Mldi...
Leitung
I
detes baureifes
als eine
Für die Erhaltung und Förderung einer
Berliner Kursbericht
eines
Deutsche Skaatspaxisre.
einer
blühenden Industrie,
einer
Industrie AMs«.
weiter
AuslSndlfche Werke.
gliedern läßt.
Ans Geisa und Umgebung
= Geisa.
werkbesk. Anleihen.
15,75.:f 16,5 -
IHsgbeb. 3euere. 68,0
Eisenbahn-Aktien
Schiffahrt-Werke.
15,26
Dank-AMen.
38,5
Lisenbahnzügen. noch oerhältnis- man öfters ein
SO,25 48,0
und der nur mit körpert, wählten
Srkf. Ben.
Stank. R. u. 1H.
8,3
32,5
10,25
1,9
Barm. Crebitbank Bagr. h. u. Cb bk, Barmer Bank-D. Bertlner^anbelsb. Coirnnenbank vanr. Privatbank DarmftäeterBank v. Wat. Bank
9,7
4,625
2,1
— Wettfliegen der Vögel mit den Als die Eisenbahnen in Deutschland mäßig neu und selten waren, konnte
0,2 1,875 1,25 24,25
0,2
1,8 1,3 24,25
8,75
8,875
23,0
6,125
6,5
25,5
58,0
26,4
1,6
10, t 8,75 9,0
23,7
7,5 6,75 6,5
30. 10
91,75
87,8
0,5
0,9
0,9
1,8
11,9
5,6
0,4
0,3
1,1
1,2
Elektr. Hochbahn I 56,0
Otflerr. Staatsb. 26,15
Schantungbaha | 1,6
62,0 48,0 67,0
4,5
8,6
29 10.
94,75
87,6
0,4
0,8
0,8
1,7
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1,3
leistungsfähigen Landrvirkschafk, kräftigen Mittelstandes,
Versicherungs-Aktie«
flatb^Ttond). V M>5,0 «0,0
11,4 4,6
9,6
53,625
m
53,0
4,7
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6,6
8,8
9,5
1,4
11,75
26,75
16,0
1,4
21,0
2,2
16,0 M
Linde Ctsmasch. Mchchtn. Breuer lEeguin Buhdach THotorentob. Veutz Neckars-Zahrreuge
Die Wähler und Wählerinnen sollen aber nid# vergessen, daß dieser Kampf um so aussichtsreicher ist, je zahlreicher die Partei im Landtag vertreten ift
Darsteller leisteten Hervorragendes. Frl. Hellmann zeichnete glänzend die Preziosa, ihr standen gleichwertig zur Seite Frau Splittkow als verschmitzte Zigeuner- mutter und Herr Salzmann als alter Veteran. Aber auch alle anderen Kräfte — hervorzuheben ist noch Herr Barie als Retter der Preziosa — gaben ihr bestes und trugen zu dem schönen Erfolge der Aufführung bei. Besonderes Lob verdient noch Herr Gammerschlag, der als Regisseur mit außerordentlicher Sorgfalt tätig war. DaS Orchester und seine Leitung war ebenfalls vortrefflich. Das Stück fand solchen Beifall, daß eine Wiederholung veranstaltet wird.
haglichen Kurs steuert, haben nicht selten die verhängnisvolle Angewohnheit an sich, sich über die geringfügigsten Kleinigkeiten aufzuregen und zu ärgern, und ohne triftigen Gnind mit einer grämlichen Laune herumzuspazieren unter ihren Mitmenschen, die ihnen sicher nicht mehr Grund zum Verärgertsein geben, als umgekehrt. Je öfter nun das Gesicht diesen nörglerischen, mißmutigen Ausdruck annimmt, desto fester gräbt er sich allmählich ein und richtet selbst das reizendste Gesicht zugrunde. Mit ein wenig Selbstbeherrschung aber könnte man so leicht diese leidige Angewohnheit ablegen.
