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Sam-tag, den 12. Mai 1928.
suioaer Leitung
2. Blatt.
*"♦"* Dratf der Fuldaer Ackiendrvckerei, Fulda
leib-, Bett-. Tisch- and KDchenWhe Leinen- und Bnumwollwnren Gardinen
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yunft 6 ein katholischer Beamter stellen muß, in I messe mitPrebl^t. Komm, der Jünglinge u.yungtnännet I
«rettag abend um 8V« Uir Bibel, und Gebetstunde. ES ist jedermann he,glichst eingeladen.
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Gottesdicnstordnuna
Wie wird das Wetter?
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Schriftleiter: Dr. phil. Johannes Kramer
Hildebrand, ein bildhübsches, schlankes Mädchen mit üppi- S
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Karola Hellm
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ist er geworden, da
drüben
bei
sagt Wisken zu der
Großrnagb.
Roman von
8]
„Ein ganz Feiner
verschaffen will.
A. Gehlen, Generalpräses.
A. Asmuth, DerbandsvorfitzenLer.
gen, blauschwarzen Flechten, sitzt neben Dietrich, zwei jüngere, nicht minder hübsche Schwestern haben stch einen bequemen Schaukelstuhl an die Brüstung der Veranda gezogen. Herr und Frau Hildebrand, beide sehr vor. nehme Erscheinungen, sitzen neben dem jungen Paar am Tisch, während Erich, der Sohn, soeben mit neuen gefüllten Flaschen die Veranda betritt.
..Nein, Erich, alter Junge, jetzt ist es genug, ich tnufc nach Häufel' bemerkt Diettich lachend, seine Hand auf das Glas legend, das Erich eben wieder Men will.
„Du weißt doch, bei uns heißt es mit den Hühnern aufstehen, da muß man auch mit ihnen schlafen gehen.'
„Aber ich bitte dich, Dietrich, du brauchst doch nicht so früh aufzustehenl Da» überlaß doch deinen Leuten!'
„Mein alter Herr würde schöne Augen machen, wenn ich in den Tag hinein schliefe. Bisher war er stet» der erste des Morgens, nun muß ich ihn ablösen.'
„Siehst du, Erich!' spricht Luise jetzt mit spöttischem Lachen, „Herr Barkamp beginnt seinen Tag früher als du. Es könnte dir auch nicht schaden, wenn du des Morgens ein wenig früher aus den Federn kröchest.'
„O, bitte, bin ganz deiner Ansicht, mein schönes Schwesterlein! Rur meine ich, was dem Einen recht ist, ist dem Andern billig. Mache du also mal den Anfang mit dem Frühaufstehen!"
Deutschland nur beim deutschen Zentrum sowie bei der bayerischen Vq, lkspartei erfüllt sind.
Daher ruft der gesamte Vorstand die Kollegen auf, bei den bevorstehenden Wahlen diesen Par- teien ihre Stimme zu geben. Ein sehr großer Teil unserer Freunde hat Jahre und Jahrzehnte lang in allen Instanzen der Zentrumspartei und vor allem in der Kleinarbeit feste Treue bewiesen. So wird cs auch in Zukunft bleiben müssen, wenn stch die katholische Beamtenschaft an der vaterländischen Aufbauarbeit gewissenhaft beteiligen und sich selbst staatsbürgerliche und politische Gel-
regelt, ebenso wie auch der Erfolg nach begonnener Einführung schwankt. Vielfach haben die Leh- rer und älteren Kinder — ähnlich wie in Deutsch, land — die Aufsicht bei der Milchausaabe übernommen In Los Angeles wurden 1923 pro Tag 560 000 Flaschen Milch an Schulkinder verteilt — das Quantum war 1927 auf 3 404 000 Flaschen gestiegen. In 80 Prozent aller Schulen von Los Angeles wird Milch an Kinder ausgegeben. Die glicht eines großen Teils der Lehrerschaft der- i igen Schulen, an denen Milch verabreicht wird, geht dahin, daß die Gesundheit, die Aufmerksamkeit in den Unterrichtsstunden und die Disziplin der Schüler und Schülerinnen merklich durch den täglichen Milchgenuß gebesiert worden sind. Das gleiche wird auch für die Büros und Fabriken fest- gestellt, in denen Milch regelmäßig an di« Arbeiter gegeben wird.
