Einzelbild herunterladen
 

Für unsere Frauenwelt

Nr. 27 vom 3. Februar 1927

Verlage zur Fuldaer Zeitung

Lin Preisausschreiben.

diese unglückliche Rolle spielt.

Haut

vom Aberglauben in der Nüche

Bon Rodert M ö s i n g e r - Frankfurt a. M.

Modearbeit

des Katholischen Frauenbundes.

Der dritte Jahrgang der MonatsschriftBlätter für Kleider und Heimkultur" hat 1927 mit lieft 1 begonnen. Es war eine große Auszeichnung und Freude für den Kathol. Frauenbund, daß der Band dem -f)L Vater in einer Privataudienz überreicht werden konnte. Außer den ermunternden Worten für die geleistete Arbeit und den Segenswünschen für den Frauenbund erhielt die Schriftleiterin folgendes Anerkennungsschreiben:

Ich habe »en ehrenvollen Auftrag, Ihnen mitzu« teilen, daß der f)L Vater die von Ihnen geleitete Zeit­schriftBlätter für Kleider und fieimfuthir' mit Wohl- wollen ausgenommen hat. und daß er mit Befriedigung feststellte, daß dieselbe mit klugen unnb praktischen An­regungen die Notwendigkeit verbreitet und verteidigt, das Kleid zu einer Zierde der weiblichen Bescheidenheit zu machen und die Ehrbarkeit der Sitten hervorhebt, im Gegensatz zu einem großen Teil der gefährlichen Zügel­losigkeit der unanständigen Mode, welche leider in einem großen Teil der heutigen Gesellschaft verbreitet ist.

Der erhabene Oberhirt hat sooft auf die Gefahren der anständigen Mode hingewiesen und an das Gewissen der Katholiken appelliert, damit sie suchen sollten, der christlichen Sitte entsprechende Formen einzuführen, wie der Brief bezeugt, den er kürzlich an Kardinal A. Schulte sandte. Er kann nicht umhin, sich zu freuen über die lo- fobensroerten Absichten, welche sich in dieser Zeitschrift offenbaren, und indem er wünscht, daß sie tatsächlich ein wirksames Mittel der Gesundung und sittsichen Vertei­digung ist, sendet er von Herzen Ihnen und Ihren Mit­arbeiterinnen den apostolischen Segen.

Mit größter Hochachtung bin ich, sehr geehrtes Fräulein,

Die Frau in der Mche.

f. Mofirichsohe. In eigroh Butter oder Fett schwitz, man 2 Eßlöffel Weizenmehl, kocht dies mit Fleischbrühe (aus Maggis Fleischbrühwürfeln hergestellt) aus. gib! einen Lössel Essig, etwas klaren Zucker und 34 Lös­sel Mostrich hinzu, läßt unter beständigem Rühren noch einmal aufkochen, schmeckt nach Salz ab und verbessert noch mit S10 Tropfen Maggis Würze.

so schnell wie möglich werden mir das Ent wieder dankbar zurückerstatten. (a)

Ihr ergebenster

Pietro Kard. G a s p a r r t."

Alle Bundesschwestern und alle katholischen Frauen, die auf dem Gebiete der Mode als Apostel der Tat und des guten Beispiels zu wirken bemüht sind, mögen obige Zeilen als ihr Arbeitsprogramm betrachten und fede praktische Modeorbeit fördern, vor allem auch die Blätter für Kleider und Heimkultur, Verlag B. Kühlen. M - Gladbach, mit Schnittmusterdienst, Sekretariat des KDF.. Breslau I, Taschenstraße 19. Iährl. 2,40 Mark ausschließlich Porto. Keine katholische und nichtkatholi- sch« Nähschule und Schneiderstube, wo das Monats- iournal nicht aufliegt, und wegen feiner feinen Ausge- staltung in weitesten Kreisen Verbreitung und Anerken- nung fände!

Geschmack und weibliche Würde ist die Losung!

f. 3000 Mark bot für denkende Hausfrauen eit Preisausschreiben der im 73. Jahrgänge erscheinender FrauenzeitschriftDer Bazar" im Verein mit den städtischen und ländlichen Hansfrauenverbänden: ,,Wi« schafft sich die vielbeschöfttgte Hausfrau eine tägliche Er holungspauje?" lautet die Preisfrage, die an .Hand vor 6 verschiedenen Haushaltstypen 3 für den städtischer und 3 für den ländlichen Haushalt gelöst werder soll. Das Preisrichteramt haben Frau Dr. h. c. Hedroic Herst und die Vorstandsmitglieder der Hausfrauenver bände übernommen. Letzter Einsendungstermin: 1

Leihen und Entlehnen.

