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Fuldaer Leitung

Gottesdienstordnum

Es

Schriftleiter: Dr. phil. Johannes Kramer,

dk Neueste

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SCHULZ

Förster.

„Ich ich noch nehmen

Lvangei. landerlttrchl. Gemeinschaft. $ulbo, vnttlarstr. IT.

Sonntag, 27. Mai. Pfingstfest. Abend- um 8 Uhr Bibelstunde. Thema: Die Versiegelung mit dem hl. Geiste. Redner: Prediger Beiderwieden Dienstag abend um 8V« U't Bibel, und Gebetstunde. ES ist jedermann herzlichst eingeladen.

Pfingstmontag, den 28. Mai. Mda. vom. Von l,6 Uhr Beichtaolegenheit. Um >/ 6, 6, ", 7 hl.

Messen mit Komm.-AuStlg. 8 Uhr Pfarramt mit Pred.

sicherheit hineingetragen hat.

und vor allem die christliche soziale Reichspartei

Haupt fern geblieben. Wohl die meisten von diesen haben au? einer falschen Einstellung heraus dem Zentrum als der bisherigen Regie­rungspartei die Verantwortung für alle Gescheh­nisse der letzten Zeit und für die schwierige Wirt­schaftslage in die Schuhe geschoben. Dieses sch i e f e politische Urteil hat weiter viele veranlaßt, der Christlich-Sozialen Reichspartei ihre Stimme zu geben. Das dürfte wohl besonders auf die christ­lichen Gewerkschaften zutreffen. Für die kommende politische Arbeit ist das ein deutlicher Fingerzeig. Richt übersehen darf man ferner die Tatsache, daß das Problem Dr. Wirth seit langer Zeit in die badische Zentrumschäihlerschaft Unruhe und Un-

des Jahres 1925 zurückblieb.

Für uns vom Zentrum gibt das Wahlergebnis in Baden Anlaß zu e r n st e r G e Wissenser­forschung, die doppelt notwendig ist mit Rück­sicht auf die im Jahre 1929 stattfindenden Wahlen zum badischen Landtag.

haben davon den Nutzen gehabt. Eine bedeutsame Lehre für die Zukunft im Sinne des alten Satzes: „Principiis obsta!" Das badische Zentrum hatte bisher im Reichstag 6 Mandate inne. Es erhält nunmehr auf Grund des Wahlergebnisses nur noch vier. Durch Listenverbindung mit Württemberg kommt noch als fünfter Kandidat der bisherige Abgeordnete Damm in den Reichstag.

Während in den Städten die Wahlbetei­ligung relativ gut war, zeigte sich bei der länd­lichen Bevölkerung die größte W ahlMü­digkeit. Daher kommt es, daß in fast allen Be-

var Wahlergebnis in Vaden

wird in der „Germania" eingehend besprochen, heißt da u. a.:

dem Kinderhof Wegscheide", Vortrag von Mittelschul­lehrer P. Krupp 12.30—13.30: Don Kassel: Pfingst- Matinee. 15.30—16.30: Von Hamburg: Funkheinzcl- mannstunde. 16.45—18: Konzert des Rundfunkorchesters: Ein Strauß-Walzer. 18—19: Stunde des Mein-Ma'ni- schen Verbandes für Volksbildung. 19—19.30: Sport­nachrichten. 19.30—20.30: Geistlicher Konzert. 20.30: Pfingstkonzert.

weiß nicht, Arno, ich möchte ihn nicht, wenn ein junges Mädchen wäre. Einen Trinker zu ist immer eine gewagte Sache!" wendet die

Evangelischer Gottesdienst.

Pfingstsonntag, den 27. Mai. tsnlda Vorm 8 Uhr Pfarrer Weber. 9'/, Nbr Pfarrer Weber (Heil Abendmahl). — vleberftein Vorm. 9V« Uhr Pfarrer Dr. Fritsch — Srohenlübrr 10 Uhr Pfarrer Hatten, dorff — Bab Salzschlirf. Vorm. 10 Uhr Sup Ruhl.

