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Fuldaer Zeitung
s. Blatt.
Druck der Fuldaer Actiendruckerei itt Fulda
M 162»
Sonntag, 13, Juli 1924»
Sus Geisa und Umgebung.
hingen neu festgesetzt werden.
keiner dem „Fr leben" traut, und weil jeder vor dem andern mißtrauisch ist. Des Besitzes, dessen
Nicht nur die Großmächte, sondern vor allem 1 auch die kleineren Staaten treiben unentwegt ihre militärischen Rüstungen vorwärts. Es verlohnt sich, einen Blick vor allem auf diejenigen Länder zu werfen, die durch die verschiedenen Friedensverträge in eine besondere Rolle gebracht worden sind, nämlich in diejenige, gewissermaßen W a ch t- posten gegenüb er Deutschland zu sein. Es bietet sich ein eigenartiges Schauspiel, beispielsweise während einer Reise auf der Donau an den Ufern fast mehr Militär als Bevölkerung zu sehen. Ueberall ist stärkstes bewaffnetes Aufgebot, weil
sich manche erst durch die Verträge entstandene Staaten erfreuen können, werden sie wirklich nicht
Betrachtung der rumänischen Heeresverhält- nisse widmen müssen. Die rumänische Armee ist in der letzten Zeit ziemlich neu umgruppiert worden. Sie besteht jetzt aus: 7 Armeekorps zu je
— Geisa. Am Sonntag veranstaltet die hiesige Ortsgruppe des Volksvereins für das katholische Deutschland ihren ersten Volksbildungsabend. Es ist dem Vorstand gelungen, durch Verbindung mit einem Fachmann einen Lichtspielapparat in den Drenst des Vereins zu stellen, sodaß am Sonntag neben einem klassischen Film auch ein sehr sehenswerter Naturfilm geboten werden kann. Die Eintrittspreise werden sehr niedrig gehalten werden, um
worden.
Am 27. Mai hat in Rembertow vor der japanischen Militärmission unter Führung des Generals Wada eine Uebung der polnischen Unterfähnrichsschule stattgefunden. Nach der japanischen Ansicht haben sich die Polen das französische Kampfverfahren mit großem Verständnis zu eigen gemacht. Am folgenden Tage wurde die Einzelausbildung und der innere Dienst bei einer Infanterie- und einem Kavallerie-Truppenteil besichtigt. — Das Gesamturteil des Generals Wada lautet: Er könne über das polnische Heer nicht viel sagen, da es eine eilige und oberflächliche Besichtigung gewesen sei. Aus ihr schon heute Schlüsse zu ziehen, würde nicht dem Charakter des Chefs der Mission entsprechen, der diese Sachen sehr ernst nimmt. Auf jeden Fall ist sich der General über die Schwierigkeiten klar, die ein Staat überwinden muß, der seine Armee in solch kurzer Zeit aus nichts schafft. Vor 60 Jahren mußte Japan dieselben Schwierigkeiten überwinden. Das gestattet dem General eben, die großen Anstrengungen Polens gehörig einzufchätzen und hervorzuheben, daß die Ergebniffe der polnischen Arbeit auf diesem Gebiete sehr bedeutend sind.
Aus der Tschechoslowakei ist folgende militärpolitische Information aus der jüngsten Zeit von nicht geringem Interesse: Der bisherige Landeskommandant von Böhmen, General Sirovy, wurde zum Sous-Chef des Generalstabes ernannt. Damit besteht die Leitung des tschechoslowakischen Generalstabes aus einem französischen Chef, einem tschechischen Sous-Chef, einem französischen ersten Stellvertreter des Generalstabschefs. Der Zweck der Ernennung Sirovys war, die Befugnisse des französischen Generals Mittelhauser einzuschränken, eine gewisse Kontrolle über feine Tätigkeit auszuüben und eine Erweiterung der Machtbefugnisse der französischen Militärmission hintan zu halten. Die Ernennung Sirovy war unter starken Reibungen mit General Mittelhauser durchzusetzen. Die Stellung der französischen Offiziere in der tschechi- scheu Armee wird durch diese Ernennung sicherlich nicht gestärkt.
weiten Kreisen anS dem Geisaer-Amt den Besuch der Lichtspiele zu ermöglichen. Der Beginn des Theaters ist auf abends 8 Uhr angesetzt. Mittags um 4 Uhr findet eine Vorstellung für die Schulen Geisas und Umgebung statt.
