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Zur Unterhaltung.

| nr?272 eont 22. Hou. 1924. S :

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den sei.

heiteres

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ich werde Sie nie

Frau A.Ich habe

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Frau

8.

angesehen.

schöne, billige

M. A. v. Lütgendorff.

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(Nachdruck verboten.)

DasElysium-Theater", die weltberühmte Schmiere des Hamburger Spielbudenplatzes, wurde anfangs von Mattier, später von Dannenberg geleitet. Dieser war ein Mann mit eingedrückter Nase und entsprechender Aus­sprache; er arbeitete tagsüber als Ausrufer, Händler und Transportarbeiter und stand abends als Ritter, in Helm und Harnisch gekleidet, vor seinem Theater und forderte die Vorübergehenden mit schwungvoller Anpreisung zum Eintritt auf, um danach auf der Bühne die Helden der blutrünstigsten Tragödien durch die Nase zu spielen. Mit Vorliebe gab er Ritterstücke, und natürlich ging es nicht immer ohne Hinderniste zu, stt doch selbst an den größ­ten Bühnen eine hemmungslose Aufführung ein reines Wunderi So war einstmals der Knappe Udo mit seiner Rüstung nicht fertig, weil er zu lange in der benachbarten Kneipe beiKöm un Beer" gesessen hatte, und es ent- wickelle sich zwischen dem Ritter Tunkomar (der Herr Direktor) und seinem Knappen Udo folgender Dialog:

Tunkomar (auf der Szene): Udo, mein treuer Knappe, wo bist du?

Udo (hinter der Szene): Jo, jo, ick kam gliki

Tunkomar (wie oben): Udo, mein treuer Knappe, wo bist du?

Udo (wie oben): Berdammi, ick mutt mi doch eers de Bux antrecken!

Tunkomar (wie oben): Udo, mein treuer Knappe, wo bist du?

Udo (wie oben, aber wütend): M . . . (die latei­nische Vokabel fürTod"), nu kom ick gorni'!

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wurde, die Sache aufgegriffen hätte und durch eine von der Zeitung oemnftoltete Sammlung fcie notwendige wirtschaftliche Garantie nicht geschaffen worden wäre, wäre es zweifelhaft, ob auch diesmal mehr zustande ge­kommen wäre als eine müßige Diskussion.

Man schritt jetzt zur Ausführung des Planes ohne Verzug. Das ExpeditionsschiffGrönland" wurde mit Proviant und mit Baumaterial für die Errichtung einer Station abgesandt. Das Stationshaus ist nun an der grönländischen Dftfüfte, am Scoresbysund, errichtet, und der Proviant ist eingelagert für Fortführung der Koloni­sierung. Alles stt bereit für die Kolonisierung, die näch­stes Jahr durch den Staat begonnen wird, und vor Ablauf des nächsten Sommers sollen die nach dem Seo- resbysund überführten Westgrönländer und Auswanderer ron Angmagssalik die neue Wohnstätte in Besitz ge­nommen haben. Damit stt dann ein neuer Abschnitt dänischer, von allen Seiten in Dänemark anerkannter, unb als mustergültig geltender Kolonisierlmg von Grön­land ein geleit et.

Der Leiter der Expedition, apitän Ejnar Mikkelseu, erklärte, daß sich bereits eine große Menge Grönländer für Ansiedlung am Scoresbysund gemeldet hat. Beim Empfang des Expeditionsschiffes in Kopenhagen erklärte der dänische Admiral Wandel, daß die Expedition mit Ehre und Vorteil für Dänemark abgeschlossen wor-

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I Kleider. Als besonderes Zeichen tiefer Trauer galt es dann noch, wenn man im Trauerkleid barfuß ging.

