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Nr. 45

Vie Stärke der vesatzungstruppen

Iie Neuregelung der internationalen Beziehungen

in

in

ist

Schließung des Kantoner HafenS.

Die Nbrüstungr-Uonferenz.

Das

einen

an­

der

Die Politik der Reichsbank

Bon dcnLändern.in denen gekämpft wird

merkt, daß noch kein Arbeitsplan entworfen

Einer noch unbestätigten Meldung zufolge Wu Pei Fu in Hankau ermordet

im letzten September in Warschau Vorschläge ge­macht, die vielleicht heute angenommen werden könnten. ~ , r , . .

Man will mit solchen Drohungen anscheinend auf die Engländer Eindruck machen. Die Speku­lation auf die Bolschewistenangst der Engländer ist aber zu durchsichtig, um Erfolg zu versprechen.

Brasiliens Forderung.

Erkibemt sechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen: .Illustrierte Bei­lage" und .Buchenblätter". Rotationsdruck und Verlag der

Fuldaer Setiendrnckerei in Fulda. Fernlvrecher Rr. 9.

Monatlicher BernaSvreiS: 1450 Mk. ___________

hier muß eben alsbald der Ausgleich erfolgen. Die Reichsbank wird an einer weiteren Diskonter­mäßigung nicht vorbeikommen und ist dieser Schritt getan, dann wird in dem Ausgleich der Zinssätze und namentlich dem mit allen tauglichen Mitteln zu betreibenden Senken der Zinsen weiter vorangegangen werden müssen.

Die gesunde Verfassung der Reichsbank ergibt sich aus der Deckungsquote, über die sie gegen­wärtig verfügt. Der Goldbestand der Reichsbank

wtb London, 23. Febr. (Lig. Fnnkmeld.s Der diplornakische Korrespondent des -Daily Te­legraph" schreibt, es verlaute, daß Driand seine Zustimmung 3nt Verminderung der alliierten Streitkräste im Rheinland aus 60 000 wann so gut wie endgültig gegeben habe, wenn auch die Auffassung der französischen Militärs über, dis Ratsamkeit dieses Schrittes geteilt sei. Diese Tat­sache erledige die in nnbestimmker Form vorge­brachte Idee eines französisch-deutschen Kompromisses, wonach für die Zustimmung Deuffchlands zur Gewährung eines ständigen Ratssitzes an Polen Frankreich der vollstLn- digen Räumung der Rheinlands noch diefem Jahre zustimmen werde.

die Entschließung einstimmig angenommen.

Zu der Meldung, daß das Kabinett jetzt einen Beschluß gegen die Zulassung Polens im Dölker- brmdsrat gefaßt habe, erfährt Reuter, daß ein offizieller Antrag auf Gewährung eines Sitzes km Rate weder seitens Spaniens noch seitens Polens erfolgt sei. Der Standpunkt der britischen Regierung bleibe der gleiche, wie er von, Cham­berlain in seiner am letzten Donnerstag in Ver­band der Auslandspresse gehaltenen Rede borge«

sei er Eckstein der auswärtigen Polltik der I

Vereinigten Staaten geworden. Dieser Grundsatz I * Erkrankung FehrenbachS. Reichskanzler a. D. bedeute nicht Isolierung oder mangelnde Bereit- I Fehrenbach, der Vorsitzende der Reichstagsfraktion schäft zur Mitarbeit in nichtpolktffchen fragen, er I des Zentrums, 'ist laut »Freiburger Tagespost* vor bedeute vielmehr, daß die Vereinigten Staaten zur I einigen Tagen in Berlin infolge von Ueberanstrengung Ueberzeugrmg gelangt find, daß politische und null- I und Aufregungen körperlich zusammengebrochen. Er tärische Offensiv- und Defensivbünd - I hat sich nach Freiburg begeben, um dort Ruhe und nisse mit dem Grundgedanken der amerikanischen I Erholung zu suchen. Sein Zustand läßt baldige Staatsregierung und mit den Jnteresien des Vol- | Wiedergenesung erhoffen, kes unvereinbar sind.