3 Inf.-Div. (21 Divisionen), 1 Gebirgsjägerkorps (zu 2 Gebirgsdivisionen), 3 Kavallerie-Divisionen.
ftus dem Nachbargebiet.
= Hilders. Der Sprechtag des Finanzamts |ft am 10. Juli. Der Sprechtag in Tann fällt vorläufig aus.
= Aus dem Kreise Hünfeld. Die Landwirtschaftskammer in Kassel veranstaltet am 15. Juli in Eiterfeld und am 16. Juli in Hünfeld eine Pserdeschau. Zweck der Veranstaltung ist die Verteilung von Zuchtmaterialerhalmngsprämien an Saugfohlen, an ein- und zweijährige Stutsohlen des rheinisch-deutschen Schlages in der Form einer Ehren urkunde.
— Lauterbach. In der hiesigen Blechwarenfabrix wurde beim Hantieren an einer schweren Stanz, maschine einem Arbeiter die linke Hand abgequetscht,
— Hersfeld. Der See-Fulda-Main-Kanalverein hielt am Mittwoch eine gut besuchte Versammlung ab, in der Dr. Wevmar-Fulda über den Stand der Vorarbeiten zum Kanalprojeki berichtete und sich insbesondere über den Hersfelder Teil des Kanals verbreitete.
= Eschwege. Die Stadtverordnetenversammlung wurde mit einer längeren Aussprache über die Schaffung von N o t ft a n b s a i b e i i e n für die Erwerbslosen eingeleitet, die über 39 Wochen arbeitslos sind und daher keine Unterftugung mehr erhalten. Don feiten des Magistrats wurde mitgeteilt, daß die Stadt aus finanziellen Gründen vorläufig Notstandsarbeiten nicht ausführen könne. Die Angelegenheit soll näher geprüft werden.
— Aus Thüringen. Nach einer Verfügung des Thüringischen Volksbildungsministeriums sollen am Derfassungstage, am 11. August, in allen Schulen des Landes Schulfeiern abgehalten werden. Diejenigen Schulen, die an diesem Tage noch Ferien haben, sollen bei Beginn des Unterrichts sM die Bedeutung des. Tages Hinweisen,
froh.
Eine große Beachtung wird man heute der
aus Gberheffeu und den hessischen Aemtern.
— Cappel. „Sch weineglück" hatte der Landwirt August Hermann von hier, denn seine „Mock" brachte ihm 20 lebende Ferkel.
----- Frankenberg. In einer der letzten Nächte wurde ein Schuhgeschäft in der Neustadt ausgeplündert. Den Einbrechern, welche vom Hofe aus durch ein zufällig unverwahrtes Fenster eingeftiegen sind, fielen etwa 70—80 Paar Schuhe und Stiefel zum Raube. „.
ment und 2 Auto-Regimenter. An militärischen Flugstreitkräften besitzt es 2 Abteilungen Auskla- rungs-, 1 Abteilung Bomben- und 1 Abteilung Jagdflugzeuge. ...
Schon vor dem Kriege hat Rumamen seine Aufmerksamkeit auf die Jugenderziehung gerichtet. In den Monaten April bis November werben je dreistündige Hebungen mit den jungen Leuten durch geführt. Auch während des Winters finden Ausbildungen statt. Diese Art der Vorbereitung hat schon während des Krieges gute Resultate gezeitigt. Rumänien ist bemüht, die Ju- genbausbilbung auch weiter auszubauen.
Die polnischen Heeresverhältnisse bilden nach wie vor den Gegenstand lebhafter Sorge der Protektoren Polens. Auch in den polnischen militärischen Verhältnissen habest sich in letzter Zeit verschiedene Aenderungen vollzogen. An Stelle der bisher beim Staatsbataillon des Infanterie- Regiments befindlichen M.-G.-K. sind je eine M.- G.-K. bei jedem Infanterie-Bataillon, das bisher nur aus 3 Infanterie-Kompanien bestand, gebildet
Pie evangelischen Landeskirchen im neuen Staat
Don unserem parlamentarischen Mitarbeiter.
