279.
Sonntag, 30. November 1024.
Fuldaer Heilung
s. Blatt.
*♦* Druck der Fuldaer Aetiendrncker«; ftt Fulda
Hu$ öein llachdarge iet.
Tas „Hanauer Saget'.
0 Kana», Für die Geschichte der Krieos- und Nackttriegszei' werden auch die Schicksale der militärischen Material- und SB'criorgun sl-ger immer e-ne ve- achtenswerte Relle spielen, Jetzt ist das „Hanauer Lager" in den Vorder-, und des Interesses aerackt. In Berlin wurde dieser Ta;e der angesedene RenierungS. rat Bartels beim Polize Präsidium verhaltet, der mit dem Russen Michael Holz-mann in finanziellen Bezieh. Uv en gestanden und mit Rücksibt darauf sein amt- liches Verha ten eingerichtet baden soll. Die Behörde ist nun im Zusammenbau i mit dieser riffäre, auch auf Manipulationen mit dem Pe.rkause des „Hanauer La ers" gekommen Zum Verständnis über die Entstehung des Hanauer La ers sei mit eterlt, datz es sich um die in dem Eisendahn-Ncbenersahpart in Hanau aufgestapelten Handwerkszeuae und Geräte sowie andere Materialien handelt. Nach der Verte um der beiden Eisenbahn» regimenter N . 2 und 3 von Berlin nach Hanau mutzten auch Depoibauten, der sogen. Eisenbahn-Nebenerfatzpark, e> richtet werden zur Aufbewahrung des Feld- und Vollbabnmaierials, der Geräte und .c->andwerkSzeu, e Ais der Zusammenbruch erfolgte, gesellten sich zu dem noch nicht völlig in das Feld cefanbten Material, die durch die Räumung der besetzten Gebiete zurückfluten- den Materialien, sodatz ein großes Lager entstand, welches zueist von dem Rcichsvermö. eusamt verwalt t wurde, dann en eine Reichs-Treuband.,eiellschaft überging. Im Laufe der letzten Jahre soll das Lager vier- zehnmal .verlauft" worden fein. Zuletzt war ein Kaufmann Strieter Ei entumer des Laaers, der einen mit der rumänischen Regierung vorbereiteten oder ab- geschlossenen Vertrag über den Ankauf des Sa.ierS wieder ruck än >ig machen wollte und bei der Staatsanwaltschaft die Anzeige erstattete, datz sich in dem Laaer versteckt Militärwaffen befänden. Er betrieb die Beschlagnahme deS Lagers, die sich laut ZeitungS. Meldungen auch tatsächlich vollzogen haben zollte. — Die Hanauer Kriminalpolizei gibt uns eine Darstellung und teilt mit, es se» nicht richtig, datz das Lager tn dem früheren Eisenbahn - Neoenersatzpark beschla -nahmt worden sei. Zwar habe Strikter bei der Staatsanwaltschaft und bet der Kriminalpolizei in Hanau Anzeige erstattet, datz sich in dem Lawr Waffen befänden, doch ser diese Anzei e von vornherein mit Mihtrauen ausgenommen worden, umsomehr als Strieter augenschein. lieb nur grotzes Jntetesse an der Beschlagnahme des Lagers zeigte. Die Kriminalpolizei verlangte von Strieter Beweise für seine An abe. Strieter brachte einen Russen herbei, der sich ordnungSmätzig auswies und behauptete, von seinem Freunde bestimmt zu wifien, datz sich Waffen in dem La et befänden. Luch dieser Junge machte einen unangenehmen Eindruck auf die Kriminalpolizei. Trotzdem nahm die Kriminalpolizei, um nichts zu versäumen, eine Durchsuchung deS Lagers bot, die jeooch ergebnislos verlief. Die Vermutung der Kriminalpolizei, datz bei der Erstattung der Anzeige andere Zwecke verfolgt wurden, ist durch den negativen AuSgang der Durchsuchung verstärkt worden.
— Hachenburg. In der Nähe der Schneid- Mühle fuhr ein Auto gegen einen Prellstein und geriet dabei in Brand. Als Passanten hinzu kamen, waren nur noch die Eisenteile vorhanden. Die Insassen waren verschwunden und konnten bisher- nicht ermittelt werden.
