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Beilage zur Fuldaer Zeitung

Für unsere Frauenwelt.

Dir

ergibt

lassen.

ZU

ge-

Ueberall beliebte Weihnachtsgeschenke 1

Weissweine

Rotweine

Sdianmwcinc

Mosel- und Saar-Weine

Weisse Bordeaux.

Größte Auswahl in allen Preislagen.

Joseph Schmitt / Weingrosshandlung / Fulda

die Gedanken wohl und fragen, wie sich

Beginn jeder Wasch, werden," nimmt sich

die Luft werden, zu mei-

Dies leicht

die Worte standen „Erst öffnen, wenn Du mit allein bist."

Anna Flachs, die den Christabend mit Eltern jüngeren Geschwistern verlebte — Georg war auf laub zu seiner verheirateten Schwester gefahren

Franken-Weine

in Boxbenteln.

chen Bindfaden rund gelegt ist das Kletterseil, und der Pickel werden dem Rucksack unsichtbar auf genäht. Ein Bonbon ist die Füllung.

Ein Fleckchen grauen oder braunen Leinens

und Ur.

den doch mehr verstünde als der in seine hohen Ideale eingesponnene Georg Falkner.

So kam Weihnachten heran mit all seinen kleinen und großen Ueberraschungen, die Verwandte und Freunde für einander hergerichtet haben.

Zwischen den Verlobten war es ausgemacht worden, mit ihren Geschenken, genau wie im Vorjahre, nicht über einen bescheidenen Satz hinauszugehen. Galt es doch für den künftigen Hausstand bei Seite zu legen.

Anna Flachs rechnete damit, von ihrem Verlobten ein neues, gutes Buch zu erhalten.

Umso überraschter war sie, unter ihren Weihnachts- gaben unter dem Christbaum ein fein gearbeitetes Käst­chen zu erblicken, dem ein Zettel beigelegt war, auf dem

verlebt werden, dann wandern ruhig über das schwindende Jahr manches bester einteilen läßt.

„Nächstes Jahr muß gleich zu tag in den Kalender eingetragen

die beiden Menschen geworden.

Konnte man es ihnen nicht nachtun? Gab bas heimnisvolle Kästchen nicht die Anweisung?!!

Weissweine aus Spanien, Italien und Algerien.

Rheinhessische Weine Rheingau-Weine Pfälzer Weine

den, die Kost sei eine gemischte. Eine zu reichliche Fleisch- nahrung, wie sie in guter Absicht den kleinen Patienten sehr häufig gereicht wird, stellt an die Derdauungskraft zu hohe Anforderungen. Wenn die Kinder schlecht schlafen, so verabfolge man vor dem Schlafengehen ein lauwarmes Bad. Auch sorge man dafür, daß die Schlafräume gut ventiliert sind.

meifterlein" hat seine Rubriken, die alle Einnahmen und Ausgaben einfangen wollen.

So haben Frauen für die Frauen- und Mädchen­welt wertvolle Jahresbegleiter gefchaffen. M. R.

Loch in die Mitte und umfticht mit Bast. Der Rand ist ein schmaler Streifen Karton, besten Enden man zusammennäht, und den man wiederum mit Bast um- wickelt. Man drückt den Boden in diesen Rand, zieht unterwärts Fäden oder Bast kreuz und quer, damit der Boden nicht durchsällt, legt das Körblein mit Sil­berpapier aus und füllt es mit Schokoladenplätzchen Man hängt es an silbernen Bindfaden (wie man ihn in Geschäften um Weihnachtspakete knüpft) auf.

Ich möchte auch noch die Verwendung der kleinen und großen Tannenzapfen, die man beim Spaziergang findet, Hinweisen. Man kann sie bronzieren (Silber, Gold, Rotgold), man kann sie mit Leim bestreichen und in Christbaumschnee wälzen, man kann — wenn die Schuppen offen sind — in die Zwischenräume mit einem bünnnen Pinsel Leim streichen und je eine grö­ßere Glasperle hineinlegen. Die sehen bann beim Lichtschimmer wie Tautropfen aus. Dann steckt man sie mit Draht ober festen Stecknadeln aufrecht auf die unteren Zweige.

