Fuldaer Zeitung
3ur Befolöungsreform
Gottesdienstordnuna
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Fuldaer flctlendruckerel, Fulda
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Edmund Hatter vorm. Pelka-Rebentlsch Ecke Karl-Kanalstr.
zent. Die effektiven Bezüge des Industriearbeiters haben sich im Verhältnis zur Beamtenbesoldung der Steigerung der Lebenshaltungskosten besser an« gepatzt. Die überwiegende Mehrzahl der Beamten wird auch nach Durchführung der Be- scldungsreform das Friedensgehalt nicht erreichen. Der Ministerialrat bekommt durch die Besoldungs-
Modeme
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Empfehle mein grosses Lager in Denkmälern aller Steinarten auf Allerheiligen.
Große Zahlungserleichterung.
Svanqri. lande,Mchl. «emeinfchakt, fkulda, Buttlarftr. 17.
Sonntag. Ifi. Oktober fällt unsere Versammlung aus. Die Gemeinschaft wird gebeten, den Vortrag Volk in Not' vom Herrn Pfarrer Martm-Kassel zu besuchen; abends 8 Hbr im Gemeindehaus.
Dienstag abends 8 Uhr: Bibelstunde.
Freitag abends 8V« Uhr: Bibel, und Gebetstunde.
Jedermann iit derzlich einaeladen._______
fahr die gleiche Summe von 193 Millionen er- \ geben. Es erhebt sich nun die Frage: Werden die Länder und Gemeinden in der Lage sein, die Be- 1 soldungserhöhung aus eigener Kraft zu decken? Es werden Mehrerträge zur Verfügung stehen. Dem Staat werden aus der Hauszins- steuer 40 Millionen mehr zuflietzen, als ver- anschlagt war, den Gemeinden 20 Millionen mehr. Die Erträge aus der Einkommen- und Körperschafts st euer werden erheblich stet- gen. 50 bis 55 Millionen werden die Gemeinden mehr aus der Gewerbesteuer einnehmen. Die Lage der Gemeinden wird also keine schlechtere sein als die des Staates. Ein Teil des Be- soldungsmehraufwandes wird aus laufenden Mehreinnahmen gedeckt werden können. Ob es gelingen wird, ist eine offene Frage. Ich glaube, tue preußsiche Stoatsregierung wird auf die grundsätzliche Forderung, daß das Reich helfen mu6, nicht verzichten können. Sollten wir vom Reich
keine Unterstützung bekommen, durch die Aende- rung des Finanzausgleiches, so wird die Deckung für Länder und Gemeinden sehr schwer sein. Durch Ersparnisse und durch Ab- triche im Etat mutz das Gleichgewicht erhalten werden. Der Minister äußerte sich sodann zu der wirtschaftlichen Auswirkung und der Frage der Preissteigerung. Wenn die bevorstehende Besoldungserhöhung als Vorwand für Preis» erhöhung'en benutzt werde, so könne das nicht stark genug verurteilt werden Zu warnen sei vor einer Angstpsychose, die sich darin aiiswirkt, daß die Beamten in der Erwartung von Preiserhohun- gen alles mögliche -einkaufen. Dadurch fchaifen sie elbst eine schwierige Situation. Sie sollten es ablehnen, in Geschäften zu kaufen, die ungerechte Preissteigerungen vornehmen.
Rach kurzer A u s f p r a che stimmte der Staatsrat dem Gutachten des Hauptausschusses zu und nahm weiter einen sozialdemokratischen Antrag an, der die Aufrechterhaltung der Gleichstellung der Kommunalbeamten mit den Staats beamten fordert. *
Die preußische Besoldungvorlage wird vom 24. Oktober ab im Hau ptausschuß d es pr e u- ßischen Landtags beraten werden. Von aer Zentrumsfraktion gehören dem Ausschuß an die Abgeordneten Dr Schmedding, Baumhoff, Kloft, Gast und Diel. Als ständige Vertreter nehmen die Abgeordneten Gottwald. Altegoer an den Verhandlungen teil. Berichterstatter des Haupiaus- schufses sind die Abgeordneten Ebersbach (Deuftch- national) für die Besoldungsvorschriften, Abgeord- neter Baumhoff (Zentrum) für die Emzelgehalter und die Besoldungsgruppen 1 bis 3, Muller ($)an> nover) (Soz.) für die Besoldungsgruppen 4 bis 12, Abgeordneter Meyer-Herford (Deutsche Voiks- partei) ’ für einige Nebengruppen, Abgeordneter Bartels (Demokrat) für die Lehrer.