Der Eine ärgert sich beständig darüber, daß seine Sprößlinge keine Engel sind, ohne zu bedenken, daß noch niemand gleich erzogen auf die Welt gekommen ift; oder man glaubt, durch etwaige Verfehlungen der dienstbaren Geister Berechtigung zu andauernder lieb el- launig feit zu haben, obgleich man selbst durchaus nicht frei von Fehlern und allerlei Untugenden ist. Unpünktliche Schneiderinnen und Handwerker, ein mißratener Hut, ein entgangenes Vergnügen und tausenderlei andere, noch so unwichtige Kleinigkeiten vermögen bei vielen die frohe Laune in Verstimmung überzuführen, vielleicht gar Tränenströme zu entfesseln.
Kein Wunder, wenn sich, langsam zwar und anfangs noch nicht offensichtlich, aber mit unabwendbarer Sicherheit jene fatalen Fältchen und Runzeln einnisten, die namentlich von der Frauenwelt so sehr gefürchtet sind, die dem anmutigsten Gesichtsausdruck den Garaus machen. Auch die Matrone, deren Antlitz die Sonnigkeit froher Laune durchleuchtet, bewahrt sich die Anmut ihrer jungen Jahre. Diese echte gute Laune ist niemals etwas Aeußerliches ober Scheinbares, sie kann nur von innen heraus kommen, aus einem zufriedenen, heiteren Gemüt, das dankbar all das viele Gute, das wir fo gern als etwas Selbstverständliches hinnehmen, anerkennt und sich dessen freut, das weder Haß, noch Neid, noch Verbitterung oder häßlichen Gedanken Raum gibt und an seiner inneren Veredlung ernstlich arbeitet. Wi-> sagt dach der Diäter so wahrheitsgetreu?
3X.8 ' 41,25.1 10,25 1
Vl« 0
Wähler und Wählerinnen Preußens!
Am Sonntag den 2. Dezember wird zugleich mit dem deutschen Reichstage
der preußische Landtag neu gewählt.
Die Zentrumspartei darf dieser Wahl mit Zuversicht entgegensetzen. Wenn in Preußen im Gegensätze zu manchen anderen Ländern in den letzten Jahren Ruhe und Ordnung herrschte, so ist das vor allem der Tatsache zu verdanken, daß hier die sog. große Koalition bestand, um deren Zustandekommen, Zusammenhalten und Zusammenarbeiten die Zentrumsfraktion als die Partei der Mitte das größte Verdienst hat.
Als föderalistische Partei hat das Zentrum dem Reiche gegeben, was des Reiches ist, aber auch die
Zentrum
christl. Volkspartei, die den Gedanken der
Volksgemeinschaft
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4. Blatt.
Druck der Fuldaer Aetierrdruckerei ttt Fukd»
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6,25 29,75 0,4 54,5 1,8 15,876
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19,25
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9,0
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1,6
11,4 26,75
geachteten, arbeiksfrohen und aus? : entlohnten Arbeiterschaft, eines gesunden, standessrohen
Beamtentums
wird das Zentrum wie bisher fo auch kämpfen.
5,5 10,25
1,9 3,9 5,1 4,3 5,0 8,5
Rechte Preußens
als Einzelstaat entschieden gewahrt. Vor allem in den Tagen des passiven Widerstandes und unmittelbar nach seinem Abbruch ist die Zentrumsfraktion des preußischen Landtages mit aller Entschiedenheit für die Rechte der besetzten Landesteile an Rhein und Ruhr eingetreten und hat allen Neigungen, diese ihrem Schicksal zu überlasten, unbeugsamen Widerstand entgegengesetzt. Es wird auch weiter diesen Landesteilen, die für das ganze Vaterland unsäglich gelitten haben, seine besondere Fürsorge zuwenden.
Die Sorge für die einzelnen
Berufsstände
ist nicht nur Sache des Reiches, sondern auih den Ländern fallen hier wichtige Aufgaben zu. Das
6°/o finh. Tiogg.
5°A> Bob. Koljl* 5”/o elektro K.
5afo preufc. Kali 5°/o bo. Rogg.
5 Rog.-Rent. Bk. 6°/« Ihüring. R.
6 Weftfäl. Kohle
Neues ans Frankfurt.
