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JVs 50.

Sonntag, 5. Februar 1928.

Fuldaer Zeitung

2. Blatt.

+$+ Druck der Fuldaer Actiendruckerei. Fulda

klm Grabe Pius IX.

Zum 50. Todestage am 1. Februar.

Von Ernst Vöminghaus S. I.

Am 7. Februar wird man in der ehrwürdigen Kirche Maria Maggiore das Grab Pius IX. schmücken. Es werden noch einige hinpilgern, die vor 50 Jahren dort in tiefer Trauer über den Hin­gang des „guten" Pius gestanden. Vielleicht wird man einen der Letzten dabei sehen, die einst in kath. Begeisterung nach Rom geeilt waren, um den bedrohten Papst zu verteidigen, die an der Porta Pia, am verhängnisvollen 20. September 1870, vergeblich den einstürmenden Feinden des Kirchenstaates entgegentraten, die dann auf dem Petersplatze zum letzten Male dem entthronten Papstkönig huldigten und seinen letzten Segen empfingen. Es wird aber auch sonst viel treues Gedenken zu der Grabstätte gehen. Denn seit die gütigen Augen sich schlossen, deren Blick unaus­löschlich in tausende von Herzen drang, ist ein an­derer Glanz von seiner hehren Gestalt ausgegan­gen: man hat begonnen, Pius als Heiligen zu ver­ehren, und man erhofft feine Seligsprechung.

Aber nach 50 Jahren darf neben der persön­lichen Verehrung auch eine andere Gestalt an das Grabmal treten. Es ist die G e sch i cht e. Sicher nicht als Feindin einer echten Verehrung, sondern, um erst die wahre Bedeutung eines hingegangenen Großen zu erfassen, in Ehrfurcht und Zurückhal­tung. Pius ist bei allem Menschlichen groß genug, um das Urteil der Geschichte zu ertragen. Daß ein Menschenleben, daß ein Menschengrab Ge­schichte in sich beschließt, wird nirgends deutlicher als im ewigen Rom, wenn man vor den Papstgrä­bern sinnend steht. Und das gilt eben so vor dem Sarkophag des letzten Trägers der Tiara wie vor den Papstgrüften in der Callistus katakombe. Sie alle sind Träger der Geschichte gewesen wie sonst kein Mächtiger der Erde. Der Geschichte in ihrer innersten Bedeutung, als des Reiches Gottes in dieser Weltzeit. So muß es auch gelten von dem Pontifikat des neunten Pius. Um so mehr, weil es an Jahren das längste war in der langen Reihe von Petrus her, und weil es eine Zeit heftiger Be­wegungen und weittragender Entscheidungen aus­füllte.

Von außen gesehen liegt eine düstere Wolke über der Regierung des Papstes: Das Schicksal des Kirchen st aates, das zu seiner traurigen Erfüllung drängte. Haben wir nach 50 Jahren schon den rechten Abstand, um ein abgewogenes Urteil zu fällen? 'Die Geschichte wird einmal fra­gen dürfen, ob Pius bei all seinen reichen Gaben auch jenes fast unerschwingliche Maß von Umsicht und Tatkraft hatte, das nötig war, um in der un­aufhaltsamen Frage des Kirchenstaates den Weg zu wählen, der für die eigentlichen Belange der Kirche der ersprießlichste war. Auch über dem Leben eines Papstes kann Tragik liegen und ein Schatten jener schwermütigen Grabinschrift des edlen deutschen Papstes Adrian VI., „£> wie viel kommt es doch darauf an, in welche Zeit auch des trefflichen Mannes Wirken fällt", webt auch um Pius Grab. Er war von Herzen ein Mann der Güte: er war eine durchaus religiöse Natur. Die Leitung des Kirchenstaates führte ihn in eine Welt voll Lug und List, voll Feindseligkeit und brodeln­der nationaler Leidenschaft. Vielleicht, daß eine Lösung der „Römischen Frage," die uns heute noch so schwer bedrückt, einem kirchenpolitischen Genie — menschlich zu sprechen — anders möglich ge­wesen wäre. Wer will es sagen? Das eine steht fest: Pius hat verantwortungsbewußt und charak- terfest die Rechte des hl. Stuhles zu wahren ge­sucht. Das muß fein Ruhm als Mensch und Papst sein. Wenn je, dann muß hier gelten, daß Wert und Ehre vor der Geschichte nicht nach dem äuße­ren Erfolge zu bemessen sind.

