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Amtlicher Anzeiger für den kreis und die Stadl Fulda.

Nr. 177.

Verantwortlich für die SLriitleitung: Dr. Johannes Kramer. Anreisen: I-B arreIler, Fulda. Rotationsdruck und verlas der s Fuldaer Actieridruckerei in Fulda. Fernivrecher Nr- S. tz Bezussvreis für Juli: 1.50 Mk.

Donnerstag, 31* 3u1i 1924»

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51. Zahrg.

Die Frage der militärischen Räumung

nießt.

Willkür und Eigenbrötelei als Beweggründe des Wechsels der Partei und der Staatsform sind zu

wtb Paris, 30. Juli. (Tel.) Der Derichk- erflatker des2Rafin meldet, daß gestern nachmit­tag die französischen und belgischen Sachverständi­gen gemeinsam dieFragedermilitärischen Räumung des Ruhrgebiets geprüft ha­ben und versuchten, einen Räumungsplan aufzu- stellea. Es seien dieselben Sachverständigen, die auch den Plan der wirtschaftlichen Räumung aus­gearbeitet hätten. Don beiden Seiten sei ein Ent­wurf vorgelegk worden.

Sech weiteren Informationen soll inzwischen v* seiner Haltung wieder st e i f e r gewor- Mr fsüuä v5n einer neuen Wandlung gespro- chm wird. Sie auf Nollets Bemühungen zu- rüazuführen s«n. Es sei seht wahrscheinlich, daß der französische Delegierte versuchen werde, die m i- litärischt. Nubrbeseßung, die auf alle Fälle gradweise verschwinden werde, wenn sie nicht mehr von der wir^haftlichen Besetzung begleitet fei währerH W P-r-ode beizubchalten, in der »ee* V^svlan scheitere, nöügerweiie

schäften. .

Deutsch-rusfische verftän-igung.

Die Verhandlungen, die zwischen dem deutschen Außenminister Dr. Stresemann und dem Ver­treter des russischen Botschafters, Botschaftsrat Bratmann, über die Beilegung des aus der

Durchsuchung der Russischen Handelsvertretung entstandenen Konfliktes geführt haben, sind zum

den Versuch machen könne, das Regime vom 11. Ja­nuar 1923 wieder aufzurichten.

Rach dem Sonderberichterstatter desMalin" will man ftanzösischerseits verlangen, daß die pro­gressive Räumung auf zwei Jahre verteilt werde. Man will versuchen, die britische Be­setzung der Kölner Zone mit der Anwesenheit der Franzosen im Ruhrgebiet zu verbinden, solange die militärische Räumung nicht durchgeführt ist. , ...

Hernot und fein Parlament.

Ns ist Sie vslikWe Wlei.

Die Partei ist ein Z w e ck v e r b a n d, nicht eine Lebensgemeinschaft. Sie will nicht durch Lebens­ergänzung und Lebenserhöhung den Sinn des Staatsvolkes verwirklichen, was Aufgabe der Le­bensgemeinschaft ist, sondern die dieser Sinnver- wirklichung dienende Staatsanstalt mit ihren Zweckmäßigkeiten erhalten und verwalten im Dienste des Gemeinwohls und damit des Wohles der Bürger.

Die Tätigkeit der Partei ist also vorerst politi­sche Geschäftsführung in Anteilnahme an der Regierung. Sie ist nicht eine Schule, die be­stimmten Lehren der Wissenschaft oder Kunst, einer philosophischen oder religiösen Weltanschauung

Vie Agrarzölle.