— Ufingen. Zum erstenmale nach langer Zeit spürte man bei einer Treibjagd in den Wäldern bei Laubuseschbach (Taunus) Wildschweinen auf, von denen vier erlegt wurden. Eine statüiche Zahl anderer Wildschweine konnte entkommen.
— Königstein. Junge Leute in Fischbach, die seit geraumer Zeit arbeitslos waren, bronzierten alte Aluminium-Fünfzigpfennigstücke und brachten sie mit einigermaßen Glück in den Verkehr. Schließ- lich wurden die Falschmünzer entlart und verhaftet.
— Würzburg. Durch die Presse ging dieser Tage die Meldung, daß ein Literat als „Wilhelm Michel" Redaktionen aufsuchte und bereits gedruckte Arbeiten aus der Feder Michels zu verkaufen suchte. „Momentaner Geldverlegenheit" halber. Der Mann ist natürlich nicht der richtige Michel, sondern ein literarischer Hochstapler, der auf etwas ungewöhnlichem Wege mit fremden Arbeiten Geld zu verdienen trachtet. Der Schwindler wurde nunmehr bei der hiesigen Fremdenkontrolle verhaftet. Es handelt sich um den von der Mannheimer Staatsanwaltschaft gesuchten 37jährigen Paul Korth genannt H. W. Frank aus Köln a. Rh. In das Fremdenbuch hatte er sich als Schriftleiter bezw. Schriftsteller eingetragen.
Nicht „nationale Opposition", nnr nationale Arbeit kann das deutsche Volk ans dem Elend erretten, in das uns der Krieg und seine Folgen gestürzt haben!
Reichskanzler Marx.
Die neuen Stcnercrlcichterungen.
Von Dr. F. E. May.
Im einzelnen enthält das neue Steuerseukungspro- gramm *) folgende Ermäßigungen bezw. Befreiungen, deren genaue Kenntnis für den Steuerzahler unerläßlich ist:
) Die allgem. und erhöhie Umsatzsteuer (Luxussleuer).
Die allgemeine Umsatzsteuer beträgt ab 1. Januar 1925 nur noch 1A Prozent.
Es sind keine Uebergangsbestimmungen diesmal vorgesehen. Die Folge davon ist, daß alle Einnahmen (bei Versteuerung nach Fakturen: alle Lieferungen) bis zum 31. Dezember 192-1 noch nach dem alten Satz von 2 Proz. zu versteuern sind, alle späteren Cinnahinen vezw. Lieferungen unterliegen dem ermäßigten Satz von 1 A Prozent.
Die Umsatzsteuerermäßigung hat folgenden Einfluß auf die Preisbildung:
In entsprechender Weise wie bei der erste» Ennäßi- gung der Umsatzsteuer zum 1. Oktober dieses Jahres wird zur Vermeidung einer ungerechtfertigten Bereicherung ein zivilrechtlicher Anspruch auf Preisnachlaß tn Höhe von 'A Proz 2) für Leistungen aus solchen Berträgen gewährt, die vor dem Erlaß der Verordnung des Reichspräsidenten vom 10. November 1924 abgeschlossen worden sind, aber erst nach dem 31. Dezember 1924 ausgeführt werden.
Die Geschäftswelt hat zu beachten, daß dieser Anspruch selbstverständlich nicht für Leistungen aus Verträgen eingeräumt werden kann, die zu einer Zeit abgeschlossen worden sind, in der den Vertragschließenden die Senkung der Steuersätze bekannt gewesen sein muß.
Die erhöhte Umsatzsteuer (Luxussteuer) wird beim Hersteller und im Kleinhandel ab 1. Januar 1925 von 15 Proz. auf 10 Proz. ermäßigt. Die Vergütung für Erwerb im öffentlichen Interesse, bei Fahrzeugen für das Fuhrhaltergewerbe, bei Klavieren und Flügeln zu Lcrn- zwecken wtrd von 10 Proz. auf 6 Proz. gesenkt. (Man darf annehmen, daß diese Ermäßigung nur für Erwerbe gilt, bei denen die Luxussteuer bereits schon in dem ermäßigten Satze erhoben ist.)
Zu beachten sind ferner folgende materielle Aenderungen des Umsatzsteuergesetzes:
Vom 1. Januar 1925 an sind bei Privatverkäufen Gegenstände, die mit Platin, Gold ober Silber plattiert oder dubliert sind, ober die weniger als 500 Silbergehalt aufweisen, nicht mehr lnxussteuerpfltchttg.