— Schwerer Stratzenbahnrwfall. Auf vem Wege nach dem alten Sachsenhäuser Friedhof stieß ein aus der Richtung der Mörfelder Landstraße kommender Last- Irafttoagen der Gerberei May an der Ecke Textorstraße und Bruchstratze mit einem Straßenbahnzuge der Linie 19 zusammen. Der Anprall war derart stark, daß der Straßenbahnwagen aus den Gleisen geriffen wurde. Bei dem Zusammenstoß trug der Straßenbahnfuhrer eine Gehirnerschütterung davon und mußte dem Heilig- geisthospital zugeführt werden. Die Fahrgäste tarnen außer einem Herrn, der anscheinend verletzt wurde, mit dem Schrecken davon. Der Straßenbahnwagen wurde sehr schwer beschädigt, das Auto blieb betriebs- fähig.
16,0
9,6
25,1
10,95
4,4
2,3
aus Gberheffen und den hessischen Aemtern.
— Marburg Am Sonntag abend feierte der hiesige kath. Gesellenverein sein 34. Stiftungsfest. Herr Kaplan Werner begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und Freunde und wies auf die Bestrebungen des Vereins hin: Liebe zum Vaterland, Treue dem Vereinsbruder, Schutz dem ehrsamen Handwerker! Für die Theateraufführung hatte man »Preziosa- mit Weber« so herrlich klingender Musik gewählt. Die
von den Hochschulen.
— Die Kot der ärztlichen Standes hoffte man teilweise durch eine Warnung vor weiterem Zuzug zum ärztlichen Stand zu beheben. Diese Warnung ist leider fehlgeschlagen. Nachdem im Vorjahre allerdings eine Abnahme der Medizin-Studierenden festzustellen war, hat deren Zahl dieses Jahr wiederzugenommen. Sie beträgt jetzt 7977, darunter 1180 Frauen, ein ganzes Sechstel. Nach der bestandenen Hauptprüfung zu urteilen, 866 in 1823 gegen 999 bis jetzt (Berlin und Breslau steht noch au») wird der Zuwachs von Anwärtern der ärztlichen Praxis denjenigen früherer Jahre noch übertreffen.
„Das Schönst' ist auf der ganzen Welt Ein Angesicht von Geist erhellt. Auf welchem Seelenreinheit wohnt, Auf welchem Himmelsfrieden thront."
Der freundliche Zug um die Lippen, der wahrer Herzensgute entspringt, hat nichts gemein mit dem puppenhaften, angelernten Lächeln, mit dem mancher zu fesseln hofft und das Gegenteil bewirkt. Mit guter Laune und Humor, den'Wilhelm Raab« den „Schwimm- gürtel des Lebens nannte, lassen sich die Aergerniffe der Alltäglichkeit so wunderbar gut bewältigen, ohne daß die Schatten der Verstimmung die Miene zu umdüstern brauchten.
„Fröhliche Herzen, heitere Mienen
lieben eigenen Zauberbann, gehen die Menschenherzen an, Wie die Blumen die Bienen."
Srankf. Bank
Srankf. Hyp. Bank 5rankf.pfanbbr.-Bank mitletb. Krebitb.
West». Srankf.
Kaff. gr. Straßenbahn flöt Gebr. tDächtersb. flbter u. Oppenheimer flfrhaffenb. Zetlft.
Bab SaWdjflrf Baldur piano Beck L fjenkel C. Bing. Meiattw. Breuer & Co.
Brockßucs
Gement Karfftabt Chem. Griesheim Daimler ITlot. deutscher vertag Dilrkopp Gift». Kalferslautern Clberfeto. Kupfer Glektr. tief. 6ef. CI. ttcht unb Kraft km«a. Srankf. a. IH. Silzfabrik Zulba
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Neptun Vpffch. tiapeg fianfa torjb
Verein Gibt
Sur Wahl in Preußen.
