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M 159.

Sonntag, 15. Juni 1924.

Huldaer Leitung

2. Blatt.

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In der zweiten Bertreterv ersammlu ng berichtete Valentin aus Esten über das neu« ßeftroert für Katholische Volksschulen, das nun in bester Ausführung nach Inhalt und Ausstattung vorliegt. Besonderes In- teresse sand der Dortrag des Lehrers Fritz aus Breslau, dessen Ansichten in den Sätzen gipfelten: Die Wieder- einftihrung des autoritativen Rektorats widerspricht dem demokratischen Staate, die Auflebung der Ortsschulaufsicht ist der berufsfreichigen Schularbeit abträglich und wird deshalb abgelehnt Dagegen gewährt die restlose Durch­führung der kollegialen Schulleitung bei ihrer innigen Wechselbeziehung zu Schularbeiten erhöhte Erfolg«. Diesen Grundsätzen stimmte die Versammlung einstimmig zu. Ferner wurde ein Antrag angenommen, in dem der K. L- B. d. D. R. erneut eine Mitwirkung des Lehrkörpers bei der Besetzung der Schullsiterstellen fordert.

Die dritte Vertreterverfammlung be­stimmte als nächsten Tagungsort Frankfurt a. M. Dann wurde die Lage der katholischen Lehrer im Grenz- und Auslände besprochen. Es wurde ein Antrag angenom­men, der die Bildung von FSrdervereinen innerhalb der Ortsvereine und jede mögliche kulturelle Förderung t:nd Unterstützung der Auslandslehrer vorsieht. Bei den cm- schließenden Wahlen wurde Schulrat Rheinländer Münster einstimmig zum 1. Vorsitzenden wiedergewählt, zum 2. Vorsitzenden der Abg. Gottwald-Berlin.

Im Anschluß an den Vortrag des Studienratr Dr. Stolle „Welche Anforderungen stellen wir an die fünf- tigen Lehrerbildner?" legte Abg. Gottwald den gegenwär­tigen Stand der Lehrerbildungsfrage dar. Bezüglich der Lehrerbildner verlangte er für sie zunächst volle Höhe der Wistenschaft w!» bei den Universitätslehrern. Als Katholiken und Crzieherpersönlichkeiten mästen sie vom wahren Berufsethos durchdrungen fein. In den neuen Lehrerbildungsanstalten muß das Verhältnis akademi­schen Bürgertums herrschen und nicht die Kluft, die so sehr zum Ruin der Seminare beigetragen hab«. Der Geschäftsführer des deutschen Instituts für wistenschaft- liche Pädagogik in Münster, Lehrer Kratz, gab einen Ueberblick über die Aufgaben und die Entwicklung des Instituts. Der K. L. V. forderte dann, daß die vier­jährige Grundschule allgemein durchgefühvt wird In einer besonderen Entschließung wurde al, eine der wichtigsten Gegenwattscmfgaben ber katholischen Lehrer- schäft die Fürsorge für die Iunglehrerfchast bezeichnet. Im weiteren beschäftigte sich die Vertreter- »erfammlung mit der Besoldungsfrage, Aufhebung der Einstellungs- und Beförderungssperre, und legte entichie- den Verwahrung ein gegen die Personalabbauverord­nung.

Während der Tagung wurde im großen Saale des Euriohauses eine öffentliche Katholikenver- s a m m l u n g veranstaltet, zu der auch der Hochw. Herr Disschos Dr. Berning von Osnabrück erschienen war, der sich in längeren Ausführungen an dieErschienenen wandte, in denen er das katholische Schulideal zeigte und von der Sonne der Religion sprach, die in der konfessionellen Schule die Herzen der Kinder und Lehrer mit heiligem Feuer durchleuchtete. Die Versammlung, in der noch der Vertreter der Hamburger Schulbehörde, Schulrat Götze, Rektor Gottwald und Mittelschullehvor Börner sprachen, nahm einen glänzenden Verlauf und war ein erfreulicher Zeichen für das rege Leben ber katholischen Gemeinde Hamburgs. ________________

Hauplvttsammlung des Vereines Lath. deutscher Lehrerinnen.

Sonderbericht ber Fullmer Ztg.

Bo« 8.—12. Juni tagte in Paderborn, der alt­ehrwürdigen Kulturstätte, bie 39. Hauptversammlung des Vereines.

