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Fuldaer Wertung

aus -em Nachdargebiet.

einen regelmäßigen Beweis Iie=

die We tmarke bürgt für Qualität 1

beherrscht die Straße. Jeder Kenner weiß:

ausgebildet, für am 27. Januar feiten.

Gedenktafeln

des Regiments ihr Leben fürs Vaterland.

In 15 Friedensjahren hatten sich die wechsel- reichen Beziehungen zwischen Stadt und dem Re­giment unvermerkt immer inniger und herzlicher gestaltet. Wie sehr wir einander verbunden waren, wurden wir erst inne, als der Krieg ausbrach und wir Abschied nehmen mußten, jenen vom Glauben an die gute Sache, an den endlichen Sieg, von

Erdmann ist zu Hersfeld (Hessen-Nassau) ge­boren. Sie bestand 1892 die Prüfung für Leh­rerinnen und trat, nachdem sie in England und Rumänien als Lehrerin tätig gewesen war, 1899 in den Hamburger Volksschuldienst. 1908 promo­vierte sie in München Zoologie als Hauptfach und bestand bald darauf die Oberlehrerinnenprüfung in Berlin. 1908 bis 1913 war sie am Institut für InfektionskrankheitenRobert Koch" in Berlin als wissenschaftliche Hilfsarbeiterin angestellt, folgte einem Rufe an die Yale-Universität als Research Fellow. Hier erhielt sie eine Anstellung als Lec- turer der Biologie und war gleichzeitig als Asso­ciated an der neuen Abteilung für tierische Patho­logie des Rockcfeller-Jnstituts in Princeton tätig. Seit 1919 leitet Frau Professor Erdmann die Ab­teilung für experimentelle Zellforschung am Ber­liner Universitätsinstitut für Krebsforschung. Im Sommer 1920 habilitierte sie sich in der Berliner philosophischen Fakultät für Zoologie.

Maria-Ehrenberg, 26. Juli. Fest der hl. Anna. 9Vs Uhr Predigt und Amt (Müttertag).

Unserem lieben, stolzen 47er Feldartillerie- Regiment entbieten wir Fuldaer zur bevorstehen­den Feier Glückwunsch und Gruß.

Ohne Unterschied des Standes, des Glaubens und des politischen Bekenntnisses, geeint durch das Band 25jähriger persönlicher Beziehungen zwischen Bürgerschaft und Garnison, unzertrennlich ver­bunden durch so manchen gemeinsamen Verlust, stolz auf unsere Söhne und Brüder in seinen Reihen, nehmen wir trauernd, feierlich und fest­lich Anteil an diesem in erster Linie dem Gedächt­nis unserer Gefallenen geweihten Ehrentag.

Fulda als Garnisonstadt in kurfürstlichen und preußischen Zeiten hat manche Waffengattung und die verschiedensten Truppenteile in seinen Mauern beherbergt, bis es am 1. Oktober 1899 dem am 25. März 1899 neu gestifteten 2. Kurhessischen Fcld- artillerie-Regiment seine gastlichen Tore als Hei­mat für die Dauer öffnete. Am 3. Oktober trafen als erste die 3. und 5. Batterie in Fulda ein, denen die einstweilen noch in Fritzlar verbleibende 1. Abteilung erst später Nachfolgen konnte, da die Kasernengebäude zu ihrer Aufnahme noch nicht bereit waren. Es sah damals noch etwas kriegs­mäßig dort oben, links der Leipzigerstraße, aus. In den Stallungen fehlten Fenster und Türen, die Mannschaften mußten in Wellblechbaracken auf dem Geschützrichteplatz untergebracht werden und diese selbst harrten noch der Ueberführung vom halbsertigen zum einigermaßen gefestigten Zu­stand. Als Exerzierplatz diente ein Gelände bei Lehnerz, das zwei Batterien immer abwech­selnd besuchen konnten, bis 1902 die Fahr- und Gefechtsübungen auf dem fachgemäßen Terrain zwischen Neuenberg, Haimbach und Sickels aus­genommen wurden. Seitdem rückte das Regiment in der Ausbildungszeit des Frühjahrs täglich durch die Leipzigerstraße, das Eichsfeld hinunter über die Fuldabrücke aus und bisweilen mit klingen­dem Spiel auf einem Umweg durch andere Stra­ßen in die Stadt zurück. Die Marschweisen des Trompeterkorps klingen uns noch in den Ohren und vermischen sich mit dem Rattern der Geschütze. 1907 vertauschten die Kanonen den blauen Anstrich mit der feldgrauen Farbe, seit 1910 kam auch die feldgraue Mannschaftsuniform in Aufnahme 1903 bezog das Ofifzierkorps fein schönes neues Kasino.

