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vom chinesischen Bürgerkrieg.

Minen auf dem Yangtse.

Aus Hank au wird gemeldet: Der Politische «tat teilt mit, daß die Beziehungen mit Nanking abgebrochen sind. Die Nankinger Re- aiemng kvird in der Erklärung beschuldigt, daß sie die gegenüber der Regierung von Wukan ge­machten Versprechen gebrochen habe. Der Kom­missar für Auswärtige Angelegenheiten hat den ausländischen Konsularvertretern mitgeteilt, daß ber Kommandant der aus dem Rückzüge ^befind­lichen 4. Armee der Hankauer Streitkräfte im Danqtse zwischen Nanking und Wuhu Minen aus- ;eiegt hat. Chinesische und ausländische Dampfer können diese Stelle ohne Erlaubnis der örtlichen militärischen Behörden nicht passieren.

Bus Latem-amerika.

General Gome; nach Guatemala geflüchtet.

Nach einer in New York eingetroffenen Nach­richt aus Guatemala soll General Gomez, der ehe­malige Kandidat für die Präsidentenwürde in Mexiko und Führer der Revolte gegen die Regie­rung Calles die Grenze überschritten und sich aus das Gebiet von Guatemala geflüchtet haben. Go­mez wird von einem Aufgebot von 1000 mexikani­schen Soldaten gesucht.

Die Vereinigten Staaten und Nicaragua.

Dem früheren Präsidenten von Nicaragua Cha- morro ist durch das Washingtoner Staatsdeparte­ment mitgeteilt worden, daß die Vereinigten Staa­ten ihn nicht anerkennen würden» falls er bei den bevorstehenden Wahlen in Nicaragua zum Präsidenten gewäblt werden sollte. Dies gründe sich darauf, daß Cbamorro nach der Verfassung von Nicaragua nicht das Recht der Wähl­barkeit besitze.

* Fürst hohenzollern-Sigmaringen gestorben. Wie die „Montagspost" meldet, ist in seinem Schloß in Sigmaringen infolge einer plötzlichen Herz­schwäche Fürst Wilhelm von Hohenzollern gestor­ben. Der Fürst von Hohenzollern, der im 64. Le­bensjahre stand, wird Donnerstag im Mausoleum von Sigmaringen beigesetzt werden. Der Fürst

war der Bruder des kürzlich verstorbenen König Ferdinand von Rumänien.

* Reichstagsabgeordneter Dormit gestorben. Der Reichstagsabgeordnete Wormit-Rettauen, Vertreter der Deutschnationalen Volkspartei für den Wahl­kreis I Ostpreußen, ist gestorben. An seine Stelle tritt laut Ostpreußscher Zeitung in der Reihenfolge des Wahlvorschlags der Deutschnationalen Volks­partei der Landwirt Alfred Perk-Diwitten bei Allenstein.

* Reiche Unterstützung des Jugendherbergswe- sens. Dem Gau Frankfurt—Main—Lahn—Fulda für das deutsche Iugendherbergswesen flössen für seine gemeinnützigen Zwecke letzthin erhebliche Mit­tel zu. Es stellten unter anderem zur Verfügung der Landeshauptmann zu Wiesbaden 15 000 Mk., die Regierung Wiesbaden 1500 Mark für Geräte- beschaffuna, die Landesversicherungsanstalt Hessen- Fulda 1000 Mark, der Landeshauptmann zu Kassel 2000 Mark und die Allgemeine Ortskrankenkasse zu Frankfurt a. M. 200 Mark.

"Wahlen im Hamburger LandgSbiel. Im Ham­burgischen Landgebiet fanden am Sonntag die Wahlen der Bürger- und Gemeindevertreter sowie der Abgeordneten des Landesausschusses statt. So­weit bis jetzt zu übersehen ist, sind die Wahlen überall ruhig und ohne besondere Zwischenfälle verlaufen. Me Wahlbeteiligung war äußerst rege und hielt sich im Durchschnitt zwischen 85 und 90 Prozent. Bemerkenswert ist die starke Z u n a h me der sozialdemokratischen Stimmen, während die übrigen Parteien im großen und gan­zen keine wesentliche Verschiebung in der Stimmen­zahl aufweisen.

