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| Zahrg. 53.

Samstag, 5. 3unl 1926.

Generaldirettor Oefer t-

ZM-WBRe VerUndigUgWöglichkeiten

Die freie Stadt Lübeck.

Änreiae«-Preis» »lelmelle (Coloneu

au$to6rt8 0.20 9tei»8mart ReHameiellet lolal 0.6 RetckSmar mrtwittt OSO ReicMmatl

Sei Wiederbolun-,«« Rabatt. S°M»eckko»to Frankfurt a. M. 4051.

BÄ der Hochspannung der poEchen Mjgj düngen, die sowohl in Polen durch ben Staats- streich Pilsudstks und die Neuwahl des Präsiden fett wie auch in Frankreich durch den fortwähren­den' Frankenstu-rz und die Er^nissem Marotto die Aufmerksamkeit auf sich lenkten, hat sich oeniaye unter Ausschluß der Oeffentlichkeit eine Gründung vollzogen, die von Bedeutung werden kann nam lich bst Gründung eines deutsch-sran- xö fischen Komitees. ...

5 Der luxemburgische Industrielle Mayrisch hat dieser Tage einen kleinenKreis hervorragender Persönlichkeiten Deutschlands urtd Frankreichs a dem öffentlichen Leben, her MIM unb ber B«* schast um sich versammelt und diese Derat-mige haben nunmehr zu der obigen Zwdrmg ^hrsi Wenn es sich auch nur um em ^unternehmen handelt, so sagt schon das weiter gesteckte Zieh bas sich dieses Komitee gesteckt hah namüch .^e

1 Erscheint seck-mal wSchentUch. KotbettbeilMew .SUuftnette Sei läge" und .Sntfienblätter“. Roiatian-druck nnd «erlag der Fuldaer Actiendruckerei in Aulda. Seintorecfiet Rr- » Monatlicher Be,ua»vreiS: 150 Mk.

sind.

Deutsche und französische Parlamentarier bei Vriand.

Ministerpräsident Driand hat eine Abordnung deutscher und französischer Parlamentarier empfan. «en. Dekannllich befindet sich seit Sonntag E Delegation deutscher Neichtagsabgeordneter m Pa- rks, um Fühlung mit französischen Parlamen­tariern zu nehmen. Diese Delegation seht sich zu sammen aus den Reichstagsabgeordneten Dr Mit­telmann (D.D.P). Dr. Haas (Dem. hattet), Drevitz (Wrrtsch. Partei). R auch (Bayr. Bolksp.). Wissell (Soz. Dem.) und Paeplow (Soz. Dem.)

vr. Seipel in Paris.

.... - । Rußland, Norwegen. Danzig. Finnland. EsAnd.

Litauen. Dänemark und Schweden, sowie des Meck-

Tannen grün geschmückten Nausirn i y.w

• Die Luxemburgische Kammersession 1925^6. Nachr-cht°vem?sachte unttt 1den Abgeordneten eine

♦ Lloyd George und die Arbeiterpartei. Lloyd George stellt formell in Abrede daß er die Wicht hätte, der Arbeiterpartei beizutreten.

presse und Volksentscheid.

.ÄÄ****S

allgemeine Thema (politische Lage) war Hm Reichstagsabgeordneter Ioo o-M.-Gladbach wonnen, für die weiteren speziellen Herr

Reirbstaasabgeordneter Dr. Bockiu s-Mmn^

Herr Verleger Lensin g'Dortmund lettete br Versammlung. Er wkdmete zunächst Iren neu Mitgliedern ^sAugustimis-VereirwDnMax mKian Pfeiffeir-Men und Der^g« Rodrigo Weyers-Aachen emen warmen Nachruf.

Herr Joos behandelte dann die allgemnne poMfche Lage, in dem er ausging von dem Aw sanEarbeiten m Partei und Presse, dann d« Ähtri des Reichskanzlers Dr. Luther, an dem da. Atrum unbeteiligt sei, ferner die NeubMung der Regierung, Ne Verhandlung Adenauer-Scholz, so wie das taktffche Verhalten des ^rums b« der «ra(K der Fürstenabfindung und des Dolksent scheids. Dabei zog er andere wichtige Fragen m hon Breite feiner Erörterung. Herr -aoos jiepi Dbllia auf dem Standpunkt des Parteivorstandes ÄÄlm &Ä d-r P-ü-iP---»- -- I* 8<$<mn bull R-ich-I-«-»d-,-»rdmt°r Dr. So«'-»

