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Die Schlacht bei Tanga.
3n der an Erfolgen reichen Geschichte der deutschen Kolonien Hebt sich ein Crinnerungstag Heraus, der an die ruhmreiche Verteidigung Deutsch-Ostafrikas durch eine «eine Heldenschar anknüpft. Vor zehn Jahren zoar es, als bei Tanga, am Endpunkt der Usambara- ein mit starken Kräften unternommener Einfall mglisch-mdifcher Truppen in deutsches Gebiet von unterer wackeren Schutztruppe und den treuen Askaris zu- wckgeschlagen wurde. Die Schlacht bei Tanga, am 3. und 4. November 1914 geschlagen, eine Schlacht zwar Jndjt im modernen Sinne des europäischen Krieges, aber doch als bedeutendes Gefecht auf dem afrikanischen Kriegsschauplatz zu werten, stellt eine der glorreichsten Kriegstaten unserer Afrikaner und eines der schönsten Ruhmesblätter der deutschen Waffen in dem kolonialen Feldzuge dar. In Stärke von 8000 Mann waren die Engländer unter dem Schutz ihrer Kriegsschiffe bei Tanga gelandet und hatten am 3. November »inen konzentrischen Angriff auf die Stadt eröffnet. Nachdem der erste Ansturm am 3. November abgeschlagen war, kamen sie am folgenden Tage mit größeren Kräften wieder, wurden aber nach erbittertem Kampfe auf allen Punkten zurückgeworfen und mußten sich schleunigst wieder einschiffen. Den 8000 Engländern und Indiern standen nur 250 Europäer und 750 Askaris auf deutscher Seite gegenüber. Die Deutschen Huben also gegen eine achtfache Uebermacht gefochten. Mm so höher ist ihr Heldenmut und ihre Hingabe ein- Zuschätzen.
Der Sieg von Tanga trug den Ruhm der deutschen Waffen durch ganz Afrika. Freudiger Stolz erfüllt uns heute im Gedenken an diese Tat. Aber zugleich erwacht durch diese Kriegserinnerungen auch der Gedanke an das verlorene Kolonialland wieder. DerKolonial- gedanke schlägt, befördert durch die vor kurzem statt- «ehabte Tagung der Deutschen Kolonialgesellschaft, neue Wurzeln. Mehr als je werden wir uns der Tatsache bewußt, daß wir Kolonien brauchen. Die Einschnürung der deutschen Bevölkerung in die engen Grenzen von Versailles stärkte überall die Erkenntnis, daß wir aus den beschrankten Verhältnissen heraus und uns neue Rohstoff- und Absatzgebiete verschaffen müssen. Die Pflege des kolonialen Gedankens erfordert aber auch koloniales Rüstzeug. Die koloniale Literatur der Gegenwart ist nun soeben durch eine neue Broschüre vermehrt worden, die den Titel trägt: „Deutschland braucht Kolonien!" Sie ist im Verlag Deutsche Volksgemeinschaft Berlin herausgegeben und unter Mitwirkung hervorragender Kolomalfachmänner rote Gouverneur z. D. Schnee, Gouverneur a. D. Dr. Seitz, Staatssekretär a. D. Dr. Sols bearbeitet von Geh. Reg.- Rat von Zastrow und Reg.-Rat Dr. Donnert, zwei bekannten Kolonialdeutschen. Ausgezeichnete Karten, Tabellen und eine Fülle von Illustrationen beleben den Text. Besondere Bedeutung hat der Abschnitt, der sich mit der lückenlosen Widerlegung der kolonialen Schuldlüge befaßt, die den Vorwand für den Raub der deutschen Kolonien bildet.
Ihr immer wieder, drinnen und draußen, mit dem Material der Wahrheit und der unumstößlichen Tatsachen entgegenzutreten, ist eine der dringendsten Aufgaben des deutschen Volkes, will es koloniale Geltung, die es wirtschaftlich, politisch und bevölkerungspolitisch braucht, wieder erringen.
Die grötzteTierschauLuropas Der Tierpark Ruhe in Alfeld. — Die verbotene Besichtigung. — Reue liertransporfe. — Zuwachs in der
Lchlangenkiste. — Der seltene Orang-Utang.
Wenige Deutsche werden wissen, daß in der hannoverschen Stadt Alfeld sich eine Tierschau von riesigster Ausdehnung und ungewöhnlich reichem Bestand befindet, die den weltbekannten Tierpark Hagendeck an Reichhaltigkeit bei weitem übertrifft. Man findet bei Ruhe die seltensten Schlangenarten, Säugetiere, Vögel. Diese Tier- Handlung versorgt fast alle Zoologischen Gärten des Kon- ttnienis und alle anderen Tierhandlungen mit Material. Bis vor kurzem war dem Publikum die Besichtigung der Rlchefchen Anlagen erlaubt. Vor etwa zwei Monaten mußte diese Erlaubnis von der Verwaltung zurückgezogen werden, da es trotz dringender Verwarnungen immer wieder vorkam, daß Rohlinge die Tiere neckten und erschreckten und dadurch oft ernsthafte Schädigungen verursachten. Wenn ein neuer, intereffanter Tiertransport e-inläuft, so werden jedoch Vertreter der Presse eingeladen.