Ehe Luise eine Antwort geben kann, mischt sich Frau Hildebrand ins Gespräch.
„Keinen Zank, Kinder, ich weiß, wenn e» von euch verkannt würde, so stündet ihr beide mit den Leuten auf. Luise hat mich übrigens schon ein paarmal gebeten, mit den Mädchen aufstehen zu dürfen-, ich erlaubte es bisher nur noch nicht, weil unsere Mamsells sich dann vielleicht gekränkt fühlen könnten.'
Einen Augenblick steht Luise die Mutter sprachlos an ob der augenscheinlichen Lüge, doch ste ist nicht dumm, ie begreift schnell, worauf die Mutter hinaus will. So enkt sie anscheinend in bescheidener Verlegenheit den Kopf und murmelt leise: „Ach, Mutti, du mußt meine kleinen Geheimnisse nicht ausplaudern."
Dietrich blickte frohgemut auf das junge Mädchen. „Ganz recht, Fräulein, mit den Hühnern oufzustehen, das macht frisch und arbeitsfreudig und eine tüchtige
* Milchverbrauch in amerikanischen Schulen. Nach neueren Feststellungen des National Dairy Concil trinken in den Vereinigten Staaten nicht weniger als 20 Prozent aller Schulkinder regel- mäßig Milch in der Schule. Die Milch wird den Kindern meist in ^-Liter-Flalchen geliefert. Die Anlieferung, Verteilung der Milch ufro. ist nach den örtlichen Verhältnissen ganz verschieden ge
und der Kinder de« 7. Schuljahres, st,10 Hochamt mit Predigt. »,11 Christenlehre. Um ’/r3 * * * 7 Uhr Se enSandacbt Gelegenheit zur hl. Beichte ilt Samstag und Sonntag morgen von 6 Uhr an, Samstag nachmittag Beicht. Gelegenheit ab 4 Uhr. - Nbteikirche der Benehihlfnerimten SonntaoS 6 Konventamt, 3 Vefoer; werkta 'S 6 stille Messe, st.» Konventamt, 3 Ve>per — f)en-3efu-6elm 8 Amt und Predigt. 2 Andacht und Segen. Werktag« ist die hl. Melse um 6 Mittwoch Segensandacht. — ^riedhotrkapelle am firanio enmaibd)en Sonntag- «</, bl. Messe mit Ansvrache und Komm. AuStlg. Werktag«: ist/, ITbr hl. Messe mit Kommunton > Austeilung __
Severikirch«. 7 bl. Messe S Oberreal IchulgotteSdienst. — Frauenberg. Ablaßtag wegen de« bestes de« hl. Petrn« Reaolutu«, Bekenner vom 1. Oben. Hl. Messen von S Uhr (mit Maiandacht) bi« 7 Uhr. 8 Ubr Emgmesse mit Predigt und Muro. Gebeten 9 Uhr Hochamt mit Pred. 2 Uhr Andacht für die Bittwalltahrt der Stadt- Pfarrei, '/.h Andacht für die Bittwallfahrt der Dom. Pfarrei. iDie Klosterkirche wird für die Teilnehmer der Bittwallfahrten reserviert) (Während des Monat» Mai wird jeden Morgen in der 5 Ubr.Mefle eine öffent- lltbe Maiandacht zu Ehren der allerseligsten Jungfrau Maria adgehalten).
Benenberg. V,9 Amt mit Predigt. — {ebnen. Um 8 Uhr Amt mit Predigt. - Dieter,ha«. Um st.io Uhr Amt mit Predigt.
$tauenberg. Montag, Dienstag und Mittwoch der Bittwoche denen >/,7 Ubr Bittprozesiion, 7 Uhr Bittamt DienSta, 8 Uhr hl. Messe zu Ehren de« hl. Anton,u« mit Aussetzung de« Allerheiligsten. Mittwoch nachm. '/,S Uhr feierliche Vesper mit sakram. Segen.
Hausfrau muß früh anfangen, sich zu bilden. Doch, nun muß ich unbedingt gehen, sonst ist womöglich die Tür verschlossen!" lacht Dietrich.
