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Häßlicher Zahnbelag

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es von vornherein ganz klar, anders bandeln würde, denn stärkste Trägerin aller Politik.

vartei in das Kabinett, erhielten zwei Mini­ster s i h e (darunter das Prösidium) und hatten so von neuem die stärkste Position. Mitte 1927 traten auch die Deutschnationalen noch in die Re- aierung, und wachsen bot zum ersten Mal das Bei. spiel, daß die Rechte und die sozialistische Linke ae- meinsam regierten. Auch jetzt behielt die A. S. P. ihre zwei Ministersitze. So ist es bis heute ge­blieben.

Gerade diese Regierungsgemeinschast der A. S. P. zusammen mit den Deutschnationalen ober mar das Signal zum Beginn allerstärkster Agitation der übrigen radikaleren Sozialdemokratie. Wenn die Landtagswahl von 1926 noch keine absolute Mehrheit der radikalen Linken gebracht hatte, so sah man jetzt in dem Verhalten der A. S. P den geeignetesten Vorwand, um alle als Verräter an der Sache des Sozialismus zu bezeichnen, die nicht mehr der eigentlichen S. P. D. folgten. In der Tat: seitdem ist der Kampf gegen die A. S. P.

sie war ja d i e Schlagwort-

den „Volksstaat".

Vorverlegung der Landessteuertermine.

Die Thüringische Pressestelle schreibt: Durch eine in diesen Tagen erscheinende Verordnung des Thür. Finanzministeriums werden die in den Mo­nat 1928 fallenden Lande ssteuertermlne (10. März Aufwertungstag, 15. März Grundsteuer) ausnahmsweise auf den 3. März vorver- legt. ■ Die Maßnahme ist notwendig, damit noch mit den die Landessteuern erhebenden Gemeinden abgerechnet werden kann, bevor die 'Verwaltung der Landessteuern am 1. April 1928 den Reichs­finanzbehörden übertragen wird.

chem, so mochte ich ihm erwidern, daß der beste Schutz gegen solche Unfälle und Schaden sei, daß man sich nicht mutwillig in solche Gefahren begibt und die Bullen zu solchen Sammelkörungen nicht vorführt. Wenn auch alle Körunqskommissionen von der großen Zweckmäßig­keit der Sammelkörung überzeugt sind, fo sollten doch unsere Vertreter davon überzeugt sein, daß man in der heutigen schweren Zeit Gemeinden und auch einzelnen Ständen solche Arbeiten und Lasten nicht mehr zumu­ten, viel weniger auferlegen soll.

Mehrere Dullenhalter.

Aus meinem Briefkasten

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aufs äußerste gewachsen und mit ihm der Kampf gegen die übrigen nichtsozialistischen Parteien.

Dieser verstärkten Stoßkraft der Radikalen ge­genüber bot die A. S. P. zwei große Fehler ge­mocht. Sie hot erstens ihre Kräfte dodurch zer - splittert, daß sie ihre Bewegung auf das Reich ausdehnte und fo notwendiger Weise die Propaoandaarbeit im eigenen Lande vernach­lässigte, und zweitens hot sie die Leitung ihres eigenen Presseorgans, des „Volksstaats" einem Manne anvertraut, der die sächsischen Derhältniste viel zu wenig realpolitisch durchschaut ud die nötige Zurückhaltung und Abgeklärtheit allzu sehr ver­missen läßt. Was das erstere anbelangt, so hätte die A. S.P. tatsächlich bei größter Konzentrierung all ihrer Kräfte im eigenen Lande wenigstens fo viel erreichen können, daß sie den Bestand ihrer Wähler in etwa wahrte. An eine Vermehrung tf kaum zu denken. Auch im neuen Landtag können 4 Abgeordnete doch sehr leicht den Ausschlag geben.

Für die hier erfolgenden Veröffentlichungen übernimmt die Schriftleitung nur die durch das Preßgesetz vorge- toriebene Derantwortuno

Die Bewohner der kronhofstraße sind in einer trost­losen Lage, besonders dort, wo die Straße am engsten ist. Es ist ganz unmöglich, zur jetzigen Jahreszeit bei dem Riesenverkehr hier ein Fenster aufzumachen. Dann darf man nicht verwundert sein, wenn einem eine La­dung Schlamm ober sonstiger Unrat ins Gesicht ge­schleudert wird. Genau so ist es zur wärmeren Jah­reszeit. Der Staub wird hoch gewirbelt und fliegt in die Zimmer. Aber dies ist noch nicht das schlimmste. Am meisten verspritzt und verdreckt werden die Häuser selbst; durch die rasende Geschwindigkeit der Autos usw. wird der Dreck oft 2 Meter hoch geschleudert. Wer ent­schädigt uns für das Jnstandsetzen der Häuser? Könnte man hier nicht genau wie in der Königstraße durch Asphaltieren dieser Straße diesem Hebet abhelfen? Wir wären der Stadt bezw. dem Bauamt sehr dankbar da­für. Einer für nach mehrere.

