Mldaer Zeitung
2. Blatt.
Druck der Fuldaer Aetierrdruckerei in Fuldch
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Sonntag, 8. Juni 1924.
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Handel nnd Wirtschaft
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in allen Geschäften,
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über 100 Mk.
Wertpakete: Es werden erhoben:
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u. hl. Kam., VslO Kathedralamt in. Pr., */«12 letzte hl. M. m. Pred„ '/,2 Pfingft-A., 4 Abend.And. m. Segen. lMittwoch, Freitag wSamStag sindQuatembersasttage.1— Stadtpfarrkirch,. 51/» Som., 5*/. u. 6’/. hl. M., 8 erster Eckulgd. u. Pr, 9Vi Hochamt u. Pr^ 11 zweiter Schulad. u. Pr., 27, Pfingst-A. (Mittwoch, Freitag u. Samstag find Quatemberfasttage.) — Pfarrkirche znm hl. Geist. 7 ff rühm., 8 Hochamt m. Pr., abend« >/,8 Herz-Jesu. Andacht. (Mittwoch u. Freitag abends */*8 Herz-Jesu- Andacht.) — Sodalität ValO. — Frauenberg. 6, */«6, 6, * ,? u. 7 hi. M., 8 Singm., 9 Levitenamt, nachm. 2 Pred. u. Umgang f. d. Fünf-Wunden-Bruderschaft. — Ronnenkirchr. 81/, feierliches Hochamt. — Lehnerz: 7 Amt m. Pr. — Dietershan: 9 Amt m. Pr., Vill Flurprozession.
PfingstdienStag, 10. Juni. Frauenberg. 6V4 Levitenamt, nachmitt. ‘/,5 feierliche Vesper mit sakram. Segen.
In der FriedhofSkapeUe am FranzoseuwSldche» Dienstag, den 10. und Mittwoch, den 11. Jun^ morgens 6V, Uhr hl. Meßen.
5,0 3,12s
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2. Sone (über 75 km bi» 375 k») Sold»
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Tausende von Anerkennungsschreiben. Bestes Mittel der Gegenwart
ErhMtHch hi Apotheken, wo nicht, schreibe man ea
Di. S 1dler Ä Co., Freiburg L Br.
.Verdienst" erwerben.
So find denn die Lehrer auf den Kreis ihrer engeren Derufsgenofien angewiesen, wenn sie bei solchen Gelegen» beiten, die ihnen „denkwürdig"' erscheinen, ihre Herzen zu einer Feier stimmen wollen, die menschlich beareiflich erscheint. Wünschen wär deshalb den hier in der Pfingft- woche in Fulda versammelten katholischen Lehrern, die fast sämtlich auch Kirchenbeamte sind, ohne Vorbehalt rechte Herzens-Erquickung und Wieder, fehensfreude, damit sie mit neuer Begeisterung an die Stätte ihrer Wirksamkeit zurückkehren und den bevorstehenden Abschluß ihrer Lehrerlaufbahn ohne Bitternis vollziehen können!
Wir Bewohner der Stadtpfarrek Fulda haben noch besonderen Anlaß, dies zu wünschen, gehört doch zu den Iubilaren auch einer bar Unsrigent Herr Stadtkantor Scherer, der sich jahrzehntelang um die musikalische Verherrlichung des Gottesdienstes in unserer Pfarrkirche so tatkräftig und erfolgreich bemüht hat. Ihm deshalb besonderer Dank und horzlicher Glückwunsch!
Llrria Ehrenberg.
Auf Maria-Ehrenberg findet am Pfingst« montag 10'/, Uhr Gottesdienst (Amt), mittags 1 Uhr Andacht mit Predigt statt.