erscholl das Gebrüll Kings und das Geschrei der drei- hundert Wa-Himas, welche mit afsagais (Lanzen der Neger), Keulen und Messern bewaffnet im Laufschritt ooronftürmten. Es begann eine Schlacht, um so schrecklicher, als sie im Finstern geschlagen wurde, denn in der Verwirrung war sofort das Lagerfeuer zerstampft worden. Aber gleich beim Anblick der feurigen Gelangen bemächtigte sich der Samburu eine blinde Angst. Das, was geschehen war, ging über ihren Verstand. Sie wußten nur, daß irgend welche gräßliche Wesen sie überfallen hatten und daß ihnen eine schreckliche und unabwendbare Niederlage drohte. Der größere Teil fluch, tete, bevor ihn die Lanzen und Keulen der Wa-Hima erreicht hatten, lieber hundert Krieger, welche Mamba um sich zu scharen vermochte, leisteten verzweifelten Widerstand, als sie jedoch beim Aufblitzen der Schüsse das riesengroße Tier, und auf dessen Nacken einen weißgekleideten Menschen erblickten, und als an ihre Ohren das Knattern des Gewehres, aus welchem Kali fortwährend schoß, drang, da fant mich ihnen der Mut. Als Fumba auf dem Berge die erste Rakete bersten sah, fiel er auch vor Schrecken zu Boden und lag einige Minuten wie leblos da. Aber als er die Besinnung wieder erlangte, wurde ihm aus dem Geheul der Krieger das eine klar: „Irgend welche Geister vernichten unten die Samburu!" Da blitzte ihm der G-danke auf, daß, wenn er diesen Geistern nicht zu Hilfe komme, ihr Zorn sich auch gegen ihn wenden könnte. Da der Untergang der Samburu für ihn die Erlösung bedeutete, versammelte er alle seine Krieger und schlich durch den verborgenen Seitenweg aus der Boma heraus, und verlegte dem größeren Teil der Fliehenden den Weg. Die Sch'acht verwandelte sich in eine Metzelei. Der Trommelschlog der Samburu verstummte. Im Dunkel, das nur die roten, aus Kalis Gewehr geschleuderten Blitze erhellten, erscholl das letzte Geheul der Gemordeten, der dumpfe Schlag der Keulen an die Schilder und das Stöhnen der Verwundeten. Niemand bat um Mitleid, denn den Negern ist ein solches fremd. Aus Angst, in der Dunkelheit und Verwirrung feine eigenen Brüder zu treffen, hörte Kali zu schießen auf, faßte das Schwert Gebhrs und warf sich mitten unter die Feinde. Die Samburu
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M 238.
Samstag, 15. Oktober 1927.
wird nur mit 80 bis 90 Prozent erreicht. Wer
2. Blatt.
Druck der Fuldaer Actteudruckerel, Fulda
Neues aus Zrankfurt-
= Verwaltungs-Akademie Frankfurt o. 2U. Oer von der Verwaltungs-Akademie Frankfurt a. JJl m Benehmen mit der hiesigen Reichsbahndirektion veranstaltete wissenschaftliche Kurs, der am 10 Oktober eron- net wurde, erfreut sich einer sehr starken Beteiligung- Auch das am 27. Oktober beginnende Wmterseme'ter verspricht einen guten Besuch. Schon letzt liegen zahlreiche Anmeldung-n für das erste Semester des neuen Lehrgangs vor. Neben diesem ersten Semester wird das vierte Semester des laufenden Lehrganges durchge- fiihrt, womit dieser zum Abschluß kommt.
