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FuldaerZeüung

Anzeiger für die Sfabf und den Areis Fulda. Amtliches Kreisblakk.

fir. 213.

Mittwoch, 15. September 1926.

tehrq. 53.

in,-iaen- «rette- «lein,eile «lolonel) okai 0,1b Reichrmar au-wLrtS 0.20 Reichsmark. Reklame,eile- lokal 0.8' ReichSmari auSMiirtS 0.80 Reichsmark-

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$rinnii über die deutsch-sralizöMen Beziehungen

3um Amnestie-Protoboll für bas Rheinlanb

Engere Uhlungnahme ber Sanbesparlamente

wtb Paris, 14. Sept. (Eig. Funkm.) Zu dem am 10. Sept, erfolgten Austausch der Unterschrif­ten zu dem Amnestie-Protokoll für das Rheinland veröffentlicht die Agentur Hcwas eine längere Aus­lassung, in der es heißt:

Um ihre Absicht zu bekunden, die vereinbarten Bestimmungen in weitherzigem und wohlwollen­dem Sinne auszulegen, hat die Rheinlandkommis- sion sofort zwei Ausführungs-Verord­nungen erlassen. Außerdem hat der französische Oberkommissar der Rheinlandkommission Vorschläge zugehen lassen, die sofort angenommen werden sol­len und deren Zweck es ist, für den Bereich der französischen Zone im (Steifte weifgehensten Entgegenkommens eine gewisse Anzahl früherer Ausweifungs- ober Absetzungs-Verfügungen, na«

rüchte und um leere Kombinationen, lieber die Be­sprechungen, die stattgefunden haben, wird von den Beteiligten volles Stillschweigen bewahrt werden. Das gilt selbstverständlich auch für die deutsche Dele­gation. Zur Sache selbst kann gesagt werden, daß selbstverständlich nach der Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund die Verhältnisse in Bezug auf dir Besatzungsfrage nicht so bleiben können, wie sie gegenwärtig sind. Darin herrscht allgemeine lieber« emstimmung. Eine Auswirkung der neuen Lage muß kommen, nur kann man dies nicht jetzt schon terminmäßig auf Tag und Stunde be­stimmen. Zur Regierung wird man das Vertrauen haben müssen, daß auf deutscher Seite alles geschieht, utn die Besatzungssrage nach Kräften zu fördern und daß man dabei auch das endgültige Ziel der Räumung nicht aus dem Auge verliert.

Die „Große Koalition".

Industrie und Arbeiterschaft zur Politik.

DaS „B. T." glaubt Grund zu der Annahme zu haben, daß sich das Präsidium des Reich sver- bandeS der Deutschen Industrie in der nächsten Zeit damit beschäftigen wirb, bie notwendigen Konsequenzen aus der Rede Dr. Silverberg und den Erklärungen des Ersten Vorsitzenden des All­gemeinen (soziald.) Deutschen Gewerkschaftsbundes, Lei Part, zu ziehen, deren entscheidender Satz ist: „daß die verantwortlichen Führer der Gewerk­schaften in ihrer übergroßen Mehrheit für die praktische Mitarbeit in der Regierung sind". Die Rede Silverbergs und die Erklärungen Leiparts wurden die Grundlage der weiteren Dis- kuffion und die Voraussetzung positiven Handelns sein.

e Der Herr Reichspräsident ist am Montag nb nd von seinem Erholungsaufenthalt in Bayern wieder nach Berlin zurückgekehrt.

Wie der „Paris Times" ausNewyork mel- <et, find in der Nacht von Samstag auf Sonntag dort zwei Antifafzisten von Faszisten getötet worden. Man habe sie mit ihrem Auto in die Lust ßefprengt. Man sei der Ansicht, daß es sich um e i n e n R a ch e a k t wegen des Attentats aus Mus­solini handele.

Wie die Schweizerische Depeschenagentur erfahrt, hat die französische Regierung Briand zu fehter Dersöhnungsrede beglückwünscht und ihn auf­gefordert, mit seiner Realpolitik fortzufahren.

Mussolini nach dem Attentat.

Der Generaldirektor des Polizeiwesens im Mi- -'tsteriums und der Polizeipräsident von Rom wur­den a b g e s e tz t.

Die ganze Familie des Attentäters Lucetti in Avenza (Provinz Carrara) wurde verhaftet.

