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Freitag, 15. April 1927.

Fuldaer Zeitung

s. BlatL.

f)ru<f der Fuldaer Acttendruckerei, ffulbe

Aus dem Fuldaer Land.

Haimbach. Am Sonntag fand in Haimbach eine Versammlung der Zentrumspartei statt, die aus allen Orten der Pfarrei gut besucht war. Der Redner der Versammlung, Landtaasabaeordneter Rhiel, erstat­tete Bericht über die Verhandlungen des Preuh. Land­tags und besprach hierbei insbesondere die in den letzten Wochen beschloßenen Finanzgesetze, wie Finanz­ausgleichsgesetz des Reiches, preuß. Ausführungsgesetz hierzu, Hauszinssteuer und Grundvermögenssteuergesetz und legte die außerordentlichen Härten dar, die sich für einzelne Gruppen von Stenerpflichßgen aus der durch die Re'chsge'etz-e'ung e'"g führten V'rt'i ung der Steu-r- quellen auf Reich, Länder und Gemeinden ergebe. Des weiteren wies er in eingehender Darlegung den Vor- wurf zurück, das Zusammenarbeiten des Zentrums mit den Demokraten unb Sozialdemokraten müsse ein Ab- weichen von den altbewährten Grundsätzen der Zen- trumspartei zur Folge haben. Nicht ein Jota sei preis­gegeben, und die Regierungskoalition in Preußen habe in hervorragendem Maße zur Konsolidierung in Preu­ßen beigetragen. Es sei möglich gewesen, die Gleich­berechtigung der Katholiken in bessere Bahnen zu len­ken, wenn auch noch sehr viele schreiende Unbilligkeiten in einzelnen Ressorts vorhanden seien, insbesondere soweit es sich um die vermögensrechtlichen Verpflich­tungen des Staates gegenüber der Katholischen Kirche aus der Säkularisation handle. Zum Schluß wies der Redner noch auf die schweren Kämpfe hin, die das bald zu erwartende Reichsschulgesetz Hervorrufen werde, soweit die Gleichberechtigung der konfessionellen Volks­schule mit den übrigen Schularten in Frage komme. Daher unerschütterliche Treue dem Zentrum. Eine sehr rege Diskussion schloß sich an die Darlegungen des Red­ners an. Ueberall konnte Einstimmigkeit erzielt wer­den und die Versammlung schloß mit einem Treuegelöb­nis für die Partei, nachdem die Organisation der Par­tei in der Pfarrei einer Neuordnung unterzogen war.

Senfrumspartei im Ureis Gelnhausen

Aus Gelnhausen wird uns berichtet:

Im GasthofDeutsches Haus" tagte am 12. April Don 2 Uhr ab die Zentrumsdelegierten-Ver- fammlung des Kreises Gelnhausen unter dem Vorsitz des Herrn Pfarrers Dangel, Somborn. Ueber die Tätigkeit der Zentrumspartei in den einzelnen Parlamenten berichteten Herr Reichstagsabgeordneter Schwarz, Frankfurt a. M., Herr Sanitätsrat Dr. Scherf, Bad Orb, als Mitglied der Zentrumsfraktion im Kommunallandtag zu Kassel, und Herr Lehrer S ch m a n k, Bad Orb, als Kreisausschuß-Mitglied des Kreises Gelnhausen. An die einzelnen Referate schloß sich eine ergiebige Aussprache an.

Sämtliche Delegierten konnten in ihrer Ueberzeugung nur gestärkt werden, daß die Vertreter ihrer Partei in den einzelnen Parlamenten mit ihren Fraktionen bemüht gewesen sind, dem Allgemeinwohl zu dienen und immer weiter an dem äußeren und inneren Aufbau unseres Vaterlandes und Volkes zielmbewußt und tatkräftig zu arbeiten. Der Vorsitzende sprach die Anerkennung und den Dank der Versammlung an die Herren Referenten unb für ihre Fraktionen aus, mahnte zur Mitarbeit und Kleinarbeit in den einzelnen Ortsgruppen und schloß ge­gen 6 Uhr die vom Geist eines ernsten politischen Wil­lens getragenen, sehr anregend verlaufene Dersamm- kung.