ÄÄ’.SÄ.Ä *&£ ÄftSKÄ«. °-r. iammlung folgende EntschließunS an: . ,

Die am 1. Juni in Frankfurt a. M. ^gehal­tene Generalversammlung des Auguftmus-Verews st'mmt Inder Frage der Fürstenabfindung demver. öifsntlichten. einstimmig gefaßten Beschluß des Par> teworstandes zu; sie fordert die Zentrumspreffe au in der Zeit bis zum 20. Ium unsere Wähler bar* über auizuklären, daß sie sich bei dem Do kscnt- scheid nr- 20. Juni der Abstimmung enthalten soll len und zwar aus politif ch en, v erja fju n gs. rechtlicher, und moralischen Gründe i. Die Genelulverlammlung erwartet von Pariei und Parteipresse in die.en wichtigen grundsätzlichen ijrtt qen strengste Parteidisziplim" • '

Ursachen des gegenseitigen ‘

Völker aus der Welt S" schaffen, daß wir hier mit einem Unternehmen tun haben reichste Früchte tragen kann. Schon durch Ne Zu fammenkunft der Vertreter der '»ttrparlamenta rischen Union, wie auch durch ^e verMedene Füh­lungnahme deuffcher und französischer Grotzmvu strieller und Parlamentarier fft mehr mrd mehr die Kluft, die der Weltkrieg gerade zwischen Deutsch- land und Frankreich geschlagen hatzverMgettwor. den. Und wenn sich fetzt auf Unsicher wie s französischer Seite Männer von so dervorragender Stellung zu einem derartigen Awecke vereinigt haben um die letzten trennenden Momente zu b^ festigen, so kann das nur begrüßt werden. Durch eine derartig organisierte Zusmmnen«beit SwffckM führenden Persönlichkeiten beider Lander mich « mehr und mehr gelingen, gerade auf wrrff^ b lichem Gebiete Erfolge zu zeitigen und dadurchauch die gegenseitigen Spannungen zu beheben, gben. falls ist es von nicht S» unterschätzender De^r tung, wie ein so rechtsradikales Vl^, rv^ das „Echo de Paris" die Gründung dieses deutfch-fran- zösischen Komitees einschätzt. Wenn das ftanzw stzche Blatt bei dieser Gelegenheit betont, ba^ gram» nämsich die direkte Annähe- rung an Deutschland, so tt das EmgestSnbms, deflen Tragweite man rnch unterschätzen barf- Positkk von Locarno, fo betont bas Recht

weiter, fft solange eine solange Nankrerch

nicht ben Mut habe, d«i sicherlich "-kanten Weg einer Verständigung auf breitester jjb * mst Deutschland, sondern nut dem ^oßdeutschtum zu beschreiten. Man sieht hieraus, daß affo auch in Frankreich in den Kreisen, die bisher Locarno feindlich gegenüberstanden, die Erkenntnis icher den Wert dieses Vertrages mehr und mehr sich »ahn fcr$3J8e enge Zusammenarbeit zwischen der deut­schen und "französischen Dvlegation letzten auf der vorbereitenden Wirffchafskonferenz m MW auch schon zur Genüge gezeigt, daß die Mogsichkei- ten eines Zusammenarbestens zwischen Frankreich iwd Deutschland aus wirtschaftsichem Gebiete mchi

Strelemann und die Polizeiaktion.

Der Reichsaußenminister und die führenden Herren der rheinisch-westfälischen Industrie.

Stresemannist jetzt als diejenige führende Persönlichkeit im Lager der Deutschen Dolkspartei sestaestellt. die, den Andeutungen des Ministerial­direktors Abegg in der Polizeidebatte des Landtags entsprechend, sich zu der Polizeiaktion zustimmend geäußeZ hat. Etresemann selbst erklärt dazu:

«n dem Tage, an dem der Abg. Giesberts im nwlhetaa non diesen angeblichen Plänen sprach, d. h.

