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Beilage zur Fuldaer Zeitung Für unsere Frauenwelt.

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Nr. 160 vom 15. Juli 1927.

ist auch hier eine gewisse Vorsicht

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Schnell fertig ist die Jugend mit der Jugend.

wird kräftig ge- der Reis völlig Speise wird von

Uebelstand zu beseitigen, rührt man 60 Gramm Schwei­neschmalz, 40 Gramm Salz und 85 Gramm Wachs zu-

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16.30 Ditz

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Radio'programm

Freitag, den 15. Juli.

Frau als Hausarzt.

Lindenblüten. Lindenblütentee, ein

Die praktische Hausfrau.

Ein guter Kitt für hölzerne Fässer und Eimer.

Ganz besonders in der warmen Jahreszeit geschieht es oft, daß hölzerne Behälter, wie Fässer und Eimer, eintrotfnen, die Fugen aureinanderstehen und die Ge-

SuMo,

Rufi

Abend am See.

Von Margareta Hohenbühel. Fern f-n See ein stolze? Haus, Falken fliegen ein und aus, Salvia fplendens Flammen zücken; Ferne grenzen Bergesrücken, Hebt sich eines Kirchleins Turm: In des Herzens Leid und Sturm, In des Lebens Lustgesänge Schweben leise Ave-Klänge!

Daß man alt wird, merkt man oft erst, wenn di» Leute sagen:Er ist nicht mehr der Alle."

Du gehst in losen Jugendtagen Leichtsinnig ab von Deiner Bahn. Doch was du in den Wind geschlagen. Kommt über dich einst als Orkan.

im Holz der Möbel Vorkommen. Um diese Schönheits- fehler zu verstecken, bereitet man einen Kitt aus einer möglichst konzentrierten Auflösung von arabischem Gummi und englischem Rot. Man streicht diesen gut vermischten Kitt fest in die vorhandenen Risse und Lö­cher und schleift nach völligem Trockenwerden die Stel­len gut ab. Dieser Kitt hält sehr fest, und hat den Vor» zug, daß die gekitteten Stellen nicht erkennbar sind.

einem silbernen Löffel, ob die Pilze giftig oder noch un­verdorben sind, muh als alter Haurfrauen-Aberglauben als praktisch absolut wertlos, ja gefährlich immer wieder gebrandmarkt werden. Babette Groß.

Damen-Frisier-Salon Asina Wickenhauser Lindenitrasse-Ecke Franzosenwäldchen.

schärfte man insbesondere in der weiblichen Erziehung ein. Der Mann bringt ins Haus. Die Frau verwahrt und mehrt das Eingebrachte. Was die Frau erspart, ist so gut, als was der Mann verdient.

Wir klagen immer üoer die harten Zeiten, und ja, sie sind hart. Aber auch unsere Väter haben nicht in Zeiten paradiesischer Zustände gelebt und sich doch red­lich durchgebracht und uns sogar etwas Erkleckliches hin­terlassen. Daß wir das Ererbte verloren, selber nichts gewonnen und sogar das, was unseren Enkeln gehörte, zum Voraus schon aufgebraucht haben, das wird denn doch nicht bloß alles an der Zeit liegen. Versuchen wir es nur doch selber wieder ernstlich mit diesen beiden Mitteln, mit denen sich unsere Ahnen um so ausdauern­der geholfen haben, je schlimmer die Zeiten waren, und lehren wir sie die Kinder schon von klein auf, so wird auch wohl heute noch tt-otz aller bösen Verhältnisse die Wahrheit des §«--^pruches sich erweisen:

Arbeiten und Sparen zugleich Macht am gewissesten reich.

Es ,st em großer Unterschied, ob eineralt wird' oberjung bleibt".

Altersschwäche ist regelmäßig die Folge von Jugend- schwächen.

Pafsau-Heldenhof.

Extreme berühren sich: Wer ist klüger als gend und wer begeht mehr Iugendtorheiten Alter?

wohl, aber soviel Schaden, daß du endlich ffi-g gibt es überhaupt nicht auf der Welt."

In jungen Jahren rege dich, 3n alten Tagen pflege dich.

Heutzutage lebt sich die Jugend erst aus, beoor sie sich e i n lebt.