Der innere Erfolg hat ihm nicht gefehlt. Cs mochten wohl die Kirchenfeinde mit der zeit­lichen Gewalt auch die geistliche Stellung tödlich zu treffen wähnen. Aber aus dem Zusammen­bruch der weltlichen Gewalt des Papstes stieg eine andere Herrschaft zu ungeahnter Höhe, die Herr­schaft der Seelen. Und das war nicht zum gering­sten der Person des Entthronten zu danken. Durch die Liebe, die er in der ganzen katholischen Welt für seine Person zu wecken wußte, hat er Wesent­liches getan, die katholische Liebe zum Papsttum auf jene Höhe rein geistiger Verbundenheit und Ergebenheit zu erheben, die heute unsere Freude und Stärke ist.

Der Ausdehnung des Reiches der Liebe, Ver­ehrung und Ergebenheit entsprach aber auch der Ausbau der Kirche in ihrem äußeren Gefüge. Pius konnte in feinem langen Pontifikate 29 Erzbis­tümer und 123 Bistümer neu errichten, in den Missionen aber 33 Vikariate und 15 Präfekturen. England sah 1850 die Wiedererrichtung der Hier­archie, den „zweiten Frühling", den ein Newman

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Das beste Weihnachtsgeschäft. — Erziehung zum Radio. — Boxcrkämpse und das fünfte Gebot. — Das sterbende Europa.

Das beste Weihnachtsigeschäft, so stellte neulich jemand fest, sei mit Filzpantoffel gemacht worden. Mancher wird denken, daß es eben im­mer noch viel Philister im Lande gebe und daß zu einem deutschen Philister eben Filzpantoffel ge­hören. Mag sein, daß etwas daran ist, aber der greifbare Grund ist in unferm Falle das Radio. Es hat doch die Wirkungen gehabt, daß viele Leute mehr zu Haufe bleiben als früher. So brauchen sie denn auch mehr Filzpantoffeln. Ist das Jn- tresse für Radio noch im Steigen, so werden wir uns bemühen, diese Errungenschaft der Kultur im wirklich guten Sinne zu fördern. Das erber kann nicht geschehen ohne ein gerütteltes Maß von Selbst- erziehung. Ich kenne Hörer, die im Radio einzig auf das Interessante ausgehen. Sie stellen für je­den Besucher, der sich etwa einsindet, beliebige Ver­bindungen her und amüsieren sich selbst auf ähn­liche Weise. Es bedeutet für sie einen Hochgenuß, möglichst Madrid, New Pork, London, Stockholm, Wien, und was es immer fei, im buntesten Durch­einander herbeizurufen. Und so vertändeln sie viele Stunden an einer Einrichtung, die gewiß unter­halten soll, die aber auch den Menschen zu bilden berufen ist. Darum sollte jeder Radiohörer die Programme genau dulchsehen. Er sollte sich sei­nem Geschmack gemäß die für ihn in Betracht kom­menden Stücke heraussuchen. Diese sollte er sich anhören und feinem künstlerischen Trieb oder sei­nem wissenschaftlichen Interesse dienen. Alles mit Maß. Chaos ist niemals Bildung. Es kostet Selbst­beherrschung, diese Methode. Man versagt sich das Nachgeben auf jeden Reiz törichter Neugier. Dafür aber hat man etwas für feine Seele und für feine geistige Fortbildung. Tun wir das nicht, so wird das Radio nur dazu beitragen, die Oberflächlichkeit der Menschen von heute noch zu vergrößern. Wie schön war doch jenes Bild, wie ich es neulich sah: Die ganze Famllie um das Radio versammelt, einer wundervollen Geschichte lauschend. Es war ein Bild des Friedens und sogar des ehelichen Glückes. Als das Stück fertig war, wurde mir das kleine Mädchen vorgestellt. Erst ein paar Mo­nate war es alt, aber, so sagte stolz die blühende Mutter: „Ein Paar Frankfurter ißt sie bereits glatt auf" . . . Möchte das Radio auch seinen Teil beitragen, der Familie wieder zur Familien- Unterhaltung zu helfen.