Freie Stadt Danzig. '
Er werden erhoben: , ’
1. die Gebühr für einen gewöhnst ^n Brief,
2. die Dersicherungsgebühr von 5 Goldpfennia für
100 Mk. der Wertangabe; mindestens 10 Psg-,
3. die Behandlungsgebühr
bis 100 Mk. Wertangabe 40 Soldpfennig,
1. die Paketgebühr,
2. die VersicherungsgÄmhr von 5 Goldpfennig für 100 Mk. der Wertangabe, mindestens 10 Pfg-,
3. die Behandlungsgebühr
a) für versiegelte Wertpakete
a) bis 100 Mk. Wertangabe 40 Goldpfennig,
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es fertig, klebe Frau Schmitz, trotz der schrecklichen Teuerung sich und Ihre Kinder immer so elegant zu kleiden? Sehr einfach; ich färbe alles selbst nur mit den weltberühmten echten Heikmonu's Farben, Marke Fuchskopf im Stern.
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b für unversiegelte Wertpakete 25 Goldpfennig
Bei unversiegelten Paketen hat die Angabe des Wertes Hn der Päketauffchrist zu unterbleiben.
Pakete.
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Die Aenderunq der Posttarifs.
Die Einschreibgebühr kst auf 30 Soldpfemfig festge- achnahmesendungen: Meistbetrag 1000 Ren» ten-Mark oder entsprechender Betrag in Reichswähnmg «lf 10 Milliarden Mark gerundet.
Dom Absender zu entrichten:
1. Die Beförderungsgebühr wie für gleicharüge Sen- ' düngen ohne Nachnahme. Bei Einschreib» und Wertsendungen auch die Einschreib- ober die Versiehe» rungsgebühr.
2. die Dorzeigegebühr von 10 Soldpfennig.
Der eingezogene Betrag ist zu kürzen um die Post, «nweisungs- oder Zahlkartengebühr.
Wertbriefe: Inland einschl. Saargebiet fowäe
Zeitungspakete
bis 5 kg
fern. Eine weitere Reform ttnrb voraussichtlich darin liegen, daß die Laufzeit der Geschäfte
6. Juni Geld Brief
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Markte.
= Fulda, 7. Juni. Der Auftrieb auf dem heutigen Schweinemarkt betrug 237 Ferkel. Die greife bewegten sich bei ziemlich stottern Handel zwischen 10 und A) Mark.
= Frankfurt a. M., 6. Juni. (Getreidebörse.) Die Geschäftslage war außerordentlich still, die Preise erfuhren keine Veränderungen,
Die HleischpreZse.
Die Fleischer-Innung Fulda schreibt uns: In Nr. 131 der Fuld. Zig., 3. Blatt vom 5. Juni 1924, tm Aufsatz „Hilfe für die Landwirtschaft", sind bei den Vergleichen der Spannungen bei Rindfleisch und Schweinefleisch zwischen 1913 und 1924, von dem Verfasser, Herrn Dr. Johannes Dierkes-Berlin, in Unkenntnis dieser Materie in irreführender Weise Behauptungen auf» gestellt und daraus falsche Schlußfolgerungen gezogen werden.
Die angegebenen Zahlen der Erzeuger- und Mehhof- preise sind Lebendgewicht — erstere Stallpreise — für Lebend-Vieh und keine Fle-ischpreise. Der angegebene Erzeugerpreis für Rindvich 1924 mit 29.70 <M. ist vielleicht für die geringstwertige Klasie zutreffend. Die Großhandelspreise beziehen sich dagegen auf geschlachte- te» Fleisch bei Abgabe an die Berliner Ladmfleischer. Dieser Preis ist unter Einrechnung des Erlöses aus Haut, Fett und Innereim angemessen und beträgt nicht 78,3 Prozent mehr als der Viehhändler, welcher sa nur Le- bend-Weh imd kein Fleisch verkauft hat, erhält. Die Kleinhandelspreise sind die gleichen wie vor dem Kriege trotz erhöhter Unkosten und kaum erschwinglicher Steuerlasten.
Bei den Schweinen gilt das gleiche. Erzeuger- und Viehhofpreise sind Lebendgewichtspreffe. Die Engrospreise beziehen sich ebenfalls auf ausgeschlachtete ganze und halbe Tierkörper. Der angegebene Klein. Handelspreis mit 1,20 M bezieht sich als höchster Preis lediglich auf Kottelets ohne Beilage und Schnitzel.