Aus allen Gauen unseres Vaterlandes, auch von Rhein, Ruhr, Mosel, Saar, Danzig und dem jetzt zu Polen gehörenden Teile Oberschlesiens vereinten sich die Lehrerinnen zu ernsten Beratungen. Diesen lag der Leitgedanke zugrunde: Die Jugend, unsere Sorge und unsere Hoffnung.

Paderborns größter Saal, Hefters Dolkshalle, bot nur mit Mühe Raum für die Teilnehmerinnen, deren Zahl schon am Samstag nachmittag auf 1500 geschätzt wurde.

In der Begrüßungsversammlung am Pfingstsonntag Nachmittag nahm Frau Profestor Hattemer (Darmstadt) das Wort zu dem Thema: Mutter und Lehrerin. Sie fiihrte aus, wie Mutter und Lehrerin das gleiche Ziel haben, nämlich dar Kkch für Zeit und Ewigkeit zu erziehen. Durch einmütiges Zusammenarbeiten wird die­ses Ziel am besten erreicht. Beide können viel von ein» ander lernen und haben durch ihre Erziehungsarbeit einen großen Teil der herttrgen Kulturaufgabe, der sozialen Frage, zu lösen.

2ter 1. Tag ber Hauptversammlung am Pfingstmon­tag sah in ber 1. öffentlichen Versammlung unter den Ehrengästen die beiden Hochw. Bischöfe Dr. Klein und

Weihbischof Dr. v. HShling: als Vertreterin des Kultus- Ministeriums Frau Oberregierungsrat Ermler und a.5 Abgesandte des batjer. Kultusministeriums Frau Baronm von Sebfattel, als Vertreter der kathol. Schulorganisation Dr. Oftenstein. Die 1. Dorsitzenbe des Vereins, tfrL Schmitz-Aachen, hob in der Begrüßungsansprache Aoor, daß der Verein in dieser Zeit der Not die hohen Ideale festhalten, sie erneuern und vertiefen will. Er tritt em für die kath. Schulgrundsätze und Forderungen.

Der Hochw. Herr Bischof Dr. Klein (Paderborns führte bei seiner Begrüßung u. a. aus: „Benutzen wir diese feierliche Stunde, um einmütig und mit Macht hinaus- zurufen: Platz auch im ber Neuordnung für Gott, für die kath. E rzi e h un g s gru nd sä tz e in Kirche und Staat! Wir fordern kath. Schulen für die kath. Kinder, wir fordern die k o n f e fsionelle Gestaltung der Lehrer- und Lehrerinnen- ausbildung, wir fordern, daß der Staat auch die Privatschulen finanziell unterstützt, wir fordern, daß auch an den höheren Schulen der kath. Religionsunterricht erteilt wird und zwar in fold)er Stundeirzahl, bi» für das Leben genügend ist, wir fordern bei der neu emgeführten Unterweisung in der Philosophie, daß sie geschieht im Einklang mit dem Glauben der Schüler. In dieser Ber- sammlung und später im Leben kann nur die eine Parole richtunggebend fein: Niemals zurück von die- fett Sortierungen uns hoch die Einigkeit! Der kathol. Lehrerinnen-Derein mit feinen 19 000 Mit- gliedern ist eine gewaltige Macht, diese muß man in die Wagschale werfen zur Erhaltung der chrsttlichen Schule. Er kämpft Schulter an Schulter mit dem kath. Leh- rer-Derbande, mit dem kathol. Volke, mit dem Kle­rus und Episkopat. Wir werden siegen und kraftbewuht dastehen!"

Sodann erteilte der Hochw. Herr der Versammlung den päpstlichen Segen, wozu ihn der Hl. Vater bei feinem jüngsten Aufenthalt in Rom eigens beauftragt hatte, als er Sr. Heiligkeit von der bevorstehenden Lehoerinnen- Versammlung Kenntnis gab.

Ein Huldigungsschreiben ran den Hl. Vater wurde ab» geschickt.