Im Mittelalter trauerte man in ziemlich verschieden»» Farben. In Deutschland galt lange Zeit noch im 14. Jahrhundert findet man diesen Brauch die weiße Farbe als vornehme Trauerfarbe: bald aber trat dieschwarze Farbe an die Stelle des Trauerweiß, wenn auch im 16. Jahrhundert noch einmal die Mode auskam, daß die Frauen, besonders Witwen, in Weiß trauerten, indem sie weiße Trauerkleider und Schleier trugen. In E n g l an d und Frankreich trauerte man im Mittelalter sehr oft in violetten oder gar roten Kleidern, worauf man ebenfalls die weiße Farbe als Trauerfarbe einfiihrte, eine Sitte, dis in England indes nur bis zum 16. Jahrhundert und über­haupt nicht allgemein befolgt wurde, da z. B. der im 13. Jahrhundert lebende König Heinrich III. von Eng­land immer nur in schwarzen Gewändern getrauert hatte.

Im 17. Jahrhundert galt in Deutschland nur mehr die, schwarze Farbe als Farbe der vornehmen Trauerkleiber, in denen aber alsbald ein so großer Luxus getrieben wurde, daß man eine eigene Iraner« Luxus-Ordnung" entführen mußte. In L e i p z i g z. B. verbot man im Jahre 1634 das Tragen derlangen Maulschleyer", die als Trauertracht es waren weiße Schleier, die man zu schwarzen Kleidern trug damals sehr beliebt waren. In Zeilen großer Kriegsnöte wurde das Trauertragen überhaupt untersagt oder wenigstens sehr eingeschränkt, umunnötige Unkosten zu vermeiden", wie eine derartige Verordnung, die in Zittau im Jahre 1613 erlassen wurde, meldet.

Schon zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die Sitte aufgekommen, die Trauer auch durch Anlegen eines schwarzen Florbandes zu kennzeichnen. Ihr Erfinder war der im Hause Fugger in Augsburg als Buchhalter angestellte Matthias Schwarz, ein Mann, in dessen Leben die Kleidermode eine so große Rolle spielte, daß er und seine Söhne sich in allen Moden, die sie mitmachten, abbilden und diese Bilder sodann in einem Buch vereinigen ließen. Matthias Schwarz also, der in Augsburg übrigens schon öfter neue Moden geschaffen" hatte, erschien im Jahre 1507 einmal bei einer Beerdigung in einem Hut, der mit einem schwarzen Florband umwunden war. Und damit war die Mode des Trauerflors, der am Hut getragen wurde, gemacht und aus ihr entwickelte sich nach und nach bann auch der schwarze Armflor.

Schwarz ist seitdem, wenigstens in den Kulturländern, die Farbe der Trauer geblieben. Zu einer auf der gan­zen Erde einheitlichen Trauerfarbe ist es allerdings noch immer nicht geworden. Denn bei den Mohammedanern ffndet man bisweilen noch die Sitte, in blauen Klei­dern zu trauern unb hn Reich ber Mitte, in China, wirb auch heute noch in weißen Kleibern getrauert, benn ber Chinese betrachtet, ba nach seinem Glauben ber Tote auch weiterhin als guter Geist bei ihm bleibt, ben Tod nicht als die schmerzliche Trennung, als die wir ihn empfinden, weshalb er denn auch keine düstere Trauer­farbe trägt.

Dagegen begegnet man auf fernen Südfeeinseln ab unb zu bem Schwarz als Trauersarbe. So beispiels- weste bei ben Eingeborenen ber Insel Neu-Mecklenburg, wo sich bie Leute ihr gewöhnlich mit roter Erde unb Del künstlich gebleichtes Haar zum Zeichen ber Traue, mit Ruß schwarz zu färben pflegen, wie beim auch die Witwen alsTrauerkleid" ein schwarzes Bastband um

Ein jugendlicher Astronom.

In einem Alter von nur 16 Jahren hat der Sohn des Kopenhagener Professors Elis Ström- greu. Bengt, die außergewöhnliche Anerkennung er­langt, eine Abhandlung, die er verfaßt hat, zur Ver­öffentlichung in den schwedischenAkademischen Publi­kationen" angenommen zu sehen.