In einer gemeinsamen Sitzung des W i r f schaftspolitischen und des Finanzpol i- schen Ausschusses des Reichswirtschaftsrats wurde eine Entschließung angenommen, in der zunächst grundsätzlich die Absicht der Regierung ge­nehmigt wird, den einheitlichen Schutz der gesamten nationalen Arbeit wieder­herzustellen. Zu diesem Zweck halten es die Aus­schüsse u. a. für notwendig, daß die Bekanntmach­ung betreffend vorübergehende Einfuhr­erleichterung vom 4. August 1914 und die sich aus ihr herleitenden weiteren Bekanntmachun­gen und Verordnungen aufgehoben werden. Wei­ter wird die Herabsetzung der Umsatz- st e u e r anstatt aus zwei Prozent auf 1% Prozent gefordert und angeregt, daß der Zeitpunkt für das Inkrafttreten der Agrarzölle unter Berücksichtigung der Entwicklung der wirtschaftlichen und politischen Berhältnisse des Reiches gewählt wird.

Von der Regierung wird ferner verlangt, daß sie alle Bestrebungen unterstütze, die das Ziel ha­ben, den Zwischenhandel, der erheblich die Preisgestaltung der landwirtschaftlichen Erzeug­nisse beeinflußt, auszuschalten durch Unterstützung der genossenschaft- > Verbände. Bei Gewährung von Krediten soll darauf geachtet werden, daß Kredite nur an Be­triebe gegeben werden, die produktiv wirt-

Die Frage der militärischen Räumung des I Ruhrgebietes, die schon immer im Hintergrund I Gegenstand der Beratungen war, ist plötzlich in den I Vordergrund des Interesses gerückt worden. Das I Sachverständigengutachten hat sich mit Absicht von I dieser Frage fern gehalten, es ist nur von rein I wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgegangen. Unter diese rein wirtschaftlichen Gesichtspunkte ge- I hörte bekanntlich aber auch die Wiederherstellung der wirtschaftlichen Einheit und damit das end- I gültige Aufhören jedes Eingriffes in das deutsche I Wirtschaftsleben.

In Fortführung und Vollendung dieses Gedan- I kens mußte aber ohne weiteres die Frage der I militärischen Räumung aufgeworfen werden und zwar aus zwei Gründen. Einmal, weil eine I weiterbleibende Besatzung die seinen und feinsten | Räder des Wirtschaftslebens gehemmt hätte, dann I aber auch, weil mit dem Freiwerden des deutschen I Wirtschaftslebens an der Ruhr die Besatzung dort I ihren Zweck verfehlt haben würde. Nach den I wiederholten Erklärungen der französischen Regie- I rung selbst war diese militärische Besatzung weiter I nichts als eine Maßnahme zum Schutze der zur wirtschaftlichen Ausbeutung der Ruhr entsandten Ingenieure und Beamten. Dies kommt ja auch in der Note Poincares vom 11. Januar zum Aus- I druck, in der er den Ruhreinmarsch der deutschen Regierung offiziell mitteilt. Darüber hinaus hat aber Poincare diese Gedanken sowohl in der Kam­mer wie im Senat ausdrücklich vertreten und wie­derholt betont, daß das Ruhrunternehmen jedes politischen und militärischen Charakters ent­behre. In logischer Konsequenz muß dann auch an dem Tage, an dem die Politik der sogenannten poincareistischenproduktiven Pfandausbeutung" | an der Ruhr beendet wird, die militärische Be­satzung zurückgerusen werden, da sie gewissermaßen den Rechtsgrund verliert, den ihr die französische Regierung selbst gegeben hat. Allerdings ist spä­ter Frankreich wie Belgien von der eben angedeu­teten poincareistischen Begründung abgewichen. Sie haben sich von da ab auf die Brüsseler Beschlüsse, die seinerzeit beim Besuch Poin­cares gefaßt wurden, zu stützen versucht, wonach die militärische Räumung der Ruhr nifr nach Maß­gabe und im Verhältnis der deutschen Zahlungen erftstgen kann.

