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verletzt.

In den Gemeindewaldungen von Stadt­lengsfeld hat eine Windhose etwa 200 Bäume zum Teil abgebrochen und aus der Erde gerissen. Die Gemeinde ist dadurch beträchtlich geschädigt worden.

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Paragraphenschusterei, wie wir sie oft bei denen beobachten können, deren Weltfremdheit in men- würdigem Kontrast zu ihrer vielgepriesener Forsche steht. Herr Meckert war das, was man einen gu­ten, echten Kerl nennt, und das ist doch, weiß Gott, was Rechtes. Er wußte, wo jeden derSchuh drückte und hatte Verständnis für die Bedürfnisse und Schwächen seiner Zeitgenossen. Diese fudjte er soweit als möglich zu verstehen, und ging s nicht im Guten, nun dann fuhr auch mal ein heiliges Donnerwetter dazwischen. Aber immer barg die rauhe Schale einen köstlichen Kern! Manches, vie­les an ihm mochte unbequem sein, aber wäre es noch der alte Bleckert, den wir alle kannten und schätzten, wenn es anders wäre? Er war eben eine alte, herbe, rechte Soldatennatur und ist es geblieben, bis zu seinem allzufrühen Tode. — Bit­teres Leid hatte ihm der Weltkrieg gebracht. Don seinen vier Söhnen, die hinauszogen, kehrten die beiden jüngsten nicht mehr ins Vaterhaus zurück. Den Schmerz hierüber konnte Herr Bleckert nie verwinden und er ertrug ihn mit ernster und stil­ler Resignation. Wir hätten ihm gerne einen lan­gen ehrenvollen Ruhestand gegönnt! Doch im Plane der Vorsehung war es anders beschlossen. Vor kurzem warf ihn eine tückische Krankheit auf's Schmerzenslager, von dem er sich nicht mehr erhob Dis außerordentliche Teilnahme, die man seiner Fa­milie bei seiner Beerdigung aus allen Kreisen ent­gegenbrachte, zeugte von der großen Beliebtheit, deren sich der Entschlafene in Stadt und Land er­freute uiti) zeugte auch von der allgemeinen Trauer wegen seines allzufrühen Heimgangs. Möge der große Richter der Toten ihn ebenso gnädiglich be- urteilen, wie der Entschlafene in seinem Erden­wallen über die Fehler und Schwächen seiner Mit­menschen gedacht und geurteilt hat.

In Gräfinau-Angstedt äscherte Großfeuer zwei Anwesen mit drei Scheunen einer Schleiferei ein. Die Drandursache ist nicht geklärt.

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Bevollmächtigung der Gerichtskassenbeamten zur Prozetzführung.

Das Thüringische Finanzministerium und das Thüringische Ministerium für Volksbildung und Justiz, Abteilung Justiz, veröffentlichten im Amts­und Nachrichtenblatt für Thüringen die Bekannt­machung über die Bevollmächtigung der Beamten der Eerichtskassen zur Prozetzführung. Danach wer­den b' ie Kassenvorsteher der Gerichtskassen und autzerdem die Beamten, denen die Wahrnehmung der Geschäfte des Kassenvorstehers übertragen ist, bevollmächtigt, das Land Thüringen in Rechts­streitigkeiten über Angelegenheiten zu vertreten, die zum Geschäftskreise der Gerichtskassen gehören. Der Kassenvorsteher oder der Beamte, der dessen Geschäfte wahrnimmt, hat vor der Beschreitung des Rechtsweges in solchen Fällen über das Sach- vethältnis unter Beifügung aller Vorgänge und Akten an das Thüringische Ministerium für Volks­bildung und Justiz, Abteilung Justiz, zu berichten und dessen Entschließung einzuholen.

beilage Dr. rer. ----------- . — ...

