weit, daß seine Rückkehr nach Stockholm möglich war. Mit aller Oe- walt zog es ihn zu Jngeborg. lieber der Sehnsucht nach ihr vergaß er alle anderen Gedanken und die Gr-
Sonntag, den 22. Juli. Mda. Vorm. 8 und 9Vt Uhr Pfarrer Kahl aus Dalherda. Bieberstein Vorm. 9*/« Uhr Pfarrer Fritsch aus Stoffel, vad Salzschlirf. Vorm. 10 Uhr Kreispfarrer Weber. Amtswoche Kreis» pfarrer Weber. Srotzenlüdtk. 10 Uhr Pfarrer Hattendorff.
Svangel. landerdirchl. Gemeinschaft, gelbe, vuttlarstr. 17.
Sonntag, 22. Juli. Abends um 8 Uhr Bibelstunde. Dienstag abend um 8*/< Uhr Bibel- und Gebetstunde. Jedermann ist herzlich etnnelaben.
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Evangelischer Gottesdienst.
Vaterlandes und seiner Heimat sowie über seine Mit- arbeit an der neuen Lkeichsverfassung und an der Verfassung des Freistaates Preußen. Nachdem weiter Pro- rektor Dr. Brinkmo.nn die Ernennung Herolds zum Ehrendoktor der Landwirtschaftlichen Hochschule Bonn- Poppelsdorf bekannt gegeben hatte, nahm der Vorsitzende der Deutschen Zentrmnspartei, Reichskanzler a. D. Dr. Marx, das Wort unb führte u. a. aus: Herold ist ein Mann, der für die Freiheit der Kirche eintrat, der aber auch, als die neue Verfassung kam, ihr zustimmte, weil sie in viel weiterem Ums-ange als bisher dem Volke, auch der katholischen Kirchs,' und dem katholischen Volke, die erwünschte Freiheit gab. Don den vielen Ehrungen sichtlich ergriffen dankte Abg. Herold in einer kurzen Ansprache, worin er betonte: „Ich tat nur meine Pflicht. Es ist Gottes Gnade, daß er mich 80 Jahre alt werden lieh. Meinh Arbeit Mit der katholischen Kirche und dem deutschen Volke. Küiturelle Ziele schwebten mir vor den Augen." Im Anschluß an die Feier fand im Saale des Fürstenhofes ein: Festessen statt.
Unwillkürlich griff Jngeborg an Das wild pochende Herz ,fo furchtbar war sie bei den Worten des Vaters erschrocken. Wenn Erik von solch einem Unglück betroffen würde! Wenn er statt Reichtum, Ruhm und Glanz den Tod fände! Doch mit übermenschlicher Kraft schob sie diesen furchtbaren Gedanken beiseite. Rein, Erik darf ja nicht sterben. Ihm muß noch einmal das Glück lachen, das ihn in der Jugend beharrlich ge- mieden hatte. Und sie wird es fein, die fein Heim mit Licht und Wärme füllt, an deren Herzen er die Schatten der Vergangenheit vergessen wird!
Um nur etwas zu sagen, sagte sie: „Was hat er denn zuletzt geschrieben?"
„Nun, es war nicht gerade überwältigend viel, da er bisher doch völlig ergebnislos suchte. Ich gönne ihm ja ein paar Wochen Erholung, aber dann sollte er doch das Kind gleich beim rechten Namen nennen. So aber stellt er sich, als triebe ihn der Eifer für die Firma und läßt mich hier allein wirtschaften."
„Du hast doch an Axel eine kräftige Stütze!"
„Bah, Axel! Bei dem ist jetzt die Narrheit auch zum Durchbruch gekommen! Weih der Teufel, was der Junge eigentlich hat! Erst lies er mit so verklärtem Ge- sicht herum, als sei ihm das Glück persönlich begegnet, und jetzt stiert er finster vor sich hin, ist zu keiner Arbeit zu gebrauchen und macht nichts als Dummheiten."