Witterungsaussichten für Samstag: Zunehmende Besserung der Witterung.
Evangelischer «oktesdienft.
Sonntag, 13. Mai. Rogate. g«!ba. Corrn. 8 und 9'/, Uhr Pfarrer Hottendorfs. I Ubr Kinder- gottessienst. In dieser Woche kein e Bibelstunde. Amt«, woche Pfarrer Hattendorfs. - Bab Salzschlirf. Borm. W« Uhr Pfarrer Weber.
«»angel. lande, ltirchl. Gemeinschaft, 5nlda, Bnttlarstr. 17.
Sonntag. 13, Mai. Abend» 8 Uhr Bibelstunde.
St verabschiedet sich freundlich von allen Famillen- gliedern, die ihn bi» zur Haustüre begleiten. Luisen, Hund Hütt er einen Augenblick länger als notwendig und feine Stimme wird unwillkürlich wärmer, al» er zu ihr spricht. —
Al, Diettich gegangen und die FamiNe auf die"Veranda zurückgekehrt ist, stürzt Frau Hildebrand hastig über die noch vollen Weinflaschen her.
„Welche Idee von dir, Erich, noch zwei Flaschen Wein heraufzuholen, ich meine, ihr haltet gerade genug getrunken."
»Ach was, die beiden Flaschen laß un» nur noch teeren!" fagt der Hausherr ärgerlich, „übrigens ist die eine ja schon angebrochen."
„Die Flaschen werden wieder in den Keller gebracht. Was meint ihr denn. Für jeden lumpigen Besuch kann ich doch keinen neuen Wein bestellen und mehr als sechs Flaschen liefert Hartmann nicht mehr auf Borg"
Bei den Worten lumpigen Besuch ist Luise aufgefahren. „Das verbitte ich mir, Mutter! Dietrich ist mein zukünftiger Bräutigam, den hast du nicht mit so beleidigenden Ausdrücken zu bezeichnen."
„Künftiger Bräutigam ist gut!" lacht nun Lilly, die Zweitälteste, ein blondes, munteres Ding. „Weißt ja noch gar nicht, ob der junge Barkamp anbeißl."
„Behalte deine Weisheit für dich, du Krabbe, du wirst ja gar nicht gefragt!" fährt Luise los. „Für euch ist es übrigens längst Zeit, ins Bett zu gehen."
jawohl, für die zwanzigjährigen Backfische, die mit Gewalt jung gehalten werden, bis das Fräulein Schwester einen Mann aufgegabelt hat!" spottet Lilly wieder.
„Nun ist, genug, mit der Zankerei, marsch, nach oben!" poltert der Hausherr. „Frau, wo hast du die Zigarren gelassen?"
„Die habe ich weggeschlossen!" erklärt Luise in aller Gemütsruhe. „Die teuren Zigarren können nur her- vorgeholt werden, wenn Besuch kommt.
(Fortfetzung folgt.)
Frankfurter Gver.
Samstag, 12. Mai, 19 X Uhr: Eosi fan tutte.
Sonntag, 13. Mai, 15 Uhr: Madame Butterfly. 191# Uhr: Der Zigeunerbaron.
alter Knabe wie du, giftet sich immer, wenn die jungen Leute was sagen."
„Laß dich jung hängen, dann wirst du nicht alt, du vorwitzige Trine, du! Hast immer das größte Wort! Wart nur, die Herrschaft hörts noch mal und bann hats für dich dreizehn geschlagen."
„Kannst es ihr ja gleich einmal stecken, bann weiß sie es ja!" höhnt die Gemaßregelte mit krebsrotem Kopf, als sie das Kichern der Andern hört. „Ja, ihr!" fährt sie höhnisch herum, „ihr seid auch richtige Duckmäuser. Du hast ja eben selbst noch gesagt, der junge Bauer schiele sich schon auf die Gutsbesitzerstochter heraus."
Heinrich lacht grimmig auf.
„Ja, hat sich was mit Gutsbesitzern! Herren von Habenichts sind sie, die Hildebrands. Fremdes, zugelaufenes Volk, dos von guter, alter Art nichts weiß!" ereifert sich der Alte.