Unter der Ueberfchrift „Genfer Stim­mung s m a che" läßt sich die „Tägl. Rundschau" aus Genf u. a. folgendes melden: 3n den Kreisen der hier anwesenden Presse wird eifrig die Frage erör- tert, inwieweit durch die Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund die R h e i n l a n d- und die B e- satzungsfrage in den Kreis der Diskussion ge­zogen worden. Dabei hat man dm Eindruck, baß b'e Stimmungsmache ihre H-mb mit im Spiele hat. Mail gibt sich ben Anschein, als wenn man einen durchschlagenben Erfolg für gesichert halte, um bann fagen zu können: Mr finb wieder einmal enttäuscht worben. Auf jeben Fall handelt es sich um Gr-

* Tod des japanische» Finanzministers. Finanz­minister Hahami ist gestorben. Voraussichtlich über-

Der rumänische Ministerpräsident A v e r f c u stattete auf ber Durchreise nach Rom Reichsmimster Dr. Strefemann in Gens einen pri­vaten Besuch ab.

Staatssekretär Dr. Pünder von der Reichs­kanzlei, ber bekannklch gleichfalls zum Mitglied ber deutschen Delegation für Genf bestellt worden ist. aber wegen dringenden Dienstgeschäften zunächst noch nicht abkömmlich war. ist am Montag von Berlin nach Genf nachgeveist.

r wtb Paris, 14. Sept. (Eig. Funkm.). Minister des Auswärtigen, Briand, hat nach einer Meldung der Agence Hcwas gestern abend in Genf den Journalisten erklärt, er habe keine neue Un­terredung mit Dr. Strefemann gehabt. Jedoch würden sie beide wenigstens n o ch e i n rn al zusammenkommen, um über die Mittel zur Durch­führung der Abkommen von'Locarno sich zu ver- ständigen. Diese Abkommen seien auf Verträge basiert, die Durchführung eines Vertrages aber sei schwierig für zwei Länder, die durch unaufhör­liche Polemik gegeneinander aufge­bracht würden. Müßten nicht aber Locarno und der Eintritt Deutschland in den Völkerbund die Lage vereinfachen und die Anwendung der Ver­träge erleichtern?

♦

Der französische Minister des Aeußeren Briand gab dem Berichterstatter einer Berliner sozialdemo­kratischen Korrespondenz eine schriftliche Erklärung, in der es u. a. heißt:

„3d) mache keinen Hehl daraus, daß im Laufe der Besprechungen, die ich mit Herrn Strefemann hier zu haben gedenke, wir Mittel und Wege prüfen werden, bie am geeignetsten finb, um eine frucht­bare Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland im Geiste der Verträge von Locarno zu ermöglichen. Es ist also sehr wahrscheinlich, daß wir die Fragen behandeln werden, die die Rhein- landbesetzung und die noch nicht beendete Durchführung der Entwaffnungsklausel des Frie­densvertrages betreffen. Wir haben sicherlich alle den Wunsch, die Tätigkeit der Kontroll- kommission in Deutschland so rasch wie mög­lich ein (Fnbe 3 u bereiten. Aber bas Datum ihrer Abberufung hängt von dem Augenblick ab, in dem bie verschiedenen Punkte, die ben Gegenstanb der Abmachungen vom 16. November 1925 bilden, durchgeführt fern werden. Ich zweifle nicht daran, baß, wenn man auf beiden Seiten in loyaler Weife guten Willen zeigt, das gewünschte Ergebnis nicht auf sich warten lassen wird."

_ Zum Schluß erklärte Briand: „Die deutsch-fran­zösische Annäherung fft bie unerläßliche Vorbe­dingung für den Frieden in Europa «nö in der ganzen Welt."

Die Volksabstimmung in Spanien.

wtb. Paris, 14. Sept. (Eig. Funkm.). Nach ei­ner Meldung des „Journals" aus Madrid hat bei ber Volksabstimmung bie Zahl ber Unterschriften für das Regime Primo b e Rivera gestern abenb 5 Millionen erreicht. Aus einigen Distrikten fehlen bie Ergebnisse noch. Man rechnet mit 6 Millionen Ja-Stimmen.

Schlappe der Spanier.

Der „Temps" gibt eine Agenturmeldung wieder, bie aus guter Quelle berichtet, baß die Spanier mit den Rif leuten auf dem größten Teil ihrer Front wieder im Kampfe stehen. Der französische Luft- dienst meldet, daß seit dem 11. September der spa­nische Major Capaz und ber Kaid Abdelwaret von starken Rifabteilungen im Gebiete ber Beni Khaled umzingelt worden seien. Zahlreiche Abteilungen des Stammes Ktama und verschiedener anderer Rif­stämme schienen sich in diese Gegend zu begeben, um bie Ktmes, die die Spanier bekämpften, zu unter­stützen. In ber Nachricht heißt es weiter, Tscke- schauen sei bereits wieder vor dem Druck der Rif- leute geräumt worden. Diese Sage zwinge das französische Kommando, an der Nordfront starke Vor- sichtsmaßnahmen zu treffen.