= Selbstmord in einem Restaurant. Die Gaste em-s Restaurants auf der Zeil waren am Donnerstag m ■ ag gegen Halb zwei Nhr Zeugen eines aufregenden Zufalls. Kam da ein Herr ins Lokal, letzte sich an em n Tisch, bestellte eine Flasche Wein und als sich der Kel.ver eben fortbegeben hatte, um den Wein zu holen, .r • e der Gast seine Brieftasche und seine Papiere al'--- 'en Rocktaschen, legte sie vor sich auf den Tisch hm, wo er vorher schon einen Revolver niedergelegt hatte niotz- tich ergriff er die Waffe und schoß sich in den Mund. Nach wenigen Augenblicken war der Gast tot Der Lebensmüde ist ein Zigarrenfabrikant Gro'ch aus Kelsterbach. Was den Mann in den Tod trieb, ist unbekannt.
wie wird das Wetter?
Die Tiefdruckgebiete über Südskandinavien haben sich seit kurzem verstärkt, sodaß nur noch ein schmaler Hech- druckrücken über dem Festlande liegt. Bei dem allgemeinen Druckfalle wird es wahrscheinlich zur Ausbildung einer Tiefdruckfurche kommen, die sich von Süden nach Nordosten quer über Europa erstrecken wird. Die Temperaturen werden bei südlichen Winden und vorwiegend bewölktem Himmel etwas ansteigen: Niederschläge von längerer Dauer sind nicht zu erwarten.
Witterungsaussichten für Samstag: Vorwiegend bewölkt, meist trocken, etwas wärmer, schwache südliche Winde. ________________________
Die ganze Stakt ist sich darüber einig, daß unsere SAtl'NMMkN w erstklassiger Austühnmn sind.
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konnten jetzt von den Bergen nur eine breite Schlucht nach ihrem Lande flüchten, aber da Fumba mit feinen Kriegern diese Schlucht sperrte, fo retteten sich von dem großen Heer nur diejenigen, die sich zu Boden warfen und es duldeten, lebend feftgenommen zu werden, obwohl sie wußten, daß ihrer eine schreckliche Gefangen- ichaft oder ein augenblicklicher Tod aus den Händen ihrer Besieger harrte. Mamba wehrte sich heldenhaft, bis ein Keulenfchlag ihm den Schädel zerschmetterte. Sein Sohn, der junge Faru, fiel in die Hände Fumbas, wel- cher ihn binden ließ als Dankopfer für die Geister, die ihm zu Hilfe gekommen.
Stafch spornte den schrecklichen King nichts zum Kampfe an; er erlaubte ihm bloß zum größeren schrecken der Feinde zu brüllen. Er selbst hatte kein einziges Mal geschossen, denn erstens versprach er der kiel- nen Rel, als er ßuela verließ, daß er niemand toten werde, und zweitens hatte er tatsächlich keine Lust, Menschen, die weder ihm noch Nel etwas getan, zu morden. Es genügte ihm, daß er den Wa-himas den Sieg sicherte und den in der großen Doma belagerten Fumba befreite. Sobald Kali mit der Kunde von dem endgültigen Sieg herangelaufen kam, erteilte er ihm ben Befehl, den weiteren Kampf, welcher im Dickicht und in ben Felfenklüften noch tobte, unb ber durch Fumba» Ingrimm verlängert wurde, einzustellen.
Aber bevor Kali das zu tun vermochte, begann es tagen. Die Sonne tauchte, wie gewöhnlich in den tropischen Ländern, rasch hinter den Bergen hervor und ergoß ihr Helles Licht über das Schlachtfeld, auf dem ' - zweihundert Leichen der Samburu ruhten, von Lanzen durchstochen oder von Keulen zerschmettert. Nach einer Weile, als der Kampf endlich zu Ende war und nur ein freudiges Geheul der Wa-himas die Morgen- stille unterbrach, erschien Kali, aber mit einem so niedergeschlagenen und traurigen Antlitz, daß man schon von weitem erkennen konnte, daß ihm ein Unglück rot- Verfahren.
