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Sonntag, 2. Oktober 1927

Nr. 227

Zum 80. Geburtstag Hindenburgs

tage ab.

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einer Konfession, nicht einer Partei, sondern dem gesamten durch hartes Schicksal verbundenen deut­schen Volke in allen seinen Gliedern."

So handelte Hindenburg wahrhaftig national und wahrhaft patriotisch. Wenn ein solcher Mann derartige Opfer bringt, wenn er, der in einem Menschenalter nur au befehlen und au herrschen ge­wohnt war, sich in vorbildlicher Disziplin und Pflichterfüllung unterordnete und einordnete in einem vollständig ihm nach seiner ganzen Tradi­tion und Lebensarbeit innerlich fremden Staats- gefüge, dann könnten sich daran wirklich doch all die kleinen Geister ein Beispiel nehmen, die immer noch Haß säen und in Verbindung einen höchlichst mißverstandenen Nationalismus und Patriotismus dadurch zur Schau tragen zu können glauben, daß sie, ohne verantwortungsbewußt mit Hand anzu- legen am gemeinsamen Werk, noch obendrein die­jenigen schmähen, die am Aufbau mitwirken und an deren Spitze der jetzt 80jährige Hindenburg steht. Als Muster der Pflichterfüllung, als Muster der Treue gegen sich selbst und sein Volk und Vaterland

Nicht den Feldherrn, sondern den Bürger und Patrioten Hindenburg gilt es heute au feiern!

Was der Marschall als verantwortlicher Leiter der entscheidenden Operationen auf dem Schlacht- elde aur Verteidigung der Heimat geleistet hat, wird in seiner vollen Tragweite und in seiner hi­storischen Bedeutung eine spätere fachwissen- chaftlich begründete Betrachtung darlegen können.

Aber über den Bürger und Patrioten Hinden­burg liegt das Urteil heute schon in voller Klar­heit' und' in aller Oeffentlichkeit fest.

Was ist denn national und was ist patriotisch? National sein, heißt dem Volke dienen, heißt dem Volke sich aur Verfügung stellen gerade dann, wenn es ihm am schlechtesten geht. National sein, heißt Verantwortlichkeit gegenüber der Gesamtheit empfinden und dementspre­chend verantwortungsbewußt handeln. National sein, heißt, sich nicht den Pflichten gegenüber Land und Volk au entziehen und resigniert oder verbit­tert beiseite au stehen, sondern mit Hand anzu-

Rassenkampf.

Amerikanische Hochschüler gegen ihre schwarzen Kommilitonen.

wtb. Paris, 1. Okt. (Eig. Funkm). Wie „Nen Pork-Heruld" aus Chicago berichtet wird, Haber die streikenden Studenten der Emerson-Hochschub Lurchgesetzt, daß für die 24 Negerstudenten, gegen deren Zulassung sie protestierten, e i n b e s o n d e- res Gebäude errichtet wird.

Erscheint sechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen: „Die Welt im Bild" und „Buchenblätter". Rotationsdruck und Verlag der Fuldaer Actiendruckerei in Fulda. Fernsprecher Nr. 9. Monatlicher Bezugspreis 1,80 Mk.

Englische Nenorientierurg?

