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Im Kochwasser ausgewaschen, naben selbst alte Obst. Teer- und Kakaoflecke ihren hartnäckigen Widerstand auf. Die Bumusbrü-ie wurde zugleich zum Einweichen der bunten WSIcheverwandt.undalsfle hierrestlos ihre Schuldigkeit getan, glänzte schließlich sogar der Waschküchenfußboden durch die Reinigungskraft der Pankreasdrüse. Und wenn wir sonst müde, mit herabhängenden Armen, spät abends vor voll- brachtem Waschtagewerk gestanden, so hatte stch dies nun in ein ausgesprochenes Freudenfest verwandelt. Sogar meiner zuerst ob dieser Neuerung lehr sauertSpfig drein- schauenden Waschsran, lachte Helles Vergnügen vom Gesicht ob dem sichtbar früheren, weit müheloseren Ende ihres Arbeitstages. Nun ging ich mit wahrem Feuerester allem zu Selbe" was sich mit Burnus In Verbindung bringen ließ. Die zartesten Seidenstoffe probierte ich auf ihre Farbechtheit aus, feine, weiße Wollschals, seidene Strickjacken, alles erschien wie „auf neu“ gewaschen. Ja, als bei einer benachbarten laufe ein Heller Herrenanzug eine volle Sauceschale über die Achsel bekam, steckte la) kurz entschlossen den ganzen Rock in Burnusbrühe. Als ich ihn
fast lächerlich erscheinen, wenn sie um eines neuen < -.........* ,x* c-------- Aber ich bin
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dann völlig fleckenlos zum Schneider brachte, fragte ei erstaunt: „Wie haben Sie denn den Rock so tadellos sauber bekommen?“ — Sogar Putzlappen öliger Ma-chinen werden wieder völlig gebrauchsfähig. — Außer Rost und Tinte gibt es keine Flecken, die nicht völlig, und was das Wichtigste ist, ohne auch nur im mindesten die Wäsche anzugreifen, entfernt werden.
Sie möchten nun wissen, woher man Burnus bezieht. Man geht In das erste beste Seifen- und Drogengeschäft und kaust sich dort eine kleine Patrone für 25 Pfennig, bie fflr eine Wäsche normalen Umfanges vollkommen aus« reicht. An kleineren Dtätzen mag es vielleicht hier und da noch nicht geführt werden — dann schreibe man einfach an bie Fattinger-Werke für chemi.che und pharmazeutische Präparate " Aktiengesellschaft, Berlin NW. 7, Dorotheen- straße 34, eine Postkarte und bekommt dann Bezugsquellen nachgewiesen.
Man stoße sich nicht daran, daß die Patrone so klein ist und denke nicht: Von anderen Mitteln bekommst du viel mehr für dein Geld. Die Menge macht es hier nicht, sondern die Wirkung, und Burnus wirkt eben schon in ganz kleinen Mengen, wie sa auch z. B. Gewürze schon in ganz kleinen Mengen wirksam find.
Das Endresultat meiner Erahrungen möchte ich jeden- falls in die Worte zusamnrensafsen: Burnus ist eine nationale Wohltat l __________________
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'--~ Ein- I Seife in den Kessel lauwarmen Wassers, nun die Wäsche
weich mittels halber nicht" zu schlafen vermag. Aber ichl bin '™n, r“"übi(.„gg" b eT jroe Üen ^um Sod)en vorbereitet tatsächlich bei dem ersten Burnusversuch zwei- bis dreimal Kessel erleotgt. o'ugs » Welch Erstaunen hier des Nachts aufgestanden, um immer wieder durch Stauchen und nun, 9 8 allergrößten Flecken zeigten noch einen meiner sorglich in Burnusbrühe emgewelchten Wasche mich wiederum, nur dteauergrg o sm -glich qe. ” Überzeugen, wie sich die Färbung des Einweichwassers schwachenSchein. und ^b bte h utt doppert sorguq^ von Stunde zu Stunde oerdunkeite. Denn norma e, orgl ch en Henenkragen halten I g .
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Hauswirtschaftliches.
Vorkrag der Stau H. v Besser im Hausfranenvereln Dresden.