Da komme ich nun auf ein schlimmes Kapitel. Obwohl jetzt allenthalben Fasching gefeiert „wird, müssen wir darüber nachdenken. Es ist nämlich unbedingt notwendig, durch gute Unterhaltung die schlechte zu verdrängen. Ja, es wird darüber hin­aus noch besonderer Maßnahmen bedürfen, um der fortschreitenden Verrohung Einhalt zu gebieten. Erschrocken bin ich, daß in der Westfalenhalle nun wieder Boxkämpfe stattfinden fallen, die, mei­ner Meinung nach, nicht nur erzieherisch gesehen, die übelsten Wirkungen haben, sondern obendrein geradezu unmoralisch genannt werden dürfen. Box­kämpfe haben das ausgesprochene Ziel, den Gegner für wenigstens 10 Sekunden bewußtlos zu machen durch etwas, was man doch nicht anders denn als Körperverletzung bezeichnen kann. Das ift ein« fachhin gegen das fünfte Gebot. Manche meinen zwar, die Kirche fei damit einverstanden, weil sie gegen diese Kämpfe, so wie es beim Duell geschehen ist, keine Zensuren ausspricht. Es meinen diese gleichen Leute, es fei schon erlaubt, jedes Buch zu lesen, das nicht ausdrücklich auf dem Index stände. Diese Auffassung aber ist falsch. Alle unsitllichen Bücher und alle, die den Glauben gefährden, sind schon an sich durch das göttliche Gesetz verboten» auch wenn die Kirche von Sonderverboten absieht. Wenn Boxkämpfe gegen das fünfte Gebot sind, bann bedarf es keiner weiteren kirchlichen Zensur,

die das noch ausdrücklich bestätigte. Diese Kampfe müssen wir unbedingt aus unserm SSoIfe verban­nen, zumal das im Anfänge noch möglich ist. Kann denn jemand leugnen, daß Ausdrücke schon wie Schwinger, Kinnhagen, Landen, Blutziehen ekel­haft sind, und dreimal ekelhaft, wenn sie von weib­lichen Lippen gesprochen werden? Kann jemand leugnen, daß der so oft geschilderte Hergang bei diesen Kämpfen, ob man nun die Boxer betrachtet oder ob die Zuschauer, der christlichen Kultur und der deutschen unwürdig sind? Kann überhaupt eine alte Kultur sich tiefer erniedrigen, als daß sie einem Fleischermeister, nur weil er feine Bärenkraft nicht an einen ©Her verschwendet, sondern an einen Menschen, dem er die Knochen zerschlägt, dafür eine * halbe Million Dollar gibt, falls er siegt, und eine viertel Million, falls er unterliegt? So ist es doch , geschehen. Es gab Boxkämpfe in Amerika, bet denen 120 Taufend Menschen zuschauten und bet denen ein Kapital von 30 Millionen Mark irr Be­wegung gesetzt wurde. Dabei kann es noch ganz gut fein, daß der ganze Kampf ein Schwindel ist, wo ja beide Kämpfer sich über den Ausgang eini­gen können und den Gewinn brüderlich teilen. Ar­mes, betrogenes Volk! Will sich denn niemand in deutschen Landen erheben, um hier einzuschreiten? Gibt es keine Persönlichkeiten mehr, die moralisches Ansehen und politische Macht genug haben, um hier einem Kapitalismus die Stirne zu bieten, dem ©ittlidjfeit, Nerven, Geld und Glück, ja Tod und Untergang eines Volkes feil find für die Judas­gewinne solcher Boxerkämpfe? Wie ich das schreibe, liegt eben vor mir ein Stoß von Briefen: Stellensuchende sind es. Wirklich Notleidende. Ganze Familien, die mtt dem Hunger kämpfen. Und da könnte ich nun gehen von Tür zu Tur und würde mit leeren Händen zurückkommen, denn zu den Entschuldigungen des Evangeliums: Ich habe mir ein Weib genommen, ich habe ein Joch Ochsen gekauft, ich habe ein Landgut erworben, kämen heute noch unzählige andere: Ich habe nur eme Karte für den Boxerkampf gekauft, 'ch muß zu einem russischen Ballet (Erster Platz 12 Mark, zweite Plätze 6 Mark, Stehplätze 3 Mark. Ich muß mich beeilen, denn es ist bei solchen Sachen alles überfüllt.) Wie sagte Tagore, der berühmte Indier, noch vor einem Jahr? Er sagte: „Europa? Es ist dort noch ein wenig Sonntagsnachmittags­christentum, im übrigen lebt man wie die wilden Indianer." Natürlich stimmt das nicht, denn meist sind diese Wilden bessere Leute . . .