WlWüusmf der VktWische» Sentruntöpcirtei
6,5
20,8
54,0
1,8 16,121
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8,1
17,5 28,0 18,331
12,0 11,25
4,25 2,8
89,0
9,9 16,375 -53,128
J¥<>. 256*
Samstag, 1. November 1924.
wahrer Toleranz
in derselben Weife auch für die anderen Religionsgemeinschaften einzutreten. Dies ist auch von hervorragenden Vertretern derselben wiederholt ausdrücklich anerkannt worden.
Ungeheure Aufgaben werden einer chrisüichen Politik im kommenden Landtage harren. Rur ein starkes Zentrum bürgt dafür, daß diese Ideale keinen Schaden leiden.
Wähler und Wählerinnen Preußens! In Eure Hand ist Euer Schicksal am 7. Dezember gelegt. Die Verantwortung für Euch ist groß! Indem wir vor Euch das Banner der ruhmreichen Windthorst'- schen Ueberlieferung entrollen, jenes Banner, das wir treu gehütet und gehegt haben, rufen wir Euch auf zum Kampf!
Unser ist der Sieg, wenn wir wollen! Also folgt uns in den Kampf für das, was Euch allen heilig ist. Der 7. Dezember wird und muß das Zentrum stark sehen. Der neue Preußische Landtag soll den Beweis erbringen, daß das Sehnen nach einer christlichen Politik in Preußen in unaufhaltsamem Wachsen begriffen ist.
Preußische Wähler und Wählerinnen!
Vorwärts denn unter dem alten und doch ewig jungen Losungswort Windthorsts: Für Wahrheit, Recht und Freihett!
Der Vorstand der Preußischen Zentrumspartei. Dr. Porsch, Herold, Dr. von Savigny, Linz, Granowski, Hsßberger, Mönnig, Wronka, SKfjehrtänber, Stieler, Dr. Hager, Steiger, Dr. Schickte, Babenberger, Graf Praschma, Kaiser, Wand, Dr. Heß.
Der Vorstand der Zentrumsfraktion des preuß. Landtags. Dr. Porsch, Herold, Gronowski, Beyer-Oberfchlefien, Gottwald-Berlin, Graw-Wormditt, Dr. Hager. Dr. Heß, Linz-Wiesbaden, Müller-Neuwied, Dr. Schmedding, Sieger, Stieler, Stoffels, Wildermann.
Versöhnung der Stände und Klassen nicht Worten vertritt, sondern auch in sich ver- indem sich seine Wähler und seine Ge- aus allen Klaffen und Ständen zusammensetzen, bietet schon hierdurch die Gewähr, daß die Wünsche und Lebensnotwendigkeiten aller Berufe in ihm Verständnis und Vertretung finden.
Br. fieß 5- fierik . Sdiulth.-Paß Aachener Spinn. Adler & Oppmh. flblermerke Kleger fi.-6. f. Anilin Alexandere.
Allg. €kktr.-6ef. Annen er Gußstahl Afchaffenb. Zetlft flugsb. nrb. M. Badische Anitin Basalt
Bergmann G.-UJ- Berl. finh- vlasch. Bing Nürnberg Bräunte. Brikett Buderus Chem. Griesheim vt.Cwee-nb.Brgu>.
_ jirtefpinneret , ertöt » Kelimerke
Dßrkbpv etberf. Sorbenf. erber f. Kupfer eiektr. Cleferg. Cif. Bab. (Dolle emailte Ullrich efehmdter Bergt». Saber Bleistift Srankf. Gasa- Srcmkent Zucker üuchs Waggon Getfenk. Bergwerk Gefeilt*.f.et.Untn. Gothaer Waggon Üarpen Berge.
filrich Kupfer R j-hfter Sorbe.
Uffiift knuln9 steht aut den bekannten Plakaten RUUU llpUlfi e tiir die Feinkost-Margarine „Schwan im Bianband“, auf dem das frische Blaubandmädchen ein Paketchen in der bekannten appetitlichen Verpackung anbietet. Das bedeutet, dass man schon heute anfangen soll, die Ersparnisse zu machen, welche sich durch den Verbrauch von „Schwan im Blaaband“ erzielen lassen^ und welche zirka die Hälfte desjenigen Teils des Haushaltungsgeldes ausmachen, welches man früher für Butter aufgewendet hat.