Das Regiment fügte sich nicht nur gut in das Stadtbild, es hatten sich auch sonst mancherlei Be-

M M.

Sonntag, 20. Juli 1924«

DUNIOP

CORD

s. Blatt.

Druck der Fuldaer Aetiendruckerei in Fulda

Zur 25jährigen Gedenkfeier des 2. Kuchesf. Feldatt.Negl.Nr. 47 in Fulöo.

Lehrer Berlinger in und Kultusbeamten.

----- Hersfeld. Von wissenschaftlichen

einer bemerkenswerten Laufbahn einer aus Berlin berichtet.

i Opfer gebracht hat. ,

Unsere Aufgabe aber wird es sein, dieses Ehren­mal zu pflegen. Damit statten wir den Dank an unser Regiment ab, an dessen Ruhm und Ehre

Hersfelderin wird

Dort wurde die Privatdozentin für allgemeine Bio­logie und Abteilungsleiterin der Abteilung für Ge­schwulstzüchtung am Institut für Krebsforschung im Charitckrankenhause, Dr. phil. Rhoda Erd­mann, zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor in der medizinischen Fa­kultät Berlin ernannt. Frau Professor Dr.

Zestblalt für den Katholikentag 1924.

Für die diesjährige 63. Gensratversamnckung der Katholiken Deutschlands, die bekanntlich oom 31. August bis 3. September 1924 m Hannover stattpndet, wird ein eigenes Festblatt herausgegeben werden. Als Mitrnbei- ter werden bie ersten Größen des katholischen schrrst- tmns mit programmatischen Artikeln vertreten sein. Das Festblatt wird ferner sämtliche Reden der Hauptoersmmn- hingen im Wortlaut bringen und über alle Haupt- und Nebaweranstaltungen eingehend berichten. Ebenso wer­den alle Anträge und Beschlüsse zur Deröffentkchung kommen. Zwar wird entgegen unserer letzten Mel­dung über die 63. Generalversammlung in Hannover ein Bericht tn Buchform erscheinen, ähnlich wie über die 61. Generalversammlung in Frankfurt und über die 62. Generalversammlung in München; wer aber auf dem schnellsten Wege sich in allen Einzelheiten über den Ka­tholikentag unterrichten will, wird safock das Festblatt bestellen. Der Postbezugspreks beträgt für sämtliche Nummern 2 Mark. Der offizielle Titel, unter dem «zch die Bestellung zu erfolgen hat, lautet:

Festblatt für die 63. Generalversammlung der Katholiken Deutschlands lZeitungskatÄog VIII, Nachtrag, Seite 42). Anfragen betr. redaktionellen Inhalt forme Aufnahmebedingungen für Inserate find cm die Geschäftsstelle des Festblattes, Hannover, Münzftr. 2, zu richten.

Alle Anfragen, die die Teilnahme am Katho- likentag betreffen, sind zu richten an das Büro des Katholikentages, Hannover, Clemens- stratze 5. ______________ _ _________

Gottesdienstordnung.

Katholischer Gottesdienst.