Von Genf aus hat der konservative englische Außenminister Chamberlain eine Mittel­meerfahrt nach Spanien angetreten und ist dort mit dem Diktator Primo de Rivera zu- sammengetroffen. Alle Welt fragt sich, was diese Zusammenkunft bedeuten soll. In den spanischen Blättern findet man naturgemäß keine Auskunft, da sie unter strenger politischer Zensur stehen. Aber auch die französische und die englische Presse muß es bei einem großen Rätselraten bewenden lassen, auch sie hat von der Absicht einer solchen Zusammenkunft nichts gewußt, noch weniger weiß sie von dem Inhalt der Besprechung. Zuerst hieß es, daß Chamberlain vermutlich den Plan hege, ein „Locarno" der Halbinseln des Mittelmeeres zustande zu bringen, gemäß den Genfer Bemerkun­gen Chamberlains, daß der Sicherung des euro­päischen Friedens und der europäischen Abrüstung ein System von Freundschaftsverträgen unter den einzelnen Staaten am besten vorausgehe. In­zwischen hat man den Rahmen der Mutmaßungen aber bereits eingeschränkt und spricht mehr davon, daß es sich um eine Bereinigung der Tan­ger-Frage handeln solle. Seit dem Sommer ruhen die Verhandlungen zwischen Frankreich und Spanien über die Tanger-Ansprüche Primo de Ri­veras. Es war damals vereinbart worden, daß zwischen diesen beiden Staaten eine grundsätzliche Einigung erfolgen sollte, ehe die beiden übrigen interessierten Mächte, nämlich England und Ita­lien, hei igezogen wurden. Jetzt ist man in Frank­reich sehr besorgt, daß dieses Uebereinkommen von England im Einvernehmen mit dem Italien Mus­solinis durchkreuzt werden könnte, indem England vielleicht für ein Entgegenkommen Spaniens ge­genüber den englischen Mittelmeer-Interessen die­sem in seinen Wünschen beipflichten würde. Aber wie gesagt, all diese Mitteilungen beruhen auf Kombinationen und Mutmaßungen, bisher ist eine offiziöse oder offizielle Erklärung weder von spa­nischer, noch von englischer Seite erfolgt.

Wenn man sich vergegenwärtigt, in welchen in­neren Wirrnissen sich z. Zt. die konservative Re­gierungspartei in England befindet, dann liegt es nahe, anzunehmen, daß Chamberlain um jeden Preis mit einem außenpolitischen Er­folg nach London zurückkehren möchte, um das Prestige seiner Partei neu zu stützen. Der Ende August erfolgte Austritt des Kabinettsmitgliedes Lord Robert Cecil aus der Regierung ist für die konservative Partei ein schwerer Schlag gewesen. Lord Cecil hat damals zugleich sein Amt im Völkerbund niedergelegt. Er hat seinen Schritt damit begründet, daß er für seinen Teil mit der Abrüstungspolitik der Regierung nicht einverstan­den sei. Der Rücktritt hat die englische Oeffentlich­keit sehr erregt und die Massen der konservativen Parteianhänger stutzig gemacht. Die Regierung hat damals eine ganze Reihe von Beschwichtigungs­und Beruhigungserklärungen losgelassen, welche die Nervosität, die hinter ihnen steckte, gewöhnlich dadurch kundtaten, daß sie in der Versicherung gipfelten, Lord Cecils Abschied bedeute keine Spal­tung des Kabinetts oder etwa gar eine Kabinetts­krise. Bis zur Stunde ist aber ein Nachfolger für Lord Cecil, der als einer der angesehensten eng­lischen Diplomaten gilt, noch nicht gefunden wor­den. Vielmehr hat inzwischen auch der Präsident de? Geheimen Rates und Vertreter des Außen­ministers im Oberhaufe, Lord Balfour, Rück- trittsabsichten gefaßt. Auch er soll nach englischen Meldungen aus dem Kabinett scheiden wollen. Als Grund dieser Absicht wird das hohe Alter — Lord Balfour ist 79 Jahre alt — angegeben. Man weiß aber, daß auch er, der zu dem fortschrittlichen Flü­gel der Konservativen gehört, mit den außenpoliti­schen Methoden Chamberlains wiederholt nicht einverstanden gewesen ist.