P f i n g st m o n f a g, 28. Mai. Znlba. 8 und 9*/i Uhr Pfarrer Hnttendoiff. Amtswoche Pfarier Hatten- dorff. Bibelstunde fällt in dieser Woche au6.

„So, nun müssen Sie ablegen und dann zeige ich Ihnen das Haus."

Fröhlich plaudernd wanderten sie durch alle Räume, als sie das Giebelstübchen betraten, rief Leni sofort: „Die­ses muß der Mutter Zimmer gewesen sein: ich erkenne es sofort an ihrer Beschreibung. Sehen Sie dort, der Birnbaum, der mit seinen weißen Zweigen ans Fenster klopft! Wie oft hat sie mir von seinen süßen Früchten erzählt, die sie vom Fenster aus gepflückt."

Sie trat ans Fenster und blickte hinab in den Garten, der hinter dem Hause liegt. Warmer Sonnenschein über­flutete den im ersten Frühlingsgrün prangenden ©ar­ten. Leni sieht das alles, sie steht die Haselnußstauden, die an dem schmalen, silberschimmernden Bache stehen, die Fliederlaube, die übersät ist mit weißen und blauen Blütentrauben, deren schwellende Knospen kaum noch die leuchtende Farbenhülle ihrer Blüten zu bergen vermag. Alles, was die Mutter erzählt hat von dem Eden ihrer Kindheit ,vor Lenis Augen steht es nun so greifbar nahe, ihr Blick weidet sich in hellem Entzücken an dem früh- lingsfrohen Bild.

„Mutter, liebe-Mutter, nun begreife ich erst deine brennende Sehnsucht nach dem Paradiese deiner Kind­heit!"

Leni hat die Worte unwillkürlich ausgerufen, die Arme wie sehnsuchtsvoll durch das offene Fenster strek- kend.

Frau Schweder blickt gerührt auf das ergriffene Mäd­chen. „Ja, Kind, es ist nicht so leicht, die Heimat auf. zugeben, selbst wenn man dem geliebten Mann in die Ferne folgt. Ich hatte auch anfangs Heimweh nach den Meinen, trotzdem es bei uns nicht halb so schön war als hier: aber Heimat ist und bleibt eben Heimat und mir schwerblütigen Westfalen kleben erst recht an der Scholle, auf der mir geboren sind!"

Sie legt wie tröstend den Arm mütterlich um Lenis Schulter. „So, Kind, nun wollen wir aber mal zum Kaffeetisch gehen, das Umhersteigen macht müde!" sagte sie bann fröhlich, um Leni auf andere Gedanken zu brin­gen. „Ich darf doch Leni zu Ihnen sagen, das Fräulein klingt mir so steif."

Der Kaffeetisch sieht gar einladend aus; auf der blil­ienweißen Decke stehen die blaugeblümten Tassen, ein

2. Blatt.

Druck her Fuldaer Mcflenbtudetel, Fulda

Sur vayern-wahl

schreibt die Bayer. Volkspartci-Korrespondenz:

Die erste Frage nach der Wahl ist die, wie wird die neue Regierung und wie die neue Re­tz i eru n gs k o a l i t i o n aussehen? Man kann zunächst nichts anderes tun, als die durch den Wahlausgang geschaffenen Möglichkeiten zu be­trachten. Die entscheidenden Körperschaften, die neuen Landtagsfraktionen, müssen ia erst kon­struiert werden. Erst wenn sie zusammengetreten sind, kann sich ein politischer Wille entfal­ten.