Sonntag, 30. Juli. Dom. Kollekte für die. Paramente der Domkirche '/»6, 6, V.7 u. 7 bl. M. m. Austeilung d. hl, Rom., */«7 i. d. Marienkapelle hl. M. u. Rom. für die Mitgl. des Jugend, u. Jung« männer-VereinS, 8 Pfarramt m. Umg Pr. u. Segen, Austeilung der hl. Kam., V.10 Kathedralamt m. Pred., »/411 Ehr. f. d. Jüngl., */d2 letzte hl. W. m. Sßr */«2 A. z. ®. b. allerhl. Altarssakramentes, 4 Sakraments. Bruderschaft m. Pr. u. Segen, 7 A. i. d. Marienkapelle. Montag abends '/,8 A. m. Segen. Stadtpsarrkirche, 51/, Rom., 5*/« hl. M. u. Rom. d. Dienstmädchen-Kongre- galion, 6/« hl. M. u. Rom. d. Jünglinge, 8 erster Schulgd. u. Pr., 91/« Pfarramt u. Pr., 11 zweiter Schwad. u. Pr., 9V« A. f. d. JünglingS-Rongregation, l*/i Ehr. f. d. Jungfr., 21/* Bruderschaft b. hochw. Gut, 4 And. f. d. Dienstmädchen. Kongregation i. d. Severi- kirche. Pfarrkirche zum heiligen Geist. Patronats­fest der hl. Margareta. (Vollk. Ablaß.) 7 Fvührn., 8 Levitenamt m. Festpredigt u. Chorgesang, abends Andacht. Mittwoch abends V»8 Andacht. Frauenberg. S, */i6, 6, 9-7 u. 7 hl. M., 8 feier!. Militärgottesdienst, i/,10 stille hl. M., nachmitr. 2 Pred. u. Andacht für die Terziaren, päpstl. Segen, Vi4 A. f. d. Wallfahrer von Frankfurt. Lehnerz: 10 Amt mit Predigt. Dieters Han: V»9 Amt mit Predigt und Segen.

Ziehungen zwischen ihm und der Bevölkerung Her­bie namentlich die Feierlichkeiten

in der Klosterkirrche aus dem Frauenberg und der evangelischen Kirche zeugen schon aus damaliger Zeü von dem opferwrlligen Geiste des Regiments für den Ernstfall. In China und im Südwest ließen 1 Offizier und 2 Kanoniere

der Hoffnung auf ein Wiedersehn und von wahr

haft edler vaterländischer Gesinnung und Opfer- : auch wir teil haben.

Willigkeit getragenen Abschied, der für so viele der letzte werden sollte. Am 8. und 9. August wurde das Regiment über die Vogelsberger Dahn abtransportiert.

Run folgten die vier Kriegsjahre. Wenn die Gedanken der Frauen und Eltern, Kinder und Bräute auch zu vielen, vielen Formationen an den verschiedensten Teilen der riesigen Fronten grü- ßend, trauernd, in banger Sorge und in stolzem Siegesbewußtsein eilten, so sammelten sie sich doch gewissermaßen symbolisch wieder bei unfern» Regiment, das wir von Sieg zu Sieg, von Kriegs­schauplatz zu Kriegsschauplatz begleiteten, dem wir in stolzer Erhebung den Dank aller für alle ab« statteten, dem die Stadt Fulda die Liebesgaben in den Sand und die Sümpfe des Ostens und die Schreckenszonen des Westens sandte, besten Wege wir verfolgten, dessen Erfolge wir bejubelten, des­sen Verluste wir betrauerten und dessen Ruhm wir uns anrechneten. Denn es war ja unser Fuldaer Regiment!

Und wir hatten Grund stolz zu fein, denn des Rühmens war kein Ende. Ja die 47er, hieß es aus manchem Munde, das sind brave Leute, auf die ist Verlaß durch dick und dünn.

Dann kam der vierte Jahrestag des Aus- rückens des Regiments ins Feld, der schwarze 8. August 1918, mit dem Durchbruch des Feindes an der Stelle, wo gerade die 47er eingesetzt waren. Bang schlugen die Herzen derer, die von diesem Einsatz wußten. Schrecklich waren die Verluste, noch übertrieben durch die geschäftige Fama und bange Sorge. Aber wir waren stolz, daß unser Regiment an dieser Stelle dem Vaterland fein Blutopfer gebracht hat und als wir von feinen Taten an diesem heißen Tag hörten, linderten Stolz und Dankbarkeit manchen furchtbaren bitteren Schmerz. Roch einmal im Oktober, unmittelbar vor dem Abschluß des Waffenstillstandes, zitterten wir bei den Nachrichten von den neuen Verlusten des Regiments in den Kämpfen mit den Ameri­kanern an der Maas und infolge einer Grippe, die blühende Menschenleben, die die Kugel ver­schont hatte, tückisch dahinraffte. Es ist wie ein symbolisches Zeichen, daß in diesen Tagen der Sohn unseres Oberbürgermeisters den Heldentod fürs Vaterland in den Reihen unseres Regiments erlitt.