Die italienischen Kriegsschulden.

Die Neichshilfe für die wirtschaft.

Die Ankündigung der Reichsregierung dahin­gehend, der Reichsbahn einen Kredtt des Rei­ches in Höhe von 100 Millionen Mark zur Ver­fügung zu stellen, hat in wirtschaftlichen Kreisen große Befriedigung hervorgerufen. Wie wir hören, beabsichtigt die Reichsregierung den Kredit schon in allernächster Zeit dadurch flüssig zu machen, daß mit der Vergebung der Bauaufträge begon­nen wird. Es wird sich um Aufträge sowohl in Oberbaumaterial, wie aber auch bezüglich der Fer­tigstellung von Lokomotiven, Wagen und derglei­chen handeln. Die Angrifsnahme der Arbeit, na­mentlich zur Verbesserung der Schienen- und Fahr­anlagen, wird sofort Arbestsgelegenhest beschaffen und damit auch zur Milderung der Arbeitslosigkeit beitragen.

Die Reichshilfe für die Wirtschaft wird aber auch noch nach einer anderen Seite hin von außer­ordentlicher Bedeutung sein. Hier kommt in erster Lime die reichsseitig zu übernehmende Ausfall­bürgschaft für Exportaufträge in Frage. In erster Linie handelt es sich dabei um Rußland, dessen deutsche Handelsvertretung bereits Aufträge von recht erheblichem Ausmaße an die deutsche Industrie hat gelangen lassen. Die Kre­dithilfe des Reiches für diese Dinge wird sich auf etwa 300 Millionen Mark belaufen. Dieser Be­trag wird allerdings nicht von der Reichsregierung selber gegeben, er wird indeffen durch eine reichs­seitige Ausfallbürgfchaft von mindestens 100 Mil­lionen Mark gedeckt, so zwar, daß das Reich für Verluste in dieser Höhe eintreten würde.

Mit dieser Exporthilfe seitens des Reiches ist ein neuer Weg von Wirtschaftshilfe beschritten, von dem man nur wünschen kann, daß er einen wei­teren Ausbau im Interesse der gesamten In­dustrie .erfährt. Gerade die Durchführung von

legt worden sei.

In Birmingham forderte Chamberlain in einer Rede seine Zuhörer auf, sich nicht über die Kontroverse über Deuffchlands Eintritt ht den Völ­kerbund und seine Stellung in dieser Körperschaft enttäuschen zu lassetz. Gleichzeitig sprach er die Ueberzeugung aus, daß, wenn dieselben Män­ner, die sich in Locarno getroffen hätten, zu­sammenkommen könnten, um das neue Pro- blem zu erörtern, sie es lösen würden.

polens Haltung.

wtb London, 23. Febr. (Eig. Funkmeld.) Ein französischer Korrespondent des „Daily Tele­graph" schreibl: In diplomakischen Kreisen in Pa­ris glaubt man, daß den Besprechungen zwischen dem britischen Gesandten in Warschau und dem Grafen Skrzynski am vorigen Freitag eine ge­reifte Wichtigkeit beizumessen sei. wenn Polen in seinen Bestrebungen nach Erlangung eines ständi­gen Sitzes im Völkerbundsrat ein Mißerfolg bereitet werden sollte, so wurde vermutlich Graf Skrzynski und sein gegenwärtiges Kabinett zuröcktreken müssen und ihre Rachfolger würden sicherlich nach irgend einer Art von Rück­versicherung Ausschau halten, vielleicht durch eine Annäherung an Rußland. Tschitscherin habe

nnteitet.ereife: »etaeite «totoneD total 0,16 »olbmmrl ,

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Bei Wiederbotonaen Rabatt. «oM»«ckkimto Franktort a. M. 4051 ___

Marokko.

