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Fuldaer Zeitung

Gottesdienstordnnna

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--- ErnleschShung für fiarloffeln. Nach vorläufigen Ergebnissen stellten sich im Deutschen Reich die Ernte- ertrage für Kartoffeln bei einer Gesamterntesläche von 2 798 000 Hektar auf 379 812 000 Meterzentner, wovon auf Frühkartoffeln 26 898 000 Meterzentner und auf Spätkartoffeln 352 915 000 Meterzentner entfallen. 3m Jahre 1926 betrugen die Ernteerträge für Kartoffeln 300 307 000 Meterzentner und im Durchschnitt der Jahr« 1911 bis 1913 379 621000 Meterzentner, wobei die letzte Vergleichsziffer dem fetzigen Reichsgebiet (ohne Saargebiet) entspricht.

Kus der Zentrumspartei.

— Dritter Parteitag der Zentrumsvarkei im Wahl­kreis 12 (Eichsfeld) Thüringen, am Sonntag, den 20. November 1927, nachm. 2 Uhr in Leinefelde. Redner: Rechtsanwalt Clemens Lammers M. d. R., Berlin, Dompropst Prof. Dr. L i n n e b o r n, M. d. L., Pader­born, Persönlicher Referent im preuß. Landwirtschafts- Ministerium, Dr. Max B urlage, Berlin.

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„Richt möglich, Sie sind schon so weit — Ruf klang erstaunt.

„3a. Und der erste Anhaltspunkt sind Sie mir gewe­sen, meine Gnädigste. Ich kenne Sie schon seit längerem, wir sind ja alte Bekannte, nicht wahr? Sie haben mir zwar nie ihren Namen genannt, ich weiß aber, daß Sie Marja Borrinosf, verehelichte Petrowna, heißen. Stimmt es?"

„Selbstverständlich. Ich dachte, Sie wüßten es schon länger, sonst hätte ich Ihnen gleich meinen Namen ge­nannt. Ich bin die Frau Sascha Petrownas gewesen. Wieso aber sprechen Sie von Anhaltspunkten, Franc Weller?"

„Das Spiel ist nicht schlecht, aber ich durchschaute es. Sie sind beteiligt daran. Und ich betrachte Sie als meine Gefangene.". _ — s,„.

Evanaet«><t,<»r ttkon- nienst.

20. November, Totenfest.

Fulda, ißoim. 9K Uhr: Sup. Ruhl, 11 Uhr: Kin­dergottesdienst. Abends 6 Uhr: Pfr. Weber.

Schloß Bieberstein. Bonn. 9% Uhr: Pfr.

Dr. Fritsch. Einweihung der Gesallenen-Gedenktafel.

Amtswoche: Sup Ruhl.

Dienstag, 22. Roo. Fulda. Abends 8 Uhr: Kir- chechnor.

Mittwoch, 23. Noo. Fulda. Abends 8 Uhr: Bi­belstunde.

Evangel. landeskirchliche Gemeinschaft Putllarstr. 17.

Sonntag, 20. Nov. abends 8 Uhr: Evangelijations- vortrag: „Totenfest im Lichte des Wortes Gottes"! Prediger Beiderwieden.

Dienstag, 22. Nov. abends 8% Uhr: Bibelstunde.

Freitag abend 8% Uhr: Bibel- und Gebetstunde. Jedermann ist herzlich eingeladen.

lieren sollten. Ich kann mir diesen Luxus leichter er­lauben, denn ich habe nichts mehr zu verlieren. Ich habe alles verloren, mein Leben ist ziemlich einsam. So kann ich mich auch den geheimnisvollen Mächten entgegen stel­len. Sie aber. Sie sind jung und brauchen es dabei nicht zu verlieren. Darum habe ich Sie gewarnt."

Sie lächelle ein wenig und wurde plötzlich ernst. Fuhr mit leiser Stimme zu sprechen fort: „Und weil es mir auch leid täte um Sie--"

„Wie verdiene ich diese Anteilnahme an meinem Le­ben, Marja, da unsere Bahnen ja weit auseinander­gehen."