Wenn Lord Balfour feine Rücktrittsgedanken verwirklichen sollte, so würde das Kabinett Bald­win einen zweiten, sehr empfindlichen Stoß erlei­den, zumal die beiden Minister gewiß nicht zögern werden, kritisch gegen die Regierungspolitik vor­zugehen. Man weiß, daß der Führer der Libe­ralen, Lloyd George, sehr lebhaft darauf sve-. kuliert, bei den nächsten Unterhauswahlen den fortschrittlichen Flügel der konservativen Partei in seine Gefolgschaft zu bringen. Er hat keine Gele­genheit vorübergehen lassen, um die Außenpolitik der Regierung mit seiner Kritik zu verfolgen. Und wenn diese auch in China ziemlich glimpflich da­vongekommen ist, so hat der Bruch mit Rußland in der übrigen Welt ebenso wenig Sympathien ge­weckt wie die Zurückhaltung Englands in der Ab- rüstungsfrage. Der fortschrittliche Teil der kon­servativen Partei hat also Gründe, anzunehmen, daß seine Wiederwahl mehr gesichert sein wird, wenn er rechtzeitig einen Grenzstrich zwischen sich und dem übrigen Teil der Konservativen zieht, zu­mal ja auch die innenpolitischen Ereignisse, man denke an die Streik- und an die Agrarbewegung, der Regierungspartei keine Freunde gewonnen ha­ben. In der nächsten Woche soll in Kardiff der konservative Parteitag stattfinden. Es spricht für ■ Anregung unter den Führern der konserva­tiven Partei, daß der Ministerpräsident Baldwin faft täglich mit seinen Ministerkollegen und den Mitgliedern des Parteivorstandes Konferenzen ab­hält, um diesen Parteitag einigermaßen zielfest durch alle Gefährnisse hindurchzulenken. Sollte mberlain mit einem guten Erfolge nach Hause kommen, wie, das bleibt allerdings sehr fraglich, dann dürfte das für die Führer der konservativen Partei eine gewiße Erleichterung bringen.

* Der päpstliche Nuntius in Paris, Monsignore Maglione, soll nach Pariser Meldungen in der nächsten Zeit zum Kardinal erhoben werden.

Ostpreußen in treuer Dankbarkeit des Reichsprä- sidenten und wünscht ihm weitere Jahre kraftvoll- egensreichen Wirkens.

Berlin im Zlaggenschmuck.

wtb. Berlin, 1. Okt. (Eig. Funkm.) Sm Saug des Samstagvormittags haben bereits zahlreiche Häuser der Reichshauptstadt, namentlich m oen woßen Verkehrs- und Geschäftsstraßen, Flaggen- chmuck angelegt. Man sieht die schwarz-rot- goldenen Reichsfarben neben s ch w a r z - w ei tz- rot und der preußischen Landesfahne. Diele Geschäfte haben in ihren Schaufenstern inmitten reichen Blumenschmucks Hindenburg-Busten u$> -Bilder ausgestellt.

Die Begnadigungen.

wtb. Berlin, 1. Okt. (Eig. Funkm.) Aus Anlaß feines 80. Geburtstages hat der Herr Reichsprä- sident auf Vorschlag des Reichsministers der Justiz in 75 Fällen Strafen, die von Gerichten des Reiches erkannt worden sind, im Gnadenwege er- lassen oder gemildert. Er hatFich ferner entschlos- sen, seine sämtlichen Straf anträge wegen Beleidigung zurückzuziehen und bei den Länderregierungen die Begnadigung der wegen Be­leidigung seiner Person bereits ^geurteilten Per- fönen in Anregung zu bringen; die Länderregierun- gen haben sich bereit erklärt, dieser Anregung zu entsprechen. Die Länder haben ihrerseits den 80. Geburtstag des Reichspräsidenten zum Anlaß ge- nommen, in gleicher Weise für Strafen, die von ihren Gerichten erkannt worden sind, Einzelgnaden­erweise in größerer Anzahl zu bewilligen oder tr Aussicht zu nehmen. *

Die „Voss. Ztg." erfährt aus München, daß die bayerische Amnestie sämtliche Räte-Republikaner, außer dem Metzger Lindner, umfaßt, der im Land, tag das Attentat auf den sozialdemokratischen Ab­geordneten Auer verübt hat. Graf Arco, der Eis­ner erschossen und nur Strafaufschub erhalten hatte, wird endgültig begnadigt.

