Kuldaer Zeitung
Sonntag, 30. Mai 1926.
Rund um die Woche
Hmterhausvoefie.
Pifindski nnd die Siedlung-
ff
*
D
MM jn .Apotheken
Zahlreiche freiwillige Anerkennungen
nicht.
Der Mann im Monde-
Oetkers Marmeladen dürfen auf keinem Frühstückstisch fehlen
Kopfschmerz '»Migräne* ^Neuralgie
Bei
itrovaniiie
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2. Blatt.
vrnck der Fuldaer Acliendruderel. Fulda-
vrelfaltigkeitssonntag.
„Taufet alle Welt im Namen des Vaters und des Sohnes und des heuigen Geistes." Ev.
Sieh' da, die Macht eines Gottesbefehls gesprochen zu.elf armen Fischern vor 1900 Jahren in der stillen Waldeinsamkeit eines galiläischen Derqesgipfels. Es gab keine Zeitung, die es hatte verbreiten, keinen Draht, der es hätte um die Erde iaaen, keinen Rundfunk, der es. als die wahre Bot- !chift An alle", vor aller Ohren hätte bringen können" Und doch sind wir — nach 1900 2"^! — auf dieses Wort getauft. Es kommt also nicht auf die Kraft und auf die Betriebsamkeit an, die man vor ein Wort spannen kann, sondern auf die Macht und Gewalt, die hinter ihm steht. Ist diese groß genug, dann braucht es keiner pomphaften Reden, keiner großen Gebärden, die rmr dem Schwachen verächtliche Buhnenbehelfe erlogener Eintagsherrlichkeit sind. Wie der Mensch ist, so ist die Kraft und Wirkung seiner Worte 1 Und nun, wie ist's denn mit deinem Worte.
Welche Triebkraft kannst du ihm mitgeben? Sieh um dich! Warum gilt und wirkt das Wort der Christen von heute so wenig? Warum hort man nicht einmal darauf? Warum stehen- ww so> ganz und gar n eb en allem, was vorgeht? Der Grund liegt obenauf. Weil wir viel zu wenig das sind, was wir zu sein vorgeben. .
Ob wir wohl alle ein Gefühl dafür haben, wie tief demütigend das ist? Und doch geschieht uns nur, was wir einzig verdienen. Wenn man auf den Namen des Dreieinigen getauft ist, dann hat man einfach nicht mehr das Recht, cm geistiger Qtoetct zu fein. Dann gibt es nur noch eme Ehre, Me: ein ganzer Christ zu sein: dann gibt es nur noch eine Schande, die: als Getaufter ^mgetmifte Werke M tun. ^odokus.
Der neue Nuntius in Paris.
Monsignore Maglione, der jetzige Nuntius in Bern, ist,'wie hier schon kurz gemeldet wurde, zum Nuntius in Paris ernannt worden, nachdem das Agrement der französischen Regierung eingetrosien ist.
9 Der neue Pariser Nuntius ist ursprünglich nicht aus der diplomatischen Karriere hervorgegangen,
iondern erst durch Benedikt XV. als Mmutant-Hilss- arbeitet in das Unterstaalssekretariat für Außer, ordentliche Kirchliche Angelegenheiten berufen worden. Danach wurde er mit der schwierigen Aufgabe be« ttaut, die Leitung des vom Heiligen Stuhl m Bern errichteten Instituts der F ü r s o r g e f u r d i e K r l e g s gefangenen beider Mächtegruppen zu übernehmen, SFRitf itrnifcit ru bcfonnt ift, unt toeitct Stoll« "«.»«« N-ch S6l«6 « SdthjH« tourbe die seit 70 Jahren unterdrückte Nuntiatur bet der Eidgenossenschaft neuerrichtet und Monsignore QT>/*aTiamo ihr prftßl Jltulot« 91CT durch seinen Takt und seine Geschicklichkeit, folrne durch seine Kenntnis der Landessprachen — er spricht auch geläufig deutsch - es verstanden, ficki aHy. meine Wertschätzung zu erwerben unter gew-fien- basier Berücksichtigung der nationalen und politischen Sonderrechte der vier gleichberechtigten Stamme dieser ^^Monsianore Maglione wurde eine Zeit lang auch als Nachfolaer Monsignore Pacellis in Berlin genannt. Er "ist in Rom eingetroffen und wird demnächst nach Paris übersiedeln.