Jngeborg sagte ganz leise: „Vielleicht quält ihn eine unglückliche Siebe."
Bengt Sjöberg fuhr auf. Donnerwetter, daran hatte er gar nicht gedacht! Alt genug war der Junge zwar. Und seine Anzapfungen wegen genauer Regulierung waren leichter zu verstehen, wenn er an eine Heirat dachte.
Ader Jngeborg sprach ja von einer unglücklichen Siebe! Gewiß, sie wußte nichts Bestimmtes. Aber es wäre doch immerhin möglich, daß sie recht hatte. Könnte er sich doch Gewißheit verschaffen! Aber durch wen? Anne Pjersson vielleicht? Die hatte die Dahlgrens Jungen niemals leiden mögen und hat ein ganz ausgezeichnete» Spioniertalent. Wenn eine, bann bringt Anne es heraus, ob Jngeborgs Vermutung zutrifft.
Sogleich suchte er Anne auf. Sie war in ihrem Zimmer mit Nähen beschäftigt. Mit forschenden Blicken
staunlichs Summe von nahezu 60 Millionen Mark aus dem Eigentum Lord Georges an eine andere Gruppe, die unter Führung des ehemaligen Vizekönigs von Indien, Lord Reading, steht, verkauft worden war, hat das Blatt jetzt abermals seinen Besitzer gewechselt. Es ist von William Harrison im Auftrag der „Jnverest Paper Co." erworben, von der „Daily Ehronicle" und die übrigen zur Gesellschaft Lord Readings gehörigen Zeitungen in der Provinz in liberalem Geist weitergeführt werden sollen. Die genannte Gesellschaft hat unter Leitung ihres Aufsichtsratsvorsitzenden Harrison in den letzten Jahren bereits außerordentlich viele Illustrierte Zeitschriften und Wochenmagazine auf- gekauft, die ihrerseits einen Wert von gleichfalls rund 60 Millionen Mark darstellen. Damit könnte sich die liberale Presse in England, deren Bedeutung bislang verhältnismäßig geringfügig war, einen neuen großen Einflußkreis sichern, denn zweifellos bedeuten die jetzt getanen Schritte nur den Anfang weiterer künftiger Aktionen, die im Zusammenhang stehen dürften mit der Renaissance des englischen Liberalismus, die politisch zwar recht deutlich, im öffentlichen und kulturellen Leben dagegen noch nicht ihrer Bedeutung entsprechend in Erscheinung getreten ist.
Es mag bei dieser Gelegenheit noch darauf hingewiesen werden, daß sich zugleich auch — unabhängig von den vorstehend behandelten Vorgängen — noch ein weiterer Pressekonzern in London gebildet hat, dessen Spezialgebiet vornehmlich Wirt- schafts- und Finanzzeitungen sein werden. Der Konzern nennt sich „Financial News Papers Pro- positors Ltd." und übernimmt den bekannten „Eco- nomist", die „Financial News", den „Banker", das „Journal of Kommerce and Shipping Telegraph" und weitere verwandte Organe. Die verschiedenen
Bengt Sjöberg prüfte mißtrauisch die ihm unbekannten Schriftzüge. Dann entschloß er sich endlich, den Brief zu Öffnen. Aha! Karla Gyllenborg meldete sich! Die Erregung trieb ihm das Blut in die Wangen. Voll Eifer las «r:
„Sehr geehrter Herr Sjöberg!
Es war «in schweres Stück Arbeit, das Vöglein in meine Gewalt zu bekommen. Dafür haben wir sie aber jetzt so sicher, daß sie ohne unseren — das heißt: Ihren! — Willen sich nicht rühren und regen kann. Sie wurde als Hehlerin verhaftet und ist nur wegen Mangel an Beweisen wieder freigelassen worden. Schutzlos stand sie auf der Straße. Da nahm ich sie großmütig in mein Haus auf. Ich sorgte dafür, daß es ihr bei mir nicht gefällt! Das Mädchen geht umher rote eine Trauerweide. In dem Menschen, der sie von mir erlöst, würde sie ihren Retter sehen. Ich denke, daß Sie sich nicht lange besinnen werden. Besuchen Sie mich bald. Ich werde dafür sorgen, daß Sie mit ihr allein sprechen können.