Bei Alten, die freundlich schmunzeln, Uebersieht man die Falten und Runzeln.

fäße das Wasser hindurchlaufen lassen. Um diesen

abgeschlagen und gewässert V..._

darstellen, selbst wenn man die billigsten, also Weiß, fische, Rotaugen, Barben, Bresen usw. verwendet. Für die feinere Küche und gleichzeitig für den größeren Geldbeutel seien unsere köstlichen Salmoniden empfoh­len, die verschiedenen Forellenarten, Saiblinge und Renchen neben den Bodenseefelden, die bei dem Mas- fenfang anläßlich der Hochzeitszüge preiswert und wohlfeil zu haben sind. Bereitet man Flußfische, so werden sie tadellos gereinigt und in eben kochendes Wasser mit leichtem Salz und Essigzusatz geworfen Die Fische müssen nun bis zum Garwerden ziehen, wo­bei sich die Dauer nach der Größe des Fisches regelt. Gebratene Flußfische sollten nie zu stark paniert wer-

Sie werden sonst leicht zu braun und der feine Geschmack geht verloren. Forellen, Blaufelden etc in

der Straße. Und doch ist alles in Ordnung und sauber. Wie steht es dagegen bei ihm daheim aus! Zugluft, ver­stellte Möbel, verbarrikadierte Türen, Putzeimer, ausge­räumte Zimmer und Unordnung allüberall begrüßen ihn, wenn er müde gearbeitet aus den Geschäftsräumen heimkommt. Es ist ihm verboten, mit schmutzigen Stie­feln ins Zimmer zu kommen, die Kleider dort zu wech­seln ober zu rauchen. Er wird mißmutig, brummt. Das I Essen ist auch nachlässig gekocht. Da wird aber die Gat­tin wild. So ein rücksichtsloses Verlangen! Hat er denn keine Augen? Sieht er nicht, daß sie sich plagen muß von früh bis spät, um den Schmutz, den er und die Kinder verursachen, wieder hinauszubringen? Wehe, wenn er es auch noch wagt, auf die Ordnung und Ge­mütlichkeit in anderen Familien hinzuweisen. Das ist ja ohnehin der wunde Punkt im Leben seiner Gattin, daß andere immer Zeit haben zum Spazierengehen, zur Un­terhaltung, zum Lesen usw. und sie kann für derglei- chen keine Minute im Tag erübrigen. Und da werden der Armen andere in der Haushaltführung auch noch als vorbildlich hingestellt. Da wär es kein Wunder, wenn einem alle Lust an der Haushaltung verginge. Man weint und schmollt und hält sich für die unglücklichste Frau ringsum. Der Gatte aber bezahlt stillschweigend die Rechnungen beim Tapezierer und Möbelhändler für Ausbesserung der Schäden, die Bürste und Staubtuch an Möbelbezügen und Polituren verursacht haben. Vor der Zugluft und der Scheuerbürste und Putzlumpen flüchtet sich der Geprüfte ins Wirtshaus. Hier wenigstens kann er rauchen und sich bewegen wie er will und findet auch Unterhaltung, die ihm daheim so sehr mangelt, weil der Gattin die Zeit zu einem gemütlichen Unterhaltungs- stündchen mit Mann und Kindern fehlt.

Diese Wirtschaftsteufel sind eine gefährliche Art von Frauen. Sie bedrohen immer das Glück der Häus­lichkeit. Der Mann sucht in seiner Familie Behaglich­keit, und wenn er sie daheim nicht findet, bann sucht er sie eben außer bem Hause. Wehe aber bem häus­lichen Glück, wenn bas beim Manne zur Gewohnheit wird, wenn ihm das Wirtshaus mehr bietet als die Fa­milie! Bei richtiger Zeiteinteilung findet eine vernünf­tige Frau auch bei vieler Arbeit immer noch Zeit genug, gemütliche Häuslichkeit zu pflegen. Zwei fleißige Hände, die nach einem festen Plan arbeiten, können in kurzer Zeit vieles erledigen.

Das Glück der Häuslichkeit ist das höchste Gut im Eheleben. Es zu schaffen liegt in vielen Fällen in den Händen der Frau.

Zwei Gefahren sind es vor allem, die das häusliche Glück bedrohen und die jede Hausfrau fliehen müßte: Mangelnde Zeiteinteilung heißt die eine Ge- fahr, die andere heißt: Scheuerfieber.