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zum Ausdruck seiner künstlerischen Entrüstung bediente sich in Wien ein Unbekannter. Er hat in einer modernen Kunstausstellung expressionistische Bilder, die sein normales Auge in hohem Maße beleidigten, mit Messerstichen traktiert. Auch ein Bild Oskar Kokoschkas ist betroffen, wogegen der Künstler scharf protestierte und schleunige Entfernung seiner Werke aus öffentlichen Ausstellungen verlangte. Etwas roh ist die Kritik des Unbekannten allerdings, aber man muß sich fragen, ob er nicht doch ein wenig im Recht war. Von einem normalen Menschen ist es wirklich viel verlangt, sich diese expressionistischen Verrenkungen, Dimensionen und optischen Kunststückchen gefallen zu lassen. Und der Messerstecher in der Kunstausstellung konnte feinen Blick eben nicht expressionistisch „einstellen", er sah in einer
Von Wilhelmine Baltinester.
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(Eine Leistung. Professor: „Wie ich zu meiner Frau gekommen bin? Das will ich Ihnen sagen. Sie studierte privatim Geologie bei mir. Schon in der Eiszeit haben mir uns genähert und dann in der Steinzeit verlobt!"
Rase kein Dreieck und in einem Auge keine gestielte Kugel, er sah nur, daß ein klassisches Gesetz hier mit Füßen — noch dazu mit expressionistisch viereckigen Füßen — getreten wurde, und er empörte sich in einer etwas temperamentvollen Art.
Im Weihnachtsmonat steht uns eine neue lieben raschung bevor. Staat und Gemeinde sind lebhaft bemüht, für Abwechslung zu sorgen. Wir dürfen dann nämlich für die Segnungen des Telephons und des Postwefens durch Entrichtung höherer Gebühren danken. Ich für meine Person denke ernstlich daran, das Telephon aufzugeben. Man möchte kaum glauben, welche Unannehmlichkeiten ein Fernsprecher nach sich ziehen kann! Aus das öffentliche Abonnentenverzeichnis stürzen sich nämlich die Reklamefachmänner. Logik: Wer ein Telephon hat, ist ein Luxusmenfch, also ein Objekt für die Reklame. Und da bringt nun dreimal täglich der Briefbote allerhand Karten, diskret Invertierte Briefe und elegante Prospekte ins Haus. Die Aufmachung der Episteln ist zumeist so privat gehalten, daß man erst am Schluß der mit mondainer Steilschrist ausgeführten Zuschriften darauf kommt, daß es doch wieder nur ein Reklametrick ist. Modesalons, Blumenläden, Kunstausstellungen, Installateure, Radiohändler, Buchprospekte und so weiter. Eine Ueberschwemrnung mit Drucksachen. Der Blumenhändler versichert in wohl- gesetzter Rede, daß er alles, aber auch alles liefern könne, vom Brautbukett bis zum Grabkranz — und billig wie kein zweiter! Es hat aber keiner meiner Bekannten die Liebenswürdigkeit, mit Tod abzugehen, und bis es vielleicht einmal geschieht, habe ich die wirkliche Einkaufsquelle wohl vergessen. Unlängst kam der Clou des Ganzen: Eine neugegründete Unterhaltungszeitschrift verschickte Karten, auf welchen mittels Handschriftver- vielfältigung folgendes zu lesen war: „Meine Liebe! Onkel erzählte mir gestern, daß Dein Kanarienvogel gestorben ist! Na — Du wirst schon darüber hinweg- kommen! Wenn Du morgen zu mir kommst, vergiß bitte nicht, das Buch mitzubringen, das Du mir leihen wolltest, und das Rezept für den Tutankharnenpudding! — Hast Du schon etwas vom „Uhu" gehört? — Das ist was für Dich! Eine neue Zeitschrift, die Dich für wenig Geld stundenlang unterhält. Du mußt sie unbedingt lesen! Malwinchen ist ganz begeistert! Gruß Lotte . . ." Da ist man wehrlos: man verliert täglich zehn bis fünfzehn Minuten mit der Lektüre dieser Drucksachen, die eine unerhörte Belästigung sind und mit zu den Segnungen des Großstadtlebens gehören.
