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Donnerstag, 1. Januar 1925,

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»nsetnen»«Btei!C: Sletmeile (Colonel) lokal 0,16 Soldmart auswärts OLO «oldmark: Sietlamexetle total 0.60. Soldmark auswärts 0.80 Soldmark. #

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wZZZZZZ Schrittlettun- Dr. s-bannes Kramer, verantwortnco <r gulb£L ,tationS»ruck imü Perlag der

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können nun wieder daran gehen, wenn am

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fommiffion nicht bekannt seien, daß man ct/r schon heute mit Sicherheit behaupten könne, daß(ie von

während Frankreichbisand

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Johannes Eric Müller in Stock-

Die Konferenz

ehe« des $1

»Journal be gefiert glischen uni Es erklärt ls befrie nunmeh

Datscha c otroen - jeutfchla $

Miftn. Don ganz besonderer Bedeutung ist die Ersteig der Häfen und der Werftanlaaen. eine Aufs, die ebenfalls der deutschen Flotte ov- lieaCie erfordert einen Aufwand von etwa 10 Miftn Goldmark im Jahr. An Gehältern und Löhrfür das Personal der Marine sind etwa 37 Millsn vorgesehen.

Deutsche Marine ist heute ein volkswirttchaft- licherid staatspolitifcher Faktor ersten Ranges und i kann daher wohl auch erwarten, daß ihre Anfofungen beim neuen Reichstag volles Der- ständ finden.

:ren, in weitester Zerstreuung nSdrüvern in Schweden leitet. >en hoch«. Klerus und die Gläu.

Bedauern KenwniAon der äußerst bedrängten Lage des HochwürStgsen ferrn Apostotrschen Vikar- von

Schweden, Bischtf Ä ss ", ~ *

wtb Part», 31. Dez. (Tel.

L .Ichkel, Minisierpräsidenl 5) au&ct htm deutschen Botschafter a^erikarHchen Botschafter empfa diese- Lblkerhallunz könne im ga digend bezeig"-« werden, sagen könne, daß die Frage Kölner Zone für den Augenblick regelt angesehen werden könne, lerkonserenz werde, wenn tag 3 Ahr zufammentrete, nur 8 e s ch l ü s s e zur französisch, mit andern Worten, die Rote, werde, werde Deutschland nicht nu schieb«ng der Räumung der

Holm, der ohne teninswerte materielle Hilfsmittel die

Seelsorge unter t lebenden kath. <l,i,

Gegenwärtig hat die deutsche Marine drei ältere Linienschiffe und zwarHannover",Braun- schweig" undElsaß", und für 1925 ist der Bau der

rnburg",Amazone",Thetis" und das Streu* zechulfchiffBerlin". Vas sind im großen und gan die Bestände der heutigen deutschen Flotte. JhNterhalt bedingt etwa 30 Millionen Gold­main Jat.r. Die "Neubauten erforden etwa 34

ttqolische Welt.

= Der bebiäit Silcho? vsu S-bwesc«. Auf einer aroßen Prieftervernmluni. die am 12. Dezember in Essen stattfand, wie der Vorstand aus einem Briefe ergreifende Mitteisgen über die schwierige Laie des Bischofs von Schwck. Die Essener Priesterversamm- lung beschloß, Ri) it folgender Entschließung an die Katholiken Deutsches um Hilfe zu wenden.

Die @enet-t!t,cmmlunfl der Unio eleri pro mis- sionibas im ErKisK Köln nimmt mit Besorgnis und

toibigen, bis man bester unlerri Such die Feststellung von der Erfüllung der Entwaffnungs densvertrages enthalten. Der deu habe gestern versucht, herriot von tot zu überzeugen, dem guten Wi Rechnung zu tragen.

umung dr idgültig ßi

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Hinan-

Zone i- ei, sondp

erst nur in bescheidenen Grenzen, Neubauten und Ersatzbauten an Schiffen vorzunehmen. Die Auf­gaben der deutschen Marine liegen ja bei der Lage, in die Deutschland durch den verlorenen Krieg ge­kommen ist, nicht mehr ausschließlich in der Siche­rung des Schutzes des deutschen Landes von der Seeseite her, sondern vornehmlich in der Hilfelei­stung für unsere Handelsflotte und in sehr großem Umfange aber auch auf wissenschaftlichem Gebiet.