Am 26. November 1918 rückte das Regiment in die Stadt wieder ein. Blutenden Herzens und doch freudig und stolz haben wir es begrüßt. Am Weichbild der Stadt erhob sich eine Ehrenpforte mit der Aufschrift:Unserem tapferen 47. Regiment.'

Daß esunser" Regiment ist und bleibt, konn­ten die 47er erkennen, als sie sich am 15. und 16. Oktober 1921 zur Gründung des Regiments- Vereins in der alten Garnifonstadt zahlreich ein Stelldichein gaben.

Was damals beschlossen, kommt in diesen Ta­gen zur Ausführung: das Regiment errichtet feinen I Gefallenen einen Gedenkstein. Schlicht und wür­dig, wuchtig und kraftvoll wird das sslbstgefügte - Steinmai unter dem grünen Laub hoher Bäume am Fuß des Frauenbergs Zeugnis für den Seist : oblegen, der in dem Regiment geherrscht und

--- Doti der Wafserkuppe. Auf der Wasser- kuvpe herrscht jetzt ein äußerst reges Leben. Re- ben den heimischen Heumachern beleben zahlreiche Wanderer aus allen Gegenden den höchsten Rhön­berg. Besonders lebhaft geht es im Stieger- \aaer zu. Am Straßenbau arbeiten Stein­brecher und Dampfwalze, Handwerker aller Art arbeiten, in täglich vermehrter Zahl, an der Fer­tigstellung erweiterter und neuer bis zu 70 Meter langer Bauten. Oben auf dem riesigen Turnfest­platz ist ber geräumige Neubau des Herrn Martens im Entstehen, Wachsen und Fertigstellen begrif­fen. In weiten Hallen wird emsig an der Mon­tage von Segelflugzeugen aller Systeme gearbeitet und im Freien erfolgen Erprobungen der Flugzeuge durch Meister und Schüler, welch letztere durch Ablegung von Prüfungen die Be­rechtigung zur Zulassung an dem Flugwettbewerb erlangen müssen.

HünseiS. Dem Forstgehilfen Fonkhaufen in Mackenzell ist die Befugnis zur Mitwirkung bei der Ausübung der Jaqdpolizei in dem gemein- schasilichen Jagdbezirk Großenbach, dem Förster Sadewasser in Hajelstein für die gememschastlichen Jagdbezirke Mittelaschenbach, Haselstein, Großenbach und Molzbach und dem Förster Krause in Hagelstein für die gemeinschafllichcn Jagdbezirke Rasdorf, Setzeibach, Haselstein und Oberaschenbach lederzeii Widerruflich erteilt worden.

Burghaun. Anstelle des in den Ruhestand getretenen Lehrers Strauß wählte die ifr. Gemeinde Mansbach zum Lehrer

Briefkasten der Zchristleitung.

kln mehrere. Die ReichStagSabgeordneten der Zentrumspartei in unserem Wahlbezirk find folgende: Jean Albert Schwarz, Mittelschullehrer,Frankfur: a.M., Rothschildallee 84; Dr. A. C r o n e-Müvzebrock, Berlin-W., Passauerftratze 8/9 II; VoiksvereinSsekretär H. Roth, z. Z. Hadamar; Mitglieder deS preußischen Land- t age s sind: Amtsgerichtsrat R h iel-Fulda und Gewerk- schastssekretär Karl Sch mitt-Fulda, ferner Sanitätsrat Dr. St em ml er, Bad Ems, und Schreinermeister Fink, Wiesbaden, Frankenstraße 14.

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