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FuldaerZeitung

Amtlicher Anzeiger für den kreis und die Stabt Fulda.

Anzeigen-Preike- Stleinieile (Colonel) lokal 0,15 Boldmork,

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auswärts 0L0 Toldmark: Reklameseile lokal O.SO. Doldmark RI Trthrrt

.. auswärts 0,80 Goldmark. r, > 3

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Mittwoch, 6. Kugust 1924

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wirtschastsfragen

wtb ß o n b o n, 5. Aug. (Tel.) Die deutsche Delegation ist heute vormittag kurz vor S Uhr im Liverpool - Street - Bahnhof eingetroffen. Eine große Menschenmenge hatte sich ange-

Die Vertreter Deutschlands sind zu Verhand­lungen nach London gegangen. Diese wichtige

Berantwortlich sür die Schristleitung: Dr- Johannes Kramer. Anzeigen: I- P arzeller, Fulda. Rotationsdruck und «erlag btt « Fuldaer Actiendruckerei in Fulda. Fernlvrecher Rr- S. c BerugsvreiS für Juli: 1.50 ffit

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Staatsfehrdär Hughes.

der in Berlin den deutschen Journalisten erklärt hat, daß er die Annahme deS DaweS-BerichteS für den Beginn einer Aera des Friedens und der Wohlfahrt in Deutschland halte, ist wieder abgereist. Die Ab­fahrt erfolgte vom Bahnhof Zoologischer Garten. Als Vertreter des Auswärtigen Amts hatte sich Staatssekretär v. Maltzan aus dem Bahnsteig ein­gefunden. Hughes begibt sich nach Bremen, von wo er sofort nach Amerika zurückkehrt.

unter dem deutschen liegen.

Diese dafür vorliegenden Zahlen beweisen, daß nicht nur die englischen Zechenpreise niedriger find als die der Ruhr, sondern daß die englische Kohle selbst in Hamburg durchweg um ein be­trächtliches billiger ist als Ruhrkohle. Die englische Kohle ist demnach heute noch trotz der kürzlichen Reduktion der Ruhrkohlenpreise, die m Ententekreisen so großes Aufsehen erregt hat, eine furchtbare Konkurrentin für die Ruhrkohle selbst in Deutschland. Würde die Einfuhr englischer Kohle nicht staatlich reguliert, so würde die engli­sche Kohle in weiten Gebieten Deutschlands die Ruhrkohle vollständig verdrängen. Poincare führt an, die Ruhrkohle habe trotz der Micumlasten in letzter Zeit den holländischen Markt völlig erobert. Deutschland führte im Jahre 1913 im Monatsdurch­schnitt 675 000 Tonnen Kohle nach Holland aus, rm Monatsdurchschnitt des ersten Quartals 1924 478 600 Tonnen! Die Friedensausfuhr nach Hol­land ist also erst zu zwei Drittel erreicht. Dieser Er­folg konnte nur unter Opfern erreicht werden, in- dem die Ruhrzechen in scharfem Konkurrenzkampft die englische Kohle unterboten; ihre Kreditverpflich- tungen in Holland zwangen sie nämlich holländi­sche Devisen hereinzubekommen.

Es kann demnach nicht die Rede davon sein, daß die Ruhrkohle nach Annahme des Dawes- | berichtes die englische Kohle aus ihren alten Ab­satzgebieten vollständig verdrängen wird. Die Ruhrzechen sind zunächst durch die Zinsen für die Kredite, die sie zur Tragung der Micumlasten auf- zunehmen gezwungen waren, im voraus belastet. Die Verzinsung und Rückzahlung der Milliarden­kredits des Dawesberichtes wird ferner der deut­schen Industrie Lasten auferlegen, wie sie bisher noch nie die Industrie irgend eines Landes zu tra­gen hatte. Jedem Unvoreingenommenen muß es klar fein, daß die Belastung der deutschen Industrien I die Industrien der anderen Länder im Konkur- I renzkampf auf dem Weltmarkt in Vorteil setzt.

