ttommunalpolitrsches
Am 1.
bei
Frankfurter Börse
18/
17.8.
17 8 1t. 8.
85,85
97,86
79,186
Text und die Unterhaltungs- rl Austermann, alle in
Fuldaer Actiendruckerei I. Parzeller.
9dShercfe u. Opfert, bestes fabrikdi. Proittelheus.
Johannes Ruppel.Bsenmng.,FuNa Milh-ttita
Telephon Nr. 578.
Marktstrasse 15.
FQldaer fltflenMerel, Fulda
ein und noch
Eisenwaren, Werkzeuge, Landwirtschaft!. Geräte, Haushaltungsgegenstände, Braut- u. Hochzeitsgeschenke
t
Steetepeplerr 6»i« Pel*s«n1elh. v. flnl. Aus! Sd). flnt. flbl Schuld. 4’/o Oeftr. Gotbr. 1<Vo Ungarn Saldi.
Qotb.pfbbr. u. flnt
96,98
96,76
plant, an der man den Frankfurter Privatbesttz betet ligen zu können glaubt.
87,90
56,70
! 85,68 '67,7u
87,60 51,8-
16,0
31,37 85,181
66,0 151,0 161,5
96,0
96,0 M,0
97,0
87,0
98,9
97,81
in Schwarzdruck und einfarbigem Buntdrude, sowie in Mehrfarbendrude Befett schnell end billig
verletzt.
In den Gemeindewaldungen von Stadtlengsfeld hat eine Windhose etwa 200 Bäume zum Teil abgebrochen und aus der Erde gerissen. Die Gemeinde ist dadurch beträchtlich geschädigt worden.
177,0
168,5 t’8,0
159,11
160,21
117,6
.40,0
85.0
418,0
96,7
101,0
50,0 8 ,0
Paragraphenschusterei, wie wir sie oft bei denen beobachten können, deren Weltfremdheit in men- würdigem Kontrast zu ihrer vielgepriesener Forsche steht. Herr Meckert war das, was man einen guten, echten Kerl nennt, und das ist doch, weiß Gott, was Rechtes. Er wußte, wo jeden derSchuh drückte und hatte Verständnis für die Bedürfnisse und Schwächen seiner Zeitgenossen. Diese fudjte er soweit als möglich zu verstehen, und ging s nicht im Guten, nun dann fuhr auch mal ein heiliges Donnerwetter dazwischen. Aber immer barg die rauhe Schale einen köstlichen Kern! Manches, vieles an ihm mochte unbequem sein, aber wäre es noch der alte Bleckert, den wir alle kannten und schätzten, wenn es anders wäre? Er war eben eine alte, herbe, rechte Soldatennatur und ist es geblieben, bis zu seinem allzufrühen Tode. — Bitteres Leid hatte ihm der Weltkrieg gebracht. Don seinen vier Söhnen, die hinauszogen, kehrten die beiden jüngsten nicht mehr ins Vaterhaus zurück. Den Schmerz hierüber konnte Herr Bleckert nie verwinden und er ertrug ihn mit ernster und stiller Resignation. Wir hätten ihm gerne einen langen ehrenvollen Ruhestand gegönnt! Doch im Plane der Vorsehung war es anders beschlossen. Vor kurzem warf ihn eine tückische Krankheit auf's Schmerzenslager, von dem er sich nicht mehr erhob Dis außerordentliche Teilnahme, die man seiner Familie bei seiner Beerdigung aus allen Kreisen entgegenbrachte, zeugte von der großen Beliebtheit, deren sich der Entschlafene in Stadt und Land erfreute uiti) zeugte auch von der allgemeinen Trauer wegen seines allzufrühen Heimgangs. Möge der große Richter der Toten ihn ebenso gnädiglich be- urteilen, wie der Entschlafene in seinem Erdenwallen über die Fehler und Schwächen seiner Mitmenschen gedacht und geurteilt hat.
In Gräfinau-Angstedt äscherte Großfeuer zwei Anwesen mit drei Scheunen einer Schleiferei ein. Die Drandursache ist nicht geklärt.
177,5 381,0 l«1,76
r>,o 159,0 160,5 117,0 141,5 185,0 319,0 194,0 101,0
Bevollmächtigung der Gerichtskassenbeamten zur Prozetzführung.