Schule unb Volksbildung.

Unfallversicherung der Schüler. Die vor einiger Zeit eingeführte Schülerunfallversicherung hat sich, wie der Amtliche Preußische Presiedienst einem Erlaß des Preußischen Kultusministers Dr. B e tf e r entnimmt, nach übereinstimmenden Berichten der Provinzialschulkolle­gien durchaus bewährt. Alle Schadensfälle sind in ent­gegenkommender Weile geregelt worden. Da sich herausgestellt hat, daß die Zahl der Unfälle größer ist, als man bei der Einführung der Versicherung angenom­men hatte, ist durch Anweisung des Ministers die Prämie für Schüler auf 1,50 RM., für Heimschüler auf 2,25 RM. und für Lehrer auf 2,20 M. erhöht worden. Zum Lehrerkörper rechnen dabei auch nichtplanmäßige neben­amtliche und Lehrer im Vorbereitungsdienst. Auch die Schüler privater höherer Lehranstalten können unter gewissen Bedingungen in die Versicherung aufgenommen werden. Der Minister hat die Schulen angewiesen, die Schadensursache im Dersicherungslalle sarg- fSkttg zu prüfen unb auch zu ihrem Teil an der Verringerung der Schadenskosten durch Belehrung von Eltern unb Schülern mitzuwirken.

Schriftleiter: Dr. phil. Johannes Kramer Fulda. Verantwortlich für die Anzeigen: Direktor der Fuldaer Artiendruckerei I Parzeller

Auf den hl. Karfreitag.

Don 3- Hatzfeld.

sehen zu müssen. Das von Schönheit faselt, um damit dir fordernde Wahrheit überschleimen zu können, die wirkliche Schönheit aber eben deswegen nicht mehr findet, weil die Wahrheit mangelt und die Lüge immer häßlich ist. Und das trotz alledem von der Angst gepeinigt wird, auch dieses wenige, selbst diese Treber des Lebens noch verlieren zu können.

Christus der Herr stieß in der dunkelsten Stunde seines Lebens den erschütternden Ruf aus:Gott, mein Kott, warum hast du mich verlassen?" Wir aber können es scheinbar ohne Gott je länger je besser aushalten, und es sieht ganz so aus, als sei unsere einziae Sorge die, daß uns die Welt nicht verlasse. So wird das Kreuz zu einem Zei­chen, das recht fremd in unterem Tnae steht. Und eben darum» ist denn auch der Karfreitag gar nicht mehr ein Tag voll innerer Erschütterung und Erhebung. Man blinzelt etwa in die herb­süße Goldigkeit der Dorfrühlingssonne hinein und summt dazu ein paar Takte aus WagnersKar­freitagszauber" und wickelt so den Tag und seine Bedeutung hübsch ästhetisch ein. Das ist nicht mehr, wie dos kümmerliche Ausschlagen eines Seismographen von einem Erdbeben, das sehr weit ist. Und so weit sind wir entfernt von der für uns beschämend großen Erschütterung und Ergrif­fenheit hie aus iener über "lle- Beor-ifen schö­nen Passionsstrophe unserer Borfahren singt:Die hohen Bäume honen sich, die harten Felsen zer- kloben sich, die Sonn' verlor ihr'n klaren Schein, die DHgel ließen ihr Rufen fein."

Wir den st-»-!--nh-n O'hrifhta w>->her in

unseren Mittelpunkt stellen, denn wer nicht mit ihm sterben kann, der kann auch nicht mit ihm leben. Es war einmal einer, der Hnen schön­sten Gedanken über Christus in die Worte gefaßt hat:Taufende Hab->n tanfer belebt, weil du ge­storben bitt, nut' Ta)Jortht* sind selig oestorhen, weil du gelebt hast." Das ist es, was wir wieder lernen müssen.