Und vor Stasch stehen bleibend, schlug er sich nut ben Fäusten auf bie Stirn unb rief schmerzlich:
„D großer Herr — Fumba tufa! Fumba kusal (ton)
JEot?" wiederholte Stafch ____
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Prozent. Insbesondere für mittlere und höhere Beamte gleicht deshalb die Besoldungsordnung in ihrer netten Fassung die Verteneruno der Lebenshaltung noch nicht aus. Das Friedensgehalt gottesdienst. —
Amt mit Predigt. Werktags 6 Uhr hl. Messe. Mittwoch abends 8V« Ubr Seaensanbacku. — Sranendera. Hl. Messen von 5 bis 7 Ubr. 8 Uhr Rolenkranzmesse mit Predigt. 9 Ubr Hochamt mit Predigt. Nachmittag» 2 Ubr Predigt Andacht unb Umgang für die Fänf.Wunden. Bruderschaft. — 5rltbhofrkapelle am ftranzo'entvifthchen Sonntag - 6V. Ubr hi. Messe mit Kommunion.« uSteftunq. Werktags- 7 Ubr hl. Messe mit Kommunion-Au?te,lung. — (ebnen. 10 Uhr Amt und Predigt. — Dieter,han. 8V« Uhr Amt unb Predigt.
Taubstummen Gottesdienst
Sonntag, 16. Oktober in Fulda Seoetihitd)t: Von V,7 bis »l<8 und von 9—10 Uhr Beichte. 10 Uhr bl. Messe mit Predigt. Der Geistl.-Ober lehrer von der Taubstummenanstalt in Köln. Herr P. Blanke hat sich freundlichst zur Verfügung gestellt. Alle Taubstummen sind herzlich eingeladen. Nach dem Gottesdienst Zu- sammenkunft im Marienheim.
SamStag, 22. Oktober. (Kirchweih aller Franzi», kanerkirchen.) Frauenberg. Vi7 Uhr Levitenamt mit sakramentalem Segen.
Gotte,ttcnftortnnng während der $t wendelinu, Gktav in Steinhaus
Donnerstag, 20. Oktober. Morgens um V.10 Ubr Levitmamt und Predigt in der Wendel,nuSkapelle. 2 Uhr nachmittags sakramentale Andacht.
Sonntag, 23. Oktober. 7 Uhr Frühmesse. 9 Uhr Hochamt und Predigt in der Pfarrkirche zu Stemhaus. st,/, Uhr nachmittags: Fe st predigt und sakra, mentale Andacht in der Kapelle.
Während der Oktav (vom 20.-27 Oktober) täglich um 7 Uhr Amt und Gelegenheit zum Empfang der hl. Sakramente. Die Reliquien werden nach ledem Gottes, dienst aufgelegt.
Evangelischer Gottesdienst.
Sonntag, 16. Oktober. Snlda. Dorm. 8 u. 9'/, Uhr Pfarrer Weber. 11 Ubr KmdergotteSdienst. — vad Salzschlirf Vormittags 91/, Uhr Sup. Rn hl.
Dienstag, 18. Oktober. Znlda. Abends 8 Uhr Kirchenchor.
Mittwoch, 19. Oktober. Mda. Abend» 8 Uhr Bibelstunde (Gemeindehaus).
Durch Wüste und Wildnis.
Roman von Heinrich Sienkiewiez.
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41.