Bor den Mitgliedern des Hausfrauenvereins hielt Frau v. Besser unlängst einen Vortrag. Eie jagte: Darf ich mich Ihnen zuerst als langjährige Hausfrau von altem Schrot und Korn vorstellen, die genau wie viele unter Ihnen energisch gegen jede Neuerung auf dem Gebiete der Wistchebehandlung Front gemacht. Soda zum Einweichen, geschnchelte Kernseife zum Kochen, das war mein langjähriges Ideal. Freilich waren die Waschtage immer sehr gefürchtet, eine ungeheure Mühe war es allemal, und mit ber guten Laune war es nicht weit her. Auch der bergehohe Flicklord gehörte nicht gerade zu den Freuden des Daseins. Und halte man dennoch leidlich heile Wäsche aus allen Unbilden des Krieges und des Waschbrettes gerettet, gab es ein um io sorgfältigeres Hüten derselben. Aber wie stets in den Zeiten stärkster wirtschaftlicher Be» brängn.ffe dem Men chengeist die Mittel und Wege gewiesen werden, die einen Helfer in der Not beweisen, so auch in unserem Falle. Bringt doch das Einweichmittel Burnus eine so völlige Umgestaltung auf dem Gebiete der Wäschepflege zuwege, bie nur mit lebhafter Freude zu begrüßen ist. Doch ich will Ihnen erzählen, wie es mir ergangen ist, denn es mag für eine absolut bodenständige Hausfrau
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am hiesigen Plabe würde geneigt sein, mit einer seit 35 Jahren bestehenden konzernfreien Margarinefabrik Mitteldeutschlands, welche nachweisbar nur erste Fabrikate herstellt,
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mit 4 u. 6 Messern, letztere auch für Kraftbetrieb, vorrätig bei
Aus dem Gerlchksfaal. Richter (zum Angeklagten der offensichtlich Gefallen daran findet, daß ihm das ' ' .Na, warum freut Sie dies
M-WM M M MWii.
Die neue Kulturbewegung in China, die Familie, Gesellschaft und Staat umgestaltet, macht auch nicht halt vor der Religion. Die alten heidnischen Religionen gellen als erledigt. Iungchina hat in feiner gründlichen Art die Schlußfolgerung gezogen, die alle anderen zur heutigen Weltkultur fortgeschrittenen Völker einmal ziehen müssen: die Zurückweisung der alten Heldenreligionen als minderwertig und unverträglich mit der neuen Bildung. Den Weg, die alten Religionen zu modernisieren, sie durch Aufnahme christlichen Gedankengutes neu zu gestalten, will Iungchina nicht gehen. So bleibt nur die Wahl zwischen Chriftentutn und Atheismus. Hier muß gleich erwähnt werden, daß bei diesen Kämpfen für die neue Bewegung nur der Protestantismus in Frage kommt. Es ist der katholischen Mission eigentümlich — die große Not zwingt sie auch dazu - hauptsächlich um das gewöhnliche Volk zu werben. Daher rührt ihr großer Zahlenerfolg, aber ihr geringer Einfluß auf das Geistesleben. Doch zählt auch sie nicht wenige Gebildete in ihren Reihen, die indes in ber Ruhe des Besitzes nicht den Drang in sich stählen, in den neuen Geisteskampf einzu- greifen, im Gegensatz zu den weit zahlreicheren protestantischen Gebildeten, die zur Klärung ihrer eigenen religiösen Anschauungen in den Kampf eingreifen und deshalb auch als die Feinde ber neuen Bewegung gelten.
Diese Tatsache kam so recht zum Ausdruck, als 1922 zwei große protestantische Kongresse im Sanbe tagten: der Kongreß des christlichen Studentenweltbundes zu Peking und die protestantische Generalsynode zu Schanghai. Während des Stubentenkongresses würben von ber religionsfeindlichen Partei die heftigsten Angriffe gegen bas Christentum geführt. Während einige noch ein dogmenloses, rein ethisches Christentum ohne äußeren Kult gelten lassen wollten, forderten ganze Studenten- und Stubentinnenverbände bie Ausrottung des mit Militarismus, Kapitalismus und Imperialismus verbündeten Christentums. Sie traten ein für eine reine Ver- nunftreligion und vermochten selbst bie sozialistische Partei zu gemeinsamem Kampf zu gewinnen. Am Tage nach bem Abschluß bes Studentenkongresses, ber 764 Teilnehmer aus 32 Rationen und 5 Menschenrassen zählte, wovon 635 Chinesen waren, wurde in der Reichsuniversität Peking eine von 3000 Teilnehmern besuchte Protestversammlung gehalten, in welcher der Rektor, Herr Tsai-yucm-p'et, der fähigste Kopf und Führer Iungchinas, das Christentum als die Religion der Mär- chen verspottete.
