Fuldaer Zeitung
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Briefumschlag stecken.
Weiter bitten wir darauf zu achten.
des Kreises ist gültig, nur muß die Bezeichnung im Feld Nr. 7, nicht daneben, erfolgen.
Der so bezeichnete Stimmzettel ist sodann in einen Briefumschlag, den man im Wahllokal erhält, einzustecken.
Der Briefumschlag für die Reichstagswahl ist van blauer Farbe und trägt nur den Reichsstempel.
Den Stimmzettel der Zenkrumspartei für die Gemeindewahl bringt man am besten von zu Haufe mit. Wer einen solchen Stimmzettel nicht hat, erhält denselben vor dem Wahllokal von unseren Zetteloerteilern.
Der Stimmzettel der Zentrumspartei für die Gemeindewahl in Fulda sieht so aus:
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und nicht des blinden Haffes. ES gibt daher für einen wahrhaft katholischen deutschen Reichsbürper keine andere Möglichkeit, als der Zentrurnsliste seine Stimme zu geben.
Stimm,zettel für die Reichstagswahl nur in den blauen Briefumschlag und der Stimmzettel für die GÄneindervcchl nur m den grünen Briefumschlag gesackt wird.
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Was bedeutet eigentlich Cenovis?
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Eenovis muß heute dieDevije jeder jparsamenHausstau fein.
Sonntag den 4. Ifiai Reichstags- und Gemeindewahl. Das Wahlgeschäft beginnt morgens um 8 Uhr und dauert ohne Unterbrechung bis 5 Uhr nachmittags. Es wird gebeten, möglichst schon in den BornüttagsstmÄten zur Wahl zu kommen.
Die Stimmzettel für die ReichÄagswahl erhält man nur im Wahllokal. Auf diesem Stimmzettel sind 11 Parteien verzeichnet. Das Feld
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gehört der Zenkrumspartei. Dieses Feld muß in der Walffzelle mit einem Bleistiftzeichen, etwa so x ober ähnlich, bezeichnet werden. Am besten setzt man das Zeichen in den vorgedruckten Kreis. Aber auch jede Bezeichnung des Feldes 7 außerhalb
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Rechte Verständnis hätte und besten Willens sich rühmen könnte? Die allermeisten erklären offen den Krieg gegen die hl. Mutter „Kirche". Duldung ist schon viel, und kaum je frei von Ungerechtigkeit und Imparität. — Ganz allein die ZenlrumSpartei ist diejenige, in der Wahrheit, Reckt und Freiheit, die diese geistige Mutter den Menschenkindern bringt, voll und ganz gewürdigt loerden. Nur sie tritt deshalb für ihre Rechte und Lebenkbedingungen mit aller Kraft im Parlament em. Es liegt dies in der Natur der Sache, denn für die Varteiausschüffe, die die Wahlvorschläge vorbereiten, kommen nur solche Kandidaten in Frage, welche außer sonstigen guten Fähigkeiten vor allem in religiöser Be- ziehung vollständig einwandfrei find. Und von solchen nur läßt sich der Verfolg politischer Matznahmen er- warten, wie sie dem deutschen Volke in seinem gegenwärtigen Schicksal not tun: Eine Politik der Vernuft
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Katholischer Gottesdienst.