„Kann und darf ich deshalb nicht Sie schützen wol­len, auch wenn sich unsere Wege wieder trennen, Franc Weller?"

Er wurde ein wenig unsicher. Sie bemerkte die Stille und fuhr fort:

„Das Spiel ist so gut wie beendet. Hier in Warschau wurde es beendet und wird sein Ende in Petersburg finden, wo auch ich hinfahre. In einer Stunde geht mein Zug. Mein Bruder wird mich begleiten, ich lade Sie ein, Franc Weller, mich zu begleiten, Sie können sich dort selbst dann überzeugen, daß ich wahr gesprochen habe. Sie fahren also mit uns, Franc---?"

„Ihre Wohnung ist offen geblieben!" Er versuchte einen letzten Trumpf auszuspielen. Beobachtete sie dabei scharf.

„Unsere Wohnung? Das kann schon möglich sein, daß Sie diese offen gefunden haben, vielleicht hat sich unser Diener gerade auf einen Augenblick entfernt, als Sie hineinkamen. Haben Sie nicht länger auf seine Rückkehr gewartet? Ich bewohnte sie während meines Aufent­haltes in Warschau mit meinem Bruder gemeinsam. Sie diente uns nur vorübergehend, mir beabsichtigen, uns in Petersburg niederzulassen."

„Es war aber in den letzten Stunden ein Mann bei 3hnen, den Sie eigentlich kennen müßten. Alexej, der Diener vom Schloß Petrowna. Er ist in Ihr Haus hineingegangen. Ebenso einmal ein Mensch, der sich Fedja Sarin nannte. Wissen Sie davon nichts?"

„Das ist mir allerdings unbekannt. Alexej kenne ich von Petrowna her. erinnere mich aber nicht, ihn bei uns in den letzten Stunden gesehen zu haben. Die Persoy,

Wie wird das Wetter?

Mitteleuropa steht noch vorwiegend unter dem Ein­fluß eines kontinentalen Hochdruckgebietes, dos mit sei­nem Stern über Schweden lagert Trotzdem von Westen her ein neues Tiefdruckgebiet heranzieht, wird zunächst die Temperatur bei schwachen östlichen Winden ziemlich niedrig bleiben und nachts sich unter dem Gefrierpunkt halten. Später werden bei nach Süden drehenden Win­den Niederschläge auftreten. Die Temperaturen werden dabei etwas an)teigen.

Aussichten bis Samstag abend: Neblig und bewölkt, Temperaturen etwas ansteigend, schwache Luftbewegung, noch Nachtfröste.

M 264.

Samstag, 19. November 1927.

Das Phantom.

Roman von Eduard Adrian Schmant.

19] ---------

„Sehr richtig," bemerkte Franc Weller, und lächelte sie an. „Sie sind jedenfalls sehr gut informiert, ich muß Ihnen meine vollste Anerkennung über Ihren Beobach­tungsdienst aussprechen."

,^sch frage Sie nur eines, Franc Weller, warum sind Sie wieder zurückgekommen?"

Er sah sie einen Augenblick groß an und platzte dann heraus:

„3a, haben Sie denn geglaubt, ich werde tatsächlich nach Paris zurückfahren? Haben Sie denn gemeint, so leichten Kaufes werde ich das Spiel aufgeben?"

„Ich habe Sie aber gebeten darum, Franc Weller."

,Leider konnte ich Ihnen diese Bitte nicht erfüllen, meine Gnädigste, mein Platz ist vorderhand noch In Warschau, und ich werde ihn nicht früher verlassen, als diese Geschichte ihre Erklärung gefunden hat. Ich kann Ihnen aber verraten, daß ich bereits diesen Schloßgei­stern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, friedfertige Menschen zu ermorden, auf der Spur bin, und daß es nur mehr eine Frage von einigen Tagen, vielleicht noch weniger, fein kann, daß ich mein Netz zusammenziehen unb dann den Fang mir in Augenschein nehmen werde."

von der Sie dann noch sprachen, Fedja Sarin, ist mir vollkommen unbekannt. Es kommen ja oft Leute in unser Haus, in dem wir nur die obere Wohnung ge­mietet hatten und erkundigen sich nach den leeren, an­deren Wohnungen. Vielleicht ist es ein neuer Mieter, ich kenne die Menschen in diesem Hause sehr wenig. Bis­her wohnte aber niemand darinnen."