Die Arbeit, bie dergestalt gewürdigt wird, wurde be­gonnen, als der Verfasser eben das 13. Lebensjahr be­endigt hatte. Die Beobachtungen und Berechnungen sind angestellt im Observatorium Kopenhagen unb bezwecken eine verbesserte Methode zu Präzisionsbestimmungen ber tn den Astronomischen Jahrbüchern katalogisierten Stern« stellungen am Himmelsgewölbe. Die Aufgabe ist solcher Art, baß sie normalerweise bie Tüchtigkeit eines geübten Astronomen erfordert. Aber Bengt Strömgren hat trotz seiner Jugend seit langer Zeit sich an den wissenschaft­lichen Arbeiten des Observatoriums beteiligt, und fein Name kommt oft vor in ben von den Observatorien in Kopenhagen und Kiel herausgegebenen Annalen. Seine Kompetenz als Fachmann ist so schon bekannt und ge­würdigt. Bereits vor mehreren Jahren assistierte er Niels Bohr, bem sehr bekannten dänischen Physiker, bei der mathematischen Behandlung verschiedener Analysen.

Der junge Wissenschaftler hat seine Begabung nicht von ungefähr. Er gehört zu einer Familie, deren Köpfe seit Generationen geübt sind in strenger wissenschaftlicher Arbeit. Sein Vater ist einer von Europas bedeutendsten Astronomen, und seiner Mutter Bruder ist der schwedische Botaniker Bengt Lidfors, der nach Linnee wohl der be­rühmteste Botaniker ist, den Schweden gehabt hat. Als sein Vater ihn vor Jahresfrist mit auf einen astronom. Kongreß in Deuffchland nahm, war ein ganzer Teil ber Kongreß-Teilnehmer höchlich erstaunt, wie sie ben jungen Bengt Strömgren zu Gesicht bekamen. Sie hatten kor- refponbiert mit ihm über hochwissenschaftliche Dinge unb glaubten, es fei ein an Jahren reifer Mann ber Wissenschaft, unb nun sahen sie, daß es schier noch ein Kn abe war. ms.

Trauerf arbeit im wandel der Seiten.

Der Brauch, die Trauer um einen Verstorbenen durch besondere Farben der Gewänder kundzugeben, reicht weit in bie Bei zcmgenheit zurück. Schon bie alten Aegyfi­te r besahen ihre Trmierfarbe, die ein rotbräunliches und sehr leuchtendes Gelb gewesen sein soll unb die man deshalb gewählt hatte, weil sie das Sinnbild des vom Saume gefallenen, toten Herbstlaubes vorstellte. Eine ähnliche Farbe erwähnt die Kulturgeschichte der alten Verser als Trauerfarbe, nämlich ein kräftiges Braun, das aber nicht leuchtende, sondern eher düstere Töue auf wies. Auch bei den Griechen und Römern der klassischen Zeit hatte sich, vielleicht auf Grund des ägyptischen Vorbildes, die Sitte eingebürgert, zur Trauer besondere Farben zu tragen, doch bei ihnen trugen Männer und Frauen verschieden gefärbte Trauer- geroänber: bie Männer schwarze, als Symbol ber düsterschwarzen Unterwelt unb die Frauen weiße

Aus aller Welt

Die Weymouthskiefer ober Strebe wurde früher unter großen Erwartungen insbesondere auf geringen Böden horstweise, auf Kahlflächen, jedoch auch als Allein- bestand angepflanzt und aufgeforstet. Man rühmte an der aus Nordamerika stammenden Konifere insbesondere ihr rasches, zügiges Wachstum unb ihre Tätigkeit als Sobenoerbefferer infolge reichen Nabelfalles, loser Lage­rung ber Nadeln unb Verbrängen des Bodenwuchses. Außerdem blickte man auf über 100jährige Prachtbäume von Stroben: Mefpeldrunn, Pfälzerwald ufw. Die Strobe war hier angesamt, stockte auf frischem, lehmigem, grünbigem Bundsand, verhielt sich ganz wie eine ein­heimische Art unb war nur wenig von Krankheiten heim­gesucht. Von der Möbelindustrie wurde die Strobe haupt­sächlich als Blindholz gern ausgenommen, im Krieg hatte auch die Zündholzfabrikation Interesse an ihr und lieferte ein herzlich schlechtes Zeug zu teuren Preisen. Als Bohnenstange usw., wie überhaupt als mit dem Boden in Berührung kommendes Holz ist bie Strode wenig begehrt, ba sie hier leicht stockig wirb. Das Jahr 1911 mit seinem trockenen Sommer brachte in bezug auf bie Strobe die erste größere Enttäuschung. Auf ihr minder zusagenden Oertlichkeiten fiel sie der Dürre zum Opfer und ging, namentlich im Alter von 10 bis 15 Jah­ren, in Menge ein. Andernorts wurde sie bleichsüchttg und sieck. Nachbessern war teuer. Die Strobe wird vom Hallimasch ebenso befallen wie die Kiefer, daher gehören größere Horste nicht auf Buchenboden. Gerten- unb Stangenhölzer werden vom Blasenrost befallen unb siechen in 30« bis 40jährigem Alter dahin. Auch in ge- schlofsenen Waldungen ohne Ribes-Arten in ber Nähe (Zwischenträger des Blasenrostes) tritt Blasenrost auf. Beachtlich ist, daß bie vom Blasenrost befallenen Stamm­teile vom Eichhorn unb von Mäusen bis auf das Holz benagt werden. Wo sich die Strobe freiwillig einstellt, wirb sie sich bewähren, in Einzelmischung wird sie in Laub- unb Nadelholz am Platz sein, unb unter Umstän­den kann sie auch zum Ausforsten von Oedlanb nützen, zumal wo sie von selbst ausfällt. Ein forstlicher Univer- salbaum ist sie jedoch keineswegs.