Die Seeleute berichteten vor kurzem mit Grauen von dem Wiederauftauchen des Krakatau-Vulkans im Malaiischen Archipel, der einst eine blühende Insel und vierzigtaufend Menschen dazu mit sich in den Abgrund des Meeres riß. Ein solcher Vul- kan taucht nun auch düster und furchtbar aus den Abgründen unseres Volkes auf, ein Vulkan,, der noch dauernd nicht nur Taufende, sondern Millio­nen von Menschen verschlingt. Es ist die in der jüngst dem Parlament überreichten Denkschrift der Reichsregierung enthaltende Zister des Geburten­rückganges bei uns. Wir sind nun so tief gesun­ken, wie es weder vor noch nach dem Krieg« je der Fall gewesen ist. Nicht mehr 20 Neugeborene kommen auf je Tausend Einwohner mehr. In der Ukraine sind es dagegen über 40. Ueberlegt man den Inhalt dieser Zahlen, so darf man wohl be­haupten, daß uns nur noch eine kurze Gnadenfrist gegeben ift. Rückgang der Geburten heißt Rück­gang sittlicher Kraft. Während unsere Fasching- unb Doxervergnügen sich zu einem riesigen Toten­tänze auswachsen, wird da drüben in jeder Wieg« uns ein Rächer geboren . . . Herr, rette uns, wir gehen zu Grunde... DerMann imMonde.

pries; Holland desgleichen 1853. Der Gedanke der kirchlichen Einheit auf dem Felsen Petri stand noch nie fo machtvoll verwirklicht da. Auch die Regie­rungen anerkannten ihn durch die zahlreichen Ver­handlungen und Konkordate. Freilich wuchsen hier die Schwierigkeiten gerade in den letzten Jah­ren des Papstes, nicht zum geringsten infolge des Vatikanischen Konzils und seiner feindseligen Auf­nahme. Der Kulturkampf in deutschen Landen steht noch in unser aller schmerzlicher Erinnerung.

Das Bedeutsamste jedoch im Pontifikate des neunten Pius war seine Lehrtätigkeit. Erst der geschichtliche Abstand läßt hier groß und richtig sehen. Freilich muß es die Geschichte sein, die zu ihrer Ueberschau sich auf die Höhe des Glaubens

zu stellen weiß. Mag fein, daß nicht alle Klagen über mangelnde Rücksicht auf Verhältnisse und Personen grundlos waren, daß nicht alle Bericht­erstattung und Beratung letzte Weisheit verriet: aufs Ganze gesehen kann der Katholik nur sagen, daß das kirchliche Lehramt in Pius großartig fei­nes Amtes waltete. Es geht durch feine Regierung ein einziger Kampf gegen die einbrechende Flut des Liberalismus und Rationalismus. Es gilt die Grundlagen des übernatürlichen Lebens zu schüt­zen. Der vielberufene Syllabus (1864) ist etwas ganz anderes als der ohnmächtige Schrei eines Köhlerglaubens, der dem Fortschritt der Zeit nicht zu folgen vermag; er ist eine scharfe, aber klare Auseinandersetzung mit dem glaubensfeindlichen

