Fuldaer Zeitung
2. Blatt.
*"♦"* Drnd der Fuldaer Ackiendruckerei, Fulda
JV2 54.
Sonntag, 4. Mär, 1928.
ein Aeissteiihiimslimis
die den
Reber po- auf der
Es ist erstaunlich, wieviel heute schon wieder flefpart wirb. Ich kenne Sparkassen, bei denen sich die Einlagen nicht nur verdoppelt, sondern verzehnfacht haben. Man muß sehen, um nicht zu falschen Ansichten über unser Volk zu kommen. Dies und das, was man in den Karnevalstagen beobachten konnte, war gewiß nicht erfreulich. Wenn man sich die Ziffern sagen ließ, die in irgendeinem Tanzsaal beim Sektverkauf etwa erreicht wurden, so war man zunächst starr vor Schrecken. Gewiß, diese Ziffern reden eine deutliche Sprache, aber die Zahlen der Sparkasse tun das auch. Sie zeigen, daß der bescheidene, arbeitsame, entsagende und solide Bürger bei uns noch nicht ausgestorben ist.
Dafür aber Jeden verfügbaren Groschen für den Tabak. Vas ist unsere Gasung. Überzeugen See sich
Werte»
Sondern Einfachheit u. Solidität in
chen- («ehr gut! im Zentrum). Ich muß deshalb in diesem Zusammenhang Herrn Roßmann einige Dinge sagen. Es dürfte ihm nicht unbekannt sein, daß es im Jahre 1924, als die Reichsregierung auf Grund der bestehenden ihr vom Reichstag gegebenen Ermächtigungsgesetze im Zusammenhang mit der Abbauoerordnung be, kanntlich auch ein Pensionskürzungsgesetz erlassen hatte: gerade Abgeordnete der sozialdemokratischen Fraktion waren es, die in immer dringenderer Form die Aufhebung dieser Abbauverordnung verlangten. Man hat draußen bei den Beamten Stimmung gemacht und ge-
Teurer allerdings als die Häuser der Zukunft sind uns die Menschen, die einmal darin wohnen sollen, ich meine die Jugend. Obwohl heute schon viel für sie geschieht, so glcw.be ich doch, daß da noch vieles im Argen liegt. Erwachsene, die nur gelegentlich einmal zu den Tagungen dieser Jugend kommen, sind nicht selten wie aus allen Himmeln gefallen. Es treffen dann zwei Generationen zusammen, die eine völlig verschiedene Sprache reden. Das Sprichwort: Wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen, scheint vollkommen überholt, singt doch die Jugend ein neues Lied, ein eigenes Lied, das Lied einer veränderten Zeit. Es hilf! da zunächst nicht, sich über den Text und die Melodie zu beklagen. Zu allererst muß man einmal hinhorchen, um zu verstehen, was da lebt und webt. Man kann den Most nicht loben, nur weil er gärt, aber es ist auch sicher, daß ohne gärenden Most kein guter Wein werden kann. Es ist hier nun zweierlei wichtig, eines für die Jungen und eines für die Alten.