Poincare gibt schließlich als Mittel, wie man bei I vorauszusehenden Ueberlegenheit ber beutfajen Jn- I dustrib vorbeugen könne, an, Deutschland muffe an Frankreich jährlich 10 Millionen To. Kohle und 6 Millionen Tonnen Koks liefern. Für diese Forderung findet Poincare im Vertrag von Versailles keine Stütze. Wie La Trocquer auf dem Kohlenkongreß am 17. März 1924 mitteilte, beträgt der Lieferanspruch Frank­reichs nach dem Versailler Vertrag nur noch 770 000 Tonnen Brennstoffe monatlich, das sind * 9 240 000 Tonnen Brennstoffe im Lahr.

Die Mbettszettsrage.

Die Spitzsngewerkschaften hatten beim Reichsarbeitsminister Dr. Brauns eine Besprechung über die Ratifizierung des Washingtoner Arbeits- zeitabkommens. Wie dis Blätter melden, betonten die Gewerkschaftsvertreter, daß mit der Annahme des Dawesgutachtens auch dessen sozialpolitische Auswirkungen, insbesondere die Begrenzung der Arbeitszeit, gesetzgeberisch klar gestellt werden müß­ten. Die Gewerkschaften forderten deshalb die be­schleunigte parlamentarische Verabschiedung der R a t i f i z i e r u n g d e s W a s h i n gt on e r Ab­komm e n s, da sie andererseits auf Grund der bereits eineleiteten Vorarbeiten einen Volksent­scheid herbeiführen würden.

Der Reichsminister erklärte, daß die Reichs­regierung bei dem nächsten Zufammentreten des Reichstags die zur Ratifizierung des Washingtoner Abkommens gestellten Interpellationen beantwor­ten werde.

Der von den Gewerkschaften gebildete Arbeits­ausschuß, der sich mit den Vorbereitungen zu einem Volksentscheid zu befaßen hatte, wird zunächst die Erklärungen des Reichsarbeitsministers im Reichs­tag abwarten, bevor er weitere Beschlüsse fassen wird. *

Die Stadtverordnetenversammlung von Ham­born nahm einen sozialdemokratischen Antrag auf Wiedereinführung der 48-Stundenwo ch e an­stelle des bisher geltenden Zehnstundentags für die städtischen Beamten und Arbeiter an.

WrO 6er mW-mIWn Konferenz.

Wtb London, 5. Aug. (Tel.) Eine amtliche Mitteilung des Auswärtigen Amts über die eng- lifch ruffifche Konferenz besagt, daß am Montag nachmittag eine Vollsitzung, die bis 1 Uhr 15 Mio. heule vormittag anbauerte, siaktfand, nachdem bie Ausschüsse bet englisch-russischen Konferenz den ganzen Samstag und Sonntag getagt hatten. Da die rufsische Abordnung außerstande war, die Bedingungen hinsichtlich Artikel 14. des Ver­tragsentwurfes anzunehmen, kam eine Einigung nicht zustande. Die Verhandlungen wurden abgebrochen, irgend ein Abkommen wurde nicht unterzeichnet.

Der Abbruch dieser Verhandlungen, die bekannt­lich sofort nach dem Regierungsantritt Macdonalds herbeigeführt wurden, ist von großer Tragweite für die künftige Stellung Sowjetrußlands zu Europa.

sammelt.

Für die deutschen Delegierten sind von der eng- lichen Regierung in dem vornehmsten Hotel Lon­dons, dem Ritz-Hotel, Unterkunftsräume zur Ver­fügung gestellt worden. In der englischen Presse wird darauf hingewiesen, dah die deutschen Re­gierungsmänner gerade 10 Jahre nach der Kriegs­erklärung Englands an Deutschland die Fahrt nach London angetreten haben.

sunden. . , m

Poincare sagt weiter, daß die heutige Braun- kohlenproduktion diejenige von 1913 um 75 Prozent überschreitet. 1914 betrug die Braun- kohlen-Brikettproduktion in Deutschland 21 436 000 Tonnen, im Jahre 1923 26 859 000 Tonnen.