Ron sozialistischer Weltanschauung-
Der Polengeneral Pilsudski hat in de« letz- I len Tagen ein erfrischendes W°rt gespmch n. will den Sozialismus mit Sumpf und ausrotten, indem er einer großen Anzahl nei B-u-'n -w- -n^-ch-nkSi.dlu"-°-E Das ist in der Tat die Heilung des Nebels m o-r Wurzel. Nicht zuviel ist es doch behauptet, we man faat daß der Sozialismus und noch mein der Kommunismus die seelische matlosen auf die so unnatürlichen ^rhaltn-sie de modernen Industriearbeiters sind Es haben o e, beiden Weltanschauungen viel an sich von der Phi , fonbie eines Wölkenkuckucksheims, tne m jenem Augenblick entstehen mußte, als es mcht mehr m g- lich war, in seinem Denken vom gesunden Boden und von der fruchtbaren Scholle auszugehem G diesen Leuten wieder Erde unter die tfupe, Iv werden sie ganz neue Wurzeln schlagen de von selbst in das Dolksganze hrneinwachsen und feyr bald schon von der Staatsfreude des sogenann Bürgertums sich ergreifen last en. Seiner Zeit h Stolypin im Verein mit Kriwoschem m Rußland einen ungeheuren Versuch eingeleitet, dem landhung^ rtqen Bauern in den westlichen Randgebieten Sied- K« -« --«-N-»- Ä«f«r&r|u* w°r°°rd°m Stiege in ®«na motben nicht weitergeführt werden. S^ne Derwirkstchu g wäre imstande gewesen, die russische Revolution i zu verhindern und die staatliche Macht Rußland ins Unaemessene zu steigern. Ueberall ist diese Frage ^LÄ'die gleiche. Ueberall wird es «i die Dauer dem Arbeiter nicht emfallen, eme Fabrik zu verbeidigen, die ihm nicht gehört und die er als eine Art Zwangsanstalt empfindet; aber für da kleine Gärtchen, das er vielleicht weit draußen nn Umkreis der Stadt sich erworben hat und was K reitmtoiger Besitz ist. wirb er I->» Leben opfern. I
Wir haben uns so gewöhnt an die Unnatur, daß wir sie gar nicht mehr empfinden. Aber wenn man mit seinen gesunden Augen und vor allem mit seinem gesunden Menschenverstand die ganze Art betrachtet, wie der moderne Mensch haust so muß man verzweifelnd den Kopf, denke noch nicht einmal an das eigentliche Woh- nungselend, sondern nur etwa an das Stadtb, d, das sich einem darbietet, wenn man -mt dem D-Zug in eine Großstadt einläuft und Habet Ke Gelegenheit wahrnimmt, dieses Stadtbild von der Hofserke betrachten zu können. Eine Masse vonZimmern n dem fürchterlich zusammengebauten Gemäuer. Bei vielen schaut die Unreinlichkeit zum Fenster heraus Auf kleinen Vorsprüngen sind Leinen gespannt, auf denen Wäsche im Winde spielt. Alles mogliche Gerümpel verteilt sich in baufälligen Schupp »nd Hundehäusern. Blumen siehst du nur selten. Freundliche Gesichter scheinen in diesem Durcheinander von Armut, Schmutz und Sonnenleere gänzlich unrnog- lich. Ein Heim, wirklich zum Davonlaufen. Und rings dehnt sich das weite Land. Raum für alle hätte die Erde ... „ ... „