Mehrere Begrüßungsschreiben wurden bekannt gege­ben, u. a. von Herrn Kardinal und Fürstbischof von Breslau; Bischöfen von Münster, Osnabrück, Kardinal und Erzbischof Faulhaber in München, den Bischöfen von Speyer, Meißen, Weihbischof Dr. Ströter Aachen und von verfchiedenen Regierungsvertretern, sowie von ver- schiedenen wissenschaftlich-pädagogischen Institzüen und Lehrer- und Lehrerinnenvereinigungen.

Zur Dendelinus-Mssions- und Donifakiusvercins- feier bei der Dendelinuskapelle über Steinhaus.

Landleuke des Fuldaer Landes, eifert in der Ver- ehrung eure» Schutzpatrons denen des Bliesgaus nach, die sich in den vergangenen Tragen zu gewaltigen Kund­gebungen ber Liebe tmb Dankbarkeit in St. Wendel versammelten, wo im Chor der Kirche auf dem alten Sarkophage vor dem Hochaltar. ber Glassarg mit den erhaltenen (Scheinen des hl. Wendelinus ausgestellt war. Große Wallfahrten zagen an ihnen vorüber, wie die an tausend Teilnehmer zählende Männerwallfahrt der Groß­stadt ©aarbrüden, die ebensogroße Gesellen- und Jung­männerwallfahrt, die an dreitaufond Mädchen und Frauen zählende Wendellnusfrahrt brr kath. weiblichen Berufs- und Iugendverbände an der Saar und andere. Der Andrang war an manchen Tagen fo groß, daß bas Pontifikalamt auf dem Fruchtmarkt an ber Kirche ab­gehalten werden mußte, da diese, obwohl die Bänke daraus entfernt waren, nicht einmal die Hälfte der Gläubigen hätte fasten können. Der Sarg mit den ®e- beinen wurde aus ber Kirche auf die Freitreppe ge­bracht, wo er von den Fahnen der fremden Vereine um­flattert stand.

Die Serenade vor dem Hochw. Herrn Bischof von Speyer in St. Wendel am 29. Mai, bei ber an neun­tausend Menschen versammelt waren, gestaltete sich auch zu einer Kundgebung für das Deutschtum. Der Hochw. Herr betonte, daß das Volk einig bleiben müsse trotz der Schwere der Zeit. Er bat, das Gelöbnis der Treue zur Heimat zu erneuern und in diesem Sinne in das Hoch auf diese unsere Heimat, unsere deutsche Hei­mat einzustimmen, das darauf donnernd, vieltaufend- stimmig über den wetten Platz schallte.

Musik und Poesie wand dem Heiligen Kränze an seinen Festta-en. Ein Wendekinusmyfierienspiel von Petter Geizer 3. V. D. und ein St. Dendesinus-Vrato- rium von Semrn«rmustNetzrer Ioh. Easperr gelangten zur Ausführung.

Landleute des Fuldaer Sgatbe«, laßt euch von den Bewohnern des Dliesgem» in der Verehrung eures himmlischen Fürbitters am Throne Gottes nicht beschä­men. Am Dreifalttgkettssonntrag soll euer geliebtes Feld- heMgtum auf dem Wertesberg einen großen Tag erleben.

Handel und

Kietttkrlfe uni» Kleingewerbe.

Bon gut unterrichteter Seite wird uns geschrieben:

Aus der Tagung de» Reichsverbande» für bas deutsche Handwerk, die vom 26. in» 28. Mai in Berlin stnttfand, stand begreifsicher Werse bie Kreditnot hn Vordergründe ber Besprechungen. Btt objektiver Prüfung der tatsächlichen Verhältnisse muß anerkannt »erben, daß Handwerk und Kleingewerbemn stärksten unter ber Kreditnot leiden. Keine wirtschaft­liche Gruppe hat in der Inflationszeit fo starke Substanz- Verluste gehabt, bas blühende gewerbliche (Benonen* schaftswesen wurde durch die Geldentwertung zerschla­gen, und e» bedarf einer eisernen Beharrlichkeit, und weitestgehenden Gemeinschaftsgefühls, um dieses Ruck- grat ber kleingewerblichen Wirtschaft allmählich wieder mrfzubmren. Der Generalsekretär de» Reichsverbande», Karl Hermann, stellte daher in seinem ^Referate über „Wirtschaft»- und Finanzpolitik" bei aller Siner- kennung des Leitgedankens der Ärefcitgebabnmg der Reichsbank, insbesondere ihres festen Willens, eine neue Inflation unter allen Umständen zu vermeiden, die Forderung auf, daß das Handwerk tntrtf) eine Kredit- aktton größeren Umfanges ebenfo gestützt werde, wie dies bei ber Landwirtschaft geschehen ist. Die, 33er» sammlung unterstrich diese Forderung bttrd) lebhafte Zustimmung.