Sammelkörung der Bullen. Im Amtsblatt Nr. 3 der Landwirffchaftskamnrer, besgl. in Nr. 3 der „Bau­ernstimme" wird auf die Bedeutung der Durchführung der Bullenköruna in Form der Sammelkörung hingewiesen. Ich gebe zu, daß die Beurteilung der Bullen für die Körungskommission dabei leichter ist als bei der einzelnen Vorführung. Aber es müssen doch einem praktischen Landwirt ober Sachverständigen beim ersten Mick die Fehler eines vorgeführten Bullen ins Auge fallen, ohne daß man zu gleicher Zeit mehrere Büsten sieht. Wenn angegeben wirb, daß, wenn ein schlechter Bulle abgetört wird, vom Besitzer dann nicht so leicht Einwände erhoben werden können, so kommt mir der Gedanke: wie kann es heute noch schlechte Bullen geben, da doch unser Sachverständiger, Herr Walter, auf dem Bullenmarkt nach seiner Ansicht nur noch die besten Bullen zum Verkauf zuläßt. Kommt es nun vor, daß trotzdem noch schlechte Bullen bei Körungs­terminen vorgefunden werden, so hat der Bullenhalter das Tier schlecht gehalten. Das beste ist bann, man nimmt ihm den Dullen ab und gibt ihn in einen bes­seren Stall, aber nicht, daß man 10 aber 12 anberen Bullenhaltern Lasten und Unkosten bet Vorführung auf­erlegt, um einen solchen schlechten Bullenhalter von sei­ner mangelhaften Haltung zu Überzeugen. Es ist un­verständlich, wie die Landwirtschaftskammer und die Vertreter, welche wir in die Landwirtschaftskammer ge­wählt haben, in der heutigen schweren Zeit solche Sa­ften der Bullenhaltung auferlegen. Bedenkt die Land-

kratischen Bürgermeister Mär tcn in Mihla sei­nes Amtes enthoben und ein Dienststrafverfahren gegen ihn eröffnet. Die Eisenacher Staatsanwalt­schaft nahm M. in Untersuchungshaft.

Dieser Tage fand in Herda die Vergebung der Wasserleitungsarbeiten statt. Die Kosten des Projektes belaufen sich auf etwa'60 000 Mark.

In der Dunkelheit wurde ein Einwohner aus Immelborn auf dem Heimwege von Barch- feld von einem Motorradfahrer aus Salzungen überfahren und schwer verletzt.

Dem zweijährigen Töchterchen eines Gastwirts aus Theuern geriet beim Spielen ein Knopf m die Luftröhre. Das Kind erstickte.

Nachts brach in dem Autoschuppen eines Mül­lers in Unterroirbad) Feuer aus, dem das Gebäude samt den angrenzenden Holz- und Koh­lenräumen zum Opfer fiel.

In Rohr bei Schleusingen kam beim Abölen einer Transmissionswelle ein Betriebsleiter in das Getriebe. Er zog sich einen schweren Oberschenkel- bruch und Armverletzungen zu.

wird nicht vergeblich sein und das Gewünschte findest du sdinell durch eine kleine Anzeige in der »Fuldaer Zeitung“.

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Anfang Aonlu Oktober • Druckfarben durch d„5 Sekretariat

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kleine Nachrichten.

In Ger st ungen wurden nachts vier Ein­brüche verübt. Nur in einem Falle fiel den Tä­tern etwas Bargeld in die Hände.

In Mühlhausen wurde ein Beamter der städtischen Polizei von einem Taxameter überfahren und tödlich verletzt.

