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RICHARD SCHMITT

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RKHARD SCHMITT

V d‘ I

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Fuldaer Eieilung

13. 6.

letzt. Kurs 13. 5.

Berliner Kursbericht.

Deutsche Skaakspaplere.

13. 5.

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68,0 86,0

3,3

8,8

1,9

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3,25

8,3

9,0

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9,3 0,325

3,6

38405

109228 88'8

1493

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138042

8,0 4,125 4,5

30,0 5,125 4,5

4,875

4,6

20,5

5,375

4,375

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10. Wirtschaftspartei

11. Zentrum

12. Völkischer Block

18. Mieter

14. Häuserbund

15. Republikaner

16. Landbund

Schule und Volksbildung.

— 5. Rheinische Literatur- und Suchwoche. Während der Heimat Woche, die im Rahmen der 3. Rheinischen Literatur, und Buchwnche stattfindet, werden der Rheinische Verein für Denkmalspflege und Heimatschutz am 20. Juni und der Rheinische Verein für ländliche Wohlfahrt, und Heimat- pflege am 21. und 22. Juni Tagungen in Köln ab- halten. ES werden ein Festakt in der Großen Halle unter Mitwirkung de» städt. Orchester» und des Gürzenichchor», Vorträge, Festvorstellungen im Opern- haus, Heimatspiele usw. stattfinden.

Gotterüienftordnung.

Katholischer Gottesdienst.

I« der SriedhofSkapellr am Franzosrnwäldchen Donnerstag und Freitag, den 15. und 16. Mai morgens 6’Z» Uhr hl. Messen.

den Völkischen zusammen wollten so stark werden, daß sie die Führung im Reichsparlament an sich reißen und die anderen bürgerlichen Parteien in ihre Gefolgschaft zwingen konnten. Das Vor­haben ist nicht geglückt. Gott sei Dank!

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Danach hat also di« Zentrumspartei nicht, s wie anfänglich angenommen werden mußte, L^-n- über 1920 mit 48470 Stimmen einen Verlust von J 10065, sondern einen Gewinn von 2851 , Stimmen zu buchen. Sie vermochte ihre Stimmen- | iaM trotz schärfster Geqenarbeit insbesondere fettens I der Viterländifch-Völkischcu Vereinigung auf dem Eichsfelde um rund 6°/° zu erhöhen. Der Reichs, j Wahlliste fließen weitere 12916 Stimmen zu.

13. 5.

4,2

78,3 0,78 0,435 0,215 0,876 0,0k

1,425 0,1

0,23 0,196 0,27 0,4 0,35

1,15 1,» 1,85 1,8 0,35

1,5 isj

8,5 2,0 2,1 2,5

5,625 5,375

11,0 2,9

18,7

4,0 8,0

1,875 1,8

16,0 5,0

10,125 7,1 0,9 7,“ 4,8

12,5 9,5 8,9 1,7

24,2- 3,75 3,5 2,0 5,6

7,75 4,5 2,0

Die Befriedigung des Führer? über daS Ergebnis des Wahlkampfes für die Zenlrumspartei wird tn unseren Wählerkreisen, wie wir aus einer Reihe von Zuschriften entnehm"«, allenthalben geteilt. Ein Leser schickt uns das Gedickt des verstorbenen treuen Fuldaer Zentrnmskämpen Richard Atzert, ba?,_ einst nach einem heißen Wadlkampf gedichtet, auch für den jetzigen Augenblick wieder trefflich paßt:

Nun ist das erlösende Wort aesagt.

Das Volk hat es kräftig gesprochen.

Der Sturm, den in falschem Wahn man gewagt. Hat den Zcntrumsturm nicht gebrochen.

Er stebt noch fester, in starker Zahl Marschieren die treuen Vasallen, Durch Volkeswille zum ReichstagSsaal, .Viktoria" lasset erschallen.

Verstärkt noch die Zahl, im Sturme gesiegt Hat das Zentrum in dei Ischen Gauen.

Auf der Wacht! Niemals in Schlummer gewiegt. So wollen noch fester wir bauen.

Erwählte des Volkes! Nun haltet Wacht, Daß Willkür daS Reckt nicht beuget. Und uns die Sonne der Freiheit lacht. Der Wahrheit man Ehre bezeuget.

Geordnet stehet zum Schlachtheer gereiht.

Das Volk unter'm alten Zeichen,

Vertrauend auf Gott wird's zu jeder Zeit, Was zum Heil ihm dienet, erreichen.

Und wenn im friedlichen denffchon Land, neue der Kampfruf eitön-t,

i ‘>ann kämpfen wir wieder mit Herz und Hand, ' Bis der S'eg unsere Waffen krönet.

2. Blatt.

Druck der Fuldaer Aetieudruckerei itt Fulda

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von den Hochschulen.

— Sieße». Die juristische Fakultät der Universität hat Geheimrat Prof. Dr. Behagbel, den bekannten Germanisten, anlätzlich der Feier de» 70. Geburtstage» zum Doktor der Rechte ehrenhalber promoviert.