Eine Tatsache steht nach dem Wahlergebnis fest, daß ohne die Bayerische Volkspartei in Bayern keine Regierung gebildet werden kann. Das ist vom Standpunkt der Bayerischen Bolkspartet keine absolut erfreuliche Feststellung. Der Zwang, kontinuierlich die Regierungsverantwvrtung in einer parlamentarisch regierten Demokratie zu tra­gen, ist ein großes Opfer für eine Partei. Nur der unerschütterlichen Gesundheit der Bayer. Dolks- partei fft es zu verdanken, daß sie trotz ihrer langen Regierungstätigkeit im großen und ganzen ihren zahlenmäßigen Stand behauptet hat. Jede an- d e r e Partei, die nicht von der inneren Struktur der Bayerischen Volkspartei fft, hätte längst versagt. Vom reinen Parteistandpunkt aus ge- sehen wird sich die Bayerffche Volkspartei demnach unmöglich nach der Ehre der Regierungsbildung reißen können, umsoweniger als sie bei den Wahlen von einem Teil der bayerffchen Wählerschaft im Stich gelassen worden fft, der gewohnt ist, an die bayerffche Staatspolitik die größten Anforderungen zu stellen und der den guten Willen der Bayer. Blffkspartei immer nur nach den Erfolgen beur- teilt, die sie im Kampf gegen eine Welt von Fein- den gegenüber der bayerffchen Sache zu erringen vermög. Wäre all die Kraft der Kritik an der Bayerischen Dolkspartei, die unter dem Deckmantel der Sorge um die bayerische Sache geübt ivorden fft (siehe „Fränkischer Kurier*! Red.), in posiffver Arbeit für die größte bayerische Partei umgesetzt worden» dann wäre tatsächlich eine Tat für Bayern geleistet worden.

Nach der bisher festgestellten Mandatzahl ist im kommenden bayerischen Landtag rein zahlenmäßig eine dreifache Koalttionsmöglichkeit vorhanden, zu­nächst die Wiederherstellung der asten Koalition, wie sie bis zu ihrem faktischen Bruch durch ben Bauernbund bestand. Die zweite Möglichkeit be­steht in einer Konbinatton Bayerische Dolkspartei, Bauernbund und Sozialdemokraten, die dritte Möglichkeit wäre eine Mehrheitsbildung durch Bayerffche Dolkspartei und Sozialdemokraten al­lein. Man sieht daraus, daß die reine Koalitions­arithmetik im neuen Landtag einen weiteren und freien Spielraum haben wird.

Es steht unerschütterlich fest, die neue Koalition muß ein festes Programm haben. Ein Programm unter dem der Name der Bayerischen Volkspartei steht, kann nur ein Programm sein auf die Er­haltung des bayerischen Staates und auf die Erhaltung der förderalfftischen Grundlage des deuffchen Reiches hinzielenden Politik zur Grundlage bienen kann.

JV» 122.

Samstag, den 26. Mai 1928

Fassadenputz • Innenstuck Rabitzarbeiten Leichte Zwischenwände Baumaterialien Reparaturen

Mutter ein.

„Aber Mutter, fei doch kein Hasenherz! Wegen dem bißchen Trinken würde ich ihn schon nehmen. Der Mensch muß doch eine Frau haben. Wenn nun alle Mädchen so dächten wie Du?"

„Das wäre sehr gut, Herr Schweder; denn wenn kein Mädchen einen Trinker nähme, so würde sich man­cher das Trinken abgewöhnen, denn eine Frau", fügt Leni mit schelmischem Lachen hinzu, „wollen doch di» meisten gerne haben."

Schon fielen die Strahlen der Abendsonne schräger durch das dichte Gezweig der Kastanienbäume, die vor dem Fenster stehen, als Leni sich zum Abschied an­schickte.

„Kommen Br" echt bald wieder zu mir allen Frau!"

(Fortsetzung folgt)

„So, Peter, so laß ichs mir gefallen!" redet sie den Burschen an, der eben dabei ist, von seinen Händen die Spuren der getanen Arbeit zu entfernen. „Es muß Euch doch selbst in einer sauberen Küche angenehmer sein als in einer schmutzigen. Gebt mir gut auf die Mutier acht, morgen komme ich wieder."

Sie reicht auch dem Burschen die Hand, worüber der­selbe vor Freude rot wird.