„Ei, Heinrich, sieh, du kannst ja auch deinem lieben Nächsten was am Zeuge flicken!" sagt Wisken mit dem unschuldigsten Gesicht von der Wett, indes jedoch in ihren braunen Augen tausend Spotteufelchen funkeln. Eilig aber rettet sie sich hinter die große Tennentür, als sie sieht, daß Heinrich feine großen Holzschuhe auszieht, um damit nach ihr zu werfen. •
Sums, fliegt der Holzschuh vor die Tennentür, um dann durch den starken Anprall auf den steinernen Hof zurückgeworfen zu werden. Ein klaffender Riß geht mitten durch den Holzschuh.
Ein mutwilliges Lachen von der Tennentür her quittiert für den verfehlten Wurf: Rex. der Hofhund, kommt kläffend aus seinem Haus hervor und sucht die kreischende Wisken am Kleide zu erfassen.
Heinrich murmelt: „Jnfamigte Giftkröte!" Dann sucht er mit seinen anderthalb Holzschuhen seine Schlafkammer zu erreichen. Sein Aufbruch ist auch für die anderen eine Mahnung, sich ins Haus zu begeben, und als ein halbes Stündchen später der Mond neugierig durch das Laub der dunklen Eichen schielt, sieht er nur leere, verlassene Bänke.
Bei Hildebrands aber beginnt nun erst die Freude. Man sitzt auf der hübschen, von Klematis umrankten Veranda, mattes Licht fällt aus einer fliederfarbenen Glaskrone auf die fröhlich zechende Gesellschaft. Luise
Nalhottsche wett.
= Die Katholiken in Amerika. „Dfficial Eathokic Direktor", das katholische Jahrbuch für 1928, gibt für bas gesamte Gebiet der Vereinigten Staaten eine katholische Bevölkerungsziffer von 19 658 049 an. Im Ver- lüeich zur Zahl des Vorjahres ergibt sich ein Zuwachs oon 205 000 Seelen: die Konvertiten de» letzten Jahres betrugen 33 991. Katholische Kirchen zählt man 18 295, Priester 25 775, von denen 4 Kardinäle, 13 Erzbischöfe, 99 Bischöfe sind. Da» Jahrbuch verzeichnet ferner 136 theologische Seminare mit 14 452 Alumnen. Die Zahl der katholischen Schüler beträgt 2 281 837. Es bestehen
ttalhol. Beamtenschaft und Wahlen.
Der Vorstand des Verbandes kath. Beamten- »ereine Deutschlands, Sitz Köln. Magnusftr. 13, wendet sich mit folgendem Wahlaufruf an die katholische Beamtenschaft:
Ustk-r politischer Mllel
1. ffite alle katholisch-sozialen S-tandesvereine, so hat auch der K. B. V. neben anderen Aufga- den die e i n e große und wichtige zu erfüllen: in feinen Mitgliedern echt« gewissenhafte Staatsbürgergesinnung zu wecken und zu pflegen. Verbann und Vereine haben daher vor den Wahlen die ernste Gewisfenspflicht, die Mitglieder aufzurufen und anzuleiten zu gewissenhafter Erfüllung ihres Staatsburgerberufes.
2. In dem demokratischen Dolksstaate ruht die Gewalt und das Recht zur Staatsführung in den Händen der Bürger. Diese werden sich daher den Aufgaben des politischen Lebens nicht entziehen, wenn sie lebendige Glieder der Volksgemein- schäft sein wollen.
3. Bei der bevorstehenden Reichstagswahl handelt es sich darum, eine tüchtige und gewissenhafte Volksvertretung nach Berlin zu entsenden, aus der eine feste, die Wohlfahrt und den inneren und äußeren Frieden sichernde Regierung bestellt wer- den kann. Dem neuen Reichstag und der neuen Regierung soll für die nächsten vier Jahre das Schicksal des deutschen Volkes anvertraut fein.
4. Die Beamten als Diener der Gesamtheit, als ausführende Organe des staatlichen WUlens sollten ein doppelt großes Interesse haben an der Weiterführung einer starken, friedfertigen und volksfreundliche Politik. Rur eine solche Politik kann das allgemeine Dolkswohl wie auch den notwendigen sozialen Aufstieg des Beamtenstan- des sicher stellen.