Gelände für Ansiedelungen zu erheblich verbillig, tem Preise zur Verfügung, wobei sie den Kaufpreis der Grundstücke und die Ettaßenbaukosten durch kMLfristige Abzahlungshypotheken stundet und aus den Erträgnissen der Hauszinsstever Bauhypotheken zur Derstigung stellt. Besonders glücklich wirkt für * Hanau, daß durch die natürliche Lage zwischen dem | Main und dem in weitem Halbbogen das Stadt- 7 gebiet umziehenden ausgedehnten Waldgebiet sehr gesunde Wohnlagen vorhanden sind. Um diese zu : schützen und zur richtigen Auswirkung kommen zu lassen, wurde in den Jahren 1922-23 eine neue l Bauzonen-Ordnung aufgestellt, die zwischen den
Gruppen dichter Bewohnung in der Innenstadt und dem nördlichen und nordwesüichen Stadtgebiet, wetträumige Bebauung in oillenmäßiger Weise im Kreise um die gesamte Innenstadt, in dem westlichen Gebiet und in den Stadtteilen nach dem Main zu und Industriegebieten, wie ste oben aufgeführt sind, unterscheidet. Durch Neuaufstellung der Bauordnung ist die Ausnutzung der bebaubaren Mächen den Bedürfnissen der Industrie und des Gewerbes besonders angepaßt, andererseits einer zu engen und ungesunden Bebauung für Wohnzwecke ein Riegel vorgeschoben. Schließlich wurde durch Bestimmungen zum Schutze des Ortsbildes die Erhaltung des alten und die @€ftethmg des neuen Stadtgebietes unter weitschauende ätherische Ziele gestellt. Die Durcharbeitung und Umgestalmng des BebauungsplanGs ist in Angriff genommen und wird die verfchiedenen Verkehrs-, Wohn-, Gewerbe- ufw. Bedürfnisse in geradezu idealer Weife befriedigen können, da sich das räumliche Stadtgebiet ganz überraschend günstig für die Entwick- lung zu einer großen Industrie- und Handelsstadt
Das Thür. Ministerium in Weimar hat die S ch o n z e i te n wie folgt festgesetzt: Männliches Rot- und Damwild ist auch in der Zeit vom 1. Roo. 1924 bis zum 28. Febr. 1925, weibliches Rot- und Damwild auch in der Zett 1. Rov. 1924 bis zum 31. Jan. 1925 mit der Jagd zu verschonen. Die Schonzeit für Rehböcke beginnt im Jahre 1924 bereits am 1. Rov. und endet im Jahre 1925 erst am 30. Juni. Die Schonzeit für weibliches Rehwild ryird für 1924 auf das ganze Jahr ausgedehnt. — Versetzt wurde Verwaltungssekretär Richard Peter, früher bei der Bezirksdirektion in Dermbach, von Eisenach zum Kreisbirektor in Arnstadt, Verwaltungsobsrsekre- tär Karl Hagedorn in Arnstadt, früher bei der Bezirksdirektion in Dermbach, zum Kreisdirektor nach Eisenach. — Demnächst wird mit der Herstellung einer unterirdischen Telegraphenlinie vom neuen Reiä^postgebäude Bahnhofstraße bis zur Alleestraße begonnen. Die Zeichnung liegt im Stadtsekretariat und beim Postamt hier öffentlich auf.
Aus dem Uachbargediet.
--- Xirchhasei (Kreis Hünfeld). Am vergangenen I gonr.tug sprach der Geschäftsführer des SolfStier- F tins f. d. kath. Deut sch l. UN Kreise Fulda, Studien- tat Dr. We nz, in zwei Versammlungen der Pfarrei Kirchhasel über das Londoner-Abkommen und die E AeichstagSaustösung.
----- Aus dem Vogelsberg. In Jlbeshau- fen verstarb im Alter von 65 Jahren der Land- töirt Konrad Oechler, eine der bekanntesten Bauerngestalten in Hessen und weit über dessen Grenzen hinaus. Oechler war ein begabter S ch r i f t st e l le r, der alljährlich in humorvoller Weise in Bauernkalendern die Weltbegebenheiten d schilderte.