Nach kurzer Rast vor dem Wall von Luela zog Stasch mit Kali an der Spitze von dreihundert Kriegern noch vor Sonnenuntergang nach Fumbas „Boma", denn er wollte die Samburu in der Nacht überraschen, damit rechnend, daß die „feurigen Schlangen" in ber Fin- fternis bebrütend mehr wirken würden. Der Weg von Leula bis zum Berge Boko, auf welchem Fumba sich verteidigte, nahm zusammen mit der Rast neun Stunden in Anspruch unb sie erreichten bie Festung gegen brct Uhr morgens. Stasch hielt bie Krieger zurück unb gebot ihnen vorläufig in tiefem Schweigen zu verharren: er selbst sah sich bie Kriegslage an. Die Berggipfel, auf welchem bie Derteibiger lauerten, waren finster, aber bie Samburu ließen eine Anzahl Lagerfeuer brennen. Der Schein berfelben erleuchtete bie abschüssigen Wänbe des Felsens und bie zu seinen Füßen wachsenden Nie- fenbäume. Von weitem vernahm man schon ben dumpfen Trommelschlag wie auch bas Geschrei unb ben Gesang ber Krieger, bie offenbar ,Pombe" (Das Bier aus Hirse, mit welchem sich bie Neger betrinken.) nicht sparten, um ben nahen Sieg zu feiern. Stafch rückte an ber Spitze feiner Mannschaft noch weiter vor, so baß ihn zuletzt nicht mehr als hunbert Schritte (Entfernung von ben Lagerfeuern trennten. Es gab dort keine Lagerwache, unb bie mondscheinlose Nacht ließ King, welchen auch Gebüsche nicht beckten, nicht sehen. Der auf feinem Nacken sitzenbe Stasch erteilte leise bie Befehle, worauf er Kali ein Zeichen gab, bie bereits hergerichtete Rakete anzuzünben. Das rote Banb flog zifchenb zum dunklen Himmel empor, woraus es krachenb in einen Strauß roter, blauer unb golbener Sterne auseinanber-- stek. Augenblicklich schwiegen sämtliche Stimmen unb es folgte ein Moment bumpfer Ruhe. Nach einigen Betunben flogen noch zwei feurige Schlangen mit hölli- " Ichem Gekrach in bie Höhe; biesmal waren sie wagrecht kuf das Laaer der Samburu gerichtet und gleichzeitig
sich diese Zahlen vor Augen hält, muß die Notwenhat sich der prcußssche Staatsrat in ausgiebiger digkeit der Besoldungsordnung einsehen, wenn er Weise geäußert. Dem Staatsrat lag ein G u t - I tuiu, daß sich der Staat eine dienstfreudige Be- achten seines Ausschusses vor, wonach eine all- amtenschaft erhält. Einwendungen gegen die Be- gemeine Erhöhung der Beamtengehälter für not« soldungsordmmg könnten nur erhoben werden hin- wendig bezeichnet und eine Annäherung der sichtlich der Frage des Ausmaßes der Besol- Dienstbezüge an die Friedensrealgehälter gefovdrt dungserhöhunq und bezüglich des Zeitpunk - wurde. Das Gutachten weist daraufhin, daß die I f e 3' ber Durchführung der Erhöhung. Gegen den durch die Besoldungsvorlage entstehende Steige- ersten Einwand sprechen die Zahlen, und der Zeit- rt.ng der Ausgaben eine Senkung der punft der Durchführung der Besolduncsserhöhung 61 e u e r I a ft insbesondere auf dem Gebiete der I wird gerechtfertigt durch die Tatsache, daß die kom- Realsteuern bei Annahme 5er Vorlage u n m ö g - | menden Jahre politisch ohnehin genug belastet fein Iich machen wird. Eine ftärtere Ueberroei» I werben ,-nd eine neue Besoldüngsordnung nicht jung von Reichssteuern an Länder und Gemein- I tragen würden.
den wird deshalb für notwendig gehalten. I Der Besoldungsmehraufwand beläuft Weiter müsse die Verwaltungsref orm ernst- I sjch fiUf 193 Millionen. Die Höhe des Betrages für 1
sich in Angriff genommen werden, wobei an der 1 bte Gemeinden können wir zuverlässig nicht !
immer dringender werdenden staatsrechtlichen I angeben. Wenn die Gemeinden die volle Besol- I
Neuordnung des Verhältnisses von Reich und! dungserhöhung mitmachen, dann wird sich unge- 1
Ländern nicht vorüber gegangen werden könne. I
w. ■■ ■ — 1 """—~
Kaii^rzählte, was geschehen, unb aus seinen ©orten entnahm man, baß bie Tobesursache Fumbas Sn- grimm war; denn als ber Kampf schon aufhörte, wollte er durchaus noch zwei Samburu töten, erhielt aber von einem derselben einen Lanzenstich.
Augenblicklich war biese Nachricht unter ben ®a- himas verbreitet, unb plötzlich war Kali von allen Seiten umringt. Bald darauf brachten sechs Krieger auf ben Lanzen den alten König, welcher noch nicht tot, aber schwer verwundet war und vor dem Tode noch den mächtigen, auf dem (Elefanten sitzenden Herrn, ben wahren Besieger der Samburu, sehen wollte.