Eine solche schrittweise Zurückziehung der Trup­pen im Ruhrgebiet würde aber nichts weiter be­deuten als die dauernde Bedrohung des deutschen Wirtschaftslebens mit eventuellen neuen Sanktio­nen, für die unter Umständen ein Grund von Frankreich schnell konstruiert werden könnte. Mit vollem Recht hat man sich deshalb nicht nur deut­scherseits, sondern auchvonseiten der Geld­geber, für die baldige Räumung des Ruhrge- dietes ausgesprochen; deutscherseits als natürliche Folgerung aus dem Dawes-Plane und die Geld­geber, weil sie nicht wollen, daß das von ihnen geliehene Geld in dieser Weise bedroht wird. Nach neueren Meldungen hat Herriot dem Plan Mac­donalds auf baldige militärische Räumung zuge­stimmt, und dafür sogar den Oktober angesetzt, allerdings nicht ohne seinerseits wichtige Zu­ge st ä n d n i s s e in der Frage der interalliierten Schulden und vor allem des Garantievertrages er­hallen zu haben.

So ist es auch zu verstehen, daß die Einladung an die deutsche Regierung zwar im Prinzip von der Vollkonferenz genehmigt, aber der Zeitpunkt der Einladung der Einigung der sogenanntengroßen Fünf" überlasten worden ist. Man will erst volle Uebereinstimmung unter den Alliierten über diese Frage erzielen, bevor man alsdann in Verhand- lungen mit der deutschen Regierung eintritt. Jnmierhin bedeutet das Zugeständnis Herriots zu dieser Räumung einen Erfolg Macdonalds, denn matt ®U& wie die Opposition in Kammer und Svk-tt fjer ihrem Ministerpräsidenten Schwierig- fattes bereiter, wird. Allerdings kommt ja Herriot Md) nicht mti leeren Händen zurück, denn schon eht Nachlassen der französischen Schuld durch Eng­land um (£>ei Drittel oder gar drei Viertel, dann die Aussicht aus Streichung der französischen Schul­den durch Amerika und schließlich der Abschluß eines günstigen Handelsvertrages mit Deutschland, das sind Reponderabilien, mit denen Herriot auch der Hydra der poincareistischen Opposition ent­gegentreten kann, und auf die gestützt, er auch zweisiHa^ in der Kammer Erfolge erzielt.

Ausland.

* Abenteuer britischer Flieger in Indien. Aus Simla meldet Reuter: Vier britische FlugzeiM sind an verschiedenen Orten im bubten Nebel ad- gest ü r z t, nachdem sie bei militärischen Unter­nehmungen gegen die Eingeborenen fild» ösüich von RaMiak Bomben ab geworfen hallen. Bei der ersten Maschine wurden der Flie­geroffizier und sein Begleiter getötet, desgleich«! bei der zweiten. Die dritte Maschine siel in die Hände der Aufftändischen. Man glaubt, daß diese Besatzung leicht verwundet ist. Die Mannschaft der vierten Staffel blieb unverwundet. Die beiden andern Flugzeuge dieser Staffel erreichten roieber den Flugplatz.

* Reue Wasserkakafirophe in China. Die erst kürzlich von einer Hochwasserkatastrophe heim­gesuchten Provinzen Chinas finb von einer neuen Ueberschwemmung betroffen worben. Nach einem Telegramm derNewyork Times" sind über 1 0 0 0 Ortschaften völlig überflutet. Auch die Stadt Tientsin ist bedroht. Die Zahl der Woh­nungslosen beträgt zwei Millionen. An mehre­ren Stellen sind die Eisenbahnverbindungen unte^ brachen. Für Peking besteht die Gefahr, daß es vom Verkehr abgeschnitten wird. Die lieber« schwemmungen haben ungeheure Ernteschäden verursacht. _____

Iniernalionaler Sienographenkongreß. In dem Senatssaal der Universität in Lausanne fft der 13. Internationale Stenographenkongreß eröffnet wor­den, an dem u. a. deuffche, österreichische, ungarische, holländische, schwedische, dänische, spanische, ffanzösische, belgische, rumänische, lettische, amerikanische und mexika­nische Delegierte teilnahmen. In der Handelsschule findet gleichzeitig eine Ausstellung stenographilcher Lehr-

Land geht, das Vaterland über alle Meinungs­verschiedenheiten und eigenwilligen Bestrebungen der Parteigruppen, sich in ihrer Eigenart im Gan­zen nebeneinander zur Geltung zu bringen. Von der Verklärung, die aus dem nationalen Staats- g-dank-n V A°°,-w,U°u. °u- d-m I 'wSi

(Sangen der Volksfamüle ausstrahit, wird darum I mur^e unterzeichnet und bekanntgegeben.

