Sesamkuchen <
Leinkuchen Rapskuchen
eingetroffen.
Mimim
Unerreicht
Briefkasten der Schriftleitung.
Nach F)flnftlb. Die fragliche Mitteilung ist bereits am anderen Tage richtig gestellt worden.
aus Oderhessen und den hessischen Aemtern.
— Kirchhain. Am 14. April tritt der Kreistag zu einer Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung sieben folgende Punkte:
1. Feststellung des Haushaltsvoranschlags für 1924 einschlietzlich Beratung des Kostenanschlags über Unterhaltung der Landwege für 1924. 2. Erstattung des Berwaltungsberichts vom abgelaufenen Jahre. 3. Wahl der Vertrauensmänner zur Auswahl der Schöffen und Geschworenen. 4. Erlaß einer Ordnung betr. Umlegung der für den Wegebau erforderlichen Fuhren auf die Gemeinden. 5. Neufestsetzung der schanterlaubnis- steuern. _________
Jü 18.
Dienstag, 1. April 1924.
2. Blatt.
+*+ Druck der Fuloaec Artreadruckerei in Fulds
Gottesdienstordnung.
Montag, den 31. März: Dom. Nachmittags 5 U Fastenandacht mit Segen.
Dienstag. 1. April. Frauenberg. (Fünfter Dienstag der Novene zum hl. Antonius.) Aussetzung des Allerheiligsten von morgens 5V« bis zum Schluß des Hochamtes. i/,8hl. M. m. AntoniuS.And., Levitenamt, darauf Fastenpred., nachm. */«5 Antonius-Andacht.
Avzzvg aus öen Mistern des MM« zulös.
Stcrbesälle vom 21. bis 28. März. 1924.
21. März. Maria Kahlefeld 20 3. 18 T. 21. Hein- rich Franz Bischof 2 3. 28 T. 22. Kaufmann Eduard Karl Fellmann 37 3. 5 M. 2 T. 22. Oberwachtmeister a. D. Johannes Wickenhäuser 67 3- 7 M. 7 I. 22. Karl Leinweber, Rommerz 2 3- 7 M. 13 T. 23. Irmgard Atzert H Stunde. 23. Maria Laudenbach, flrresenhmi- sen 11 M<. 13 T. 24. Franz Winfried Lohfink 18 T. 25. Maurer Wilhelm Wenzel, Witwer aus Lehner; 57 I. 4 M 20 I. 25. Schüler Theodor Eire aus Hofbieber 12 3. 9 M. 14 T. 25. Büglerin Emma Mayer 74 3. 9 M. 25 T. 26. Rentner Witwer Nathan Eschwege 87 3. 9 M. 26. Postsekretärs-Wttw« Lina Frentsch- kowski 59 3. 11 M. 13 T. 26. Reisender Witwer Karl Statthalter, auf der Reise 55 3. H M 8 T. 27. Ehefrau Anna Maria Otterbein 36 3. 1 M. 5 T. 28. Arbeiter Hermann Alexander Koch 19 3. 4 M. 5 T..
fr folge beweisen.
Tod seinen zahlreichen Freunden, denen er durch seinen sonnigen Charakter so viele Freude bereitet. Ium Schlüsse ermahnte der Redner die Trauergemeinde, durch ein Leben nach dem Glauben, wie es der tote Hauptlehrer getan, allezeit vorbereitet zu sein auf den Tod. Er ruhe in Frieden!
— Lauterbach. In diesen Tagen fand in Hörgenau eine Besprechung der interessierten Kreise statt, die sich mit der Frage einer Postautolinie Ulrichstein-Lauterbach beschäftigte. Es ist damit zu rechnen, daß in etwa 14 Tagen der Verkehr in der genannten Richtung ausgenommen wird. Für die Verbesserung der Berkehrsmöglichkeiten im hohen Vogelsberg bedeutet die Einrichtung einen erfreulichen Fortschritt.