Locarno in Kraft

Die Ratifikationsurkunden der Cocarno-Berträge in Genf niedergelegt.

wtb Genf, 14. Sept. (Eig. Funkm ). Die an den Verträgen von Locarno beteiligten Mächte, nämlich Deutschland. England, Frankreich, Italien, Belgien, die Tschechoslowakei und Polen, haben heute vormittag im Generalsekretariat des Völker­bundes die Ratifikationsurkunden zu ihren Vertrü­gen niedergelegt. An dem Akt, der sich im Amts­zimmer des Generalsekretärs Eric Drumond vollzog, nahmen teil: für Deutschland Reichsautzenminister Dr. Strefemann, für England der Außenminister Lhamberlain für Frankreich Außenminister Briand, für Italien der erste Delegierte Senator $ dato ja, für Belgien Senator De Brouquere, für die Tschecho­slowakei Außenminister Venesch und für Polen der Außenminster Zaleskl, die alle von ihren juristischen Sachwalter begleitet waren. Rach Prüfung der ver. schiedenen Urkunden wurde über deren R’edcrte gung für jeden einzelnen vertrag ein besonderes Protokoll angefertigt und von den jeweils beteilig, len Vertretern unterzeichnet. Rach Abschluß dieser Formalitäten richteten die Delegierten gemeinsam ein Telegramm an den Bürgermeister von Locarno.

Rlit der Riederlegung der Ratifikationsurkunden sind die Verträge endgültig in Kraft gesetzt worden.

Wir wollen einmal auf dem Gebiete der Län- berarbeiten zwei Gesichtspunkte herausschneiben, um an ihnen zu zeigen, wie notwendig bie engere Füh- lungnahrne wäre. Das Finanzwesen und die | Frage Förberalismus-Unitarisrnus. . , Heute laufen die Dinge so, daß der Reichsfinanz­minister die Minister der Länder zu einer Konferenz zusammenberuft und mit ihnen etwa die wichtige Frage des Finanzausgleichs bespricht. Das ist alles. Das ßänberpar(ament hat sich dann mit dem neuen Finanzausgleich abzufinden, und man weiß, wie schlimm für alle Länder der letzte gewesen ist! Wäh­rend der Reichsfinanzminffter triumphierend ver­künden kann, er habe kein Defizit, wissen die

Französische KanonenbooteinKanton

wtb. Paris, 14. Sept. (Eig. Funkm.) Wie Hovos aus Kanton berichtet, hat sich die Sage dort verschärft. Zwei französische Ka uonenboote schützen die französischen Staatsangehörigen.

In ber italienisch.fascistischen Presse wirb in ben letzten Tagen ganz besonders wieder bas Problem der Jtalicmisierung Südtirols behandelt. Zur befferen Erläuterung solcher, offensichtlich auf eine besondere gemeinschaftliche Anregung zurück- gehenden Erörterungen ist auch noch eine Karle bei- gegeben, welche die für die italienische „coltura" ge­wonnenen oder gewinnenden Gebiete graphisch zeigt. Demnach soll von Meran bis Salurn die ganze Talbreite mit italienischen Kriegsteilnehmern be- siedelt werben, nachbem daS Gebiet meliorifiert ist.

Zwar scheinen den wirtschaftlich und landwirt­schaftlich anscheinend wenig bewanderten fascistischen Projektemachern doch Zweifel gekommen zu fein, ob die Etsch und die Natur des Gebietes so etwas prak­tisch ermöglichen, da Alpenflüffe nicht gerade leicht zu regulieren sind; denn es ist jetzt auch die Rede von Aufforstung und Talsperren. Es ist jedenfalls merkwürdig, daß den Deutschen Südtirols bisher an ähnliche- nicht in den Sinn gekommen ist, eben­sowenig ab r den Italienern in den zahlreichen Alpentälern Norditaliens. Aber die Begeisterung, mit welcher sich ber Fascismus gerabe auf diese Ge­biete stürzt, zeigt deutlich, daß die Etschmelio- ration ihren Urhebern nur ein Mittel zur Ver- welschung Südtirols ist.