Aus bunten Weinflaschenkapseln kann man Blumen­kelche biegen. Man drückt den Kelch etwas ein; der Rand wirb hier unb ba leicht eingerissen unb nach außen etwas unregelmäßig umgebogen. Als Mitte (Stempel, Staubgefäße) dienen entweder auf Draht ge­faßte Perlen ober ein Knopf ober ein Seibengarnquärt- chen.

Ein grünes Seibenfleckchen ergibt einen winzigen Rucksack, der oben einen Zug aus Seibenfaden erhält, Seibenfäben ergeben auch die Träger. Auf ein Streich­holz wird ein mit Seibenpapier umwickeltes zugespitztes Pappstückchen gespießt; bas ist ber Eispickel. Ein Stück-

Christbaumschmuck.

!. r Von B. R 0 rth, Münster i. W.

Es soll nicht bestritten werden, daß eine dunkle, ernste Tanne, schlicht mit weißen Kerzen besteckt, sehr ansprechend ist. Doch wird die stille Vornehmheit eines solchen Christbaumes wohl nur von Erwachsenen richtig gewertet

Ein rechter echter Kinderbaum muß strahlen unb funkeln, muß bunt sein.

Aber Christbaumschmuck ist teuer, unb viele Mütter «erben bas Bäumlein nur karg schmücken können.

Meist ist ja der Christbaumschmuck vergangener Jahre aufbewahrt; manches davon wirb aber zerbro- chen fein. Man kann aber selbst ben Bestand aus ben Vorjahren vergrößern, es kostet nur ein wenig Zett unb Liebe zur Sache.

Man zeichne etwa Sterne, Herzen, Vöglein, Ringel­chen auf bünnen Karton (evtl, ziehe man Ausstechformen nach), schneibe sie aus, lege sie auf doppeltes Silber­papier, schneide danach die Silberfiguren, ringsum etwa 7 Zentimeter größer. Dieses überstehende Ränd­chen des einen Silberteiles biegt man um die Pappform herum nach der anderen Seite, dreht um und biegt bas Rändchen des anderen Silberteils wiederum wie vor­her um, eventuell kann man es leicht anleimen. — Dann macht man ein Loch mit einer Stricknadel zum Aufhängen (an Seibenfaden, nicht an Draht).

Sehr nett sieht es auch aus, wenn man Silberpapier in sehr kleine Teilchen schnippelt, sodann die Pappform mit dünnem Leim bestreicht und sie — noch naß — in ben Silberteilchen wälzt, sodaß sie vollkommen davon bedeckt sind. Man nehme zu diesem Zweck nicht nur bas gewöhnliche Silberpapier, sondern auch Goldpapier. Statt des Silberpapiers kann man auch Christbaum, fefmee verwenden oder bunte, kleine Glasperlen ober Mtter. Bei einem Stern von ca. 8 Zenttmeter Durch- weffer wirb beiberfetis ein etwa 1—1% Zentimeter breiter Rand sehr sorgfältig mtt Leim bestrichen unb auch in vorher zusammengeschichtete kleine bunte Glas­perlen gebrückt (entweber viele Farben burcheinanber ober einfarbig). Nachbem die Perlen etwas angetrock­net sind, bestreicht man die Mitte des Sterns beider- feite auch mit Leim und bestreut sie mit Silberflittern ober Christbaumschnee ufm.

Spanische Rotweine

Alicante, Valencia

Italienische Rotweine

Cerignola, Barletta

Dalmatiner Rotweine Spalato, Castella Afrikanischer Rotwein St. Charles

Rote Burgunder Rote Bordeaux-W eine Alt abgelagerte Schloßgewächae Deutscher Rotwein

Rotweine für Glühwein.

