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FuldaerZeüun

53. Zahrg

Zreltag, 16. April 1926.

Nr. 87

>i W-ebrrbolmraen 'Rabatt Sofftfiorffonto Rrattffttrt n. M. 4051.

Italien und Tanger.

Staatsanwaltschaften aufgefordert, gegen die Vech-

fische völkerbundsdelegierte

* Die Politische Lage in Südslawie«. Die Gramer „Tagespost" meldet aus Belgrad: Die Radikalen haben an Raditsch das Verlangen gestellt, erwöge sein Rücktriirsgesuch einreicken und aus der Regie­rung austreien. Sie erklärten, daß davon der weitere Bestand der Negierungskoalition abhängig sei. Es -wurde ihm ein Ultimatum gestellt. Zwischen den Radikalen und den Anhängern Radikschs fanden Mehrere Konferenzen statt, doch wurde keine Einigung erzielt. Raditsch hat das Verlangen der Radikalen

rühren kann.

Genehmigen Sie, Herr Staatssekrtär, den Aus­druck meiner vorzüglichsten Hochachtung.

gez.: Stresemann!"

Gegen -en ZranKen-Sturz.

wtb Paris, 15. April. (Gig. fiuttftn.). Wie Journal" berichtet, hat der Justizminister die

Aus dem besetzten Gebiet.

Ministerbesuch in Koblenz.

Zum Besuch des Ministers des Innern in Kob« lenz wird noch gemeldet, daß sich der Minister nach einem Besuch bei der Rheinlandkommission und beim

mit der Begründung abgelehnt, daß dies b!e Außer- kraftsetzungdernationalenVerständiaung bedeuten würde. Auch die anderen der Radiisch- partei angehörenden Minister haben das Verlangen der Radikalen abgelehnt.

* Erhöhung der französischen Eisenbahnkarife.

Der Derwaltungsrat der französischen Eisen­bahnen hat eine öprozentige Erhöhung der fer­nen- und Gütertarife beschlossen, - -

Handelsvertragsverhandlungen.

Wiederaufnahme der deutsch-schwedische« Handels- vcrtragsverhandlungen.

Erscheint sechsmal wSchentli». Wo-benbe lagen: .Illustrierte Bei- läge" und .BuchenblStter". Rotationsdruck und «erlag der

Fuldaer Actiendruckerei tu Fulda. Fernsprecher Rr. 9.

Monatlicher BemaSvreiS: 1 50 Mk. ____________

Ingen, wofür der Seefahr t s - z Völkerbundes geeignet fei,

Außenpolitischer Alarm in London.

Lin angeblicher deutsch-rusiischer Rückversicherungsvertrag. — Der franzo Boncour spricht in Danzig.

Die Botschafterkonferenz.

Die Botschafterkonferenz hat in Paris eine Sitzung abgehalten. Wie der „Temps" wissen will, hat man sich besonders mit der Einladung Deutschlands und mit dem Aibeiten der Inter- alliierten Militärkontrollkommrssron m Berlin beichäftigt. ______

Die Londoner „Times" hat, wohl auf offiziöse Veranlassung hin, mitgeteilt, daß die d e u t s ch e Regierung auf diplomatischem Wege die engli­sche Regierung wissen ließ ,daß Verhandlungen mit Rußland stattfänden, die zum Abschluß einer Ergänzung des deutsch-russischen Vertrages führen dürften und daß diese Verhandlungen in strenger Uebereinstimmung mildem Locarner Vertrag stattfänden. Die „Times" nennt dies eine Art Rückversicherungsvertrag, des­sen Absicht es sei, die Verträge von Rapallo, seinerzeit von dem damaligen Reichskanzler Dr. Wirth mit 7 chischerin abgeschlossen, mit denen von Locarno in Uebereinstimmung zu bringen. Der diplomatische Korrespondent des „Daily Telegraph" stellt fest, daß man verschiedentlich, aber nicht in engltfd' Kreisen, solche Verhandlungen in Zu­sammen ang bringe mit den Bestrebungen der öst­lichen Staaten, nach dem Vorbild von Lo­carno eine Reihe von Garantieverträgen zu- standezubringen, die zugleich auch Sicherheit gegen einen deutschen Angriff geben, denn die bisherigen Dfhiertrage bezweckten lediglich einen Schuß gegen russische Angriffe. Der diplomatische Korrespondent schließt aus einer Aeußerung Voncours, der jetzt in Warschau war, daß jetzt die Abschließung von er­gänzenden Verträgen in den Oststaaten ernsthaft betrieben werde und verzeichnet den Bericht, daß der polnisch-rumänische Vertrag neuer­dings in dieser Richtung abgeändert wor­den sei.