Fulda. Verantwortlich für di« Anzeigen: Direktor der

Schleifen und Riffeln von Müllereiwalzen

— Geisa. Dieser Tage trug man den Gendar­merie - Oberwachtmeister Hugo Bleckert zu Grabe. Dom 1. April 1896 bis zum 1. April 1926 war Herr Bleckert Vorstand einer hiesigen Gendar- meriestation. Wegen seines leutseligen und hu- morvollen Wesens war er allgemein geschätzt und beliebt. Er verstand die hiesige Bevölkerung und ihre Eigenart gut und suchte ihr auch, soweit er es mit seinen Dienstvorschriften im Einklang bringen konnte, stets gerecht zu werden. Großzügig und gerecht veranlagt, war er feind jeder kleinlichen

Schriftleiter: Dr. phil. Johannes Kramer, Verantwortlich für Politik und Heimatliches Dr. Kramer, kür den Roman und di« «Buchend lätter" A n t o n Weßler, für den übrige- Text und die Unterhaltungs-

mohr als 25000 Einwohnern auf den Kopf der Bevöl- ketung in Anhalt Mk. 47.7, in Braunschweig Mk. 59.1, in Mecklenburg-Schwerin Mk. 50.6, in Thüringen 72.4, in Preußen Mk. 51.2, in Oldenburg Mk. 97.8, in Bayern Mk. 98.4, in Sachsen Mk. 111.3, in Hessen Mk. 145 und in Baden 182.5. Im Süden und im Südwesten Deutsch­lands und in Sachsen lag die Schulenbelastung erheblich über dem Durchschnitt für das gesamte Reich. Weiter zeigt sich, daß die Verschuldung wächst mit der Gröhe der Städte. Immerhin erreichen die Ziffern trotz der schwierigen finanziellen Zeitverhältnisse und der Ent­wertung des Geldes längst nicht die Zahlen der Vor­kriegszeit, in der die deutschen Städte mit über 25000 Einwohnern jedes Jahr 650—750 Millionen Schulden aufnehmen.

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frsayteile

— Minister Henrich Ehrendokior. Anläßlich der Einweihung des physikalischen Instituts der Landesuni- versttät Gießen ist der in den Ruhestand getretene bisherige hessische Finanzminister Henrich von der me­dizinischen Fakultät zum Ehrendoktor ernannt worden.

— Die Krise in der Deukschen Studentenschaft. Der Rektor der Universität Heidelberg hat entschieden, daß der kürzlich vom Allgemeinen Studentenausschuß ge­faßte Beschluß, der Deutschen Studentenschaft wieder beizutreten, endgültig aufgehoben sei, weil die Zusam­mensetzung der der Deutschen Studentenschaft angehö­renden Gruppen nicht mit der Heidelberger Studenten- versassung im Einklang stehe. Dem Allgemeinen ©tu» dentenusschuß steht nunmehr das Recht des Einspruchs gegen diese Maßnahmen des Rektors beim badischen Kultusministerium zu.

Landwirtschaftliches.

= Drei Millionen Hektar Oedland im Deutschen Keich. Im preußischen Landwirtschaftsministerium fand die 89. Sitzung der Zentral-Moor-Kommission statt. Da wir im Deutschen Reich noch rund drei Millionen Hek­tar Oedland haben, von denen der größte Teil auf Preu­ßen entfällt, ist. zumal bei einer Einfuhr von vier Mil­liarden Mark Nahrungsmitteln im letzten Jahr, die Be­deutung der Kommission und ihrer Tagungen klar. Die Kommission beschäftigt sich mit der Anlage von exakten Düngungsversuchen auf Grünland, dem Anbau von Forst-Kulturgewächsen auf Heideböden und der Nutzung unserer Moore zum Gartenbau.

Aus Oer Thüringischen Rljöti

Eelsa und Umgebung.

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— Zur Verschuldung der deukscheu Sküdte. Hanuar 1927 betrug die Verschuldung der Städte mit

Gewerkschaftliches.

'= Areigewerkschaflliche Neutralität. Im „Deutschen" lesen wir: In Frankfurt a. M. besteht ein aus Mit­gliedern des freien Buchdruckerverbandes gebildeter Ge­sangverein „Gutenberg". Dieser kündet auf den Ein­trittskarten zu seiner Faschingsfeier u. a. das Auf­treten der Therese Neumann aus Kon­nersreuth an. Auf diesen neuesten Fall freigewerk­schaftlicher Neutralität in religiösen Dingen können sich die christlichen Mitglieder der freien Gewerkschaften etwas einbilden. Der Vorgang zeigt aber auch, daß im freien Gewerkschaftslager, jede, aber wirklich jede Ge­legenheit benutzt wird, um das religiöse Empfinden des christlichen Volkes zu verunglimpfen und lächerlich zu machen.

von den Hochschulen.