♦ Die Zenkrumsfraktion des Reichstags Hat sich noch vor der Vertagung des Reichstags in aus­gedehnten Verhandlungen mit der Frage des M ie- terschutzes befaßt auf der Grundlage des dem Reichstag vorliegenden Mieterschutzgefetzes. Diese Vorlage setzt anstelle des bisherigen Klagerechts künftig das Kündigungungsrecht. Der Reichsrat hat aber diese Regelung nicht akzeptiert, so daß das Gesetz in einer Doppelvorlage an den Reichstag kommt. Außerdem beschäftigte sich die Fraktion erneut mit dem ganzen Kreis der durch die Fragen der Wirtschafts- und finanzpoli­tischen Situation gegebenen Fragen der Wirt- schafts- und Sozialpolitik.

Handel und Wirtschaft.

Berliner IRontags-Börfe.

wtb. Berlin, 24. Okt. (Gig. Funkm.) Anfangsstim­mungsbild.j Tendenz etwas freundlicher. Bei sehr kleinem Geschäft und unbedeutendem Ordereingang eröffnete die neue Woche zu den Samstagkursen wenig verändert, teilweise aber auch etwas höher. Am Geld­markt sieht es leichter aus und auch für den Ultimo (morgen beginnt die Schiebung) hat man keine größe­ren Befürchtungen. Als größere Veränderungen sind zu nennen Harpener + 3V» Proz., Maximilianshütte + 3% Proz., Chade-Aktten — 10 Mk.

— Unveränderter Großhandels-Index. Die auf den Stichtag des 19. Oktbr. berechnete Großhandelsindex- jtffer des Statistischen Reichsamtes war mit 139.9 ge- genüber der Vorwoche unverändert. Von den Haupt­gruppen weist die Indexziffer für Agrarstoffe einen Rückgang um 0.6 v. H. von 138.5 auf 137.6 auf. Die Indexziffer für Kolonialwaren hat um 0.7 v. H. von 131.1 auf 132.0 angezogen. Während die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren mit 134.1 unver­ändert tag, hat sich diejenige für industrielle Fertig­waren gegenüber der Vorwoche um 0.5 o. H. von 152.4 auf 153.2 erhöht.

— Konkurs eines großen oberhesfischen Basaltwerks. Die Main-Weser-Basaltwerke in K e s s e l b a ch sind in Konkurs geraten. Die Arbeit in den Werken ist vor- übergehend stillgelegt worden. Es besteht jedoch Aus­sicht, daß der Betrieb in den nächsten Tagen wieder in Gang geletzt werden kann. Wie hoch die Verbindlich­keiten sind, steht zur Stunde noch nicht fest.

--- Der Kaliversand im Oktober. Bis zum 10. Ok­tober sind nur rund 19000 Dz. Reinkali zur Verladung gekommen, obwohl bei Beginn die­ses Monats noch etwa 231000 Dz. Reinkali an uner­ledigten Aufträgen aus dem September beim Syndikat Vorlagen. Nachdem aber jetzt die Hackfruchternte, die sich ebenso wie die Körnerernte in diesem Jahr stark ver­zögert hat, größtenteils beendet ist und damit die Flä- ften für die Neubestellungsarbeiten frei geworden sind, haben die Abrufe aus der Landwirtschaft wieder eine

| Zunahme erfahren. Wie die Gebr. Dammann Bank ; (Hannover) in ihrem Wochenberichte ausführt, dürfte die zweite Monatshälfte infolgedessen eine Besserung brin- : gen, sodaß schließlich die von der Syndikatleitung auf 600 000 Dztr. (Oktober 1926 : 631 600 Dztr.) geschätzte Absatzmenge doch wohl erreicht werden wird. Der Be­trieb der Kaliwerke hat, mit Ausnahme von Westeregeln, bisher unter dem Streik noch nicht gelitten.

Frankfurter Viehmarkt.