— Aus dem Westerwald. Zwei bekannte Westerwaldgemeinden haben, da sie ganz nahe beieinander- liegen, einen Friedhof gemeinsam. Der Gottesacker sollte nun kürzlich eine neue Einfriedigung erhalten. Der eine Ort wollte eine solche aus Eilen, ber andere aber eine aus Holz. Keine Gemeinde wollte nachgeben. Was nun machen? Man unterbreitete schließlich dem Landrat die Sache zur Entscheidung. Der erledigte die Geschichte salomonisch und ordnete an, daß die eine Hälfte der Umfriedigung aus Eilen und die andere Hälfte aus Holz gefertigt werden sollte und so geschah's. Und beide Gemeinden sind zufrieden.
— Eschwege. Rach 9 jähriger Kriegsgefangenschaft ist am Freitag abend der Schriftsetzer Hesse von hier zurückgekehrt. Am Bahnhof wurde ihm ein herzlicher Empfang bereitet. Anfang Januar hatte er auf einem deutschen Dampfer in Wladiwostock die Heimreise an getreten.
— Aus Thüringen. Bet Röblitz hatten zwei Wandervögel auf einem Lastauto Platz genommen. Während der Fahrt sprang der eine vom Wagen und fiel zwischen die Räder. Er trug schwere Verletzungen davon, daß er bald darauf gestorben ist.
— Aus Thüringen. Im Bezirk der Reichsbahndirektion in Erfurt wird vom 6. April ab wieder der volle Sonntaasverkehr, wie er bis zum 6. Dezember bestand, ausgenommen. — Auf der Grube Michel in Großhayna drangen drei maskierte Räuber mit Handgranaten und Armeepistolen bewaffnet in das Steigerhaus ein, weil sie dort Lohngelder zur Auszahlung an die Belegschaft vermuteten. Es fielen den Räubern nur zwei leere Koffer in die Hände. Bis jetzt konnten die Diebe noch nicht gefaßt werden.
aus dem Nachbargebiet.
--- Altenmittlau (Freigericht). Am 17. März starb Mol«« eines Unglücksfalles unser Hauptlehrer Konrad Bilz. Er war in Altenmittlau am 4. Februar 1864 geboren, machte seine Studien am Lehrerseminar in Fulda, wirkte als Lehrer in Hachenburg im Westerwalde, in Somborn und dann Über 30 3ahie hindurch in seiner Heimatgemeinde. Schwer wird unser Dorf durch den Tod seines ersten Lehrers und Organisten getroffen. Wenn er auch jäh und plötzlich vom lieben Gott ob- gerufen wurde, fo war er doch vorbereitet durch einen frommen Lebenswandel. 3ede Woche sah man ihn mehrere Male an der Kommunionbank und auch am Tage vor seinem Tode empfing er noch den Leib des Herrn. Hebe raus groß war die Zahl derjenigen, die ihm das letzte Geleite gaben. Nicht nur die ganze Gemeinde Altenmittlau stand tiestrauernd am Grabe ihres geliebten Lehrers, sondern auch zahlreiche Berufskollegen und viele, viele Freunde aus Nah und Fern waren herbeigeeilt, um ihre Liebe und Teilnahme zu zeigen. Bei dem Be- gräbnis fangen die Sänger des Turnvereins und des Kirchenchors gemeinsam ein Lied, während die hiesige Musikkapelle ihre Trauerweisen dem toten Lehrer ins Grab hinein weihten. Beim Requiem trug der Gesang, verein Lyra einen mehrstimmigen Chor vor. Anknüpfend an das Wort der geheimen Offenbarung: Sei getreu bis m den Tod und ich will dir die Kron« des Lebens ge- den, hob unser Herr Pfarrer Ewald in seinem Nach- tu# die vorbildliche Treue und Gewissenhaftgkeit des Heimgegangenen hervor. Treu bis zum Tob war er als Lehrer der 3ugend und im Dienste der Kirche. Es war ihm immer «ine Wonne, den Gottesdienst verheer- lichen zu können in seiner Kunst auf der Orgel und in der Einübung der schönsten Lieder. Treu bis zum Tod war er in der Sorge für seine Familie, treu bis zum
Immer bester!
Sei« Tag ohne neue Partei.