Ich habe das Menschenmögliche getan, um Ihren Auftrag rasch und sicher auszuführen. Nun haben Sie das Wort! K. G."
Bengt Sjöberg rieb sich schmunzelnd die Hände. Diese Karla Gyllenborg arbeitete prompt und sicher, man mußte es ihr taffen! Das Vöglein, das Bars Sarffon fo gerne in feinen Käfig genommen hätte, faß so fest auf der Seimrute, daß es weder mit Bist noch mit Gewalt wieder frei kam.
So, und nun wollte er nicht zögern, als Retter in der Not bei dem Mädchen aufzutreten. In feinem Haufe war sie am sichersten verwahrt.
schaute sie ihn an. Daß er etwas auf dem Herzen hatte, merkte sie ihm ohne weiteres an. Sie war ja feit zwei Jahrzehnten feine treueste Verbündete.
Freundlich redete er auf sie ein: „Ist dir nicht auch ausgefallen, daß Axel feit einiger Zeit seltsam verändert ist? Er hat alle seine Munterkeit verloren, und im Geschäft ist auch nicht mehr viel mit ihm los. Mir verrät er feine Geheimnisse auf keinen Fall. Aber du hast ja scharfe Augen, Anne."
„Habe ich auch. Axel ist verliebt!" gab sie trocken zur Antwort.
„In wen?" fragte Sjöberg dringend.
Anne zuckte die Achseln: „Etwas Rares scheint das Mädchen ja nicht zu sein, sonst liefe er doch nicht jeden Abend für Abend in den Straßen herum. Wäre es eine Dame aus Ihren Kreisen, dann gäbe es doch wohl eher eine Gelegenheit, sie zu treffen. Und nun scheint er sie aus den Augen verloren zu haben. Darum ist er so verstört."
Bengt Sjöberg überlegte scharf. Axel war gewiß kein Schwärmer wie fein Bruder, und er würde es sich wohl reiflich überlegen, ob er ein armes Mädchen zu feiner Frau erwählte. Mochte er sie doch lieben! Das war ungefährlich. Nur heiraten durfte er jetzt noch nicht. Denn dann würde er entschieden darauf bestehen, daß die Auseinandersetzung über ihre Anteile an der Firma nicht länger hinausgeschoben wurde.
Kühl meinte er: „Halte die Augen offen, Anne! Und wenn du etwas Besonderes merken solltest, bann sage es mir! Es wird dein Schaden nicht sein."
Beruhigt kehrte er in fein Privatkontor zurück, stärkte sich zunächst ausgiebig unb arbeitete dann die einge- gangenen Briefschaften durch. Höhnisch lachend las er auch ein Schreiben Grits an Jngeborg. Diese Bebens- zeichen trafen ja mit unheimlicher Pünktlichkeit ein. Daß er ein Narr wäre, diese Briefe an Jngeborg weiter zu geben! Hoffentlich blieb Grit noch recht lange aus. Wenn sie bann bie ganze Zeit über feine Zeile von ihm erhielt, würbe sie boch bedeiitlich werden und an Grits Siebe zu zweifeln beginnen.
Der Diener trat leise ein und überbrachte einen Brief. „Er ist durch einen Boten abgegeben worden. Antwort sei nicht erforderlich," bestellte der Diener.
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Englische Presse-Machtkämpfe.
