Sonntag, s. November 1924. Wuldaer Leitung
2. Blatt.
*"♦"* Druck der Fuldaer Aettendruckerei ht FuV>?
Diese! - Motoren
die UiWsdiaffliebsten
Anfriebsmaschinen
MOTORENFABRIK DEUTZ A G.
Zweigniederlg.FRA$ KURT aM. Kaisersfr. 23
I Malcefine aus gehe ich dem Riesen zu Leibe. Hier I wurde einst Goethe beim Zeichnen einer mittelalterlichen । Burg verhaftet — die Nachwelt hat ihm aber in dem I Hause, wo er gewohnt hat, eine Gedenktafel errichtet. I Durch Felsgewirr und Steilhänge, Kamine und Fels- I bänder erreiche ich in 12stündigem ununterbrochenem I Klettern den Gipfel. Fast unfaßbar erscheint es, daß die I Italiener ihre Artillerie hier emporfchaffen konnten. I Neben der Schutzhütte, die ich im hereinbrechenden I Dunkel durch Nebel und heulende Windsbraut erreiche, liegt in Trümmern ein Unterkunftebau der dort stationierten Artillerie und zeugt davon, daß deutsche Kano- ' Niere ihren Eif-ngruh auch auf wolkenumhängte Derges- , gipfel zu senden wußten.
Der Morgen bringt nach sturmheulender Gewitter- nacht klares Wetter. Tief unten liegt scharf eingeschnitten das Etschtal, steil ragt drüben der Monte Pasubio empor, im Morgenncbel ahnt man die Hochebenen von Vielgereuth und Lafraun, di« im Mai 1916 Tiroler Truppen über die italienische Grenze in kühnem Borstoße auf A s i a g o und A r s i e r o führten und zum ersten Male den blassen Schrecken in die Reihen der an Zahl überlegenen Italiener trug. 1
I.
Iber Gegner ihn als solchen erkannt hatte. Ein ehemaliges österreichisches Fort, völlig zerschossen, läßt noch die . Betongeschützstellungen erkennen. Weit schweift der Blick I in das Etschtal, am Fuße beim Bahnhof Mori ist I inmitten des Trichtergeländes eine riesige Fabrikanlage, I die Filiale einer großen deutschen Maschinenfabrik, deren leitenden Ingenieur ich noch spät am Abend begrüße, I "eu erstanden. Im Abendsonnenschein leuchtet talab- I wärts Ala, wo ehemals die österreichisch-italienisch« I grenze verlief. Marcco, Befagno und Tierno, I die als Dörfer in vorderster Linie in Trümmer gelegt I worden waren, passen sich in ihrem sauberen Neubau I seltsam in die italienische Landschaft ein. Auf dem I gegenüberliegenden Etschufer liegt die Zugna Torta, I die ich am anderen Tage erklimme. In steilem Zickzack I haben einst Deutsche- und Oesterreicher Wege angelegt und in ungeheurer Anstrengung von Mensch und Tier I ihre Artillerie in die Regionen des Hochgebirges gewun- I den. Nur scheinbar boten die in den Felsen gesprengten I Gräben Schutz. Wenn der Hagel der feindlichen Artil- I leriegeschosse hineinschlug, brachte das zu Trümmern zerschmetterte Gestein zusammen mit den Splittern der I Granaten den Reihen der Verteidiger tausendfachen Tod.
Noch frisch glänzt der abgesplitterte Fels, Stacheldraht I und spanische Reiter lauern heimtückisch, vom Grün I überwuchert. In einer Zisterne, welche den unter einem südlichen Himmel oft Verschmachtenden das so seltene I Naß sammelte, finde ich den Schöpflöffel einer wohl I unter taufend Schwierigkeiten hier herauf geschafften
Feldküche. Und hoch oben im Kieferngewächs eines steilen Laffchenhanges liegt eine Ruhestätte von 3000 deutschen I und österreichischen Kämpfern, die in ihrer Höhenein- I samkeit und Himmelsnähe unverlöschbarc Eindrücke I hinterläßt.