Die Zersplitterung des deutschen Parteiwesens, die besonders stark bei den Listenaufstellungen für die Neuwahl des Reichstages zum Ausdruck kommt, hat mit den 25 Parteigruppen, die man bisher zählte, ihr Ende noch nicht erreicht. Man spricht davon, daß bisher bereits über 50 verschiedene Listen eingereicht werden sollen. Eine neue Partei hat sich in der Niederlausitz gebildet. Sie nennt sich Lausitzer Volkspartei. Ihre Absicht geht dahin, die Polen, Dänen und andere derartige Gruppen im Reichstage zusammenzufassen. Man spekuliert dabei ->uf die Stimmen der Wenden.
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daß eine Reihe von Pilanzen StoHe enthalten, die von ganz wunderbarer Wirkung auf das Haar sind. Einige regen die Blutzirkulation an, andere begünstigen die Ernährung und das Wachstum der Haare, Im JÄVOL sind alle diese, den Haarboden krältigende Plianzenstolle vereinigt. Darum pilege Dein Haar nur mit 'S a » O 1 f Ueberall zu haben.
Regierungskommissars und sein Wohlwollen beweisen, daß die neue thüringische Regierung die Absicht hat im Gegensatz zu der früheren, den kulturellen Belangen des Geisaer Amtes Rechnung zn trogen und die Lösung dieser Aufgabe in dir rechie Hände gelegt hat. — Am Dienstag findet die A u f na hme- p riifnng für die beiden Sexten statt, der sich nach den bisherigen Anmeldungen zirka 50 Schüler und Schülerinnen unterziehen werden.
— Vacha. Für die diesjährigen O'terfeiertage ist die Polizei st unde für olle Gast- und Vergnügungsstätten, die int § 1 der Polizeiverordnung bezeichnet sind, auf 1 Uhr nachts verlängert worden.
aus Geisa und Umgebung.
— Geisa. Am Freitag vergangener Woche besuchte Herr Sludiendirekior Tr. IesingbauS als Kommissar der Regierung die hiesige Bischöfliche Lateinschule und das ebenfalls unter der Leitung des Herrn Dr. Phil. Ranft stehende im Aufbau begiiffene Mädchenlyzeum (Sexta-Quarta). Nach Einblick in den Unterricht und Kenntnisnahme des Lehrplans gab der Herr RegierungSkommiffar seiner freudigen Ueberraschung über das frische Leben im gesamten Schulbetrieb Ausdruck und versicherte die Schulen seines besonderen Wohlwollens. Sodann startete er dem Vorsitzenden des Kuratoriums, Herrn Dechant Medter, Herrn Bürgermeister Hohmann, Herrn Ge- meinderatsvor fieber Tr. Kiel, dem Elternbeiratsvorsitzenden Herrn Apotheker Padberg einen Besuch ab, um die Wünsche bezüglich der Weiterentwicklung der Schulen entgegenznnehmen. Der Besuch des Herrn,
S---- ..
So weit find wir schon
Alfred Miller leistet sich in dem in München erschienenen Buch: „Der JesuitisrnuS als Volks» gefahr", folgende Gehässigkeiten:
.Der Jesuitenorden ist di« Sturmtruppe zur Er- „berung der päp st lichen Universatherrschaft und diesem Ziel wird alles untergeordnet, und um dieser Ziel zu erreichen, ist kein Mittel zu schlecht. Mord und Totschlag, Lüge, Meineid, alles steht im Dienste dieser Idee. Ja es ist gerade ein Spezifikum der Jesuitenordens, daß er Verbrechen legal, Gesetz, lichkeit und Recht zu Verbrechen und Unrecht stempeln kann. Er stellt, um zum Ziel zu gelangen. Recht und Sittlichkeit auf den Kopf, macht Lüge zur Wahrheit, entschuldigt Falschheit, gestattet den Mord ......
Kein Katholik kann Parteien die Stimme gebe«, hie nicht von derartigen ungeheuerlichen und oft widerlegten Lügen und Hetzen abrücken. Gegen die Kulturkampflust ist unsere Waffe nach wie vor: ein Parkes Zentrum!
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