Was die Jungen betrifft, io fetze ich für sie die Worte hierher, die Carl Hauptmann einmal an einen jungen Dichter gerichtet hat und die ich der eben veröffentlichten Sammlung feiner Korrespondenz (Horen-Verlag) entnehme: „Ich glaube. Ihnen raten zu müssen, einstweilen nur sich ganz in strenge Arbeit zu vertiefen, und sich s e l b er über der Arbeit zu vergessen. Denn im Grunde können Sie sich nur wirklich finden, wenn Sie sich erst einmal ganz an die schlichte Arbeit verloren haben. Sie schreiben Gedanken auf, die Ihnen lieb sind. Dagegen ist nicht nur nichts einzuwenden. Das sollen Sie gewiß weiter pflegen. Dann werden Ihre Anschauungen von der Welt sich klären, und Sie werden später die Freude haben, zu sehen, wie eine'solche Registrierung Ihnen einen Anhalt zur Ueberschau eigenen Wachstums gibt. Nur dürfen Sie nicht mit dem Gefühl an- fangen: „Weil ich diese Gedanken mit der eigenen öteber notiere, finb sie Blitze des Genies." Sie müssen ganz bescheiden denken, daß es Ihre Fingerübungen finb, bie bei viel und ununterbrochenem Fleiß Sie dahin führen werden, solche mancherlei Gedankenspiele reifer und reicher auszu- dnrcken . . . Denn ich möchte nicht annehmen, daß Sie nur so ins Blaue hineinschreiben wollen. Was ja bekanntermaßen nicht schwer ist, wenn man reines Schreibpapier und Tinte und Feder hat. Einstweilen nur Fleiß für Sachen! Lassen Sie alte Gestihle! Nur Fleiß für Sachen! Und sich selber ganz verlieren in der Teilnahme an bie Sachen. Sonst finb Sie ein Schiff ohne Ballast. Eine Luftblase, bie überall nur schließlich zerplatzen kann. Solche Luftblasen sind auch Ihre kleinen Ma- nnskripte . . ." Das gilt nicht nur für junge Dichter, sondern sogar für junge Politiker.
Und nun etwas für die Alten. Sie dürfen die Jugend nicht allein laffen. Sie fallen gutem Willen auch Vertrauen entgegenbringen. Wo ein Tüchtiger ist, da muß ihm freie Bahn geschaffen werden. Gebe man dem allzu üppigen Füllen nur einen Wagen zu ziehen. Unsere Parteien bedürfen zudem der Zufuhr frischen Blutes. Gerade für die Aufstellung der Wahllfften kann das feine Bedeutung hoben. Dann wird man sehen, daß die Kritiklust der Jugend oft nichts anderes war, als Sehnsucht nach Arbeit und Tat. Es ist so wie bei Frauen, die ihre Kinder großgezogen haben und nun nicht wissen, was anfangen. Entweder sie finden eine neue gute Arbeit ober sie werden die größten Klatschbasen der Gemeinde Gottes — obwohl sie an sich tüchttge Mütter waren
Zum Schluß noch einen Gruß an alle von He- I fene mit dem Dackel, bie ich früher einmal vorge- I teilt und nun von neuem getroffen habe.
Sie hält den Dackel wohl in bem Arm, Sie hält ihn sicher, sie hält ihn wann.
Der Mann im Monds. I
NETTOSpfeREKORD 6pe
A-BATSCHARI'CIGARETTENFABRIK-A-G
Vie Peiifisnsstage.
Den Standpunkt der Zentrumsfraktion zu der wiederholt in der Oeffentlichkeit lebhaft debattierten Pensionsfrage vertrat bei der Etatsdebatte der Ab- jeorbnete Erfing. Angesichts ber Bedeutung dieser Frage, die auch in unseren Kreisen mehrfach Anlaß zu einer nachdrücklichen Aussprache gegeben hat. geben wir diese Ausführungen des Zentrums- redners nachstehend im stenographisches Wortlaut wieder:
Rund um die Woche.