Als ich wieder nach Mori herabgestiegen bin, folge I ich der ehemaligen Frontlinie, welche zu beiden Seiten I des Sarca-Tales am Nordende des Gardasees I vorüber durch das Sehrotal über die fast 4000 Meter hohen Gletscherfelsen des Adamello bis ans Stilf fer Joch zur Schweizer Grenze lief. Die sonnenglühende Straße läßt zur Rechten den M o n t e C r e i n o mit den österreichischen Stellungen, zur Linken den Monte Baldo mit den Gräben der Italiener. Inmitten von Flachsfeldern und üppigen Weinlaubcn befindet sich das Dorf L a p p i o, das zum großen Teile noch in Ruinen liegt. Hier trafen sich die Patrouillen von Freund und Feind. Die Kirche, von einer neuen Turmspitze gekrönt, ist von Sprengsplittern übersät, in der Kirchhofsmauer gähnt ein betonierter Maschinenge- • wehrstand. In dem wundervoll gelegenen L a p p i o - Ser ist eine Märcheninsel zur Festung umgewandett, von der Sttaße führt eine nun ins Wasser gesunkene Hängebrücke nach den in die Felsen gesprengten Schieß- ständen. Wo die Sttaße steil nach Nago-Torbole abfällt, ist der Berg zur Feste ausgebaut, die Weinbergmauern, jetzt wieder fruchtüberladen, zeigen zahlreiche Treffer. Zwischen Arco mit seinen Palmen-Alleen und Riva ragt der Monte B r i o n e, dräuend gegen die I italienische Linie abfallend, mit seinen heute noch wohlerhaltenen Betongallerien. Riva, einst österreichische ! Garnisonstadt, liegt am Ufer des Gardasees und hat I schwer unter dem vom Monte Baldo hereinschlagenden italienischen Artilleriefeuer gelitten. Ein ganzes Viertel ist vom Erdboden verschwunden, der Dom und die eleganten Hotels zeigen noch heute ihre von Sprengstücken zerfetzte Sttrnfront. Zwischen Riva und dem Ledro- Tal, wo sich in sprühenden Kaskaden der Pönale- F a l l in den See stürzt, erinnern dicht über der Wasser- I stäche in den Fels gesprengte Kasernen und Geschütz- I stände an die ehemaligen Kämpfe. 2200 Meter hoch ragt I der Monte Baldo über den nur 70 Meter hoch gelegenen I Spiegel des Gardasees. Hier oben hatte der Italiener I eine überragende Stellung, die ihn den Gardasee, das I Ledro-, Sacra- und Etsch-Tal beherrschen ließ. Don I
Denn der Zug in steilen Windungen die Paßhöhe des Brenner erreicht hat und mit vervielfachter Geschwindigkeit über Byzen und Trient das Etschtal hinab in die lachenden Fluren Venetiens rollt, denken I nur noch wenige daran, daß auch diese Lebensader einst I zerschnitten und kilometerlang von berstenden Granaten I Zerfetzt war. Im Frühjahr des Jahres 1915 sammelte der italienische Oberbefehlshaber seine Heere in Dene- I tien, um in tiefem Stoß auf Trient und Triest die Südwestflanke Oesterreichs aufzureißen. Dem Zaudern I und Wägen, der Scheu Eadornas vor kraftvollem und siegesbewußtem Wagemut war es zu danken, daß dies I nicht gelang. Unter Mackensens Führung hatten die I Oesterreichischen Truppen bei Gorlice die ruffische Front I durchbrochen, als Italien in der Meinung, daß sich der I Querbalken der Siegeswage zu England und Frankreich I neige, den Augenblick für gekommen hielt, den ehe- I maligen Bundesgenossen den Rücken zu wenden und durch Verrat sich einen Anteil an der Beute zu sichern. Unbemehrt lag die österreichisch-italienische Grenze, von I der Schweiz bis zur Adria waren nur die Sperrforts