Hier liegt eine wichtige Quelle fur allen Un- mut, der sich heute gegen tue menschliche Gesellschaft und gegen Staat und Kirche äußert. Denn so ist der Mensch, daß alles in ihm und um ihn organisch miteinander verbunden ist. In errerunreinlichen Wohnung bleiben die Gedanken auch nicht rein. In einer finsteren Stube verfinstert fia) au- zuleicht auch das Gemüt. Die Enge der mer Wande bedrückt jeden Aufflug der Seele zu den Idealen. En, aesunder Geist, so hat man gesagt, m etnem gesunden Körper. Dieses alte Sprüchlein konnte man erweitern: Ein gesunder Körper nur tn gesunder Wohnung, und eine gesunde Wohnung nur m gesunder Umgebung. Wie uberfiel mich dvch neulitf) das grau» Elend, als ich meme Straße durch irgendein Industrieviertel schritt. Diese lastenden, von aller Schönheit entblößten Hauserkasten. Alles trübe und im feuchten Nebel schleimig. Und ich bleibe an irgend einer kleinen Wohnung stehen und preche zu mir selbst: Was sollte das wohl werden, wenn d u m dem Loch dein Leben zubnngen muß- test? Du würdest vor Verzweiflung dre Wände
aüTer am nächsten Tage den Ohrdrufer zum Lager, des Verstorbenen führen mußte. Er sah den hennüchen ^^Keiner"ahnte, daß ^zur selben Stunde im Sonnen- dem schattenden Zelt wandernder Beduinen em traf- tiges Knäblein seine dunklen Augen zum ersten Mal dem Licht öffnete. Der rechtmäßige Erbe von Steinbach
Bitte Wochen später hielt eine einsame Mutter, dre Frau Doktor Rieth, in einem kleinen Städtchen Oft. preuhens das Tagebuch' ihres Sohnes Karl tn standen, der dem Beruf des Landarztes und der ihm h'nttrlassi- nen Praxis seines Vaters untreu geworden war und al- Naßforscher, den Geheimniften fremder Erbtet nachspürend, sich schon einen geachteten Namen m dec Aelehrtenwelt erworben hatte. Die Sendung trug den Poststempel von Jaffa. Mit einer Expedition, der sich ihr Sohn angeschlofsen hatte, gedachte er die alten K l- turstätten am Tigris und Euphrat zu ersorschen. Karl ! Rieth hatte der Mutter gegenüber etwas von einer geheimen Mission angedeutet, die stand m stand mit der wissenschaftlichen Erforschung gehen sollte, die aber nur dem Leiter der Expedition bekannt sei.
Run hielt die Mutter das erste Lebenszeichen des g-- liebten Sohnes in ständen — das Tagebuch. War sie ihm doch zugleich Vertraute und verständnisvolle Mitar-
beiterin in seinem Beruf. Der begleitende Bnefwar kurz und bestätigte, daß er wohlauf sei, und daß weitere Nachrichten ferner nur spärlich einlaufen wurden. .Die I kurze Episode der fünf Tage unter dem Bedumenzelt dürfte als Frau und Mutter Deine besondere Teilnahme erwecken, zumal ich beim Niederschreiben sehr mel Zeit I hatte und darum etwas ausführlich geworden dm , stand darin geschrieben. ,,
Frau Rieth begann in der ersten ruhigen Stunde diesen Teil des Tagebuches zu lesen: „heute erschien ein brauner Beduinenjunge in unserem Lager, um einen Arzt zu einer schwer erkrankten Frau zu Holm. Wir hatten drei Rasttage vorgesehen, und so erhielt ich Ur- laufe und bestieg das für mich mitgesührte Pfi-d. Da ich Arabisch spreche, fiel es mir leicht, mich mit dem Boten zu unterhalten, und ich erfuhr, daß es sich um eine Geburt handelte. Nun ging es durch den Sonnenbrand über glühendes Gestein einem der wilden, vegetattons- lojen, bergigen Höhenzüge der arabischen Wüste ent-
„Sie müssen den sterrn suchen, Friednch! Nehmen I Sie den Reitknecht mit*
„Wo sollen wir ihn suchen, Susanne? I
„Mir ist so Angst, Friedrich, sehen Sie doch die alte Kastanie, sie bricht, sie störst um!*
Jammernd beklagte Susanne den Fall des °tten Baumes, der im Niederstürzen einen Teil des Daches mit sich nahm. Prasselnd fielen die Ziegel Hermeder. Man sah nicht mehr zehn Schritte weit.