Das neue China lehnt jede geistige Macht als Gegen- stand bes Unglaubens ab. Sein Gott ist der materielle Fortschritt, und nur vereinzelt schwärmt ein Aesthet für den Kult des Schönen als ber Religion ber Zukunft. Der Unglaube breitet sich rasch aus und droht den größeren Tell ber (Bebifbeten Chinas zu erfassen. Der Ausblick ist düster, sehr düster nach ber Ansicht bes Bischofs de ® uebriant, ber als aposty-
Swnsoidalen Ausstellung.
Von unserem Berliner Mitarbeiter, j Ach damtt haben wir ja allemal gespielt, mit L Zinnsoldaten. Zuerst bekam man blaue deutsche ftrfbaten geschenkt und rothosige Franzosen, braune 3n= Sner und Ritter aus dem Mittelalter, später grüne Men und gelbe Japaner, dazu kleine Kanonen, die,
Erbsen geloben, auf bie Infanterie losgelassen wur- L Fiel ein Soldat um, dann lag er tot auf bem rach, Bewegungen machte er nicht. Besonders steif war a,! Garde vom alten Fritz, bie stets das Gewehr pra- tattierte, auch wenn sie schon tot war, während bie mo- 'wrnen Truppen vielfach in Feuerstellung kniend und atzend gegossen wurden. Das sst jetzt anders geworden,
Naturalismus Hai sich auch ber Zinnsoldaten be» «adjtigt. In Berlin fft zurzeit eine Zinnsoldaten-Aus- fcttung auf gebaut Hier kann man den ganzen Welt- frieg gegossen sehen. Da sind kleine Schützengräben Erhoben, von Drahtverhauen umgeben, Bleisoldaten
n auf ber Erde, legen Telephonleitungen ober kochen m ber Feldküche, vorn schießen sie im Graben, die I M>ere Artillerie steht hinter einem kleinen Wäldchen inb feuert, bie Bedienungsmannschaften stehen in voll- tommen geordneter Ausstellung neben ihren Geschützen pid laben, tragen Munition, vorn schleppt man Ver- wmbete fort, flickt Drahtverhau, man wirst Handgra- Jatcn, in wildes Handgemenge ist auf dem linken Flügel : Bttftanben, mit Hacke und Schippe, mit Kolben und
Messer gehen sie aufeinander los.
Der Unterschied gegen früher ist ganz enorm. Unsere eiten Zinnsoldaten, bie so standhaft waren, auf ihrem ^teilen Bleifuß, bas Andersen ein Märchen darüber torieb, waren plastisch vollkommen ausgebildet, alle hatten sie hübsche Gesichter, waren möglichst bunt bemalt, pber jeder war nur zu einer Stellung zu gebrauchen. Pie modernen Soldaten find natürlich auch „steif“, aber ihre „Bewegungen im Stand" stnd fo, daß sie von ver- föiebenen Seiten verschieden wirken. Dafür haben sie die Farbe verloren, alle sind feldgrau und in ihrer Ausführung nicht ganz exakt. Manchem steht statt ber Hand an Stück Blei aus dem Aennel, ober bie Faust ist nut bem Stiel ber Handgranate verwachsen, sie sind mit modernen Augen gesehen, naturalsstisch und auch wirk- Üchkeitswahr, aber — hübscher waren bie alten boch, und es fragt sich, ob bie heutige Jugenb sich mit ben neuen Zinnsolbaten so befreunben wirb, wie wir es früher mit ihnen taten. Früher bekam man für zehn Pfennig zwanzig Solbaten. Man konnte viel mehr mit Ihnen anfangen, ba sie keinen Anspruch auf eine besondere Beschäftigung erhoben, heute aber muß man von den verschiedensten Gruppen einige haben, um spielen zu können, man braucht also mehr und bas ist natürlich teurer. Die Ausstellung ist sehr hübsch unb interessant für bie Jugend, bie in Scharen dorthin eilt, aber auch ; lehrreich für Leute, die während des Krieges zehn Kilometer hinter dem Fesselballon standen und stch nun hier überzeugen können, wie es an ber Front zugegangen ift