Franc Weller zögerte einen Augenblick. Dann sagte er entschlossen:

„Run gut, ich werde mit Ihnen nach Petersburg fah­ren, vielleicht kann ich dort manches sehen. Ich muß aber vorher noch einen Sprung in mein Hotel machen, mich umzukleiden. Dielleicht begleiten Sie mich dahin, Marja?"

Sie gingen zusammen seinem Hotel zu. Franc Wel­ler ging auf den Vorschlag Marja Borrinoffs ein. Auf diesem Weg konnte er vielleicht zu sicheren Annahmen kommen. Er würde ja sehen, was sie in Petersburg an­fingen.

Sie tarnen im Hotel an und Franc begab sich auf fein Zimmer. Marja blieb unten im Foyer und wartete auf ihn.

Franc klingelte die Polizeipräfektur an und beorderte zwanzig Mann an den Bahnhof, mit der Weisung, den Zug 107 nach Petersburg zu benutzen. Sie sollten sich so verteilen, daß in jedem Wagen eine Anzahl saß, in seinem Wagen ebenfalls.

Das war gemacht. Er atmete auf. Dann zog er sich rasch um und erschien schon wenige Minuten daraus im Hotelfoyer.

Sie nahmen einen Wagen und begaben sich zur Bahn. Marja suchte unter den Reisenden nach ihrem Bruder, der noch nicht angekommen war. „Er kommt ganz be­stimmt," sagte sie zu Franc.

In letzter Minute kam er an. Marja stellte ihn Franc vor,und sie bestiegen den Zug. Der Bruder sprach von Geschäften, die ihn so lange noch aufgehalten hat­ten und entschuldigte sich wegen der Verspätung.

Wenige Minuten darauf rollte der Zug aus der Halle hinaus.

Franc saß neben Marja, ihrem Bruder gegenüber und tonnte ihn genau beobachten. Er suchte in seinem' ®e- dachtnisse, mit welchem Menschen der Mann wohl Dehn- lichkeit hatte bekannt Um u ihn» om c

Einen Augenblick war Schweigen zwischen den beiden eingetreten. Dann aber lachte Marja Petrowna laut auf.

„Gefangen, sehr gut. Aber Sie irrten sich in Ihrer Annahme, Franc Weller. Sie betrachten mich vielleicht als Mitwisserin an diesem Geheimnis. Lassen Sie sich ertlären, das dem nicht so ist.

Als Sascha ermordet wurde, zog ich mich nach War- ichau zurück, da mein Platz auf Schloß Petrowna nicht mehr war. Ich mar auch meines Sehens nicht mehr fifljer. Ich begab mich nach Warschau zurück und stellte ?°rt. Nachforschungen an. Auf eigene Faust wollte ld> 6en Mord auftlären. Darum bin ich nach Warschau gegangen. Ich bin über die Vorgänge auf Petrowna immer genau unterrichtet. So wußte ich auch, daß Sie gekommen sind, um den Fall zu lösen. Sie haben sich daher In Ihrer Annahme geirrt .Franc Weller. Doch wenn Sie darauf bestehen, so stelle ich mich vollkommen zu Ihrer weiteren Verfügung, ich will Sie nicht um Ihre Illusion bringen."

^ranc Weller sah sie groß an. Sie sprach mit Si­cherheit und betonte jedes Wort ausdrücklich, die letzten Worte klangen überzeugend, und er wurde irritiert.