Ein Fall von tragischer Wucht hat sich vor wenigen Tagen abgespielt. Ein vierzehnjähriger Junge, brav, unbescholten, schlich vom Hause seiner Eltern weg. Ursache: Er wollte nicht Handwerker, sondern Bauer werden. Das Kind sucht ein Nachtlager In Hitzing, in der Nähe des ehemaligen kaiserlichen Schlosses Schönbrunn, gibt es eine schöne Jausenstation „Tivoli". Das Etablissement hält zur Abwehr von Dieben drei scharfe Hunde zur nächtlichen Bewachung. Nichtsahnend steigt das Kind über den Zaun, um die Nacht im Kaffeehaus- aarten zu verbringen. Die Hunde fallen über ihn her, zerfleischen ihn regelrecht. Muskelbänder sind bloßgelegt, keine Menschenfresiergeschichte könnte Gräßlicheres ersinnen. Anfangs steht man wie vor Rätseln. Man rät auf Lustmord: denn die Phantasie der Oesfentlich- feit ist so erhitzt, daß man heute jedem Verbrechen einen erotischen Hintergrund geben möchte. Aber diesmal sind es wirkliche Hunde, diesmal ist es nur die vierbeinige Bestie, die gemordet hat. Ein kleiner Junge wird für fern Fortschleichen vom Elternhaus furchtbar bestraft, wie es strenger und grausamer nicht die kühnste Indianergeschichte berichten könnte. Eine Kindertragödie ohne Gerichtssaal, ohne nüsternbebendes Publikum, ein blutroter Streif im düstern, kleinen Alltagshimmel.
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3n den Theatern ist die große Krise nun auch uusgebrochen. Ursache: Die mißlichen wirtschaftlichen Verhältnisse, Fremdenmangel, erdrückendes Steuersystem. Die Volksoper ist in Rot; die Gemeinde Wien hat sich außerstande erklärt, mit einem Betrage in der notwendigen Höhe auszuhelfen.
Die Stimmung ist also schwarz, auch in der D a- menmode. Paris hat Schwarz vorgeschrieben, also legt die Wienerin lächelnd die kleidsame Farbe der Trauer an. Bis vor kurzem noch fühlte sich jede Frau — nicht nur in Wien, sondern auf der ganzen Welt — unglücklich, wenn eine andere ihre Toilette auch nur annähernd kopierte. Heute sieht man einen einzigen Manteltyp: eng, schwarz, kurz und mit Hermelin oder
was, da die Nervenstränge sich kreuzen, die Vorherrschaft der rechtsseitigen Gliedmaßen bedingt. Und wie sich aus den Untersuchungen des Professors Pintner, die seinerzeit in der naturwissenschaftlichen Wochenschrift veröffentlicht wurden, ergibt, ist auch die Wirbelsäule infolge dreier seitlicher Ausbiegungen unsymmetrisch gebaut. Bei der Neigung, nach rechts auszuweichen, spricht aber noch etwas anderes mit. Das linke Sein ist nämlich bei den meisten Menschen um ein bis zwei Zentimeter länger. Die Folge davon ist, daß es weiter ausschreitet als das rechte, so daß der Mensch unwillkürlich immer von der geraden Linie nach rechts abbiegt. Auf diese Erscheinung gehen die bekannten Kreiswanderungen zurück. Ein der Orientierung beraubter Mensch pflegt nach geraumer Zeit wieder an den Ausgangspunkt seiner Wanderung zurückzukehren. Bei Tieren hat man übrigens genau die gleiche Wahrnehmung gemacht. So kann man also nur sagen, daß das Linksausroeichen eine verfehlte Maßregel ist, die dem anatomischen Lau des Menschen nicht gerecht wird
— Zerstörte Pekroleumselder. Die Revolutionäre von Georgien haben die Ausfuhr von Erdöl vollständig lahmgelegt, indem sie die Oelzüge auf der Strecke Bakn- Balum angriffen und in die Luft sprengten. Auch die zahlreichen Oelfelder und Bohrtürme in Baku flogen in die Lust ober gingen in Flammen auf. Mehr als 100 000 Mann starke Truppen wurden bisher von Sow- jetrufjlanb aufgeboten, um die Eisenbahnlinie Daku- Batum zu bewachen, allein ohne Erfolg, da die Aufständigen nur noch hartnäckiger und wütender ihr Zerstörungswerk fortfetzten. Sie betrachten dies als die einzige Waffe der Verteidigung gegenüber dem fowjetisti- schen Rußland. — Der Verlust des geförderten Oeles bedeutet für Rußland einen beträchtlichen finanziellen Ausfall, da die Ausfuhr von Petroleum neben dem Mangan Georgiens für Rußland eine bedeutende Einnahmequelle darstellte. Bis zum Ausbruch der Revolution, Ende August dieses Jahres, hatte der Export an Petroleum denjenigen von 1913 bedeutend überstiegen und übertraf alle Erwartungen, Erwartungen, die jetz! mit einem Schlage vernichtet sind. Man rechnet damit daß die Sowjetregierung ein volles Jahr damit zu tut haben wird, die zerstörten Bahnlinien wieder herzu stellen.