Die Frau als Hausarzt.

f. Nervös veranlagte Kinder müssen viel an gehen und durch kühle Waschungen abgehärtet Tee, Kaffee unb geistige Getränke sink) streng

Tie Frau als Erzieherin.

f. Fahriges, vergeßliches Wesen kann nicht stteng genug gerügt werden. Oft genug haben sonst begabte unb tüchtige Kinder durch diese Untugend sich eine gute Zukunft verdorben. Dies Wesen entspringt nicht immer aus Böswilligkeit, sehr oft hat es seinen Grund in nervöser Veranlagung. Dann muß ber Arzt zu Rate gezogen werden. Ist diese Unzuverlässigkeit auf Leicht­sinn zu rückzuführen, so gilt es ben Charakter zu festi­gen unb es an Ermahnungen unb Strafen nickst fehlen

Slusgeblafene Eier kann man ebenfo behandeln. Man muß bann einen Seibenfäben durchführen, den man um terroärts mittels eines versilberten Querhölzchens ober Pappstückchens befestigt. Man kann um die Schalen auch Seibensäbchen in ber Art der Ballnetze knüpfen.

Aus Silberpapier kann man auch kleine Kügelchen drehen und sie mittels einer Stopfnadel tettenartig auf einen Bindfaden reihen.

Wer es versteht, kann aus buntem Glanzpapier Netze schneiden, in die man Zuckerwerk oder Plätzchen legt. Durch das Schwergewicht werden sie heruntergezogen, sodaß sie sehr lustig aussehen. Aus diesem Papier las- sen sich auch bunte Ketten machen; doch da bi es Pa- pier auf einer Seite weiß ist, würde ich empfehlen, je zwei Bogen mit ber weißen Seite aneinanber zu kleben und bann in Streifen zu schneiden. Die Ketten macht man bann in ber bekannten Art, Man [egt einen Streifen mit ber oberen Kante ganz oben an bie Seite bes anderen, biegt sie abwechselnd übereinander und zieht bann ous. Man näht ober leimt fooiele Streifen aneinanber, bis die Kette bie gewünschte Länge hat.

Aus buntem Bast kann man kleine Körbchen ma- chen. Man schneibet aus dünnem Karton einen runden Boden — etwa 5—6 Zentimeter Durchmesser — macht mtt einer bünnen Stricknadel ober einem Bohrer ein

aus ersten deutschen Sekt­kellereien.

Graegcr Gold Feist-Cabmet Hoehl-Extra-trocken

Kupferberg-Gold Söhnlein Rheingold Henkel-T rocken

praktische winke.

Fenster luftdicht zu verschließen.

Hier und dort tritt der Fall ein, daß em Fenste» für die Dauer des Winters vollkommen luftdicht ver- schloffen werden muß. Um das zu erreichen, brückt man ganz frischen Glaserkitt in bie innere Kante des Fen­sterrahmens, während man bie Kanten bes Fensterflü­gels bick mtt Schlennnkreibe bestreicht. Darauf schließt man bas Fenster, entfernt mit einem scharfen Messe» ben überflüssigen Kitt unb achtet sorgsam barauf, das in bem eingedrückten Kitt keine Lücken entstanden stirb Man kann nach biefem Verfahren bas Fenster leich) auf und zu machen, trotzdem bietet sich der Zuglust kein Ritzchen, hindurchzudringen.

Gemüse im Keller bleibt frisch

wenn man von Zeit zu Zeit einen feuchten Sack dar­über deckt. Dieses Verfahren kann man aber nur in absolut froftfreien Kellern anroenben, da sonst bas Ge­müse unter ber vereisten Decke erfriert

wenn Rüben nicht weich werden »vollen setzt man bem Gericht eine Messerspitze Natron zu. Auch ein Körnchen Soda mitgekocht bewirkt ein schnelleres Weichwerben ber Rüden.

Die Frau in der Buche.

f. Einfacher Familien-Puusch. 1 Eßlöffel Tee, etwas geriebene Zitronenschale und 5 Gramm ganzer Zimt werden mit 2 Liter kochendem Wasser übergossen unb burchgeseihf in bie Punschbowle gegeben. Unterdessen kocht man zwei Flaschen billigen Rotwein mtt ein halb Kilo Zucker auf unb gießt ben Wein über ben Tee.

f. Rotwein-Punsch. 1 Pfund Zucker wirb an drei Drangen leicht abgerieben unb in eine Schüssel gegeben, fobann gießt man etwas siedendes Wasser darüber, drückt den Saft der drei Drangen durch ein Tuch daran, alsdann gießt man fünfviertel Liter guten kochenden Rotwein, ein halb Liter kochendes Wasser unb noch ein großes Glas Arrak hinzu.