Das Thüringische Finanzministerium und das Thüringische Ministerium für Volksbildung und Justiz, Abteilung Justiz, veröffentlichten im Amtsund Nachrichtenblatt für Thüringen die Bekanntmachung über die Bevollmächtigung der Beamten der Eerichtskassen zur Prozetzführung. Danach werden b' ie Kassenvorsteher der Gerichtskassen und autzerdem die Beamten, denen die Wahrnehmung der Geschäfte des Kassenvorstehers übertragen ist, bevollmächtigt, das Land Thüringen in Rechtsstreitigkeiten über Angelegenheiten zu vertreten, die zum Geschäftskreise der Gerichtskassen gehören. Der Kassenvorsteher oder der Beamte, der dessen Geschäfte wahrnimmt, hat vor der Beschreitung des Rechtsweges in solchen Fällen über das Sach- vethältnis unter Beifügung aller Vorgänge und Akten an das Thüringische Ministerium für Volksbildung und Justiz, Abteilung Justiz, zu berichten und dessen Entschließung einzuholen.
beilage Dr. rer. ----------- . — ...
Fulda. Verantwortlich für di« Anzeigen: Direktor der
Schleifen und Riffeln von Müllereiwalzen
— Geisa. Dieser Tage trug man den Gendarmerie - Oberwachtmeister Hugo Bleckert zu Grabe. Dom 1. April 1896 bis zum 1. April 1926 war Herr Bleckert Vorstand einer hiesigen Gendar- meriestation. Wegen seines leutseligen und hu- morvollen Wesens war er allgemein geschätzt und beliebt. Er verstand die hiesige Bevölkerung und ihre Eigenart gut und suchte ihr auch, soweit er es mit seinen Dienstvorschriften im Einklang bringen konnte, stets gerecht zu werden. Großzügig und gerecht veranlagt, war er feind jeder kleinlichen
Schriftleiter: Dr. phil. Johannes Kramer, Verantwortlich für Politik und Heimatliches Dr. Kramer, kür den Roman und di« «Buchend lätter" A n t o n Weßler, für den übrige- Text und die Unterhaltungs-
mohr als 25000 Einwohnern auf den Kopf der Bevöl- ketung in Anhalt Mk. 47.7, in Braunschweig Mk. 59.1, in Mecklenburg-Schwerin Mk. 50.6, in Thüringen 72.4, in Preußen Mk. 51.2, in Oldenburg Mk. 97.8, in Bayern Mk. 98.4, in Sachsen Mk. 111.3, in Hessen Mk. 145 und in Baden 182.5. Im Süden und im Südwesten Deutschlands und in Sachsen lag die Schulenbelastung erheblich über dem Durchschnitt für das gesamte Reich. Weiter zeigt sich, daß die Verschuldung wächst mit der Gröhe der Städte. Immerhin erreichen die Ziffern trotz der schwierigen finanziellen Zeitverhältnisse und der Entwertung des Geldes längst nicht die Zahlen der Vorkriegszeit, in der die deutschen Städte mit über 25000 Einwohnern jedes Jahr 650—750 Millionen Schulden aufnehmen.
uäfhxkfein emailliert-:
frsayteile
— Minister Henrich Ehrendokior. Anläßlich der Einweihung des physikalischen Instituts der Landesuni- versttät Gießen ist der in den Ruhestand getretene bisherige hessische Finanzminister Henrich von der medizinischen Fakultät zum Ehrendoktor ernannt worden.
— Die Krise in der Deukschen Studentenschaft. Der Rektor der Universität Heidelberg hat entschieden, daß der kürzlich vom Allgemeinen Studentenausschuß gefaßte Beschluß, der Deutschen Studentenschaft wieder beizutreten, endgültig aufgehoben sei, weil die Zusammensetzung der der Deutschen Studentenschaft angehörenden Gruppen nicht mit der Heidelberger Studenten- versassung im Einklang stehe. Dem Allgemeinen ©tu» dentenusschuß steht nunmehr das Recht des Einspruchs gegen diese Maßnahmen des Rektors beim badischen Kultusministerium zu.
Landwirtschaftliches.