„Abrüstung".
Von unserem militärischen Mitarbeiter.
Technik und verkehr.
-= (Eine Rekordleistung. Das am vorigen Samstag zu einem einmaligen Postflug von Berlin nach Konstantinopel und Angora gestartete Junkerflug, zeug D 403 ist mit einer Zwischenlandung in Budapest am Sonntag früh in Konstantinopel glatt gelandet und trat am gleichen Tage den Weiterflug nach Angora an. Die StreckeBerltn—Angora dürfte somit in27Stunden zurückgelegt sein. ES bedeutet eine Sensation, daß bei dem heutigen Stand des Motorenbaues ein Flug quer durch den Kontinent mit einem Wafferflugzeug unternommen werden konnte. Der Motor der Maschine ist der erste der Serie Flugzeug-Motor Type L 2 der Junkers-Motorenbau-Gesellschaft.
Der Gesetzentwurf über die einstweilige Regelung der Kosten für die Verwaltungsbehörden der Evangelischen Landeskirchen hat im Verfassungs- susschuß unter Vorbehalt Annahme gefunden.
Auf Grund der historischen Entwicklung der evangelischen Landeskirchen ergibt sich die Tatfache, bah der Preußische Staat bisher die Kosten der kirchlichen Verwaltung getragen hat, doch beschränken sich die Kosten auf die kirchlichen Verwaltungsbehörden als solche und beziehen sich nicht auf den synodalen Ausbau der Landeskirchen. Die Konsistorien sind kirchliche Behörden, ihre Beamten Staatsbeamte. Nun bestimmt Artikel 137 der Reichsverfassung, daß jede Religionsgesellschaft ihre Angelegenheiten selbständig ordnet, sie verleiht ihre Aemter ohne Mitwirkung des Staates oder der bürgerlichen Gemeinde. Nach dem Inkrafttreten der neuen Kirchenverfaffungen «erden die Landeskirchen die Beamten ihrer kirchlichen Behörden selbständig ernennen, doch haben diese Beamten in Zukunft nicht die Stellung von Staatsbeamten, sondern sie sind Kirchenbeamte, die vermögensrechtliche Ansprüche auch nur gegen ihre Landeskirche erwerben. Für bie nach dem Inkrafttreten der neuen Kirchenverfassungen in den xu„ o .... ,, ,
Kirchendienst einir eiend en Beamten werden daher I — Jedem Korpskommando sind direkt unterstellt: die Grundsätze der Reichsverfassung über das Der- I i Ealarasi-Regiment, 1 schweres Artillerie-Regi- hältnis zwischen Staat und Kirche zur Durchfüh- ment, 1 Pionier-Regiment, außerdem: Train- und rung gelangen. Anders steht es mit den bis- I Sanitätsformationen. Jede Infanterie-Division h e r i g e n Konsistorialbeamten. Für diese bestimmt I gliedert sich in ein Infanterie- und ein Artillerieder Entwurf, daß sie, wenn sie nach der Neu- Kommando, 3 Jnfanterie-(Iäger-)Regimenter, 1 bildung der Kirchenbehörden im Dienste ihrer I Feldhaubitz-Regiment (2 Abteilungen zu 2 Satte- Landeskirchen verbleiben wollen, aus dem Staats- I rien). Da die Batterien 4geschützig sind, verfügt beamtenverhältnis ausscheiden. Ihre Besoldung, I hie Infanterie-Division über 36 Kanonen und 16 ihr Ruhegehalt und ihre Hinterbliebenenversorgung Haubitzen. — Die Kavallerie umfaßt 12 Restart- erhalten sie aber für die Besoldungsgruppe, der sie Regimenter zusammengefaßt in zwei Kaoallerie- bei dem Inkrafttreten dieses Gesetzes angehören, I Sirifionen), 13 Calarasi-Regimenter (hiervon