5. Diele und große Gruppen der Beamtenschaft sind infolge der Befoldungskämpfe mit Recht ver- stimmt und verärgert. Selbst die größte und ge- rechteste Erbitterung kann aber für denkende und gewissenhafte Staatsbürger und Beamte kein Grund fein, der Wahl fernzubleiben.
6. An die Partei unseres Vertrauens haben wir drei Forderungen zu stellen als StaatsbUr- ger, als Beamte und als Katholiken; Forderungen, die sich für bewußt katholische Beamte nicht von- einander trennen lassen, vielmehr eng verbunden sind. Als Staatsbürger verlangen wir ernste, fad), liche, gewissenhafte, nicht rein parteitaktische und demagogische Einstellung zur politischen Arbeit, praktische verantwortliche Mitarbeit beim Ausbau des sozialen Volksstaates, Sicherung und Förderung eines gerechten Friedens. Als Beamte ,or- dern wir Schutz und Pflege des Derufsbeamten- tums und seiner Rechte, gerechte Wertung der Be- amtenarbeit, organische Verwaltungsreform sowie Ablehnung jedes rein schematischen und übereilten Stellenabbaus. Als Katholiken endlich wollen wir, daß unsere Partei sich für den konfessionellen Frieden einsetzt, christliches Kulturgut zum Besten des gesamten Volkes pflegt, bei Stellenbesetzungen und Beförderungen sich vom Grundsatz wahrer Parität un£.r® katholischen Lebensgrundsätze odjtet und der Kirche, ihren Organen und Einrich.
®uf ihren Arbeitsgebieten volle Freiheit und Enffaltungsmöglichkeit gewährleistet.
7. Wenn auch ein katholischer Verband von Standesveremen fein politisches Gebilde ist und da- her keiner politischen Partei dienstbar sein kann so hält der Vorstand es doch für seine Gewissens- pflicht, vor den Wahlen klar herauszu'agen, daß
«acholischer Sottesdienft.
Sann taa, 13. Mai. Bittwoche. $Mlba. vom.
1. Beichtgetegenheiten sind: Samstaa morgen« von
''-6 Uhr ab; nachmittag« von 2—3 für Kinder; von */i5—7 und von Vi8 Uhr ab für Erwachsene; Sonntag morgen« von M Ubr ab. 2. SonntaaSgotteSdienste - */i6, 6, */»< und 7 Uhr hl. Messen mit Gelegenheit zum Empfang der hl. Kommunion. '/«7HI.Messen.Komm, de« Jugd - u. Junomännervereins in der Marienkaprlle. 8 Pfarramt mit Pred., Komm, her Kinder be« 7. Schul- jähre«. V,10 Kaiheoralamt mit Predigt. */«H (Ebrnteni. für die Jünglinge. */<12 letzte bl. Messe mit Predigt. 2 Uhr keine Andacht. 2 Christenlehre für die Jungfr. Um 4 Uhr nachm. Biltprozeffion nach dem Frauenberg, bortfelblt Andacht und Segen. Um 7 Uhr Maiandacht.
3. WerktaaSgotteSdienste: Jeden Morgen von */i6—7 Uhr halbstündttch hl. Messen mit Austeilung der hl.
Kam. V.8 Uhr Pfarr ottesdtenst mit hl. Kommunion.