; I Die Streitfrage, die die Exterritorialität der | Handelsvertretung betrafen, ist in dem Sinne ge­löst, daß für bestimmte Perfonen und bestimmte

1 Räume des sehr umfangreichen Betriebes der Han- delsverlletung die Exterritorialität zugestan­den wird in einem Maße, mit dem sich Rußland zufriedengeben kann, während auf der anderen Seite der deutsche Standpunkt gewahrt bleibt, wo­nach die Handelsvertretung als solche das Recht der diplomatischen Vertretungen nicht ge-

swm«d-.

sicht, daß die deutsche Delegation erst Anfang! angekündigt, der dann 48 Schilling 6 Pence der näch sten Woche eingeladen werden könnte, I betragen soll. Man erwartet, daß am 4. August sich nach Loudon zu begeben. * eine neue Erhöhung des Brotpreües euttriu

Die Franzosen haben, um den unerbittlichen | verurteilen.

Forderungen der englisch-amerikanischen Finanz- I Der Bestand der Partei als freier zweckhaster gruppe entgegenzukommen, neuerdings einen Vor- I Vereinigung ist darum abhängig von der Heber« schlag zu dem in der ersten Kommission (Sanktio- I zeugungskraft der guten Gründe, welche sie an- nen) erörterten Gebiet gemacht, der jetzt im Mittel- I führen kann zur Empfehlung ihrer guten Politik, punkt des Interesses steht. Es verlautet darüber: I das heißt ihrer Grundsätze, Richtlinien, der Tüch- Der Antrag bestehe in großen Zügen darin, daß I tigkeit ihrer Führer, vor allem ihres Erfolges. Der man jedesmal dann, wenn die Repko über eine »Erfolg in der Förderung des staatlichen Ge- Verfehlung Deutschlands sich auszusprechen hätte I meinwohls entscheidet über die beste Zweckmäßig- und nicht imstande wäre allgemeine Uebereinstim- keit der politischen Geschäftsführung der Partei, mung zu erzielen, eine schiedsrichterliche I damit über ihr Ansehen. Daneben enffcheidet die Entscheidung in Anspruch nehmen würde, j starke sittliche Persönlichkeit ihrer Führer, die Vor- Die Repko würde in diesem Falle die Beschluß- I trefflichkeit der von ihr gepflegten Ideale, am fassung an ein Komitee von beispielsweise drei I nachhaltigsten eine ehrwürdige Ueberlieferung, Mitgliedern, darunter einem Amerikaner, verwei- | welche der Partei Ruhm und Glanz verleiht, sen. Dieser Vorschlag, der bis jetzt keine endgültt- I

gen Charakter habe, entspreche dem Versailler Ver- I (Einem dringenden Bedürfnis abgeholfen, trage, der der Repko in § 7 des Anhanges zum | wtb Mannheim, 30. Juli, hier ist Mitte Abschnitt 8 die Möglichkeit bietealle notwendigen | ju{j ^ae n e u e Partei und zwar die u n a b- Aussührungsmaßnahmen zur Erfüllung dieser Auf- | gängige nationalistische deutsche Ar- gabe zu treffen . l beiterbewegung gegründet worden, deren

Es verlautet, daß Macd°nald dieJedenben Emotiv groß^uksch christlich und sozialistisch ist ©obontcn btefcs frönjofifujcn (jntrourfs 9ut qu|s I . «. , c#

genommen habe. Der englische Sachverständige und die aus r^ubllkamschem Boden steht. Dle William Fisher, der früher einen ähnlichen Ent- Bewegung sagt sich von allen p o l i t :s a,en P a r- wurf bearbeitet habe, werde gemeinsam mit dem I feien los. Sie verteidigt die republikanische französischen Sachverständigen Aarm von der Sfaafsform und lehnt jede gewaltsame Bewegung Repko, wenn möglich einen gemeinsamen Text vor- I ob.