Don T. Boigt

Ein Freundschaftsdienst, der gar oft in Anspruch genommen wird, ist das Entlehnen. Was müssen wir nicht alles auslechen: Werkzeug, Arbeitsmuster, Haus­rat, vor allem Musikalien und Bücher. Wir tune wohl mit der Bemerkung:Recht gern!" ob dieselbe wahr oder unwahr wer kann das wissen?" Dienet einan­der!" Aber dabei müssen wir leider nur zu oft schlimme Erfahrungen machen. Was wir ausleihen, wie lange müssen wir oft warten, bis wir dasselbe zurückerhalten, nicht selten in recht beschädigtem Zustande. Wie oft ist das Buch beschmutzt, das Musikheft zerknittert, der Tops gesprungen, das Werkzeug rostig und wir müsien's stillschweigend zurücknehmen, wollen wir uns nicht weit­läufigen Erörterungen und wohl gar beleidigenden Wor­ten aussetzen. Oft bekommen mir das ausgeliehene Gut nur nach öfterem Mahnen und Bitten wieder, |a bis- weilen gar nicht mehr. Man erinnert sich des Gestehe- nen nicht mehr, hat es nie besessen oder behauptet, es schon längst zurückgegeben zu haben. Da ist es wohl

Vie Gefahren des Maskierens.

Lin Mahnwort an unsere Mütter.

Von M. Trott- Misdroy.

Wenn die Zeit der Maskenbälle herankommt, wird in den Herzen vieler der Wunsch rege, ein derartiges Ver­gnügen zu besuchen, um dort, unter einer Maske ver­borgen, an dem Scherz und den Neckereien teilzunehmen. Es jst ia so einfach, gegen ein Entgelt ün Kostüm ouszu- wählen, denn in allen größeren und kleineren Städten gibt es eine Anzahl von Maskenverleihinstituten, die Kostüme ausleihen. Beim flüchtigen Beschauen dieser Kostüme wird die Jugend finden, daß ganz prachtvolle

April 1927. Die Bedingungen für das Preisaus schreiben schickt derBazar", Berlin W9, auf Wunsch

das Futter und alle sene Stosse, die direkt mit dem Körper in Berührung kommen, erneuern und ergänzen Nun kommt hinzu, doß sich viele Träger und Trägerin­nen von Kostümen für den Abend schminken. Die Fet­tigkeiten vereinigen sich mit den Schweißabsonderungen, bringen in die Stosse der Maskenkostüme ein und damit sind die Ansteckungskcime gegeben.

Die heutige Mode begünstigt außerdem die An­steckungsgefahr. Die jungen Mädchen tragen oft so wenig Unterzeug, daß das Maskenkostüm mit seinem meist unsauberen Futter, an zahlreichen Stellen mit her Körperhaut in Berührung kommt. An alles da» den­ken die jungen Leute nicht, wenn sie ein Maskenkostüm auswählen und anlegen. Sie gehen oft nach dem äuße­ren Schein und auch nach der Billigkeit, denn wenig ge­tragene Kostüme sind natürlich nicht so preiswert zu haben Wie solche, die seit Jahren von einem Körper auf den ärmeren wandern.

Aber nicht nur die Kostüme sind es, die die Krank- heitskeime weiter verbreiten. (Eine große Gefahr bieten auch die Perücken. Man sehe sich diese Kopfbedeckung nur einmal von innen an. Da vergeht doch manch einem die Lust, eine derartige Perücke aufzusetzen. Die weitaus größte Gefahr aber bieten die Gesichtsmasken. Junge Männer und junge Mädchen, die nicht ganz fest I auf der Lunge sind, sollten unter allen Umständen die Gesichtsmaske vermeiden. Das Einatmen durch die ge- färbte Papps ober Gaze ist so schädlich, daß schon eine Frist von wenigen Stunden genügt, um eine schwache Lunge gefährlich zu belasten. Nimmt man nun noch Gesichtsmasken, die vielleicht tagsvorher von anderen getragen mürben, so muß man mit aller Eindringlichkeit davor warnen, bei einem Maskensest Gesichtsmasken zu tragen.