Halle er sich geirrt? Diese Frau brachte ihn zur Berzweiflung. Sie gab sich so natürlich und harmlos und erklärte alles so wahr, daß er selbst daran zweifelte, sie sei vielleicht daran beteiligt. Sie stellte sich ihm ohne weiteres zur Verfügung, wie konnte sie das machen, wenn sie nicht vollkommen sicher war?

2Iber nein, es konnte nicht fein. Einen Augenblick nur hatte er daran gezweifelt, ihren Worten Wahrheit deizumessen, dann aber stand fein Entschluß fest. Hier arbeitete man mit anderen Mitteln. Man versuchte durch ein einfaches und natürliches Spiel die Gefahren abzulenken und alles in ein Licht zu stellen, daß es anders erscheinen ließ.

Er betrachtete sie aufmerksam, doch sie ging sicher und ruhig neben ihm her. Keine Miene verriet ihm, daß sie irgendwelche andere Gedanken hatte.

„Warum bekundeten Sie ein so großes Interesse an meiner Person, Marja?"

Sie sah ihn wieder an und lächelte fein.

„Ich sagte es Ihnen schon einmal. Um Ihr Leben wäre schade, wenn Sie es in diesem dunklen Spiele ver»

Katholische Welt

— 60 3ahce Indianermissionar und 75 Iahre Ordens­mann. Dieses seltene Jubiläum feiert in diesem Jahre der 90jährige Senior der Jndianermissionare, Pater Joseph Cataldo S. I. In den langen Arbeitsjahren hat er bei den verschiedensten Jndianerstämmen bis hin­auf nach Alaska gewirkt und in apostolischen Mühen

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gesetzcs. Am Schluß der Versammlung wurde unter stürmischem Beifall folgende Entschließung angenommen:

„Gedenkend der Worte ihres großen Führers Dr. Ernst Lieber, der schon vor 58 Jahren die Rückgabe der Konfessionsschule als die einzig befriedigende Lösung für die nassauischen Katholiken bezeichnete, und das Streben, nach diesem Ziele als die erste Pflicht eines jeden Katholiken hat, verlangt die am Grabe Liebers zur Gedenkfeier seines Todes versammelte Nassauische Zentrumspartei die Aufhebung des Simultan­schulzwanges in Nassau und die Einführung der Konfessionsschule nach dem Willen der Eltern, die in der Verfassung durch das Elternrecht garantiert ist."

mit Ansprache. 9 Uhr Hochamt mit Predigt Die hl. Kom. wird um •/.? Uhr und in der Frühmesse aungeteilt. Gemeinsame HI. Kommunion der Jungfrauen und der Kinder des 6. Schuljahres. Nachm. I Uhr Christen­lehre. '/,2 Uhr Andacht. - sibteikirche 6er Benebihtinerinnett. Sonnta s 6 Uhr Konventamt, nachmittags 3 Uhr BeSper; werktags 6 Uhr stille Messe, *,»9 Ubr Konventamt, nach- mittaaS 3 Uhr Vesper. — Seoerikirhe. Vormittags um 8 Uhr Oberrealschulgottesdienst. — Yerz-Zesu- yeim. 7 Uhr hl. Messe. 9 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags 2 Uhr Segensandacht. Werktags 7 Uhr hl. Messe. Mittwoch abends 8 Uhr SegenSandacht. — Frauenberg. Hl. Messen von 5 bis 7 Uhr. 8 Uhr Sing, messe mit Predigt und Uturi. Gebeten. 9 Uhr Hoch­amt mit Predigt. Nachm. 2 Uhr Predigt, Andacht und Umgang für die Funk»Wunden - Bruders chatt. 3 Uhr Novrzenunterricht. — Zrlebhosriap. am Zranzo enwildchm. Sonntag: 6V.Uhr hl. Messe MltKommumon-ÄuSterlung. Werktags: Vr8Uor hl. Messern. Kommunion-jluSteilun — Leoner;. 10 Uhr Amt und Predigt. — Dietershon. 81/« Uhr Amt und Predigt.