Der neue Flottenetat, der nunmehr schon den Reichsrat passiert hat, und demnächst dem Reichs­tag in Dorlage kommt, fordert nicht weniger als 40 Millionen Mark mehr an, als der Etat für 1924. Im ganzen werden 143 Millionen Goldmark ge­fordert, und der Mehrbetrag gegenüber dem Dor­jahr verteilt sich in der Hauptsache auf die Erhöhun­gen des Postens für Gehälter und Löhne durch die Notwendigkeit der Einstellung weiterer Beamten und Arbeiter, sodann aber auch durch die erhöhten Ausgaben, die eine weitere Indienststellung von Linienschiffen und Ersatzbauten bedingen^ Die Werft in Wilhelmshafen, die bereits einen kleinen KreuzerA" als Ersatzbau fertiggestellt hat, wird den Auftrag für Bau eines weiteren kleinen Kreu­zers erhalten. Ferner soll im Jahr 1925 der Bau einer Torpedoboots-Halbflottille, die namentlich für die Minensucharbeiten bestimmt ist, gebaut wer­den. Ferner einige Schiffe, die natürlich nicht ar­miert sein können, und die vorwiegend für Der- messungsarbeiten, für Minenräumung und den gleichen bestimmt sind.

DlS Wirkung des Darvssplaues.

^'weldang New York besagt, daß die n dtescm Fahre eingelretene erhebliche Besse- o-Un*M h*»blfien Wechsel auf einen durch die Annahme des TaweS olan^ hnbeige.chr,e^ Wirtschaft des Wiederaufbau- Europa» zuruckgefuhxj roct^ '

. ffleWrgc trat ein

lro 6 * ® e hMtonh?,3- ^n: besonders auf dem Jamm setzte onM «nbet 6d)neefa!I ein. Der Schnee 4egt zehn Zentimeter hoc^ bei minus , 6rab- ^ein Wettersturz «'»g «m äußerst , fctutm 00rQ, bei welchem P°ss°n en, die dur^ ben Grund gin-

f«4,Hnur aui °a " h' n °bet f)ife von Sellen und Ketten vorwärts bewege^ konnten.

tei»m^amhPferkUnfäH*Tregraphmöüro

«der.de utsche S-ho»netS^fmey-r" aus «mben ist bei Hioriey m der -L^cbucht artrnnh»« N» Mölsköpflge Besatzung tonnte bts Rettungsboot errei- chen- Es scheint ausgeschlossen, daß jgs ^chrzeua 'lott gemocht werden kann. 2-er d e u ti ch » Da m v- rerAskondia", der die Route

iberrannte den dänischen Dampfer<8erdo- aus 2l<Ibora ^un?a«iP r!lJnnt augenblicklich. Cs gtan bie Bei Atzung zu reuen. 3

* Eine Wahlmaschine. ES scheint,^-. b{<$aae »er Wahlurne gezählt sind. Ein id)er Erfinder, Eugenia Boggiano, h»! gn,reiche Wablmaschine konstruiert, durch welche Umständ­lichkeiten der Stimmenabgabe Vereins^ werden. Der Apparat Hot äußerlich das Aii-sehe« einer attet- tümlichrn Wanduhr; auf der SßorDetfot6 ßc|nöen sich die Namen der Kandidaten; der Äöhler wirft eine kleine Scheibe in die für feinen Kandidaie» be­stimmte Ocffnung. Die Stimme wird uvsichbar registnrrt. Nach der Wahl kann dann oyne Weiseres die Gesamtzahl der für jeden Kandidaten abgegebenen Stimmen abgelegen werden. Der E'finde: ^atSeine Uudienz beim König nachgesucht, um diesem seine Wohlmaschine vorzusühren. Doiaussichtlich gelangt 5t tu Italien auch zur Einführung

Vie veschlüsfe der Laster- Konferenz.