Ist es nicht so, daß der hl. Karfreitag meist untergeht in den Vorbereitungen auf das Oster- feft? Es ist da soviel Geschäftigkeit meist äu­ßerer Art, daß man allen Grund zu dem Zwei­fel haben darf, ob uns das Sterben Christi noch wirklich gegenwärtig sei. Und wenn es nicht ein­mal am hl. Karfreitag ist, was darf man dann von den übrigen 364 Tagen erwarten?

Es gab eine Zeit und sie ist noch nicht lange her, d« war es Brauch bei den meisten, alle Tage um die dritte Stunde des Nachmittags drei Vaterunser zu beten in Erinnerung an da--. Ster­ben Christi. Und das war nicht bloß Erinne­rung, das war zugleich Mahnung an die Helden­hafte Sendung, die das Christsein mit sich bringt

Heute sieht man den sterbenden Christus nicht mehr gern, weil er unseren mangelnden Helden- mut beschämt und ein peinlicher Mahner ist für Menschen, die der inneren Größe und selbst der Sehnsucht danach entbehren. Wir Menschen von heute stehen grausend vor dem Kruzifixus, wie ihn Meister Grünewald vor soviel hundert Jah­ren sah, und es wäre uns fast lieber, wenn er in die Herbarien der Kunstgeschichte verbannt wäre.

Wenn uns aber der sterbende Christus nicht mehr gegenwärtig ist, dann verblaßt uns auch das Bild des lebenden. Und weil sich das Leben am Sterben mißt, wie das Kleine an dem Gro­ßen, so werden wir alle Tage geringer, weil wir den Mut zum Größten und Schwersten scheuen Es wächst nur der, der etwas von sich fordert. So verliert unser Leben jede heroische Linie, und ein Geschlecht wächst heran, das an der Verach­tung seiner selbst einmal zu ersticken droht. Ein Geschlecht, das die Welt erobert, um sich nur nicht selber erobern zu müssen. Das nach außen hin handelt, um zu vergessen, daß es nach innen han­deln müßte. Das da wirtschaftet, politisiert und organisiert, entdeckt und erfindet, und da--- alles nur tut auf der Flucht vor sich selber. Das in einem Scheinleben sich umtreibt, um nur in die rätselhaft unergründlichen Augen des Wirklichen

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GottesdicnstordnuM.

«acholischer Gottesbknft.

Ofterfonntaa 17.April. Hulba. dom Kollekte für die St. Josephskirche. Kommunion der Jungfrauen. 1. Beichtgelegenheiten: Morgens von *',6 Uhr ab; nachmittags noch frer Bischöfl. Vesper; 2. Feiertag morgens von Vi6 Uhr ab. Gottesdienste: v,6, «, */t7 und 7 Uhr hl. Messen mit hl. Kommunion. v,7 Uhr hl. Messe mit hl. Kommunion für die Juno, trauen m der Marienkapelle. 8 Uhr Pfarramt mit Aussetzung, Umgang. Predigt und bl. Kommunion (6. Schuljahr und christenlebrvflichiige Jungfrauen am SturmiuSaltar). VilO Uhr Bischöfl. Hochamt mit päpst. liebem Seren. V«12 Uhr letzte hl Messe mit Predigt. V,2 Uhr Osterandacht mit Seren. 4 Uhr Bischöfl Vesper mit Segen. Stadtpfarrkirche. Kollekte für die neuen Glocken. Gelegenheit zur hl. Beichte: SamStag nachmittags 37, 7/i8V«, Sonntag früh 5*/i 7 Ubr. Sonntags.Gottesdienste: 5*/< hl. Messe. ß/4 hl. Messe und Kommunion für die Jungfrauen. 8 erster Schulgottesdienst und Predigt. 9V« feierliches Hochamt mit Cboroesana und Fefipredigt. 11 zweiter Schulgottesdienst und Predigt. Nachm. 2V« sakramentale Osterandacht. 3Andacht für die Jungfrauen-Sodalität. 4 Uhr Gelegenheit zum beichten. Die hl. Kommunion wird von 5'/,7'/, Uhr jede halbe Stunde geipendet, zuletzt um 8", Ubr vormittag». Pfarrkirche zum heiligen Geist. 7 Uhr Frühmesse und Ansprache. 8 Uhr Hochamt und Predigt. 5 Uhr Andacht. Nach, mittag» von 3 Uhr ab ist Beichtgelegenheit. Beicht, gelegenbeiten: An allen Wochentagen eine halbe Stunde vor dem Gottesdienst, an den La.<en vor Sonn, und Feiertagen von 'M6 Uhr abends. Kommunion- AuSteilung: An den Wochentagen vor und nach dem Gottesdienst, an Sonn, und Feiertagen auch im Hochamt. St Sturmiur-plarrei Morgens 7 und V«8 Uhr Austeilung der hl. Kommunion. 8 Nbr Amt und Predigt */,2 Uhr Andacht. Hriedhofskapelle am -ranzaFnwäldchen 6*A Uhr hl. Messe m>t Komm.