Ungeachtet der schweren Besorgnisse, die sich in Kreisen englischer Journalisten seit geraumer Zeit infolge der fortschreitenden Vertrustung bemerkbar machen, geht die Zusammenschlußbewegung im enalücken Zeitungsgewerbe weiter. Schon seit achten wird darauf hingewiesen, daß die Existenz so großer, untetr einheitlicher Leitung stehender Zeitungskonzerne den Austausch unbeeinflußter Meinungen und die Formulierung selbständiger Ur. teile verhindert. Auf einer der letzten Jahrestagungen des Berufsverbandes britischer Jornali- sten war von dem Tage die Rede, „an dem die gesamte öffentliche Meinung des Landes von einem Manne diktiert werden würde". Damals be- trachtete man diese Aeutzerung noch als überspitzt. Tatsächlich aber ergab sich sehr bald, daß Lord Rothemere, der Bruder und Universalerbe des bekannten und in Deutschland berüchtigten Lord Northcliffe Pläne habe, die nicht weit von jenem scheinbar utopischen Ziel entfernt blieben. Lord Northcliffe hat den Kampf, der durch den Ankauf des „Daily Telegraph" durch die BrÄrer Sir William und Sir Gosmar Derry eingeleitet wurde, alsbald aufgenommen, indem er zunächst einmal mit seinem mächtigsten Konkurrenten, Lord Beaverbrook zu einer Einigung kam und sich dann daran machte, die Brüder Berry, deren Hauptstärke bis dahin in der englischen Provinz lag, dort anzugreifen. Ein ganzes Netz von neuen Provinzzeitungen entstand unter der Aegide des mächtigen Zeitungstrustbeherrschers, 14 Provinzstädte wurden resp. sollen im im Laufe der Zeit mit neuen Rothermere-Dlättern beglückt werden, wozu eine besondere Aktiengesellschaft mit einem Stammkapital von 50 Millionen Mark gegründet wurde. Das wesentliche dabei ist, daß es LordRo- thermere ausdrücklich nicht auf Politik, am wenig, sten auf Parteipolitik ankommt, — im Gegensatz zu seinem Bruder Lord Northcliffe — sondern daß er seinen Zeitungtrust lediglich zu einem so gut wie nur irgendmöglich gehenden Geschäft ausgestalten will. Dieser Standpunkt kann natürlich im Augenblick verlassen werden, wo Lord Rothermere etwa doch von polittschen Ambitionen befallen werden sollte, und dieser Zeitungsbeherrscher hat ja in seiner Campagne für Ungarn bewiesen, daß er unter Umständen sogar mit großer Intensität für politische Fragen eintritt. Er kann sich das gegebenenfalls auch stets leisten, da — abgesehen von seinem persönlichen Reichtum — sein Hauptunternehmen, die „Daily Mail", ein Unternehmen ist, das in den letzten Jahren auf seine gleichfalls 50 Millionen Mark Stammkapital bis zu 33’/» Prozent Dividende erbrachte.
Die bereits genannten Brüder Berry sind, was das Zeitungswesen der englischen Hauptstadt betrifft, Emporkömmlinge, die erst in den letzten Jahren durch Erwerb des „Daily Telegraph", der „Financial Times" usw. in London eindrangen, während sie bis dahin allerdings in der Provinz mit 250 von ihnen kontrollierten Zeitungen, Wochen- und Monatsschriften einen außerordentlich starken Einfluß hatten. Die politische Bedeutung der von ihnen kontrollierten Zeitungen ist relaftv gering. Auch sie wollen keine Politik, sondern in erster Linie Geschäft machen. Dabei charakterisieren sich ihre Blätter — ebenso übrigens wie die Lord Ro- thermeres — durch einen gemäßigten Konservativismus, der immerhin geeignet ist, einen stillen, aber doch tief greifenden Einfluß auszuüben.
Es scheint nun, daß auch die liberale Presse im Begriff ist, sich zu vertrusten. Nachdem das führende Organ des englischen Liberalismus, der „Daily Chronicles" erst vor Jahresfrist für die er-
Das heilige Recht.
Roman von Emil Frank.
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Wüßte sie doch, was der Vater hatte! Sie liebte khn trotz allem! Aber auch Grit ist ihr teuer! Seit sie ihm ihre Liebe zu eigen gab, fühlt sie sich eins mit ihm, möchte sie ihn vor jeder Gefahr schützen. Unb vorn Vater brohte ihm Uebles! Sie fühlt es von Tag zu Tag deutlicher.