Das geheimnisvolle Kästchen.

Ein Weihnachtserlebnis von Dr. Ella Mensch-Berlin.

In ben letzten dunklen Wintertagen, in bie schon Streiflichter bes nahen Christfestes hineinglitzern, hatte es zwischen dem Brautpaar Anna Flachs und Georg Falkner des öfteren Meinungsverschiedenheiten gegeben, bie noch zu keinem Ausgleich geführt hatten. Die konnten zu keinem festen Entschluß hinsichtlich des Zeit­punktes ihrer Hausstandsgrünbung gelangen.

Georg Falkner, Oberlehrer an einem Lyzeum, wünschte ben Termin ber Eheschließung nicht über den ersten Monat des neuen Jahres hinausgeschoben zu sehen. Anna Flachs aber war ber Ansicht, daß man damit noch gut unb gern ein Jahr warfen könne, bis Georg in eine höhere Gehaltsklasse hinaufgerückt sei.

„Dann können wir uns doch ein bischen mehr regen, brauchen uns nicht so gräßlich einzuschränken," stellte sie ihrem Verlobten vor. „Was verstehst Du unter bem sich mehr regen können?" gab biefer zurück. Unsere Bewegungsfreiheit innerhalb unserer Gemütskräfte wirb durch dreißig ober fünfzig Mark im Monat mehr nicht gehoben." „Aber bie Schönheit bes Lebens ist doch auch an eine Menge äußerer Dinge gebunden!" warf Anna ein, und mit echter Evaklugheit den Ueber- gang findend, fuhr sie fort: „Sieh Georg,, wenn ich Dir nun tagaus, tagein in demselben abgetragenen Fähnchen entgegenkomme, wird Dtt das nicht sehr lang­weilig fein?”

„Da Du Liebling nie zerrissen und unordentlich ein- hergehen wirst, kann mich Dein Aussehen auch hn un­modischen Kleid nie anders, denn anmutig berühren. Glaub mir’s Aennchen, wir Glieder des verarmten deutschen Mittelstandes werden nie in der Sage fein, in der äußeren Aufmachung- mit Börsianern und Groß- inimftrlellen zu wetteifern unb wohl doch auch nicht in die Unklugheit jener kurzsichtigen Leute verfallen, bie. obschon sie von ber Hand in ben Mund leben, alles an ihren äußeren Menschen hängen, weil sie wähnen, da- durch jeden Unterschied zu verwischen. Du mußt Dich bei Zeiten daran gewöhnen, daß die Tochter unserer Portiersfrau einen teueren Hut kauft als Du, und die Aufwartefrau die neuen Stiefel schneller verträgt als Du! Die einzige Möglichkeit, uns in unserem Ansehen und in unserem Anspruch auf Führung zu behaupten ist: Einfachheit und Sparsinn!”

Obwohl in Annas Innern noch gar manches diesen Ansichten chres Bräutigams widersprach, schwieg sie zunächst, um ihn nicht durch offene Opposition zu krän­ken. Im Grunde ihres Herzens aber nistete ber Ge- banke, daß sie vielleicht vom wirklichen prakttfchen Se­

ern Säckchen, worauf man mit Tusche „Kartoffeln" ober „1000" schreibt. Füllung: Marzipankartoffeln ober Schokolabengeld.

So kann jeder nach Zeit und Phantasie aus allerlei Abfällen nette Sächelchen herstellen.

Man vergesse auch nicht die mit Blattgold oder Sil­berpapier umwickelten Nüsse! Ein halbes, an der Stiel­öffnung eingebohrtes Streichholz mit Draht versehen, dient zum Aufhängen.