sie- und die daran anschließende Aufstiegsgruppe ent» I den bei den Korps) und die königliche Leibgarde, sprechend den für die unmittelbaren ©taatsbeani» I Die Bewaffnung der Infanterie ist ten jeweilig maßgebenden Vorschriften aus der I nicht einheitlich. Die hauptsächlich vertretene Staatskasse. Bisher unterlagen die Beamten der I Handfeuerwaffe ist das russische " 7-Millimeter- evangelischen kirchlichen Verwaltung nicht dem I Gewehr, überdies ist noch das 8-Millimeter frftn» Altersgrenzengesetze. Diese Bestimmung ist aus- Mische und 6-Millimeter rumänische Vorkriegsgehoben worden; es soll auch die Verordnung über gewehr, das hauptsächlich als Karabiner verwen- die einstweilige Versetzung der unmittelbaren 1 bet wird, vertreten. — Auch bei der Artillerie Staatsbeamten in den Ruhestand vom 26. Febr. I sind dreierlei Arten von Kanonen in Verwendung. 1919 auf diejenigen Beamten Anwendung finden, Am häufigsten ist die russische 76-Millimeter- die nicht aus dem Staatsbeamtenverhältnis aus« I Kanone vertreten, mit der 4 Armeekorps aus» scheiden. Weitere Paragraphen regeln die Deckung gerüstet sind. Ein Korps hat die französische 75« her persönlichen und sachlichen Kosten, insbeson- I Millimeter-Kanone, 2 Armeekorps die alten 75- bere auch die Fragen der von dem evangelischen I Millimeter-Kruppkanonen. Noch verschiedener ist Oberkirchenrat und den Konsistor'-en bisher be- I die Ausrüstung mit Haubitzen. In den Abteilun- nutzten staatlichen Gebäude. Zu weit auseinander- I gen der Feld-Haubitz-Regimenter stehen 100-Milli- gehenden Meinungsverschiedenheiten kam es bei I tneter österreichische, 105-Millimeter französische, | 9, der im Entwurf sagt: I 114-Millimeter russische, 120-Millimeter franzö-
Das Staatsministerium wird ermächtigt, mit den evan- I sichse und 105-Millimeter deutsche Haubitzen. Bei gelischen Landeskirchen Vereinbarungen abzuschließen, I den Abteilungen der schweren Artillerie-Regimen- über die in den 88 4 bis 6 vargesehmen Beitrags- I fer cnb eingestellt: französische 150-Millimeter- kiftungen des Staates zu den Kosten ber kirchlichen Der- I H^bitzen, 152,4-Millimeter russische und 155« waltrmgsbehörden soww üb-r A d« Staawbehorde A Millimeter kurze St. Chamont-Haubitzen. Ru- zuraumendes Recht, gegen die Berufung Der BoniWnoen i , Mtretä eine einheitliche Ausrüstung
dieser Behörden Bedenken geltend zu machen, I snamen tjt bestrebt, eine einyeniuye ziusrujiung .
wahrend die Deutsche Bolkspartei folgende Fas- I ferner Artillerie zu erreichen.
iuna wünschte: I Em besonderes Augenmerk wendet Rumänien
Das Staatsministerium wird ermächtigt, mit den I ber Ausrüstung feiner technischen Truppen evangelischen Landeskirchen Vereinbarungen abzuschlie- I zu. Es besitzt einen Tankbau, Type Renault, 1 gen: über die m den §g 4 bis 8 vorgesehenen Staats- I Panzerwagenbataillon, 1 Regiment für drahtlose kiftungen, über ein der Staatsbehörde einzuräumendes I Telegraphie und Scheinwerfer, 1 Eisend ahn-Regi- Einfpruchsrecht gegen die Berufung der Vorsitzenden der I kirchlichen Verwaltungsbehörden sowie über die Entschei- 1 .... .