Bau'parer. — Me schaffe ich mir ein heim? — Vergeßt die Jugend nichtl
Don verschiedenen Rednern ist mit Recht darauf hin- gewiesen worden, daß der Pensivnsetat des Rttchs eine außerordentliche Hohe erreicht hat. Er war jm vergangenen Jahre schon sehr hoch und ist setzt gegenüber dem Dvriahre wiederum um über 300 Millionen aestie- Gesamthöhe von 1780 Millionen Mark. Zu dieser Summe, die im Reichsetat steht aese'- sc», die Pensionsbeträge der übrigen öffentlichen wir die Beträge der Reichsbahn r£hn^?trfhnnnff,2£r Cän?cr, und Gemeinden zmammcn- ^en “7 bei drei öffentlichen Dermal- ttn Besitz des Reichs befindlichen Ser« 3 ^-7 Mmntpenstonsetat von
alanki^m??",'? (Hort, hort, IM Zentrum). Cs gibt, frin pJih’ b»-T 9a^e?. einschließlich Amerika, weffen hat af,n[,d) hohen Pensionsetat aufzu-
9n diesen Zahlen n»n 1 We? für die Kriegsbeschädigten 1Millionen Mark. Wenn wir die Versorgung der Kriegsbeschädigten ab- MiNion^ sw ^bleiben noch zwischen 1500 und 1600 li^ven 3nJer diesen sind ungefähr 220 Mil-
n^n kur frühere, die infolge des Abbaues des ÄÄ ""d der alten Marine vorzeitig pensto-
(Sehr wahr! rm Zentrum). Die Herren, die auf Grund der bestehenden Gesetze an sich ein Recht auf eine solä)e Pension haben, sollten einsehen, daß es in einer Zeit großer Notlage besser und klüger wäre, wenn auch sie Opfer für die Allgemeinheit bringen würden (Sehr richtig! im Zentrum). Die Zentrumsfraktion ist derselben Meinung, und ste hat ja bereits, ein Penstons- gefetz für politische Beamte verlangt. Man kann diese Auffassung ruhig und sachlich aussprechen, ohne irgend jemand nahe zu treten. Aber, Herr Kollege Roßmann, die Art, mit der Sie die Sache behandelt haben, gibt | mir doch Veranlassung, noch auf folgendes hinzuweisin.
Dvr dem Kriege habe auch ich manchesmal draußen in politischen Versammlungen, in Wählerversamm'un- gen mit SoftialdemiKraten die Klinge gekreuzt, und -rf, entsinne mich einer Versammlung, in der ein Mann, der später in der badischen' Sozialdemokratie an führender Stelle stand, die Gehälter der oberen Beamten vor den anwesenden Arbeitern und Kleinbauern herun- terzithlte und sagte: Die oberen Beamten haben 4000, 5000 und 6000 Mark Gehalt, der Eifenbahnarbeiter bekommt nur 1500 Mark, der Meinbauer verdient vielleicht 3000 Mark: aber dafür, daß die oberen Beamten 4000, 5000 und 6000 Mark Gehalt bekommen, hat auch die Zentrumspartei gestimmt und darum dürst ihr bei der bevorstehenden Wahl keine Zentrumszettel in die Wahlurne legen." So hat die Sozialdemokratie in der Vorkriegszeit — der Herr Kollege Roßmann wird das nicht in Abrede stellen — mitunter den Wahlkampf gegen meine Partei geführt. (Zustimmung im Zentrum). Ich stelle demgegenüber fest, daß bei der Besoldung^, ordnung die Sozialdemokraten diese Einstellung gegen die oberen Beamten nicht mehr genommen Haber. (Sehr richtig! im Zentrum). Gegenüber der Vor- kriegszeit ist in dieser Hinsicht eine wesentliche Aende- ■ rurtfl eingetreten. Ich will nicht behaupten, daß Aenderung deswegen erfolgt sei, weil nun auch aus Kreisen der Sozialdemokratie Leute obere Beamte worden finb. JÖber, Herr Kollege Roßmann, wer in Tonart, wie Sie sie angeschlagen haben, gegen uns lemisiert, muß es hinnchmen, wenn wir' einmal solche Dinge Hinweisen und sagen: Es wird einmal Zeitpunkt kommen, wo aus Ihren Kreisen Leute in die- fen Verhältnissen stehen werden, und dann werden Sie ^rmutlich nicht mehr in vieler Tonart mit uns reden, Also wir sind durchaus der Meinung: man soll bezüglich der Pension nicht zu weit gehen und soll nach oben hin eine Begrenzung eintreten lassen! Wogegen wir uns wehren, ist lediglich die Art, in der der Herr Kollege Roßmann geglaubt hat, gegen meine Fraktion polemisieren zu sollen. (Abg. Roßmann (Württemberg)-