Bedauerlicher Weife wird durch solche unzutreffende Mitteilungen nur Mißtraum gesät und das Metzgergewerbe unberechtigt in Verruf gebracht.
man davon fast nirgend
der 40 Jahre hindurch in voller Hingebung mit Einsetzung seiner ganzen Persönsichkeit im Dienste von Staat und Kirche gearbeitet hat, wird entlassen wie ein Arbeiter, der Schichtwechsel hat. Man beobachtet sogar mancherorts eine gewisse Schadenfreude, wenn bei dem heutigen Wohnungsmangel der abgehende alte Lehrer, der seine Dienstwohnung verlasien muß. nicht aus noch ein weiß, um ein passendes Unterkommen zu finden. Wo es gilt, Einfluß auf den Geist der Schule zu gewin- neu, da werden von den verschiedensten Seiten die lebhaftesten Anstrengungen gemacht, durch Petitionen oder Zeitungsberichte seine Grundsätze zur Geltung zu bringen. Nun ist aber der Geist der Schule wesentlich der Geist der Persönlichkett des Lehrers. Tut dieser einmal einen Schritt, der nicht die Zustimmung aller hat, so weiß man bald die Mittel und Wege zu finden, ibn „zur Ordnung" zu rufen. Das ihm zugesandte „Protokoll" mit dem Revisions-Bericht seiner Chefs des Herrn Kreisschulrates, zeugt nicht immer von wohlwollender Beurteilung seiner so vielseitigen und angesichts der gerade auf dem Schulgebiet befohlenen zahlreichen Neuerungen so schwierigen Unterrichtsarbeit. Auch die bürgerliche wie die kirchliche Gemeinde erkennt selten die opfervollen Dienste an, die ein solcher Mann als Lehrer und Kirchendiener bezw. Organist jahrelang geleistet hat. Das war eben seine Pflicht. Durch „glänzende" B e- zahlung bat man sich ja „abaefimden". In dieser Hinsicht könnten sich wohl die ElternbÄräte noch ein
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aufsicht begrenzt wird und drei Monate nicht übersteigt. Wahrscheinlich wird diese Resormbestimmung rückwirkende Kraft haben, also für Firmen gelten, die bereits unter Geschäftsaufficht gestellt sind. Zur Zeit sind die Reformarbeiten in allen Einzelheitep noch nicht abgeschlossen.
Die Berliner Handelskammer hat vor emh ger Zeit eine Liste von 57 Firmen veröffentlicht, die unter Geschäftsaufficht stehen. Man fft nun dem Grün- dungsjahr dieser Firmen nachgegangen, und hat dabei folgende interessante Feststellungen gemacht: Von den 57 Firmen konnte das Gründungsjahr bei 46 festgestellt werden. Nur zwei Firmen sind Vorkriegsgründungen, zwei wurden im Jahre 1917 errichtet. Der gesamte übrige Rest ist in den Ra chkri egsja hrtzn eMstanden; davon entfallt wiederum der Hauptteil auf die beiden Jnflliffonsjahre 1922 und 1923. Eine von den Firmen bezeichnet sich sogar als „in Gründung befindlich". Es ergibt sich somit, daß von den Schwierigkeiten, die zu einer Geschäftsaufficht führen, in erster Linie junge Fir. men, und zwar die Inflatiansgründungen be- troffen werden. _
= frankfurter Söffe vom 6. Juni. Die letzte Börst vor den Pfingstfeiertagen zeigte das Gepräge weiterer leichter Abschwächung. Die Umsätze waren recht gering, die Verkaufsaufträge überwogen. Schwermontanwerte gaben leicht nach, Mannesmann und Mansfeld eröffneten leicht befestigt. Der Kalimarkt lag bei aeringcn Umsätzen sehr still. Chemiewerte eröffneten knapp behauptet, verloren jedoch später weiter. Maschinen- und Elektrowerte begegneten geringem Jnter- effe. Auf dem SchiffahrtSmarkt holten Paket und Lloyd mäßig auf. Der Zuckermarlt brachte kaum Kursänderungen, einige Werte lagen gering befestigt. Auf dem Bankakttenmarkt war die Lage uneinheitlich. Die Lors» schloß lustlos.