Kapelle bei 3»feph*Letms. Sonntag, den 20. Novbr., ■?eft der Anbetung. Vi7 und ’/«8 Uhr hl. Messen. V.9 Hochamt mit Predigt. 10, 12, 2 und 4 Uhr Betstunden. 6 Uhr Schlußandacht.

Montag, den 21. Novbr. Fest Mariä Opferung. Srauenbetg. Gegen Vi7 Uhr Leoitenamt. Nachm. utu ‘/i5 feiert Vesper mit lafram. Segen.

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Vernünftige Forderungen zum Ausbau ber Angeftellten-Versicherung Tin Wort zur Vertrauensmännerwahl.

Sonntag, 20 Novbr. 24 Sonntag nach Pfingsten. Hulda. Dom 1. Beichtgelegenheit: SamStag morgens von 1 s6 Uhr ab; nachmittags von 2—3 für Kinder; von ’/..5—7 und von V«8 Uhr ab für Erwachsene; Sonntag morgens von *^6 Ubr ab. 2. SonntagsgotteSdienste - '/i6, 6, •/«/ und 7 Uhr hl. Meisen mit Gele-enheit aum Empfang der hl Kommunion. Vi7 bl. Messe und Komm, der Jungfr.-Sodalität in der Marienkapelle. 8 Uhr Pfarramt mit Predigt, Umgang und Segen, Komm, der Kinder des 6. Schuljahres und der christen- lebrpflidjtinen Jungfrauen und aller Jungfr. der Pfarrei. ’/ilO Uhr Kaihedralamt mit Predi.tt. 3/*ll Christen!, für die Jünglinge. */«12 letzte hl. Messe mit Predigt. Nachmittais */»2 Ubr Andacht zum heiligsten Altars- sakrament. 2 Ubr Vesper. '«3 Predigt, Andacht und Segen für die Jungsr.-Sodalität. 4 Uhr Sa'ramentS- Bruderschaft, Pred u. Se en. 7 Uhr Andacht in der Marienkap. 3. WerktagSoottesdienste: Jeden Morgen von */«6—Vi7 Uhr halbstündlich hl. Messen mit Austeil, der hl. Kom. ,/<8 Uhr Pfarr-ottesdienst mit hl. Kommunion. 9 Uhr letzte hl. Messe mit Austeilung der hl. Kommunion. Montag abevdS um 6 Ubr Andacht mit Ee-en. — Stadtosattkirche. Gelegenheit zum beichten: SamStag nach­mittags 3—7, 71/«—8*/i Ubr; Sonntag früh 5'/,—7IIdr. SonntagsgotteSdienste: 5s/< hl. Messe, 6'/. hl. Messe und Kommunion der Jünglinge und Jungfrauen. Um 8 Uhr erster Schulgottesdienst, Predigi und Komm, des 6. Schuljahres. 9V, Uhr Pfarramt und Predigt. 11 Uhr zweiter Schulgottesdienst und Pred. 2 Uhr feierliche Aufnahme in die JünglingS-SodalitSt, Pred. und Andacht. 31/* Uhr Andacht für die Jungfrauen. Sodalität. Die hl. Kommunion wird von 5‘/,—7*/, Uhr jede halbe Stunde gespendet, außerdem um 8>/, und 9*4 Uhr. Werktagsgottesdienste: Um 67, 7’4 und um 8V, Uhr. Am Mittwoch, Freitag und SamStag morgens k'/, Uhr Beichtgelegenheit. Freitag nachmittags nm 6 Uhr Segensandacht. — pfenlirte zum heiligen Stift. Um 7 Uhr Frühmesse. Um 8 Uhr Hochamt mit Predigt, General-Komm, der Jungfrauen. •/«!! Uhr Kindergottesdienst und Ansprache. V->2 Christenlehre der Jünglinge. ’/.3 Uhr nachm. Predigt und Andacht für die Jungfr.-Kongreg. Um 5 nachrnittaiS Andacht. Gelegenheit zum beichten ist: An allen Wochen, tagen eine halbe Stunde vor dem Gottesdienst, an den Tagen vor Sonn- u. Feiertagen von Vs4 - 6 Ubr abends. Kommunion-AuSteilung: An den Wochentagen vor und nach dem Gottesdienst, an Sonn- und Feiertagen auch im Hochamt. — $t. Sllirmiur-P arrkirche 7 Frühmesse