Von der Amnestie in Württemberg anlaß- sich des 80. Geburtstages des Reichspräsidenten werden nur wenige wegen politischer Delikte Ver­urteilte getroffen, da es zur Zeit in Württemberg nur w e n i g e mit derartigen Strafen belegte Per­sonen gibt. Amnestiert werden u. a. ein kommu­nistischer und ein demokratischer Redakteur. Im brigen handelt es sich im wesentlichen um Per­sonen, denen das Gericht mildernde Umstände zu­erkannte.

wtb. Braunschweig, 1. Okt. (Eig. Funkm.) Aus Anlaß der Vollendung des 80. Lebensjahres des Herrn Reichspräsidenten hat das Braunschweigische Staatsministerium in etwa 60 Fällen Ein­zelbegnadigungen ausgesprochen.

Reichspräsident von Hindenburg hat an die in Berlin ankommenden Mitglieder des Reichs­kriegerbundes folgenden Gruß gerichtet:

Den Kameraden des Reichskriegerbundes „Kyss- häuser" und des Preußischen Landeskriegerver­bandes entbiete ich zu der Zusammenkunft in Berlin herzlichen Gruß. Möge der Geist der Pflicht­treue, der Vaterlandsliebe und der Ei­nigkeit, den unsere für das Vaterland gefallenen Helden bezeugt haben, im deutschen Volke stets fortleben! Sie zu stärken und damit die Vmche- dingung für bett Wiederaufstieg des Vaterlandes zu schaffen, muß unsere große dauernde Aufgabe sein. t

wtb. Königsberg i. Pt., 1. Okt. (Eig. Funkm.) In einem Telegramm des Oberpräsidenten der Provinz Ostpreußen an den Reichspräsidenten heißt es: Am 80. Geburtstage seines Befreiers gedenkt

Sur französischen Innenpolitik.

Gegen die Beschränkung der persönlichen Freiheit.

Aus Paris wird gemeldet: Die Delegierten verschiedener sozialistischer und gewerkschaftlicher Verbände, denen sich auch die Liga für Menschen­rechte angeschlossen hat, haben sich in einer Ent­schließung gegen die Beschränkung der per­sönlichen Freiheit ausgesprochen, die in der letzten Zeit von den Behörden verfügt worden sei. Es wird protestiert gegen die fortgesetzte Ueber- wachung zahlreicher revolutionärer Persönlichkellen

legen zum gemeinsamen Besten. Wer in diesem Sinn national ist und national sich betätigt, der ist auch Patriot, der handelt patriotisch, weil er sich selber und seine eigenen Interessen zurückstellt und alle feine Kräfte und Fähigkeiten einsetzt für das Volk, für das Vaterland.

- Und das ist es, was wir dem ersten Bürger, Hindenburg, der gegenwärtig an der Spitze des neuen Staatswesens steht, mit am meisten an­rechnen müssen, daß er über alle, sicherlich wohl begründeten und von Allen auch wohl verstandenen, inneren Hemmungen hinw« dem deutschen Volke sich gerade dann'zur Verfügung stellte, als mit dem persönlichen Opfer zugleich auch ein erheb­liches inneres und seelisches Opfer verknÜMt war.