Und eine unendliche Bewunderung kämpfte in seinen Augen mit dem Dunkel, das der Tod über ihn verbreitete, und seine blassen, durch bas „Pelele" ausgezogenen Livpen flüsterten:
„Yancig! yancigl'
Gleich darauf sank fein Kops zurück, der Mund blieb weit geöffnet und er verschied.
Kali, welcher ihn lieb hatte, fiel schluchzend an feine Brust nieder. Einige Krieger schlugen sich an bie Kopfe, die anderen riesen Kali zum König aus und Yancig- mfe ertönten zu seiner Ehre. Keine Stimme widersprach, denn die Herrschaft gebührte Kali nicht nur als bem ältesten Sohne Fumbas, fonbern auch als bem Sieger.
Unterdessen erscholl aus den Hütten der Zauberer das wilde Gebrüll des bösen Msimu, gerade io wie Stasch es in bem ersten Negerborf vernahm, boch bies- mal war es nicht gegen ihn, fonbern es verlangte den Tod der Gefangenen für den Tod Fumbas Die Trommeln wirbelten. Die Krieger gruppierten sich in langen Reihen und begannen den Kriegstanz um Stasch, Kali und Fumbas Leiche herum.
Oa, oa! yach, pach!" wiederholten alle Stimmen, ihre" Köpfe wackelten eintönig nach rechts unb links, bas Weiße ber Augen schimmerte und die Spitzen ihrer Speere blinkten in der Morgensonne.
Kali erhob sich und sagte zu Stasch gewendet:
„Großer Herr, Bibi in die „Boma" bringen unb wohnen in Hütte Fumbas. Kali wird König der Wa-
1 tzima unb großer Herr Kalis König." (Forts. {.)
Nach dem Gutachten verurteilte der Staatsrat nachdrücklich die Preissteigerungen und fcrderte, daß die Mehrkosten aus der Erhöhung der Lehrerc,»hälter zu Lasten des Staates gehen. Gefordert wird im einzelnen eine er- I Uatholischer Gottesdienst,
neute Prüfung der Bestimmungen über Warte- I ©onntaa, 16 Oktober, tznlda. Dom 1.Beichtaelegen- gelt), Ruhegebalt usw., da diese den Lebens- I h^: Samstag morgens von ' ,6 Uhr ab; nachmittag» bediirfnisien besonders auch der Altpensio- I von 2—8 für Kinder; von *'?5—7 unb von '/,8 Uhr n är e nicht mehr gerecht werden. Das Gutachten I ab für Erwachsene; Sonntaa morgen» von v,6 llbt ab. bezeichnet es als zweckmäßig, die Zahl der Besol- 2. SonnfaaSgotteSbienfte: -/,6. 6. A und 7 Uhr dl. dungsgruppen und Untergruppen durch stärkere I Messen mit_(Meaenbett _3um Empfang >. K^om. Zusammenfassung ohne finanzielle Mehrbelastung Zunwn ,7 Ub bl. M^ss' » r Pfarramt mit
zu vermindern und haft die tn Aussicht genom- Wcbint Umgang u Segen, Kommunion der Kinder de» mene Erweiterung des Kreises von Beamten, de- I 6 Schuljahre», Kommunion der chriftenlevrpflichtigen nen Aufwandsentschädigung gewährt I Fun-isranen und aller Jungfrauen der Pfarrei. >/,10 werden sollen, nicht für erforderlich. I Uhr Kathedralamt mit Predigt, '/«ll Uhr Christenlehre
Hierauf führte Finanzminister Dr. Höpker- l für die Jünolinae. */d2 Uhr letzte hl. mit Aschoffs unter anderem aus: I Predigt. Nachmittag» v,2 Uhr Andacht zum hl Altar.