= Drei Millionen Hektar Oedland im Deutschen Keich. Im preußischen Landwirtschaftsministerium fand die 89. Sitzung der Zentral-Moor-Kommission statt. Da wir im Deutschen Reich noch rund drei Millionen Hektar Oedland haben, von denen der größte Teil auf Preußen entfällt, ist. zumal bei einer Einfuhr von vier Milliarden Mark Nahrungsmitteln im letzten Jahr, die Bedeutung der Kommission und ihrer Tagungen klar. Die Kommission beschäftigt sich mit der Anlage von exakten Düngungsversuchen auf Grünland, dem Anbau von Forst-Kulturgewächsen auf Heideböden und der Nutzung unserer Moore zum Gartenbau.
Aus Oer Thüringischen Rljöti
Eelsa und Umgebung.
Ak. UM," FULDA
i&tfda
• Jerttruf-’Z63 «264-265
Ofett&farSe ttt&rverfchit>
Ein Hauer aus Großberndten wurde Sprengarbeiten in dem Kaliwerk Menteroda durch einen vorzeitig losgehenden Schuß schwer
Ilie weltberühmten Pfarrer
Kneipp-Pillen
zuverlässig z. Blüfreihi^un'g u.
Stuhlgang-Regelung '
Rheuni, Sapo je 2, Cal. 3. junip. 1. Aloe 4: In allen Hpolheken Mk. f.~
96,0
96,6
»•/« Srkf.ffw-B.
6o1b.-Pfbb. 8«/«$rtf.pfbb.-B.
Sotb-pfbb. «•AC.Kr.KölT.S.K.Obl 8e'«LKr. Kaff. , Golb-Pfbb. 26R.1 8«/o£.Kr. Kaff.
Oetb-Pfbb.26K2 7»/«LKr. Kaff.
6elb.pfbb.27R4 5% mein. HoP'B.
6olb-ptbb.
Bankaktien
Commerzbank Danatbank Deulfihe Bank v. €ff u.tD.Bk. Dlskonto-Oef. Dresbner Bank frankfurter Bank krankt. ffnp.-Bank melnlnger fipp.-Bk. mittelb. Cretu-Bank Reldubonk Weltbank Jrankfurt
Aktien bHeb-Cnmep.- flnflatten
Cafl. Straft enbebn fiapag narbt», ctayb
3 nbuftrte-Aktien
flbl 6ebr. aalen». Kiener
— Zur Verschuldung der deukscheu Sküdte. Hanuar 1927 betrug die Verschuldung der Städte mit
Gewerkschaftliches.
'= Areigewerkschaflliche Neutralität. Im „Deutschen" lesen wir: In Frankfurt a. M. besteht ein aus Mitgliedern des freien Buchdruckerverbandes gebildeter Gesangverein „Gutenberg". Dieser kündet auf den Eintrittskarten zu seiner Faschingsfeier u. a. das Auftreten der Therese Neumann aus Konnersreuth an. Auf diesen neuesten Fall freigewerkschaftlicher Neutralität in religiösen Dingen können sich die christlichen Mitglieder der freien Gewerkschaften etwas einbilden. Der Vorgang zeigt aber auch, daß im freien Gewerkschaftslager, jede, aber wirklich jede Gelegenheit benutzt wird, um das religiöse Empfinden des christlichen Volkes zu verunglimpfen und lächerlich zu machen.
von den Hochschulen.
(Ein wichtiger Zusammenschluß.
z Sie Arbeits gerne in schäft der kath. beut- scheu Studentenverbände, welche die Verbände E. V., H. D., K. V., R. K. D. B., U. D. und V. K. D. St. umfaßt, trat am 4. Februar in Köln zu einer wichtigen Besprechung unter dem Vorsitzenden eand. hist. Paul Franken (K. V.) zusammen. In die» ser Sitzung wurde der Textentwurf eines Ehrenabkom- mens 'festgestellt, das für die gesamten katholischen Verbände Geltung erhalten soll. Die kath. Verbände werden in den nächsten Wochen Gelegenheit nehmen, diesen Entwurf zu prüfen. Weiterhin beschäftigten sich die Verbände mit der Lage in der Deutschen Stuben- tenschaft: auch die Durchführung des E. 23. A. in Oesterreich wurde berührt. Besprechungen über den Ausbau der Arbeitsgemeinschaft ließen den Wunsch der Der- bände erkennen, in allen Universitätsstädten einen Zu- sammenschluß der kath. Korporationen her- beizuführen. Den P h i l i st e r z i r k e l n in den ein- zelnen Städten empfiehlt die Arbeitsgemeinschaft g e > meinsame Zusammenkünfte der Altherren- schäft aller Verbände, um auch nach außen die Zusammengehörigkeit der katholischen Akademiker zu bekunden.