sagt, das Abbaugesetz müsse endlich einmal verschwia- den und im Zusammenhang damit haben sie damals auch das Pensionskürzungsgesetz zu Fall gebracht (Sehr wahr! tm Zentrum. — Rein, wir haben dagegen gestimmt! Zuruf von den Soz.). — Herr Kollege Roß- mann, nachdem einmal auf das Bestreben Ihrer Partei aus der unter bem, Kabinett Marx-Luther erlassenen Notverordnung ein Stein herausgebrochen war, ist eben die ganze Notverordnung allmählich in sich selber zusammengebrochen. (Sehr wahr! im Zentrum). Wir mären selbstverständlich auch der Meinung,, daß die
Abbauverordnungen nicht für alle Ewigkeit bestehet bleiben können und auch wir haben gesagt, die Abbau Verordnungen müßten verschwinden, sobald wir au* festem Boden stehen. Wer aber wie Ihre Partei, da mals einen Stein aus diesen Verordnungen heraus gebrochen hat, der sollte sich hüten, nach drei Jahre, diese Angriffe gegen uns zu erheben. (Sehr gut! in Zentrum).
Ein Zweites. Es ist natürlich nicht möglich, alle di< Eingaben, die mir jeden Morgen in unserer Mappe vo» allen möglichen und unmöglichen Organisationen be kommen, immer aufzuheben. Aber soviel ich mich entsinne, haben wir vor ungefähr anderthalb Jahren in der Mappe auch einmal eine Eingabe vorgefunden, die von der Afa ausging, der doch ihr Fraktionskollege Aufhäuser anaehört. Diese Eingabe beschäftigte sich mit den Verhältnisien der Pensionäre, die nebenher noch im Privatdienstvertrag oder im privaten Erwerbsleben stehen. Soviel ich mich entsinne, war dort gesagt worden, daß man an sich den Pensionären den Nebenerwerb nicht verbieten wolle, weil sie auf Grund der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen dazu berechtigt seien. Ich kann mich, wie ich ausdrücklich betone, auf den Wortlaut nicht festlsgen, aber sinngemäß, das weiß ich bestimmt, stand so etwas in der Eingabe. Herr Kollege Roßmann, wenn einer Ihrer Frattionskollegen, der an der Spitze einer aroßen Organisation steht, eine solche Eingabe an den Reichstag macht, dann bin ich noch lange nicht der Meinung, daß das die Fraktion ist. Auch wir in der Zentrumspartei sind dafür betannt, daß wir keinen Fraktionszwang haben und daß, wenn em Kollege einmal in dieser oder jener sachlichen Frage seine eigene Auffassung hat, wir durchaus nichts dagegen haben, wenn er sie zum Ausdruck bringt. Aber dann sollte man doch nicht derartige Angriffe gegen eine andere Fraktion richten, wie Sie es getan haben, Herr Kollege Roßmann, wo Sie doch in Ihrer eigenen Fraktion Kollegen haben, die die Auffassung vertreten, von der ich vorhin sprach. (Zustimmung im Zentrum).
Der Herr Abgeordnete Roßmann hat naturgemäß auch die ganz hohen Pensionen behandelt. Sachlich dazu folgendes: Wir sind gleichfalls ber Auffassung, daß es nicht angängig ist, Pensionen für alle Zukunft bei- zubehalten, die bis zu 20, 25 und 30 000 Mark gehen.