Die Verwischung Südtirols. I .. Tatsächlich ist die Verbindung zwischen den Frak- f , , . . , I ‘tonen der einzelnen Landtage sehr gering. Man

hiirh^ unsTomtfäen $Bertreter I arbeitet ganz unabhängig von einander, obwohl w r^ uns geschrieben. I man oft mit denselben Problemen sich quält und

eine Fühlungnahme m einem anderen Fall nicht nur nützlich wäre, fonbern viel unnötige A r - beit ersparen könnte. Wenn nicht hie und da persönliche Verbindungen beständen, so würde alles noch viel lockerer sein. Es mag eine Gepflogenheit des alten Deutschland gewesen und damals mag sie berechtigt gewesen sein, daß man ruhig parallel und ohne nähere Verbindung arbeitete; aber damals gab es auch noch keine „Länder", und die einzelnen Bundesstaaten hatten eine weit größere Selbständig- keit, die es oft sogar zweckmäßig erscheinen lassen konnte, einen eigenen Weg zu gehen. Das ist heute alles ganz anders geworden, und es müssen bie Fol­gerungen aus der staatspolitifchen Neuorientierung seit der Revolution auch auf diesem Gebiete ge­zogen werden.

Länder nicht aus noch ein, weil man ihre Jnteres- fen u. E. eben nickst ausreichend berücksichtigte.

Hier würde eine engere Fühlungnahme unter ben gleichen Fraktionen ber Länderparlamente ganz anbers efektvoll bas Interesse ber Länder wahren können, man würde zu gemeinsamen Gesichtspunk- ten in vielen Fragen gelangen können, und auch der Reichstag würde dadurch stärker als es bisher zuweilen der Fall war, die Länder-Interessen be- rücksichtigen können. Es braucht nicht besonders her­vorgehoben zu werden, baß wir dabei lediglich an bie „berechtigte n" Interessen der Länder den­ken und weit davon entfernt sind, irgend etwas gut zu heißen, das irgend wie einen partikularffti- lchen Beigeschmack haben könnte. Aber man täusche sich doch nicht über die Tatsachen: Der letzte Finanz- ausgleich war ein vollkommener Fehlschlag und für die Länder eine Katastrophe! Daß diese auf Mittel sinnen, sich zu wehren, fft selbstverständlich, und bas Beispiel der Deutschen Volkspartei zeigt, wie man es zu tun gedenkt. Unseres Erachtens ist der von ihr beabsichtigte Weg nicht zuvermeiden und es nürb aus dem Zwange der Verhältnisse dazu eines Tages kommen. Und fängt es eine Partei an, so ist die Hauptsache, daß man die rechte Mitte hält.

Noch viel stärker fft das Länderinteresse auf die Dauer in der zweiten Frage, die wir oben ange­schnitten haben. Es wären sehr viele Verstimmun­gen der letzten Jahre vermieden worden, wenn es hier nicht so sehr an jeder Fühlung gefehlt hätte. Auch hier wird die Entwicklung zwangsläufig zu einer intensiveren Verbindung führen, weil hier bie gemeinsamen Interessen ber Länber noch viel greif­barer zusammengehören.

Wir haben bie Frage hier ledigfich einmal auf­geworfen, um bie breiteste Oeffentlichkeit der Par­tei auf einen wichtigen Punkt aufmerksam zu ma­chen. Die Zentrumspartei hat ein Interesse daran, sich darüber klar zu werden wie sie sich zu stellen gedenkt. Früher oder später müssen die Ereignisse zu einer engeren Fühlungnahme der einzelnen Zen­trumsfraktionen in ben verschiedenen deutschen Par­lamenten führen! Das Organisatorische ist eine Frage zweiten Ranges, sobald man sich über ben Weg klar ist. Aber wenn die Kommunal­fraktionen in einem blühenden Zentrumsver­band sich gefunden haben, aus dem Zwange der ae- meinfamen Arbeit heraus und der gemeinsamen In- tereflen heraus, warum nicht auch die Länder?

Mussolini hat in einem Telegramm an den Außenminister diesem seinen Dank für >e Glückwünsche anläßlich des Mißlingens des At­tentats ausgesprochen.

Der italienische Unterstaatssekretär des Aus- 5a„rt,9e.n Grandi hat in G e n f mit B r i a n d die tin2Örr-fr- ^Eischen Flüchtlinge italienischer Na- treffffh ffis. die antifafzistifche Propaganda ps‘vin ""d die Beziehungen zwischen den beiden toifi. q-n gefährden, besprochen. Briand sicherte ge«

Treibereien in der Presse auftnerk-

Hna b°3U °Ttan ^'en, die guten Bezie«

Und bena^ckba?/?» befreundeten l nimmt der Premierminister zeitweilig dasHna^- "enacyvarten Staaten au trüben. | Portefeuille.