Ebenso sind Gegenstände aus Bernstein, Elfenbein, Meerschaum und Perlmutter, ferner Schmucksachen aller Art, soweit sie nicht aus Edelmetall bestehen, von der Luxussteuer befreit.
Luxus steuerfrei ist weiterhin in Zukunft auch das Verbringen von Originalkunstwerken, Antiquitäten und Sammlungen ins Ausland.
Schließlich fällt die lOproz. Steuer auf die Vermietung von teuereren Schlaf- und Wohnräumen fort, falls es sich hierbei um eine gelegentliche Beherbergung handelt. i
b. Der Lohnabzug und feine Nachweisung.
Bisher hatten die Arbeitgeber allgemein die Verpflichtung, die Uebermeifungsblätter, Nachweisungen über den Lohnabzug und Zusammenstellungen, einzureichen. Diese Verpflichtung, die dem Arbeitgeber bisher viel Mühe machte, ist durch eine Verfügung des Rei hssinanzmini- sters vom 29. Oktober für das Kalender,'ahr 1924 aufgehoben worden. Hingegen sind auch ferner die Loh n- zettel, die durch die zweite Sleuernotoerordnung e»n- geführt sind, einzureichen. 2m Einzelfalle können jedoch die Finanzämter die Nachweisungen über den Lohnabzug usw. besonders anfordern.
Um die ordnungsmäßige Durchführung des Lohnabzuges zu sichern, ist im Hinblick auf die angeführte Erleichterung eine erhöhte Ueberwachungs- t ä t ig t e i t der Finanzämter vorgesehen.
c. Die höhe der verzugszinsetu
Vom 16. November an werden die Verzugszinsen jur jeden angefangenen Halden Monat auf 1% Proz. herabgesetzt. ( ।
Für das Jahr entstände also eine Zinslast von 36 Prozent! Aber auch diese Belastung ist nach Eintritt der Währungsstabilisierung viel zu hoch, besonders wenn man die enormen Gebühren für Mahnung und
*) Aus Grund des Artikels 43 der Reichs- Verfassung hat der Neichspräsident in zwei Verordnungen die wirtschaftlich notwendigen Steuererleichterungen herbeigeführt. — Die Frage, ob es richtig und zweckmäßig ist, unter Ausschaltung des Reichstages im Wege der Notverordnung einschneidende Steuerreformen herbeizufuhren, bleibt hier unberücksichtigt.
3) Bei der Luxussteuer tritt ein Preisnachlaß von 5 Proz. ein.
Beitreibung der Steuern berücksichtigt, die möglichst rasch im Interesse unserer Wirtschaft herabzusetzen sind.
Vor dem Kriege hatte die Steuerbehörde lediglich das Recht, rückständige Steuern sofort beizutreiben, ohne sonstige Nachteile dem betreffenden Steuerzahler zuzufügen. Angesichts der umfassenden, die flskallsct.en Interessen genügend schützenden Stcafvorschrif- ren unseres Steuerrechls sollte auch jetzt der Fiskus bei der Beitreibung von Steuern die milderen Gepflogenheiten der Vorkriegszeit wieder annehmen.
d. Steuererleichterungen bei der Einkommen- und kör- perfchastssteuer.
Die Vorauszahlungen sind auch über den 31. Dezember dieses Jahres hinaus weiter zu leisten und zwar so lange, bis die Einkommen- und Körperschaftssteuer ihre gesetzliche Neuregelung findet.
Die vorliegende Steuerreform sieht lediglich folgende Erleichterungen vor:
1. Vorauszahlungen aus landwirtschaftlichen Einkommen. Die am 15. November 1924 zu leistende Vorauszahlung wird um ein Zwölftel herabgesetzt. Die im Februar 1925 zu leistende Zahlung ermäßigt sich um ein Viertel.
2. Vorauszahlungen für Einkommen aus Gewerbebetrieb und Bergbau sowie für Einkommen von Körperschaften. Bei vierteljährlicher Vorauszahlung erinahigr sich die Zahlung für das erste Quartal 1924, die tm Januar 1925 zu entrichten ist, um ein Zwölftel. Bei monatlicher Vorauszahlung tritt die Ermäßigung erst bei der am 10. Januar fälligen Zahlung für Dezember ein. Sie macht ein Viertel aus. Alle weiter im Jahre 1925 fällig werdenden Zahlungen find um ein Viertel ermäßigt.