Die Steigerung beträgt demnach nur 25,3 Proz.

Poincare behauptet weiter, die deutsche Indu­strie disponiere im Vergleich zu 1913 heute über 117 Prozent an verfügbarer Kohle. Demgegen­über fei festgestellt, dah der durchschnittliche Mo­natsverbrauch Deutschlands in seinen heutigen Grenzen von Stein- und Braunkohlen zusammen (Braunkohle umgerechnet) nach Abzug des Zechen­selbstverbrauches und der Deputatkohle sich im Jahre 1913 auf 11856 000 Tonnen im Monatsdurchschnitt stellte, im ersten Quartal 1924 dagegen auf 9 792 000 Tonnen.

Was die Behauptung anlangt, für die Ausfuhr habe Deutschland einen Kohlenüberfluß von 31 Millionen Tonnen zur Verfügung, so ist dazu zu bemerken, daß Deutschland vor dem Kriege ein Kohlenausfuhrland war und rund 43 Millionen Tonnen exportierte. Heute dagegen ist Deutch- land Kohleneinfuhrland! Im Jahre 1922 beliefen sich die Ausfuhrmengen auf i 6 475 508 Tonnen, ohne die Reparationsmengen. I Im ersten Quartal 1924 stellte sich im Monats­durchschnitt die Ausfuhr auf 592 840 To. gegen­über einem Monatsdurchschnitt von 1922 m Höhe von 540 000 Tonnen und demjenigen von 1913 in Höhe von 4 600 000 Tonnen. Für die Jahre 1922 und 1024 sind die Reparations­kohlenlieferungen nicht angegeben, da sie nicht zur freien Ausfuhr gehören. Der katastrophale Rück­gang des Ausfuhrgeschäftes ist auf den SSerluft Oberschlesiens und des Saargebietes, be^en Kohlenvorkommen an Frankreich gefallen ist, zu- rückzüführen, sowie auf die Zwangslieferungen.

Es werden ferner Ausführungen gemacht über eine in Kürze zu erwartende ungeheure Steige­rung der deutschen Kohlen- und Koksproduktion auf Grund umfangreicher Neubauten ühb In­vestitionen bei den deutschen Zechen. Wenn man

Poincare kommt sodann auf die Preisf r a ge und errechnet, daß der Preis für deutsche Kohre und Koks von der Ruhr 5 Prozent niedriger sei als der Weltmarktpreis, obwohl die Micumlasten auf der Ruhrproduktion ruhten. Den Weltmarkt­preis errechnet er, indem er den Durchschnitt durch den englischen, belgischen und französischen Preis für Kohle und Koks zieht. Dieser Verfahren ist durchaus angreifbar. Belgische und französische Brennstoffe, am allerwenigsten Koks, spielen auf dem Weltmarkt keine Rolle. Sie beeinflussen den Weltmarktpreis nicht. Bestimmend für den Welt­marktpreis sind die großen Kohlenausfuhrlander, für Europa demnach allein England. Nach der Poincareschen Darstellung stellt sich die englische Kohle auf 21 Goldmark gegenüber der deutschen mit 19 Goldmark, der englische Koks auf 21 G.-M. gegenüber dem deutschen mit 27 Goldmark. Hieraus geht schon- hervor, daß der für die Eisenindustrie so überaus wichtige Koks in England noch viel billiger gekauft werden kann als an der Ruhr. Aber auch der englische Kohlenpreis dürfte fast durchweg

des britischen Präsidenten der London-Bank m Mexiko, am Samstag ermordet wurde, als sie durch die Straßen zurück zu ihrer Farm fuhr, die IVt» I sie vor einiger Zeit eigenhändig gegen die Angriffe

VVI I DOn Räubern, die diesen Tell des Lande-- beunruhig-

Die Plenarsitzung der Londoner Konferenz ist I ten, verteidigt hatte. Die Identität der Mörder ist