BÄsfc AWA v telephonisch gesagt, daß es sich um groß»

Ersebunc durch einen Reichsverweser handele, o r gleich e” in allen deutschen Ländern Landesverweser ein» alle Auf Gnmd dieser Mitteilung des Herrn

Dr. Friedensburg habe ich in unserer telephonischen Un- ÄeiK:6?eennunr* VrbeM» b‘ur% !*' Diele AeußeriMg ist für jeden Anhänger t^r Verfosiung selbstveritSndlich, wenn er auf Grund von Mit Teilungen von autoritativer Stelle unter dem Eindruck steht, daß solch« Dinge tatsächlich beabsichtigt waren. Dm dieser Unterredung habe ich auch der oolkrparteilichen Prelle auf einer am nächsten Tage stattgehabten Zu- fammenkunft Kenntnis gegeben Mit der Kernfrage, ob die Voraussetzungen für em solches Vorgehen tatsächlich gegeben waren, hat die unter diesen Umstanden damals erfolgte Antwort gar nichts zu tun. 3d) habe wich viel­mehr aus den inzwischen bekannt gewordenen Dero tent- lichunqen bisher nicht davon überzeugen können, daß du Voraussetzungen für ein derartiges Vorgehen der preu- ßischen Regierung tatsächlich gegeben waren, -wsbeson. bete bemerke ich, daß bei dieser Unterhaltung von be» vorstehenden Haussuchungen bei führenden Her- ren der rheinisch-westfälischen Industrie t n keiner Weise die Rede gewesen ist."

Herr Stresemann scheint an etwaigem Unmut der Herren Industriellen gegen ihn keine Freude W hcchtzv, y»

E - ennenmmmet io W. (mll WHr.W'M 15 M.s

FuldaerZeüung

Anzeiger für die Stadl und den kreis Fulda. Amtliches kreisblatt.-----------

Anzeiger tul uik 1 sr«««- »*(^««0 , ,,

Wie aus Berlin berichtet wird, ,st am Donners­tag der Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn- gesellschaft, Reichsminister und Staatsmmister a. D. Rudolf Leser, nach längerem Leiden tm 68. Le &Cn©efer? der in Koswig in Anhalt geboren ist, spielte früher im öffentlichen Leben der Stad Frankfurt eine hervorragende Rolle. Nach­dem er frühzeitig zum Journalismus gekommen E, trat er im Jahre 1892 in den Reda twns- verband der demokratischen „F r a nkfur ter Leitung" ein, dem er bis Ende 1917, also volle 25 Jahre angehörte. Wie sehr er sich ^ Ber' trauenJ seiner Mitbürger erworben Hatte, bewerft die Tatsache, daß ihn die Stadt Frankfurt un Jahre 1902 als ihren Vertreter tn das Preu^tW Abgeordnetenhaus entsandte, dem er, abgesehen bsW"*rS gebende Preußische Nationalversammlung wurde er gewählt. Während einer Legislaturperiode fl9O7 bis 1912) vertrat Oefer, nachdem er als d • mnfratifdier Kandidat in der Stichwahl mit gro­ber Mehrheit gegen den sozialdemokratischen Kan- & UlW w»r»«n war, den ®Ä8Ä5 w«Vr L-n mchr- m°l-RÄ--und Ä«t.mlmft-r und wurd-dann hei der auf Grund des Friedensvertrages von Der Ls zu kr olgendm Gründung der Deutschen

»L B"teÄTn%SeÄS in $ Ä mürben ’JSÄ SS «

^'b»^Wi'tme des Erstorbenen in einem herzlichen Beileidsschreiben seine Teilnahme ausgefpro^en. folger.

Die Ernennung des neuen ^E^dstaliede°v t. Die Leitung der Geschäfte har

nehmen haben, sie s be<8etteraI- ssKWSsa» germeister Böß von Berlin.

Die Tranerfeier für Oefer.

Wtb Berlin, 4. Juni. (Eig. Funkm.) Am Man-

L« ÄÄ Kk Trauerfeiern veranstalten.

In dem überfüllten Amphitheater Richelieu der Sorbonne hielt der ehemalige österreichische Bundeskanzler Seipel einen Vortrag in französi­scher Sprache über das Thema „Oesterreich, wie es rotrtfld) ist". • Er erklärte, der Friede erfordere, daß die Völker einander kennen und einander ver­stehen, worunter man aber nicht em oberfläch­liches Kennen und eine bloße Vorstellung von ein­ander ober ein flüchtiges Urteil nach dem äußeren Schein erblicken müsse. Die Völker mußten sich dst Mühe geben, einander zu sehen, rote sie wirklich sind. Um Oesterreich so zu zeigen, wie es ist, ent- wickelte Seipel im Einzelnen die Struktur des ehe­maligen österreichisch-ungarischen Staates und die Entwicklung, die Deutsch-Oesterreich nach dem Zu- sammenbruch genommen hat. Aaraus erklärt sich die lange Unsicherheit und das Hm- und Hergeris- sensein zwischen der Möglichkeit, ein Glied des großen Donaureichs nach Art des alten Desterreich- Ungarn, ein Teil des Deutschen Reiches, oder ein selbständiger Donaustaat zu werden.