3. Lohnabzug.
Für die im Dezember erfolgten Dienstleistungen (d. h. nicht für die im Dezember ausgezahlten Vergütungen auf Leistungen im November) bleibt jetzt beim Lohnabzug ein monatlicher Betrag von sechzig — anstelle von fünfzig Mark — steuerfrei.
Bei Heimarbeitern, die nicht nach der Zeit entlohnt werden, werden für alle Lohnzahlungen im Dezember 2 Proz. abgezogen.
4. Mmdefkzahlungen der Körperschaften.
Von der Ianuarzahlung an ermäßigt sich die Min- destzahlung der Körperschaften") von monatlich etn Halb vom Tausend ihres Vermögens um ein Viertel, d. h. auf monatlich drei Achtel vom Taufend. (Bei vierteljährlicher Leistung dieser Mindestzahlung ist die Ermäßigung bei der Zahlung für das letzte Quartal 1924 gleichfalls ein Zwölftel wie in den Fällen zu 1 und 2). —
5. Unberührt
bleiben zunächst die Vorauszahlungen für Einkommen aus freien Berufen, aus selbständiger Arbeit, aus Grundbesitz und aus Kapitalertrag.
6. Die Gewerbesteuer.
Zweifellos ist cs notwendig, auch die Gewerbesteuer 1-ei einer Reihe von Gewerbetreibenden, bet denen tue Vorauszahlungen nicht nach dem Umsatz, sondern nach dem Gewinn — wie bei den freien Berufen — berechnet werden, zu ermäßigen.
Zu diesen Gewerbetreibenden gehören vor allem Bücherrevisoren, eilte Anzahl Komts'ionäre, Lagerhalter, Spediteure, Handelsagenten und -Makler usw.
Die Vorauszahlung auf die Gewerbesteuer, die von vielen Gemeinden — z. B. von Berlin — in Höhe der halben Vorauszahlung auf die Einkommensteuer erheben wird, bringt allen diesen Berufen eine auf die Dauer untragbare Belastung, da sie volle 10 Prozent des Gewinnes für die Gewerbesteuer opfern muffen.
Umso ungerechter erscheint diese Belastung, wenn man bedenkt, daß bei anderen Gewerben nur ein kleiner Prozem- ober sogar Promillesatz vom Umsatz erhoben wird, sodaß hier nur ein ganz geringer Teil des Gewinnes von der Vorauszahlung erfaßt wird.
Alles in allem ergibt sich dies Bild: So begriißens- mert die Steuerreform an sich auch ist, so kann sie doch nicht als Schlußstein der Steuerentwicklung in Deutschland angesehen werden. Es wird noch der ar.ge|trengte= [ten Tätigkeit der Regierung und der beteiligten Wirtschaftskreise bedürfen, ehe ein ideales Steuersystem, das als tragbar und wahrhaft gerecht erscheint, zum Leben erweckt ist.
*) Diese Mindestzahlung der Körperfchafien ist zu unter scheiden von den Vorauszahlungen, die industrielle Körperschaften in Höhe von 1 vom Tausend an Stelle der Berechnung nach dem Umsatz zu leisten haben.
Reife und Wanderung.
= wieviel <>rtntbe haben die Sfltoe j besucht? Das ist natürlich nicht leicht restzuftellen. Aber immerhin gibt die Luzerner Fremdenstatistik, die soeben erschienen ist, dafür eine Reibe motz,üblicher Anhaltspunkte Denn man wird annehmen können, datz der größte Teil der Reisenden in Luzern, wenn auch nur auf der Dinch- reite, Hotelquartier sucht. Siuern bat in diesem Jahre 151COD Gäste gehabt neuen 124 000 im Vorjahre. Bemerkenswert ist die Z u n a b m e derDeutfchen. eie sind von 6500 im Vorjahre auf rund 30 000 gestiegen. Eiialän der wurden 40000, Amerikaner 20000 gezählt. In der Zahl der Deutichen sind die Besucher aus Deutsch-Oesterleich mit ein erechnet. Aus der Schweiz selber stammen 35000 Gäste
— weitMbtr'ahrt nach Utrol Die Berliner amtliche Vertretuni des Tiroler LanoesverkehrSamtes beton« stattet in der Zeit vom 24. bis 31. Dezember einen aebttägifen GetellschaftsauSflug nach den toiditigiten Tiroler Wintersportplätzen Der Reiseplan sieht auch eine gemeinsame Weihnachtsfeier tn Den Tiroler Bergen vor. Nähere Auskunft durch das Oester'eichisch-Deutschc Reise« und Verkehrsbüro, Berlin NW 7
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— »« Gtfhbet der Setzmaschine. In Hacktet bei Mer.entheim wurde unter zahlreicher Beteiligun r von Mitgliedern des deutschen Buchdruckerei. und Ze>tungS. geroerbeS an dem GeburtShause des Elfinders der Setz- maschme (Lmotype) eine Bronzetafel enthüllt. Die Ec< fmdnng von Ottmar Mergenthaler, der im Iahrc 1845 geboren wurde, ist eine der größten Ersindun s- taten, die deutscher Geist und deut,che Arbeit geleistet haben.