„Nichts für ungut, und seien Sie mir nicht böse, daß ich vorhin so barsch war; aber man wird eben so, wenn man nichts zu essen und keine Arbeit hat."

„Die Arbeit kommt schon, wenn Ihr nur guten Willen habt", tröstet Leni, „nun denn bis morgen".

Leichtfüßig eilt sie quer durch den Wald zur Försterei. Sie freut sich wirklich auf die Stunden, die sie dort zu- bringen darf.

Frau Schweder steht schon vor der Haustür, sie sieht ihrem Gast entgegen. Da sie aber glaubt, Leni komme direkt von zu Hause, so blickt sie nach einer anderen Rich­tung hin und Leni hat Muhe, die Frau und ihre Um­gebung näher zu betrachten.

Frau Schweder ist eine größere, kräftige Frau, noch sehr rüstig und tatkräftig. Schlicht gescheiteltes, blondes Haar umgibt das rundliche, freundliche Gesicht mit den Paradiesäpfelbacken. Eine große, helle Küchenschürze über dem dunklen Wollkleid gibt der ganzen Erscheinung etwas hausftaulich Anheimelndes.

Das Forsthaus ist bis zum Dachfirst, den drei mäch­tige Hirschgeweihe zieren, von Efeu überwuchert. Vor dem Forsthaus dehnt sich ein saftiger .von schmalen Fuß­wegen durchzogener Rasen aus, ein mächtiger Nußbaum breitet seine Zweige weithin aus. Auf den jungen Obst- bäumen liegt es wie weißer und rosiger Schnee, die warme Frühlingssonne hat die jungen, zarten Blüten wachgeküßt zu frohem Leben. Erst als Leni der För- ftersfrau schon ganz nahe ist, gewahrt diese sie.

„Ei, sieh da, Fräulein Leni, da sind Sie ja schon! Ich erwartete Sie dort vom Fahrweg her."

Sie begrüßt ihren Gast recht herzlich und führt ihn dann in den Hellen, mit Rehgeweihen geschmückten Flur.

„Ich war schon bei Tennhofs", erwiderte Leni nach der Begrüßung, „dann bin ich quer durch den Forst ge­gangen."

und Segen. ’/tlO Kathedralamt mit Predigt. V-12 letzte bl. Messe mit Pred. v,2 Pfinastandacht. 4 Ubr Abendandacht mit Segen. Um 7 Uhr Maiandacht mit Seien. Mittwoch, Fieitao, Samstag Quatemberfasttage — Stadtpfarrkirche. FesttaoSgottesdienste: 6 bl. Messe und Ansprache. 6'/« bL Messe. 8 erster SchulaotteSdienst, Predigt und Komm, der Kinder 9V« Pfarramt und Predigt. 11 zweiter Schulgottesdienst und Pred. 2'/, Pfingstandacht. 8 Maiandacht. Die bl. Kommunion wird von 5'/«—70, jede halbe Stunde gespendet, außer dem um 8V, und 9V« Uhr WerkiagSgotteSdienste: 0, 6'/>, 7*1« und 8 Uhr. Mittwoch, -treitai, Samstag sind Quatemberfasttage. DeS Morgens 6 Ubr Beichte. Donnerstag Abend 8 Ubr feiert. Schluß der Maiandacht. Freitag ift Herz-Jesu-Freitan. Deswegen Donnerstag nachm. 5 Uhr Beichte. Nächsten Sonntag um 8.20 Uhr feierliche Prozession zum Grabe des hl. Bonifatius. — Pfarrkirche $um hl Seift 7 Frühmesse. 8 Hochamt und Predigt. 3 dl $tinbergotte5bienft und Ansprache. Um 8 Uhr Maiandacht. Donnerstag 4—6 Uhr Beichte. 8 Uhr feiert. Schluß der Maiandacht. Am Freitag ist Herz-Jesu- ^reitag. 7 Herz-Jesu-Amt, abends 8Andacht.— Stitbbofslnpttte am Lrnnzosenwälchen Pfingstmontag ist die Goltesdienstordnung tote an den Sonntagen. — Frauenberg. Hl. Messen von 5 Ubr (mit Maiandacht) bis 7 Ubr. 8 Uhr Singmefse mit liturg. Gebeten 9 Uhr Levitenamt. 2 Uhr Predigt, Andacht und Um­gang für die Füyf-Wunden-Bruderschaft.

