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st>m 2. März 1924. Aus der Verteidigungsrede des Ge­nerals Ludendovff.

Marxismus und Jesuitismus find die Todfeinde des Deutschen Reiches.

(Reinhold Mulle, Anfang Februar 1924, in der Groß, deutschen Warte.)

Rom an der Ruhr ist ein besonderes Kapitel. Der heilige Spion de Testa ist ein Schrittmacher des Separatismus.

(Leipziger Neueste Nachrichten, Nr. 299.)

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Soedeq veröffentlichen die Acta Apostolicae Sedis (1924, Nr. 4 S. 133) einen Apostolischen Brief an die obersten Vorsteher aller männlichen religiösen Orden und Genossen­schaften; darin empfiehlt Pius XI. an erster Stelle, wie es natürlich ist, den Oberen; für eine gediegene theologische Ausbildung beim Nachwuchs des Ordensklerus Sorge zu tragen und er warnt davor, mit Rücksicht auf praktische Bedürfnisse, die Zeit der Ausbildung zu verkürzen. Unter den Fächern, welche von den Aspiranten des Ordens­standes besonders gepflegt werden sollen, nennt der Papst dann auch die l a t e i n i s ch e Sprach «. Er weist darauf hin, daß die oben angeführte Bestim­mung des kirchlichen Gesetzbuches auch für die Or­densschulen Geltung habe, und belegt hier die Not­wendigkeit des Latein-Studiums mit praktischen Gründen: „Es ist von großer Bedeutung, daß die Ordensaspiranten die lateinische Sprache gut ken­nen, denn die Kirche bedient sich ihrer als eines Hilfsmittels und Bandes der Einheit, und mir lesen die hl. Schrift in lateinischer Sprache, wir psaWeren und opfern und vollziehen fast alle hl. Handlungen nach lateinischem Ritus. Dazu kommt, daß der römische Papst die Well und den kacholischen Erd- krgis lateinisch anredet und belehrt und auch die römische Kurie benutzt keine andere Sprache, so oft sie kirchliche Derwalttmgs geschälte erledigt und De­krete erläßt, welche alle Gläubigen angehen. Die­jenigen aber, welch: nicht in der lateinischen Sprach geübt, sind, werden schwieriger sich in den großen Werken der Väter und Kirchenlehrer zurechtfinden, von denen die meisten diese Art des Schreibens ein« geschlagen haben."

Im Hinblick auf diese Erlasse dürfte es nicht zweifelhaft sein, daß die römische Kurie und das Papsttum bei aller Hochachtung vor dem Studium moderner Svrachen und technischr Fächer auf Seite der Freunde der humanistischen Studien stehen. Man wird aus diesen Verfügungen auch unschwer herauslesen, daß man aln Mittelvunkt der Kirche auf Grund weltumspannender Erfah- rtlngen mit einer gewissen Besorgnis wegen herab- geminderter Leistungen in den humanistischen Fächern erfüllt ist; der Weltkrieg mit seinen üblen Nachwirkungen hat sich auch auf diesem Gebiete bemerkbar gemacht.

Um so bedauersicher erschlneu vielen Iugend- führern und Erziehern jene Maßnahmen, die m der Denkschrift über die „Neuordnung des preußischen höheren Schulwesens" von der preußischen Regierung angekündigt sind und die praktisch, trotz aller gutgemeinten Absichten, das Bildungsniveau noch mehr herabdrücken, als es schon unter dem Druck des Krieges geschehen ist. Zwar wird theoretisch der Wert der klassischen Studien tmd auch die formelle Bildungskraft gram­matischer Schulung anerkannt. Auch hat der Staat ebenso wie bte Kirche Humanisten für seinen Dienst nötig: „Alle auf imferen höheren Schulen gebildeten Deutschen — sagt die Denkschrift — werden antike Bildungseinflüsse an sich erfhren müssen, da kaum ein Wertgebiet deutschen Lebens ohne innere De- zich-ung zur Antike zu verstehen ist. Aber die Der- tieftmg in die Quellen selbst gewährleistet doch allein, daß unsere Kultur die in die Antike hinab­reichenden Wurzeln nicht absterben läßt . . ." Wie soll jedoch dieses erstrebenswerte Ziel erreicht wer­den, wenn man in der Denkschrift von Freiheiten der Jugend spricht (mancher sieht allerdings darin mir em Deckwort für noch größere Freihäfen der Erzieher), die Arbeitsseiten noch mehr verkürzt und die geistige Zersplitterung der Jugend anscheinend noch fördert? Jedenfalls wird die Kirche, insbeson­dere der deutsche Episkqpat und der hl. Stuhl in Rom, wie die angeführten Aktenstücke zeigen, bei einer aus 'mißverstandenem demokratischem Zeit­geist herausgeborenen Nachgiebigkeit in dieser Frage nicht mittun, stmdern gediegene klaffifche Bildung wie früher so auch in Zukunft für eine wertvolle und unersetzliche Vorbereitung auf den Eintritt in das hl. Priestertum ansehen. Dr. Dm.