Im Nebenzimmer schreitet der Vater bedächtig auf und nieder. Dann lugt er durch den schweren Türvor- hang, sieht, daß Olaf schläft, und kommt langsam auf sie zu. Seine Blicke flackern unruhig, während er zärtlich ihr Blondhaar streichett.
„Hat Erik wieder einmal geschrieben?" fragte er hastig.
Voll schaute sie zu ihm auf. Es ist etwas Lauerndes, Unsicheres in feiner Stimme. Oder klingt sie nicht wie mühsam versteckter Hohn?
Ruhig gibt sie zur Antwort und strahlt ihn dabei aus ihren blauen Kinderaugen überlegen an: „Du weiht es doch besser, daß Erik nicht schreibt!"
»Woher soll ich das wissen? Meinst du, ich ton- frottiere deine Briefe? Dafür habe ich wirklich keine Zeit. Aber Erik schreibt nicht? Sieh an! Und mir gegenüber stellt er sich an, als könnte er keinen Tag brach er ab.
Mühsam zwang sie sich zur Ruhe. Ob sie den Vater Erstand, wenn er auch den Satz nicht vollendet hatte!
Gingen schneiden durch ihre Seele. Es tut !° v*.r n,6ar weh, was der Vater ihr zufügt: daß er )T., te -ttotmort immer wieder verheimlicht, daß er nicht v Visier kämpft. Ruhig fragt sie: „Aber
itt i * er doch, um dich über den Fortschritt seiner unter]Übungen auf dem laufenden zu halten. Du sagtet hätte!" " 3X06)1 ba6 ®rit bisher erfolglos gearbei-
Eine ganz verrückte Idee, der er wie ein . 1 . er $unge nachrennt!" meinte Bengt Sjö-
v 9.9 3,' "°ber fein Vater war genau fo ein Narr, c-... e au$ wochenlang in den Schründen des etabjan herum, bis
er eines guten Tages abstürzte."
*43 Predigt und Andacht für den Mütterverein. 8 Uhr Andacht. Mittwoch abend 8 Uhr Segensandacht. An den Werktagen 6 Uhr und um 71/- Uhr hl. Messe. Beichtgelegenheit jeden Moraen von V«7 bis 7 Ubr und Samstag von 4—6 Uhr. Sonntag morgen 6—7 Uhr. — St Sturmius-Pfarrkirche. 7’/« Kommun.-Aus tlg. 7V, Frühmesse mit Predigt. Komm, der Jungfrauen. 9 Uhr Hochamt mit Pred. Danach Cdristenl. V,2 Segensand — kibteillrche der venedikttnerinne» Um 6 Konventmesse, V19 Uhr Konbentamt. — her, • 3thl - heim. Um 8 Uhr Amt und Predigt. 2 An »acht und Segen. Werktags ist die hl. Messe um 6. Mittwoch 8V« Seyensandacht. — «riedhofskapelle am fsranzoseuwäldchen. Sonntag: 6*/« hl. Messe mit Ansprache und Kommunion - Austeilung. Werktags: 6Vi hl. Messe mit Kommunion.AuSteilung. — Severikir»e. 7 hl. Messe. 8 OberreatschulaotteSdienst. — Rtaiwnbtrg. Ablatztag wegen des Festes des hl. Laurentius v. Brindisi, Bekenner vom 1. Orden. — Hl. Messen von 5 bis 7 Uhr; 8 Uhr Singmesse mit Predigt und liturg. Gebeten; 9 Uhr Hochamt mit Predigt. — Nachm. 2 y br Kreuzwegandacht mit Predigt (auf dem Kalvarienberg); 5 Uhr Predigt u. Andacht f. die Terziaren der Stadt Fulda
Heuender«. V,9 Uhr Amt und Predigt. — Lehrer;. 8 Uhr Amt und Predigt. — vieterrhan. */ilO Uhr Amt
5lus der Zentrumspartei.