Und dann: kleine, glänzend rote und gelbe Aepfel zwischen die unteren Zweige gehängt, Zuckerplätzchen unb Butterkringel — unb ber Jubel ber Kinder beweist, daß sie den „allerschönsten" Christbaum haben.

konnte es kaum erwarten, bis sie vor dem Schlafengehen ein ruhiges Stündchen fand.

Was mochte das zierliche Kästchen bergen. Ein Schmuckstück? Kaum anzunehmen, aber vielleicht doch so etwas wie eine Halskette ober eine Brosche aus elterlicher Hinterlassenschaft.

Und ein leises Gefühl der Enttäuschung wollte Anna überkommen, als sie bas Kästchen aufschloß und Briefe, vergilbte Briefe als feinen einzigen Inhalt entdeckte.

Aber da sie ihren Georg mit echter Siebe liebte, hegte sie keinen Zweifel, daß er ihr mit dieser Gabe eine ganz besondere Weihnachtsfreude habe machen wol­len, und sie begann zu lesen.

Es waren bie Brautbriefe von Georgs Eltern, ge­schrieben im Jahre vor ber Hochzeit.

Ein ganz eigener Hauch stieg aus bem Ton dieser Briefe auf unb umwob die Seferin mit der Atmosphäre einer verklungenen Zeit, die aber dennoch die einzige ist, in welcher ein lebenstüchtiges Geschlecht heranwach­sen kann. Wie bescheiden die Einnahmen und wie groß die Herzenswärme! Und vor allem das feste deutsche Vertrauen in eine Zukunft, bie man sich mit Gottes Hilfe in schlichten Ausmaßen erbauen konnte! Es war, als biefe Briefe geschrieben wurden, auch da­mals eine knappe Zett in norddeutschen Landen ge­rne,en, aber man hatte ihr mutig ins Antlitz geschaut unb war nicht auf bie Torheit verfallen, sie durch ein- gebildete Luxusbedürfnisse korrigieren zu wollen. Georg Falkners Mütterchen — wie wenig hatte sie für ihre Garderobe verausgabt. Da war immer aus Altem das neue Gewand erstanden, Aber roie glücklich waren

getretene Bernhard. „Ja, nächstes Jahr," meint die Mutter, „wird uns der Frauenbundskalender allen gute Dienste leisten." Sic hat die Waschtage schon notiert. Mit besonderer Freude hat sie gesehen, daß die liturgi­schen Monatsgedanken für jeden Samstag abend die rechte Lesung bringen und daß sich dies ihr Jüngster wünscht, freut sie besonders. Ihr mar, als sie den Ka- lender zur Hand nahm, warm ums Herz geworden, denn hier fühlte sich die Mutter angefprochen und verstanden. Am Nähtisch hat er seinen Platz gefunden und noch heute schreibt sie an den Bayerischen Landesverband des Katholischen Frauenbundes nach München in die Therestenftraße 25, wo er erschienen ist, man möge ihn auch ihrer Schwester in die Pfalz und einer lieben Ju­gendfreundin nach Breslau senden; die wird das Le- bensbilb der hl. Hedwig von Helene Riesch, das darin enthalten ist, besonders freuen.

Die älteste Tochter blättert indes vergnügt in einem feinen Büchlein in blauem Einband mit gelbem Rücken. „Jahrbuch 1927” unb bas „Frauenbundszei­chen" steht darauf. In das fein ausgeftattete Kalenda­rium hat sie schon manchen Arbeitstag eingezeichnet und das reiche Abressenmaterial ist ihr in ihrem sozialen Beruf befonbers wichtig.

Em richtiges kleines Handbuch bes Katholischen Deutschen Frauenbundes, wie lange hat uns dies ge- fehlt! Inhaltsreich unb hübsch ist biefes handliche Jahr­buch zum Preise von 1 M (erschienen in Köln, Roon- straße 36). Die 16jährige Gertrud aber meint, der schönste Kalender sei doch der für die Sonnenlandkin­der: „Ein frohes Jahr 1927" (Tyrolia-Verlag). Schlan­ker und größer ist er dieses Jahr geworden, wie sie selbst; Eichenborff kommt zu Wort unb leere Bältter fragen: „gibt's Tagebuchblätter?" Aber auch bas „Spar-

unsere Rosa vor. „Nächstes Jahr wirb alle Samstag der Sonntagsgottesdienst vorbereitet, wie es früher Brauch war," wünscht ber eben bei Neudeutschland ein-

Aach Schaumweine in V« und ’/i Flaschen.