ND. Frankfurt, 24. Okt. (Gig. Drahtber.) Es wur­den bezahlt für je 1 Ztr. Lebendgewicht: Rinder: A. Ochsen: a) vollst, ausgem. höchsten Schlachtw. 1. jün­gere 61—63, 2. ältere 57—60; b) sonstige vollfleischige 1. jüngere 54—56, 2. ältere 50—53. B. Bullen, a) jüngere vollst, höchst. Schlachtw. 57—60, b) sonstige voll­fleischige oder ausgem. 51—56. C. Kühe, a) jüngere vollst, höchst. Schlachtw. 49—53, b) sonst, vollst, oder ausgem. 43—48, c) fleischige 36—42, d) gering genährte 30—35. D. Färsen, a) vollst, ausgem. höchst. Schlacht­wertes 59—62, b) vollst. 54—58, c) fleischige 48—50.

Kälber: beste Mast-Saugkälber 76—80, mittl. Mast­rind Saugkälber 68—75, geringe Kälber 54—67.

Schafe: Weidemast 48—52, mittl. Mastlämmer und ältere Masthammel und gut genährtes Schafvieh 40 bis 47, fleischiges Schafvieh 28—39.

Schweine: Fettfchw. über 300 Pfd. Lebendgew. 67 bis 69, vollst. Schm. v. 240—300 Pfd. 66—68, vollst. Schw. von 200—240 Pfd. 66—68, vollst. Schw. v. 160 bis 200 Pfd. 62—65, fleischige Schw. v. 120—160 Pfd. 58—62.

I Auftrieb: Rinder 1706, Ochsen 392, Bullen 80, Kühe 749, Färsen 480, Kälber 402, Schafe 219, Schweine 6010.

Fleischgroßhandelspreise: Ochs. u. Rindfl. 1. 95—105, 2. 85—95, Bullenfl. 90—97, Kuhfl. 1. 75—85, 2. 60 bis 70, 3. 35—55, Kalbst. 100—115, Hammelfl. 85 bis 95, Schweinefleisch 1. 85—92.

Marktverlauf: Rinder schleppend, geringer lieber« stand. Kälber und Schafe ruhig und ausoertauft. Schweine langsam und Usberstand.

Amtliche

Bekanntmachungen

Fulda.

In unser Handelsreaister, Abteiluna A Ist am 20. Oft. 1927 unter Nr. 538 die Firma: Hamburger Saffee- lager Thoms & Garks <n Fulda und als deren In­haber der Kaufmann Theodor Möller in Fulda einge­tragen worden.

Fulda, den 19.Oktober 1927.

Amtsgericht, Abteilung 5.

Hünfeld.

Unter Hinweis auf die Neu Veröffentlichung der Sreissahung kür die Fortbildungsschulen des Kreises Hünfeld vom 22. Juni 1927, veröffentlicht im amt­lichen Anzeiger Nr. 14 vom 30. Juni 1927 werden nach­stehend die Beruisschulbezirke veröffentlicht.

1. Derufsschntbezirk Hünfeld Land.

Schulort Hünfeld (Kath. Volksschule).

Schulbeginn: Mittwoch, den 26. Oktober 1927.

Unterrichtstag: Mittwochs von 13.50—18 50 Uhr, (1.50—6.50 Uhr nadjm) '

Zum Beruisjchulbezirk Hünfeld gehören die Gemeinden Nüst, Sargenzell, Mackenzell, Molzbach, Großenbach, Rückers, Oberfeld, Oberrombach, Rudolvhshan, Dammersbach, Michelsrombach, Kirchhasel und Roßbach.

2. Derufsschntbezirk vnrghaun.

Schulart Burghaun.

Schulbeginn: Montag, den 24. Oktober 1927.

Unterrichtstag: Montags von 13.30—18.50 Uhr, (1.30 bis 6.50 nachm.)

Zum Schulbezirk Burghaun gehören die Gemeinden: Burghaun, Hünhan» Rothenkirchen, Steinbach und Gruben A. B.

3. Derufsschntbezirk Eiterfeld.

Schulort Eiterfeld.

Schulbeginn: Donnerstag, den 27. Oktober 1927.

Unterrichtstag: Donnerstags von 13.30—18 50 Uhr, (1.30—6.50 Uhr nachm.)

Zum Berufsschulbezirk Eiterfeld gehören die Gemeinden: Eiterfeld, Arzell, Körnbach, Dittlofrod, Leimbach, Leibolz, Fürsteneck, Reckrod, Wlöf, Buchenau, Betzenrod, Ma'ges, Oberweisenborn, Mengers, Erdmannrode und Fischbach.