= Zu Ehren des Reichslagsabgeordneien Dr. Herold fand im historischen Rathausfaal in Münster SB. em Festakt statt, woran u. a. der Bischof von Munster, Reichsverkehrsminister v. Guerard, Landwirtschaftsmim- fter Steiger, Reichskanzler a. D. Dr. Marx, Wohlfahrts- Minister Hirffiefer, Ministerpräsident a. D. Stegermalb, Vizepräsident Porsch, Vizepräsident Esser, Oberprafident Granowski, Landeshauptmann Dr. Dickmanns und Oberbürgermeister Dr. Sperlich-Münster teilnahmen. Als erster übermittelte Bischof Dr. Johannes Poggenburg dem Jubilar bie herzlichsten Glückwünsche unb gab Kenntnis von ber Verleihung des Komturkreuzes des St. Georgius-Ordens mit Sternen durch den Papst. Darauf überbrachte Reichsverkehrsminister v. Guerard bie Glückwünsche ber Reichsregierung und Landwirtschafts. Minister Dr. Steiger die der preußischen Staatsregierung Der Minister überreichte dem Jubilar einen herrlichen Tafelaufsatz. Darauf sprach Oberpräsident G ro - N 0 wSki über Herolds Verdienste um die Rettung des
Sonntag, 22. Juli. 5«lda. Dom. 1. Beichtgelegen, heilen sind: Samstag morgens von l/s6 Uhr ab; nachmittags von 2—3 für Kinder; von V-5—7 Uhr und von'/,8 Uhr ab für Erwachsene; Sonntag morgens von >/,6 Uhr ab. 6. Sonntagsgottesdienste: Vs6, 6, */»7 und 7 Uhr bl. Messen mit Gelegenheit zum Empfang der bl. Kommunion. In der 6 Uhr Messe Kommunion des Müttervereins und aller Frauen der Dmnpfarrei. Vorm. 8 Uhr Pfarramt mit Predigt, Kommunion der diesjähr. Erstkommunikanten. VilO Kathedralamt mit Predigt, »/dl Christenlehre für die Jünglinge. V«12 letzte hl. Messe mit Predigt. Vi2 Salram. Andacht z. hl. Michael mit Segen. »/«3 Predigt, Andacht und Segen für den Mütterverein. Um 4 Uhr fakram. Bruderschaft mit Predigt, Andacht und Segen. Um 7 Uhr abends ist die Andacht in der Marienkapelle. 3. WerktagS» gottesdienste: Jeden Morgen von V«6—7 Uhr halb- stündlich hl. Messen mit Austeilung der hl. Kom. ‘AS Uhr PfarrgvtteSdienst mit hl. Kommunion. 9 Uhr letzte hl. Messe mit Austeilung der hl. Kom. Montag abend ist um Vi8 Uhr Andacht und Segen zu Ehren d. Gottesmutter. — Stadtpfarrkirche. Beichtgelegenheit: Samstag nachm. 3—7, li/i—S'h, Sonntag früh 6’A—7 Uhr. Sonntaas-GotteS» dienste: 6 hl. Messe und Ansprache, 6‘A hl. Messe und Kommunion der Frauen und Mütter, 8 Uhr erster Schul« gotteSdienst, Predigt und Kommunion des 5. Schuljahres. 91/* Uhr Pfarramt und Predigt. 11 zweiter SchulgotteS- dienst u. Predigt. 9‘A Christenlehre der Jünglinge in der Severikirche. IVi Christenlehre der Jungfrauen, 2*A Bruderschaft vom hl. Erzengel Michael. Um S'j« Uhr Andacht für den Mütterverein. Die heilige Kommunion wird jede halbe Stunde von 5»A—7*/i Uhr gespendet, außerdem um 8*/i und 9*A Uhr. WerktagsgotteS- dienste: 6, 6Vi, 7‘A und 8 Uhr. Mittwoch, Freitag, und Samstag früh um 6 Uhr Beichtgelegenheit. Freitag abend um 8 Ubr ist Segens - Andacht. — Pfarrkirche zum heiligen Seift. 7 Uhr Frühmesse mit I Ansprache, Kommun. ceS MütterverernS, 8 Uhr Hochamt mit Predigt. »All Kindergottesdienst und Ansprache.