Man kann und muß es verstehen, wenn angesichts ber täglich fühlbarer werdenden Not in den Kreisen des Handwerk» bte Ungeduld wächst, mit der die Hilfsmaß­nahmen, die der Reichsverbnnd einhellig verlangt hatte, erwartet werden. Das Gefühl, hinter anderen Stränden zurückgefetzt zu werden, weil für di« Bedeutung des Handwerke» al» wichtiger Teil unserer Wirtschaft an den maßgebenden Stellen wenig Verständnis bestehe, wurde genährt durch die Pressemeldungen von den Aussüh- rungen, die der Reichsbankpräsident Dr. Schacht über die Kreditpolitik der Reichsbank in der Zentralausschußsitzung der Reichsbank am 30. Mai ge­macht bat. Daraus ging hervor, daß die Ausleihungen der Soldhi»kontb«nk rauf nahezu 5 Millionen Pfund Sterling gestiegen sind. Ferner würbe mitgeteist. daß ber Landwirtschaft über die bereits gewährten Krebste von ntnb 30S Millionen Mark hinaus nochmal» ein an« sehnlicher Betrag für «uswinterunarfchäden zugewendet worden fei. Was ist für unfern Stand geschehen? fragt man mit Recht in den sich mühsam behauptenden Krei­sen de» Handwerk«. Leistet bas Handwerk nicht auch produktive Arbeit? Ist seine Erhaltung nicht ebenfalls eine volkswirtschaftliche Notwendigkeit?

Diese Fragen richten sich naturgemäß auch an die mittelstandsfreundsichen Parteien de» neuen Reichstage», von denen eine kräftige Initiative erwartet wurde. Da erfahrungsgemäß beim 3ufammentreten eines neuge» wählten Parlament» der Wettbewerb ber Parteien eine Hochflut von Anträgen und Interpellationen hervorrust, deren Erledigung sich günftigften Falles auf Monate hinauszieht, zogen die Abgeordneten Esser (Köln), von ®uerarb tmb Lange-Hegermann. alle drei ber Zentrumsfraktion an gehörend, es vor, schon am läge ber Reichstagseröffnung dem Reirhsbankprästden- ten Dr. Schacht die große Kredttnot der Mittel- und Kleinbetriebe darzulegen und um bas Eingreifen der Reichsbank zugunsten »an Handwerk und Gewerbe zu bitten. In ber ausgiebigen Besprechung legten die Ab­geordneten bi« volkswirtschaftliche Bedeutung des Hand­werks und seiner Genosienschaften bar. Die Umstellung ber letzteren aus ber Papiermark auf Goldgrundlage in Geschäftsanteilen tmb Haftsummen fördert zwangsläufig den durch die Inflation zerstörten Spartrreb und werde allmählich die Genosienschaften wieder in den Stand setzen, ihre Aufgabe al» nnttelständische Kredttguellen zu erfüllen. Notwendig sei aber, daß die Reichs bank den Gesundungsprozeß stütze durch ein besonderes Entgegen­kommen den genossenschaftsichen Zentralen gegenüber. Dr. Schacht zeigte für diese Darlegungen volles Der- ständnts. Die Verhandlungen sind inzwischen unter Mitwirkung de» Reichsverbande» für das deutsche Hand­werk und be» deutschen Genoffenschastsverbandes weiter­geführt worben und hatten das Ergebnis, baß am 5. Juni der Preußischen Zentral-Genosienfchastskasie ein befonberer Wechfekkredit ber Reichsbank von 10 Millionen Mark zur Weiterleitung an die handwerkerlichen Kredit- und Waren­genossenschaften bewilligt würbe.