»öffnet sei, Deutschland unbewdsfnet dastehe und noch auf Jahre hinaus keine Erfahr für feine Nachbarn bilden werde. Durch eine solche Maßnahme hätte die Dotschafterkonserepz Deutsch- tanö sicherlich seine Aufgabe nicht erleMerc, den Dawesplan auszuführen. Die fr anföfischen Militärkreise und die besorgten glisch en industriellen hätten zu dieser Maßnahme gedrängt. Selbst die Ankläger der deutschen Regie- nwg müßten zugeben, daß die Unterlassungen «?utschlands praktisch von keiner Bedeutung seien, werde die Nichterfüllung der wichtig» ^"-^°useln des Dersailler Friedens durch die Bot- 'Mnserenz ihre schädlichen Folgen sowohl für kuropa 'h^e für die wirtschaftliche Entwicklung

Kuriand.

* Branting wer erkrankt. DerVorwärts* meldet aus Srqolm, daß sich das Befinden bc8 Ministerpräsident Branting so verschlechtert Hobe, daß es zu den schimsten Befürchiungen Anlaß gibt.

Vie deutsche zlotte.

Don einem parlamentarischen Mitarbeiter.

Der Stolz eines jeden Deutschen, die deutsche Flotte, ist durch barbarische Bestimmungen des sog. Friedensvertrages vernichtet worden. Danach war es uns nur noch gestattet, ganz alte, und naturge­mäß für die Ausgaben zur See durchaus untüchtige Schiffe zu behalten, während die besten Bestände abgeliefert werden mußten. Nun find wir aber auch hier über den schlimmsten Punkt hinweg. Wir

Das die unbeketttglen Jtalieuer * ' M Kr-uZ-rn haben wir vier

,>Giornale d'Italia" in Rom schreibt, daß zr»s im Dienst, die aber schon die Altersgrenze von 20 bis heute die Resultate der militärischen Konlroio^ahren sämtlich überschritten haben und zwar fnmmtfFtrtn («{am SaFi fit»ma*awa" TAaIU" ttnh hrts ftröts

keiner großen Bedeutung seitn und in keiner Weise die schwere Verletzung des Friodens- vertrages von Versailles durch die Nichträumung chsr Kölner Zone rechtfertigen könnte. Selbst wenn die französischen Blätter mit ihrer DarstÄiung im Rechte wären, würde diese französische Feststellung die große Wahrheit nicht verdunkeln können, daß.

binen auf diesetzai aufmerksam und bittet z im be­vorstehenden We^chtSfeste, der urotzen Net eines deutschen Sifctiol <,lf wichtigem kirchlichen Außen- Posten zu !iet>enn jns eine Gabe zu fmben". Die Zentralen des Atrien wlauben86creinä in Aachen uno München fi » befert, die Gaben zu vermitteln und bitt-n b»t der Estghjung zu bemerken: Für Schweden.

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Albanien.

DiTriÜuna" meldet aus Bari, daß die vom Orgayoguls behauptete Ruhe in Albanien leider h ch nicht eingekehrt und daß Drindissi voll vialbanischen Flüchtlingen sei, welche gegen Ehrercht, sitz von dort nicht zu entfernen, von den it-nifchm Behörden zugelaffen sind. Die Offizieiund Soldaten müssen vorher ihre Waffen abliefei Dif geflüchtete Regierung Fan Noli hält intzrinM täglich Beratungen ab. Kauf­leute, diaus ürana in Bari angekommen sind, er­zählen, »ß diLage noch immer sehr gefähr­lich un daß >er einzige Grund der Niederlage Fan Nok inlunitionsmangel zu suchen sei, da italnische Regierung olle Munitions­käufe in talieioerboten Habs. Zogul fei auch des­halb in xoßertzerlegenheit, weil die Staats­kassen lolländig leer sind.