(Ein wichtiger Zusammenschluß.

z Sie Arbeits gerne in schäft der kath. beut- scheu Studentenverbände, welche die Ver­bände E. V., H. D., K. V., R. K. D. B., U. D. und V. K. D. St. umfaßt, trat am 4. Februar in Köln zu einer wichtigen Besprechung unter dem Vorsitzenden eand. hist. Paul Franken (K. V.) zusammen. In die» ser Sitzung wurde der Textentwurf eines Ehrenabkom- mens 'festgestellt, das für die gesamten katholischen Verbände Geltung erhalten soll. Die kath. Verbände werden in den nächsten Wochen Gelegenheit nehmen, diesen Entwurf zu prüfen. Weiterhin beschäftigten sich die Verbände mit der Lage in der Deutschen Stuben- tenschaft: auch die Durchführung des E. 23. A. in Oester­reich wurde berührt. Besprechungen über den Ausbau der Arbeitsgemeinschaft ließen den Wunsch der Der- bände erkennen, in allen Universitätsstädten einen Zu- sammenschluß der kath. Korporationen her- beizuführen. Den P h i l i st e r z i r k e l n in den ein- zelnen Städten empfiehlt die Arbeitsgemeinschaft g e > meinsame Zusammenkünfte der Altherren- schäft aller Verbände, um auch nach außen die Zusam­mengehörigkeit der katholischen Akademiker zu bekunden.

Zeitschriften.

Westermanns Monatshefte bringen in ihrem Fe« bruarheft wieder eine Flut guter Texte und guter BU- der. Da findet man Plaudereien über den Wintersport, über das moderne Kasperletheater usw. Farbenfreudig« Silber zeigen die Schönheiten der allen Stadt Soest. Ad­miral Scher spricht über den nie erlahmenden Kampf uni Seegeltung, und selbst das gerade in dieser Iahreszell be. sonders gefürchtete Asthma wird einmal von Dr. W. Schweisheimer eingehend gewürdigt. Als Maler durfte Wilhelm Busch den meisten noch unbekannt sein. Auch hierüber bringt die Februarnummer der „Westermanns Monatshefte" eine ausführliche, mit zahlreichen Farb­bildern versehene Abhandlung. Dor allem aber findet diesmal auch die Heranwachsende Generation etwas ganz besonders für sie Bestimmtes in „Westermanns Mo­natsheften", nämlich ein Preisausschreiben, welches die jungen Menschen veranlaßen soll, sich einmal mit dem Problem des zukünftigen Berufes im ur­eigensten Interesse auseinanderzusetzen.

Reichs-Einnahmen an Steuern und Zöllen.

Nach der vom Reichsfinanzministerium veröffentlich­ten Uebersicht betrugen im Januar 1928 die Einnah­men des Reiches an Besitz, und Verkehrs steu- ern für fortlaufende Steuern 726,68 Mill. Mk., vom 1. April 1927 bis 31. Ian. 1928 4 845,92 Mill. Im Reichshaushaltsplan ist die Einnahme für das Rech­nungsjahr 1927 veranschlagt auf 5280 Mill. Mk. Die Einnahmen an einmaligen Steuern betrugen im Ja­nuar 1928 1,15 Mill., vom 1. April 1927 bis 31. Jan. 1928 24,50 Mill. (Im Reichshaushaltsplan für 1927 veranschlagt auf 25 Mill. Mk.) Die Gesamtsumme an Besitz- und Derkehrssteuern betrug demnach im Ja­nuar 727,83 Mill, und vom 1. April bis 31. Ian. 4870,48 Mill. Mk. Im Reichshaushallsplan ist die Einnahme für 1927 veranschlagt auf 5305 Mill. Die Einnahmen an verpfändeten Zöllen und Verbrauchsabgaben für Januar betrugen 275,92 Mill, und für die Zeit vom 1. April 1927 bis 31. Jan. 1928 2435,72 Mill. Mk. Im Reichshaushaltsplan ist die Einnahme für da« Rech­nungsjahr 1927 veranschlagt auf 2410 Mill. Mk. Die nicht verpfändeten Zölle und Verbrauchsabgaben er­brachten im Januar 4.31 Mill., vom 1. April 1927 bis 31. Ian. 1928 39,32 Mill. Im Reichshaushaltsplan für 1927 ist die Einnahme veranschlagt auf 35 Mill. An Zölle und Verbrauchsabgaben wurde also zusammen vereinnahmt im Januar 280,23 Mill, und für die Zeit vom 1. April 1927 bis zum 31. Jan. 1928 2475,03 Mill. Mk. Im Reichshaushallsplan ist die Einnahme für das Rechnungsjahr 1927 veranschlagt mit 2445 Mill. Mk. An sonstigen Einnahmen wurden vereinnahmt im Januar 327 RM. un bin der Zeit vom L April 1927 bis zum 31. Ian. 1928 19 987 RM. Im ganzen sind also vereinnahmt an Steuern, Zöllen und Abgaben im Januar 1928 1 008,06 Mill. Mk. und für die Zeit vom 1. April 1927 bis 31. Jan. 1928 7345,53 Mill. Mk. 5m Reichshaushaltsplan für das Rechnungsjahr 1927 ist die Einnahme veranschlagt auf 7750 Mill. Mk. In den ersten 10 Monaten des Rechnungsjahres 1927 sind also bisher im ganzen 7345,50 Mill, aufgekommen. Der Haushalts oll von 7750 Mill. Mk. ist also jetzt schon nahezu erreicht. ___