Gestrenge sterren regieren nicht lange, sagt das Sprichwort. Eine halbe Stunde später lachte die Sonne hernieder auf die Zerstörung, soweit die Feldmark von Steinbach reichte, lag alles unter einer Schicht harter Hagelkörner. Die Ernte war nichttet.
Betroffen eilten die Diener ms Freie, der Gartner erzählte, alle Scheiben der Treibhäuser waren zerschla- gen und das Obst fei vernichtet. Dann kam die Nach richt, daß das Getreide zu Boden geschlagen wäre, kein Feld fei verschont geblieben.
Unb durch die Zerstörung kam Steinbach geschritten mit ruhigem Gesicht und den traurigen Augen, die so fremd blicken konnten, feit das Unglück ins staus gekommen war. Er blutete aus einer Stirnwunde.
Es ist nichts*, beruhigte er die besorgte Frage I eines Dieners, „ein niedeftchlagender Ast hat mich ge- troifen Ich bitte den Rentmeister zu mir.
Das war alles, was er im Vorbeigehen sagte. Dann stieg er mit schwankenden Schritten die Treppe zur ^errasie empor. Tastend fuhr die stand an die Schlafe: die Wucht des Schlages hatte ihn betäubt. Er war froh, daran dachte, war es zu spat. Die Ab chnft der t . phonischen Ansage lag auf dem SchreMisch. W e ein einnaer Tropfen einen gefüllten Becher uberflietzen macht, so wandelte ide Kunde, daß dem Ohrdrufer ein Sohn geboren war, ihm die Bürde, ide er trug, zur erdrückenden Last, der er jäh erlag. S"ne standg ist nack dem sterzen, der Atem setzte aus, nach kurzem Ringen war er rasch und schmerzlos hinubergegangen. * S„“ »m 1-7- W. W« te »"'»7 fter zu den Getreuen, die ihn umgaben. h°
len Sie den Sanitätsrat, wenn er auch nicht mehr htt- fen kann. Ich werde ihn durch den Fernsprecher an- rU'9liin konnte der Ohrdrufer nach Steinbach kommen. Ein ohnmächtiger Zorn packte den alten Diener Franz,
„»sere Pferde kletterten wie Ziegen und über, wanden spielend alle stindernisse. Nachdem d>- Bergkette hinter uns lag, kamen wir in dem weichen Wüsten sand rasch vorwärts. Gleich einer Fata Morgana tauchte Flüche auf: Palmenkronen ragten m die Hohe, und saftige Grün der Oase leuchtete von weitem. Un- sere Pferde begrüßten freudig wiehernd das erreichte Ziel ein großes Beduinenzelt unter Dattelpalmen am murmelnden Wasier der Quellen, den Schöpfern des grünenden, blühenden Paradieses, das mich m seinen erquickenden Schatten aufnahm.