und Pässe mit Besatzungen versehen, im übrigen nur schwache Vorposten verteilt. Kaum 30 000 Mann zählten die österreichischen Verteidiger. Da eine der Not der I Stunde entsprechende rasche Truppenoerschiebung von der galizischen Front nicht möglich war, sammelten sich I in den Tälern Tirols Greise und Knaben und warfen sich mit Zollbeamten und Gendarmen in die Bresche, bis im I Juni 1915 die österreichischen Truppen zur Stelle waren. Die schlugen sich zäh und tapfer; während es im Osten um ungewisse und nicht allen Angehörigen der österreichisch-ungarischen Monarchie genehme Ziele ging, fochten an der italienischen Grenze Deuffche und Ungarn, Polen und Slawen Seite an Seite, von heißem nationalen Gefühl gegen den welschen Erbfeind erfüllt. Insbesondere die Tiroler, die ein Andreas Hofer schon einmal in tiefster Not zur Tat aufgerufen hatte, rangen bis zum letzten Blutsttopfen um ihren Heimatboden. Triest und | Trient waren die ersten Ziele Eadornas. Während um Triest in den blutigen 12 Schlachten am Isonzo gekämpft wurde, wo die Italiener bis zu dem im Jahre 1917 erfolgten Siegeszuge der deutsch-österreichischen Armee m die Tiefebenen Venetiens Boden gewinnen und Görz erobern konnten, hielt der Tiroler den anrennenden Feind nicht nur im Ansturm auf, sondern warf ihn im Mai 1916 weit über die Grenze auf Asiago und Arsiero zurück.
Wenn man heute den Kampfboden Tirols betritt, wird man sich sofort der ungeheuren Schwierigkeiten der ehemaligen Schlachten bewußt. Zwar wurde nicht mit dem Menschen- und Materialeinsatz des Westens ge- kämpft, doch stellten die ungeheuren Hinderniffe, welch« die Natur dem Menschen in den Höhengipfeln der Alpen entgegengestürmt hat, die größten Anforderungen an körperliche und moralische Tüchtigkeit. Auch dem Besucher der ehemaligen Schlachtfelder wird es nicht leicht gemacht: während in Frankreich Eisenbahn und Automobil der Bequemlichkeit keine Opfer auferlegten, heißt es hier mit Nagelschuhen und Rucksack oft bis weit über 2000 Meter emporklimmen, um Gräben und Artilleriestellungen in unmittelbaren Augenschein zu nehmen. Nur eine Bahnstunde hinter Trient fallen in Rove - rcto, das im ringsum von hohen Felsengebirgen um« I ragten Kessel liegt, die zahlreichen Neubauten auf, hier I und da zeigen sich Häuserruinen, durch das Glas erkennt I man auf den Kuppen und Hochflächen das bekannte Gewirr von Gräben — kein Zweifel, ich befinde mich in I ber Nähe der ehemaligen Front. Nur wenige Minuten I später hält der Schnellzug an einem einsamen Stations- I
Die neue Dokumentensammlung behandelt die Beziehungen zwischen Frankreich und Rußland vom 1. Januar 1911 bis zum 30. Juni 1914, also innerhalb des dem Weltkrieg unmittelbar vorhergehenden Zeitraumes. Sie ist streng chronologisch geordnet und darf unbedingt den Anspruch auf Zuverlässigkeit machen. In solcher Vollständigkeit gab es bisher keine Urkunden- fammlung über alle Momente und Ereignisse, die die unmittelbar zum Weltkriege treibenden Kräfte beleuchten. Wir gewinnen aus ihr einen tiefen Einblick in die politische Werkstatt, in der abseits vom Licht des Tages mit äußerster Kaltblütigkeit und zielbewußter Sicherheit die diplomatischen Fäden zur Einkreisung der Mittelmächte gesponnen und gezogen wurden.