Zum Arbeitsplan des Landtags.

Der Aeltestenrat des Thüringer Landtages trat am Freitag nachmittag zur Beratung der Geschäfts, läge zusammen. Im Mittelpunkt der Aussprache tand die Besoldungsreform und der Staatshaushalt für 1928.

Während die Regierungsparteien für die Be­ratung der Befoldungsvorlage im Zusammenhang mit dem Etat eintraten, will die Linke das Besol- imngsgesetz unabhängig vom Haushaltsplan behan. delt wißen. Die Regierung gab die Zusage, bis Freitag der kommenden Woche die Besoldungs­vorlage fertigzustellen und sie dann sofort dem Landtag zuzuleiten. Die erste Lesung wird wahrscheinlich am 2 8. Februar stattfinden.

Die Fertigstellung des Haushaltsplans für 1928 hat, wie wir bereits melden konnten, eine Ver­zögerung erfahren. Die Regierung hofft aber, den Plan Ende der nächsten Woche dem Landtag zustellen zu können. Am Dienstag und Mittwoch der folgenden Woche werden zunächst Gesetzt gebungs» und Haushaltungsausschuß wieder zu- fammentreten, während das Plenum vom Donners­tag bis Samstag tagen wird, um in erster Linie das Hebammengesetz und die Aenderung der Ge­schäftsordnung zu behandeln.

Das sozialdemokratische Mißtrau­ensvotum wird aus die Tagesordnung vom Donnerstag gesetzt werden.

Erfolg dec sächsischen Diaspora.

Dresden, 16. Februar.

Das Ministerium für Volksbildung im Freistaat Sachsen hat soeben die offizielle Genehmigung erteilt, daß die katholische, neunstufige, höhere Privat- fchule (mit Lehrplan für Gymnasium und Realgymna­sium) in Dresden den öffentlichen Titel „Bischöf­liches St. Benno-Gymnasium" fuhrt. Dem bisherigen Leiter der privaten Schule, dem Kaplan Ludwig Englert, für seine Person die weitere Führung unter dem Titel eines Direktors zuerkannt worden. Das Ministerium hat zwar die Genehmigungen an eine Reihe von Voraussetzungen geknüpft, die den formalen inneren und äußeren Ausbau der Anstalt noch weiter fördern, die aber die Direktion trotz der spär­lichen Mittel in der Diaspora einzuhatten gedenkt.

Ganz ohne Zweifel ist dieser Erfolg von größter Be­deutung für die sächsische Diaspora, die nunmehr ein eigenes, ministeriell anerkanntes Dollgymnasium mit Realschulklassen besitzt. Und von nicht geringerer Be- beutung ist der Umstand, daß der ernannte Direktor e i n Geistlicher ist, der diesen Posten auf Grund seiner außerordentlichen Fähigkeiten erhält. Es hat unglaub- lirfie Mühen gekostet, bis die Entwicklung so weit ge­beiben konnte. Das Gymnasium ist vorläufig in einem großen Nebenbau des tatbolüchen Gesellenhauses unter- gebracht, umfaßt rund 300 Schüler und Schülerinnen und besitzt sogar ein Internat für auswärtige Besucher. Man plant einen großen Neubau, zu dem bis jetzt aber das Geld fehlte. Aus diesem Grunde befindet sich der Bischof Dr. Schreiber gegenwärtig seit Monaten in Amerika, um eine großzügige Aktion vor allem für diese Anstatt zu unternehmen.