Aus Berlin wird dazu erklärt:

Die Andeutungen der „Times" über den angeb­lichen Abschluß eines deut^-rnssischen „Rückver- sicherungsvectrages" sind das Produkt von Ver­mutungen. Die amtliche deutsche Politik weist jedenfalls die zweideutig- Tendenz, die in dem Begriff „Rückversicherunasoertrag" liegt, ener­gisch von sich. Die Konversation mit den Rusten, auf die die Nachrichten über den angeblichen 53er- tragsschluß zurückgehen, ist, wie man weiß, schon feit dem vorigen Jahre im Gange, wobei die deutsche Seite für sich lediglich das Ziel beansprucht bot, das Verhältnis zu Rußland auf der Basis des Vertra- aes von Rapallo der Neuregelung der deutschen Beziehungen zu den Westmächten anzugleichen: im Laufe der jüngsten Zeit scheinen sich nun die deutsch- russischen Verhandlungen bis zur Vorbereitung von Abmachungen politischer Art verdichtet zu haben, die auf eine Bekräftigung des Vertra­ges von Rapallo hinauslaufen. Obwohl eins materielle Uebereinstimmung offenbar noch nicht in allen Punkten erzielt ist, scheint man doch mit einem Absckfluß in absehbarer Zeit zu rechnen. Das würde dann gewissermaßen ein Pendant zu den Verträoen von Locarno werden, ohne daß damit über den In­halt der neuen Abmachungen etwas ausgesagt wer­den soll. Die Verhandlungen, die so nach beiden Seiten geführt werden, sollen, wie versichert wird, die deutsche Friedenspolitik in 6er Rich­tung weiterführen, daß das Risiko einer Aktion nach der einen oder andern Seite vermieden werde. Ein endgültiges Urteil über diese neue Phase der deutschen Politik wird erst möglich sein, wenn man weiß, welches das konkrete Ergebnis der Verhand­lungen mit Rußland ist.

Paul Boncour in Berlin.

Der französische Delegierte beim Völkerbund Paul Boncour ist in Berlin eingetroffen. Wie das "D. T." meldet, wird Paul Boncour zwei Tage in Berlin verweilen.

Boncour hat von Warfchau, wo er mit der polni­schen Regierung verhandelt hat, Danzig besucht. Er gewährte kürz vor seiner Abreise einigen Ser«

Um Fehrenbachs Nachfolge.

Aus parlamentarischen Kreisen wird uns ge­schrieben:

In Blättern verschiedener Richtungen wird in letzter Zeit mehr und mehr die Frage um die Nach­folgeschaft Fehrenbachs im Vorsitz der Z e n - trurnsfraktion des Reichstags erörtert. Diese Besprechungen finden vorwiegend unter politischen Gesichtspunkten statt. Man verknüpft diese Frage mit großen Fragen der inneren Reichspolitik, wie aber auch mit dem Problem der Zusammenarbeit der Parteien. So begegnet man Darlegungen da­hingehend, daß die Entscheidung über die Nachfolge Fehrenbachs bestimmend sei für die künftige Koa­litionspolitik, und insbesondere für das Zusammen­arbeiten der Sozialdemokratie mit der Regierung. Es wird in dieser Presse dazu ausgeführt, daß eine solche innerpolitische Entwicklung nur möglich sei, wenn an die Spitze der Zentrumsfraktion ein Mann „von der positischen Richtung Wirt h's" tarne.