Dieser Stzfvlg des Vorgehen» ber eexwtwiew Atzae- »rbnete« ist gewiß nicht zu mcherschützen «tz wirb sich *ur betm einwirfro kinnen, wen« Skmbwert und Kleingewerbe wacker selbst withekfen, indem die Uw- stellung ber Genossenschaften auf G »lddasi», sowett dieselbe noch nicht vollzogen sii, baldiast dirrchgesührt wirb; denn diese Voraussetzung sit en die Hergabe der Sonderkredftr» im Einverständnis atter Beteiligten ge­knüpft morden. Aber mit dieser Ersthilfe kann ber be­rechtigte Anspruch de» Handwerk» rangesicht» ber um­fassenden Fürsorge für die Landwirtschaft und de» gro- ßen Entgegenkommen», das die im Rahmen ber Reichs-

Rechtssachen Steuersachen Privatklagen W ohnungssachen Auskünfte

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Wirtschaft.

bank-Grundsätze schaffende Industrie findet, keines­wegs als erfüllt gelten. Mit Recht weist ber Reichsverband bes deutschen Handwerks darauf hm, baß entgegen den ursprünglichen Absichten rauch das Hand­werk bis zu den kleinsten Betrieben zur Fundie­rung der Rentenmark mtt herangezogen worden ist. Die Rentenmarkkredtte sollen nach dem Renten- kmnkgesetz in erster Linie den Wirtschaftskreisen zugitte kommen, welche an ber Schaffung ber Grundlage für die Rentenmark beteiligt sind. Bisher ist das Handwerk bei ber Verteilung fo gut wie leer ausgegangen. Der Rcichsverband verlangt daher eine ber Belastung des Handwerks angemessene Beteiligung an den Rentenmarkkrediten. Er wird bei ber well m Verfolgung dieses Zieles das zu erreichen feine bun. enbfte und wichtigste Aufgabe sit. die mittet« standsfreundlichen Parteien des Reichstages, insbeson­dere die Zentrumspattei, an seiner Seite finden, damit ein voller Erfolg baldmöglichst erreicht wird.

Die Kitterungen fü« Devisen »erstehen sich in Blllionen- Mark. bei Dollar und Bfunb vro Stück, bei sämtlichen übrmen Hofen, mtt Uusnabme oer österreichischen Krone, bte vro 100000 Stück »n versieben ist. vro 100 Stück.

— Die Stillegung der Kaliindustrie. Der „Magde­burger Ztg." wird von zuständiger Seite mrtgeteilt, daß die Leitung der verbundenen Konzerne Wint^ershall, Deutsche Kaliwerke und Gluckauf-Sonders- Hausen beschlossen haben, nach vorausgegangener Be- fahrung durch die BesahrungskommWon angesichts ber schlechten Finanz- und Wirtschaftslage folgende Werke ruhen zu lasten: von Wintershall, Gewerkschaft Hüpstsdt und Gewerkschaft Bebra und Lohra; von der Deutschen Kaliwerke A.-G. Norhauser Kaliwerke Schacht 1 und 2, Ludwigshall, Gewerkschaft Immenroda, Chemische Fabtt- ken Wolkramshausen, Gewerkschaft Hedwigsburg, W e r k Neuhof-Fulda, Earlsfund Schacht 1 und 3, Kali­werk Abteilung Bernburg; vom Glückauf-Konzern: Ge­werkschaft Glückauf Schacht 3 und 4 und Kaliwerk Groß- Herzog von Sachsen. Die Beamten und Arbeiter ber stillgelegten Werke seien zu dem näcfjftgelegenen Kündi­gungstermin entlassen.

— Steak fort a. BL, 13. Juni. (Getreidebörse.) Bei stetiger Tendenz wurden bezahlt für je 100 Kilo Weizen 16,50-16,75, Roggen 16—15,50, Gerste 16-16,50, Hafer 15—15,50, Weizenmehl 26,15—28,25, Roggenmehl 22,50— 23, Weizen» und Roggenkleie 8,50—9.

Nur mit Wasser nach Anweisung gekocht erhält man daraus wohlschmeckende, kräftige Suppen. Viele Sorten wie: Eiernudeln, Eiersternchen, Reis, Ochsenschwanz, Erbs, Erbs mit Speck, Grünkern, Königin, Tapioka echt, Pilz u. s. w. bieten reichliche Abwechslung.

Man achte aut den Namen MAGGI und die gelbrote Packung.

Frankfurter Dürfe.

Ole Reiterungen »erflehen sich in Billi onen pre)ent.

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