H i n d e n b u r g hat nie in feinem Leben daran gedacht, einmal eine politische Rolle zu spielen, nie­mals hat er sich danach gedrängt, außerhalb feiner militärischen Sphäre in die Geschicke des Volkes irgendwie einaugreifen. Man hat ihn gerufen. Durch den Willen der Mehrheit des Volkes ist er seinerzeit zum Reichspräsidenten bestellt worden, und es war mit der schönste Charakterzug des ge­genwärtigen Reichskanzlers Marx, als er damals als Erster dem erwählten Reichspräsidenten feinen persönlichen Glückwunsch aussprach. Hindenburg hat in seiner Reichspräsidenten-Tätigkeit sicherlich eine Fülle von Hoffnungen und Erwartungen, die man an seine Bestellung als Reichspräsident in manchen Kreisen hegte, enttäuscht. Er mußte ent­täuschen, wenn er der Bürger Erster, und wenn er Patriot sein wollte. Denn seine ganze Sorge ge­hörte von diesem Augenblick an dem gesamten Volke ohne Unterschied von Klassen und Interessen- ten, und seine Aufgabe sah der Reichspräsident von diesem Augenblick an in dem Bemühen, ge­ruhsam, aber mit zielsicherer Hand die inneren Kräfte des deutschen Volkes zu sammeln, um es wieder bereit zu machen, seine hohe Mission allge­mein politisch, wirtschaftlich, aber auch kulturell der Welt gegenüber erfüllen zu können.

Hindenburg hat das wahrgemacht, was er bei der Amtsübernahme feierlich versprach, als er sagte:

„Mein Amt und mein Streben gehören nicht dem einzelnen Stande, nicht einem Stamme ober

wird Hindenburg allzeit im Gedächtnis des deut­schen Volkes leben. $

Paul von Hindenburg wurde geboren am 2. Oktober 4847 in Pofen. Bon Jugend aufl war er für die militärische Laufbahn bestimmt. Schon im Jahre 1889 nahm er die Position eines Ab­teilungschefs im Kriegsministerium ein. Im Jahre 1893 wurde er Kommandeur des Infanterie-Regi­ments 91, 1903 wurde er zum kommandierenden General des 4. Armeekorps in Magdeburg er­nannt, 1911 wurde er zur Disposition gestellt. Un­mittelbar nach Ausbruch des Krieges, am 22. Aug. 1914, wurde er zum Oberbefehlshaber der Ost- armee ernannt. Zwischen dem 26. und 30. Aug. 1914 wurde dann die Schlacht von Tannenberg unter feiner Führung geschlagen. Am 27. Novem­ber 1916 wurde er zum Generalfeldmarschall er­nannt. Nach dem militärischen Zusammenbruch übernahm er persönlich am 9. November 1918 den Oberbefehl über das nach der Heimat zurückkeh- rende Heer. Seine Wahl zum Reichspräsidenten erfolgte am 26. April 1925. Den Eid auf die Verfassung legte er am 12. Mai 1925 im Reichs-

* Preußischer Staatsrat. Der preußische Staats- rat stimmte am Freitag dem Gesetzentwurf über die Errichtung einer „Preußischen Landes- rentenbank" mit dem Sitz in Berlin zu, die sich der Förderung der landwirtschaftlichen Siede- lung durch Kreditgewährung auf Grund von Lan­desrentenbriefen widmen soll. Gegen die Kommu­nisten abgelehnt wurden zwei kommunistische An- träge, die Richtlinien über die Einzel- begnadigungen aus Anlaß des 80. Geburts­tages des Reichspräsidenten und eine Anweisung an die Schulbehörden verlangten, „die Parade der Groß-Berliner Schulkinder vor Hindenburg zu unterlassen. Der Staatsrat vertagte sich daraus auf Mittwoch, den 12. Oktober. Dann soll die Besoldungsvorlage beraten werden, die nach Auskunft der Regierung bis zum 6. Oktober vor­gelegt werden wird.

» Der Staatssekretär im preußischen Justizmini­sterium, Wirkl. Geh. Oberjustizrat Flitze, tritt am 1. Oktober mit Erreichung der gesetzlichen Altersgrenze in den Ruhestand. Zu seinem Rach- folger ist der Vizepräsident des juristischen Landest prüsungsamtes Hölscher ernannt.

Die „Lmden" in Valparaiso.

wtb. Valparaiso, 1. Okt. (Eig. Funkm.) Der deutsche Kreuzer „Emden" ist hier in den Hafen eingelaufen. Er wurde von den Behörden Chiles herzlich bewillkommnet. Es werden Festlichkeitev für die Offiziere und die Besatzung veranstaltet.

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