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frört es von ihren Führern selbst!

Zwei Weltanschauungen stehen sich in Deutschland gegenüber: die völkische ch r i st l i ch e und die jüdisch-sozialdemokratische mit ihren verschiedenen Spielarten, zu denen die j esuitisch - «Itramontane gehört.

(Bayerische Volkszeitung, Nr. 47, 3ng. Dom.)

Der unnatürliche Bund mit Rom ist das Me Ofieb einer unendlichen Kette von Irrungen und Wirrungen.

(Aus „Der nat. Sozialismus" von Jng. Rud. Jung, Deutscher Volksoerlag in München, S. 7.)

Der Bonifatiusgeist, der über ungezählte Scheiterhaufen (!) seinen Triumphzug durch die abend, ländische Well gemacht hat.

Dr. Albrecht Hoffmann, Der 9. November im Lichte Der völkischen Freiheitsbewegung, S. 11.)

Dieser unselige Kampf Roms begann mit der Missionsarbeit Bonifatius'; er läuft wie ein roter Faden durch das ganze Mittelaller und erreicht feinen Höhepunkt in der Reformation und während des Kultur- kampfes. Ein Friede mit derKirche ist ebenso unmöglich wie ein Friede mit Frankreich.

(Bayerische Volkszeitung, Nr. 47, Jng. Born in Nürn­berg.)

Es ist gerade ein Spezifikum des Jesuiten­ordens, daß er Verbrechen legal, Gesetzlichkeit und Recht zu Verbrechen und Unrecht stempeln kann. Er stellt, um zum Ziele zu gelangen, Recht und Sittlichkeit arrf den Kopf, macht Lüge zur Wahrheit, entschuldigt Falscheid, gestattet den Mord.

(Aus: Bölkisches Rüstzeug, Wugfchristenveihe. Heft 1, Der Jesuitismus als Bolksgefahr von Alfred Miller, Deutscher Volksverlag, München, S. 6.)

Ein Menschenleben gilt den Jesuiten wenig, wenn seine Vernichtung zur höheren Ehre Gottes erfolgt.

(Ebenda, S. 9.)

Der Jesuitenorden ist eine wandelnde Mumie, ein in sich erstarrtes System, das sich nur spaltpilzartig überall anzupassen versteht und überall auf Kosten geftmder Lebenskräfte im Volke sich festsetzt. Der Jesuitenorden ist etwas absolut Antigermanisches.

(Ebenda, S. 11.)

Wie klug war doch Bismarck, als er den Jesuitenorden aus Deutschland au s- fchloß! Tausendfach wird es sich rächen, daß wir die- sem Grundsatz unseres großen Reichsbmnneisters un­treu geworden sind.

(Ebenda, S. 25.)

In der Tiefe sitzt der große Kraken (die Gestaü des Kardinals), der Tintenfisch mit seinen unge­heuren Polypenarmen, der jedesmal, wenn ihm ein Feind naht, die Tintenfarbe läßt, mü der er das Wasser dunkel färbt und vernebell, um selber unsichtbar zu werden.

(Dr. Albrecht Hoffmann, Dor 9. November im Lichte der völkischen Freiheitsbewegung, S. 10.)

Wir wollen nicht einen Staat unter dem Einfluß ultramontaner Gewalten, sondern ein Deutschland, das nur den Deutschen gehört, und darin

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Der hl. Stuhl imö die humanistischen Studien.