Wegen Unterschlagung von Amtsgeldern hat das Thüringer Staatsministerium jetzt den sozialdemo-

Was diesen 4 aber abgeht, kommt ganz zweifellos den Radikalen zugute. Diese Erkenntnis, daß auch bei den nächsten Wahlen jeder ihrer Abgeordneten- itze bestimmend für die Mehrheit des Landtags wird, ist zu wenig entscheidend gewesen. Man ge­winnt den Eindruck, daß die A. S. P. zu sehr bte gegenwärtigen Vorteile sieht und dabei das Zukünftige nickt streng genug beurteilt. Aus olcher Einstellung heraus ist der Gedanke erwach­en, sich auf das Reich auszudehnen. Es liegt em Stück Eitelkeit darin, was der Stoßkraft der Partei zum Schaden ist.

Dieselbe „Großzügigkeit" erlaubt sich der „Volksstaat" unter seinem Leiter Niekisch, wenn er dort Sympathien zu erwecken sucht, wo ihm ab­solut kein Gewinn an Wählern winkt, dabei aber die Gefühle der Arbeiterschaft, die einzig und allein das Wählerkontingent stellen können, zu sehr außer Acht läßt. So schneidet das Blatt alle möglichen Probleme an und beschäftigt sich mit dem Stahl­helm, dem Oberland, dem Iungdeutschen Orden usw. und kehrt dabei irgendeine Seite positiver hervor, ohne das Negative genügend in den Vor­dergrund zu rücken. Nicht etwa, um Propaganda für den Bund schlechthin zu machen, sondern zu- nächst, um zu zeigen, daß die A. S. P. (oder besser: der „Volksstaat") auch mit diesen heiklen Pröble- men „großzügig" sich zu befassen weiß. Hmzu kommt, daß Niekisch aus ebendenselben „Aufkla- rungstendenzen" heraus auch noch in Versamm­lungen solcher Rechtsorqanisationen hie und da als Redner auftritt. Solche Ideologien gehen ohne Zweifel für eine so isoliert stehende Partei, wie die A. S. P. es ist, und auf deren Tun und Treiben aufs genaueste geachtet wird, zu weit. Hier herrscht ein gänzlicher Mangel an psychologischem Scharf­blick.'

Das Reichsbanner hat ja gerade diese Situation Mitte Januar zum Anlaß genommen, die A. S. P. aus ihrer Organisation auszuschließen und bekanntlich erklärt, daß der „Bolksstaat" na- lionalsozialistiscke Tendenzen verfolge und darum als Feind der Republikaner anzusehen sei. So sehr diese Begründung über das Ziel hinausschießt, so

so minimalen Beherrschung der Pr--sse schon allein die ganze Bewegung der Altsozialisten gut beur­teilen.

Bei der Neuwahl zum Landing 1926 verblieben den Altsozielisten von 23 noch 4 Sitze. Gute Rechner hatten durchaus nickt mehr erwartet, da ja diese Wahl den Willen der Masse und nicht mehr die Wünsche einer Anzahl Führer zum Ausdruck brachte. Die A. S. P. nahm das Resultat gelassen hin, denn sie wußte, daß auch diese 4 Abgeordneten das Zünglein an der Wage bildeten. Sie traten von neuem mit den Demokraten, der Deutschen Volkspartei, den Aufwertlern und der Wirtschafts-

ich bin erstaunt, daß Sil,Henkels Bleichmittel,selbst die hartnäckigsten Flecken so rasch entfernt. 3d) freue mich, dieses ausgezeichnete Bleich­mittel, das die Wäsche gar nicht angreist, kennengelernt zu haben. Es stimmt:

Ich liefere

Chaiselongues

Schriftleiter: Dr. phll. Johannes Kramer. Fulda. Verantwortlich für die Anzeigen: Direktor der Fuldaer Actiendruckerei I. Parzetler.

Aus Ser Thüringischen Rhön

Geisa und Umgebung.

Da gründete die A. S. P.

Diese eine Zeitung ist das einzige Organ bis heute geblieben. Und man kann ans dieser Tatsache der