so sehr aus bem allgemeinen Gefühl ber Ungewißheit ber Zukunft heraus. Man sprach viel lieber mit bem Blick auf ein6 schönes Ziel, bas man sich erobern kann. War ba neulich ein Bäuerlein, ------------cnuvti, । das zehn Mark zur Sparkasse brachte. Der Beamte h --Ä ein Menschenfreund, fragte sogleich: „Sie brachten
auf dem Gebiete des I doch sonst immer 40 Mark, warum heute nur m/sich ' abgeleitet ^wort lautete: „Wenn man denn
' 1 ,tet doch nicht mehr baut, bann hat das Sparen ja
■ I leinen Zweck." Worauf bie Aufklärung erfolgte, ------- u„, , - - ----- M,-..l bie Bautätigkeit' in gewahrt fft .ihnen auch I Gang zu halten und baß die Aussichten doch kei- . ^.v.। jrj-r'-’s,. Und was geschieht? Aber man Mein Bauerlein zieht etwas aus ber Brusttasche, . onM«,.«. i und es ist ein Hunbertmarkschein. Für ein Häuslein, bas mir unb meiner Familie winkt, zahle ich natürlich gern, unb muß ich manch Vergnügen
Einen ganz neuen Antrieb wirb nun bie Sparbewegung durch ihre Verbinbung mit bem Wohnungsbau bekommen. Du hast wohl den Aufruf gelefen, ber dieser Tage durch die Presse ging. Er trug bie, Uebetfdirift: „W i e schaffe ich'mir ein i) e i m ?" Ich denke, daß jo viele Wohnungs- lose ausgehorcht haben bei dieser Frage. Der Aufruf kam ja nicht von Hinz unb Kunz, im Gegenteil war er unterzeichnet von dem „Verbanb Wohnungsbau e. 33., Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände zur Förderung des Wohnungsbaues" und von der „Deutschen Evangelischen Heimstät- vt- uuen Manne vorzeing pengo- i tengesellschast m. b. H". Das sind zuverlässige ■ Tasten. Aber auch, wenn wir das und leistungsfähige Firmen, unb was ben SBer» mt67rnlr^irLr1*f!1 bleiben die Gesamtbelastungen noch band Wohnungsbau betrifft, so steht sogar eine bi« S S lÄnÄÄ^^M gliche Gutheißung dahinter. Dieses sei beson-
W n^roie fie fi* SMe Verhältnisse bers darum erwähnt, damit man sehe, wie die Ätion^eit mstvickelt habm Ge^de^du^ch"daß sittliche Pflichten einschärft, son-
mcm während des Krieges und in der MchkAgszeit ro,e f,e H «»ch bemüht, durch Behebung der und jedes in öffentliche Bewirtsibaftung nahm,5 ist SBobnungsnot die Erfüllung dieser Pflichten zu ^xln^(hin6Mpparat 'N Reich, Ländern und Ge- erleichtern und gesunde wirtschaftliche Borbediu- fi"rf angeschwollen. Daran sind, wie gesagt, I siungen dafür zu schaffen.
In^tionspettode ^'tmb'en”ro^^ats ^die ,f)at Dritter den Aufruf unter»
""len geldlichen Derhältniffe wiederkehrten und mit der I j£!$nct', "amlich ber Deutsche Sparkassen- unb ^eberfebr einer geordneten Währung auch das Wirt- I Giroverband. Auch das ist keine Privatsache, son- SK" wiü>er frei wurde, ba hatten wir eben zu bern eine öffentlich kontrollierbare Angelegenheit. tarn bie Verwaltungen. Dann Die Sparkassen haben dabei nicht bloß wirtschaftlich
uEunqsablmues £nb «ug ^handelt, sondern sie haben, was man bei
MwSSt Ä fe?"* I Mrden nicht immer findet, psychologischen
hwaen, daß die gewaltigen Summen^it bene^nür ^wiesen Man sprach gewöhnlich nicht
«M .tun haben, nicht noch weiter ^chsm (Schr»— Uegt im Interesse der Beam- erst recht im Interesse einer Beru- mguns ber Oeffentlichkest. Sie wissen, wie in ben 25er» ranmiungen der Kleinrentner, der Jnvalidenrentner, Liquidationsgeschadigten und Erwerbslosen ,
^"Ee, ich sage Auswüchse — u™ *uem fernere oes 4«nsionswesens verallgemeinert unb daraus heftige An- griffe gegen das Pensionswesen < '
werden. ,
Namens meiner politischen Freunde erkläre ich: Wir leinen Zweck." Worauf bie
nnö der Auffassung, daß das, was den Beamten auf I "aß doch alles geschehe, um
Sruitb des Beamtengesetzes lst uu„. ! -7." zu hulkc.. bi' "
bann gegeben werden nmß wenn sie in ben Pensions- neswegs so düster seien . . .