Ein altes, braunes Weife trat mir entgegen und führte mich in das Zelt, in dessen dämmerndem Licht ich zuerst nichts zu erkennen vermochte. Dort lag bemüht- les eine blonde Frau. Wie oft habe ich mich m den folgenden Tagen, als ich um das fchöne junge -eben und um das eines kräftig zum Dasein Drängenden ben fast hoffnungslosen Kampf kämpfte, gefragt «Äch em Geschick dies fremde Weib in diesen Test des Or,en - verschlagen haben mag. Die braune grau wollte mir darüber keine Aufklärung geben; sie wußte wohl, auch nichts zu sagen. Ein kräftiger Knabe, ebenfo weih von .fjautfarbe mie feine Mutter, erfüllte das Bedumenzelt mit seinen ersten Schreien; das Kind war gesund, aber die Bewußtlosigkeit der Mutter wollte nicht weichen, und die schweren Krämpfe wiederholten sich. Ich muß die Lm Elten lallendes bleibt mir wenig 3u tun. ffienn die Alte mich afeköst, treibe ich mich tn der Oase umher. Sogar einen blauschimmernden See gibt es hier, tn den die Quellen ihr Wasier ergießen. Der Beduinenscheich selber bleibt fern und das Fehlen von Kamelen und Pferden läßt darauf schließen, daß er sich nut ferner Horde auf einem Raubzug befindet. Die Beduinen fol- len wieder fehr unruhig fein, wurde uns warnend bet unserem Auszug gesagt. Es kriselt ja überall auf un- ferer Mutter Erde und fo auch hier. Ich gemeße dies geheimnisvolle Abenteuer mit allen Zügen und mit der Ruhe eines Orientalen, da mir die braune Beherrscherin dieser kleinen Well gesagt hat, daß man mich in sicherem Geleit wieder zu der Expedition zurückfuhren wurde, wenn ich hier entbehrlich sein werde. Wie schr mich das Phantastische meiner Umgebung schon angefteat hat, beweist, daß ich, meinem wunderlichen Drängen .nachgebend, das mir wie eine innere Eingebung erschien, dem Bübchen einen türkischen Halbmond auf der Brust einätzte. t.)
nebenan gesprochen n>rro.
alles scheint sich hier zu verwänden tni die das freie Menschenwesen fester etnspannt bas Drahtnetz feine Bauers den Kanarienvogel.
Ich weiß wohl, daß man dergleichen nicht da durch ändert, daß man davon sp ^er
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soll das im Staat eingerichtet fern, da es oe Tr^s7vLs' fo”rb«6me5 S^aie dw natürliche
diese Gase aboeschasst werben, ist da überhaupt i «Sä Ä6S K-LW-LS
der Mafien, Gewalt, Kriieg und Schisse und Gase und Frankensturz und Börse und Putsche und Pe
1 irolettmfämpfe.
Wir begrüßen es in diesem Zusammenhänge, menn man wenigstens tn Sport und G y m-
I n n ft i f wieder auf das Gesunde gurutff ommt I Aber wie sozusagen jedes Wort krank ist, das ei Kranker spricht, so wird dem modernen^ Mensch sogar eine Gesundheitsbewegung noch krank Es wäre dock genug, wenn man nun mehr turnte, I mehr in der richtigen, wahre Körperkultur pflegen- de? Art tanzte? wenn man überhaupt mteber im
I aefunben Körper bas gesunde Instmment der Seele bettacktete Statt dessen muß gleich wieder der Kultu?schniindel dabei einsetzen. Man spricht mm gymnastischer Weltanschauung Man verkuE
Ü7- SÄ Ä" »n6Ä inftinfte. Ich lasse es mir gefallen, wenn man ISnj
I -1, Gruvven vereint, wenn man eine allgemeine Joe SÄ tÄ’Ä; S-nvÄ-rM-"» SM
aussührung: „AlleingebUeben verfentt sich ber sterr- I trher >it ben Quellen ferner Kraft uno lpmer uux ■ RÄ«
1 I nen Heere versagt ihre Kraft . -wie juu^m gleichen in solcher spezifischer ^an
schrfiten amfleuchten mit ben entsprechenben Spru- FÄ V-NN aud> ÄN °>°I x-ZM-" Biel an, nämlich Sinotragotne ober n
llnh wozu diese ganze Verquickung mit Ritualen „b 3ttnnl«oa“n Sutten? Will man eta» te gülSrerlt» vecherrlichen? WMm-nden °N« Varsismus wieder aufbrmgen? Will man pan tdeistfick im All vergehen? Weil man dies a nirfet ausbrücken kann unb doch ausdrucken will, vertiert der Tanz feine leichte Schönheit, wird zu wilder Orgie und endet in einem Mummenschanz mit unendlichen Spektakeln ...