Der Korrespondent des „Temps" in Rabat be- schästigt sich mit der allgemeinen Lage in Marokko und glaubt die französische Oeffentlichkeit auf Schwierigkeiten vorbereiten zu müffen, denen ■ man weiterhin begegnen werde. Abd es Krim sei geschickt genug, die Stämme an sich zu ketten. Er : führe ihre Herden hinter seine Linien und ebenso die für ihre Ernährung notwendigen Eetteidevorräte, »sodaß die Stämme wohl oder übel ihm Gefolgschaft Heilten müßten. Außerdem ginge der Ehrgeiz ge- wiffer Stammeshäuptlinge, die von Abd el Krims Erfolgen eine Erhöhung ihres Ansehen und ihrer .Macht erhofften, dahin, ihn zu unterstützen. Diese 'Umstände lieferten Abd el Krim in Verbindung mit kleinen unwesentlichen Erfolgen seiner Vorposten Kündig Propagandamöglichkeiten. Es ,rr fschr schwer, dieser Propaganda Einhalt zu bieten, fiveil die Propagantisten sich unauffällig, mit Sprache und Sitten vertraut, in den Dörfern der Einge­borenen bewegen könnten. Da die Marokkaner von ,Natur aus dazu neigten, jede noch so unbedeutende ;Sache zu übertreiben, so finde die Propaganda­tätigkeit Abd el Krim einen fruchtbaren Boden. ULebhaste Tätigkeit der Nifleute. F wtb Paris, 23. Febr. (Eig. Junfm.) Rach «einer havasmeldung ans Rabat ist an der gesam­ten französischen Marokko-Front gegenwärtig eine -lebhafte Tätigkeit der Rifleute im .Gange, die überall Handstreiche versuchen. !Die Risleute verstärken ihre Propaganda besonders ‘ in der Gegend des Wergha, wo sie die Stämme, sdie sich noch nicht unterworsen haben, dazu ver- anlassen, die französischen Posten zu überfallen.

Die Zrage der Ratssitze.

' In der Sitzung des Parlamentsausschusses der englischen Liga für Völkerbund in London wurde auf Antrag seines Vorsitzenden Sir Ellis Hunc- Williams und unterstützt von dem Mitglied der Arbeiterpartei Tom Shaw eine Resolution, ange­nommen, in der es u. a. heißt: Das Komitee ist der Meinung, daß außer der Wahl Deuffchlands in den Völkerbund ernste Bedenken gegen eine Erweiterung des Völkerbunds­rates bestehen und foibert dringend, daß die Re­gierung im gegenwärtigen Zeitpunkt starken Widerstand allen solchen Abänderungen ent­gegensetzt.

In der Sitzung des Parlamentsausschusses der englischen Liga für den Völkerbund führte der frühere Vertteter Groß-Britanniens im Völker­bund, Fisher, unter anderem aus:

Es fei von äußerster Wichtigkeit, die ständigen Sitze den Großmächten vorzubehalten, da diese die Hauptlast in finanzieller Hinsicht und die Hauptlast der Verantwortung im Falle einer Krise getragen hätten. Die Zulüftung Polens und Spaniens würde ganze Serien neuer Gesuche her- aufbeschwören, auch würde die anscheinend zuneh­mende günstige Stimmung gegenüber dem Völker­bund i n A m e r i k a einen schweren Rückschlag erleiden, wenn nicht einer der Sitze, die für die Großmächte bestimmt seien, für Amerika freigehal­ten werde. Tom Shaw sagt: Die Annahme der Entschließung gegen Vermehrung der Sitze werde Chamberlain in Stand setzen, in Genf zu berich­ten, daß es im britischen Parlament in dieser Sache nur eine Aussicht gebe. Schließlich wurde

Anzeiger für die Skadl und den kreis Fulda. Amtliches kreisblakk.