Die Agitation des Afabundes überbietet sich in sinnlosen Forderungen an die Leistungsfä­higkeit der Ängestelltenversicherung, ohne gleich­zeitig auch eine Erhöhung der Beiträge zuzugeste­hen. Es ist natürlich leicht, solche Forderungen zu stellen, um damit zu verblüffen, wenn man den Fortbestand der Angestelltenversicherung hindern möchte.

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und Opfern an den Vorposten der Zivilisation tapfer gestritten. Bei den Indianerhäuptlingen war er wegen der wunderbaren Anziehungskraft seiner selbstlosen Per­sönlichkeit stets sehr gern gesehen. Der Pater beherrscht neun Indianerdialekte mit Meisterschaft.

ber Verhältnisse für berechtigt angesehen werden und ist deshalb baldigst anzustreben.

5. Das Heilverfahren muß bis zur höchsten Grenze der Anwendungsmöglichkeit und Zweck­mäßigkeit ausgebaut und dadurch weitere Stärkung der Selbstverwaltung gesichert werden. Das Ver­langen des Afabundes nach einem gesetzlichen An­spruch auf das Heilverfahren lehnen wir aus wichtigen Gründen ab.

6. Es ist schon des öfteren darüber debattiert worden, ob eine Herabsetzung der Wartezeit mit Berechtigung geford. werden könne. Die Hauptaus­schußverbände batten diese Herabsetzung, und zwar besonders im Interesse der Werkmeister, für not­wendig. Verlangt wird eine Abkürzung auf 60 Beitragsmonate. Für freiwillig Versicherte ist die Wartezeit auf 120 Beitragsmonate zu bemessen.

7. Die bis zum Ablauf des Jahres 1928 be­grenzte Befugnis (§ 397 nf. V. (9.) zur Bermeidung unbilliger Härten die Nachentrichtung freiwilliger Beiträge (zur Erfüllung der Wartezeit) auch nach Eintritt des V-rsicherungsfalles zuzuloffen, soll zur dauernden Einrichtung gemacht werden, falls die unter Ziffer 6 geforderte Herabsetzung nicht erreichbar ist.

8. Zum Ausbau der Selbstverwaltung ist eine Stärkung der Rechte des Derwalbtngsrates anzu- ftreben. Die Bestellung der besoldeten Mitglieder des Direktoriums muß von der Zustimmung des Verwaltungsrates abhängig gemacht werden.

9. Wir haben uns bereits früher für die Be­seitigung der Versicherungsgrenze ausgesprochen. An dieser Forderung halten wir auch heute noch fest.

10. Die Gewährung der Hinterbliebenenrenten wünschen wir auch auf solche hilfsbedürftige Hin­terbliebenen von ledigen Versicherten ausgedehnt, denen gegenüber der Verstorbene eine gesetzliche Unterhaltungspflicht gehabt hat.

Diese Forderungen haben das Wohl der An­gestellten und die Erhaltung und den Ausbau der Standesversicherung im Auge. Den Feinden der Angestelltenversicherung im Afabund soll jeder weitschauende Angestellte eine gründliche Absage erteilen, indem er bei den Vertrauensmänner« wählen sein Wahlrecht ausübt und seine Stimme der Liste des KKB oder einer der Listen der Hauptausschußverbände gibt.

♦

Bei der Wahl, die am Sonntag von 8 bis 12 Uhr im Stadtverordnetensitzungssaal vorgenom­men wird, wählen die KKVer und die Freunde dieses Verbandes die Liste E. Mit der Liste E verbunden sind die Listen B (Deutsch«. Handlungs­gehilfenverband) und Liste C (G. D. A.).