Wir haben dazu folgendes zu bemerken. Selbst­verständlich ist es auch für die Zentrumsfraktion des Reichstages, wie überhaupt für die gesamte deutsche Zentrumspartei eine Frage allergrößter Bedeutung, wer nun die Fraktion führt, und ob diese Persönlichkeit einerseits den Ausgleich der Strömungen im Innern der Partei, andererseits auch die Aktionsfähigkeit der Fraktion und der Partei im Parlament und gegenüber der Regie­rung sichern kann. Aber gerade weil das Zentrum K 'ber großen Verantwortung, die mit der Ent-

Üdung über die Nachfolgeschaft Fehrenbachs sich verbindet, vollkommen bewußt ist, wird es feine Entscheidung treffen, unbekümmert um Bestrebun­gen und Tendenzen und Versuche, von außen« her eine Einwirkung auf die Entscheidung der be­rufenen Instanzen zu gewinnen. Das Zentrum wird sich feine Freiheit und Selbständigkeit gegen­über allen Seiten in jeder Weise zu wahren wis­sen, und das wird — besten sind wir vollkommen überzeugt — auch bei der Wahl des Nachfolgers Fehrenbachs in der Zentrumsfraktion klar in die Erscheinung treten. Das Zentrum lehnt es mit aller Entschiedenheit ab, diese Frage mit der Koa­litionspolitik, wie überhaupt mit der Partewoatik ober mit Zukunftsfragen der Regierungs- und Ka- binetsbildungen in Verbindung bringen zu lallen. Die bisherige Betätigung des Zentrums, insbeson- bere seine ganze Koalitions- und Regierungspolitik sollte doch genug Zeugnis dafür fein, daß das Zen- truin seine Entscheidungen nur unter dem Gesichts­punkt des Gesamtwohles von Volk und Vaterland trifft Auch diesmal werden alle Spekulationen von außenher auf die Entscheidung der Zentrums- fraktion Einfluß zu gewinnen und diese Entschei- bung in eine gewisse Richtung zu drängen, wie alle früheren derartigen Versuche fehlschlagen.

wtb Berlin, 15. April. (Gig. Funkm.) Die deutsche Antwort an den Völkerbund, die heute in Genf übergeben worden ist, hat folgenden Wort-

„Herr Generalsekretär! Indem ich den Emp­fang Ihres Schreibens vom 20. März b. Js. be­stätige, beehre ich mich, Ihnen mitzuteilen, daß bis deutsche Regierung bereit ist, einen Vertreter zur Teilnahme an den Beratungen der Kom- Mission zu entsenden, die durch Beschluß des Völkerbundsrates vom 18. März d. Js. eingesetzt ist, um die Frage der Zusammensetzung d e s R a t e s sowie die Zahl seiner Mitglieder und das Verfahren ihrer Wahl zu prüfen. Die Be­nennung des deutschen Vertreters darf ich nur Vor­behalten. ..

Ich gestatte mir, hierbei darauf hmzuweisen, daß sich der deutsche Vertreter, da Deutschland nicht Mitglied des Völkerbundes ist, bei den Beratungen der Kommission naturgemäß in einer anderen Lage befinden wirb, als die Vertreter der übrigen betet»