Zeitschriften.
Westermanns Monatshefte bringen in ihrem Fe« bruarheft wieder eine Flut guter Texte und guter BU- der. Da findet man Plaudereien über den Wintersport, über das moderne Kasperletheater usw. Farbenfreudig« Silber zeigen die Schönheiten der allen Stadt Soest. Admiral Scher spricht über den nie erlahmenden Kampf uni Seegeltung, und selbst das gerade in dieser Iahreszell be. sonders gefürchtete Asthma wird einmal von Dr. W. Schweisheimer eingehend gewürdigt. Als Maler durfte Wilhelm Busch den meisten noch unbekannt sein. Auch hierüber bringt die Februarnummer der „Westermanns Monatshefte" eine ausführliche, mit zahlreichen Farbbildern versehene Abhandlung. Dor allem aber findet diesmal auch die Heranwachsende Generation etwas ganz besonders für sie Bestimmtes in „Westermanns Monatsheften", nämlich ein Preisausschreiben, welches die jungen Menschen veranlaßen soll, sich einmal mit dem Problem des zukünftigen Berufes im ureigensten Interesse auseinanderzusetzen.
Reichs-Einnahmen an Steuern und Zöllen.
Nach der vom Reichsfinanzministerium veröffentlichten Uebersicht betrugen im Januar 1928 die Einnahmen des Reiches an Besitz, und Verkehrs steu- ern für fortlaufende Steuern 726,68 Mill. Mk., vom 1. April 1927 bis 31. Ian. 1928 4 845,92 Mill. Im Reichshaushaltsplan ist die Einnahme für das Rechnungsjahr 1927 veranschlagt auf 5280 Mill. Mk. Die Einnahmen an einmaligen Steuern betrugen im Januar 1928 1,15 Mill., vom 1. April 1927 bis 31. Jan. 1928 24,50 Mill. (Im Reichshaushaltsplan für 1927 veranschlagt auf 25 Mill. Mk.) Die Gesamtsumme an Besitz- und Derkehrssteuern betrug demnach im Januar 727,83 Mill, und vom 1. April bis 31. Ian. 4870,48 Mill. Mk. Im Reichshaushallsplan ist die Einnahme für 1927 veranschlagt auf 5305 Mill. Die Einnahmen an verpfändeten Zöllen und Verbrauchsabgaben für Januar betrugen 275,92 Mill, und für die Zeit vom 1. April 1927 bis 31. Jan. 1928 2435,72 Mill. Mk. Im Reichshaushaltsplan ist die Einnahme für da« Rechnungsjahr 1927 veranschlagt auf 2410 Mill. Mk. Die nicht verpfändeten Zölle und Verbrauchsabgaben erbrachten im Januar 4.31 Mill., vom 1. April 1927 bis 31. Ian. 1928 39,32 Mill. Im Reichshaushaltsplan für 1927 ist die Einnahme veranschlagt auf 35 Mill. An Zölle und Verbrauchsabgaben wurde also zusammen vereinnahmt im Januar 280,23 Mill, und für die Zeit vom 1. April 1927 bis zum 31. Jan. 1928 2475,03 Mill. Mk. Im Reichshaushallsplan ist die Einnahme für das Rechnungsjahr 1927 veranschlagt mit 2445 Mill. Mk. An sonstigen Einnahmen wurden vereinnahmt im Januar 327 RM. un bin der Zeit vom L April 1927 bis zum 31. Ian. 1928 19 987 RM. Im ganzen sind also vereinnahmt an Steuern, Zöllen und Abgaben im Januar 1928 1 008,06 Mill. Mk. und für die Zeit vom 1. April 1927 bis 31. Jan. 1928 7345,53 Mill. Mk. 5m Reichshaushaltsplan für das Rechnungsjahr 1927 ist die Einnahme veranschlagt auf 7750 Mill. Mk. In den ersten 10 Monaten des Rechnungsjahres 1927 sind also bisher im ganzen 7345,50 Mill, aufgekommen. Der Haushalts oll von 7750 Mill. Mk. ist also jetzt schon nahezu erreicht. ___
Zum Arbeitsplan des Landtags.