9 Uhr letzte bl. Messe mit Austeilung der hl. Kommunion.
Jeden Wei ktag abends um */ 8 Ubr Maiandacht. — Stabtpfartftrdje. Beichtgelegenheit: Samstag nachm. von 3—7, 7*/i—8*/i, Sonntag früh 5*/«—7 Uhr. Sonntags. gotteSbfenfte: 5*1« hl. Messe undKomm. der Dienstmädchen- fonqregation. 6>« bl. Messe und Komm, der Jünglinge. 8 Ubr erster CchulgoiteSdienst, Pred. und Komm, de«
7. Schuljahre«. 9* 1 */« Pfarramt und Pred. 11 zweiter Schul ottesdienst und Predigt. I1/» Btttwallfahrt nach dem Frauenberg. 4 Uhr nachmittag« Andacht für die Dienstmädchenkonaregatton in der Severikirche. Abends 8 Uhr Maiandacht. Die heilige Kommunion wird von 5*/,—7*/i jede halbe Stunde gespendet, autzerdem um 8'/» und 9'/« Uhr. WerktagSgoiteSdienste; Vormittag« um 0, 6Vt, 7*|« und 8 Uhr. Mittwoch, Freitag, Samstag früh 6 Beichte. Jeden Abend 8 Uhr Maianoacht. — pfarrUrch« zum heiligen Seift. 7 Frühmesse und An. Ipiacbe. 8 Hochamt und Predigt, Komm, fui die Jung. Unge und de« i. Schuljahre«. */dl Kinder loiteSdienst und Ansprache. V.12 Christen!, der Jungfr. 8Maiandacht. Bor der Schulmesse, die 7'/« Uhr be unnt, noch eine hl. Messe um 6 Uhr früh täglich. Beichte: Anallen Wochen, tagen eine halbe Stunde vor dem Gottesdienst, an den Tagen vor Sonn. u. Feiertagen von 4-6 Uhr abend«. Kommunron.ÄuStlg.: An Werktagen vor und nach dem I Gottesdienst, an Sonn. u. Feieriagen auch im Hochamt. —
«en Rheinländern!", ....... 0„ _ öl„D„lUä„.
„Aber gut stehen tuts ihm, e» soll mich nicht wundern, wenn die Luise Hildebrand anbeißt. So einen Noblig- ten findet sie nicht alle Tage."
„Ach, die Hildebrand» ist doch viel zu alt für den Sieter! entgegnet die Großmagd wegwerfend. „Der kann sich noch eine Bessere aussuchen, wenn er mal freien will."
noch 615 katholische Spitäler, 147 Greisenasyle und 351 Waisenheime mit 51961 Pfleglingen. Die größte Katholikenzahl weist die Diözese Newyork auf mit 1273291.
in Zartheit, Eleganz und Qualität unöber'roff n. CI. Fleischmann, Nachf. C. Reitz neben der Pfarrkirche.
* Die diesjährigen Schloßbeleuchkungen .... Heidelberg. Schloßbeleuchtungen sind in diesem Sonvncr an folgenden Tagen vorgesehen: 27. Mai, 10. Juni, 31. Juli, 11. August und 6. Sep- fernher.
Nachdem ein kräftiger Tiefdruckwirbel über Finnland ostwärts abgezogen ist, hat sich über Mitteleuropa eine stoche Luftdruckverteilung hergestellt. Infolgedessen wird die Nordsttomung weiter abflauen, zunächst aber "°ch keine beständige Witterung zur Ausbildung tom-
Radio-Programm.
Samstag, den 12. Mai.
11.30: Don Kassel: Eröffnungsfeierlichkeit der „Grünen Maiwoche Kassel", verbunden mit der Ausstellung für Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau, Jagd und Fischerei. 14—15: Von Kassel: Schallplatten-Konzert. Aus aller Wett. 16.30—17 45: Konzert de» Rundfunkorchesters: F. Smetana (gelt 12. Mai 1884). 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde — Aus dem Roman „Auf zwei Planeten" von Kurt Laßwitz — Sprecher: O. W. Studt- mann. 18.15—18.30: Vereinsnachrichten und andere Mitteilungen. 18.30—18.45. Der Briefkasten. 18.45 bis 19.15: Don Kassel: „Der Städtebau von heute", Vortrag von Professor Sautter 19.15—19.45: Stenographischer Fortbildungskurs!!» für Anfänger und Fortgeschrittene (Diktat oon 80 Silben aufwärts) — Anfragen sind zu richten an Georg Kalis, Sergerftr. 373, I. 19.45 bis 20.15: Stunde des Frankfurter Bunde» für Volksbildung: „Persönliche (Erinnerungen an Liliencron", Vortray von Hugo Andresen. 20.15: Bunter Abend Anschließend bis 0.30: Don der Tanzklause: Tanzprogramm der Kapelle Pinkus-Langer.
Sonntag, den 13. Mai 1928.