- Allerlei Weichest. Die durchschnittliche T i e s e der Sandbecke in ben afrikanischen Wüsten ist auf 9 Meter berechnet worden. In Tibet wird der Tee erst sein gestoßen, dann 5 bis 10 Minuten lang gekocht und schließlichzur Erhöhung des Wohlgeschmacks" mit Salz und Soda gewürzt. Die verschiedenen Holzarten verlieren durch das sog. Schwinden Feuch- tigkett in einer Menge von 7 bis 26 Prozent ihres Vo­lumens. In jedem Quadratkilometer des Meeres leben durchschnittlich rund 45 Millionen der ver­schiedensten Lebewesen, pflanzliche Stoffe ganz ausge­nommen.

Noch nicht. Die fünf Jahre alle

paares ißt wie auch ihre Eltern kräftig mit dem Messer. Ich rufe ihr zu:Hildchen, lieber nicht mit bem Messer, du könntest dich schneiden!" Darauf die

Die Nolonisterung Gftgrön- lanös.

Mit großer Begeisterung wurde das dänische Expe­ditionsschiffGrönland", das die Ansiedlung von Kolo- nisten an der noch unkolonisierten Ostküste Grönlands, am Söoresbysund, in die Wege leiten sollte, im Hasen von Kopenhagen empfangen. Dem Schiff war von ben Eismassen im Scoresbysund ziemlich zugesetzt worden. Das Steuer war vernichtet, unb man hatte sich für die Heimfahrt geholfen, indem man einen Schiffsmast an der Seite des Schiffes befestigte. Das Wagnis, die Heimfahrt bei nur teilweiser Manövrierfähigkeit des Schiffes zu unternehmen, ist geglückt. Die Fahrt bauerte vier Tage und war reich an spannenden Episoden.

Die Expeditton unb die Grundlegung zur Koloni- ficrimg an der Ostküste dergrößten Insel der Erde" sind für Dänemark von nationaler Bedeutung und müffen die gesamte Kulturwelt als neues Kulturwerk interessieren. _ 1

Der Gedanke, ßebensbebrngungen in Ostgrönland für bie Eskimos des übervölkerten Westgrönland zu schaffen, ist cch und )hat oft in den öffentlichen Diskussionen Dänemarks im Laufe der letzten 10 bis 15 Jahre vorge­legen. Aber es geschah nichts, um den Plan zu vel- wirklichsn. Norwegens neues Interesse für Grönland - die dänische Oesfentlichkeit ist sich einig in der Zurück­weisung des norwegischenInterest gab bem Ko- lonisierungsplan am Scoresbysund äußere Aktualität. Der Gedanke kam wieder auf die Tagesordnung. Doch wenn nicht die private Initiative durch das Seoresbyftmd- Komitee von 1924, bas auf Betreiben des. Lesters der FerÄewsteschen Zeitung, Redakteurs Galster, gebildet

beim Briefträger (Postamt) erfolgen. Spätere Bestellungen nimmt die Post nur gegen Entrichtung einer Sondergebühr von 20 Pfennig an. Deshalb bestellt die Suldaer Zeitung

vor dem 25. November!