Unter den Ententediplomaten, die in so verhängnisvoller Weise auf den Weltkrieg hingearbeitet haben, heben sich besonders zwei heraus: der Russe Iswolski und der Franzose P o i n- c a r e. Die vorliegende Dokumentensammlung zeigt in erschütternder Weise, wie diese beiden Staatsmänner in dem Haß gegen Deutschland sich gesunden und zu enger Zusammenarbeit in kriegerischer Absicht sich zusammen geschloffen haben. Schritt für Schritt können wir an Hand dieser Sammlung das Zusammenspiel zwischen beiden Diplomaten und die wechselseittqe Verknüpfung der französisch-russischen und der französisch- russisch-englifchen Politik verfolgen. Das Ziel die- ser Diplomaten war die Zertrümmerung Deutsch, iands und Oesterreich-Ungarns. Planmäßig haben sie, wir Ernest Judet in der „Humanste" schreibt, den ursprünglich defensiven Charakter des Zweibundes gefälscht und „aus einem rein defensiven Vertrag eine Angriffsmaschine gemacht".
wußte. Aus schmalem Felsband geht es zu einem Beobachtungsstand; die schwarzen, nie wieder zum Leben erwachenden Stümpfe gemordeter Bäume beweisen, daß
BxÄnnstotfjojetbxajuuch.: 1,84-2,54/PsStd. <495*
Eingesandt.
viehmardtschmekien In Nr. 255 der Fuldaer Zeituna beklagt sich „Einer für Viele- über den Mißstand beim Auftrieb deS VieheS anläßlich des Dreh, markte«. Wir finden begreiflich, daß schwache Nerven d.iS nicht melodisch klingende Gebrüll her Tiere un« an, «nehm empfinden, müssen aber feststellen, daß selbst vier Polizeibeamte den vierfüßigen Sängern gegenüber sich machiloS erweisen. Viele Geschäftsleute würden die Aufbebun i des Viehmarkte» schmerzlich bekla en. Der Einsender in Nr. 255 Ihrer Zeitung scheint um l/,8 Uhr morgen» noch der süßen Ruhe zu pflegen, waS auf seine Eor, losigkert im Erwerbsleben, um die ihn gewiß Viele beneiden, schließen läßt. Wir empfehlen ihm am Viehmarktmor,.en einen Spaziergang in die Anlagen, da die Morgenluft wosttuenü und stärkend auf schwache Nerven wirkt. Auch einer für Viele.
$g’t 1 Tabletten
für Sänger/ Reöner, Raucher
gebäude: Mori, von wo eine Kleinbahn nach dem Gardasee führt. Durchwühlter Boden zu beiden Seiten zeigt die ehmalige Linie. Als der Zug um die nächste Kurve enffchwindet, brennt die Oktobersonne glutheiß vom Himmel. Schwer bepackt und Ströme von Schweiß vergießend ziehe ich die staubige Landstraße entlang, als ich plötzlich deuffch angeredet werde. Cs stellte sich fchließ-
—e , lich heraus, daß der von der südlichen Sonne Gebräunte
KrOhnl S ben Weltkrieg auf österreichischer Seite mit durchge-
— - • »V« ■ I kämpft hat und auch jetzt trotz erzwungener italienischer
Staatsangehörigkeit die Türe feines inmitten reifender Weinreben gelegenen Anwesens besonders gern dem deutschen Wanderer öffnet. Und noch im Rofenglanz« der sinkenden Sonne führt er mich auf die Gefilde, wo Grausen und Tod einst reiche Ernte hielten. Steil geht es den Hang des Monte Biaena empor, unmittelbar in der ersten ehemaligen Linie entlang, die von Mori nach Ravazzone lief. Am Fuße des bis zu 1700 Meter emporragenden Berges sind die Gräben zu- gefchüttet, doch bald werden sie sichtbar, Stacheldraht hemmt nicht selten den Fuß und in den Felsen bieten die eingesprengten Grüben einen sicheren Halt. Auf halber Höhe erreichen wir bei Nomesino und Lenzima verlassene Artilleriestellungen. Granattrichter, die von Alpenrosen und Alpenveilchen überwuchert sind, zeigen, daß auch die italienisch« Artillerie ihren Gegner zu fassen
Amtliche Anzeigen.