Der ehemalige Bundeskanzler ging alsdann da- zu über, die Leitsätze des Näheren zu entwickeln, die er einer Rede vor ben Vertretern der inter­nationalen Presse zugrunde gelegt Hatz unter be- sonders starker Betonunader roirffchaftlichen Mög- sichkeiten und ver kulturellen Eigenart Oesterreichs. Ein besonderes Kapitel widmete er dem Vorwurf, der Oesterreich oft gemacht werde, es habe nicht

genug Staatsgefühl, nicht genug Wille, ferne Selbständigkeit zu behaupten. Woher solle denn ein Staat, der erst 8 Jahre bestehe, «n so stark entwickeltes Staatsgefühl wie andere Staaten, die efn Habrbundert ober mehr hinter sich hatten, ney m”n S« M «In öftere«»»« StaWfuM Shtm%«nn moste man chm 3elt unb »» lassen. Auch ber Vorwurf des mangelnden Na tionalgefühls werde erhoben. ^^^Dolk" noch Sprache aber habe weder bas Wort .Volk noaj das der römischen Sprache entnommene Wort „Ra tinn" mit Staatsbürgerschaft etwas zu tun, fon bern es bedeute eine in ber Gleichhest der Sprache unb ber Kultur zum Ausdruck kommende Blutz 5b LhickfalsgemLischaft die man unter allen Umständen aufrechterhalten wolle.

Kabinett unb glaggenfrage.

Nach der „Vossischen Zeitung" ward sich das Reichskabmett in seiner Sitzung am Montag mit der Frage beschäftigen, ob m äugun? ber Anregung des Reichspräsidenten dem Reichstag etn Gesetzentwurf vorgelegt werden soll wodurch eme Einheitsflagge für das Deuffche Re^) ge- »chaffen wird. Es hat ben Anschein, daß rm Rerchs- tnnenmimsterium die Vorarbeiten für einen solchen Gesetzentwurf west fortgeschritten sinb, und esM nur die Frage, ob das Reichskabmett den gegen­wärtigen Zeitpunkt für die Einberufung einer fol- chen Gesetzesvorlage für geeignet und ihre parla­mentarische Durchdringung für möglich halt. Von ber ursprünglichen Absicht, einen besonberen parla­mentarischen Ausschuß, ber Vorschläge für eme Em- hestsflagge machen soll, einzusetzen, schemt man wie- ber abgekommen zu sein, aus der Erwägung her­aus, daß es Sache ber Reichsregierung sei, einen

Vorschlag in Form eines Gesetzentwurfes zu ma- chen.

Zu der Meldung der „Dost Ztg." über d,e Flag- Sensiage teilt die „lägt Rundschau" mit, es handle sich zunächst darum, einen Ausschuß zu bilden, an dem nicht nur Vertreter des Parlaments und der Regierung, sondern auch weitere Kreise betet- ligt seien. Das Kabinett werde sich voraussichtlich am Montag darüber schlüssig werden, durch nrel- chen Mnister es in diesem Ausschuß vertreten fein werde. Die Einbringung einer Vorlage ubn die Schaffung einer Einheitsflagge könne selbstverständ­lich erst in einem f p a ter en S t a t) tum er­folgen, wenn über die Vorverhandlungen einiger­maßen Klarheit geschaffen sei, welche endgültigen Vorschläge für die Lösung in Betracht tarnen.

Der Volksentscheid.

Um gegen alle Störungsversuche bei der Durch- führung des Volksentscheides am 20. Ium genügende Sicherheiten zu schaffen, werden, tote dte »Dossische

Zeitung" hört, von den Landesregierungen rm Ein­vernehmen mit der Reichsregierung pol'ze.rliche Schutzmaßnahmen getroffen werden Dre Po- lisei wird angewiesen werden, in allen Fallen un» rechtmäßige Eingriffe in die Wablfreihett mit den scharfften Mitteln gegen die Storer vorzugehen.