— Hersfekd. Nach der letzten Personenstands- s «mfnahme wurden 11191 ortsanwesende Einwohner gezählt und zwar 5283 männliche und 5908 weibliche. Gegenüber dem Vorjahre beträgt
Zunahme 277 Personen.
O Hanau. Für die Ansiedelung industrieller Betriebs ist die Bereichrllung von Bau- und Siedlungsgelände für Wohnungen in geeigneter Lage besonders wichttg. Die Äadt Hanau hat daher im letzten Jahre die Bebauung eines Stadtgebietes nördlich des Bahnhofs Hanau- Ost m nächster Nähe des Jndustriegeländes in Angriff genommen and dort teils in Einzelhäusern, teils in Doppelhäusern, teils in mehrstöckiger Bewohnung etwa 150 Wohnungen in der Freigerichterstraße erstellt. Der Bau von weiteren 40 Wohnungen am Eingangsplatz des Hafens ist in Angriff genommen. Außerdem stellt die Stadt an
Gotbantethe Doltarfdmß-An®. 5 Reichsanleihe 3.........
3V>------
♦-----
. Znangsar.tefhe 4 Schutzgebiet 5 Spar-Pr.-flnL 5 Pr.Schakanl.22 4 vt. Cant. 3¥» bau----
3 bo.--
4 Bayer. Anleihe 3V. bo. bo.
staffel. Hier wurde an verjchiedeueu Tagen diese. Woche der Braunkohlenfilm im großen Saale de« Stabti park« Dorgefüört. Der außerordentlich gute Besuch hat gezeigt, daß dieser lehrreiche Film, der bte Entstehung bte Braunkohle, ihre Gewinnung im Tief- und Tagebau und die Aufbereitung und Verarbeitung der Kohle veranschaulicht, außerordeniltchen, Anklang gefunden hat. Unter erobert m zeigt der Film auch ein Teil aus der engeren Heimat, »Isa bee Bergbaues hn Kaffeier Revier, der, wie bekannt, ja besonders schwierig ist. Imposant ist bte Stelle de« Films, wo sich mit Riesenkräften ein Löffelbagger im Tagbau der Gewerkschaft Frielendoif in die schwere, mit mächtigem Basaltgeröll durchsetzte Decke, die über der Kohle lagert, hineinarbeitei und dabei kaum glaubliche Leistungen vollbringt. Großes Jnlerefle zeigte auch die Brikettiadrikcttiou. In langen Stränge» sieht man die fertig gepreßten Briketts sich bis zur Verladung in Eisenbahnwaggons fortbewegen. Im Staffelet Bezirk ist es wiederum nur die Gewerkschaft Frielendorf, die ihre Förderung zum großen Teil in Briketts »erarbeitet, die bestens bekannt unter der Marke „Hafsia" sich allgemeiner Beiieblhett erfreuen, zumal sie neben ihren Vorzügen infolge der günstigen Fracht tat Preise außerordentlich günstig sind.
4% Golb-Ren
4 lürk. fibmin.
4.. Bagb. S.U
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4Vi finatol. S. I
4V... S.U
4V... S.IH Mcx. Anleihe
Turnen und Sport.