Unsere Jugend wird natürlich nur in den wenigsten Fällen an alle diese Gefahren denken. Es müßen daher die Eltern hier Halt gebieten. Wenn man den Söhnen und Töchtern diese großen Gefahren, die das Maskieren I mit sich bringt, deutlich vor Augen hält, werden sie in I den meisten Fällen einsehen, daß es in der Tat weit I richtiger ist, wenn man sich selbst aus Kreppapier ober I billigem Stoff ein Maskenkostüm herstellt. Für das I weibliche Geschlecht ist das sehr leicht anzufertigen, aber I auch den jungen Männern werden Mütter- und Schwe- I sternhände das Kostüm anfertigen, das bann für immer I Verwendung finden kann. Es gibt für beide Geschlechter I so schöne und dabei so leicht anzusertigende Kostüme, I daß man die Maskenverleihinstitute wahrhastig nicht in I Anspruch zu nehmen braucht. Mit ein wenig Witz und I Geist kann man auch aus Nichts ein spassiges Gewand I Herstellen. Man muß erst eben nachdenken.

Ist aber die eigene Anfertigung unmöglich, geht man I doch zum Maskenverleiher, bann fertige man sich ein I Untergewand, das vollkommen bas unsaubere Futter I des Maskenkleibes bedeckt, sodaß nichts davon mit dem I Körper in Berührung kommt. Der billigste Nefselstoff I genügt. Unsere Mütter müssen in der heutigen Zeit das I Maskieren ihrer Kinder überwachen. Eine Warnung, | eine hilfreiche Hand wird es vermögen, daß man von I dem gefährlichen Gang zum Maskenverleiher absteht und I dann kann man, wenn es denn überhaupt sein muß, den I Abend ohne Dangen genießen, weil man weiß, daß eine I Gefahr für die Gesundheit nicht besteht.

Leben geschöpft, vielleicht sogar aus dem eigenen Hause uns die Augen öffnen könnten über einen Fehler, bei man oft so gleichgültig begeht, und der doch so scharfe, Tadel verdient. Wenn's nicht unumgänglich notwendi, ist, sollte man garnichts entlehnen, ein Sprichwor jagt:Beim Entlehnen leidet immer einer Schaden entweder der, welcher leiht, oder derjenige, welcher zu rückgibt". Wenn wir aber etwas entlehnen, bann soll'- uns gleichsam in der Hand brennen und beim Ge immer mahnen: ,Zch bin fremdes Eigentum'

Süke. bOmfcballae Baterno Orangen

ca. 80 Wb brutto Inhalt 800 u S 0 Stück ber Äffte Mk. 1 75, blonde begere Berno-wSch'e der Äfte Mk 13.75. Halblaut der R fte Mk. 13 -Dovvelblut per Äffte Mk. 18.-

«aiemto 3«'tonen

3«0 Stück Der lüfte ML 11-50 u. 10.50; */» Äffte Mk. 775.

rlmettkanstcke Aepfel rote n ->elbe. brutto ta. 45 Bfb Der R-fte W 18.50 Huth nUe Salate. Tomaten Meer-ettia, B^um-nkohl, PtfitoarttourieL Wall- n. Safe'nüffe, Trauben. Zeigen, Marone-', Datteln. Weih». Rot» u- Wirsinakolil rc rum Taaebvrei». Versendet unter Nachnahme rber gegen Aufaabe Den Referenzen

Kleeblatt & Lo

Frankfurt o. HL, ''Morbftr. 62. Telefon Hutt Hania 9438. Telror Adresse: Srhorttkeblatt Für dortige

Gegend Vertreter gesucht

praktische winke.

f. Zum Beschweren von Gardinenfäumeu nimmt man gewöhnlich eine Metallschnur, die in den Saum eingenäht wird. Die Gardine bekommt dadurch einen schönen Fall.

begreiflich und zu entschuldigen, daß wir in Zukunft nur noch zögernd dem Wunsche, etwas zu leihen, em- sprechen ober, in irgendeine Entschuldigung eingettet- bet, abschlagen. Wir sind durch Schaden klug gewor­den' Solche unangenehmen Erfahrungen dürfte man eigentlich nur bet ungebildeten, undankbaren, habsuchw gen Personen machen, aber wahrlich, recht ehrbare und mite Menschen können oft in diesem Punkte ein seht weites Gewissen haben! Sie würkisa sich entsetzen voi dem WörtchenStehlen", und Haden doch da und bork in ihrem Haushalte ein 3tü<flein fremdes Gut bas sie nicht gekauft und nicht geschenkt erhalten haben das sie nur von irgend einem guten Bekannten e n t lehnt haben, natürlich in der aufrichtigen Absicht, e

Gewänder vorhanden sind. In langen Reihen hängen die flitterbefbaten Sachen neb-metnanber, duften nach Kampfer und Naphtalin, ein Beweis, daß der Masken- oerleiher sorgsam mit seinen Sachen umgeht. So hat denn die Jugend meistens keinerlei Bedenken, ein der­artiges Kostüm zu wählen und für einen Abend anzu­legen.