bereiten. Rach Auffassung der französischen Dele- I Die Gründung von neuen Parteien, die sich von gation wäre die Annahme dieses Kompromisses da- I allen Parteien lossagen, scheint Schule zu machen, von abhängig zu machen, daß Frankreich seitens der I Wenn wir wirklichHundstage" hätten, würde man dritten Kommission Zugeständniffe in der Frage I das eher verstehen können. Bei der jetzigen kühlen der Sachlieferungen gemacht würden, die einer I Witterung läßt sich obige Parteigründung nor- Garantie von feiten Deutschlands bedürften. I malen Hirnen wohl kaum begreiflich machen.

Aus Paris wird gemeldet:

In Kammer und Senat, die beide ihre Geltung verschaffen will.

Sitzungen ausgenommen haben, wurde ein leie» I Wohl will die Partei letztlich der Lebensgemein­gramm Herriots aus London verlesen, in dem er I schäft des Staatsvolkes, seinen höchsten geistigen Bericht erstattet über den Stand der Arbei- I und seelischen Lebenswerten, dienen, darum ten der Konferenz. Zu Beginn des Tele- I auch irgendeine Lebensordnung oder Weltanschau­gramms wird gesagt, die Regierung hätte ge- I ung, wenn sie auch nur eine gefälschte oder ver­wünscht, sich selbst vor das Parlament begeben zu I weintliche ist, verwirklichen. Darum lebt in jeder können, um ihm den Tert eines Abkommen zu I e^ten politischen Partei ein staatsbürgerlicher, na- übermitteln, an dem seit zwei Wochen in London I tjonaler Lebenswille. So oft dieser von außen gearbeitet wird. Aber trotz der Anstrengungen | ofjer innen bedroht wird, scharen sich die einander seien die Beratungen n o ch n i ch t b e e n d e t. Die I widerstrebenden Parteien zusammen und erleben verschieedenen Artikel des Abkommens von Paris, I naturhaft als die Glieder der einen unteilbaren die als Basis für die Diskussion der Konferenz I Lebensgemeinschaft des Staatsvolkes und der angenommen worden seien, Kien 3 Kommissionen I Nation. Dann erweist sich die ursprüngliche Macht überwiesen worden, die seit Beginn der Konferenz I a^en nicht entarteten Parteien eingeborenen ununterbrochen getagt hätten. 1 einheitlichen Lebenswillens, dem gemeinsamen

Ministerpräsident Herriot erklärt alsdann, daß I Staatsvolke, dem Vaterlande dienen wollen. Dieser die e r ft e Kommission, die sich mtt den Ver- I Lebenswille stellt, wenn es um das ganze Volk und fehlungen und Sanktionen zu beschäftigen hat, em- -

mutig Beschlüsse angenommen habe, die die Ver­treter der Anleihezeichner für unbefriedi­gend erklärt hätten, um den Erfolg der vorge­schriebenen 800 Millionenanleihe zu sichern. Aus diesem Grunde hätten auf der Konferenz Sonnu« sionen noch nicht angenommen werden können. Die uev mu|UJIuue uu^uy«, wnv uutu.u

französische Delegation sei bereit, den Anleih - I öic politische Geschäftsführung der Partei zeichneni alle Sicherheiten zu geben, die ne, zu be« « verklärt. Die gesunde Staatsbürgergesinnung der anspruchen hatten. Die z weite . I Mitglieder der politischen Partei erstrebt diese

habe über die WlederherMung der. f'Aalffchen geif»ge< ibeaIe Verklärung, beruft sich deshalb

EBBBs ä ä: mm noch zu keinem Ergebnis geEommen.^ Schließlich I schäften oder Ziele von den Anhängern der Partei wird in dem Telegramm mitgeteiü, daß über die I angerufen.