"■ - r" ""—-— rufen, vor- I zur Zeit noch nicht festgestellt, aber der amen-

-setzt, daß diese Zeit der deutschen Delegation I konische Bevollmächtigte ist dabei, die angelegen-

Es wird erwartet, daß in dieser Sitzung der I heit mit der mexikanischen Regierung zu klaren,

---1 - 1 Auch der beut die Verwalter ber Frau Evans ist bet

= Weitere Zunahme der Zahl der Seschaftsausstchten. Die Zahl der unter Geschäftsaufsicht stehenden deutschen Firmen ist nach den Feststellungen des Zentralverbandes des deutschen Großhandels in den letzten 16 Tagen um weitere 479 Geschäftsaufsichten gestiegen. Die Gesamtzahl der nunmehr unter Geschäftsaufftcht stehenden wird vom Zentralverband auf 2615 angegeben, -lus- gehoben find von diesen Geschäftsaussichten bisher rns- - ,.......।------ v . gesamt 414, davon in den letzten Tagen 262. Die tag-

S hat die japanische Regierung bei der Firma I ii$e Zunahme an Geschäftsaufsichten war in der, eiben rs in London 140000 Maschinengewehre I Zeit durchschnittlich etwa 30, wahrend die Zahl der tag. 16 Hi-UHiion iiuuuu IW Ö 7 « Uchen Aufhebungen durchschnittlich etwa 17 betrug.

c Ana (TcLl Der .Times" | Sie hatte also einen Rückgang von Prozent k i n xp- amptf Sp9 Besuches bet französischen I zu verzeichnen. Der Monatsdurchschnittsförderung zufolge >si der Zweck des Besuches der stomzostflyen 19°19 vDon 5 907 000 Tonnen steht eine Monats- So$iahften in Conbon bet, die englische Partei an bur^^nitt5^rberung der ersten vier Monate 1924 das auf ber Franks urker Konferenz eng- DOn 7 700 000 Tonnen gegenüber, was eine

französischer, belgischer und deutscher Steigerung von 23,3 Prozent ausmacht. Die Vor- Sozialisleufühter im Februar 1922 ausgegebene {r{egsprberung ist demnach bei weitem noch nicht Manifest über die Repataliansfrage und die da- I errei(f)t

mals angenommene Resolution zu erinnern. I Die Ruhrkoksproduktion betrug

- lje I 1913 im Monatsdurchschnitt 2 061000 Tonnen,

Im englischen umeryans ^1919 im Monatsdurchschnitt 1435 000 Tonnen,

gab Macdonald eingehende Aufklärung was' einem Rückgang von 31,4 Prozent bedeutet, über das Ergebnis der Londoner Kon - I In den ersten vier Monaten 1924 erhob sie sich f e r e n z. Baldwin und Lloyd George richteten auf durchschnittlich 1881500 Tonnen, was eine zahlreiche Anfragen an den Premierminister, der Steigerung von 23,8 Prozent ausmacht.Also fie beantwortete^ Vor allem betonte er erneut, auch die Koksproduktion hat den Vorkriegsstand daß er kein Recht Frankreichs auf selbständige bei weitem noch nicht erreicht.

Aktionen aus dem Versailler Vertrag anerkenne, In den übrigen deutschen Steinkohlenrevieren weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft. I hat eine Fördersteigerung ebenfalls nicht stattge­

wähnten Fragen in die Debatte geworfen werden, das Sachverständigen-Gutachten abzuschwächen, ja zu sabotieren trachte. Davon kann gar keine I Rede fein. Für Deutschland ist das Sachverständi­gen-Gutachten in seiner ursprünglichen Form die­jenige Verhandlungsbasis, auf der die deutsche Reichsregierung, ihrem Worte entsprechend, be­stehen bleibt. Nicht Deutschland hat diese Ver­handlungsgrundlage geändert, sondern durch die Londoner Konferenz geschah es, die in den ver­schiedenen Kommissionen Dinge in das Gutachten hineininterpretiert, die bis dahin nicht mit ihm ver- Kunden worden waren. Die wenigen Rechte, die dieses Gutachten für Deutschland vorsah, sind auf diese Weise noch weiter verkümmert worden, und dazu sich zu äußern, ist Deutschlands Recht, das man ihm nicht streitig machen darf.