Die Frau in der Küd?e.

f. Jlut gon, frische Pilze essen. Viele Pilzvergif- tungen sind nicht auf die Giftigkeit der Pilze zurückzu­führen, sondern auf die Verwendung verdorbener Pilze. Oberster Grundsatz der Hausfrau sei stets, nur absolut U'lsche Pilze zu verwenden, die mit den denkbar größ­ten Vorsicht gereinigt werden müssen. Man fei auch vorsichtig mit dem Verwenden übrig gebliebener Pjlz- fpeifen, denn selbst in gekochtem Zustand haben die Pilze die Neigung, leicht zu verderben. Die Probe mit

. ist beinahe ein Jahrtausend in Deutsch» iond in Gebrauch. Als schweißtreibendes Mittel bet ollen Erkältungskrankheiten, zum Gurgeln bei Halsent- Zündungen, zur Linderung der Schmerzen nach Darm­koliken ist er von unübertroffener Wirkung. Ueberall stehen jetzt die Linden in voller Blüte, und ihr süßlicher betäubender Duft sollte allen Hausfrauen Anlaß fein, sich Lindenblüten einzufammeln, sie in der Bratröhre rasch zu trocknen, um bei Erkrankungen möglichst schnell den heilsamen Tee bereiten zu können. Zwei Teelöffel voll genügen für eine kräftige Tasse. Beim Pflücken der Lindenblüten sei man jedoch vorsichtig, da die Linden verhältnismäßig hoch und meist schwer zugänglich sind.

alles bloß als Mittel zum Zweck. Der Zweck aber, AU dem man sie in Wirklichkeit erzog, war das Leben,' und zwar das Leben im Hause. Wollen wir kurz sagen' worin nach der Anschauung der Vorzeit die Hauptauf-' gäbe der Frau im Leben besteht und wozu man das Mädchen von Klein auf erziehen muß, so läßt man das in zwei kurzen Worten geben: Arbeiten und sparen.

Unsere Väter und Mütter handelten klug, da sie uns unnachsichtig zur Arbeit anhielten. Sie dachten eben, wenn wir etwas Ernstliches gelernt hätten, würden wir es später schon selber erfahren, daß der Zwang dazu unser größtes Glück war. Damals hieß es: Wo Arbeit das Haus bewacht, da kann Armut nicht hinein. Kunst geht nach Brot und findet's. So lernte man ehemals das Gemachte festhalten, so sagte man ihnen: Sparen ist verdienen. Gespart ist so gut wie erworben. Das

Jugend und Alter.

Don F. Schrönghamer-Heimdal.

Brände in der Büche.

Von Herbert Raß-München.

Küchenbrände sind an sich nichts seltenes und man­ches schwere Unglück hätte sich schon vermeiden lassen

wenn die Hausfrau im richtigen Augenblick gewußt hätte, was zu tun war. Vor allem lasten sich Fett- und Oelbrände nicht mit Wasser löschen. Gerät eine Pfanne mit Fett in Brand, decke man schnell einen großen Det fei darüber, erlischt das Feuer bann nicht, muh mit Sand, Blumenerde etc. gelöscht werden. Eine Kiste Sand ist übrigens auch in der modernen Küche noch notwendig. Petroleum läßt sich nur durch Sand schen, Blasen befördert den Brand. Sind die Kleider angebrannt, wickle man schnell eine Kolter um sich. Ist der Weg zu weit, wälze man sich auf dem Boden unter Anwendung der ganzen Körperkraft. Sehr gefährlich ist das Anbrennen des Kopfhaares. Ein Kochtopf rasch über den Kopf gestülpt, vermag mitunter Hilfe zu brin­gen. Linderung bei Brandwunden schasst die Haut de« Eies, die man darüber legt. Sind die Verbrennungen ausgedehnter, nehme man seine Zuflucht zum Eiweiß. Brandsalbe sollte in jeder Küche vorhanden sein, auch Kernseife vermag die Schmerzen zu mildern. Petro­leum, Benzin, Salmiak und sonstige leicht brennbar« Stoffe, wozu auch die oft verwendeten Gazeoorhönge zu rechnen sind, dürfen von der vorsichtigen Hausfrau in der Küche nicht geduldet werden.

löst, zugesetzt werden. Das Ganze rührt und muß solange kochen, bis weich geworden ist und zerfällt. Die allen Kranken gerne genommen.

Eiercognak.