Sonntag, 4. Mai. Dom. */s6, 6, V»7 u 7 hl M, Vs7 hl. M. m. Ansprache u. Kam. f. d. Mitgl. der Männerapostolats, 8 Pfarramt m. Pr., V»10 Kathedral. amt m. Pr., '/«II Ehr. f. d. Jüngl., V«12 letzte hl. M. m. Pr^ nachwitt. Vi2 Herz-Jesu-Andacht, 2 Ehr. f. d. Jungfr., 4 Pr. m. A. u. Segen. Abends 7 Maiandacht. — Stadtpfarrkirche. 5V, Som, 5'/« hl. M., 6'/« hl. M. u. Kom. d. Männerapostolats, 8 erster Schulgd. u. Pred., 9Vi Pfarramt u. Pred., 11 zweiter Schulgd. u. Pred., 91/« Ehr. f. d. Jüngl. i. d. Severikirche, Vit Ehr. f. d. Jungfr., 2*/i Rosenkranzbruderschaft, 8 Maiandacht. — Pfarrkirche zum heiligen Geist. 7 Frühmesse, 8 Amt u. Pr„ */s5 Ehr., 5 St. — Sodalität. VdO. — Severikirche. Sonntags 7, Werktag? 6 hl. M. Ober» realschulgotteSdienst: Sonntag? 8, Werktag? 6‘°. — Heez-Iesu-Heim. Sonntag 8 Pr. und Amt, 2 Segens» andacht. Mittwoch abends 81/« SegenSandacht. — Frauenberg. 5, */»ö, 6, ’/»7 u. 7 hl. M., 8 Singm. m. Pr., 9 Hochamt m. Pr., nachm. 2 Pr. u. Umg. f. d. Fünf- Wundsn-Bruderschaft, Novizenunierricht fällt aus
Mr die Gememdetvahl erhM man einen zweiten Briefumschlag von grüner Farbe. Dieser Briefu-mschlag trägt die Aufschrift: Gcmeindewahl. In diesen grünen Briefumschlag steckt man den Stimmzettel der Zentrmnspartei für die Gememde- wahl ohne weitere Bezeichnung.
Also keinesfalls die beiden Stimmzettel in einen
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Ein Handelsmann kommt aufs Land imb wird gefragt, wie er wähle. Er sagt: „Ich wähle Zentrum, denn diese Partei allein ist für den Ausgleich. Wählte ich rechts, so unterstütze ich das Bestreben nach einem aussichtslosen Krieg, der noch größeres Elend bringt; wählte ich links, so unterstützte ich den Umsturz tmb verdürbe vollends den Kredit, den wir vom Ausland brauchen. Das Dertrauen des Auslands beruht auf dem Zentrum. Ohne den Krebst vom Ausland sind wir wirtschaftlich erledigt: Arbeitslosigkeit, Verfall, Hun,.er wird die FÄge fein." Also: In medio virtus: die Tugend liegt in der Mitte!
51-mmen zur Wahl.
Aus unserem Leserkreis.
„„. d— Arbeiterstande angehörender An- her Zentrumspartei freue ich mich, baß die „Ful- in diesem Wahlkampfe sehr gut die Ideale
»ertritt. Möchte nur hier m kurzen Workn " -um Ausdruck bringen, d« viettelcht nn
5^ sie ter Arbestorschast in Ihrer geschätzten Zeitung Wmrm^sin^rie Ingressen der Arbeiterschaft in der
W bewiesen.
Barte, die nur einen Stand vertreten will, ta6, ^nOTtrtc Klasjenpartei, niemals der Arbeiterschaft ‘**:t J?? nützlich sein kann, weil eine solche Parte, na» rie m,bern Stände gegen sich hat In- '»lmckessen kann für die Dauer doch nichts ersprießliches '01-wef werden da meistens dann immer der Machtsaktor L ^chiaqgebncke Rolle Wt.