Während in Preußen die Anforderungen an die humanistischen Kenntnisse der Gymnasiasten herabgesetzt werben, dringt der hl. Stuhl nach dem Wellkrieg, in klarer Erkenntnis der stickenden Lei­stungen, auf gründliche Pflege der huma- nistrschen Studien. Vor allem verlangt er von denen, welche sich auf das hl. Priestertum vorbe- reiien, eine angemessene Vertrautheit mit der klassi­schen Sprache des alten Rom. Schon in dem wäh­rend des Krieges veröffentlichten neuen kirchlichen Gesetzbuch wird im Kanon 1364 von den Zöglingen der kirchlicherseits eingerichteten Gymnasien und Konvikt« gefordert, daß sie von Sprachen „beson­ders die lateinische und die Muttersprache gründlich sich aneignen sollen." Seitdem in der Person des jetzt regierenden Papstes Pius XL, ein Humanist den Stuhl Petri bestiegen hat, haben die humanistischen Studien einen neuen und be­geisterten Gönner gesunden. Schon in seinem ersten Pontifikatsjahre, am 1 August 1922, richtete Pius XI. ein Apostolisches Schreiben an den Präfekten der Studienkongre­gation, Kardinal Bisleti, und entwarf darin Richtlinien für die Vertiefung der wissenschaftlichen Ausbildung des Klerus. Bon den verschiedenen Wissenszweigen nennt der hl. Pater an erster Stelle die lateinische Sprache und empfiehlt sie unter Anführung gewichtiger Gründe. „Die Kirche, so schreibt der Papst, welche alle Böller umfaßt und bis zum Ende der Welt fortdauern wird, ver­langt ihrer Natur nach eine universale, unveränder­liche Sprache. Das ist die lateinische. Durch gött­liche Fügung dient sie auf wunderbare Weife der lehrenden Kirche und zugleich ist sie für die gebilde­ten Gläubigen aus allen Völkern ein starkes Band der Einheit, denn sie ist nicht nur ein Verständi- gungsmfttel, sondern, was noch mehr werk ist, sie bietet auch Gelegenheit, die Kirche bester kennen zu lernen und mit dem Haupte der Kirche enger in Verbindung zu bleiben. Im Hinblick auf diese Gründe ist es klar, daß vor allem der Klerus die lateinische Sprache ftubieren muß, — diese Mund­art voll Majestät und Würde, welche gleichsam be- reitgestelkt ist für den ehrenvollen Dienst des römi­schen Papsttums, auf welches das ehemalige Im­perium wie durch Erbschaft über gegangen ist." (Bergt. Acta Apostolicae Sedis 1922, Nr. 13, Seite 449.)

In derselben Richtung bewegt sich ein Schreiben des Kardmalstaatssekretärs ®afparrt vom 17. April 1923 an den Generalfuperior der „Brüder 6er christlichen Schulen." Diese vom hl. Johannes de la Salle gegründete Laiengenvssenschast wid­met sich der christlichen Erziehung der Jugend und ist über alle Weltteile ausgebreitet. Bisher hatten die Schulbrüder in ihrne zahllosen Evziehamgs- cmstalten die Elementarfächer und auch die höhe­ren technstchen Studien zum Oegerrftanb des Unter­richts genommen. Verschiedene Bischöfe, besonders aus Amerika, hatten aber in den letzten Jahren mit der Bitte an den hl. Stuhl sich gewendet, es möge zwecks noch größeren Erfolges auch das La- teinftndium in den Lehrplan dieser Anstalten aus­genommen werden. Der Papst willigte ein, und Kardinal ©afparri gibt nun in dem genannten Schreiben dein Generalsuperior den Wunsch des hl. Dakers zu erkennen, „das Institut der christ- tichen Schulen müsse in Zukunft fernen Unterricht auf die klassischen Studien ausdehnen, wie es das schon mit Erfolg bezüglich der höheren technischen Studien getan habe" (Acta Apostoücae Sedis 1924, Nr. 2 S. 74.)

Abermals zeigt sich das Papsttum und die Kirche gegenüber dien jenen Lehrenden und Lernenden, welche heutzutage bie humanistischen Anstalten auf Kosten einer gediegenen Durchbildung zum Tum- 'melplatz höchst zweifelhafter Reformen machen wol­len, als Verteidiger, Gönner und Retter altbewähr- ter Lehrmethoden und wertvoller WistensMeige.

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