Montag, Dienstag u. Mittwoch 7 Ubr hl. Messe mit Kom. AbfeWrrbe der BeitebibHiterhnten.A9 Uhr feierliches Konventamt. - Herz-Jefu-Seim 6 Uhr bl. Messe, 8 Ubr Levikenamt mit Predigt und Segen, nachmittags ? Uhr An sacht. Mittwoch abends 8*/< Uhr Andacht. Frauenberg. Chi. Messen von 5 bi»7Ubr. 8Ubr S!n"messe mit Predigt und liturgischen Gebeten,- 'lt' Uhr feier! Terz, darauf Lebitenami mit Aussetzung und Festprediot nach dem Evangelium Aachmittags 2 Uhr Festgndgckll und sakram. Segen. Generalabfolution für die Terziaren.

Gvanaelifcher Gottesdienst.

Osterfonnfag, 17 April. $ulba Vormittag, 8 unb 91/, Ubr Suv Rubl (bl. '6enbmnbh. ffiroften- Ifiber. Barm. OV« Uhr Pfarrer Webe- (Konfirmation! Btrteriein. Vormittag, 9 Ubr Pfarrer Dr. Fritsch.

Svanael. lanberkirchl. «emelntchakt. Qttlba. Butflarttr 17

Karfreitag. 15. Avril. Nachmittags 3 Ur: Be,irkskonferenz. Verfchiedene Redner werden mit dem Worte Gottes dienen.

Osterfonntaa,17 April. Abends8Ubr:Evanaeli. fatior.svortraa. Rrediaer Beiderw'eden. Jedermann ist herzlich einnelaben

Israelitischer Gottesdienst.

SamStaa. Ist. April. Vorabend? 6 50, morgen»6, nachmittags 4, Sabbgtausggng 8 10 Ubr.

Sonntag und Montaa Passah. Morgens 8, ngchmitfaa» 5, abends 8.10 Ubr.

Wochengottesdienst: MoraenS 6.30, nachm. 6.30 Uhr.

Kein Baus ohne tulöaer Setfunq.

Eingesandt.

In Nr. 270 derK.-V." war von Oberhausen (bei Düsseldorf) folgendes gemeldet:Für den Karfreitag war für ein Fußballspiel im Oberhausener Stadion der F. E. Nürnberg gewonnen worden. Die kirchlichen Kreise beider Konfessionen sahen in dieser Veranstaltung eine Entheiligung des Karfreitags und erhoben öffentlich Protest. Nunmehr wurde in geheimer Siadt- verordnetensitzung beschlossen, künftig am Knrsrestg. keinerlei Spiele mehr zuzulassen." Seit Jahren erhebt auch die Geistlichkeit in Fulda in aller Oesfentlichkeit und in schärfster Form Protest gegen die Spiele in der Johannisau am Karfreitag, (Der Platz :n seinem heu­tigen Umfang ist mit Hilfe öffentlicher Mittel erworben roorben). Die Quittung darauf ist auf den Aushängen in den Schaufenstern zu lesen: Komet HamburgBorus- sia Fulda Fußballspiel um 3 '.Ihr. Die Stadtverord­netenversammlung könnte sich auch den Dank weiter Kreise der christlich denkenden Einwohnerschaft von Fulda verdienen, wenn sie nach dem Beispiele der Ober­hausener Stadtverordnetenversammlung für die Heilig- haltung des Todestages unseres Herrn und Heilande» in gleicher Weise Sorge trüge.