Neuenberg. V»9 Amt mit Predigt. — Lehner; Um 8 Uhr Amt mit Pred. — Dleierrhan. */-9 Amt mit Pred.

Dien Stag, 29. Mai. Frauenberg. Gegen >/,7 Levitenamt mit sakram. Segen.

Donnerstag, 31. Mai. grauenberg. Fest bet hl. Anaela Meiici, Jungfrau vom 3. Orden Schluß der Maiandacht. Nach der 5 Uhr-Meffe Te Deum und sakram. Segen.

Freitag, 1. Juni. Herz-Jesu-Freitag. Frauen­berg. Aussetzung des Allerheiligsten von 5 Uhr morgens bis 5 Ubr abends zur Anbetung de» göttl. Herzens Jesu. 9 Uh- Levitenamt. Nachm. 4 Uhr «ühneandacht mit Predigt und Umgang. (Die Herz-Jesu-Andacht am Abend fällt heute au8).

Samstag, 2. Juni. $tauenbetg. Nachm. ViB feiert. Vesper mit sakram. Segen.

Lims Daiererbe.

Roman von Äarola Hellmuth.

19) -------- ... .

„Mutter, hier ist die Jungfer Leni vom Barkamps- hof, sie will Euch etwas bringen."

In den mit blau und rot gewürfeltem Kattun über- jogenen Kiffen lag Frau Tennhof; graue Haarsträhnen umgaben ein welkes, schmales Gesicht, eine verarbeitete, knochige Hand streckte sich der Eintretenden entgegen.

„Sungfer Leni, es ist gut, daß Sie kommen. Sie müssen es dem Jungen nicht übel nehmen; ich habe seine groben Worte wohl gehört, aber er meints nicht so schlecht. Er ist mit den Barkamps in Streit, weil sie ihn damals nicht wollten zur Sägemühle gehen lasten.

„Recht hat der Schulze ja gehabt: ich Habs auch einge­sehen, aber damals lockte einem bas viele (Selb."

„Regt Euch r nicht darüber auf, Frau Tennhof. Seht, die Tante chickt Euch allerlei Gutes, damit Ihr bald wieder aufstehen könnt."

Frau Tennhof streift sich mit dem Handrücken über die feuchtgewordenen Augen.

„3a, die Frau meints gut, sie ist die Uebelfte nicht. Bei ihr können es die Leute wohl aushallen, wenn sie auch manchmal ein bißchen viel schimpft."

„Ja, die Tante meints gut, und der Onkel auch", erwidert Leni, „doch wo ist der Peter geblieben? Er könnte Euch wohl in den Sessel setzen, damit ich mal ordentlich das Bett aufschüteltn kann."

Sie ruft Peter, der auch bald erscheint; dann räumt sie im Zimmer auf, erfrischt die alte Frau und schickt sich zum Weitergehen an.

„Morgen komme ich wieder, Frau Tennhof. Hoffent­lich haben wir Euch bald wieder munter!* meint sie, der alten Frau die Hand reichend.

„Meinen besten Dank, Jungfer Leni, und sagen Sie auch Frau Barkamp ein herzliches „Vergelts Gott!"

Leni nickt der alten Frau noch einmal freundlich zu, dann geht sie in die Küche hinab. Unwillkürlich muß sie lächeln, als sie sieht, wie sauber die Küche aufge­räumt und aefeat ist.

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Radio-proqramm.

Samstag, den 26. Mai 1928.