düng etwaiger Meinungsverschiedenheiten wegen Durch. — Heiligensiadt. Der Regierungspräsident führung solcher Vereinbarungen durch ein Schiedsgericht I Siebentenn-Erfurt ist hier eingetroffen, um oiier das Oberverwaltungsgericht. . I in Begleitung bes Landrats und der landwirtschaft-
Dieser Antrag der Deutschen Volkspartei ist mit I [jj)en Organisationsführer die Hagelschäden Unterstützung der sozialdemokratischen, deutsch- I tn Augenschein zu nehmen. Wie wir hören, hat demokratischen und kommunistischen Partei zur I jja5 Bild der Verwüstung in den Feldern des Eichs- Annahme gelangt. Zentrum und Deutschnationale f^bes ouy ihn einen tiefen Eindruck gemacht und Volkspartei stimmten gegen den Antrag, weil sie | augp ihn davon überzeugt, daß den Betroffenen dem Staate kein Einspruchsrecht auf die Besetzung burcfj eine staatliche Aktion Hilfe gebracht werden kirchlicher Aemter einräumen wollen und haben I mu^_ Inzwischen hat der Reichsmmister Dr. Höfle zum Schluß erklärt, daß sie für das ganze Gesetz biefelbe bei der Regierung bereits angeregt, nur stimmen, um das Gesetz vor den Landtag zu I Aschaffenburg. Ertrunken ist im bringen und dort eine Aenderung herbeizuführen. I g^eucn $afen der lebige Schiffsmatrose Alois Kau- Artikel 137 der Reichsverfassung sagt ausdrücklich: I jer con Wörth a. M. Er stand auf dem Schisse, „Die Religionsgesellschaft verleiht ihre Aemter QU5 dem mittels eines Hebekranen Holz verladen ohne Mitwirkung des Staates oder ber Erde. Plötzlich fiel aus dem Kranen, der über bürgerlichen Gemeinden." I ihm schwebte, ein Stück Holz und traf ihn auf den
Auf Antrag des Zentrums ist endlich |olgcnbe Hinterkopf. Der Unglückliche stürzte in das Was- Entschließung angenommen worden: Das Staats- fer unjj fam nicht mehr zum Vorschein. Die ßeidje Ministerium wird aufgefordert, dem Landtag bal- I Erde noch in ber Nacht gelänbet. fügst einen Gesetzentwurf vorzulegen, in welchem 1 die für die Verwaltung der katholischen Bistümer staatlicherseits zu leistenden Zah-
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Neue Bücher.
Metaphysik von Ludwig Vaur. Band VI der Philosophischen Handbibliothek, Kempten 1922. 8». XI 502 S Mit diesem VI. Band der Philosophischen Handbibliothek tritt uns ein umfangreiches Werk entgegen, in dem der Verf. seine durch jahrelange Vorlesungen ge- klärten Anschauungen aus dem Gebiete der Metaphysik niedergelegt hat. Da man heutzutage außer der Lehre vom Sem als solchem (O n t o l o g i e) und der vom abso- luten Sein (natürliche Theologie) auch noch das Sein „um uns" (Naturphilosophie) und das Sein „in uns" (Psychologie) in den Betrachtungs- kreis der Metaphysik hineinbezieht, war es unvermeid- lief), zu manchen Fragen und Problemen Stellung zu nehmen, die bereits in anderen Bänden dieser Sammlung behandelt sind, bezw. noch behandelt werden, z. B. in Schwertschlagers „Philosophie der Natur" ober Jn den angekündigten Bänden „Allgemeine Psychologie von Cttlinger und „Religionsphilosophie" von Stefses. Was dort in ganzer Breite zur Sprache kommt, hat unser Vers., soweit es im Rahmen seiner Darlegungen not- wendig war, in kurzer, knapper Form behandelt. Diese unvermeidlichen Wiederholungen stellen andererseits doch wieder einen Vorzug des Buches dar, well uns so der lleberblick über das Ganze mit seinen umfangreichen Teilgebieten erleichtert wird und em geschlossenes Welt- bild vor unseren Augen ersteht. Deshalb sei gerade jenen, die sich in der heutigen Zeit die ganze Handbib- iiothek nicht anschaffen können, wenigstens dreier Band dringend empfohlen. Zudem weist der Verf. immer wie- der auf die Verbindungslinien mit der kach. Theologie hin und berücksichtigt eingehend jene Begriffe, in die unsere Dogmen von der Kirche eingekleidet sind. So rft- das Buch geeignet, jedem Gebildeten in den Wogen modernen Philosophierens einen festen Halt und eine ruhige Sicherheit zu bieten. Durch straffe Gliederung und moderne Sprache hat uns der Verf. den Weg zum Letzten und Höchsten des menschlichen Denkens möglichst zu ebnen versucht. ®- M.