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Zeitgeist. Er zeigt nur, daß der Nachfolger Petri nicht den Vorwurf des Propheten auf sich laden will, daß er ein stummer Hund fei, wo es doch zu wachen gilt. ,

Das größte Werk des Papstes war die Elnbe- rufung des Vatikanischen Konzils (1864 bis 1870). Es mochte eine Tat unerhörter Kühn­heit scheinen. Tatsächlich brachte es die Krönung des päpstlichen Lehrens und Weisens. Die herr­lichen Sätze des Konzils über Kirche und Glauben sind wie ' Leuchtzeichen über einer verworrenen Zeit aufgegangen. Vor allem aber die Erklärung der päpstlichen Unfehlbarkeit. Während die Pie­montesen auf Rom losmarschierten, erklang aus der Peterskirche in alter Wucht und neuer Ver­klärung das Wort des Herrn: „Du bist Petrus, und auf diesem Felsen will ich meine , Kirche bauen." Die kirchenfremde und kirchenfemdliche Welt hörte aus der Definition eine Kriegserklä­rung heraus. Wie sehr mit Unrecht, hat tue Folge­zeit' gelehrt. Die Lehrtätigkeit der Papste seither- bis auf unsere Tage, die auch von den Außenste-, henden mit Ehrerbietung und oft mit Bewunde- rung ausgenommen wird, ist die sprechende Er­klärung über den Sinn der Definition. Aber auct) Pius hatte sie wahrlich nicht als Streriwafte ge- dacht. Ihm war es im Herzen nur um Entfal- tung und Bereicherung des religiösen Lebens zu tun." Die Lehräußerung, die zugleich auch aus sei­ner tiefsten persönlichen Liebe kam, war $as Dogma von der Unbefleckten Empfängnis der Gort tesmutter. In der dogmatischen Bulle spricht sich die ganze Zartheit feines frommen Wesens aus. Es war nur der gleiche kindlich fromme Zug, der ihn seine letzte Ruhestätte in der ältesten und ehrwur- diqsten "Marienkirche der ewigen Stadt, in Maria Maggiore, wählen ließ. Wenn wir am 7. Febr. irrt Geiste dorthin wallen, wissen wir, daß nur am Grabmal eines der großen Nachfolger Petri stehen.

Die ersten Einhertslokomotiven.

Nach der Verreichlichung sah sich die Deutsche Reichsbahn veranlaßt, auf eine Verringerung der zahlreichen Lokornotivgattungen der Landerbahnen hinzuarbeiten. Die 220 alten Gattungen sollen künftig durch etwa 16 Einheitsgattungen ersetzt Werden Diese neuentworfenen „Einheitslokomo­tiven" haben zahlreiche Einzelteile gemeinsam, so sind Armaturen, teilweise sogar Kessel, Rader, Ten- der, Roststälbe und sonstige Bauteile für verschie­dene Gattungen einheitlich und austauschbar. Es können hier "die Herstellungs-, Unterhaltungs- und Betriebskosten vermindert werden. Bisher sind nur einige größere Schnell- und Güterzug-Emheits» lokomotiven bei der Reichsbahn im Betrieb. Dies« haben mit Rücksicht auf ihre hohe Leistungsfähig, keit einen Achsdruck von 20 Tonnen; auf pfalzr- schen Strecken werden sie noch nicht Verwender Dagegen hat soeben die Lokomotivfabrik Henschel in Kassel 3 kleinere Einheitslokomotiven für leich-.

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Beute, nach 200 Fahren wachsen In Brasilien über 1 Milliarde Kaffeesträucher In endlosen Reihen. Sn diesen Ländern reift die Kaffeebohne, die durch die Kaffee ßag in Bremen vorn Coffein befreit wird. Was In den Tropen gut Ist, eignet sich noch lange nicht für unsere gemäßigte Zone.

Sn unserem sonnenarmen Klima ist der Stoffwechsel selten stark genug, um das mit dem edlen Kaffee­getränk von uns aufgenommene Coffein genügend

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