lvirtschaftskarnmer, was sie einer Gemeinde einem Dul­lenhalter, einem Ziegenbockhalter, Schafbockhalter, Cberhalter für Lasten aufbürden? Angenommen, eine Gemeinde hat 2 Bullen, 1 Eber, 1 Ziegenbock. 1 Schaf­bock und muß dieselben 4—5 Kilometer weit nach dem Sammelkörungsplatz bringen, so müssen 4—6 Mann die beiden Bullen vorführen, 1 Wagen mit 2 Mann den Eber, 1 Wagen mit 2 Mann den Schafbock, 1 Wagen mit 2 Mann den Ziegenbock und dann noch dies alles zu einer Zeit, wo der Landwirt mit Arbeiten sehr über­häuft ist und nicht weiß, woher er die Leute bekommen soll. Es müssen 8—12 Mann mindestens einen halben Tag versäumen, sich mit den Tieren umhergualen, wäh­rend die Herren Mitglieder der Körungskommission mit den Autos an benDrten vorbeifahren. Und obendrein müssen wir noch unseren Beitrag dazu zahlen. Glaubt man vielleicht, daß durch solche Verordnungen und Zwangsmaßnahmen der Hebung der Viehzucht genützt sei? Nein, das Gegenteil wird es bringen. Wir haben ja früher Zwangswirtschaft gehabt und wie weit sind wir gekommen? Es wird nur Unzufriedenheit erwecken. Man hört heute schon die Stimmen laut werden, daß diejenigen, welche bemüht sind, ihr Weh gut zu halten, ' ”nng niemals unterwerfen. Walter fogt, i keine Unfälle bei der Vorführung zur

J. KNITTEL SOHNE ADALBERTS IR. 1. TEL TM.

war von vielen unterschätzt worden. Und dock war daß diese Presse

Die klltsozialisten.

Brief aus Sachsen.

r Dresden, im Februar. I

' Cs bleibt eine der bemerkenswertesten Erschei- I «ungen in der Geschichte der Sozialdemokratie, daß I im Jahre 1923, als die Reichsexekutive den großen, I sächsischen Linksterror zum Stillstand brachte, von I 40 sozialdemokratischen Abgeordneten 23 sich zur positiven Staatsarbeit hinfanden. Abgestoßen sturch die Fruchtlosigkeit der radikalen Methoden, I lzfe nach dem Beispiel der Kommunisten so erschrek- kend bei ihrer Partei Eingang gefunden hatten, I waren sie entschlossen, jedem Radikalismus zu ent- I agen und in ruhigeren, gemäßigteren Formen die I ozialfftffche Idee zu vertreten. Es waren die be­ten Köpfe unter den Führern der Linken, die die- I en Weg einschlugen. Sie hatten sogar die offi­zielle Leitung der Partei für sich, sodaß mancher sächsische Politiker aus dieser Bewegung bereits eine große Neuorientierung für die Gedankengänge I der Linken erwachsen sah. , j

Mer wer so optimistisch die Dinge beurteilte, hatte den wichtigsten Faktor außer Acht gelassen. Der Mehrzahl der zur Besinnung gekommenen Führer entsprach keine Mehrzahl der Masse, die ihnen hätte folgen müssen, wenn das Bild voll­ständig werden sollte. Den 23 folgte nur ein Bruchteil der Wählerschaft. Wenn das auch rein äußetllich nicht sogleich zum Ausdruck kam und zu­nächst eine Art Ueberraschuug Platz gegriffen batte, so wußten doch die übriggebliebenen 17 radikalen | Führer sehr genau, wie sie diese Masse für ihre Zwecke ganz und gar wieder fesseln würden. Sie wußten, daß eine Masse, die weniger mit Ver­nunftgründen als vielmehr mit politischen S ch l a g w o r t e n für die Anschauung einer Par- fei gewonnen worden ist, nur sehr schwer mit einem Mal fkf) von vernünftig und gemäßigt austretenden Führern beeinflussen läßt. Bei dem Gesinnungs­wandel einer Anzahl Führer wird diese Masse wohl stutzig werden, aber sie wird sich allzu leicht wieder den Schlagworten der Radikaleren ergeben, weil sie darin erlogen ift. Und wohl nie ist in Sach­sen auf der rabikaffozialfftischen Seite so mit dem politischen Schlagwort gearbeitet worden wie seit dieser Episode mit den „Abtrünnigen". So erfuh­ren die 23 nun sehr unangenehm das am eigenen Leibe, womit sie früher ihre Wähler groß gezogen hatten. Dies muß sehr wohl im Auge behalten werben, wenn man die Entwicklung der Sozial­demokratie in Sachsen richtig verstehen und wür­digen will.