13—14.00: Von Kassel: Schallp'atten-Konzert. 15.30 bis 16.00: Die Stunde der Jugend (unter Leitung von Mittelschulrektor K. Wehrhan): Aus dem deutschen Lie­derkranz, Liedervorträge Frankfurter Schulen Kurfür­stenschule. — Chorleiter: M. Lucke. 16 30—17 45: Kon­zert des Rundfunkorchesters: Alle Tanzmusik. 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. — Aus dem Roman „Auf zwei Planeten" von Kurt Laßwitz. — Sprecher: O. W. Studtmann. 18.15—18.30: Dereinsnachnchien und an­der« Mitteilungen. 18.30—18.45: Der Briefkasten. 18.45—19.15: Funkhochschule (Abteilung Literaturwis­senschaft): „Das ältere deutsche Puppenspiel" 2. Teil, Vortrag von Prof. Dr. Hans Naumann. 19.15 bis 19.45: Stenographischer Fortblldungskurfus für An­fänger und Fortgeschrittene. (Diktat von 80 Silben auf- märts). — Anfragen sind zu richten an Georg Kalis, Bergerstraße 3731. 19.45—20.15: Stunde des Frank­furter Bundes für Volksbildung: .Pfingsten in der Frankfurter Dialektdichtung", Vortrag von Tonrad Hub. 20.15: Doppelselbstmord. Bauernposte in 3 Ak­ten von Ludwig Anzengruber. Anschließend: Tanzmusik auf Schallplatten.

Sonntag, den 27. Mai 1928.

8—9: Morgenfeier, veranstaltet vom Wartbur^ner« ein E. V., Frankfurt a. M. 11.30—12: Die Eltern­stunde (unter Leitung von Dr. Fleisch und Mittelschu.1- rettor K. Wehrhan): „Erlebnisse und Erfahrungen in

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ganzer Berg duftender Waffeln, den Hanna, das Mäd­chen, soeben ftischgebacken aus der Küche bringt

Frau Schweder nötigt ihren Gast in das hochlehnige, geblümte Sofa, dann gießt sie den braunen Trank ein. Im selben Augenblick kommt auch der junge Förster herein.

„Na, hier lasse ich's mir auch gefallen!" sagt er la- chend. „Bei Kaffee und Kuchen könnt ihr es wohl aus­hatten."

„Ja, mein Junge, Du kannst ja mithallen, wenn Du willst; aber erst begrüße unseren lieben Gast!"

„Eile mit Weile, Mutter! Ein jedes Ding will feine Zeit haben und ein gutes Ding noch extra. Also, Fräu­lein Leni, herzlich willkommen in der Försterei!"

Lachend reichen die jungen Leute sich die Hand und unter munterem Geplauder wird der Kaffee eingenom­men. Leni berichtet auch von ihrem Besuch bet Tenn- hofs.

„Er ist gar kein so übler Kerl, der Peter, wenn er nur bald eine tüchtige, resolute Frau fände! Die würde ihm das Trinken schon wieder abgewöhnen!" meint der

Sark sind leider die Verluste des Zen- t r u m s. Sie betragen 45 876 Stimmen. Die Ursachen sind unschwer festzustttlen. Ein grö- ßerer Teil der Zentrumswähler ist der Urne ü b er­

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Sozialdemokraten I zirken die Wahlbeteiligung hinter derjenigen des Jahres 1924, ja sogar vielfach hinter derjenigen

«acholischer Sotterdlenft.