Kräftigungsmittel.

Von Schwester Hermine-Essen.

Schokoladenreis.

Man kocht mit viel Milch und reichlich Zucker einen gewöhnlichen Reisbrei, dem kurz vor dem völligen Garwerden 34 Löffel reiner Kakao, in Milch aufge-

Küche, da das Paniermehl den Geschmack gründlich ver­dirbt. Diese Edelfische werden ganz leicht mit Mehl überstreut bei recht leichtem Feuer gebraten; Fett ist reichlich zu verwenden. Die äußere Haut soll möglichst nicht verkrusten. Mit Gewürzen sei man recht vorsich­tig, insbesondere hat schon oft zu viele Petersilie den feinsten Fisch verdorben.Arn Würzen erkennt man den guten Koch" las ich jüngst in einem spätmittelal- terlichen französischen Kochbuch. Eine Wahrheit, die man gerade bei der Zubereitung unserer Edelfische be­herzigen sollte. ______________

m Portionsflaschen je nachCHfer des Kindes liefert die

Zu zwei Eßlöffeln Eognak verrührt man ein Ei völlig schaumig, mischt das Ganze und gibt je nach der Schärfe des Eognaks ein bis zwei Kaffeelöffel Zucker dazu. Der Eiercognak schmeckt am besten, wenn er recht kalt gereicht wird. Man gebe dem Kranken je­doch anfangs nur kleine Quanten, bei Magenleidenden erst nach Befragung des Arztes.

Rotwein mit Ei.

Ein Eidotter wird mit einem halben Glas Rotwein und etwas Zucker sorgfältig vermischt und kalt taffer« oder eßlöffelweise gereicht. Kranken, denen die trübe Farbe des Getränkes nicht zusagt, reiche man es in un­durchsichtigen Gefäßen.

Gelierte Fleischsuppe.

Es versteht sich ohne Beweis, daß es weder für das weibliche Geschlecht, noch für die Familie, noch für die Gesellschaft ein Segen fein kann, wenn eine oberfläch- lidje Bildung Mädchen heranzieht, eingebildet, eigen- finnig, vorlaut, unbescheiden, vorwitzig, auf alles ver- feffen, was ihnen Gefahr droht. Wie werden diese Halb- gelehrtinnen je in ihrem Leben die Hauptsozialtugenden $e.r ^au Gästen, durch die sie so Großes leistet, Häuslich­keit, Arbeitsamkeit, Sparsamkeit und vor allem die Ach- tung für die kleinen Dinge, die den größten Wert der Frau bildet? Wo finden wir noch deren, die dafür Sinn und Verständnis haben? Wenn die Mädchen selbst lieber voll Begeisterung nach Flitter greifen so begreift man das. Ader daß auch die Eltern sogar dort wo sie die Wahl haben, ihre Kinder lieber zur Schlacht-' bank der pädagogischen Herzensverkrüppelung als in eine Schule für vernünftige Menschen schicken, daß sie gekommen ist.

Ehemals, im Mittelalter, war es eines der Haupt- erforberniffe eines anständigen Mädchens, einen feinen, tabeUofen gaben spinnen zu können. Das passendste Geschenk für eine Frau schien Rocken und Nadelbüchse. Aus ihren Grabstein zeichnete man als Symbol die Schere. Man vernachlässigte deshalb die geistige Bildung auch damals nicht. In Sprachen, Schreiben, Zeichnen und anderen schönen Künsten waren die mittelalterlichen tfrauen den Männern häufig überlegen. Aber das galt

®ac ^ufzt. Wenn er zu feinen Kollegen kommt.

raucht die Pfeife,bie^grau'^ I Gebratene Flußfische sollten

näht und die Kinder 2trkbeitsf°rbnb den. Sie werden sonst leist

Wenn man einmal so weit ist, daß man sich Li. Haare ausraufen möchte, hat man meistens keine mehr

Frankfurt (428.6 m), Kassel (272.7 m). 12: v. spiel aus Darmstadt. 1314: Neue Schallplatten, bis 17.45: Hausfrauennachmittag. 17.4518.05: Lesestunde. 18.1518.30:Haus und Garten". 18.30 bis 19: Arthur Schopenhauer, der Frankfurter Philo­soph. 2. Vortrag. 1919.30: Italienischer Sprachunter­richt. 19.3019.50: Zwanzig Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik: Die Familie Krupp Per. fien und Deutschland. 19.5020: Uebertragung aus bem Kurhaus in Baden-Baden: Baden-Badener Mulik- fest 1927, Deutsche Kammermusik Baden-Baden 1927. An. schließend Unterhaltungsmusik.