I.-Nr. L. 5568.
Bekanntmachung
übet die Auslegung der Wählerverzeichnisse für die Landkagswahl.
Die nach der Verordnung des Reichsministers des Inner» vom 21. Ottober 1924 (R G.Dl. L S. 7151 für Preußen auf die Zeit vom 15 November bis einschließlich 22. November 1924 festgesetzte Ausleaungsirist der Stimmliste und Stimmkarteien für die em 7. Dezember 1924 stattfindende R-ichs- tagswahl ist gleidnet tg Auslegunasttift derselben Wählerverzeichnisse für die an dem gleichen Tage stau findend» Neuwahl des Preußischen Landtages.
Berlin, den 28. Oktober 1924.
Der Preußische Minister vss Inner«:
Severing.
Wird veröffenüicht.
Fulda, den 4. November 1924.
Der Canbrat Fchr. o. (Bagern.
I.-Nr. L. 5567.
Verordnung
Über das Stimmrecht der ans dem befe >ten Gebiet Ausgewiesenen.
Vom 30 Oktober 1924.
Aus Grund des § 108 der Landeswahlverordmma vom 29. Oktober 1924 (Gefetzsamml. S. 684) wird hiermit verordnet:
Stimmberechtigte, die aus dem besetzten Gebiet kalt- und . ''letztes Gebiet) ausgewiesen ober durch Maßnahmen der Besatzungsmächte verfängt sind, insbesondere auch Pers nen dieser Art, die insolge der Wohnverhältnisse dorthin noch nicht haben zurücktehren iönnen, sind für die Neuwahlen »um Preussischen Landtag am 7. Dezember 1924 auf Antrag in das Wählerverzeichnis ihres Auttnihaltsrns einzutragen, auch wenn sie an diesem Ort« keinen Wohnsitz oder gewöhn» lichen Aufenthalt haben.
Berlin, ben 30. Oktober 1924.
Vor Minister des 3nrern:
Severing.
Wird veröffentlicht.
Die Herren Bürgermeister und Guisvorstsher wollen hiernach verfahren.
Fulda, den 4 November 1924.
Der Canbral: Frhr von Wägern.
I.-Nr. L. 5569.
Verordnung
über die Iteuroat)! des Preutz scheu Landtags.
Born 29. Oktober 1924
Auf Grund des § 6 be? Gesetzes über dis Wahlen zum Preußsschen Landtag (Landeswahlgefetzt vom 3. Dezember 1920 tGesetzesiamml. S. 559) wird im Einvernehmen mit dem Aellestenrat de« Landtage, verordnet.
Die Hauptwahlen zum Preussifchen Landtag finden, gleichzeitig mit den Wahlen zum Reichstag am 7. Dezember 1924 statt.
Berlin, den 29. Oktober 1924.
Das preußische Staolsmtnifteciom:
Brann. Severing.
Wird veröffentlicht.
Fulda, ben 4. November 1924.
Der Landrat. Frhr. o. Gagem.
3»r llriegsschuldsragt.
Die russischen Doknmenke zur Vorgeschichte X de» Weltkrieges.