Sonntag, 27. Mai. Pfingstfest. Hulda Dom. 1. Beichtgelegenheiten sind: Samstag morgenS von '/,6 Uhr ab; nachmittags von 2—3 für Kinder; von Vi5—7 und von Vi8 Uhr ab für Erwachsene; Sonntag morgens von 1i«6 Uhr ab. 2. SonntagSgotteSdienste: V16, 6, */«7 und 7 Uhr bl. Messen mit Gelegenheit zum Empfang der hl. Kommunion. 6 hl. Messe u. Komm, des MüttrrvereinS 8 Uhr Pfarramt mit Predigt und Segen, Komm, der diesjähr. Erstkommunikanten. VilO Bischöfl. Hochamt. */<12 letzte hl. Messe mit Predigt. Vi2 Pfingstandacht mit Segen. */«3 Predigt u. Andacht mit Segen für den Mütterverein. Um 4 Uhr Bischöfl. Vesper mit Segen. Nach der Vesper Beichtgelegenheit. Um 7 Uhr abends ist eie Matandacht mit Segen. 3. WerktagsgotteSdienste: Jeden Morgen von V«6—7 Uhr halbstündlich hl. Messen mit Austeilung der hl. Kom. V«8 Uhr PfarrgotteSdienst mit hl. Kommunion. 9 Uhr letzte hl. Messe mit Austeilung der hl. Kommunion. Jeden Werktag abends um V-8 Uhr Maiandacht. — Stadtvsarrttrch«. Kollekte ist für die Glocken. Beichtgelegenhert: SamStag nachm. von 3—7, 7V«—8Vi, Sonntag früh 5'/»—7 Uhr. Festtags-Gottesdienste: 6 hl. Messe und Ansprache, 6V« hl. Messe sund Komm, der Frauen und Mütter. 8 Uhr erster Schulgottesdienst, Predigt und Komm, der Kinder. Um 91/» Festpredigt, feiert. Hochamt mit Chorgesang. 11 zweiter Schul- gotteSdienst und Predigt. 2*'i sakram. Pfingstandacht. 4V» Uhr Beichtgelegenheit. 8 Maiandacht. Die heilige Kommunion wird von 5»/«—70» jede halbe Stunde gespendet, außerdem um 8V» und um 91/« Ubr. — Pfarrkirche zum heiligen Seift. Titularfest. Vollk. Ab- laß. 7 Frühmesse und Ansprache. Kommunion des Müttervereins. 8 Levitenamt und Festpredigt. ’/»ll Kindergottesdienst und Ansprache. V»3 Uhr Andacht mit Predigt für den Mütterverern. Von 4—6 Uhr nachmittags Beichtgelegenheit. Um 8 Uhr Maiandacht. — St. Stnrmius-psarrftrche. Vt8 Komm.-Austla. >/,8 Früh- messe mit Predigt. Kommunion des MüttervereinS. 9 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachm. um l/»2 Uhr Pfingstandacht mit Segen. Gelegenheit zur hl. Beichte ist Samstag und Sonntag morgen von 6 Uhr an, Samstag nachmittag Beichtgelegenheit ab 4 Uhr. — llbteikirche der Benediktinerinnen. Pfingstsonntag und -Montag 6 stille Messe, */i9 Konventamt, 3 Vesper. — kserz-Zesu-ffeim. 8 Uhr Amt und Predigt. Nachm. |2 Uhr Andacht und Segen. Werktags ist die hl. Messe um 6. Mittwoch 8'/« Uhr Segensandacht. — Zriedhosr- kapelle am Zranzoienwäldchen. Sonntag: 6V« Uhr HI. Messe mit Ansprache und Komm.-AuStlg. Werktags: 6Vi Uhr hl. Messe mit Kommunion • Austeilung. — SeoeriftfrAe. 7 hl. Messe. 8 OberreaischulgotteSdienst. — Frauenberg. Ablatztag und Generalabsolution für die Terziaren. Hl. Messen von 5 Ubr (mit Maiandacht) bis 7 Uhr. 8 Uhr Singmesse mit Predigt und liturg. Gebeten. *A9 Uhr feierl. Terz, darauf Levitenamt mit Aussetzung und Festpredigt nach dem Evangelium. 2 Uhr Festandacht zu Ehren des hl. Geistes mit Segen.

Benenberg. ’/>9 Amt mit Predigt. — Zehnen. Um */«10 Uhr Amt mit Predigt. — vieler,Han. Um 8 Uhr Amt mit Predigt.

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