Man läßt zwei Pfund gutes Ochsenfleisch mit mög- lichst wenig Wasser bis zum Zerfallen auskochen. Dann kommt die übrig gebliebene Brühe in den Kühlschrank, wo sie bald zu Gelee erstarrt. Diesen schneidet man , _ ,

in feine Scheiben, die auf geröstetem Weißbrot mit I samrnen und läßt die Mischung langsam über dem etwas Butter gereicht werden. Das ausgekochte Fleisch 5euer zergehen. Darauf fügt man her flüssigen Masse verwendet man zu Fleischsalaten ober Farcen. I noch'40 Gramm Holzasche hinzu. Die rinnenden Siel-

, I len der Holzgefäße trocknet man gut ab und streicht da-

Rlitch mit Eognar. | rauf den hergestellten Kitt fest hinein. Ist er dann er»

härtet, sind die Fässer wieder vollkommen dicht.

Risse und Löcher in Mahagoniholz zu verkitten.

Mitunter tritt der Zustand ein, daß Risse und Löcher

Die

f. Sammelt tes Hausmittel,

heiteres.

Sie muß es wissen. Ehemann:Ja, ja. Pauline, durch Schaben tuib man klug!" Seine ftrtm: ,3n.

&^iSQ^drotueder M

Bubi- und Pagenkopf fiaandmilte

werden der Mode entsprechend aufs Beste ausgeführt.

und ^ändwirtsetäft

ßaumaferiabex, Mcerfyf- Cemert

Jemruf--263~264~265

| muß, sind bie Frauen zu Hause bie Macht, welche die Sitten unb bie alles öffentliche Leben zuletzt boch wie- der beherrschen, die moralischen und religiösen Grund- sätze zu bewahren haben. Fangen also auch sie noch an, sich nach außen zu verlieren, so hat bie Gesellschaft allen ^att verloren unb eilt her Auflösung zu. Darum hängt von einer gebiegenen Erziehung bes weiblichen Geschlechtes die Lösung der sozialen Frage in hohem Maße ab. In der jetzt Mode gewordenen Verkehrtheit her Mädchenbildung liegt ohne allen Zweifel einer her Hauptgründe unseres Elendes.

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Bubi läuft schon!

Don I. Miltenberger -Bregenz.

Nein, so etwas, bei Bergers sitzt die Kleine schon aufrecht und ist noch nicht einmal 5 Monate!" Und bie beglückte Mutter erzählt voll Stolz, wie Bubi schon mit 11 Monaten gelaufen sei.

Schauen wir uns diesePrachtkinder" einmal an.

Da hocktMädi" im Wagen, rund herum Kissen ge- stopft, der kleine Rücken ist krumm. Sie fällt nach vorne, dutzendmal wird sie gerade gerichtet, die Mutter ist ungeduldig:Aber Mädi, schön sitzen, du kannst es doch so gut."

Elend, krumm, weinerlich liegt das arme Ding drin, ein Bild des Jammers.

Und Bubi, der mit 11 Monaten schon laufen konnte?

Er ist jetzt 4% Jahre alt und geht neben dem Kinder- wagen her. Seine kleinen dicken Beinchen sind so krumm, daß sie wirklich ein vollkommenes O bilden, er macht einen runden Rücken und bekommt alle Augenblicke von her Mutter ein Pufflein:Mach doch keinen solchen Buckel!" Ueberbies stellt er die kleinen Füße stark einwärts und schlägt bei jedem Schritt mit einem Fuß an den anderen. Er erinnert stark an ein kleines Entchen ein schrecklicher Anblick.

Leider, leider gibt es so viele verblendete Mütter, die es nicht erwarten können, bis ihr Kindchen sitzt und steht ober gar läuft. Nur nicht bie Natur zwingen wollen! Ist bas Kinb gesund, so krabbelt es sich in die Höhe, wenn seine Zeit gekommen ist, es wird sich selbst auf die Füße stellen, ganz sicher, auch wenn wir's nicht dazu zwingen. Unb wenn so ein kleiner Kerl mit 14 Monaten noch nicht läuft, keine Sorge, mit 18 Mo- jiaten läuft er gewiß.