!TER SCHNITT WEIL EDELSTAHL
ZU H&BSH IN ALLEN EINSCHLÄGIGEN GESCHÄFTEN __PUMA-WERK,SQUNGEN
Gotterdienitord nnng.
Katholischer Gottesdienst.
Sonntag, 30. November. Dom. l'z6, 6, 7,7 und '< hl. Messen. Vor und nach denselben jedesmal Aus- teiluna der hl Kommunion. 8 Pfarramt mit Predigt und Kommunion der Kinder des 8. Schuljahres, WO Katbedralonit mit Preoi >t, 3A11 für die Jünglinge Cqristenl, 7.12 letzte hl. M. m. Pred., 7-2 Advents- andacht, 2 Uhr Christenlehre für die Jungfrauen, 4 II. Predi t mit Andacht und Segen, 7 Uhr Andacht tn der Morien kapelle. — Siadtpfarrkirche. Beichtgelegenbeil Samstagnochm.3—7 u. 7,8—7 9; Sonntagfrüh 7,(>—:7,8. 5V, bl. Komm., 5’bl. Messe, bl M. u. Komm ter Bruderschait v. hochw Gut, 8 erster Schulgoiteed. m. Pred., 97, Pfarramt u. Pred., 11 zweiter Schulad. u. Pred., 97, Chriftenl. für die Jünglinge in der Severikirche, 17, Christenlehre der Jungfr., 27, Sakramentale Andacht. — Pfarrkirche zum heiligen Geist. 7 Uhr ^rühmeste, 8 Hochamt und Predim 7,5 Christenlehre, 5 Andacht. - Severikirche. 7 Uhr hl. Messe. — Frauenberg 5, 7,6, 6, 7,7 und 7 Uhr hl. Messen, 8 Sm.mege mit Predigt, 9 Hochamt mit Predigt, nachmittigs 2 Ubr feierliche Vesper mit sakramentalen Segen. — zriekhss-kapille am Kranzosenwäldben Sonntag 67, hl. M. mit Ansprache. — kidteikirche der SenediKtiner- innen. Sonntags 6 Uhr Conventamt, wochenta s 3 ,6 stille Messe; 7,9 Conbentamt, täglich 3 Uhr Vesper. — Micharlskilche. Nachm. 2 Ubr Pred. und JesuS-Maria- Iosepd-Bruderschaft. Während der hl. Adventszeit an allen Werktagen (mit Ausnahme von Montag) um 7 U. Rorateamt.
Dienstag, 2. Dez. Frauenberg. Gedächtnisfeier aller verstorbenen Mitglieder, Beiwandten und Wohltäter der ganzen serap stschen Ordenssami ie. 8 Uhr feierI. R quiem, darauf Prozeision zur Klostergruft.
Mittwoch, 3. Dez. grauenbftg. 7 Requiem für die verstorbenen Mitglieder des FranziZkaner-Mittions- bereinS.
Donnerstag, 4. Dez. tjrattenberg. St. Barbara. 67i Levitenamt mit Aussetzung. Nachm. 7,5 feierliche Vesper mit Aussetzung und sakram. Segen.
Freitag, 5. Dez. (Heri-Jesu-Freitag) $T6itcnberg 12 stündige Aussetzung des Auerheiligsten.
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Die Bee ajsung miij'en wir gegen jeden ungesetzlichen Angriff schüfen.
Wer z« Putichen ausreizt, wird zum Verräter am deutschen Volk!
Reichskanzler Marx.
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