anne-halb einer Partei, die alle Stmcke -rmsatzt, ,.<L, die Jnteresien und berechtigten Forderungen der Ardeirerschast am besten zur Geltung gebracht werden. Denn nur auf dem Wege der gegenseitigen Verständigung
Ueberzeugunq kann etwas dauernd gutes für die »XitertdKift geschaffen werden, während der fortgesetzte Ä ter sich l^ten Endes nur auf die Gewalt stützt, rnrtfens das Gegenteil bewirkt. Außerdem ist auch die «m» ranfchauung, auf ter eine Partei aufgebaut ist, em
Vick'cher Faktor. Die linksstehenden Parteien, d,e ni»t aui’ dem Boden des Christentums stehen, sondern Haifefbe bekämpfen, schonen dadurch den Lohnempfänger E- bedeutend, denn das Christeistwn verpflichtet h-n Arbeitgeber auch vor feinen: Gewiffen, dem Arbeiter einen gerechten Lohn zu geben. Das sollte man bei ter Wahl bedenken. Das Christentum fft die b e st e O r- aanifation. die dem LohnemMinger zu feinem bleck' oerhilst. Bei ter Weltanschauung der Linksparteien ist der Arbeitgeber nicht vor seinem Gewissen verpflicht /et sondern bloß vor seinem Betrieb. Cs wird wohl mancher einwenlten, daß es auch Unternehmer gibt, die gch Chrfftsn nennen und nichts nach Gewissen und der- -reichen fragen? Ist daran das Christentum schuld? Die befette merken auch übertreten und high öenft ntu>t daran, sie deswegen abzuschaffen. Jedenfalls fft das Christentum die beste Organisation, die die Ausbeutung des Menschen durch den Mem'chen verhindert. M,t ter Einseitigkeit, mit ter ein großer Teil ter Arbeiter- ichast ihre.Interessen zu vertreten glaubte, hat keine guten Früchte a-bracht. Gibt es bod, genügend Wähler, die bei jeder Wahl eine andere Partei wählen, bis sie zuletzt ganz interesselos geworden sind, weil sie lockenden Versprechungen glaubten, die niemals in Erfüllung gehen konnten. Für die denkenden Arbetter, die sich auf den Boden ter Wirklichkeit stellen und keiner Jllusions- polittk nachjagen wollen, die letzten Endes nur Enttäuschungen bringt, kann bei ter Wahl am 4. Mai nur hie Zentrum sparte', in Frage kommen, denn nur auf den, Boten der Volksgemeinschaft kann die Arbeiter- schort ihre berechtigten Forderungen durchsetzen zum Wohle des Bolksganzen sowie der gesamten Arbeiterschaft! (Folgt Unterschrift.)
Ein geschätzter Landwirt aus der Rhön schreibt uns : Pin echt katholischer deutscher Sieicksbürger fühlt rn Kinern Gewiffen die bl. Pflicht, sem Wahlrecht auS. zuüben, denn er würde durch Wahlimterlaffung bte got: feindlichen Bestrebungen begünstigen, wofür ihn die Verantwortung trifft. Ebenso gibt es für ihn auf die frage, welcher Partei er feine Stimme zu geben Hot, feine andere Arnwort alS die: Nur der AentrumS» vartei. Hier entschuldigt vor dem Gewissen keinerlei Verärgerung über erlittenen Schaden in Folge der kläg- fi&en 'politischen VerbSltniffe, die uns der verlorene Krieg beschert Lat. Bei objektiver opferwilliger Be- irachtung läßt sich auch finden, daß alle Härten und Opfer zur Verhütung noch größeren Hebel? geradezu eine Notwendigkeit waren, rind eö verdient Anerkennung, raß durch den Einfluß der Zentrumspartei — alS einer vahren BolkSpartei — noch so viel an Ordnung und Gerechtigkeit gerettet worden ist, wie wir nock ,m deutschen Reiche haben, trotz der großen und größten Schwierigkeiten, die von Äutzen und Innen im Wege gestanden. Ein wahrhaft katholischer deutscher Reichs- bürger berücksichtigt bei seiner Entscheidung für den Wahlakt in erster Lime, bei welcher Partei die Rechte und Lebensfreiheit seiner heiligen katholischen Kirche anerkannt und gewahrt werden. Ihm ist diese Kirche mit ihrem Lehr-, Priester- und Hirtenamt, eine wahre geistige Mutter, die ihn mütterlich betreut von der Wiege bis zum Grabe. Wer möchte nun von den vielen alten und neuen Parteien, welche genannt werden, eine nennen, die für dieser Kirche Lebensfreiheit und hl.
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Wählerinnen und Wähler der Zentrunispartei! Erkennt den Ernst der Stunde und tretet restlos an zur Dahl. Me Parole muß lauten:
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Erich Grossenbach -Fulda-
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