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Die neue Geschichte. A.: „Sag' mal, hast du bem. schon bavon gehört?" — B.: „Wovon denn? — „Nu von bie Jeschichte mit ben — jes! wie Heeßen denn die Leute?" — B.: „Meinst du bie Wirtschaft?“ — A.: „I ne doch! Ick meene bie Jeschichte ba mit den — na, ber Name schwebt mir uf be Lipp. Die ba braußen vor- jejangen is, ba bei — ba braußen bei — auch du mußt ia ben Ort kennen!“ — B.: „Ach, Sees, bes ist bie Ie- schichte mit ben — ja, bie kenn ick — ick — mit ben —, na mit ben, Iees, wie heeßt er doch? Die menfte?“ — 21.: „Richtig, bie meen’ ick, also bu kennst se schon?“ — B.: „Ja, bie kenn' ick; bi hat mir, na ber — ber — na, wie heeßt er denn, erzählt. Der ba braußen — bu weeßt ja!“ — A.: „Ja, ick weeß schon, bet is bi# Jeschichte! Bon dem hab' ich se ad).“
*
„Zum heulen". „Hast bu schon mal solange gelacht, bis bu meinen mußtest?“ — «Ja, heute morgen. Papa ift über etwas gefallen, da habe ich gelacht, bas hat er gesehen, banach habe ich meinen müssen.
gscher Visitator einen tiefen Einblick in bie Lage gewann. Protestantische Missionskreise sind eher geneigt, in ber neuen Bernegung eine Wegbereiterin bes Christentums zu sehen, intern auf biefes alle Aufmerksam- teil gerichtet unb bas Interesse an religiösen Fragen angeregt werbe. Aber alle müssen auch zugestehen, daß bas Christentum unter bem Geist ber Zeit eine Wanblung burchmacht, unb baß eine BÖUige feuern» fteUung ber fremben Mission erforderlich ist. Die d)tne= slsche Abordnung bemängelte auf bem oben erwähnten Studentenkongreß an ber westlichen Religion unb Christenheit ihre zu enge Verbinbung mit ber politischen Ethik ber Kulturstaaten, btc auf sehr niedriger Stufe stehe: die Mission fei zu autokratisch unb behanble bie einheimischen Helfer mit Geringschätzung: bie Glaub en sbek enntnisse unb ber Schulbetrieb seien veraltet. Es war bie Ueberzeugung bes Kongresses daß die bestehenden Kirchen die moderne Sttiden- tenwelt nicht leiten könnten. Für China — wie sirr Indien — wurde bas Recht beansprucht, Christus nach eigener Weise auszulegen!
So bahnt sich anscheinend eine Verflachung bes Christentums zu einer chinesisch-christlichen Ethik an, deren ideale Norm ter Jbealmensch Christus wäre. Ganz deutlich trat diese Strömung auch hervor auf der protestantischen Synode zu Schanghai, deren Teilnehmer fast zur Hälfte aus Chinesen bestanden, die auch ben Vorsitz führten. Schon diese Tatsache zeigt, Satz sich die Missionskirche oder vielmehr -kirchen tn etne nationale umgeroanbelt hatte. Der chinesische Vorsitzende des Dorberettimgsausschusses bezeichnete ben Tag tenn auch als ben Geburtstag ber chinesischen Kirche. Rach den der Versammlung voraufgehenben Presseerorterun- qen wünschte man eine einige chinesische Kir ch e ohne konfessionelle Verschiedenheiten mit demokratischer Gleichheit, die sich der chinesischen Weisheit vermahle. Die fremden Kirchen sollten nur unter Aussicht ber chinesischen Kirche sich betätigen. Man arbeitet bewußt ober unbewußt an der Verflachung bes Dogmas und beginnt ben neuen Geist auch schon in bie Missionsschulen zu tragen. Der Protestantismus in China ist also in Gefahr, von ter neuen Flut langsam zernagt zu werben.