stand treten. Das ist selbstverständlich. „„„ 1 “** • -■ 1
nnrd -rut tun, Auswüchsen und Mißbräuchen entgeqen- wtreten, roo immer sie sich zeigen mögen und dafür zu 6 ?icht. für alle Ewigkeit bestehen blei-
6en. (Sehr wahr! im Zentrum). Unser Frakiions- i —> ,— ^--<,..«1,1,1
Vorsitzende, Herr von Guerard, hat von dieser Stelle I ^arum °Pfern, so habe ich den herrlichen Traum Aaushaltsausschuß des Reichstaas ge- pon der schöneren Zukunft.
ÄlSt ÄS fo“m8«wr , D-'d-nd- feaben ftch alle ».
W -i«™ SS?! »UN „eich aur Sparfalf«.
oerhalinisse für bie politischen (Beamten regelt 9h*te <$”! ^onto ein' wenn auch ein noch so klei-
spreche namens meiner Freunde unser Bedauern da- ”e5‘ Laß dir trt jedem Falle ein Merkblatt ge» Gesetzentwurf trotz wiederholtem I ben- siebt darauf genau geschrieben, wie du Reichstag noch nicht zugeleitet worden es machen mußt, um dir ein Häuslein zusammen- rrlm Zentrum.) Weil wir dieses Der- I zusparen. Aber geh heute oder spätestens morgen 5n lsiestm -Zufammenhonae Du gehst ben Werften Weg, auf dem man Zwe tr***S» ÄertelM Me'fon#
JASrtmirf twmt, «hictndl« i*, ".V6 Und flerak iljr «einen
derer Dmqe. die damit zulammenbängen, er\HacT> ^ute, tue ihr , meine besonderen Freunde seid, ihr fann Aus dem Grunde haben meine Freunde im I Ötscher, Köchinnen, Hausdiener, Vagabunden, ge- ckmusbaltsausscku'ß bei der Beratung des Pensionsetats I rai>e ihr sollt gehen und ein Sparkassenbuch haben.
.^.n Sozialdemokraten beantragten Resolution Und wenn es soweit ist und das Häuslein unter erirtn^rflt^TTh^J',f:bkUAfM Begründung dem Giebel, dann labet mich ein unb wir wollen
l»arauf, daß die Remerunq gemäß untren Hochzeit feiern.
Trüber gestellten Anträgen eine Vorlage macht. (Sehr «cht>q! im Zentrum).
Nun hat ber Herr Abgeordnete Roßmann wegen dieses Noraanges eine Reihe heftiger Angriffe geoen meine Fraktion richten zu müssen geglaubt. Wir sind dies von Herrn Roßmann gewöhnt und hätten uns nur gewundert, wenn er die Tribüne verlassen hätt-, . Anmffff aus uns zu machen. Das gehen
mischemend zu seiner Beschäftigung oder zu seinem et- fernen Bestand. Ich weiß nicht, ob er Feldsoldat war unb weiß, was bie eiserne Ration ist. Aber zu seinem «fernen Bestand scheint es zu gehören gegen meine Fraktion eine Reihe von unberechtigten Angriff zu ma»
Bcelhonen
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