Havas berichtet aus Kanton, in Hankau habe der französische Kommandant des Kriegsschiffes „L'Altair" die Bewachung ber französischen Kon­zessionszone übernommen. Die französischen Be­hörden wollten strikte Neutralität gegenüber den beiden chinesischen Parteien bewahren. Aus Washington wird gemeldet: Es besteht noch kein Anzeichen für eine Aenderung in der Politik der in China interessierten Mächte. Wie versichert wirb, erörterte der amerikanische Bot« schafter in Tokio mit dem japanischen Minister deS Aeußern die chinesische Frage, um ein etwaigeS

TU» I 3ufarmr‘yena^eiten Amerikas und Japans in der

Die Hbrujtungsfrttge. I chinesischen Frage zu ermöglichen.

Der AbrüstunaSauSschuß berVölkerbunbsversamm- I Line englische Lxpebttion auf dem Ranqtse hma beschloß einstimmig, der Vollversammlung eine I x '

Entschließung vorznleaen, durch die für den Fall, daß Funkm.). „Mor-

die internationale Abrüstungskonferenz nicht vor der I .salbet uns Shanghai: Eine neue bri«

nächsten Vollversammlung zustandekommen sollte, die I nach Wanhsten, um die noch zu-

Einberufung einer besonderen Konferenz zur I ^ungehaltenen Schiffe zu befreien, steht bevor. Ausarbeitung einer internationalen Konvention zum I Amerikanischen und japanischen Marineberichten Zweck ber Kontrolle der privaten Wafftnherstellung | Ju2ol0eZ 6tjLm, Peking für richtig gehalten werden, in Erwägung gezogen werden soll. I un Verlaufe der ersten Crpedifion in Wanh-

I sten 5000 Menschen getötet worben sein.

Die nichtständigen Ratssiüe. I Der Korrespondent bezeichnet bas Gefecht von

9 ’ I Wanhsien als ben wahrscheinlich blutigsten Kampf

Schweizerische Depescbenaaentur meldet: Die I ’n der modernen Geschichte Chinas.

Neuwahlen für die nichtständigen Ratssitze werden I -

voraussichtlich am Donnerstag stattfinden. S üd- I * ... ... . ... .

amerika wird hrd Sitze erhalten und zwar die I beim Refchslwrtschaftsministerinm.

Staaten Chile, Columbien und Uruguay. Fünf ffff ewe Korrespondenzmeldung Sitze wird Europa erhalten und ^ar SoHanb ®e'

den erledigten Sih Schwedens, Rumänien den der f Lr ^ne Reform

Tschechoslowakei. Außerdem werben Belgien und SÄfleglant fet« foD. Toten je einen Sih erhalten, lieber den fünften tV"’'

Sitz ftebf bie Entscheidung noch au?. Ein wei- Nach ber buX itenhen ^fnrS^ Ä Ä terer Sin ist für wbin <, hnmofohow I ""T* ourcygrelfenoen Reform tm Jahre 1924

rerer ^ih M für China vorgesehen.____________ und der klaren Gliederung deS Reichswirtschafts.

..... ........... I Ministeriums kommt weder ein „organischer" noch

~ ' ---- * - ' I ein „unorganischer" Abbau in Frage.

mentlich gegenüber Beamten rückgängig zu ma­chen. Es handelt sich meistens um Fälle, wegen

SfÄ I ■“ - «-

LLÄSLas*.*

Rheinland-Kommission in der gleichen Weise vor- off

gehen. Die Vertreter der Besatzungsmächte er- fffrattionen ff Äff' ff6'

warten im Austausch dagegen entsprechende Maß- s Bolkspartei nähere

nahmen seitens der deutschen Behörden zur Erle- meiff ff»« ff ff 9ffe ge'

digung verschiedener schwebender Verfahren, von Santir 3ntcreffen b,e Landesparlamente ver-

denen einige ein besonderes Interesse bieten, z. B. I $m" s. . ~ . ... . _

die Angelegenheit des Bürgermeisters Helfferich, ., ™ tQ.nn W* Frage durchaus für das Z e n-

der von bayerischen Gerichten verurteilt worden ist, ^.^ufwerfen. In der Landtagsfraktion der weil er sich mit den Waffen in der Hand gegen na- Zentrumspartei zum Beispiel fft wie-

tionate Angreifer verteidigt hat. I verholt der Mangel an engerer Fühlungnahme zu

I den Fraktionen der anderen Landtage beflogt wor- I ben.