iöiiMnitota
b Schwarzdruck und einfarbigem Buntdruck, sowie in Mehrfarbendruck
Meiert: schnell und billig'
* Dr. phil. h. c„ Herold. Die philosophische und naturwissenschaftliche Fakultät der Westfälischen Wilhelmsuniversitist hat Landesökonomierat He» rold anläßlich seines achtzigsten Geburtstages in Anerkennung feüyrr großen Verdienste, die er sich um die Förderung der westfälischen und der deutschen Landwirtschaft und der Belange der west- fälffchen Wilhelmsuniversitat erworben hat, den Doktor Philosoplsie ehrenhalber verliehen. Das Ehrendoktordiplorn haben ifym der Rektor der Universität Prof. Tue. Schöne, der Dekan der philosophischen Fakultät. Prof. Dr. Ettlinger sowie Prof. Dr. Böhmer als Vertreter der Landwirtschaft an der Universität am Mittwoch abend auf seinem Wohnsitz Haus Loeoelinkloe feierlich überreicht.
Vas „Ziee esdenkmal" in vozen
Damit die echte Lieb' gedeiht Zu neuer Bürger Wohl, Ward jüngst ein „Denkmal" eingeweiht Zu Bozen in Tirol.
Ein Denkmal recht im friedlichen Geist, Preisend dav tapfere Herr, Das nun ein „Sieges-Denkmal" heißt . . . Warum? — Wieso? — Woher? —
Melleicht — weil Italien, eingewiegt Vom Lied bes Versailler Diktats, Jetzt den ffiewissensbiß „besiegt", Das Bewudiffein des einz'gen Verrats?
Weil die Tiroler trüb und wund Aus verweinten Augen fchaun —? Ich wüßte keinen anderen Grund, Dort ein „Sieges"-Denkmal zu baun!
Denn alle die Reden, laut, doch hohl, Derwischen, 's nimmer im Land: Daß nie im Krieg in Deutsch-Tirol Ern weljjcher Sieger ftanb!
Kein Berg ward erobert, kein Feksen-Tal, Gewonnen keine Schlacht.
Den „Sieg" hat der Rauch hn Spiegel-Saal
Erst in Versailles gebracht! . . .
Stattens, du bist st lieblich und schön, Go herrlich dein Angesicht, Du brauchst wahrhaft das falsche Getön Berftimnrter Posaunen nicht!
Du Heist das stolze, bas ewige Rom, Hast herrliche Hänge voll Wein;
Die schönsten Bilder in Hallen und Dom, Die stolzesten Frauen sind dein.
Doch Lügen bauen kein Völker-Wohl, Verrat fft kein Genie.
Wohl bist du Herr in Deutsch-Tirol, Doch Sieger dort warst du nie!
Diogenes.
r ----------------,
in diesem Konzern vereinigten Zeitungen sollen durch eine besondere Schutzorganisation davor be- | hütet werden, daß sie irgendwie in politische oder finanzielle Abhängigkeit geraten. Mit anderen Worten: sie werden bis auf weiteres in streng konservativem Sinne weitergeführt werden.
Wissenschaft und Zorschung.
= Archäologische Funde In Persien. 3u ben OTelbun- gen über Entdeckungen des bekannten deutschen Archäologen Professor Hatzfeld in Persien wird von gut unter- richteter Seite mitgeteilt, daß es sich bei seinen Entdeckungen um einen Tempel und einen Balaft handelt, die er auf dem berühmten Boden von Meschdi Murgab freigelegt hat. Aus Grund dieser Funde ist der deutsche Gelehrte jetzt in der Lage, die Identität Murghabs mit dem alten Pasargadae zu beweisen und zwar mit Hilfe von gut erhaltenen Inschriften in drei Sprachen.