Zulassung der Deutschen zur Londoner I Die Partei ist eine freie Vereinigung, »

Konferenz leicht ein Einverständnis über die Vor- I dem Wechsel der politischen Zustände und Auf- I VvlUfUJ«

fchläge erzielt worden sei, die ein ftanzösischer und I gaben unterworfen, auch abhängig von dem Wan- I Thüringen und Preußen. Wie dieEise- ein britischer Jurfft übermütett hätten. Herriot I bei der Meinungen, Stimmungen und vordring- 1 nacher Tagespost" mitteilt, rechnet man in thürin- fuhr fort, die Verhandlungen der Konferenz, die I lichen Strebungen der Bürger. Diese können, wenn I gischen Abgeordnetenkreisen mit einer baldigen noch viele Schwierigkeiten bereiten, würden noch I die Zweckmäßigkeiten es zu fordern scheinen, die Auflösung des Landtages. Infolge der I mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die fr an« I überlieferten Parteien verschmelzen, fallen lassen Gehässigkeit, mit der die extremen Parteien sich I zösische Regierung werde mit dem besten Willen I unb neue gründen, auch von einer Partei zur an- I im Parlament bekämpfen, fft eine parlamentarische

die Verteidigung der Rechte Frankreichs, die Wie- I dem übertreten. Diese sind eben erstlich als Mittel Müdigkeit der Abgeordneten eingetreten. Die derherstellung eines interalliierten Einverständnis- I 3um Zwecke gegründet und gewollt. Dieser Wech- Rechtsparteien würden, um eine zugkräftige Wahl- ses und die'Verteidigung des Friedens fortsetzen. | je( ber sßartei braucht nicht mit einem nationalen, Parole zu finden, den Anschluß Thüringens an Es sei wünschenswert, die Ergebniffe dieser Bera- I staatsbürgerlichen Gesinnungswechsel verbunden Preußen befürworten. Von demokratischer Seite tung dem Parlament zu übermitteln, sobald em tein, ebensowenig wie der Wandel der Staats- wird der Anschluß nicht abgelehnt, aber der augen- Abschluß erfolgt fei. Heber den Tag, an dem diese form. Partei und Staatsform sind eben letztlich blickliche Zeitpunkt nicht für günstig gehalten. Die

Beratung stattfinden soll, müsse man sich noch ver- « nur äusere Auswirkungen des Lebenswillens des Bevölkerung des Landes hat durch bte Berhaltrnfse

I ständigen. I Staatsvolkes und der Nation, dem äußeren und I eingesehen, daß nur auf dem Wege der Verstandi-

Nach demTemps" wird es in den Kammer- I inneren Schicksal eines Volkes unterworfen, nicht I Qung und der Z^?^^!^llung all^ staatserhal-

I fraftionen im allgemeinen für angebracht gehalten, I minder dem Gesetze seiner organischen Entwick- I ienben ^mentc bte Wohlfahrt und Ruhe bes L

I bis Donnerstag den 31. Juli abends zu tagen und I (ung. Ob höchste und entscheidende Lebensnot- Ies gewährleistet ist. ..

auf Grund bes Beschlusses des Parlaments selbst Wendigkeiten des Staatsvolkes und der Nation bei Der bmfsi^ Sommumst de r A

erst am 19. September wieder zusammen- I Anemsolchen Wandel vorliegen, muß das erleuch- Bonbon festgenommen worben war, ist 3» einem zutreten, um bann bie Debatte über bie Ergebnisse tete unb verantwortungsbewußte Gewissen ^°"^il?worben^ w^il"« otae Einreister aubni^

LI-°«-burg-r «ntwt,=n. Nur L-,ch.,-Mg,-U. HJÄÄ

I SranMcher «ompromitzanirag. | gjgj,bt »Ä

statt nach Deutschland nach Rußland gebracht zu werden.