12 523 939 Stimmen

für bie entfchädigungslose Enteignung der früheren deutschen Fürsten hat der Reichs- Wahlausschuß in einer Sitzung am Mittwoch amtlich und enbgültig festgestellt. Deutschland hat 60 Millionen Einwohner. An der Sitzung nahmen der Präsident des Reichswahlamtes, Professor Dr. Wagemann, fein Stellvertreter, Geheimrat Mei- fingcr, und der Reichskommissar für das Volks­begehren, Dberfefretär Dohrmann, teil. Ms Ver­treter der Parteien waren erschienen: Abg. Ditt- mamt für die Sozialdemokraten, ReichstagSabg. Pieck für die Kommunisten, Regierungsrat Klöck­ner für das Zentrum, Gewerkschaftsführer Strei­ter als Vertreter der Deutschen Volkspartei und Geb. und Oberregierungsrat Tinius für die Deutsch- nationalen. _________ " "

Die Schiffahttskonferenz.

Die Internationale Schiffahrtskonferenz, auf der vierzehn Länder, darunter Deutschland, die führenden Schiffahrtsunternehmungen sowie der Schiffahrtsausschuß des Völkerbundes durch Dele­gierte vertteten sind, wurde in London eröffnet. Der Präsident der englischen Schiffahrtskammer, Walter Runcimann, der zum Vorsitzenden der Konferenz gewählt wurde, bezeichnete m feiner Be­grüßungsrede als Ziel der Konferenz Sicherung und Aufrechterhaltung der Freiheit des Verkehrs sowie gerechter und soweit als möglich gleicher Be­handlung aller Länder und in allen Seehafen der Welt durch eine freiwillige internationale Aktion. Die Konferenz nahm einstimmig eine Entschließung an, in der die Regierungen aufgefordert werben, dafür zu wirken, daß der Entwurf des Abkommens über die Vereinfachung by Beaufsichtigung von Auswanderern an Bord von der Tagesordnung der bevorstehenden internationalen Arbeitskonferenz abgesetzt werde, da für diese Frage die Arbeitskon­ferenz nicht zuständig sei.

Die deutsche Antwort an den Völkerbund [taten Mächte. Diese besondere Lage Deutschlands wird nicht nur von dem deutschen Vertreter berück­sichtigt werden müsten, sondern macht es auch not­wendig, ausdrücklich hervorzuheben, daß seine Teü- nahme an den Beratungen die Freiheit der Ent­schließung der deutschen Regierung hinsichtlich des Eintritts Deutschlands in den Völkerbund nicht be­

treten! der Danziger Presse ein Interview in dem er u. a. sagte, seine Reise nach Polen und Danzig sei ausschließlich e i n e 61 u b t e n r e ife. In fer­ner Eigenschaft als Vertreter Frankreichs im Völ­kerbund sei er nach Danzig gekommen, um Die Ob­jekte der Prozesse beim Völkerbund, den Munitions- platz auf der Westerplatte und bie Briefkästen aus eigener Anschauung an Ort und Stelle zu sehen, I um so ein besseres Bild von diesen Problemen zu erhalten, um sie besser verstehen und würdigen zu können, was diese Dinge für Danzig zu bedeuten I hätten. Er sei überzeugt, daß die Dinge, zwischen Danzig und Polen sehr wohl aufemnor- m a I e s "© t e i s kommen könnten, wenn der Kurs, der seit einigen Tagen von Danzig eingeschlagen fei, weiter geführt werde. Er habe Vertrauen, in die Entwicklung des Danziger Hafens unb fei über» zeugt, daß bei Besserung der polnischen Finanzver­hältnisse auch der Import durch Danzig sich steigern werde, und damit würde sich auch das Wirtschaftsleben im HafenHeben. Auf die Frage, ob die bisherigen Streitfälle im Völkerbundsrat ein ungünstiges Urteil über Danzig erzeugt hätten, er­klärte Paul Boncour, daß sich der Dölkerbundsrat der Schwierigkeiten und Probleme der Lage Dan­zigs vollkommen bewußt sei. Der Völkerbund sei sich Darüber klar, daß die Rechte der Freien Stadt, ihre Freiheit, Unabhängigkeit unb ihr d e u t s ch e r Kulturcharakter gewahrt werden müß­ten. Die neugeschaffene Lage bedinge die Notwen­digkeit für Polen, einen Ausgangshafen zu besitzen.