Der Aeltestenrat des Thüringer Landtages trat am Freitag nachmittag zur Beratung der Geschäfts, läge zusammen. Im Mittelpunkt der Aussprache tand die Besoldungsreform und der Staatshaushalt für 1928.
Während die Regierungsparteien für die Beratung der Befoldungsvorlage im Zusammenhang mit dem Etat eintraten, will die Linke das Besol- imngsgesetz unabhängig vom Haushaltsplan behan. delt wißen. Die Regierung gab die Zusage, bis Freitag der kommenden Woche die Besoldungsvorlage fertigzustellen und sie dann sofort dem Landtag zuzuleiten. Die erste Lesung wird wahrscheinlich am 2 8. Februar stattfinden.
Die Fertigstellung des Haushaltsplans für 1928 hat, wie wir bereits melden konnten, eine Verzögerung erfahren. Die Regierung hofft aber, den Plan Ende der nächsten Woche dem Landtag zustellen zu können. Am Dienstag und Mittwoch der folgenden Woche werden zunächst Gesetzt gebungs» und Haushaltungsausschuß wieder zu- fammentreten, während das Plenum vom Donnerstag bis Samstag tagen wird, um in erster Linie das Hebammengesetz und die Aenderung der Geschäftsordnung zu behandeln.
Das sozialdemokratische Mißtrauensvotum wird aus die Tagesordnung vom Donnerstag gesetzt werden.
Erfolg dec sächsischen Diaspora.
Dresden, 16. Februar.
Das Ministerium für Volksbildung im Freistaat Sachsen hat soeben die offizielle Genehmigung erteilt, daß die katholische, neunstufige, höhere Privat- fchule (mit Lehrplan für Gymnasium und Realgymnasium) in Dresden den öffentlichen Titel „Bischöfliches St. Benno-Gymnasium" fuhrt. Dem bisherigen Leiter der privaten Schule, dem Kaplan Ludwig Englert, für seine Person die weitere Führung unter dem Titel eines Direktors zuerkannt worden. Das Ministerium hat zwar die Genehmigungen an eine Reihe von Voraussetzungen geknüpft, die den formalen inneren und äußeren Ausbau der Anstalt noch weiter fördern, die aber die Direktion trotz der spärlichen Mittel in der Diaspora einzuhatten gedenkt.
Ganz ohne Zweifel ist dieser Erfolg von größter Bedeutung für die sächsische Diaspora, die nunmehr ein eigenes, ministeriell anerkanntes Dollgymnasium mit Realschulklassen besitzt. Und von nicht geringerer Be- beutung ist der Umstand, daß der ernannte Direktor e i n Geistlicher ist, der diesen Posten auf Grund seiner außerordentlichen Fähigkeiten erhält. Es hat unglaub- lirfie Mühen gekostet, bis die Entwicklung so weit gebeiben konnte. Das Gymnasium ist vorläufig in einem großen Nebenbau des tatbolüchen Gesellenhauses unter- gebracht, umfaßt rund 300 Schüler und Schülerinnen und besitzt sogar ein Internat für auswärtige Besucher. Man plant einen großen Neubau, zu dem bis jetzt aber das Geld fehlte. Aus diesem Grunde befindet sich der Bischof Dr. Schreiber gegenwärtig seit Monaten in Amerika, um eine großzügige Aktion vor allem für diese Anstatt zu unternehmen.
Der jetzige Erfolg ist ein Beweis dafür, daß auch in der Diaspora und dazu vielleicht in der schwierigsten deutschen Diaspora von geeigneten Führerper- sönlichkeiten Außerordentliches erreicht werden kann. ________
Neues aus Frankfurt.
=• Fünfzigjähriges Jubiläum des historischen Museums. Am 13. Juni d. I. sind 50 Jahre verflossen, feit bas Frankfurter Historische Museum feierlich eröffnet wurde. Wie wir erfahren, beabsichtigt die Stadt diesen Tag durch festliche Veranstaltungen zu begehen, ll. a. ist eine Ausstellung von Möbeln und Antiquitäten ge-
Eingesandt.