Mittwoch, 24. Februar <926.

und man habe die Sitzung um 24 Stunden ver­tagen müssen, um einen solchen auszuarbeiten.

Diese Sachlage veranlaßt offenbar dre Havas- • egentur, eine von französischer Stelle ausgehende Nachricht aus Rom zu verbreiten, In der festgestellt wird, es fei n i ch t re a h r, daß die Mandatskom­mission sich anschicke, den Völkerbund zu einer in« ternationalen Enguete über die Ausübung des französischen Mandats in Syrien aufzufordern, i Wenn ein derartiger Vorschlag an den Völkerbund gelange, werde er auf den Widerstand Frankreichs stoßen.

Rufstand im südlichen Sudan.

die I beträgt fetzt zirka 1140 Millionen, wozu noch etwa be- I 170 Millionen m ausländischen Depots kommen, die I Die Devisendeckung beläuft sich aus etwa 440 be- I Millionen. Das sind zusammen 1750 Goldmillio- fei, 1 neu, während der Notenumlauf etwas über 2400

Millionen sich beziffert. Damit verfügen wir sm die umlaufenden Noten über eine Golddeckung von mehr als 70 Prozent, während die gesetzliche Deckung nur mit 40 Prozent bemessen ist. Da­raus ergibt sich, daß die Reichsbank sich gegen» wärttg in einer Verfassung befindet, die durch­aus günstig zu nennen ist, die aber andererseits auch für die Polittk, die die Reichsbank der Wirt- schäft gegenüber nunmehr einzuschlagen hat, be-

- NlMMMNlSM.Al Mflr. MM 15M.)

FuldaerZeUun

wtb London, 23. Febr. ((big. Funkmeld.) London, 23. Febr. (Eig. Funkrneld.)

Rach einer Reutermeldung aus Rio de Janeiro ^ad) xsMermeldnngen aus karthun ist der Auf- Hal der brasilianische Außenminister eine ErklS- I ^aba-Stammes im südlichen Sn-

rung abgegeben, in der er Brasiliens Anspruch auf ber ungefähr 1000 Krieger zählt, nieder- cinen ständigen Sih im H5Ifetbunt>s- flctootfcn An den Operationen gegen dieAuf- r a t bekräftigt. Brasilien beabsichtigt nicht. Schreie- ffanbtfdjen, die sich mit ihren Vieh- und Wasfer- rigkeiten zu verursachen, sondern es wünsche ledig- Vorräten in unzudringliche Höhlen zurückgezogen lich zur Stärkung des Einflusses des Völkerbundes ^ken, haben englischerfeiks Samelreiter. Artillerie beizutragen und in diesem Sinne an den Arbeiten untl Bombenflugzeuge keilgenommen. 35 Aufstan­des Völkerbundes teilzunehmen. 1 wurden gelötet, 300 Gefangene gemacht,

zahlreiche Rubaleute haben sich bedingungslos er-

Eisenbaynkonserenz. geben. Der Rest der Aufftändischen hat sich in

Zur französischen Finanzlage.

Wtb Paris, 23. Febr. (Eig. Funkm.) Die Mor­genpresse bestätigt, daß die Verhandlungen, die der Vorsitzende des Finanzausschusses der Kam­mer, Abgeordneter Malvy, und der Bericht­erstatter dieses Ausschusses, Abgeordneter Lamou­reux, gestern abend mit Driand geführt haben, der Frage gewidmet waren, wie man aus der Lage herauskommen könne, die durch das Vor­gehen des Finanzausschusses des Senats geschaf­fen wurde. Er werde den Vorschlag der beiden radikalen Abgeordneten heute dem Ministerrat unterbreiten. Im übrigen gehen Briands Be­strebungen dahin, daß die Beratung in Kammer und Senat am Vormittag des 1. März zu Ende fei Der Exekutio-Ausschuß der radikalen Partei soll übrigens am Donnerstag abend unter dem Vorsitz von Herriot zufammentteten, um Stellung zu der durch das Vorgehen des Senats geschaffenen Lage zu nehmen.______

polen und Litauen.