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= «niuwo4< l«> «tifll»«. S» dir Woche »m 1. bis 9; August veranstaltet die Freie Dereiniauna für Seelsorgehilfe (Sitz, CaritaSverband Freiburg i. Br.] tu Leutesdorf a. Rh., eine Ferienwoche für Geistliche. Diese Woche will in der schönen Lane, deren sich Leutes- dorf erfreut. Stunden der Erholung, _ der relunosen Erneuerung und zwonaloserBesprechungüberwi chtige Fragen der Seelsorgehilfe bieten. Furieven Tag ist ein religiöser Vortrag vorgesehen und ein Referat über Seelsorgehilfe. Die übrigen Stunden dienen zwangloser Aussprache und körperlicher und geistiger Erholung. Anmelsungen zur Ferienwoche richte man an bai Johannesheim Leutesdorf a. Rh. oder attbte ,^reie Vereinigung für Seelsorgehilfe, Freiburg i. Br., TaritaSverband

= Der älteste Vischof der welk Am 17. April waren 50 Jahre vergangen, seitdem Msgr. Redwood, der Erzbischof von Wellington in Neu-Zeeland von Msgr. Manning in London geweiht wurde. Franeis Redwood war am 8. April 1839 bei Stafford in England geboren und war 3 Jahre alt, al» seine Eltern und Geschwister nach Neu-Zeeland auswanderten. Rach Vollendung seiner Studien hauptsächlich in Frankreich und England wurde er im Jahre 1865 zum Priester geweiht, und 9 Jahre später, also im Jahre 1875, bereits zum Bischof von Wellington ernannt. Damals, 35 Jahre alt, war er der jüngste aller Bischöfe und ist inzwischen heute ihr Senior geworden. Im Jahre 1887 wurde Wellington in etn Erzbistum mn> ewandelt und seitdem ist Msgr. Redwood der oberste Seelenherr in Neu-Zee- land Als Bischof Redwood sein Amt antrat, gehörten zu seiner Diözese 30 Kirchen, 8000 Katholiken und 70 Geistliche. Heute umfaßt das Erzbistum Wellington 113 Geistliche, 530 Mönche und Nonnen, 16243 Seelen und zahlreiche Schulen, in denen fast 10000 Kinder er­zogen werden.__________ _________

gehet den Ausfall der ««ichstagrwahl ■ufert sich der führende Reichstagsabgeordnete £>fep6 Joos:

■ gin bemerkenswertes Auf unt Ab der deut- Parlamentsparteieu feit 1919 läßt sich fost- Wen. Damals, bei den Wahlen zur Rational- ^^wrllung, Sozialdemokratie und Demokraten ^ unnatürlichen Gewinner aus einer anormalen «stuation. Schon die Wahlen 1920 zeigten den Rückschlag' den Dormarsch der Dsutschnasionalen •jnfc der Deutschen Dolkspartei und das Abklingen ter Stimmung für Sozialdemokraten und Demo« Koten- Die Tendenz hat sich jetzt verschärft. Die Linksparteien sind noch mehr geschwächt, die iAechtspartejM weiter gestärkt. Dabei hat die Der- ^iniate Sozialdemokratie trotz sichtlicher Bemühun­gen im letzten Halbjahr, dem kümmumstifchen Brü­ter zu imponieren, einen schweren Schlag erlitten und ein Drohteil ihrer Mandate der kommunistischen Partei überlassen müssen.

Es gibt Parteien, die mit dem Flugsand der je- gyyto herrschenden öffentlichen Meinung auf- und medersteigLN, krümmen und gehen. Und es gibt «mdere, die schier unabhängig davon sich halten wie em Fels in der Brandung. Als eine solche Partei tritt einer absolut zuverlässigen Wählerschaft hat sich wieder einmal unsere Zentrumspartei er­wiesen. Ähr Kampf mar fchmer. Die Belastungs­probe war diesmal wie selten bei einer Wahl. Wir hatten all di« Jahre fast ununterbrochen in der Der- antwortung gestanden, zum Schluß in dem sürchter- Lchen Uebevgang von der Inflation zur festen Wäh­rung. Un'rmtt Verdrossenheit, Verärgerung allent­halben, bei den Inditstriellen, den Landwirten, im Mittelstand, unter der Arbeiterschaft. So viel hatte man ihnen allen in höherem Interesse zumuten müssen. Wir standen in der Verteidigungsstellung und hielten uns überall überraschend gut. In einer Reihe von Wahlkreisen haben wir an Stnnmenzahl gewonnen. Das ist eine Leistung, die uns kein« Partei nach Macht. Sie gereicht der Partei zur Ehre, aber auch der Wählerschaft, di« damit einen hohen Grad von politischem Sinn und polittscher Festigkeit offenbart hat.

Wie aus der Liste der gewählten Zentrumsabge­ordneten ersichtlich ist, Hai die Zentrumsfraktion des > Reichstags eine Reihe neuer rverivoller Kräfte gewonnen. Wir denken an den bekannten -v-rnge- lischen Publizisten aus Karlsruhe, Adam Röder, den Sachverständigen in Steuerfrwgen Ministerial- Ibtreftor Dr. Bausch Berlin, den geistig hervor­ragenden Vertreter der Industrie L a R nt e r s, Berlin, Frau Ministerialrat Helen« Weber vom ^Preußischen Wohlfahrtsministerium, Landgerichts­divektor Dr. Sch et ter, Köln, den Generalsekretär des Handwerkerb-undes Hermann. Die Land­wirtschaft in Ost und West ist durch fachkundige Leute vertreten. Mehrere namhaste Juristen sind

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? Deutsche Arbeitnehtnerpartei 114n8

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der Fraktion zugewachsen.

Kaum ein Wahlkampf hat uns in solchem Matze gezwungen, sachlich politisch aufzuklä­ren, wie gerade dieser. Wir haben uns landaus, landab dieser Arbeit unterzogen. Sie war schwie­rig, aber nicht nutzlos getan. Die Völkischen chatten sich ganz andere Erfolge geträumt. Die ver­ärgerte Stimmung der nationalverwirrten und po- Wsch Meinungslosien war ihnen günstig. Sie er­warteten zwischen vier und fünf Dutzend Mandat«. Sie sind auf 32 beschränkt worden. Das ist ein S Erfolg der polttischen Aufklärungsarbeit im . Auch di« Deutschnattonalen mochten ihre Wahlorfolge noch höher geschätzt haben. Sie mit

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