Obstschaumwein

Bus dem Frauenleben.

f. Eine Ehrung. Der Preußische Minister für Volkswohlfahrt hat Frl. Sybille E i ck e l d o o m, Gene­ralsekretärin bes Gesamtoerbandes katholischer Jung­frauenvereine, Mitglieb des Preußischen Landtags, un­längst die Plakette für hervorragende Verdienste auf dem Gebiete ber Jugendpflege verliehen.

Das Krippenlieö.

Don Heinz 61 e g u ro e i t.

Winter streicht ben grauen Bart, Streuet Flocken weiß unb zart, Mübe Pilger halten inne, Aeugen durch ber Fenster Rinne, Kuh unb Esel nicken Ja, Menschen, euer Herr ist ba! —

Lächelt in ben kalten Wind, Fröstelt so bas süße Kind, f)at ja Seinen nicht noch Tuch, Wärmet Heu unb Stroh genug? Dtehw Jungfrau, zitterst bleich, Gottes Worte würben Fleifch;

Melchior unb Balthasar Reichen Gold unb Früchte bar, Kaspar aus Egriscula Weint, ba er bie Armut sah, Tausenb Engel tröffen gleich: Dieser Aermste macht euch reich! —

Ob ihr wilbe Bettler selb, Ober stolz im Kaiserkleid: 1 Eure Stunden, die zergehn. Doch des Kindes Worte stehn! — Alle, die den Chor vernahmen, Knieten sich und sprachen Amen.

Spirituosen W einbrand-Verschnitt Weinbrand in verschiedenen Preislagen Marken-Weinbrände erster Firmen

Kornbranntwein Zwetschenbranntwein Kirschwasser, Kümmel Nordhäuser, Steinhägei Wacholder

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Pfefferminz Kräuter-Magenlikör Bergamotte, Maraschino Vanille-Likör Allasch-Doppelkümmel Cherry - Brandy, Curacao Goldwasser, Abtei - Likör Creme de Cacao Blutorange, Bonekamp

Eiskümmel Bamberger Klosterkräuter Chiemseer Kloster - Likör und viele andere in allen Preislagen

Bücher für Frauen.

Schnellfertig. „Die Handarbeit für wenig Zett", so betitelt sich ein soeben im Favorit-Verlag, Dresden-N. 6, erschienenes kleines, zeitgemäßes Handarbeitsbuch (Preis 1 <M), welches zeigt, wie man reizende Hand­arbeiten mit nur geringem Zeitaufwand fertigt. Wie- viele müßten auf die Herstellung von Handarbeiten bei ber jetzt auch ben Frauen so knapp bemessenen Zeit ver­zichten, »nenn ihnen nicht bie Umstellung auf schnell aus­führbare Techniken unb leichte kleine Muster ben Aus­weg zeigte. Man wirb gern auf bie im vorgenannten Heft gebrachten überuas zahlreichen Vorschläge zufom- men, weiß doch jede Frau, wieviel Freude und Befrie-, digung im selbstgefertigten Stück liegt, mag es nun dem eigenen Bedarf ober ben zur fommenben Weihnachtszeit so vielbenötigten kleinen Geschenken bienen. Das Heft zeigt den Weg bis zur vollen Ausführung, »veil ihm 16 Bügelmusterblätter zur unmittelbaren Uebertragung ber Zeichnung auf ben Stoff beigefügt sinb.

Vorboten bes neuen Jahres.

In ben Weihnachtsfeiertagen, wenn die Arbeit ruht, wenn bei ber Krippe und ihrem Lichtlein stille Stunden

Süssweine

Tarragona, rot und gold Malaga, dunkel und gold

Priorato, Lagrimas Spanischer Muscat, Jerez, Vino dulce Montserrat

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