Die 23 Gemäßigten bildeten eine eigene Frak­tion und traten damals sofort mit den Demokraten und der Deutschen Volkspartei in die Regierung. Sie besaßen ja vorläufig die Macht, selbst wenn sie die Masse nicht hinter sich hatten, denn der Landtag hatte noch eine längere Periode vor sich. Wie oft ist in dieser Periode von den Ra­dikalen die Auflösung des Landtags beantragt worden, aber immer ohne Erfolg. Der Riß in der sozialdemokratischen Partei schien unheilbar, und beide Seiten bemühten sich energisch um das Wohl­wollen der offiziellen Parteileitung. Aber die 17 Radikalen siegten. Und als sie auch bei der Ber­liner Gesamtparteileitung noch Erfolg hatten, und auch Berlin von den 23 abrückte, war die Situation völlig klar geworden. Nicht insofern als nun die 23 offiziell aus der Partei austraten und sich den Namen „Altsozialdemokratische Partei" (A. S. P.) beilegten, sondern vor allem deshalb, well von nun an die Logik und die Vernunft noch viel we­niger über das Schlagwort Herr werden würde. Der Kampf wurde jetzt in die breiteste OÖffent­lichkeit getragen, und sämtliche sozialdemo­kratische Zeitungen des Landes standen auf Seiten der 17. Gerade dieses Moment der Presse

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Samrnelkö: a::g bekannt feien. Mir sind viele solche Fälle bekannt, wo die Bullen beim Vorführen scheu ge­worden und nachher zur Zucht nicht mehr zu gebrau­chen waren und abgeschafft werden mußten. Außerdem schwebten diejenigen, welche die Tiere vorführten, in der größten Lebensgefahr. Schon viele Knechte haben ihren Herren erffärt, daß sie lieber den Dienst verließen, als solche Bullen vorzuführen. Wenn im Kreis Hanau von der Sammelkörung wegen des starken Autoverkehrs abgesehen wird, ist es heute im Kreis Fulda auch nicht anders; dazu kommen noch die engen Stra­ßen. Wenn auch von Herrn Landwittfchaftsrat Walter empfohlen wird, sich gegen solche Unfälle und Schaden in einer Unfall- oder Haftpflichtversicherung zu versi­

fft sie doch ein Beweis dafür, wie zurückhaltend und unabhängig die Presse der Altsozialisten sich ver­halten müßte. Die andere Begründung bes Reichs- banners, daß die Ausdehnung der A. S. P. auf das Reich den offenen Kampf gegen bte größte, deutsche republikanische Partei, gegen bte S. P. D.. bebeute unb barunt eine Feindschaft zum Republt- fanertum schlechthin darstellen, ist zwar ebenso un- bewiesen, aber dennoch ganz und gar geeignet, bte A. S. P. energisch auf bie innere Sammlung ihrer Kräfte hinzubrängen.

Dieser Ausschluß aus bem Reichsbanner hat bie Stellung ber A. S. P. bebeutenb gefcihrbet. Mer vielleicht war bte Affäre notwendig, um bte Partei zur Besinnung zu bringen. Wir brauchen keine übermäßigen Sympathien mit ber A. S. P ben, auch sie ist in ihren Prinzipien echt sozialistisch geblieben, aber diese Partei stellt dennoch einen ganz bedeutenden Faktor gegen die Mehrheit der radikalen Linke dar und ist in ihrer Arbeit auf­bauender, positiver, nicht ewig kritisierend und oppostionell. Und wann hätten wir seit 1923 not- wendiger einen solchen antiradikalen Faktor ge­braucht als heute?

In schweren Zeiten

droben oft die Nerven n versagen, ein Zu­sammenbruch der Nerven aber ist häufig gleich­bedeutend mit dem Ruin, solange die Nerven durchhalten, besteht noch die Möglichkeit, den Kampf mit dem Leben aufitunehmen. Es ist also notwendig, bei Zeiten etwas zur Kräftigung! jder Nerven zu tun; _____

3WTL Bleiche rt- obnßglßiz^en!

Übler Mundgeruch beseitigt

(®n UrteU von Dielen): 34 kühle mich veranlaßt, Ihnen heute vollkommen freiwillig und unaufgefordert ein Dank­schreiben pe übersenden, »achde« Ich einmal aufgehbrt hatte, llhlorodont pl gebrauchen versuchte ich ht Reihenfolge ... Ich kauft« mm vor kurzem wieder Thlorodont und beobachtete folgendes: Mein« Zähn« hab«« schon «och kürzerer Seit wieder de« gelblichen Schein verloren, sind wieder blendend weih und blank. Sutzerdem ist di« früher« «lütte wieder zum Vorschein gekommen. Der eigenartig« Geschmack des »Chloro- dont" übt autzerdem ein« «frischende, im Sommer besondere wohltuende Wirkung aus. 2ch werd« nach beit wirklich ge­machten Erfahrungen ab fetzt nur noch «Thlorodont" benutze» und mein« Devis« wird stete lauten, für mich und jeden per Empfehlung:

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Norwegen

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Imen

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