Vom hygienischen Standpunkt aus ist die Benutzung derartiger Maskengarderoben unbedingt zu verwerfen. I Es steht fest, daß zahlreich Ausschläge und Erkrankungen ! durch Maskenkostüme hervorqerusen wurden, denn der Maskenverleiher ist nicht in der Lage zu einer Zeit, in I der sich die Maskenbälle geradezu jagen, jedesmal eine I Desinfektion vorzunehmen. Er plättet wohl die zer- I knüllten Stücke wieder ans. Aber er kann unmöglich

So unglaublich es im ersten Augenblick klingen mag, auch das eigenste Reich der Hausfrau, die Küche, Hal chren Aberglauben, der mitunter so kuriose Blüten treibt, daß es sich schon verlohnt, sich einige Augenblicke damit zu beschäftigen Alle deutschen Landschaften und Stämme sind dabei gleicherweise beteiligt UeberaO gibt es Frauen, die der Meinung sind, Glück ober Unglück im Haus und in der Küche könne durch irgendwelche äuße­ren Dinge und Gebrauche reguliert werden. So findet man z. B. in Bayern vielfach die Meiming, die sogen. Heringsseele, d. i. die Schwimmblase des Fisches, bringe , -------- ---------

dem Hause Glück. Cie wird deshalb mit kühnem Schwung I bald zurückzugeben. Zuerst haben sie s gebrauM öaui uin die Decke der Küche geworfen, wo sie hängen I beiseite gestellt, weil fie nicht gerade Zeit oder Gelegen

* ' hett zum Zurückgeden hatten, dann hieß es: ab Aug

ab Sinn! und der Gegenstand ward entweder total ve gessen ober später in einem solchen Zustande entdeck, baß man sich schämte, ihn so zurückzubringen und üebei mit Stillschweigen ganz der Vergessenheit übergab Heißt bas aber nicht auch: Unrechtes Gut sich aneignen' Bedenkt man nicht, wie dadurch der gute Freund, de> uns durch das Leihen des gewünschten Gegenstände! aus der Verlegenheit geholfen, nun vielleicht selbst ii

Februar.

Von Emmy Ficus - Frankfurt a. M.

Winternacht... 3m Mondschein stehn die Birken Weiß und schlank wie herbe, reine Frauen, Die sich zitternd vor der Helle bergen. Scheu die kalten, grellen Stürme fürchten Und im Silberglanz erschauernd beben, Als ob Liebe ihren Stamm berühre . . .

Doch nur Kälte zittert um die schlanken, Silberweißen, herben, jungen Birken.

Still und reglos liegt das Land gebreitet. Modrig grün von Kupfertau begossen . . . Dunkel hüllt in Nacht und schwere Schatten Bald bas Land, das Mondlicht und die Birken.

bleibt und dann zur Derbeflerung der Luft in der Küche keineswegs beiträgt. Ueberhaupt wird, um die Göttin Fortuna günstig zu stimmen, mancherlei Unfug getrie­ben, der mitunter v5n Tierquälerei nicht zu unterschei- den ist. Weit verbreitet ist in Norddeutschland die Mei­nung, der Karpfen bringe Geld ins Haus, wenn man ihn vor dem Kochen nicht abschlägt, sondern ihn lang- am ersticken läßt. Schon dir Achtung vor der leiden­den Kreatur sollte die Hausfrau davon abhalten, dieses ... ----------- ... .

grausame Tötungsverfahren anzuwenden. Harmloser ist I Verlegenheit gerät durch unsere Gleichgültigkeit um

ber hessische Brauch, die Hühner in der Küche und im I Unpünktlichkeit? Sein Buch, das wir achtlos irgendw!

ganzen Haus vor Beginn des Frühjahres herumzutra- I Herumliegen lasten, fehlt ihm wohl auf feinem Bucher

qen, damit sie nicht entlaufen urtb brav Eier legen. Gibt I breit und er muh es mit großen Kosten

man ihnen in der Küche Brot zu picken, dann ist nach I kaufen; der Schirm, den wir vergeßlich in ernen Winke

badischem Dolksglauben eine reiche und gesunde Brut I gestellt, mangelt nun unferm Freund am nächsten Jie

sicher. Ein frommer Küchenbrauch ist bas Zeichnen ber I gentag er weiß nicht mehr genau, wem er ihn ge

drei Kreuze auf einen frischen Brotleib mit dem Mester liehen, kann ihn daher nicht zurückfordern und muf

oder das Bekreuzigen des zum Backen fertigen Brottei- I nun einen andern kaufen und jo waren noch Sw ges. Man findet ihn in allen katholischen Gegenden I viele Beispiele auszuzählen, die aus dem alltägliche, Deutschlands. Im Odenwald glaubt die Hausfrau heute " ' noch vielfach, daß Krankheit ins Haus einziehe, wenn bas Salzfaß leer wird; Umwerfen des Salz- ober Pfef­ferfasses, Verschütten von Mehl und Zucker bedeuten überall in Deutschland bevorstehendes Unglück. Will der Herd in der Küche nicht brennen, so muß ihn die bayrische Hausfrau tüchtig schimpfen, dann soll ihm gleich die Lust kommen. Auch für das Garwerden der Speisen gibt es mancherlei abergläubische Hilfsmittel.