Blättermeldungen zufolge ist der Zwischenfall an der polnisch-litauischen Grenze noch n i ch i b e i g e t e g t. Die Litauer haben polnische Ver. suche der örtlichen Behörden, in Verhandlungen einzutreten, abgelehnt. Einige Zeitungen wissen zu melden, daß die Litauer in den Grenz- stteifen starke Verstärkungen heranziehen. Dir polnische Behörden haben die Polizeikräfte des in Betracht kommenden Grenzabschntttes verstärken lassen. Die Stimmung ht der Stadt Wilna steht unter dem Eindruck des Grenzzwischenfalles. Mili. tärische freiwMge Organisationen, wie die Ver­bände der Generale Haller und Sombor, entfalten eine rege Agitation dafür, daß man die Litauer aus dem Walde von Podgaje mit Gewalt vertreibe.

♦ König Fuad besucht König Georg. Wie offi. ziös aus Kairo mitgeteilt wird, hat König Georg König Fuad eingeladen, ihn in diesem Sommer zu besuchen. Es verlautet, daß König Fuad die Ein­ladung angenommen hat und Anfang Juni in London einzutreffen hofft.

Am Montag begann in Warschau eine 1 kleinen Gruppen zerstreut. Eifenbahnerkonferenz, an der Vertreter Deutsch- I

I a n b 5, Oe st erreich s. Italiens, Ruß- I (Ll)t1tC)t)CpCS«'

land s der T s ch e ch o s l o w atet «nd Po- zgu Pei Fu ermordet,

lens teilnahmen. Das Beratungs-Programm i v

umfaßt die Festsetzung direkter Personentarife von und nach Rußland, ebenso die Frage unmittel- I General barer Durchfuhr deutscher Wagen nach Rußland I worden, über polnisches Gebiet und umgekehrt. I

___ Konsularkorps hat die Schließung der , Häsen von Kanton und Whaupoa, die vom Zu der Meldung der Stockholmer Zeitung So- I Zopkommiffar anaeordnet wurde, einstimmig ge» zialdemokraten, die Sowjetunion habe angeb- I fonigt. Bis auf weiteres darf demnach fein lich vorgeschlagen, die vorbereitende Abrüstnngs- I Passamer- oder Frachtschiff die beiden Häfen konferenz nach Kopenhagen einzuberufen, ist I saufen.

die Telegraphenagentur der Sowjetunion bevoll- I •

ÄEs .Dailh Telegraph" meldet aus Rewfork, ... derartigen Vorschlag nicht gemacht habe. I chinesische Gesandte warnte in einer Rede vor

ireS ffurAnrt I Mitgliedern des Instituts der Künste und Wissen-

Hmenna Ulto Europa. bie fremb^n Mächte vor einer weiteren Ans-

Kellogg über die Bündnispolitik der Bereinigten I dehnung des in hohem Maße unerfreulichen Zu- I standes, der ht China infolge einiger Verträge be-

Staateu. | Eine weitere Verzögerung in der Auf-

In einer Rede in Philadelphia anläßlich der I Hebung dieser internationalen Verträge würde die Erinnerungsfeier für George Was-«Gefahr mit sich bringen, daß die Chinesen in hing ton erklärte Staatssekretär Kellogg, der | aerechter Entrüstung die Aufhebung aller Verträge Grundsatz Washingtons, mit ausländischen Mächten I fordern würden, die in ihre Souveränität eingriffen, keine dauernde Bündnisse abzuschließen,! T________

Agenzia Stefans meldet: Generaldirektor Ar- Lberwies. ehtem wirffchaftspolttischen Mitarbeiter

f A ™ nm? Sffib‘ I toitb uns geschrieben:

Die Politik der Reichsbank steht nunmehr vor

9 I einem wichttgen neuen Abschnitt. Die erste Auf-

SKInn Rin Sn-nntn ht, gäbe, die sich die Reichsbank nach ihrer Umbildung

I nad) beT Inflationszeit stellen mußte, die Aufgabe, fitze der englischen Regierung waren, wurden zu- I neue Währung zu stabilisieren, und ruckgegeven. | diese Stabilisierung auch zu sichern, darf man im

großen und ganzen als erfüllt ansehen. Jedenfalls sind Störungen der Stabilität der Währung jetzt kaum mehr zu befürchten.