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urlaubte ihre gesamte Belea schäft auf fünf Wochen.
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60 Jahren aus ihrem Dienst entlasten worden, die noch in voller Kraft des Körpers und Geistes eine Zeit lang erfolgreich in ihrem Amte h' ^en wirken können. Man ~ " ■’ igkeit. Hat man ihnen
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Niederbieber, den 7. Juni 19-4.
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Pfingstsonntag, 8. Juni. Dom. V16, 6,*/«7 u 7 hl. M. m. Austeilung d. hl Som., */,7 hl. M. u. Som. f. d. Jungfr.-Sod. i. d. Marienkapelle, 8 Pfarramt m. AuSs., Pr. u. hl. Kom., ‘/«IO Bischöfl. Hochamt, *412 letzte hl. M. m. Pr., */,2 Pfingst-A., »/*3 Persamml. d. Jungfr.-Sod. i d. Marienkapelle, 4 Bischöfl. Vesper; darauf Beichtgelegenheit, 7 feierliche Schlußandacht der BonifatiuSoktav m. Te Deum u. Segen ((3 ruft). — Stadt- Pfarrkirche. 5‘/i Som„ 5*/« hl. M., 6’/. hl. M. u. Kom. d. Jungfr., 8 erster Schulgd. u. Pr., 9l/i feiert Hochamt u. Pr., 11 zweiter Schulgd. u. Pr., 2ff, sakramentale Pfingst-A., 3*/« And. f. d. Jungfr.-Sod., 5 Gelegenheit zum beichten. — Psarrkirche zum heiligen Geist. (Ti tu l ar fest.) 7 Krühmeffe, 8 Levttenamt m. Pr., abends */i8 And. — Heez-Iesu-Heim. Sonntag 8 Pr. u. Amt, 2 Segensandacht. Mittwoch abend? 81/« SegenS-A. — Frauenberg. 5, */»*>, 6, l/i7 u. 7 hl. M^ 8 Singmeffe m. Pr., */<9 seierl. Terz, 9 feterl. Levitenamt, Pred. nach dem Evangelium, nachmitt. 2 feiert. Vesper u. And. m. sakr. L>egen. — Ranne»kirchr. 8V1 feierliches Hochamt.— Lehnerz: 10 Amt m. Pr. — Dietershan: V,9Amt mit Predigt.
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Von Dr. F. E. M a h.
Ms Nachwirkung der JnflationsperiÄ« uni) im Anschluß an di« Währungsstabilisierung hat sich in letzter Zeit eine ernste Wirtschaftskrise her- ausgebildet. Die geschwächte Kaufkraft weiter K reffe läßt viele Mrtschaftszweige unter einer ausgesprochenen Absatzkrise leiden. Hinzu trat eine Geld- und Kreditkrise.
Der Wille, die Währungsstabilisierung nicht zu gefährden, zwang die Reichsbank zu einer starken Aenderung ihrer bisherigen Kreditpolitik. Es kam die Periode der Kreditdrosselung seitens der Reichsbank.
Als Symptome dieser Kreidtkrise häufen sich km Rechtsverkehr die Wechselproteste, nehmen die Wechselklagen außerordentlich zu, ebenso die Zahlungsbefehle und sonstigen Zahlungsklagen. Des weiteren macht sich ein starkes Anwachsen der Zahl von Zwangsvollstreckungen, von Geschäftsaufsichten und Konkursen bemerkbar.
Wein an Geschäftsaufsichten — um die am hef. tigsten angegriffene Institution Herauszugreffen — sind in den letzten Wochen Tausende auf Grund der Verordnung 00m 14. Dezember 1916 in Verbindung mit der Verordnung vom 8. Februar 1924 angeordnet worden.