wtb. Lübeck, 4 Ium. (Eig. Funkm ) 3m Stadttheater sand heute vorm. die ofrjrö S denkfeier statt, zu der sich eme llnche Festver sammlung vereinigte ES w«en erschien^ Der kehrsmmister Dr. Kröhne, als Vertreter des Reichspräsidenten und der Reichsregierung, 9Rtm- steÄldireitor Dr. Ki«p, D-zeprafident Reichstages, Geheimrat Dr. Rietz er, 9Rttglie der des 'Reichsrates, Dertteter deutscher und aus­ländischer Staaten, die Präsidenten berSenate von Hamburg, Bremen unb Danzig. Dertteter ver Reichs- unb Staatsbehörden, eme Reihe deutscher und ausländischer nordischer ^ädte, sowie zchl- reiche führender Persönlichkeiten^ Rach enter »e- arüftung der Gäste durch den Senator Dr. Ber mehren, ergriff Reichsverkehrsminister Dr. Kröhne das Wort. Die Größe des Reichstages überbrachte Geheimrat Dr. Rieffer. Im Namen deS Reichs­rates sprach der bayerische Gesandte Dr. vonPre­ger. Mch werteren Ansprachen der Vertreter von.

Die ReichSleitung bet Deutschvolkischen greiheitSbewegung veröffentlicht einen Aufruf zum olksentsche'd, in bem sie ihre Mitglieder unb ^reunbe aufforbett, am 20. Juni sich bet Stimme »« enthalten. Es ist bemerkenswert, daß keine Partei, auch die monarchistische niÄt. bte Parole ausgegeben haben, in bet FütstenabfindungSfrage mit Nein zu stimmen.

Auch bie Reichsgeschäftsstelle ber bereinig­ten vaterlänbifchen Verbände Deutsch­lands veröffentlicht einen Aufruf gegen ben BolkSentscheid, in bem bazu aufgeforbert totrb, <M 20. Jmri ber Absttmmung fern zu bleiben.

Vr. Brauns in Genf.

Zu ber feierlichen Einweihung besGebä u - des des internationalen

e m t e s werben am nächsten Sonntag bie Arberts. .Minister verschiedener wichtiger ’

I3enf erwartet, banmter auch Reichsarbeitsmimster Brauns unb ber französische ArbettsmmtsterDu. ra\iur. Anstelle des englischen Arbeitsmmhters wit> Chamberlain, der auf der bevorstehen­den Ratstagung wieder England vertreten wird, den Einwekhungsftierlichkeiten beiwohnen.

. nur gegeben sind, sondern für beide Völker nach- gerade zur zwingenden Notwendigkeit geworden

Zur 700-Iahrfeier der Reichsfreiheit prangt die alte Hanfastadt im Festschmuck, fast allen mit .

weht die weih-rote Fahne. Bei der Puppenbrucke liegt als Spmbol der Größe Lübecks als emfhger # Reichspräsident hat den neuernannten

führender Hanfastadt dve nachgebau m ifani^en außetordenttichen gesandten und Be.

alte Hansekogge Es stnb zMreiche Gaste ^ollmächtigten, Minister De Negri, r»r Entgegen ßübecf einaetroffen, darunter Dertteter der Reichs I , (..«63 Beglaubigungsschreibens, ferner beit

te- Sn. unb Au-lmte- forole «me groSe 3«M vvllmächl'gen Minister bei IttoigSretiy bn e«ten, s? örysssssu» -

fanb auf bem von ehtem ^6en 45iuntnmi an ber Spitze beS Vereins für

umsäumten Marktplatz em Maffenkonzert^r ver- Sozialrefotm gestanden.

einigten MÄrmergesangvere.ne unb bes 6ängerbun= i @ine Beschwerde Prof. LessiugS. Pr°f- Lessing des zu Lübeck ftattz , hat sich, bet ,Voff. Ztg ^zufolge wegen bet längsten

Arn Vorabend ber Feier fft ber durch seine Der. I an^ba^ Kultusministerium

bindung mit bem Alldeutschen Obmann Claß bloß- tn^annobet Eingreifen. In bet Be-

gestellte Lübecker Bürgermeister Dr Neumann egnM mü i)« W„ bet dem von seinem Amte zuru ckg et rete n. Wahr ^ch chule zu verlaffen, vouStu-

scheinlich wirb ber bisherige Stellverterter des Bur- Bettuch, ^tfeten, vor die Brust gestoßen germeisters, der sozialdemokratische Senator - I beschimpft worden sei. Er mußte die wigk, die Bürssrmeistergeschaste übernehmen. Schutzpolizei um Hilfe angehen, um auS bet

Hochschule zu gelangen. Set

* Generaloberst von Seeckt $ambtttg. ~et ber (beeresleitung, Generaloberst von oeecft, ^ilbS.m^g Itag^ff«™. e- w"d °°m ----- empfangen werden.