= Altersriege der Turnaemelnde 1848. „Alt werden und jung bleiben* möchte wohl jeder. Der beruflich int Freien tätige Mensch bat die beste Gewähr, dies Ziel zu erreichen. Der Stadtbewohner dagegen, der Tag aus Tag ein entweder etnfeiüge Handarbeit treibt, ober als Kaufmann, Beamter oder Lehrer lange Zeit fitzend zubringt, muß, um auch im Älter frisch zu bleiben, regelmäßige Wanderungen oder sonstige körperliche Beschäftigung treiben. Die beste Gelegenheit zur regelmäßigen körperlichen Tätigkeit findet sich in den Alters- tiegen der Turnvereine. Turnerisch nicht vorgebildete Herren sollen nun nicht etwa annrijmett, dies wäre nut etwas für Leute, die schon in der Jugend turnten. Nein, in den AlterSrregen werden einfache Frei, und Geräteübungen getrieben, die auch der Ungeübte mit- machen kann. Jeder findet feine Kost. Im Svmmei werden Rasenspiele betrieben, im Winter sorgen Neckspiele für Abwechslung. Wenn auch die AlterSrregen der Deutschen Turnerschaft viele tausende Mitglied« Sen, Jo müßten eS bei der Wichtigkeit dieser Sänge» nheit für jeden einzelnen und für das ganze Volk viel mehr feto, die daran arbeiten, auch im Älter noch körperlich unb geistig rüstig zu sein. Die Notwendigkeit sieht jeder ein, die meisten schützen Mangel an Zeit, weite Wege usw. vor, ohne zu beoenlen, daß sie sich selbst unb ihrer Famrlie leinen besonderen Dienst leisten könnten, als durch Ausübung regelmäßig betriebener Leibesübungen. Turnen der Altersriege Mittwochs 8—9 Uhr in der Höbt. Turnhalle Rhabanus- straffe. Leitung: Studienrat Lchnädter.
Mtt ernster Sorge sieht das Zentrum als christ- siche Bolkspartei die ; j ,., "...
Verwirrungen der Aest r r auf sittlichem Gebiete und die Zerrüttung des Familienlebens. Wo es immer geschehen konnte, haben wir keine Mühe gescheut, und werden es weiter tun, um christlicher Gesinnung und christlicher Gesittung im Volksleben wieder energisch Geltung zu verschaffen. Hier gibt es für uns kein Paktieren. Unsere Grundsätze sind unbeugsam! Euch Alle, die Ihr noch wahrhaft christlich denkt, rufen wir zur Mitarbeit auf! Nicht minder fordern wir Euch zur Mitarbeit auf an der Durchdringung unseres gesamten kulturellen Lebens im Geiste des Christentums auf dem Gebiete des Theaters, der Kunst und Literatur.
In der Schulpolitik gibt es für uns nur ein Ideal, das ist die Bekenntnisschule: für sie haben wir gekämpft und werden wir weiter kämpfen! Ebenso werden wir uns, getreu unserer Geschichte, für die Rechte und die Freiheit der katholischen Kirche einsetzen, zumal sie eine Förderung durch irgendwelche anderen Parteien bisher nirgendwo gefunden hat.
Dieser Standpunkt hindert uns jedoch nicht, im Geiste
Frankfurter Börse
die ITotierungen verstehen sich In Billionen Proient.
Vm beste § önheitrrezept.
Bon Dr. A. v. Gneist.
Z i allen Zetten unb bei allen Völkern gehörte es zu ven Lieblingswünfchen der Menschheit, ein angenehmes Aeußeres zu besitzen. Daß sich über ben Begriff „Schönheit" keine Regeln aufftellen kaffen, ba der Geschmack zu verschieden ist, wiffen wir längst. Wir sind wett davon entfernt, die aufgeworfenen Lippen, die unförmige Nase des Slegerttjpus anziehend zu finden, wäh- rend jene Raffe hierin das Schönheitsideal erblickt und sich wett weniger an dem fetogefchnittenen Antlitz des Europäer» zu begeistern eermag, «cks es sei uns zu Lande dsr Fall ist. Selbst die kalte Schönheit der antiken Kunstwerk kann unter Umständen weniger Anerkennung ftodm, als ein unregelmäßiges, doch anmutsvolle« Gesicht.