Ist dem so, dann muß aber auch die Polittk der , , Reichsbank nunmehr neue Wege einschlagen. Jetzt

SpTtett. I erwächst die neue Aufgabe, die Wirtschaft zu

D-m d-- mir» aus Rom über Di- I-bil-» w^Mich-n W*

»ir »rratung™ «a»d-I--u-,chusi.- tal»

ferbunbes in der Frage des syrischen Mcmdats ge- Unruhe und Unsicherheit herauskommen. DieReichs- schrieden, die Prüfung des Berichtes für 1925 I hmik hat jetzt die Pflicht, die für die Wiedergestm- sche-ne im Gegensatz zur Prüfung desjenigen für I düng der Wirtschaft erforderlichen Kapitalien, wie 1924, die auf keine Schwierigkeiten gestoßen sei, I überhaupt alle dafür in Frage kommenden sinan- zu langen und lebhaften Diskussionen Anlaß zu I ziellen Kräfte des Geldmarktes zu mobilisieren, geben. Man bedauere, daß diese Diskussionen I Immer noch stehen weite Kreise von Handel, Ge- nicht in der abgeklärten Atmosphäre von Genf I werbe und Industrie unter dem Druck der Kredit- statffänden. Gewiß könne man der italienischen | die ja so manche Unternehmungen in ihrer Presse, die bei dieser Gelegenheit allgemein eine Existenz gefährdet. Die Kontingentterungspolitck ftreng abwartende Haltung an den Tag lege kei- I der Rerchsbank, dre wahrend der Zeit der Stablli- nen Vorwurf machen, aber man müsse sich fragen, I fterung der Währung unerläßlich war, nmß nun ob die Mitglieder des Mandatsausschusses in Rom I jetzt abgebaut und ht kurzer Frist ganz auf gegeben nicht Einflüssen unterworfen seien, die in Genf werden. Schon jetzt zeigt es sich ja, daß das Kredit- chwerlich zu Tage hätten treten können. So un- kontingent der Reichsbank Nicht mehr voll ausge- parteiisch auch die Mitglieder der Kommission nutzt wird, weil ber Markt mit flüssigen Geldern eien, sie liefen Gefahr, durch die tägliche Füh- I übersättigt wird. Diese Geldflussigkert ist ja bet« lungnahme mit dem syrischen G e n e r a l st ab, ! nahe besorgniserregend. Die Unterbrmgung der der sich in Rom aufhalte und sich rühme, von flüssigen Gelder bereitet die größten Schwierigkeiten, ihnen empfangen worden zu sein, der Parteinabme I Andererseits sind die Zinssätze stark anormal, und beschuldigt zu werden. Die phantastischsten Ge- -----" ---

rächte würden in der Presse verbreitet. Man spreche von einer Enguete an Ort und Stelle, be­vor noch der Ausschuß in die Prüfung der Ereig- nffse von 1925 eingetreten sei. Der Berichterstat­ter beklagt sich auch darüber, daß Nachrichten ver­breitet worden seien, denen zufolge bei einer B e- schießung von Damaskus zehn Kin­der getötet und weitere zehn verwundet wor­den sind. Es mißfällt ihm auch, daß der Ausschuß des Völkerbundes sich angeblich so beeilt habe, Prüfung des Berichts für das Jahr 1925 zu ginnen. In dem Augenblick, in dem man in Diskussion habe eintreten wollen, habe man