Der jetzige Erfolg ist ein Beweis dafür, daß auch in der Diaspora und dazu vielleicht in der schwierigsten deutschen Diaspora von geeigneten Führerper- sönlichkeiten Außerordentliches erreicht werden kann. ________

Neues aus Frankfurt.

=• Fünfzigjähriges Jubiläum des historischen Mu­seums. Am 13. Juni d. I. sind 50 Jahre verflossen, feit bas Frankfurter Historische Museum feierlich eröffnet wurde. Wie wir erfahren, beabsichtigt die Stadt diesen Tag durch festliche Veranstaltungen zu begehen, ll. a. ist eine Ausstellung von Möbeln und Antiquitäten ge-

Eingesandt.

Für die hier erfolgenden Veröffentlichungen übernimm! die Schriftleitung nur die durch das Preßgesetz vorge- ickriebene Derantwortuna.

Liebes lleberlandwerk! Alle, die einen Netzanschluß (Radiogerät) haben und sich von den Darbietungen be- lehren, an ihnen erbauen und erfreuen möchten, waren dem Ueberlanbmert sehr dankbar, wenn es an Sonn« und Feiertagen, Nachmittagen und Abenden, keine Re­paraturen an den Lichtleitungen vornehmen, bezw das Licht nicht ausschatten würbe. Am Sonntag und Mon­tag (22. und 23. Januar) von 12 Uhr an war das Licht für den Landkreis Fulda ausgeschallet, sodaß mit mei­nem Radio kein Empfang war. Im Namen aller Ra- diohörer darf ich wohl bitten, auf uns Rücksicht zu neh­men: denn alle werden immer mehr abhängig vom Licht. (Folgt Unterschrift.)

Briefkasten der Zchrittleitung.

A« mehrere. Zuschriften, die nicht mit dem Na­men des Einsenders unterschrieben sind, wandern in den Papierkorb. Zuschriften, die nichts Sachliches und nur Persönliches enthalten, werden nicht ver­öffentlicht.

Nadio-progrmnm.

Dienstag, den 21. Februar.

Frankfurt (428.6 m), Kassel (272.7 m). 12.30-13.30! Mittagsständchen. 15.30—16: Die Stunde der Jugend. 16.30—17.45: Neue Tanzmusik. 17.45—18.05: Die Lese- stunde. 18.15—18.30: Vereinsnachrichten und andere Mitteilungen. 18.30—19: „Ansteckende Kinderkrankhei­ten". Vortrag von Dr. Lande. 19: Dom Frankfurter Opernhaus: „Der Zigeunerbaron". Anschließend bis 0.30: Tanzmusik.

Frankfurter Gver.

Dienstag, 21. Febr., 19 Uhr. Der Zigeunerbaron.

Mittwoch, 22. Febr., 19 Uhr. Die Macht des Schick- als.

Donnerstag, 23. Febr., 19)4 Uhr. Mignon.

kleine Nachrichten.

Im Erziehungsheim von Heiligen st adt brach abends Feuer aus, dem die zum Heim ge­hörige Scheune mit sämtlichen Stroh- und Futter­vorräten zuckt Opfer fiel. ,

In Weimar fuhr ein Personenkraftwagen einen elektrischen Mast um. Mehrere Insassen des Kraftwagens wurden verletzt.

Beim Spielen mit einer Schußwaffe wurde ein Schüler aus Effenach von seinem Kameraden in den Kopf geschossen. Das Befinden des Knaben ist sehr ernst.

Technik und Verkehr.

— (Eine lranssaharische Eisenbahn geplant. Der fron- zösische Minister für öffentliche Arbeiten, Tardieu, wurde vorn Ministerrat ermächtigt, in der Kammer einen Ge­setzentwurf betreffend die Schaffung eines Studienamtes für den Bau einer transsaharischen Eisenbahn einzubrin­gen. ____________

wie wird das Wetter?

Das südwesteuropäische Hochdruckgebiet hat sich noch etwas verstärkt und wird zunächst in der Hauptfach e„ die Witterung unseres Gebiets bestimmen. Der bei Däne­mark liegende Teilwirbel wird südostwärts weiterziehen und die Witterung Westdeutschlands kaum beeinflussen.

Witterungsaussichten bis Dienstag: Fortdauer der trockenen und vielfach heiteren Wttterung.

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