Ilm eine nationalistische Reaktion . Sabo e des Dawesxlanes zu verhindern, fei, fo et f das »Journal", notwendig, zu betonewie ges > sich es gewesen wäre, dieses Manäoei irch t n Akt der Schwäche zu unterstützen. Ws eire Mittel, dies zu verhindern, sei gewese die bvls erfolgten Feslstellungev zu machen ui dasoLl- kommene Einverständnis der Alliierti heust !- len. Ls wäre allerdings übertrieben.venmnn behaupten wollte, daß der urfprünglichL e I der Rote nicht eine Abänderung erf >e.

Der Inhalt fei gemildert worden un be

Deutschland das versprechen, daß die )e nachdem der Endgültige Bericht der Kalrollk Mission oorllegt. wieder aufgeroram verde.

Die Wahrheit über Deutschand.

Vie alliierten Knanzminifter. >

Der diplomatische Vertreter desEvenmg Standard" schreibt zur bevorstehenden Pariser Konferenz der alliierten Finanzminister: Die j Zeit ist jetzt gekommen, wo Großbritannien auf das j Verlangen der Vereinigten Staaten nach Beteili­gung an den Einnahmen aus der Ruhrbesetzung und den Iahreszahlungen des Dawesplanes ant« ! warten kann. Die Antwort ist zur Uebermittlung ! nach Washington bereit. Sie erkennt das legale I Recht der Vereinigten Staaten, einen Teil der Ein­nahmen zu empfangen, n i ch t an. Es wird sich in­dessen vielleicht zeigen, daß der amerikanischen For­derung aus Erwägungen der Billigkeit entsprochen wird. Der Vertreter glaubt, daß dies auch die ! Haltung Frankreichs fein werde.

Amerika will sein Geld.

wtb Paris, 31. De;. (Tel.) Havas meldet aus Mafhingkon, das Weiße Haus lasse erklären, daß die Regierung nicht ins Auge fasse, daß die Frage der interalliierten Schulden auf der F i n a u; k o n f e r e n; l n P a r i s be­sprochen werde und sie habe in dieser Hinsicht keine Jnstniktionen an ihre Botschafter erteilt. Die ver­einigten Staaten besäßen eine geschriebene S ch u ld- verpflichlung von den europäischen Staate«, denen sie Geld geliehen hätten. Der Kongreß habe ein Gesetz angenommen, das die Schuldenpolitik regele und dieses Gesetz schreibe der Regierung die von ihr einzunehmende Haltung vor.

Paris und Washington.

wtb London, 31. Dez. (Tel.) DieIKot- ning Post" meldet aus Washinglon, in den höchsten amerikanischen Regierungskreisen fei zu verstehen gegeben worden, daß die Zeit gekommen sei, wo die amerikanische Regierung um eine deutliche Er­klärung Frankrelchs über feine Absichten wegen der Fundierung der französischen Schulden an die Vereinigten Staaten bitten müsse.

.Daily Erpreß" berichtet aus Washington, die Erklärung des dortigen französischen Botschafters, daß Frankreich nicht deadsichtige, seine amerikani­schen Schulden nicht anzuerkennen, habe die Span­nung, die sich zwischen Washington und Paris entwickle, nicht geändert. In die Erklärungen des französischen Doischafters werde ohne eine for­melle Bestätigung durch die französische Regierung kein vertrauen gefetzt.

Der Washingtoner Berfchterstatter derTimes" schreibt, seit der Ruhrbesehung sei die ftanz.-amerik. Freundschaft nicht so ernstlich gefährde gewesen wie seit der Zeit, da die Frage der fran­zösischen Kriegsschulden an Amerika wieder in den Vordergrund getreten fei. Es bestünden Zweifel an der Aufrichtigkeit der französischen Be­feuerung, daß die Schuld eine Verpflichtung fei, die eivgehalten würde.

Der Massenmörder Denke.

Die Untaten reichen bis 1913 zurück.