So sollen Glasscherben in den Leib ber Gans gestillt im 1 brauche fränkischen Iura auch einer Gans-Großmutter zu Zart- I und beit verhelfen; ein dreimaliges Umrühren ber Hülsen- | stehen« fruchte mit einem schwarzen Kochlöffel sorgt in der schwäbischen.Alb angeblich für rasches Weichwerden. Zähes Fleisch macht man im Hunsrück durch ein Stück- chen Birkenholz genießbar. Mäuse und Ratten bannt die Frau in der Eifel nicht etwa mit einer guten Katze aus der Küche, sie werden angeblich auch durch die offene Tür des Küchenherdes vertrieben. Schließlich fei dieses Kapitel kurioser hausfraulicher Weisheit beschlosten mit dem Hinweis, daß auch einige Wochentage in der Küche verpönt sind. So gilt vielfach der Freitag als verrufen. Alle Arbeiten, die an diesem Tage begonnen werden, kommen nach schlesischer Auffastung zu keinem Ende; in anderen deutschen Landschaften ist es der Montag, der

(Mitt

Marmor«

Io illaa Aus-1 IQkrnsgss I Hd l arbeit billigst I

| Marmorindustrie t > Alfons Staender, Faida Am freozMonwiidoiien 3. ,

Graue Haare erbauen ihre natürliche Karbe wieder mit RoseBefs Haar-Rogeneralor 68 ist kein oberflächliche« Färbemittel, sondern wirkt b rett au die Daarwunek. Siele Hnertennunaä- und Dankschreiben Zu baden in der Partömerie Oscar Hartmann, Kulda.

Snednchstr. 1t. leier. 95 BromDt- Verland n. cuäto.

nach Professor Dr. Gewecke

kote1ls-Darrn?Diät

bringt neues Leben in den trägen Darm! Darin liegt der Unterschied zwischen Brotella und dem schädlichen Abführmittel Brotella Ist Spezialdiät für den Darm, Ist Universaldiät für den ganzen Körper, Ist die kommende deutsche Volksdiätzur Korrektur unserer falschen, krank machenden Ernährung. Brotella ist zugleich ein wundervoll schmeckendes, billiges, nahrhaftes, Magen und Darm verjüngendes Frühstück und Abendessen.

Wir untcr»A«ld«ni

fSr d«n Mgemekngebeaueb:

4, Brotella-mlld (Magen-Supp«) für alte FIÜc von Megeu- DarmitSrungen, Verdxuungsednväcbe, leicht. Verstopfung und für Kinder über « Jahren . . Pfd. Mk 140

*. Brofella-stark (Darm-Suppe) b.d>rerd*d>er (habitueller) ' Stuhl Verstopfung. « *M

fOr den Sperfalgebrancht

L Brotella für Korpulente, bei StuMvewtopfung und Fettsucht........... . B MB

4 Brotella fflr Diabetiker, bei Stuhlverstopfung und Zuckerkrankheit..... e **

L Brotella Mr Nervöse, bei Stuhtverstopfung und Nervenleiden.......... **

«. Brotella für Blutarme, bei Stuhtverstopfung und Blutarmut .............. »

X Brotella IBr Kinder, Spezial-mild-BroMla für Kinder unter« Jahren ........... » ,-ec

Literatur und BroteUa-Kod>bud> kostenfrei.

Hiles in Apotheken, Drogerien, Reformhäusern erhältlich.

Wilhelm Hiller, Chem. u. Nahrungsmlitel-Fabrlk, Hannover

Gluhlverstopsung

ist das Ende einer langen Kette von Magen-Darm* Verdauungs-Störungen von Kindesbeinen an; sie ist die Folge eine? falschen Ernährung, die die große Wichtigkeit der Darmpflege für unsere Gesundheit mißachtet Dem Darm fehlen die Naturkräfte unserer täglichen Nahrung, und was dem Darm fehlt, das fehlt dem ganzen Körper. Daher haben Darmträgheit und Stuhtverstopfung so viele Krankheiten im Gefolge

MM«kk!