Der Verband kathol. kaufm. Verei­nigungen Deutschlands, der vor 25 Jah­ren mit an der Wiege ber Angestelltenversicherung gestanden hat und heute in der Reihe der verant­wortungsbewußten Hauptausschußverbände zu ; finden ist, faßt seine Forderungen so zusammen:

1. Mit dem gegenwärtigen Beitragssystem ff (Umlageverfahren für den Grundbetrag, Kapital­deckungsverfahren für die Steigerungsbeträge) fin­den wir uns als Notmaßnahme ab. Unser Ziel ist, wieder zum Anwartschaftsdeckungsverfahren zurückzukehren, das als die beste Form der Mit­telaufbringung angesehen werden muß. Ein rei­nes Umlageverfahren, wie es vom Afabund gefor­dert wird, müssen wir nach wie vor, weil in jeder Beziehung unzweckmäßig, ablehnen. Daraus folgt daß wir die Dermöaensbkldung in der Angestell- tp"nerfitherung als Sicherung für die dauernde Er­füllung der Leistungen für notwendig erachten. Bei dieser Notwendigkeit soll jedoch wie bisher die möglichst soziale Verwendung der anzulegenden Gelder, insbesondere im Interesse der Versicherten, gewährleistet fein.

2. Die Hauvtausschußverbände stimmen dem heute für die Rentenberechnung geltenden System ber Teilung in Grundbetrag unb Steigerungsbe­träge zu. Die einheitliche Aufwertung ber bis zum 31. Dezember 1923 erworbenen Ansprüche durch einen Grundbetrag von 480 Mark halten wir für grundsätzlich richtig. Die zusätzliche Renten­steigerung für Veitragszahler nach den früheren Gehaltsklassen F bis I entspricht ber Forderung nach möglichst individueller Leistungsgestaltung. Aus diesem Grunde ist auch die Gewährung von Zusatzsteigerungen für die früheren Gehaltsklas- fen A bis E anzustreben. Die wünschenswerte Erhöhung ber Rentenleistungen sehen wir in er­ster Linie in einer Erhöhung der Steigeungsbe- träge.

3. Das heute zur Auszahlung kommende Kin­dergeld ist zu niedrig. Wir halten die Erhöhung dieses Kindergeldes von 90 auf 180 Mark für not­wendig.

4. Die feit längerem geforderte Herabsetzung ter Altersgrenze für den Bezug der Altersrente von 65 auf 60 Jahre muß durch die Entwicklung

Fink-Wiesbaden einen Kranz für die Landtagsfraktion des Zentrums nieder. Bürgermeister Pipberaer sprach für die Stadt Cornberg.

3m Anschluß daran trat der Landesausschuß zusammen. Am Nachmittag fand eine außerordentlich stark besuchte öffentliche Versammlung statt. Der Vor­sitzende konnte neben den nassauischen Zentrumsabge­ordneten des Reichs- und Landtags den Regierungsvize­präsidenten K o m e r-Wiesbaden und die Landräte von Limburg, Westerburg, Montabaur, Homburg und Rü- desheim begrüßen. Nach einer Gedächtnisrede des Abg. Dr. Stemmler-Ems sprach Reichstagsabgeordneter Schwarz-Frankfurt über den Entwurf des Reichsschul-

Lhrung für Dr. Lieber.

Aus Samberg (Nassau) wirb uns berichtet:

Das Nassauische Zentrum hielt hier am Grabe des »crftorbenen großen Zentrumsführers Dr. Ernst Lieber, dessen 25jahrwer Todestag sich vor einigen Monaten ?ahrte, eine Gedächtnisfeier ab, die aus ganz 9JQffau stark besucht war. Nach einem feierlichen Exe- qurem in der Pfarrkirche legte am Grabe Dr. Liebers Lankstagsabgeordneter Dr. S t e m m 1 e r einen Kranz für tne Nassauische Zentrumspartei, Reichstagsabgeordneter Schwarz-Frankftrrt einen solchen für die Reichstags- fraktwn des deutschen Zentrums, Landtagsabgeordneter