DerLokalanzeiger" meldet aus Münsterberg in Scklefikn, daß bei der Durckfnchung der Wohnung des WiassenmörderS Denke im Bettstroh, Ausweis» papiere von weiteren sieben Personen ge­funden winden. Tie Verbrechen des derS reichen zurück bis ins Jahr 1913. Im nahen Siadi» ivalb winden in einem Gebü-ch große Mengen menschlicher Knochen gefunden. Dieser Fund dürste gleichfalls mit Tenkes Mordtaten in_ Ver» binbuitg stehen. Die Beerdigung des durch Selbst­mord geendeten Mörders sand in Gegenwart der Polizei im Dunkeln statt.

In der Wohnung Drnkes sind Kleidungs­stücke von 15 verschiedenen Personen ge» funden worden. Von den festgestellien Opfern hat sich bis jetzt eine Schwester des ermo,deren Maschinen­bauers Karl Seidel gemeldet. Sie ist die Ehefrau eines pensionierten Eifenbahnbeamten in Breslau und sagt aus, daß sie da« letzte Mal vor drei Jahren von ihrem Bruder etwas gebart Härte. Seidel hätte schon seit vielen Jahren das Leben eines wandernden Handwerksburschen geführt.

Kunft und Literatur.

= Karl Spttleler f. Der bekannte Schweizer Schrift, steller Karl Spittel er ist in Luzern im Alter von 80 Jahren gestorben. Seine berühmtesten Weite find: Prometheus und der Olyinpische Frühling. Spittcler hat ecqen die angebliche Beschießung der Kathedrale von Reims und gegen die Neutralitätsverlstzung gegenüber Belgien seinerzeit protestiert und gegen Deutschland Partei ergriffen. Seine Werke find aber Bluten deut­scher Sprachsormmig.

Wissenschaft und Zorschung.

Vie Lntanchamon-klnrarabungen in Aegypten sollen baldigst fortgeführt werden. Howard Carter rst jetzt nach Kairo zurück ekehri, um zunächst mit der ägyptischen Regierung über die Wiederaufnahme der Ausgrabungen zu einer Verständigung zu gelangen. Tie Verständi.run >Saussich en find durch den Regierungs- wech,el in Kairo besser geworden.

- Das zelfsnbre-herfhifs Zur Vertiefung der Fahrr inne im Main zwischen bet neuen Brücke und dem (8 fernen Steg räumt augenblicklich das Kelsrnvr.'cheisch ff be8 Würzburger Flußbauawtes alle vorhandenen FelsenhindeiNisse fort. Tie Arbciten nehmen einen nuten Fortgang. Nach der Beseitigung dieser Hindernisse fall der Main im Weichbilds Frank­furts gründlich auSuebaggett werden.

Staatsbank und Parlament.

Anfrage über die preußische Seehandlung und den Fall Sutlsker.

Die sozialdemokratische Fraktion des Landtages hat an die preußische Negierung eine große Anfrage gerichtet, in der um Auskunft über Sache und Umfang der Mißstände geboten wird, dis sich aus der Kreditgewährung der Preußischen Staatsbank irn Zusam­menhang mit dem Fall Kutisker hereius» gestellt hätten. Es wird weiter gefragt, welche Maßnahmen die Staatsregierung für die Zukunft zur Kontrolle der Kreditpolitik der Staatsbaik ge­troffen habe. Don deutfchnationaler Seite ist im preußischen Landtag eine kleine Anfrage ein­gebracht worden, die sich gleichfalls ckiit der Kredit­politik der Preußischen Staatsbank beschäftigt.

Die Untersuchung der Staatsanwaltschaft in der Kutiskeraffäre erstreckt sich in den letzten Stunden in erster Linie auf die von Kutisker der Preußischen Staatsbank gegebenen Wechsel. Den Blättern zufolge beschuldigte der frühere Agent Kutiskers, Holzmann, Kutisker in der schwersten Weise und behauptete, daß ein Teil der Wechsel, die oot Ku­tisker der Staatsbank als Deckung übergeben urr* den waren, überhaupt gefälscht worden seien. Die Fälschungen seien von einer Anzahl Russen und Rumänen begangen worden, die jetzt aus Berlin geflüchtet seien. Die Beschuldigungen Holzmanns werden von der Staatsanwaltschaft nachgeprüft.