3n dem Kampf zur Widerlegung der Lüge von oer deutschen Kriegsschuld, wie sie im Artikel 231 les Versailler Diktats und seiner Begründung im Ultimatum vom 16. Juni 1919 enthalten ist, haben dre bisherigen Aktenpublikationen des Deutschen Auswärtigen Amtes ganz ausgezeichnete Drenste gelerftet. Bei diesen Publikationen sind die gesamten Aktenbestände aus den deutschen Staatsarchiven herangezogen worden. In der Zwischenzeit sind nun eine ganze Reihe von neuen Veröffentlichungen aus den Geheimarchi- ^en des zaristischen Rußlands erfolgt, .eils in Zeitungen und Zeitschriften, teils in größerer Menge in Gestalt von Urkundensammlungen. Dieses Material, das für die Erforschung der Kriegsursachen in Frage kam, war also reichlich verstreut und die wissenschaftliche Handhabung dadurch erheblich erschwert. Außerdem war ein Teil der Publikationen nur in russischer Sprache herausgekommen. Es ergab sich daher die Notwendigkeit, den vorliegenden Stoff zu ordnen und unter bestimmte Gesichtspunkte zu bringen. Diesen Zweck erfüllt das neue Aktenwerk des Auswärtigen Amtes, betitelt: „Der diplomatische Schriftwechsel Iswolskis 1911—1914“, das im Auftrage des Auswärtigen Amtes in deutscher Uebertragung von Dr. Friedrich Stieve, Vortragender Legationsrat im Auswärtigen Amt, herausgegeben wird. (Deutsche Verlagsgesellschaft für Polttik und Geschichte, Berlin W. 8.) Die Sammlung umfaßt 1374 Dokumente, darunter 556 völlig neue, bisher nicht veröffentlichte, aus dem russischen Originalaktentext unmittelbar übertragene Dokumente. Diese letzteren waren auch in russischer Sprache bisher nicht veröffentlicht, stellen also ein absolut neues Material dar.
Auf den Schlachtfeldern Tirols
Bon Dr. Harald Förster, Dresden.
J.-Rr. K. 4825.
Die Herren Büraermeister, in deren Gemeinden ?u Gunsten der Gemeindekassen im laufenden Jahre Obstver- taufe oorgefommen sind, wollen den Deirag des Erlöse" bis fpätestens 15. November anzeigen.
Eoil ist Fehlanzeige erforderlich.
Fulda, den 15. November 19’4.
Der Can brat Frhr » Gagern
Bekanntmachung.
Das bisher von der Stadt gepachtete Domäneniand oberhalb des Kleegariens ist sofort zu räumen, da der Domänenpächter mit dem Umackern beginnen will.
Fulda, den 7. November 1924.
Der Magistrat: I. V.: Eberl ein.
rr,
Darme
icTwj
tn dopp. und ameritan. Buchhaltung, Bilanzwefen und Handelsrecht durch erratenen Fa-tmann. Anträgen unter Wr. 7770 an die Geschäftsstelle dieser Selin»*-
MM
2T* .*T
Pferdedecken
in allen Ausführungen
Qlehdecken
SäcKe
1, IV« u. Ztr. fassend, zu vorteilhaft.Preisen.
Wolldecken Viehdecken Mut & U
<S. m. b. h..
Fulda. Petersgasse 4/6, Ecke Petersberoersttaße.
kaust man am billigsten aus erster Hand. 687
K« Mer ?: x WM, MUch? 2
sWiie 6 Wim-MMU
mit Bad und Zubehör in ruhiger Lage
zu tauschen gesucht
gegen 8 Zimmer-Wohnung ober zwei f eine Wohnungen. !
Angebote unter Nr. 7778 die Seichst, der Zeitung. . >
Wer schnell eine gute Suppe kochen will, nimmt Alaggis Suppen-Würfel lzu 12 Pfg. für 2 Teller) und kocht diese nur noch kurze Zeit nach Vorschrift lediglich mit 28(4^. Alles sonst Er orderliche ist in den Würfeln enthalten. 25 Sorten wie Gr imkern, Königin, Eier-Sternchen, Reis mit Tomaten, Erbs, Tapioka echt, Rumford, Pilz, Reis usw. Kennzeichen: der Name Maggi und die gelb-rote Packung.
Tä. Möller, G.m. HB.
neben der Windmflhl»
Gregor Hautumm, Fulda
Teief. 463. Architekt und Maurermeister. Teief. 263.
Bauqeschäft für Neubauten, Umbauen und Repvaturarb^iten — Fach^ännrc^e Beratung in a !en Bauanceleoenheiien, Sorcfäiiicste. rascheste u. billigste Bed enung Kostenlose Anfertigung der »Sat zejchnunqen etc etc, bei Uebertragung der itiauarbeiten.