8—9: Morgenfeier. 11—11.30: Die Elternstunde (unter Leitung von Dr. Flesch und Mittelschulrektor K. Wehrhan): „Doyelgeschichten, Erlebnisse mit unseren gefieberten Freunden zu Lust und Lehr', Vortrag von Rektor Ehr. Bartscher. 11.30—12 30: Dom Musensaal be» Mannheimer Rosengartens: Feier bes 25jähr De- stehens ber Mannheimer Festhalle „Rosengarten" 12.30 bi» 13.30: Don Kassel: Mittagskonzert. 13.30: Zehn- mmutenbienft für bie Lanbwirtschaft. 15.45—16.45: Die Stunbe ber Jugenb (unter Leitung oon Mittelschulrektor K. Wehrhan): Aus bem deutschen Märchenborn, vorgetragen von Hanna Längen: „Märchen aus 1001 Nacht". 16.45—18: Konzert des Rundfunkorchesters: Beethoven. 18—19: Stunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Dottsbttdung: „Frauengestalten der Bibel: Debora, Ruth, Esther, Judith", Dorlefungen von Gerdi v. Hirsch. Heydt — (Wiederholung der wegen Gewitterstörung am 29. April für den Sendebezirk ausgefallenen Rezitation). 19—19.30: Sportnachrichten. 19.30—19.45: Englische Literaturproben, vargetragen von Oberstudienrat Paul Olbrich. 19.45—20.15: Englischer Sprachunterricht, erteilt oon Oberstudienrat Paul Olbrich. 20.30: Sinfonie- Konzert. Werke von Schubert. Anschließend bis 0.30: Dom Eaf« Sacher: Tanzmusik.
Technik und Verkehr.
■= Drahtloses Gespräch London—ssava. (Eig. Funkm ) Der englische Staatssekretär für die Dominions, Amery, hatte am Donnerstag von feinem Zimmer im Unterhaus ein drahtloses Telephongefpräch mit bem zur Zeit in Java roeilenben Sekretär für bie Kolonien, Ormsvy Gore. Jede» Wort war deutlich vernehmbar. Die hol- limbische Regierung hatte bas Gespräch veranstaltet, um zu zeigen, baß es fetzt möglich ist, mit Hilfe bes Deam» Systems von Java nach Europa zu telephonieren.
„Hu, die Luise ist aber mächtig fein, und häßlich ist sie doch auch nicht!', meint Wisken wieder, „ich glaub, was ich glaub: bie Luise tut immer so freundlich zu unserer Frau, die bringt» schließlich fertig, daß sie Frau Barkamp wird."
Leni, bie ein paar Augenblicke bei ben Leuten brau- feen auf bem Hof gesessen, steht fröftelnb auf, um ins Haus zu gehen. Sie weiß selbst nicht warum, aber bas Gespräch ber Mädchen tut ihr weh.
„Gs wird kühl!" sagt sie freundlich, als man sie bittet, noch zu bleiben, „ich habe heute abend am Herd geschwitzt, da erkältet man sich leicht in der Nachtluft."
Sie nickt den anderen freundlich zu, bann geht sie mit ihren febernben Schritten schnell ins Haus. Schulze Varkamp unb seine Frau sitzen in ber Küche, als Cent her-iakommt.
„Wirbs bir zu kühl, Kind? Setz dich noch ein bißchen zu uns alten Leuten, wir reden auch noch mal ganz gerne mit der Jugend!" meint der Schulze im freundlichen Tone.
Als Leni vom Hofe fortgegangen, sagt der alte Hein- kich grimmig: ,Zhr Weibsvolk könntet auch was Besseres tun, als immer über eine Herrschaft sprechen. Der Leni paßt das nicht, drum ist sie fortgegangen. Die nimmt den Mund nicht immer so voll wie ihr."
Wisken blickt den alten Knecht kampfbereit an. --Heinrich, ich will dir was sagen: du bist bloß immer fo halsstarrig gegen uns, weil du dich ärgerst, baß bu picht mehr fo jung fein kannst wie wir. Hachott, so ein
Stuckfabrik
Brähler & Nüchter
Inh. H. Nüchter
Im Friedhofsgässchen — Fernsprecher 284
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