Die anderen Feinde (Eberts.

Neben der Rechten wirb bekanntlich der Reichs­präsident auch von bei rabilalen Linken gehässig be» kämpft. Ter Magbeburger Prozeß hat die Tatmcke auf5 neue bewiesen. Die Kommunisten veranstalteten am Dienstag in Berlin eine Kunb» gebung zum Eberlprozeß, in deren Verlauf Reichs» Präsident Ebert auf das Schärfste bekämpft wurde, weil er den Munitionsarbetterstreik adgewehrt habe und so der Arbeiterschaft in den Rucken gefallen sei. Insbesondere suchie das Mitglied der damalige« Streikleitung Scholz ben Nachweis zu führen, daß die fozialdemokratischen Führer 1918 alle» getan hätt-n, w's in ihrer Macht gestanden stöbe, n-n fi schnell tote möglich den Munitionsarbetterstreik bei$ulege n._________

ttardinal Giorgi t»

Eine Meldung au8 Rom besagt.

Der Groß-Poenilentiar, Kardinal Giorgi, der noch vor wenigen Tagen dem Papste bei Er­öffnung der Heiligen Pforte den goldenen Hammer gereicht hatte, ist nach zweitägiger Krank- beit an einer doppelseitigen Lungenentzündung ae» storben. Kardinal Giorgi war im Jghre 1855 in Valmontone in der Provinz Rom geboten.

Die Lage in Marokko.

Havas berichtet ans Tanger: Die spanische« Truppen in Marokko haben im Abschnitt Laroche die Stellungen von Sidi Buyahya und Beni Gorfet, die neu verproviantiert und verstärkt wurden, b e- setzt. General Primo de Rivera wird, nachdem et sich mit den Armeeiührern über die Lage ausge- iprochen haben wirb, am 3. Januar zur Bericht» eriiatiung über die Lage in Marokko nach Niadrid fahren.. , ______

Wie die ZeitungLiberale" berichtet, sprich) man in gut unterrichteten Kreisen von einer dem« nächstigen Reise des Prinzen von Wales nach Madrid. _____

Mussolini und die Hilfe.

In Rom ist der Ministerrat unter dem Vor» fitz Mussolinis zusammengetreten. An der Ver­sammlung haben alle Äabinettsmitglieder mit Ausnahme des zur Zeit nicht in Rom weilenden Kolonialministers und des erkrankten Wirtschafts» Ministers teilgenommen. Nach dreistündiger Be­ratung ist folgendes offizielle Kommunique aus- gegeben worden: Der Ministerart war e i n ft l m i mig In der Beurteilung der durch unverant^ roortlld)e (Elemente geschaffenen Sage, sowie deren Auswirkung besonders auf finanzleIle m und wirtschaftlichern Gebiet. Der Minister- rat war ferner einstimmig im Entschluß, alle not­wendigen Maßnahmen zur Wahrung der moralischen und materiellen Interessen des Landes zur Anwendung zu bringen.

Verhängnisvolle Feuerwerkskörper.

«-td Hochfpefer, 31. Dez. (Tel.) Aus bis jetzt och nicht aufgeklärter Urfache explodierte im eine große Anzahl auf dem Ladentisch liegender eine große Anzahl auf dem Ladenlisch liegende Feuerwerkskörper. Durch die Explosion wurden fast sämtliche Fensterscheiben zertrümmert und auch sonst wurde das haus stark beschädigt. Kuntz und seine Mutter so­wie drei im Laden anwesende Personen erlitten zum Teil vedeulendevcrlehungen, sodaß ihre Ueberführung Ins Krankenhaus Kaiserslautern notwendig wurde.

* Reiter an Bord. Auf dem japanischen Dampfer Ginyo Äiaru" ist aus der Höhe von Acapulco (Mextto) Feuer au?gedrochen. Alle 75 Pastagtcre toutöen von einem amenkantschen Dampfer an Bord genommen.