(Eine französische Stimme.____

Die Pariser Zeitung „Oeuvre" schreibt zu Dem Gerücht, daß zwischen Berlin und Moskau Ver­handlungen wegen Abschlustes eines Vertrages ftattfinben sollen. Der erste Rapallo-Vertrag mußte Europa in Erregung versetzen. Er wurde zwischen zwei Ländern abgeschlossen, die nicht dem Völkerbund angehörten. Inzwischen hat seine Veröffentlichung uns mir schlecht beruhigt, denn dieser deutsch-russische Allianzvertrag kannte G e h e i m k l a u s e l n, die für den Frieden Eu­ropas gefährlich waren. Der zweite Vertrag kann, wenn er abgeschlossen wird, etwas derartiges nicht enthalten, denn Deutschland ist, wenn es die Verträge von Locarno nicht hinfällig machen will, verpflichtet, in den Völkerbund einzutre- t e n, muß also alle seine Vertrage beim Völkerbund registrieren, was nur geschehen kann, wenn sie nicht gegen die allgemeinen und friedlichen Bestim­mungen des Völkerbundsstatuts verstoßen.

Berlin und Prag.

Die deutsch-tschechoflowakischen Besprechungen, die am Montag in Dresden begannen und die ver­tragliche Neuregelungen der Grenzbahnver­hältnisse zum Gegenstand hatten, sind nach drei­tägiger Dauer für einige Zett ausgesetzt wor­den, um einer konkreten Formulierung Der erörter­ten Gesichtspunkte Raum zu geben. Die Bespre­chungen wurden in fteundschaflichern Geiste geführt und werden voraussichtlich im Laufe des Sommers fortgesetzt.

In Prag wurden zwischen dem Minister Des Aeußern Dr. Venefch und dem polnischen Außen­minister Skrzynski die Ratisikationsurkunden des Schiedsgrrichtsvertrages zwischen den beiden Ländern sowie die Ratifikationsurkunden des sogenannten ßiquibationsoertrages ausgetauscht, Der alle Rechts- und Finanzfragen regelt, dis auf der Teilung des Teschener Ge - bieies (Niederschlesien) sowie Der Gebiete von Arwa und Zips in Slowakei entstanden sind.

Darauf wurde der Bericht über die Frage bei zwangsweisen Versicherung der Schiffspassagiere besprochen. Dr. Kiep (Deutschlanb) erklärte, wenn ein befriedigender Plan ausgearbeitet werden könne, würden die deutschen Reeder die ersten fein, ihn anzunehmen. Der Be­richt wurde zur weiteren Prüfung an einen Aus­schuß überwiesen. Eine Entschließung Runcimans, in der es heißt, es fei wünschenswert, die Han­delsschiffahrtspolitik der Nationen .in einer zentralen Körperschaft in Ueberein­stimmung zu bri ausschuß des ~ —------- - - « -

wurde ebenfalls zusammen mit anderen 9wTiiae» an den Ausschuß verwiesen.

Das „Siornale b'Jtalia" in Rom schreibt, baß Italien angesichts der Nachricht über die Frie­densverhandlungen in Marokko sein Augen- —ia-,-------

merk auf Tanger richte. Die Frage von Tanger sei I nn$ Bankinstitute, die ausländische D ev i- für Italien noch immer ungelöst. Zwischen dem jcn oerfaufen, ohne daß ein Bedürfnis nachgewie- Marokkoprogramm und der 9Teacnt. Kn wirb, vorzugehen, weiter getan bie Verbreitung

getaucht, daß Spanien wünsche, seine Marokkozone emflnßt werben und ebenso gegen biejenigen Perzo- dadurch zu erweitern, daß es einen Teil des Tern- neu, die Inhaber von Staatspapieren aufforbern, toriurns von Tanger sich aneigne. Das Blatt diese zu verkaufen, sowie gegen die Zeitungen, meint nun, baß Italien, da das neue Tangerstatut die Artikel veröffentlichen, durch bie der Staats- ohne seine Mitwirkung ausgearbeitet und ange- I geschädigt werben kann.