Wem ein anziehendes Aeußeres mit auf den Lebensweg gegeben worden ist, kann mit dieser Mitgift wohl zufrieden sein. Aber Unzählige hüten diesen Schatz nicht im germgften, sondern bringen sich unbesonnener Weise mtt der Zett um diesen ihnen von Vielen beneideten Besitz. Sie vergaßen es, oder bedachten es nicht, daß alle Schönheitsmixturen' und Tinkturen nichts nützen, um sich diese Schönheit dauernd zu erhalten, wenn man das einzige, nie versagende Schönheitsmittel nicht in Anwendung bringt, das ist — die frohe Laune. Die gefürchteten Krähenfüßchen, die bösen Stirnfalten, die hängenden Mundwinkel, haben sie alle nicht oft genug ihren Ursprung in dem mächtigen Zerstörer der lieblichsten Schönheit, in der schlechten Laune? Wohl vermögen Kummer und Sorge, Krankheit und Siechtum ihre Runen in das menschliche Antlitz einzugraben, doch diese Art der Furchen veredeln eher den Ausdruck, «ährend die Spuren häufiger Uebellaunigkeft nichrs weniger als verschönernd wirken. Nun wird ja das menschliche Leben nicht immer von Stürmen bedroht, unb gerade jene, deren Lebensichiffchen einen ganz ve-
6,7 12,875 13,3
Wettfliegen der Vögel mit fahrenden Zügen beobachten. Konrad M. von Unruh berichtet dies in feinem hochinteressanten Werke „Leben mit Tieren" nach Erinnerungen aus seiner Knabenzit. Augenscheinlich regte die ungewöhnliche dahinrollende Massigkeit eines Bahnzuges auch in den Vögeln aller Art eine gewiße Neugier, in den raschfliegenden aber ein Mifftreben an. Sie flogen eine Strecke mit dem Zuge in gleicher Richtung mit, bis sie sich Überzeugt hatten, daß sie ihm doch Überlegen waren. Seit die Züge schneller fahren, sieht man nur ausnahmsweise Schwalben, Tauben und einzelne Falken einen kürzeren Wettflug versuchen. Sie schwenken dann plötzlich ab und fliegen zurück.
23:1 Neureich-. Künstler: „Darf id) drr gnädigen Frau eine Karle für meine heutige Sflrä rrSkale verkaufen?" „Mir besuchen keine Konzerte, mir Ham zwei Klaviere, mir k-ün selbst musikalisch."
29. 10.
30.10
29.10.
30.10
1,5
1,4
Srankf. Boden
8,2
8,2
4,1
3,9
Srankf. Gas
4,6
4,7
5,3
5,75
Srankf. Hof
17,0
16,5
1,5
1,5
Sf. Dok and Wilk
4,3
4,4
0,1
0,1
Gothaer Waggon
2,5
2,5
—
—
Haid und Heu
16,5
16,5
2,0
2,0
fjeöb. Kupfer
6,1
6,1
—
—
Höchster Sartre.
16,b75
16,37?
17/25
17,9
Kammq. Kotierst
7,5
8,0
.17,0
—
Konternf. Braun
0,8
0,9
1,6
1,6
Leck, fluqsb.
14,3
14,6
2,6
2,7
Ulainkroftto.
8,0
8,ß
2,5
2,6
THeguln Butz6.
8,0
7’7
—
—
Motor. Oberurtel
—
16,1
5,2
4,9
ilerkarl. Sabre.
5,5
5,625
8,7
8,7u
Pf Iz. nahm.
2,9
2,7
16,75
16,5
Schlickert nbg
Bö,5
36,0
2,8
2,8
Schuhstoff Sulba
2,9
2,9
20,0
20,75
Schulst. Here Sf-
3,0
2,7
—
—
Schuh'- Leander Offb
—
—
1,125
1,2
Sichel & Ce.
2,9
2,9
0,«
0,7
Siemens eiektr. Betr
5,0
5,4
13,0
13,0
thür. Lief. 6e(.
8,7t
8,4
6,7
7,0
0. Saßf. Kaff.
8,0
3,1
0,3
0,3
tDanß & Sregt
2,7l
2,8
—
3,8
Zucken. Sranhentßat
2,2
2,7
Deutfehe Bank
10,2
10,25
D. Ueberfee-Bank
67,0
67,75
Bisconto-Komm.
11,8
11,9
Dresdner Bank
7,9
7,0
THeining. Ypt.-Bk
3,75
3,8
Mitleid. Crebltbk
1,625
1,375
Gelt. Crebit
0,3
0,3
Reichsbank
52,3
52,25