Es gäbe viel weniger hohe Schultern, krumme Rücken Und krumme Beine, wenn die Mütter vernünftig >r und weniger eitel wären. Wenn Maiers Kind mit 11 Monaten steht, muß Müllers schon mit 10 Monaten stehen unb Schneibers probieren es mit 9 Monaten - j

liebe junge Mutter, laß bir- von den Bewohnern der _

Hochalpen einen Spruch sagen: wenn man hoch in den I iftfCIJC lM SOMMSr.

SSS'ÄÄ Ä WfiS _-« . m.

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Kindern erlebst I ma9 früher bet schlechten und langen Transporten

I richtig gewesen sein, heute wo tiefgekühlte Spezialwa- c , I gen für den Fischtransport zur Verfügung stehen, hat

-cyeuerflever. die Besorgnis keinen reellen Grund mehr. Trotzdem

K,. Crnfl berge

Das Scheuerfieber hat sie erfaßt, deswegen hat sie Flußfischen einen guten Ersatz, die frischgefangenen, immer schlechte Laune und verwirrte Haare und unor- I abgeschlagen und gewässert eine prächtige Nahrung deutliche Hände. Man kommt aus dem Klopfen und MM "

Wedeln unb Wischen garnicht heraus unb trotzbem, fc oft her Finger über bie Möbel streift, hängt der Staub baran. Kaum ist man mit der Stöberei zu Ende, muß auch schon wieder damit begonnen werden. Die Zimmer sind allaugenblicklich ausgeräumt; man steht in Zug unb Waffe unb Kalte unb bürstet unb klopft und poliert, unb rotH man enblich ausschnaufen, so sieht das Auge all­überall schon wieder eine dünne Staubschicht den Glanz truucn. v

Frauenberuf.

Son Pater Busch-Bütgenbach.

legende $aUfc9 ist die erste, die gründ-

Und an diesem'stück/ f?' ber Gesellschaftsarbeit, nicht blök hon nUtfc ®runbarbeit hat bie Hausfrau ist hier au* .-A,cr^en unb größten Anteil, fonbern sie weil der u n e r s e tz l ich. Deswegen,

Ehrenvollere Aufgaben°da't -"^lenbere und fcheinbar Jn der Gesellschaft gibt ^er an ®ert

Wertlos ist bloß, was nickt ^7" Ka"9 bes 2Bcrtäs- «ober seine Aufgabe erfüllt r» ^wem Platze ist. Was ehrt ober ungeachtet, das 'hat ?ro$ °£er tIein' 5e Gesellschaft ab Teil bes JJ T

der Wirksamkeit aller Teile « k M'tursache Getriebe unb so mancher Smeig' bS A?aL£°Ith!?e beit dem Manne bei denen, bie nn i^chaftlichen Ar- Schein messen, mehr Anerkennung eintrao-nußerlichen doch jeder, der eines Urteils fähig m n r.8^' ,mrb soziale Tätigkeit der Frau nützlicher UT ba! b,e voller ist als der größte Teil der 'Geschäft- laute Anerkennung eintragen. Nehmen Li', ,tncm von diesen weg, so besteht die Gesellschaft nJUtl 'rte lebendig. Liegt Haus und Gesellschaft barnftd» 'Tn» bte Gesellschaft verloren. Und das Haus lieat'J j Hand der Frau. Möchte nur bas ganze weibliche schlecht diesen Versuchungen zu fremdartigen Wftkuna«' kreisen unerschütterlich den Spruch entgegensetzen- 9

Hausfrauen, nicht Ausfrauen, Die sind's, die das Haus bauen.

Damit allein schon hätten sie ihre Würde gerettet >,»> Zugleich die Gesellschaft, denn indem sie das Haus bauen bauen sie die Gesellschaft. 0Uen

3nbes der Mann braußen täglich nach neuen Mit- ein bes Erwerbs greifen, mit neuen Verhältnissen red)- en* neuen Menschen unb Anschauungen verkehren

Einer Tasse Milch fügt man ein Gläschen guten Eog- nak bei und einen Kaffeelöffel Zucker, zerquirlt einen Eidotter in her Flüssigkeit, stellt sie kühl unb gibt sie bann bem Kranken löffelweise, alle halbe Stunbe. Magenkranken