4. Derufsschulbezirk Hosaschenbach

Schulort Hofafchenbach.

Schulbeginn: Freitag, den 28. Oktober 1927.

Unterrichtstag: Freitags von 13.30 bis 18.50 (1.30 bis MO Uhr nachm.)

Zum Berufsschulbezirk Hosaschenbach gehören die Ge­meinden: Hofafchenbach, Morles, Mittelajchenbach, Rimmels, Silges, Oberaschenbach, Haselstein, Gotthards, Schwarzbach, Mahlerts, Obernüst und Unterbernbarbs.

5. Derufsschulbezirk Großenmoor.

Schulort Großenmoor.

Schulbeginn: Montag, den 24. Oktober 1927.

Unterrichtstag: Montags von 16.20 bis 18.50 Uhr (4.20-6.50 Uhr nachm.)

Zum Berufsschulbezirk Großenmoor gehören die Ge­meinden: Großenmoor, Hechelmannslirchen, Langenschwarz und Schlotzau.

6. Derufsschulbezirk Mansbach.

Schulort Mansbach

Schulbeginn: Freitag, den 28. Oktober 1927.

Unterrichtstag: Freitags von 13.30 bis 18.50 (1.30 bis

6.50 nachm.)

Zum Berufsschulbezirk Mansbach gehören die Gemeinden: Mansbach, Soislieden, Soisdorf, Treischfeld, Unterufhausen, Oderufhauün, Oberbreitzbach und Glaam.

1. Derufsschulbezirk Neukirchen.

Schulart Reuttrchen.

Schulbeginn: Montag, den 24. Oktober 1927. Unterrichtstag: Montags v. 14 bis 19.20 (2—7.20 nachm.) Zum Berufsschulbezirk Neukirchen gehören dieGemeinden:

Neukirchen, Rdina. Mauers, Meisenbach, Müienbach, Ober­stoppel, Unterstoppel, Wehrda, Schletzenrod, Wetzlor, Oben« jachsen, Hermannspiegel und Bodes.

S. Derufsschulbezirk Rasdorf.

Schulort Rasdorf.

Schulbeginn: Dienstag, den 25. Oktober 1927.

Unterrichtstag: Dienstag v. 13.30 bis 18,50 (1.30 bis 6.50 nachm.)

Zum Berufslchulbezirk Rasdorf gehören die Gemeinden: Rasdorf, Setzeibach, Grüffelbach und Großentaft.

Die Herren Bürgermeister ersuche ich, den für sie in Frage kommenden Beruirschulbezlrk ent'prechend der vor­stehenden Veröffentlichung sofort ortsüblich bekannt zu geben.

Hünfeld, den 18. Oktober 1927.

Der Vorsitzende des Kreisausschusses:

Ludwig.

Wie taiiiD grossen Geschäft.

Turnen und Sport.

unmöglich war. Ueber den Unfall, der, wie bereits ge- meldet, die „Germania" betroffen hat, fdjreibt er: waren aufregende Minuten, bis Konnecke die Maschine wieder auf den Boden gesetzt hatte. Wir zerrissen eine Hochspannung und erlitten an der Maschine erheblichen Schaden. Ich selbst holte mir eine kleine Gehirnerschüt­terung, eine gequetschte Rippe und viele Schramn>en. Wir hoffen jedoch, über Basra den Persischen Go.f zu erreichen. Dann geht es über Persien, Indien nach Ja­pan." Hiernach ist also nicht daran zu denken, daß Graf Georg zu Solms nach Deuffchland zuruckbefordert werden soll.

— Miß Grayfon bricht ihren Ozeanflug zum zwei- lenmale ab. Die amerikanische Fliegerin Miß G r a y - son, die am Sonntag in Old Orchard (II. S. A.) erneut zum Fluge nach Kopenhagen startete kehrte we- gen eines Motorschadens und wegen des dichten Nebels wieder um. Das Flugzeug „Dawn" landete Sonntag nachmittag 4 Uhr (örliche Zeit) glatt im heimatlichen Flughafen.