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„Rlbana"-Unterwäsdie.
: Nr. 261 vom 8. Nov. 1924. \
die Seltsamkeiten der überseeischen Fauna zu besichtigen.
(Ein solcher Transport, der unzählige Tiere, ausschließlich aus der Insel Sumatra emgefangen, brachte, kam dieser Tage in Alfeld an. Der ostindische Insel-Archipel ist bekanntlich ein Schlangenparadies, und so befanden sich auch Musterexemplare dieser Tiergattunq unter der neuen Sendung. Riesige Gitterschlangen oen 24,, 23, 22 und 20 bis 10 und 15 Fuß Länge zischten aus ihren Kisten empor. Als eine dieser Kisten gu- öffnet wurde, die eine der Riesenschlangen enthalten sollte, züngelten plötzlich drei Schlangenköpfe heraus; während der Fahrt waren zwei Eier ausgebrütet worden, und außer der großen Schlange befanden sich noch zwei Schlangenkinder von 2 bis 3 Meter Länge m der Kiste. Der Transport der gefährlichen Reptile von den Kisten gu ihrem künftigen Aufenthaltsort ist mühsam und keineswegs gefahrlos. Mit einem besonders konstruierten ®e= rät, einer Art Gabel, wird die Schlange unmittelbar hinter dem Kopf gepackt und der gewaltige Leib unter äußerster Kraftanstrengung mehrerer Männer oon der Kiste in den Käfig hinübergeschafft. Außer den Gitterschlangen befand sich auch eine Eelebesschlauge unter dem ostindischen Transport.
Das seltenste Exemplar des neuen Transportes ist ein Orang-Utang. Diese Affen überstehen in den seltensten Fällen dl? Ueberfeereife, und oon mehreren Drangs, die auch dieses Mal für Ruhe bestimmt waren, war er der einzige Ueberlebcnbe, der Alfeld erreichte. Der sich jetzt bei Ruhe befindliche Drang dürfte das einzige Tier fein, das sich gegenwärtig in Europa befindet. Fünf Sumatra - Elefanten, unter ihnen fo kleine Tiere, daß sie noch g-.. füttert werden müssen, erregten die besondere Aufmerksamkeit der Beschauer, ebenfo eine Kasuarherde von kleinen Kücken bis zu ausgewachsenen Helmkasuaren. Ver- vollstündigt wurde der Sumatratransport durch mehrer» tiger, Gazellen, Büffel, ein etwa 1,50 Meter lanaes K/okodil, Zibetkatzen, verschiedenartigste Affenarten und riete Vögel, u. a. Sultanhühner, Wild- und Goldfasane, Papageien. Unter ihren alten Beständen besitzt die Firma Ruhe einige echte Alpenstemböcke und die einzigen Grizzlybären, die in Europa zu finden sind.
einem grauen Pelz als Kragen. Was keiner Macht der Well geglückt wäre, ist der Mode gelungen: die Daß der Gema n sich wohl
flt!$ aller Veit.
— Rechts oder links? Eine Aerkehrsftage. In manchen Staaten ist, abweichend oon unseren Polizeivorschriften, das Linksgehen und -fahren Vorschrift. U. a. hat man in Wien im Jahre 1911 in einer „Geh-Ordnung" das Linksgehen angeordnet. Man hat diese Vorschrift allerdings später nicht aufrechterhalten können, da es sich erwies, daß sie der natürlichen Neigung des Menschen entgegengesetzt ist. Die Rechtshändigkeit und infolgedessen auch die Rechts-„Füßigkeit", wenn man so sagen darf, ist beim Menschen nun einmal notorisch. Es gibt manche Forscher, die dies nicht als eine von der Natur vorgesehene, sondern nur als eine durch jahrtausendjährige Gewohnheit erworbene Eigentümlichkeit ansehen. Wie dem auch sei, heutzutage ist bei fast allen Menschen die linke Gehirnhälfte stärker entwickelt als die rechte.
einem leuchtenden Spätherbsthimmel rüstet neuen Saison. Das heißt: vorläufig rüstet die Steuerbehörde, die uns als Geschenk am ersten No- nember mit einer erhöhten Wohnbausteuer beglückte, gerade am Allerheiligen-Tage, damit wir Gelegenheit hatten, alle Heiligen anzurufen.
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Amtsstil. Ein frommer alter Jurist pflegt jeden Abend beim Schlafengehen ein längeres Gebet zu sprechen. Eines Abends ist er sehr müde und bringt es nur zu den Worten: „Lieber Gott, du kennst ja mein Gebet, auf das ich hier vollinhaltlich' Bezug genommen Haber will."
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