Die deutsche Reichsregierung ging nacy London mit dem Ziele, alles, was nur irgendwie möglich ist, zu tun, um das Gutachten zu einer brauchbaren Grundlage für eine Neuordnung der Reparations­frage in wirtschaftlichem Sinne in die Wege zu letten. Aber gerade um dieses Ziel zu erreichen, wird Deutfchland bestimmte Gegenvorschläge machen müssen, die es für notwendig hält, um aus dem Gutachten dasjenige Instrument zu machen, das die Welt für die Einleitung einer neuen Aera im Zusammenleben der Völker zu gebrauchen ver­mag.

Die Sicherhettsfraye.

Die Räumung der Kölner Zone.

Der Sonderberichterstatter des „Jntransigeanl" in London will wissen, daß die Sicherheitsfrage, ttotzdem sie nicht auf der Konferenz steht, ständig der Gegenstand der Besprechungen zwischen Den französischen und belgischen Delegierten sei. Der Berichterstatter erinnert daran, daß nach französi­scher Darstellung die fünfjährige Besatzungsfrist für

die Kölner Zone überhaupt noch nicht begonnen habe und daß die belgische Auffassung l'. 7 "" seit dem 10. Januar 1923 suspendiere. Einen eng­lischen Standpunkt, fügt er hinzu, gebe es nicht, aber der englische Oberbefehlshaber in Köln, General Godley, möchte bekanntlich so früh wie möglich abziehen, wenn Deutsch­land den Sachverständigenplan akzeptiere. Darum dreht sich die Debatte. Der Berichterstatter be­hauptet nun, wenn selbst die französischen Sach­verständigen, falls sie einzeln darum gefragt wür- den, sich für die Räumung des Ruhrgebietes I Husiatto.

gleichzeitig mit der Zurückziehung der französischen I « a uns

sääsBää ________ .... .... , ÄÄ >15 ÄS Kfi*.d-r 2 Feststellung ist nicht unnötig. Diejenige Richtung I ,roei Jahre bleiben würden, in Frankreich, die in den letzten Tagen nichts an- 1 deres forderte, als daß Deutschland nur zur Ent- gegennahme eines Diktats und zur Leistung einer Unterschrift nach London kommen dürfe, ist . ovisorilch für'Dienstag mittag einberufen, vor- I zur Zeit nöch'nicht festgestellt, aber der amen- jedenfalls ausgeschaltet. Mit nerstarkter Wucht I p -Kt dak diese Zeit der deutschen Delegation I konische Bevollmächtigte ist habet, dte Angelegen­richtet diese Gruppe deshalb auch ;etzt sch°n thre «usgefefet d°ß dttst ^ t der Ettchen ^ecegm ^tt mit der mexttanischen Regierung zu klären, Angriffe g e gen H errto t, dem sie dte schärfste paßt, ^rd erwarttt, oatz m ^ler^u | je^mr ^sche Verwalter der Frau Evans ist bei

Kampfansage für die kommenden Äammerverhand- $ , . ' y deutsche Delegation halten I dem Vorgang verwundet worden. Dte Tater sind

mngen entgegenschleudert. r f ber »üf)rer ß ' deutschen Delegation mit 2000 Dollar entkommen.

kSÄ.’iÄm’ÄÄ RÄ. »«rtokb«n.n MmK - . i-.