Es ist noch manches zu retten, wenn sich bie katholische Christenheit aus ihre Pflicht besinnt. Sie kann mit ihrem geschlossenen unb abgerundeten Lehrgebäude vor der Kritik Jungchinas bestehen. Wahrend sie fortfährt, sich wie bisher bes armen Volkes anzu- nehmen unb durch ihre Caritas für bie Religion ber Liebe zu werben, brängt ber gewaltige Kampf zu intensivster erzieherischer, literarischer unb wissenschaftlicher Betätigung, um bas weitaus größte unb bei feiner Größe eines ber einheitlichsten, tüchtigsten unb geistig hervorragendsten Völker, bem einst bie Herrschaft tm Osten zufallen wirb, für das Christentum zu gewinnen.
=, «er größte Bühnenerfolg aller Seiten ist bis jetzt das weltbekannte Lustspiel „Cha r leysTa nte von bem Engländer Brandon Thomas, dessen Todestag
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von Stunde zu Stunde verdunkelte. Denn normale, sorglich behandelte Haushaltwäsche konnte ja gar nicht so viel Schmutz abgeben, unb es erging mir fast, wie sich eine nun ebenfalls Burnus verwendende Freundin ryir gegenüber äußerte: „Weißt Du, Burnus ist einfach eine Beleidigung. Mir war, als fei versehentlich ein neuer brauner Strumpf zwilchen die weiße Wäsche gekommen. Aber nein, ein brauner Strumpf, sondern bie in Burnus enthal tene, nun wirksam geworbene Pankreasdrüse hatte allen der Wäsche anhaftenden Schmutz, ber zumeist aus Fett und Eiweiß besteht, gelöst, gewissermaßen verbaut. Ein Reinigungsmittel, wie es intensiver, bie Wäsche schonend, und für uns müheloser gar nicht gedacht werten kann. Staum tonnte ich nun ben Morgen erwarten. Schon beim Ausdrücken unb öfteren kräftigen Spülen der Wäsche in warmem Wasser, bas eine nochmals tiefbraune Färbung gewann, erschien biese so sauber, daß mir sie uns erstaunt rechts und links besahen, hinaus damit gingen Ins liebe Sonnenlicht; es blieb eine erstaunliche, nie zuvor durch irgendein anderes Mittel erreichte Reinheit. In Anbetracht dieser kam nur ein Drittel von der sonst von mir gebrauchten
sich in diesem Jahre zum zehnten Male sahrtt DaS Stück wurde in London in ben Jahren 1892 btS 1896 ohne Unterbrechung täglich aufgeführt. Es wurde rn saft alle Sprachen übersetzt unb in allen ~anoern Der Erde aufgeführt. Die Einnahmen, bie Brandon xbomaä aus diesem Werk hatte, wurden viele Jahre hindurch auf 10000 Mark täglich geschätzt. In England gtte es zahlreiche Schauspieler, bie in ihrem Leben nichts anderes als Rollen aus „Lharleys Tonte“ gespielt hoben. Im Jahre 1913 gründeten sie in London den „Coarleh 2 Annt's Klub“, dessen Ehrenpräsident der Verfasser selber war. Brandon Thomas übrigens war trotz diese! Riesenerfolges nicht glücklich. Er war dadurch verbittert, daß seine ernsteren Stücke zu keinem Erfolg gelangen konnten. _.
— Was bedeutet die Bezeichnung „3. H. 3“? Di- Amerikaner bezeichnen bekanntlich den neuen deutschen Zeppelin „L. Z. 126' mit „Z. R. 3'. Dies ift die Ab< kürzung von Zeppelin rigid und bedeutet .Starrer Zeppelin'. Die Nummer 3 zeigt an, daß es das dritte .Luftschiff der Vereinigten Staaten nach dem starren System ist. Nummer 2 ist die in Amerika gebauie
Shenandvoh", genannt noch einem amerikanischen Fluß, und Nummer 1 war der verunglückte englische Bickers-Zeppelin, der über dem Humter verbrannte.
denn so?" — Angeklagter^ .
ner zwanzigjährigen Ehe noch nicht passiert ift
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Auch ein Dichter. Redakteur: „Sind Sie ganz uni absolut sicher, dieses Gedicht selbst verfaßt zu haben?“ — Dichterling: „Ich versichere Sie.“ — Redakteur: „Sann freut es mich sehr. Sie kennen zu lernen, Herr Heinrich Heine. Ich glaubte allerdings, Sie feien schon längst gestorben.“ _______________________
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Nr. 23 t vom 3. Okt. 1924.
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