Für die hier erfolgenden Veröffentlichungen übernimm! die Schriftleitung nur die durch das Preßgesetz vorge- ickriebene Derantwortuna.
Liebes lleberlandwerk! Alle, die einen Netzanschluß (Radiogerät) haben und sich von den Darbietungen be- lehren, an ihnen erbauen und erfreuen möchten, waren dem Ueberlanbmert sehr dankbar, wenn es an Sonn« und Feiertagen, Nachmittagen und Abenden, keine Reparaturen an den Lichtleitungen vornehmen, bezw das Licht nicht ausschatten würbe. Am Sonntag und Montag (22. und 23. Januar) von 12 Uhr an war das Licht für den Landkreis Fulda ausgeschallet, sodaß mit meinem Radio kein Empfang war. Im Namen aller Ra- diohörer darf ich wohl bitten, auf uns Rücksicht zu nehmen: denn alle werden immer mehr abhängig vom Licht. (Folgt Unterschrift.)
Briefkasten der Zchrittleitung.
A« mehrere. Zuschriften, die nicht mit dem Namen des Einsenders unterschrieben sind, wandern in den Papierkorb. Zuschriften, die nichts Sachliches und nur Persönliches enthalten, werden nicht veröffentlicht.
Nadio-progrmnm.
Dienstag, den 21. Februar.
Frankfurt (428.6 m), Kassel (272.7 m). 12.30-13.30! Mittagsständchen. 15.30—16: Die Stunde der Jugend. 16.30—17.45: Neue Tanzmusik. 17.45—18.05: Die Lese- stunde. 18.15—18.30: Vereinsnachrichten und andere Mitteilungen. 18.30—19: „Ansteckende Kinderkrankheiten". Vortrag von Dr. Lande. 19: Dom Frankfurter Opernhaus: „Der Zigeunerbaron". Anschließend bis 0.30: Tanzmusik.
Frankfurter Gver.
Dienstag, 21. Febr., 19 Uhr. Der Zigeunerbaron.
Mittwoch, 22. Febr., 19 Uhr. Die Macht des Schick- als.
Donnerstag, 23. Febr., 19)4 Uhr. Mignon.
kleine Nachrichten.
Im Erziehungsheim von Heiligen st adt brach abends Feuer aus, dem die zum Heim gehörige Scheune mit sämtlichen Stroh- und Futtervorräten zuckt Opfer fiel. ,
In Weimar fuhr ein Personenkraftwagen einen elektrischen Mast um. Mehrere Insassen des Kraftwagens wurden verletzt.
Beim Spielen mit einer Schußwaffe wurde ein Schüler aus Effenach von seinem Kameraden in den Kopf geschossen. Das Befinden des Knaben ist sehr ernst.
Technik und Verkehr.
— (Eine lranssaharische Eisenbahn geplant. Der fron- zösische Minister für öffentliche Arbeiten, Tardieu, wurde vorn Ministerrat ermächtigt, in der Kammer einen Gesetzentwurf betreffend die Schaffung eines Studienamtes für den Bau einer transsaharischen Eisenbahn einzubringen. ____________
wie wird das Wetter?
Das südwesteuropäische Hochdruckgebiet hat sich noch etwas verstärkt und wird zunächst in der Hauptfach e„ die Witterung unseres Gebiets bestimmen. Der bei Dänemark liegende Teilwirbel wird südostwärts weiterziehen und die Witterung Westdeutschlands kaum beeinflussen.
Witterungsaussichten bis Dienstag: Fortdauer der trockenen und vielfach heiteren Wttterung.
ffltq. €tekfr. 6«t.
—
87,;
Bob 5otzl<Mlrf
—
—
Cem. fielbelberg
187,7k
Conttn. Ge(.
t«7,n
Daimler
S6,0
D. Erdöl Bert
183,0
82,0
D. Schelbeonffatt
406,5
Dflrkoppiperke
—
77,0
eitern». Kauerst.
86,5
>6.25
Etektr. Oe».