M. hn e, Suratus.

Die Deutsche Bau- u. Siedeluugsgemeinschaft Darm­stadt. In der Deutschen Dau- unb Siedelungsgemein- schaft waren Ende Februar dieses Jahres innere Kämpfe zwischen dem Vorstand und dem A u f s i ch t s r a t ausgebrochen. Auf Grund der ihm durch das Genossen­schaftsgesetz verliehenen Machtstellung setzte der Auf­sichtsrat den Vorstand kurzerhand ab unb ernannte Stellvertreter, die bis zur außerordentlichen General­versammlung die Geschäfte wahrnehinen sollten. Nun­mehr hat am 3. April durch das oberste Organ der Deutschen Bau- unb Siebelungsgemeinschift, durch die Generalversammlung, die endgültige Klärung ftattgefunben. In dieser Generalversammlung waren über 28 000 Genossen vertreten. Die Generalversamm­lung stellte sich mit überwältigender Mehrheit auf die Seite des alten Dorstandes Heil mann-Klotz, nachdem die Anklagen des Aufsichtsrates gegen den alten Vorstand in sich zufammengebrochen mgren Unter dem Druck dieser Entscheidung bat der alte Aufsichtsrat sein Ami nieberaelegt; in gleicher Weste demissionierte der zwischenzeitliche Vorstand, zumal gegen zwei biefer Herren (Kugel unb Knörzer) die schwersten Beschuldi­gungen nicht nur erhoben, sondern auch nachgcwiesen wurden Das Ergebnis mar also für die Deutsche Rav- unb Siedlungsaemeinschaft die Wiedereinsetzung b es alten Dorstanbes Hellmann-Klotz. Bei den anschließenden Aufsichtsratswahlen wurden eine Reihe bekannter Persönlichkeiten bestellt Diese Männer geben die Gewähr dafür daß im engsten Zusammenarbeiten mit dem Vorstand Heilmann-Kloh die Entwicklung der Genossenschaft in einem solchen Sinn gefördert werden wird, wie es ihren eigentlichen Zie'en entip-^ t

(Folgt Unterschrift.)

Katholische Welt.

-- Eine Denedittinerabtei im Neckartal. In den bekannten Stift Neuburg im Neckartal wirdgleick nach den Feiertagen eine SBmebiftinerabtei eingeweih werden. Die Benediftmer wollen hier die Geflüaelzuch auf wissenschaftlicher Grundlage in größerem Ausmas betreiben. An der Kirche selbst sind verschiedene bau liebe Veränderungen vorgenommen worden, so wurd das Innere durch den Einbau eines Seitenschiffe, erweitert.

Technik und verkehr.

= Das neue Fernamt Köln bas oiertqröhte Europa Zu Beginn dieser Woche ist in Köln ein neues Fern­amt in Deutz in Bett'eh genommen worden. Es umfaß 500 Arbeitsplätze, wird zunächst mit etwa 750 Fern leitungen belegt, kann aber noch e-beglich ''ermöhet werden. DaS Fernamt Köln wird damit nach Berlin Berlin, London und Paris das viertgrößte Fernamt h Europa fein. ___________

wie w'rd das Wetter?

Durch die Zunahme der ÜBirbeltätigteit über Nord­europa ist die seither beständige Nordwestströmung ab« gewichen. Von Westen her ziehen jedoch Tiesauslauser heran, die auch bei uns Bewölkung, teilweise auch Regen verursachen. Die Temperaturen werden etwas anstei­gen.

Aussichten für Freitag: Bei westliche)« Winden Fortdauer der Niederschläge, nördliche Winde.

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