Gottesdienstordnung.
Katholischer Gottesdienst.
Sonntag, 13. Juli. Dom. V.6, 6, V.7 u. 7 Uhr bl. M. mit Austeilung der hl. Kom., Vi7 i. d. Marien- kapelle hl. M. u. Kom. für die Jungfrauen-Sodalität,: 8 Pfarramt m. Pr. u. Austeilung der hl. Kom., V«10 Kathedralamt mit Pr.ed, »All Chr. f. d. Jüngl., V.12 letzte hl. M. m. Pr., '/,2 Herz-Mariä-Bruderschaft, 3/«3 Vers. d. Jungfr.Sod. i. d. Marienkapelle, 4 Pr. m. A. u. Segen, 7 Herz-Mariä-Bruderschaft m. Pr. u. Segen. Neuenberg: Der Gottesdienst ist am Sonntag, den 13. Juli schon um 8 Uhr. — Stadtpfarrkirche. 6V« Kom., 5*/t hl. M., 6'/. hl. M. u. Kom. d. Jungfrauen, 8 erster Schulgd. mit Pr., SV, Pfarramt m. Pr., 11 zweiter Schulgd. m. Pr., SV. Chr. d. Jüngl. i. d. ©eben« kirche,2V»Bruderschaft b. d. Todesangst d.Herrn, 3V. A. f. d. Jungfr.-Sod.—Pfarrkirche zum heiligenGeist. 7 Frühm., 8 Hochamt u. Pr., V«10 Sodalität, abends >/,8 Andacht. Mittwoch abends V>8 Andacht. — Sodalität. VilO. — Severikirche. V«7 hl. M. — Frauenberg. 5, V,6, 6, V,7 u 7 hl. M., 8 Bruderschaftsm, 9 Lebitenamt zu Ehren des hl. Franziskus Solanus, Patrons des FranziSkaner-MissionsbereinS, nachmitt. V-3 Pr. u. A. für die Mitglieder deS Franziskaner-Missionsbereins. — Lehuerz: 7 Amt mit Predigt. — Dietershan: 8 Amt mit Predigt.
Montag.14. Juli. Nonnenkirche. (Ewige Anbetung.) 6 Aussetzung des Allerheiligsten und hl. Meffe; V»7, 7, >/,8 u. 8 hl. M.; 9 Lebitenamt; 10 hl. M.; 11—12 erste u. zweite Front -A.; 12—1 stille Anbetung; 1—2 dritte u. bieite Fronl.-A.; 2—3 fünfte Fronl.-A.; 3—4 feier- liche Vesper; 4-5 stille Anbetung; 5-6 Krone Christ:; 6—7 Schlutz-A. m. Te Teum— Frauenberg. Bonaventura^ Kirchenlehrer. 6V« Lebitenamt mit sakrament. Segen. Danach Verehrung der Reliquie des Heiligen.
GneGommerreisegratiS!
Einmal im Kahr muß der Mensch von dem Alltage der Arbeit ausspannen. Wer sehnt sich dann nicht nach der herrlichen Natur, die gerade in unserem lieben Vaterlande eine so reiche Abwechselung und Erholung bietet, Schon der Gedanke allein, einmal eine Sommerreist machen ju können, läßt das Her, höher schlagen. Doch die große Geldknappheit macht dem gewöhnlich Sterblichen einen Strich durch seine Hoffnungen, er läßt den Kops hängen und muß auf bessere Zeiten warten.
Aber Kopf hoch, lieber Leser!
In der heutigen Nummer finden Sie ein Preisausschreiben der Kukirol-Fabrik Groß-Salze und der erste Preis ist eine 14 tägige Erholungsreise für 2 Personen (freie Fahrt und Hotelaufenthalt) nach dem Meeer, Thüringen, dem Harz oder in die Alpen. Beteiligen Sie sich also an diesem Preisausschreiben und der Erfolg wird nicht aus bleiben. —
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