Nein, da schauen wir doch lieber zu, wie die Kinder um die Dorflinde herum Ringelreihen spie- len Da haben Gott und die Engel ihre Freude daran — unb darum die Menschen auch. Wer zur Natur will, der werde wieder Kmd. Aber er lcklevve nicht ben ganzen Kulturapparat tn eine neu? Kinderstube. Denn Messer Schere, geuer Licht unb Zanztragdbien taugen für kleine Kmber
Sorgt für weitgehendste Bcrujsaus- bilöung unserer Jugendlichen.
listn MM B-M, uab A»-
Ob« bi- K«:
durch eine größere Umftage f icffen, was tätigen ”nW i-Mt.
n,.ä. bet Fehlerguellen seiner En- W »VLL Mgsg&SJSk S. heblichem Maße bas Lebensalter der ft
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ist, der das feelW .^Äa^SÄntmorten
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Beruf erlernen. Das Verfassung jeder
sünlichen Freiheit seme vollen Kräfte zu ' eben ms "KSSto
^hchen^Sie Men erfannt, daß
nur mit Oualitat gnittel aufwendet,
^eTmit M
lehre untersetzt. Die Stadt Zurtch^^^^ ^cht ahmungswerten Grundsatz, ' «nufübren, son- einsach einem, ungelernten Beruf Muyrem^^ dem sie hilft fed.em Schützt ^ILtieUQUnaen, unter Bemfslchre. Die stärksten ^ftrengung , Men Umständen die nationale Arbeit
macht F r a n k r e i ch Nach। einem und
Ä4«. um r_£Ä'Ä S wie so häufig, sich siemuhen, T Qyfnnft zu be- sofortigen Lohn auf Kckten h 3 f Lehrling kommen, soll durch Es wird
ein normaler Lohn 9C15$ Nerwirklichung dieses
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bilbung gewährleisten.
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Fuldaer Actiendruckerei I P a r z
tim den Erben.
Roman von Julia Jobst.
16] --
lieber all den Sorgen war der Sommer gekommen, und mit ihm der Tag, der dem Gutsherrn von St^n bad) die Gewißheit brachte, dem Erven des Haust», der vielleicht in einem unbekannten Winkel si'ne Mg z ersten Male öffnen würde, feine Rechtt gesich-rt » J ben Im Familienarchiv und beim Gericht der «r ftad't ruhten die Papiere, die für alle Falle gesetzlich M - blieb nebst feinen Einkünften unangetastet, b setzliche Frist abgelaufen war, nach der Anna von St i .bach als verschollen erklärt werden kannte sollte sie Mutter einer Tochter geworden fein, fo war auch s b,ef^ben"sie keine Sorge, Friedrich", s^Susanne zu dem alten Diener, als sie wieder emmaf darüber ipr chen, „es wird schon noch gut werden^ Da mußte eyi keine Gerechtigkeit mehr geben. 1 I mU?>er\u, „laufet fest daran, daß die Schwiegertochter wied.r zu
w.b.b.6 d-n «Ette mUbrrn* Unb «ch glaube es auch."
„Da müßt' ein Wunder geschehen.
Die beiden saßen im Witwenhaus dem «usn nach dem Tod der alten Frau von Steinbach als Be *5? iÄ --such,. 8n.br,» «teu -mm*- geschehen ist, der Johann hat s fo eilig. Cte fs- Fenster. „Johann, was sit los?"
Es ist gerade durchs Telephon eme Depesche mitten worden, dem Ohrdrufer ist ein Sohn geboren Das muß er natürlich gleich vorfetzem Dem wird die Gall« ins Blut schlagen. Ich geh zu unserem Pfarrer, der wird es ihm schon richtig betbrmgen.
lieber den Park fegte der Wind, und von fern grollte der Donner eines heranziehenden Gewitters.
Friedrich schlug das Fenster 3u, bann Jagte er: ,,tou= fanne das wird ein schwerer Schlag für den fter . Und nun ist er bei dem Wetter draußen!
Eine Staubfäule wirbelte auf, die Bäume jm bogen sich unter dem Sturm, der sie schüttelte, g 4) barauf zuckte der erste Blitz durch den sich I«h verfm- jtemben Tag.