. Di- Pr-ntzlsch« Slaalresjeranj holl m U-b-r. g™™1 SrtraSX Ä
Unbestreitbar bleiben die jetzigen Beamtengehäk- I i/16_i/,7 uhr halbstündlich hl. Messen mit Austeil, der ter hinter den Friedensgehältern nicht unerheblich I 51. «Dm. V«8 Uhr PfarrootteSdienst mit hl. Kommunion, zurück. Das wird auch durch den R e p a r a t i ons- I 9 Uhr letzte bl. Messe mit Austeftung der hl. Kom- a g e n t anerkannt, der insbesondere die Beamten- I munion. Jeden Abend */,8 Ubr wochentags Reienrranz- gehälter in den mittleren und oberen Gruppen für I Andacht. — ^tadtofarrftrche. ®elegenbe’t aum unzureichend erklärt. Ein Vergleich der S^- tSonntagzgotteSdlen'ste?5'/.1rhr hi.
gerung des Einkommens von Arbeitern und Be- yuo o /> OTeffe vunt) Kommunion der Juna-
amten führt zu folgenden Zahlen: Der Wochen- I fro^e; g nbr erster Schulaottesdienst, Predigi und lohn eines gelernten Industriearbeiters Kommunion des 6. Schuljahre». 9Vi Uhr Pfarramt hat gegenüber dem Vorkriegsstände eine Steige- I unj, Pixdiat. 11 Uhr zweiter Schulgottesdienst und rung auf 138 Prozent erfahren, der des ungelern- I Predigt. 9’i« Ubr Christenlehre für die Jünalmne tn ten Industriearbeiters auf 145,7 Prozent. Bersch» I der Severikirche. Nachmittag» 2'/» Uhr Bruderschaf net auf den Stundenlohn, hat der gelernte In- vom hochwürd Gut Andacht fm: die Jung-
»uflrkarbeiter d°- s-I>°b-n°n Duichschm«. *
Steigtrung »on 149,9 $r?ienl erfahren, ber uy “»Serbe« nm 8V, unb S«. Uhr. «er»-«-,
lernte Arbeiter eine Steigerung auf 181,3 Pro- | Gottesdienste- 6, 61/,, 71/« u. 8 Uhr. Mittwoch, Freitag u. Samstag morgen» 6 Uhr Beichtgelegenheit; an allen Tagen im Monat Oktober abends 7'/« Uhr Rosenkran,-A.— vfarrtir-he zum hettigen Seift. 7 Uhr Frühmesse; wahrend derselben Kommunion der Jungfrauen. 8 Uhr Hochamt und Predigt. '/«Il Uhr KinbergotteSdienst unb Ansprache. i/,12 Ubr Christenlehre f. d. Jünglinge. Nachm. *A3 Uhr Andacht und Predigt für die Jungfrauen.Konarea«tion.
. - - - ■ yihpnds Udr Beichte: An allen Wochen»
reform 16,7 Prozent mehr Gehalt und er kommt t?aen eine Wbe @tunbe vor dem Gottesdienst, an den
damit auf 75,8 Prozent des Friedensgehaltes. Beim $ ” en 6or Sonn. u. Feiertagen von */i4-6 Uhr abend». Regierungsrat sind die Zahlen 18,7 Prozent und Kommunion-AuSteilung: An den Wochentagen vor und
82,2 Prozent, beim Obersekretär 21,8 Prozent und nach dem Gottesdienst, an Sonn, unb Feiertagen auch
81,2 Prozent, beim Büroassistenten 20,6 Prozent im Hochamt. - St Sturm in;-Pfarrkirche Morgen» '/«7Uhr
und 86,2 bis 95,2 Prozent. Bei ber Gruppe 10 Austeilung der hl. Kom 7 Uhr Frühmesse m,t AuS-
ist die Steigerung durch die Besoldungsordnung teilung ber hi. ^om ,9 Uhr Hochamt mst^-.red
25 4 Prozent, wodurch 96 Prozent Friedensreal. yEnÄktinerinnen.' Sonnta S 6 U*r $ton?entam? nach-
gehalt erreicht wurden. Die Gruppe 12 wird um " ftta"Ühr Vesper; werktags 6 Uhr stille Messe,' ,9 Uhr
33,1 Prozent gesteigert und kommt damit auf 101,2 | Komwntamt, nachm. 3 Uhr Vesper. Dienstag, 18. Oktober:
Feierliche» Konventamt mit Te Deum (40. Jahrestag ber Rückkehr be» Konvente» au» der Verbannung nach Frankreich). - SeoeriMr*e. Vorm 8 Uhr Oberrealfchul.
■ — -• . ken-Zein-sseim. 6 Uhr bl. Messe. 8 Uhr