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DWWUWW Poincare und die deutsche Industrie.

den?da die Annahme des Sachverständigen-Gut- entwickeln. I In der „Daily Mail" wie im „Temps" hat der | die Geschichte d^Rtchrgebwtes sttt^der^Besetzung

achtens durch Deutschland diese erst später in den I Der Agent der Reparattouszahlungen. I _____

Berhandlungskreis hineingekommenen Dinge nicht I wtb Daris, 5. Aug. (Tel.) Rach einer I in" einem ausführlichen Aufsatz eine Warnung umschließen konnte. Es ist daher selbstverständlich, Mapnfur.2Relbuna aus Washington sind die diplo- I vor der angeblichen furchtbaren Entwicklungs- daß über diese neuen Punkte mit der deutschen Vertreter Englands und Frankreichs Möglichkeit der deutschen Industrie m dte Welt

Regierung auch noch verhandelt werden muß. I w b sen Vorschkaa zu machen, I gehen lassen und sich da vor allem mtt der ver-

Dazu kommt aber als weiteres, daß auch das Gut- 6auks M°?aan Mor r onv meintlichen Ueberlegenheit der Ruhrkohlenproduk-

achren selbst Bestimmungen enthält, die über den daß der Tetlhaber des ha^s M^n, rn0r ro^w, beschäftigt.

Versailler Vertrag hinausgehen. Auch diese kann I als Agent für die Reparattonszahlungen mt I Mitteilungen Poincares über eine unge-

man nicht ohne weiteres Deutschland aufbürden, kreier irn konverlterungsausschuß gewählt werde. e Produktionssteigerung in der Ruhr feien fok ohne zuvor sich mit ihm verständigt zu haben. Es Es sei allerdings noch unbefitmmt, ob Morrow | Zahlen entgegengestellt: wäre ein Unding, derartige Willkürlichkeiten und I annehmen werde, aber voranssichtttch werde er den 1 Ruhrkohlenproduktion betrug insbesondere nachträglich und dazu noch in un- ! Auftrag nicht ablehnen. I 1913. 114 536 000 Tonnen,

“»“Är. I.IUl.t .11 U-d-r- । ■-,b I »

nähme der deuftchen Verpflichtungen ist ja auch mtt eine der Voraussetzungen für das Gelingen des vu= uu Werkes. Die englifchen und amerikanischen Geld- geber legen ein entscheidendes Gewicht darauf, daß I * < J. Die deutschen Zusagen ohne äußeren Zwang gegeben werden, denn nur dann ist es möglich, die künftigen englischen und amerikanischen Anleihe­zeichner davon zu überzeugen, daß auch Deutsch­land selbst alle nötigen Maßnahmen zur Sicherung der Anleihe trifft. Und weil dem so ist, werden in London von den deutschen Vertretern auch die­jenigen Fragen zur Erörterung gestellt, die die Freiheit unseres Handelns, die Selbständigkeit un­serer wirtschaftlichen und politischen Bestimmung beschränken, kurz also, alle die mit der Räumung des Ruhr- und des Sanktionsgebiets zusammenhängenden Fragen. Diese Dinge grei­fen auch, zumal man neuerdings die Frage der Räumung Der Kölner Zone mit Dem Problem der Ruhrräumung verknüpfen wollte, in Das ganze System Der Lesatzungsfragen überhaupt ein.

Schon jetzt wird wieder gegen Deutschland Stimmung gemacht, daß es, weil diese eben er»

Heues zur Hypotheken-guswertuug.

M I Nach einer Meldung der „Deutschen Allgemeinen

vic veutlenen m XrOnvon» »"

’ - auftoertung beschlossen, daß Papiermarkhypotheken,

oegviu^n > bie Löschungsbewilligung von den Gläubigern dre Frist j ^ur unter Vorbehalt erteilt ist, im Falle schon erfolgter Löschung auf den einseitigen Antrag des Gläubigers im Wege des Berichtigungs- Verfahrens als Papierrnarkhypotheken imursprüng- lichen Nennbetrag wieder in das Grund- buch eingetragen werden müssen, sodaß sie in gleicher Höhe wie die anderen Hypotheken ausge- wertet werden können.