meldet worben sei, den spanischen Forberungen nicht • beistimmen könne. Das fest umgrenzte kleine Terri- torium von Tanger sei internationalisiert worben unb setzte bie Rechte aller Beteiligten voraus. Es bürfe daher wegen der bamit verbun­denen internationalen Interessen nicht angerührt werben. Italien beharre bezüglich Tanger auf sei­nem bisherigen Standpunkt, sehe jedoch rntt Freu­den, baß Frankreich und Englanb, tote die Blatter­stimmen beweisen, sich für eine Verständigung mit Italien aussprechen.

Anzeiger für die Stabt unb ben Kreis Fulda. Amtliches kreisblatt.

Anteigen-Dreise: Äletaieile (Colonel) lokal 0.16 Soldmari anrwirtr 0.20 Soldmark. Reklame,eile: lokal 0,60 «oldmark aurwärtS 0.80 Soldmark.

ReichSkommiflattat zur Regierung begab, wo unter dem Vorsitz deS Regierungspräsidenten Dr. Brandt eine mehrstündige Besprechung über die ttt Ulf? I schwebenden politischen, wirtschaftlichen und kulturellen wasienmuslano m Ulf. Fragen stattfand, zu der auch die Landräte des Be.

Einer Nachrichtenagentur wirb aus Udjba ge- I tirfs, der Oberbürgermeister der Stadt Koblenz meldet, baß der zwischen Taza unb Ubjba gelegene sowie einige Bürgermeister zugezogen waren. Der Ort Tauritt als Verhanblungsort zwischen Fran- I Minister konnte in seinem Schlußwort eine über- zosen unb Rifleuten ausersehen sei. Unter streng- I einstimmenbeAuffassungderLage seststellen. fter Geheimhaltung hätten General Mougin, I '’-t-M '•’*M*T

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M a tsenstillstand verabredet worben, ber ja 1 finden.

toon seit 8 Tagen an der ftanzösischen Front zette. I Die britischen Besatzung, kosten.

Im englischen Unterhaus erklärte Kriegsminister Worttington Evans auf eine Anfrage: Nach den bisherigen Informationen betragen die Kosten der Verschiebung der britischen Armee von Köln nach Wiesbaden annährend 160000 Pfund.

Die HanbelSvertragZverhanblungen mit Schweden, I goljn für Franzosenpolitik des Saarlandes, welche über Ostern ausgesetzt worden waren, sind, I ßa0Q§ au8 Patts berichtet, hat Minister- nachdem die schwedische Delegationaus Stockholm r5f}bent 58rianb dem in Abschiedsaudienz empfan- nach Berlin zuruckgekehrt ist, wieder ausgenommen P ^maligen ftanzösischen Vertreter der Saar- worden. e regierung, Viktor Rault, mitgeteilt, daß die Re-

Deutsch . holländische "ÄÄÄ 6“

Wie das W. T. B. erfährt, haben am 14. April I ’ _______________

im Haag Besprechungen über den Abschluß eines I

deutsch - niederländischen Schiedsgerichts- und Ver- I ♦ gjn Freund der Kriegsgefangenen gestorben, gleichsvertrages begonnen. Es wird sich um einen I gn Kopenhagen ist im Alter von 63 Jahren Vertrag nach Art der bisher von Deutschland ab- Konsul Erik Henius gestorben, der als Fi- geschlossenen Verträge handeln. nanzverwalter des dänischen Roten Kreuzes mäh­

rend des Krieges in der deutschen Kriegsgefangenen, fürsorge eine hervorragende Rolle gespielt hat.