Die Voraussetzungen, unter denen eine Ge- schäftsaussicht angeordnet werden kann, sind foi- gende:
Nach 8 1 Abf. 1 muß die Zahlungsunfähigkeit des Schuldners (der seltene Fall der Ueberschuldung bleibt hier unberücksichtigt) „auf den Krieg" oder „auf die aus ihm erwachsenen wirtschaftlichen Der- hältnisse" zurückzuführen sein. Fraglos fft die ge-
Die eben genormte Voraussetzung genügt aber noch nicht zur Verhängung der Geschäftsaufficht. Nach §§ 1 Abs. 2, 68 Ms. 3 muß vielmehr die Aussicht vorhanden sein, daß die Zahlungsunfähigkeit spätestens in einem Jahr behoben oder der Konkurs durch ein Usbereinkommen mit den Gläubigern abgewendst werden wird.
Diele Verbände der Industrie, des Großhandels und des Bankgewerbes haben auf die Mängel der Verordnungen über Verhängung der Geschästsauf- sicht hingewiefen und in wiederholten Eingaben eine dringende Reform der Geschäftsaufsicht verlangt.
Dis Bestrebungen dieser Art fanden ihre Unterstützung in den Ausführungen des Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht, der am 30. Mai d. I. in der Sitzung des Zsntrolausschusses der Reichsbank darauf hinwies, daß di« Geschäftsaufsicht sich Äs ein verstecktes Moratorium auswirke.
Zweifellos wird der Gläubiger in seinen Rechten durch di« Geschäftsaufsicht gefährdet, und unter Umständen kann die solventeste Firma gezwungen sein, den Antrag aus Geschäftsaufficht für sich selbst zu stellen, weil ihre Schuldner dies vorher taten und ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkamen.
Die Reform der Geschäftsaufsicht wird im wesentlichen auf eine Erschwerung ihrer Verhängung abzielen müssen. Nur nach schärfster Prü-
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Lehrer-Zudilare.
Man schreibt uns:
Mancher Leser der „Fuldaer Zeitung" mag wohl bei der Lektüre der auf tot bevorstehend: Pfingst-Zusttm- menkunst von Lehrem hinweisenden Korvofpondenzen ge- dacht haben: Diese Herren mögen wohl keine wirffchcH- lichen Molesten haben, da sie sich solchen „ßujus* erlauben. Allein gemach, mein lieber Leser! Wolle in dieser Beziehung nicht ungerecht urteilen! Wenn diese Herren 35, 40 Jahre lang die schweren Pflichten ihres Schullsntes treu erfüllt haben, so kann man es wohl verstehen, wenn sie den inneren Drang verspüren, einmal einige Stunden im Kreise derjenigen Serufsgenofien zu verleben, in Deren Gemeinschaft sie einstmals ihre Ausbildung genossen haben, pflegen doch die „Asten Her- ren" der katholischen Studenten-Berbindungen nach Möglichkeit alljährlich bas Stiftungsfest ihrer Verbindung im Streife der „AVivitas" zu begehen.
Es fft ein schöner Zug unserer katholischen Lehrer, daß sie zu solchem Zwecke immer wieder un- fere Bonifatius-Stadt Fulda und die schöne 'Psingstzett wählen. Am Grabe des großen Glaubensvaters unter Anrufung des hl. Geistes neue Kraft zu schöpfen für die Weüsrsühumg des so wichtigen Amtes eines Iugendbildner-, ist das nicht em edles Wollen? Hierzu kommt noch für unsere diesjährigen Subilare, baß Fuldas Mauern einen Mann beherbergen, der ihnen allen bei ihrer Ausbildung zum Lehverbertefe in hohem Maße Führer und Ratgeber und später im Amt Freund und Vorbild gewesen ist, Herr SeminMWreftw a. D. hestirich Dietrich Ihm wieder einmal in» treue Lehrerauge schauen, seinen väterlich wohlmeinenden Worbten lauschen zu können, das bewegt so manchen älteren Lehrer zur Fahrt nach Fulda, wenn ihm diese auch gewisse Kosten verursacht. . „ .
Affo ideale Ziel« liegen hier zWnmde. IhA Sanni Wir hören heute so viel von „Abbau", auch im Lehre rftanbe. Trotz des Widerspruches aus Ellernkreisen K hauptsächlich in den Großstädten, im betätigten ereffe der Iunglchrerschaft ältere Lehrer mit kaum
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