= Paris-Berlin Im Leichtflugzeug. Der ftanzostlche Flieger Finart. der am Samstag vormittag 6.34 Uhr mit ‘ einem 40 PS-Flugzeug in Le Bourget gestartet war, um den Langstreckenrekord für Leichtflugzeuge zu brechen, ist Samstag nachmittag 5 Uhr auf dem (j!ug« platz Derlin-Tempelhof gelandet.

— Deutscher Fußballsieg über Norwegen. Bei dem am Sonntag in Altona ausgetragenen Fußballspiel zwischen den Ländermannschaften Deutschlands und Norwegens gingen die Deutschen mit 6:2 (0:2) als Sie­ger hervor. Etwa 25 000 Zuschauer wohnten dem Kampfe bei. —

* Unruhen in Süd-Nigeria. (Eig. Funkm.). „Times" meldet aus Lagos, daß in der Warrt- Provinz in Süd-Nigeria im Zusammenhang mit der Einführung direkter Besteuerung Unruhen ausgebrochen sind. Die Polizei fe u e r t e auf die Menge. Ein Mann wurde. getötet, mehrere ver- ketzt

* Panama schafft seine Gesandtschaften ab. Havas meldet aus Panama, die Regierung habe aus Sparsamkeitsgründen beschlossen, vom Januar 1928 ab aste Gesandtschaften mit Ausnahme.derjenigen in Paris auszuheben.

— Borussia-Fulda schlägt Germania-Marburg mit 4:1. Borussia konnte am Sonntag in Marburg ge­gen Germania zwei weitere Punkte gewinnen. Nach­dem das Spiel bei Halbzeit noch 1:1 stand, konnten die Fuldaer in der zweiten Hälfte noch 3 Erfolge bu­chen und mit 4:1 Toren einen überlegenen Sieg her­ausholen. Die Borussen führen weiterhin mit 11 Punk­ten aus 6 Spielen die Tabelle an.

= Turngemeinde 1848 Fulda (Leichtathletik). Am Sonntag vormittag fanden auf der stüdt. Bleiche die Vereinsmeisterschaften im volkstümlichen Turnen statt. Trotz des ungünstigen Wetters wurden in den einzelnen Konkurrenzen ganz beachtenswerte Leistungen erzielt. Die Siegeroerkündigung findet zusammen mit den Sie­gern im Geräteturnen am 6. November statt.

= Skat- und fiegclunion Fulda. Beim Mannschafts­kegeln des Kegelklubs „Einigkeit"-Löschenrod errang der Verein am Sonntag in Bronnzell den 1. und 3. Mann­schaftspreis.

— Fieseler und Doret durch Nebel zur Rückkehr nach Kassel gezwungen. Die bekannten Kunstflieger Fiese­ler und Doret, die am Samstag nachmittag in Kassel nach dem Tempelhofer Feld gestartet sind, sind durch starke Nebel zur Rückkehr nach Kassel gezwungen worden, nachdem ein Flug von zweieinviertel Stunden sie bis in die Nähe von Braunschweig geführt hatte.

----- Fußballergebnlfse aus dem Rlainbezirk. Eintracht- Frankfurt — Union-Niederrad 5:1. F. S. V. Frank­furt — Viktoria-Hanau 94 4 : 2. Offenbacher Kickers — F. Vgg. 03-Fechenheim 2 : 2. Viktoria-Aschaffen­burg — V. f. R. Offenbach 1:1. F. C. Hanau 93 — Rot-Weiß-Frankfurt 1 : 1 (abgebrochen). Germania 94-Frankfurt — Sport 60-Hanau 4 : 0.

— Neuer deutscher Rekord im Kugelstoßen: Der be­kannte ostpreußische Sportsmann» Hirschfeld aus Allenstein konnte am Sonntag im Training den deut­schen Rekord im beidarmigen Kugelstoßen um 15 Zenti­meter überbieten. Hirfchseld warf links 12,10, rechts 14,40 und erreichte also insgesamt 26,50 Meter.

— Der Flug Sönneckes nicht abgebrochen. Gras Solms, der an dem „Germaniaflug" Könneckes teil- nimmt, hat aus Bagdad an feine Heimatstadt Lau - bad) in Oberhessen einen Brief gerichtet, in dem er über die Notlandung in Bagdad Mitteilung macht und schreibt, daß durch die herrschende Hitze der Motor zu ieiben hatte und ein richtiges Steigen des Flugzeuges

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