170,0
6*,75
eteklr. £W n. Krott
ne,«
18,5
Sorbenlnbuftrie
161,75
68,5
Sltztabrlk ftutbo
vft.O
t-8,0
Sronkf. 6 es
50,0
*50,0
krankt, fiel
08,0
—
Pokornn 8c Witt
74,0
Golbtoimtbt
15,0
fiommerten
—•
ffolrmonn Pb.
Ul ,6
Komme. Kolleret
r s.o
808,0
Konto. Broun
66,86
66,0
Cahmetjer & Co.
—■
163,0
Onoet. Schuht.
■*
toolnkroto».
114,2:
114,0
Motoren Oberurtel
78,5
78,5
H.S.U. medtorfobn.)
99,0
9*,M
Sdiuhfioff Sutbo
56,t
56,0
Schulst, fiert
20,<
80,0
Siem. 8c fiotske
4*5,5
0. Softf. Coffel
55,0
54,0
woi)k 8c Srentoq Zellff. fildioffenb.
184,0 175,12
135,83 176,0
Zellff. woldbol
85,1
——
Stob, ludter fl.-fl
188,21
188,5
Bergwerk«-Aktien
Buben» eilen«.
—
98,5
Gellenh Berp».
i88,<
138,5
fiorpener Bergb.
Ute Bergb.
eee
Koll Sicherst.
i76,n
73.5
Tffonnesmonn
154,0
IM>,3«
Webe*
148,5
0, Courobütte
Oerliner
17. Februar
1& Februar
Devisenkurse
e«io
«rief
Selb
Vries
New-York
4,1S
4,13
4.18
4,19
Brflffd
58,28
68,40
58, to
68,37
fiollonb
168,54
168,88
168,48
168,83
London
80,41
20,45
80,40
90,44
Pons
16,46
16,48
16,44
16.48
Schwell
80,57
80,78
80,68
80,68
Spanien
70,88
71.03
70,88
71,03
Stollen
33.18
88,83
33,18
38.3*
Mnemerk
113,1«
113,33
113,10
113,83
non» egen
111.42
111,64
111,39
111,61
Schwebe,
118,36
113,64
113,81
113,58
Prag töten
13,41 58,36
13,43 53,10
18,40 88,36
13.43 53,07
Des WckiMk fortat Geist «ersteigert am Donnerstag, den 23. ssebr 1928 vor» mittags 930 Uhr, iw Schucherl scheu Gasthof in ftranlnden aus den Forltonen Gut er mavns, Bärenloch, Hintere und -hortete Rimhorns wand, Theobaldshöjer Gehau und Springftein:
405 rm Laubholz-Scheite,
6 rm fichtene Derb knüppel unb
128 40 hw buchenes Astreisig.
Zahl- unb Abfuhrttist: 14 Tage. ■
Bin}.-Abitur Ilmenau, Thür.
5200 Harzkäse L-KN
W Tllslterlorm In Stonlo! 5.95 Mk. — in P|d. Fafr Salzte! Iherlnge
** 3.95 Mk. ca. 100 Gobelrollmom 4 65 Mk. — 100 Harzer und
Wy ca. 50 Gabelrollmops zusammen 4.35 Mk.
Jr E. Napp, ÄUona/458.
Maskenkostüme
größte Auswahl am Platze verleiht von 1.— Mk. an
F. HMkNbMNd, »riÄ 18.
Zagd-Derpachtung.
Die mit dem 31. Januar 1828 padflftei geworbene hiesige zirka 428 ha große öemeinbejagb wirb am Donnerstag, den 23. Februar, abends 8 Uhr, in dem Dtenftiaum des Bürgermeisters tn Haras anderweitig meistbietend auf 9 Jahre verpachtet. Die Bedingungen werben im Termin bekannt gegeben.
Yaras, den 30. Januar 1928.
Per Jagbnsrffe^er: Oswald, Bürgermeister.
Trau er bilde hen in grosser Auswahl liefert billigst Fuldaer Actiendruckerei, Fulda.
Für Zentralheizung und Zimmerbrand hochwertigen
Zechen- Koks
J. Knittel Söhne
Adalbertst 1, Tel 706.
Motorräder
„Indian“ „F. N.«
Günstige Zahlungsbeding. Prospekte kostenlos.
Generalvertretung:
Fern. Schad
Kanalstr. 47 Teleph. 462