Vie Jahrtausend-Ausstellung der Rheinlande.

Das Jahr 1925 hat für bie Rheinland« eine ganz be­sondere Bedeutung, da alsdann 1000 Jahre verflossen sein werden, seitdem sie mit dem deutschen Reiche dauernd verbunden mürben. Aus Anlaß dieses hochwichtigen Er­eignisses werden an ben Rheinufern von Worms und Speyer bis zur holländischen Grenze zahlreiche Seron- sjoltungen stattfinden, die sich auf die geschichtliche, künst­lerische und wirtschaftliche Entwicklung brr Rheinlands beziehen. Die bedeutsamste Erinnerungsfeier wirb m Köln, der Metropole des ganzen Westen, unter Teil­nahme des Herrn Reichspräsidenten und zahlreicher Reichs- unb Staatsminister im Mai vor sich gehen. In Verbindung mit dieser Festlichkeit wirb eine Jahr­tausend-Aus st «llung veranstaltet, die einen Ueberblick über den gesamten Werdegang der Rheinlanbe nach ben verschiedensten Richtungen bieten wird.

Außer einer Darstellung der geographischen Beschaf- senhest des Landes durch Modelle, Karten, Landschafts« bilder, wird u. a. die staatliche Entwicklung durch das Mittelalter unb die Neuzeit bis auf unsere Tage gezeigt werden. Dabei werden besondere Bedeutung bas römisch- deutsche Kaisertum, die rheinischen Kursürsten, die Kul­tur des Adels, der Bauern und der Bürger beanspruchen. U. a. sollen Erinnerungszeichsn an bas römisch-deutsche Kaisertum auf gestellt werden, wie sie in dieser Fülle sell der Krönung dos letzten römisch-deutschen Kaisers vor annähernd 150 Jahren nicht mehr gesammelt gesehen mürben. Die Darstellung stur kirchlichen Entwicklung der Rheinlanbe wirb Gelegenheit bieten, die herrlichsten Schätze kirchlicher Kunst vorzuführen. Die Kölner Schreine, allen voran der Dreikönigenschrein, der Sieg­burger Schatz, die Kunstwerke der alten Kirchen der Mainzer Dl-lzese, aus Trier und anderen im Mittelalter bedeutsamen Städten sind der Ausstellungsleitimg be­reits MMsagt. Auch Speyer, Worms werden besondere Kojen mit ihren Schätzen füllen. An die Kathedralkirchen wird sich ein Ueberblick über dis Dorf- und Pfarrkirchen, die Klöster- unb Wallfahrtskirchen und ihr« Schätze an« schließen, darunter werden zahlreiche hsrvorragend- Schöpfungen der mittelalterlichen Malerei und Plastik besondere Aufmerksamkeit erheischen. Auch das Kunst- gewerbe mA seinen seinen Arbeiten an kirchlichen Gerä­ten und bürgerlichem Hausrat aller Art, wird eine Fülle herrlichster ©tütte zur Schau stellen,. Neben Kunst, Theater, Wiffenschast, Unterricht, Literatur und Politit werden das gesellige Leben, Jagd, Spiel und Tournier, Trachten usw. sorgfältigste Beachtung finden.

Daneben wird noch in einer besonderen Abteiklmg die vtürischaftliche und soziale Entwicklung der Rheinlanbe r-ovgeführt werben. Nach den bisher von den maßgeben­den Stellen gemachten Zusagen ist mit einer solchen Fülle wertvollen Materials zu rechnen, daß mA Recht die im nächsten Jahre in Köln stattfindende Ausstellung rooVi als die wertvollste und sehenswerteste bezeichnet wettstn darf, die in Westdeutschland je veranstaltet wor­den

Süße Rache.Wißen Sie, Herr Muller, es war nicht schön von Ihnen, dem Schulze zu verraten, daß ich zehn Mark von Ihnen erhielt.

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